seitdem ich die Lorenteile für 1:22,5 bei Frithjof mal in der Hand hatte, muß ich Dir und den anderen Lorenbauern meine höchste modellbauerische Bewunderung aussprechen für diese Fummelarbeit...
Deine Detailaufnahmen zeigen, wie sauber Du gearbeitet hast. Leider kommt auf den Bildern nicht so richtig rüber, wie kleine diese Teile eigentlich sind.
Eine Frage noch zu den "Nietverbindungen": Am Auflagebock der Mulde hast Du -vermute ich- Cu-Nieten von innen durchgesteckt und verlötet. Hast Du den Nietüberstand dann mit einem Hohlfräser verrundet? Wenn ja, wie schnell setzen sich bei diesen Hohlfräsern die "Schneiden" zu (oder gibt es das Problem nicht) ?
Mit den Hohlfräsern - die ich teilweise seit 25 Jahren benutze - habe ich keinen Kummer. Es gibt bei den Gebrüdern Ott ( http://www.gebr-ott-gmbh.de ) in Hanau seit einiger Zeit geschlitzte Hohlfräser (gekreuzte Schlitze zum Auswerfen der Späne). Die sind noch ein wenig besser.
Falls die Dich interessieren, empfehle ich einen Anruf, da die Zwerge im Katalog unglücklich beschrieben sind (Außendurchmesser der Halbkugel).
ich habe mit auf einen Tipp von Thomas hin damals solchen einen Hohlfräsersatz beschafft.
Hohlfräser (Helmut Schmidt)
Hohlfräsersatz
Ich habe die Niete nach Mass von Manfred = Glacier-Express beschafft. Verwendet habe ich Nieten mit 0,9 mm am Rahmen und 0,6 mm Schaft am Bock. Die Köpfe habe ich von der Hauptansichtsseite oder der Seite gesetzt wo ich nicht mit den Hohlfräsern hinkam. Bei der Arbeit mit dem Hohlfräser ist es nur wichtig keine hochturige Maschine zu verwenden, dann setzen sich die Fräser auch nicht so schnell zu. Sollte diese doch einmal geschehen reicht meist eine Nadel und der Fräser ist wieder frei.
PS auch die Achsen der Lore, die man hier gerade nicht sieht, sind von Manfred und ich kann sie nur empfehlen.
Helmut hat geschrieben:Sollte diese doch einmal geschehen reicht meist eine Nadel und der Fräser ist wieder frei.
Das kann ich nur bestätigen. Kritischer als Kupfer sind Lötzinn-Reste, die setzen die Schneiden in der Tat rasch zu. Aber auch die lassen sich leicht mit einem spitzen Gegenstand aushebeln.
Sehr sauber wie Du das Lorengestell aufgebaut hast, gerade Deine Nietnachbildungen überzeugen vollends.
Als kleiner Hinweis zum Schlemper. Hier wurde der Lagerbolzen absichtlich etwas länger als der Abstand für die Aufnahme im U-Profil des Muldenbockträgers angefertigt. Es sollte daher nach dem Einbau des Schlempers die Enden auf die Breite des U-Profils gekürzt werden, so erhält man eine Nachbildung des funktionierenden Schlempers nahezu wie beim Vorbild.
ich bin hier als Nutzer neu, verfolge aber dieses Thema schon seit paar Jahren. Die Loren haben mir sehr gefallen, also wollte ich auch eine haben. Deshalb habe ich Herr Engel angeschrieben, ob er ein paar Loren ätzt, aber er hat mir zurückgeschrieben, dass die Radlager, Schlemper usw. 3d gedruckt werden müssen, aber er hat keinen 3d-Drucker.
Wo könnte ich alternative Bauteile finden? würden die von Mammut passen?