Der enge Gleiskreis ist wohl dem Wunsch geschuldet, dem Diorama auch einfach mal beim Fahren zusehen zu wollen. Modellbau besteht eben aus Kompromissen. Wichtig ist doch, das es ein Hingucker ist. Und das Kriterium hast du erfüllt.
der Kreisverkehr ist wirklich nur dem Umstand geschuldet, auf Ausstellungen etwas fahren zu lassen, ohne permanent umzukoppeln/abhängen/umrangieren zu müssen. Besonders wenn man allein oder nur zu Zweit auf Ausstellungen die Anlage betreut, dann wird "der Kreis" zum Vorteil. Denn bei anderen Rangieranlagen (u.a meine vorherige Hafenbahn) lief es immer auf das Gleich hinaus. Bei Anlagenbedienung und gleichzeitigen Gespräch mit Besuchern: entweder es leider der Rangierbetrieb (bis hin zum Stillstand ); oder man wird als unhöflich eingestuft, weil man sich nicht so intensiv unterhalten kann. Da würde mehr Personal natürlich abhelfen, ist nur immer ein Kostenfaktor (Mitfahrplatz oder extra Auto sowie Übernachtungskosten usw.).
mal wieder etwas von der Gneetzäpplbahn. Aktuell sind die anstehenden Kleinarbeiten geordnet beendet und die Anlage wurde vom Arbeitsplatz (vorübergehend) in eine hintere Ecke verstaut. Keine Bange, es ist nichts kaputt oder gar das Projekt aufgegeben.
Ich muß nur für die kommende Ausstellung im Oktober (US-Convention in Rodgau ) meine Gn15-Anlage noch mal durchsehen und einige Kleinigkeiten nacharbeiten.
Es gibt also erst im Oktober wieder etwas Neues von der Gneetzäpplbahn.
hab ich etwas Zeit, bei oder oder die eine oder andere Idee weiter auszuarbeiten.
Hallöchen,
der Kreis ist bei Kleinstanlagen ein Ausweg, etwas Betrieb zu machen. Wenn dann eine Feldbahn im Schritttempo so dahinzuckelt und vielleicht noch eine zweite Lok aktiv ist, so bewegt sich ordentlich was auf dieser wenigen Fläche. Außerdem hat es batzel ja gut verstanden, den Kreis etwas zu verstecken. Wenn dann noch mehr Details auf der Platte zu sehen sind, wird der Kreis immer weiter in den Hintergrund treten. Das wichtigste Argument ist aber, daß diese Anlage für Ausstellungen konzipiert und gebaut wurde und da will der Besucher "Action"!
Heute mal wieder was aktuelles von der Gneetzäpplbahn.
In den vergangenen Wochen war es relativ ruhig mit dem Anlagenbau.
Da war zunächst eine Ausstellung mit meiner Gn15-Anlage, zum anderen rechlich andere Arbeiten in Haus/Hof/Garten
Doch es geht in kleinen Schritten weiter. So hab ich neue Fahrzeuge angeschafft und auch an der Vegetation etwas weitergearbeitet.
zu meiner "Schande" hab ich die nicht selbst gemacht, sondern eher durch Zufall gekauft bei Anita Decor.
Sahen in der Verpackung gar nicht so dolle aus, auf der Anlage aber
Deine Verfeinerungen geben der Anlage die richtige Atmosphäre. Besonders das Detailbild "unkraut_12" gefällt mir, gerade weil solche Nahaufnahmen alles sehr kritisch zeigen. Aber da paßt alles ...
Mal sehen was da noch alles von der Gneetzäpplbahn kommt
Hallo Batzel,
am Baubericht Deiner Gneetzäppelbahn kann man leicht die Zeit vergessen! Aber zu dem Bild vom 16. 11. (Unkraut) hätte ich eine Frage. Wie erfolgt der Übergang der Fahrzeuge bei dem rechtwinkligen Gleisanschluss? Steht da irgendwo ein Frosch oder ist Manpower angesagt? Mir ist die Anordnung besonders deshalb aufgefallen, weil es in einer unserer Tagebaugruben der 1950er Jahre ähnliche Anschlüsse in verschiedenen Winkeln gab, die mit speziellen Bockwagen für jeweils zwei Seilbahnkübel befahren wurden. Durch einen sehr engen Radstand waren diese Fahrzeuge bei gleichmäßiger Beladung der Kübel mit vertretbarem Kraftaufwand zu drehen. Sowohl im Hauptgleis als auch im Anschluss waren im Gleis schienenhohe Bohlen angeordnet, deren Enden abgeschrägt waren. Der Spurkranz lief auf diese Bohlen und über die nahe Schiene des Hauptgleises. Wenn der Wagen (kurzer Radstand) quer auf dem Hauptgleis stand, wurde er gedreht und auf die Schienen des Hauptgleises geschoben. Dort wurde ein Zug zusammengestellt, den eine Lok weiterbefördert hat. - Übrigens heißen Deine Gneetzäppel bei uns Hotzeln, der Spitzname von Bewohnern eines Nachbarortes.
Viele Grüße
Werner