seit den letzten Bilder ist es an der Lok nicht weitergegangen, da ich für die Messe in Karlsruhe noch ein paar Arbeiten an meinem "Zweitprojekt" -einem Unimog 406 in 1:8- erledigen wollte...
(wer Interesse daran hat, kann sich in meiner Galerie ein paar Bilder von diesem Unimog ansehen. Zunächst war er als 2-Wege-Fahrzeug geplant, wird aber nun die landwirtschaftliche Ausführung...)
hier ein kleiner Zwischenbericht aus der Werkstatt, weil ich mal wieder von den Möglichkeiten der CNC-Technik fasziniert wurde:
Das Problem war, dass der Flansch für den Anschluss der Kesselwasserstandskontrolle an den Kesseldurchmesser (80mm) angepasst werden musste.
Ansicht vorher:
flansch_cnc1 (Fuchs301)
Der Flansch wurde auf einen Trägerwinkel aufgelötet, dann senkrecht aufgespannt, um dann mit einem 4mm-Fräser auf einem 38mm-Radius die Flanschunterseite zu bearbeiten.
heute ist die Wasserstandsanzeige für den Kessel fertig geworden (natürlich nur als Attrappe):
dec_73 (Fuchs301)
Insgesamt besteht die Baugruppe aus über 50 Einzelteilen. Das Hauptbauteil, welches oben und unten sitzt, wurde aus einer 5mm MS58-Platte gefräst und dann wurden in einer zweiten Aufspannung die runden Ansätze gefräst.
Auch die Kontur des Handhebels wurde CNC-gefräst und danach verrundet (diesmal von Hand).
Das Grasröhrchen besteht aus einer Glühlampe, die die Form einer Glasrohrsicherung hat. Die Metallendkappen wurden entfernt und auch den Glühdraht muss ich noch entfernen.
als "Dampf-Laie" interpretiere ich das "eckige Glas" als eine Kunststoffschutzhülle, die man U-förmig über das eigentlich Glasschaurohr setzt, damit der Lokführer nicht im Eifer des Heizens mit seiner Schaufel das Glas beschädigt.
Also wäre es optional und man könnte es auch weglassen...
Ansonsten ist mir auch zur Herstellung dieses Schutzes noch nicht viel eingefallen...schau'n wir mal...
dampflok hat geschrieben:hier mal ein anderer Vorschlag (gefunden in der kleinen Mallet des FFM) für die Schutzvorrichtung des Wasserstandes.
Schutzvorrichtung ist nicht ganz richtig.
Was man da an der Emma (?) sieht, ist ein Reflexionswasserstandszeiger:
Im Gegensatz zum Röhrchen bei der Decauville wird bei Klinger ein mit Rillenschliff versehenes Flachglas verwendet.
Was man auf deinem Foto gut sieht, ist die Spannvorrichtung, die natürlich auch ein Schutz sein kann (wobei das dicke Glas eine Schaufel nicht wirklich fürchten muss).