Klaus hat geschrieben:Du siehst, das Bemühen um maßstäblichen Modellbau, ist gar nicht so einfach. (Aber der spielt, so scheint es mir, in letzter Zeit auch nicht mehr die Hauptrolle in diesem Forum) Sorry, musste mal raus.
auch wenn ich erst seit kurzem hier aktiv bin: Das sehe ich auch so - und finde das in Klammern Geschriebene ziemlich schade, wenn ich so an die erklärten Forenziele denke. Umso mehr freue ich mich, dass Du wie hier bei Deinem Bekohlungshunt selbstkritisch bleibst und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess verfolgst . Und uns vor Allem etwas zeigst.
Mal eine konkrete Frage: Verwendest Du ein eigenes Sandstrahlgerät? Bei meinen eigenen bescheidenen Messingbauversuchen stören mich immer die doch deutlich sichtbaren Werkzeugspuren und manchmal zu glatten Oberflächen.
Schönen Gruß
Volker
I'll make it. If I have to fly the five feet like a birdie.
I'll fly it. I'll make it.
genau das ist mein Problem, Frithjof. Einer seits packt mich ein Projekt derart, dass ich es nicht abwarten kann, etwas Positives zu sehen. Und dann ist da der Anspruch, etwas Genaues zu bauen. Und beides verhakt sich manchmal. Aber ich arbeite daran.
Wo ist das Problem Du hast immerhin zwei Möglichkeiten, Dich zu entscheiden... das ist doch ganz o.k.! Schließlich ist es Hobby - ich brauche hier keinen Stress!
Bevor ich ein Projekt beginne, versuche ich möglichst viel an Informationen zusammenzutragen, denn ich finde es hinterher viel unbefriedigender, mich an schnell zusammengeschusterten oder unschönen Teilen zu ärgern.
Verbessere ich meine handwerklichen Fähigkeiten, so versuche ich es beim nächsten Projekt oder Teil besser zu machen, das kann aber auch durchaus bedeuten, ein Teil neu zu machen. Gefällt mir das Ergebnis, kommt die Freude ganz von alleine Wenn nicht,... try it again!
Einfach Draht einlöten, abknipsen und mit dem Kopfmacher verrunden.
hallo Helmut, danke für den Ratschlag. Diese Hohlfräser habe ich auch. Im Wagenbau habe ich damit auch gearbeitet. Da waren die Niete aber nicht von innen zu sehen. Bei dem Hunt muss die innere Rundung vom Niet aber zu sehen sein. Frage: wie komme ich mit dem Hohlfräser in den Hunt? Deshalb werde ich mit den Nietblechen-und Winkeln von Reppingen arbeiten. ich erwarte sie morgen und werde dann mein Ergebnis zeigen.
Hi Frithjof, bei mir ist ja alles reine Handarbeit. Und meine Erwartungen und Ansprüche sind oft höher, als mein handwerkliches Vermögen. Wenn ich mir aber Arbeiten von vor 4-5 Jahren anschaue, kann ich schon ganz zu frieden sein.
Von deiner Kunst träume ich nicht mal- die schaue ich mir immer nur bewundernd an.
Hallo Volker, ja, ich habe eine eigene Sandstrahlanlage. Ist gar nicht so teuer, hilft aber sehr. Aber "Lötkleckereien" bekommt man damit auch nicht weg. da sollte man schon sauber arbeiten.
Hallo, da ich noch auf die Nietbänder- und Winkel von Herrn Reppingen warte, habe ich mich schon mal an das Geländer gemacht. Wenn man sich das 1. Bild des Threat's aanschaut, scheint das keine große Schwierigkeit zu sein. Der Tag hat mich eines Besseren belehrt. Schon die Zeichnung hatte es in sich.
Als 1. musste der Grundrahmen gebaut werden. Er besteht aus MS T- Profil. Ich habe mir dafür eine Schablone gefräst und dann ging das mit dem Rahmen problemlos.
Schablone_Rahmen_1 (Klaus)
Schablone_Rahmen_2 (Klaus)
Auch für die Geländerteile habe ich mir 2 Schablonen gefräst. Schablone_Gelaender (Klaus)
In den Schablonen ließen sich die Geländerteile gut zusammen löten. Gelaender (Klaus)
Jetzt mussten die einzelnen Geländerteile auf den Rahmen gelötet werden. Dazu hatte ich mir "Klammern" gefräst, die die einzelnen Teile zusammen hielten. Gut zu erkennen die Coolpaste an den Knotenpunkten. Im Vordergrund das klappbare Geländerteil. Hier endet mal der Aufstieg.
Gelaender_geloetet (Klaus)
Und dann kam die 1. Stellprobe mit Kran. Sieht gut aus und ich bin bis hier zufrieden. (der linke Eckpfosten auf Bild 2 ist nicht schief, das ist die Perspektive)
Damit das Gitter nicht durch einen "dummen Zufall" auseinanderfällt, würde ich es noch nachträglich an den Verbindungen verstiften. Ein 1mm Loch gebohrt und einen Draht eingelötet, alles versäubert und dann hast Du mit Sicherheit eine festere Verbindung, zumal im Ausseneinsatz durchaus einmal die Katze oder der Ast mit dem Kran spielen werden
Tach Frithjof, Frage: wo soll ich das Geländer "verstiften"?
Das Geländer besteht aus 1,5 mm Vierkantprofil. Die Querstreben sind durchgehend. Die senkrechten Profile sind stumpf (mit einer leichten Phase, damit das Zinn besser einlaufen kann) verlötet. Die Ecken sind als Gehrung verlötet.
Ich nehme an, du gehst davon aus, dass die Ecken stumpf verlötet sind.
Fazit: bei 1,5 mm werde ich nachträglich nicht mehr bohren. Und beim Sandstrahlen hat alles gehalten. Nichts ist für die Ewigkeit (von meinen 4 Söhnen hat keiner Interesse, irgend wann geht alles in den Müll. )