Messingbleche für Lokgehäuse

Wo finde ich Teile oder Modelle zum Selbstbau? Neues im Handel, Einkaufstipps

Moderator: Regalbahner

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arne012
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Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von arne012 »

Hallo,
die Firma, die das bisher immer gemacht hat, hat ihr System umgestellt und macht keine individuellen Arbeiten mehr.
So suche ich jetzt jemanden. der mir nach Zeichnung die Gehäusebleche wasserstrahlt oder fräßt.
Kann mir irgendwer einen Tip geben oder eine Adresse?
Gruß,
Arne
99 261 04.jpg
99 261 03.jpg
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viereka
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von viereka »

Hallo arne,
tausche Info gegen Einsicht, dass die Fahrwerke bei einer Mallet Vorderwagen und Hinterwagen heißen. :D :D :D :D
Wasser strahlen wäre z.B. hier
https://www.atech-chemnitz.de/
Die machen verschiedene Materialien, Du bekommst einen Kostenvoranschlag (den ich später nicht mehr haben wollte) und wenn Du öfter Kunde bist sogar Weihnachten einen gelaserten Schwibbogen mit immer anderen Motiven. Habe mittlerweile schon 9 Stück davon. :D
Allerdings benötigen die eine CAD-Zeichnung. Ob die soetwas aus Deiner Skizze machen müßte man erfragen. Telefonnummern auf deren Internetseite.
cu
Hans-Jürgen
Warnung: Kostet aber Geld.....und nicht vergessen sich für die Info zu bedanken. Hat mich ja Zeit gekostet :D :D :D :D :D :D :D :D :D
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arne012
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von arne012 »

Ah,
erst mal Danke für den Tip!
Bezüglich der "Wägen", also daß man bei einer IVeka Vorder- und Hinterwagen sagt, glaube ich sofort, macht auch Sinn. Das ist aber keine Mallet, sondern eine Meyerlok. Das man den Rahmen der Lok Hinterwagen nennt, halte ich für ein Gerücht.
Herzliche Grüße,
Arne
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viereka
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von viereka »

Hallo,
arne012 hat geschrieben: Di 26. Aug 2025, 09:26 Ah,
erst mal Danke für den Tip!
Bezüglich der "Wägen", also daß man bei einer IVeka Vorder- und Hinterwagen sagt, glaube ich sofort, macht auch Sinn. Das ist aber keine Mallet, sondern eine Meyerlok. Das man den Rahmen der Lok Hinterwagen nennt, halte ich für ein Gerücht.
Herzliche Grüße,
Arne
Jetze binsch aber fertsch.... Das hier zu lesen und nachdem es dieses Forum schon bald jahrtausende gibt?
Eine IVK ist eine Meyerlok und da beide Antriebsteile beweglich sind heißen die Dinger Drehgestelle.
Bei einer Mallet heißt das hintere fest mit dem Oberteil verbundene Triebwerk Hinterwagen und das vordere bewegliche Triebwerk Vorderwagen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und vielleicht glaubst Du die Sache wenn Du diese Seite hier anschaust.
https://www.selketalbahn.de/triebfahrze ... 995901.htm
Der Selketalbahnfachmann weiß es wirklich, dem kannst Du vertrauen.
Du kannst aber auch gerne hier im Forum die Suche nach "Vorderwagen" bemühen und wirst auf unzählige Beiträge gestandener Modellbauer stoßen, die in diesem Forum mal tätig waren/noch sind und immer geht es da um Mallets.
cu
Hans-Jürgen
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Stoffel
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von Stoffel »

Hallo zusammen,

jetzt mal ruhig mit den Pferden .... :twisted:

Zurück zum Bedarf. Meines Erachtens sind die benötigten Teile doch recht simpel. Mit Modellbau-Kreissäge, Bohrmaschine, Proxxon-Trennscheibe, Feile etc. ist das doch nicht mehr als einen Nachmittag Arbeit ..... :? Und wenn man dabei die Seitenteile mit Klebeband bündelt, werden sie sogar deckungsgleich. :wink: Auf das letzte Zehntel ist doch gesch ..... Oder ist die Umsetzung des Vorbilds in diese Zeichnung so genau. :?:

Ich würde mir wünschen, wir kommen wieder zurück zu den alten Buntbahn-Tugenden und machen selbst - nicht nur CNC, Wasserstrahlen, Laser, 3D-Druck etc.

