PS: Das Schotterbett in den Bildern ist frisch, es wird noch nach 2 Wochen automatisch matt durch UV-Strahlung
Aber Respekt, mit welcher Perfektion Du Deine Anlage gestaltest und selbst Gebäude und Fahrzeuge selbst baust... Dafür habe ich leider keine Zeit... Meine Anlage ist eine "Fantasieanlage - Pendelzugstrecke", auf der sowohl HSB-Züge fahren als auch RhB
Auch den Aufwand, den Du treibst mit den Betonunterbauelementen... Respekt!
Bei mir sind die Gleise auf freier Strecke auf den bekannten Rasenkantensteinen verlegt. Bisher zum Glück (6 Jahre) noch ohne Frostschäden.
Chris, schöne Ausführung einer moderneren Fahrleitung, wie diese auf der RhB eingesetzt wird. Das Lot muss ich mal ausprobieren, mit Alu Hart-Lot bin ich überfordert und ich wollte die Platten schon fast schweissen lassen...........
Mit der Steckverbindung könnte es sogar stabil genug für die Doppelausleger vom Niederwald werden, die notwedige Tragkraft setze ich mal mit der Fahrleitung + zwei Amseln an
Da mich per PN noch Fragen zu den Bezugsquellen erreicht haben:
Die Grundplatten-Verlötung hält bombastisch: Bin gestern Abend an einem bereits auf den Betonsockel geschraubten Masten hängengeblieben (die Fahrdrahtausleger waren noch nicht montiert) und schwups hat's das H-Profil um ca. 30° verbogen.... D.h. sowohl der Betonsockel wie auch die Lötstelle haben keinen Schaden genommen
Für die Isolatoren verwende ich Kunststoff-Lamellenstopfen, bei denen einfach der Kopf abgeschnitten wird. Nach ewiger Suche habe ich hier die geeigneten gefunden, Link stelle ich noch online.
Sorri @ Chris / @ Joachim für meine Einmischung in die Produktewahl.
Die verwendeten Kunststoffe sind m.M. nach nicht besonders UV beständig, vor allem den Trinkhalm halte ich persönlich für die schlechteste Wahl da er offensichtlich sehr viel Weichmacher enthält.
Als Grundmodell kein Problem und sieht bestimmt Toll aus.
Warum also nicht ein schönes Urmodell anfertigen und als dann mit Epoxi 2 K, im speziellen das Frostfeste und UV beständige in einer Negativform abgiessen!
Ihr habt bestimmt viel länger Freude daran ohne jedes Jahr die zerbröselnden Teile auswechseln zu müssen!
der Trick liegt in der Farbe. Ein genügend dicker Überzug aus Revellfarbe und das Zeugs hält ewig.........zumindest habe ich einige 15 Jahre alte Modell-Isolatoren meine Bahn wieder eingebaut.
Wer es aber noch robuster mag, der kann sich einen passenden Drehmeissel bauen und die Isolatoren dann recht schnell aus POM oder Messing drehen.
Das Gießen halte ich bei der benötigten Menge von ca. 500 Stück für meine Bahn für eine mässig interessante Methode. Da nutze ich meine Zeit dann doch lieber zum Fahrzeugbau oder für eine Bergtour
Einfach Kopf abschneiden, mit einem kleinen Hilfswerkzeug in die Drehbank spannen, Loch bohren, auf so ca. 5 "Windungen" mit dem Rasierklingenmesser abschneiden (aus einem Teil bekommt man 2 Isolatoren) und dann - wie gesagt - mit Buntlack oder Revell je nach Geschmack grün oder weinrot anmalen