.... wollte ich dann selbst mal wieder eine Lokomotive umbauen. Da es in Zukunft wohl kaum noch LGB 2045 geben wird und die gesamten Modelle in 221, 221 und Ge4/6 verwandelt werden, habe ich bereits vor 4 Monaten begonnen.
Da "Albula" bereits alle Lokomotiven 302, 351-355 und 391 gebaut hat, stand fest, daß es die 301 sein wird. Außerdem wollte ich unbedingt eine Repulsionsmotorlokomotive bauen. Bildquellen: polier.ch
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Als Baumaterial habe ich mir eine 2045 besorgt und einen zusätzlichen Motorblock samt Antriebsrädern, welchen ich zufällig in einem Internetauktionshaus für EUR 70.- ergatterte. Begonnen habe ich dann mit der Konstruktion des Motorblocks. Es standen mir 2 LGB Motoren zur Verfügung: Der der 2045 und der des zusätzlichen Blocks. Danach kamen Gehäuse der Lok und zum Schluß das Dach an die Reihe. Da wir eine Innenanlage haben, muß die Lok an einer Stelle bauartbedingt auch Radius1 befahren können.
Der Vorteil des Baus der 301 liegt dabei auf der Hand, da die Blindwelle fehlt und so die großen Triebräder näher aneinander liegen. Dennoch bedeutete diese Vorgabe einigen Aufwand, da die Bisselachsenkonstruktion geändert werden mußte. Das Chassis ist somit kompletter Eigenbau. Der schwierigste Teil war für mich, das Gehäuse der 205 zu zerschneiden. Als aber erst mal der erste Schnitt getätigt war, wurde diese Arbeit für mich einfacher.
Hier ein paar Bilder der nun fertigen 301
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Der Reiz dieser Lokomotiven besteht für mich nicht in der besonders ausgefallenen Kastenform sondern in den langsamlaufenden Motoren ohne Getriebe mit Schrägstangen. Das war bei der 301 und 302 der Fall. Also habe ich den ersten Motor der 2045 mit einem Zwischengetriebe in den Lokkasten in ein modelliertes doppeltes Repulsionsmotorengehäuse eingebaut. Die beiden "Pseudo-Modellrepulsionsmotoren" liefen damit für sich alleine hervorragend. Außerdem hatte ich in einem eine tolle Verwendung für die Ausgleichsgewichte der Blindwellen meiner Spenderantriebsblöcke. Den anderen Motor habe ich in das Chassis eingebaut, ebenfalls mit Zwischengetriebe und von da mit Direktantrieb auf die beiden Mittelachsen. Das lag mir eigentlich nicht so, aber ich hatte so eine Vorahnung von einer extrem ruckig fahrenden Lok, falls die Räder ausschließlich über die Schrägstangen angetrieben würden...
Die Schrägstangen habe ich in meiner Firma auslasern lassen. Es handelt sich um 3mm VA, schließlich treibt der im Lokasten liegende Motor ausschließlich über die Schrägstangen an. Die beiden äußeren Achsen werden dabei ausschließlich über die Stangen angetrieben.
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Abschließend läßt sich sagen, daß der Umbau zwar nicht vollkommen der Originalität entspricht, da ich nur auf Teile der 205 zurückgegriffen habe, er aber meine Ansprüche in allen Belangen erfüllt. Der Zeitaufwand hielt sich eben noch so in Grenzen und die Kosten sind nicht ins Unermeßliche gestiegen.
Leider ist die 301 schon 1966 ausrangiert und danach verschrottet worden - gerne hätte ich die Lokomotive in Aktion gesehen. Da freut es mich besonders, daß ich sie jetzt (wieder) auf meiner Anlage sehen kann.
Tobi hat geschrieben:selbst auf meinem 19 Zöller mit höchster Auflösung erzeugen die 1600 Pixel-breiten Bilder einen Scrollbalken...
So macht das keinen Spaß.