Tja *seufz* ich werde (bin) alt. ..... :oops:


Grüsse
Stoffel
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Stoffel
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von Stoffel »

Nachtrag:

nur damit ich nicht als Dampfplauderer da stehe ein Bild von meinem derzeitigen Projekt. (Ich werde noch dazu berichten :evil: .) Die Bleche habe ich bei Feld, Eitorf rechtwinklig bestellt. Der Rest ist Bohrmaschine, Feile, Säge etc. :twisted: Nix CNC und Brüder. Und ja: ich habe neue Feilen, Bohrer, Trennscheiben etc. gekauft. Na und ? Alles ist händisch. Das macht sogar Spass :!: :!: :!:
Hände (und Finger) sind übrigens die Dinger unten an den Armen mit den man immer auf der Tastatur herum hämmert. :wink:



MGH_II_002 (Stoffel)
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Grüsse
Stoffel
viereka
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von viereka »

Hallo Stoffel,
wenn man für mehrere Teilesätze Bauteile benötigt sollte man schon diese Fertigungstechniken nutzen. Von diesen Teilesätze wird ja teilweise mehr als die Hälfte in den Müll wandern (ist gewandert), bestenfalls in Schubladen. Da wäre eine Selbstanfertigung von Teilen total unwahrscheinlich und wenn ich an die 6 mm Messingteile meiner 99 6101 denke, dann ist das nicht mit der Laubsäge selber zu schaffen. Hinzu kommt, dass mittlerweile immer mehr Leute mit 2 linken Händen die alle mit Daumen besetzt sind geboren werden. Ich habe es letztens nicht geschafft jemanden zu überzeugen einen hier angebotenen Steinkübelwagen selbst mit Farbe zu versehen. Er sollte sich zwecks Übung einfach mal ne Sprayflasche kaufen und dann an einem Stück Holz/Pappe/Papier im Freien mal Sprühversuche machen. Da ging kein Weg rein, könnte Dir noch mehr Beispiele aufschreiben.

Hinzu kommt auch der Zeitfaktor. Für jedes Modell habe ich immer so ca. 1 Jahr benötigt. Jetzt kommt bei mir die 73, da weiß man nicht mehr ob auch noch die 74 kommt.
Hinzu kommt auch noch das für Rentner vorgesehene soziale Jahr, welches ich mit meinen Nachbarn beim Militär ableisten will, ich als Panzerfahrer, die Anderen als Schütze und Funker. In dieser Volkssturmzeit....ähmmm dieser sozialen Jahrzeit wird auch nichts gebaut werden können.

@Stoffel
Die Modellbauzeit von vor einigen Jahren wird es nie mehr geben !!! Schon allein dass man immer noch über Bezeichnungen von Loks diskutieren muß sagt alles aus....

Bleib gesund und baue im Keller für Dich weiter, einige dieser Spezies sind ja hier glüklicherweise noch vertreten, ich habe persönliche Kontakte zu einigen anderen Selbstbauminderheitsmitgliedern. Also ganz ausgestorben ist die Zunft NOCH NICHT und bei mir im Keller gibt es auch noch Laubsägeblätter für Metall.
cu
Hans-Jürgen
eisenbahn-fleischer
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von eisenbahn-fleischer »

Liebe Selbstbauer ( besonders Stoffel und HJE ) und die die es werden wollen,
auch ich verwende noch althergebrachte „analoge“ Werkzeuge! Im Moment bekommen die Loks meines Vaters eine „L 7“ – da ist viel Handarbeit angesagt. Mein alter Herr hat die II K und IV K Loks vor über 30 Jahren komplett per Hand gebaut – ich habe immer noch Respekt davor. Kleinserie ist etwas Anderes, da gibt’s Laser, Fräser, Gußformen etc. – für einzelne Modelle ist das aber eine relativ teure Angelegenheit. Da muß ich Euch Recht geben, handwerkliches Arbeiten macht sogar noch Spaß!
Gruß aus der Werkstatt
Wolfgang

Werkstatt 08_25_01 (eisenbahn-fleischer)
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arne012
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von arne012 »

Hallo,
Ich wundere mich ein wenig. Auch mit einer rechten Hand fühle ich mich nicht befähigt, die doch ganz schön großen Seitenteile selber ordentlich und gerade zu sägen und bin sehr froh, das es Firmen gibt, die willens sind, mir so etwas zu liefern. Von den Türöffnungen mal ganz zu schweigen. Ich habe nur einen Dremel! Wenn ich 20cm gerade sägen soll, da hilft auch ein neues Sägeblatt nicht!
Aber früher war alles besser!
Gruß,
Arne
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viereka
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Re: Messingbleche für Lokgehäuse

Beitrag von viereka »

Hallo Arne,

schon erstaunlich, dass ich 20 cm an Messingblech gerade sägen kann. Einfach immer nur der Anreißlinie folgen, langsam sägen. Und wenn das Blech zu dünn ist , es dann auf ein Stück Pappe kleben, aber nicht mit Sekundenkleber. Bei Öffnungen in die Ecken Löcher bohren, dort mit dem Sägeblatt rein und los geht es.
Im Harz gibt es jemanden, der macht diese Schnitte und Öffnungen mit dem Dremel.
Klar, wenn einem eine Firma das macht nutze ich mittlerweile auch solch Angebot, schon aus Faulheit. Aber die Begründung die Du schreibst ist eigentlich ein Armutszeugnis.
Ich werde immer mehr in meiner pessimistischen Meinung bestärkt.....
Sägeblätter werden übrigens ab und an stumpf, deshalb sollte man schon immer mal auf ein neues Blatt zurückgreifen.
sägende Grüße
Zuletzt geändert von viereka am Do 28. Aug 2025, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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