ja, das Thema Dachrinnen am Hp Kaiserweg eignet sich gut für Stammtisch Diskussionen
Und wir beide kommen bei unseren Haltepunkten in den 60er Jahren ja zum gleichen Schluss:
mein Modell [hat] auch keine Regenrinnen
Dieser kategorische Imperativ:
Wenn man Dachrinnen anbringt muss man auch irgendwo das Abwasser abführen, und da kein Abwasserkanal vorhanden war, …
betrifft bestimmt heutige Flaschner, die eine Vielzahl von Vorschriften, auch z. B. von der Güte keinen Pudel zum Trocknen in die Mikrowelle zu stecken (und sie anzuschalten), zu beachten haben.
In der obigen Hypothese würde ich lieber ein „gegebenenfalls“ statt „muss“ verwenden, angesichts des Standorts der Hp´s, Mitten im Harzer Nirgendwo, und angesichts der meist klammen Finanzen der SHE, die sparte wo sie nur konnte.
Auch dieser Haltepunkt ist für mich eher einer Schrebergartenlaube oder Datsche ähnlich und bei diesen wurden und werden etliche unterschiedliche Abwasser(nicht)abführungen bei, wenn denn überhaupt vorhandenen, Dachrinnen verwendet
Meine Hypothese, aufgrund des einzigen Bildbelegs (hier: https://www.harzbahn-forum.de/t4396f99- ... fen-1.html): ja, vor dem Krieg (Angabe: „Bild vom März 1932“) war eine Dachrinne dran. Und der „Abwasserkanal“ war damals SHE typisch einfach: von der Rinne ein, nach ca. 20 cm unten offenes. T-Stück – d.h. das Wasser plätscherte einfach aus so 2,50 m auf den Boden (wenn es nicht im Winter vorher gefror
Und nach etlichen Jahren ist die Dachrinne dann wohl einfach nach und nach ´weggegammelt´ - also ähnlich dem Endzustand des, dort inzwischen nicht mehr vorhandenem, Unterstands nach Jahren der (Ver)Witterungen:
viewtopic.php?t=12816&start=50
mit Klempner Gruß vom
Kellerbahner
