Feldbahnmodule mit Schiff

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Moderator: Marcel

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fspg2
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

@Dieter, @Jean-Claude,

merci!

Das Gerüst soll ja später seitlich an dem Alten Lagerschuppen stehen.
Bevor das jedoch umgesetzt werden kann, sollte ich den Schuppen fertigstellen, damit das Gerüst daran genau ausgerichtet werden kann.

Die ersten Fenster für diesen Schuppen hatte ich ja schon 2009 gefräst....klick - jedoch so richtig glücklich war ich mit dem Ergebnis nicht wirklich!

Also erstellte ich als Sandwich ein paar filigranere Fensterrahmen.

Alter_Lagerschuppen_310 (fspg2)
Bild

Der äußere Rahmen besteht aus 1,0mm MS58:

Alter_Lagerschuppen_311 (fspg2)
Bild


Hier noch einmal der Vergleich mit dem alten Fenster (rechts oben).

Alter_Lagerschuppen_312 (fspg2)
Bild


Die drei Schichten werden mit 1,0 mm Nietstiften zueinander ausgerichtet .

Die überstehenden Enden die Nieten werden in die, mit Hilfe einer Pertinax-Schablone, gebohrten 1,0 mm Löcher fixiert.


Alter_Lagerschuppen_313 (fspg2)
Bild
]


Alter_Lagerschuppen_316 (fspg2)
Bild



Alter_Lagerschuppen_315 (fspg2)
Bild


Die Innenwände hatten schon damals entsprechende Taschen für den gesamten Fensterrahmen bekommen, so dass der Rahmen beidseitig mit dem Mauerwerk abschließt.

Alter_Lagerschuppen_024 (fspg2)
Bild



Vom Gerüst habe ich bislang die waagerechten Leiterteile nach dem Sandstrahlen zuerst brüniert und anschließend jeweils die vier Haken in die Rohrenden mit Loctite 648 eingeklebt. Da die Abbindezeit nur wenige Sekunden beträgt, habe ich die parallele Ausrichtung der beiden jeweils nebeneinander liegenden Haken sofort mit eingelegten 1,5 mm Draht-Abschnitten kontrolliert. Es soll ja im zusammengebauten Zustand alles genau fluchten!

Danach wurden alle Teile in mehren dünnen Schichten mit AK11242 Black Primer lackiert.
Nach weiteren 24 Stunden Wartezeit erfolgten zwei Durchgänge mit AK11208 Dark Aluminium (Verdünnung 50/50 mit AK 11500 Acrylic Thinner).
Weitere Alterungen werden später im zusammengebauten Zustand am kompletten Gerüst erfolgen.

Gerüst_25 (fspg2)
Bild


Die Gerüstfüße erhielten die noch fehlenden Grundplatten... - sie werden noch ein wenig an den Kanten nachbearbeitet!

Gerüst_26 (fspg2)
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Viele Grüße
Frithjof
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jc94
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von jc94 »

Super !!!!

Ich habe diese Sache mit dem Sandwich für die Fenster nicht verstanden.
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fspg2
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Hallo Jean-Claude,

hier ein Bild vom Sandwich:


Alter_Lagerschuppen_317 (fspg2)
Bild

Sandwich aus 1,5 mm MS58 (äußerer Rahmen - grün) + 0,25 mm Polycarbon-Scheibe + MS58 1,0 mm (innerer Rahmen - braun)

Vor der endgültigen Montage werden die äußeren grünen Rahmen noch gealtert und "verrostet" :!:
Viele Grüße
Frithjof
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jc94
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von jc94 »

Okay, ich habe es verstanden.
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Hallo,

nachdem die neuen Fensterrahmen brüniert, mit schwarz vorlackiert und mit grün lackiert waren, habe ich angefangen, sie zu altern.

Sie werden am Ende vielleicht ein wenig Ähnlichkeit mit dem Vorbild haben :)

Alter_Lagerschuppen_007 (fspg2)
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So wird bei mir deutlich weniger weiße Farbe vom Kit übrig bleiben!

Alter_Lagerschuppen_010 (fspg2)
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Der alt Kit bröckelte ja im Laufe der Jahre aus den Rahmen, Rost und Dreck kamen zum Vorschein.

Alter_Lagerschuppen_321 (fspg2)
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Auf der Fensterbank setzte sich ein Rahmen in die Sonne:

Alter_Lagerschuppen_322 (fspg2)
Bild


Alter_Lagerschuppen_323 (fspg2)
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Wahrscheinlich werden die Gerüstbauer am Ende die Schuld für die zerbrochenen Fensterscheiben haben ;-)

Alter_Lagerschuppen_324 (fspg2)
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Viele Grüße
Frithjof
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

So, inzwischen sind die Fenster alle eingebaut und die Fensterbänke davor montiert worden.

Alter_Lagerschuppen_345 (fspg2)
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Mit dem Vorbild besteht durchaus eine gewisse Ähnlichkeit.

Rotstein_Lagerschuppen_01_Helmut_Schmidt_ (fspg2)
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Im Inneren des alten Lagerschuppens sitzt eine motorgetriebene Winde für den Kranbalken. Ihre Befestigungsanker sind durch die Wand geführt und außen an der Giebelfront mit Eisenplatten gesichert.


Alter_Lagerschuppen_339 (fspg2)
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Alter_Lagerschuppen_340 (fspg2)
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Alter_Lagerschuppen_341 (fspg2)
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Alter_Lagerschuppen_342 (fspg2)
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Ich hatte über den Bau der Winde bereits 2009 ausführlich berichtet -

Für angemeldete Forenmitglieder: viewtopic.php?t=6691&start=1060 - und folgende Seiten.

Für Gäste: viewtopic.php?t=6691&start=210 - und folgende Seiten.


Jetzt ging es weiter. Zuerst wurden die "Eisenplatten" aus 0,3 mm Neusilber gefräst und 1,0 mm Messing-Gewindestangen mit M1,0 mm Muttern verlötet. Anschließend wurde alles gesandstrahlt und brüniert.

Alter_Lagerschuppen_343 (fspg2)
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Die bereits vormontierte Winde wurde mit den Gewindestangen durch die sechs 1,1 mm gebohrten Löcher in der Giebelwand gesteckt...

Alter_Lagerschuppen_346 (fspg2)
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...und von außen mit den kleinen Ankerplatten und M1,0 mm Muttern fixiert.


Alter_Lagerschuppen_346 (fspg2)
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Damit sich die winzigen M1,0-Muttern leichter im Steckschlüssel greifen lassen, habe ich sie kurzerhand mit der Unterseite auf die Klebeseite von Tesa-Krepp gesetzt. So entfällt das mühsame Hantieren mit den Fingern, und die Arbeit geht deutlich schneller von der Hand.

M1.0 Mutter mit Steckschlüssel (fspg2)
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Etwas kniffelig fand ich das rechtwinklige Verlöten der Gabel für die Seilrolle mit dem gebogenen Neusilber-Blechstreifen (0,2 mm dick, 1,5 mm hoch). Die 1,0-mm-Löcher sollen später die 1,0-mm-Achse der Seilrolle aufnehmen und mussten deshalb exakt fluchten.

Zum Ausrichten hatte ich zunächst einen 1,0-mm-Messingdraht vorgesehen, den ich mit schwarzem Edding eingefärbt hatte, denn Edding wirkt meist als Lötstopp. Bei so kleinen Teilen war ich mir aber nicht sicher, ob ich den Draht danach wieder herausbekommen hätte, ohne das dünne Neusilberblech zu beschädigen. Einen so dünnen Silberstahldraht, an dem Lot gar nicht erst haftet, hatte ich nicht.

Die Lösung hatte Volker (vielen Dank dafür!): Der Schaft eines 1,0-mm-Bohrers richtete beide Teile zuverlässig aus und nahm kein Lötzinn an. Für den rechten Winkel sorgte ein kleiner Pertinax-Klotz als Anschlag. Gelötet habe ich mit einem 12-V-/8-W-Lötkolben.

Alter_Lagerschuppen_344 (fspg2)
Bild
Viele Grüße
Frithjof