das mit den Dächern ist ja ein Problem, was uns Selberbauer alle
schon mehr oder weniger beschäftigt hat.
Magst du deine Technik vielleicht auf dem Brett Modellbautechniken näher vorstellen ?
Ansonsten meine allergrößten Respekt, das wird ein toller Zug
Hallo, vielen Dank für die Rückmeldung, Regalbahner.
Ich habe den Versuch einer beschreibenden Anleitung auf die Seite Modellbautechniken gestellt. Mal sehen, ob noch andere diesen Weg probieren und optimieren.
Hallo BuntbahnerInnen,
eigentlich wäre es Wetter zum Fahren, mich aber haben die Wagenkasten-Bausätze gelockt. Der Zusammenbau funktioniert nicht schlecht und bereits zeigen sich die ersten 5 Wagen in einer Form, die den zukünftigen Zug sichtbar werden lässt.
Profilfahrt B 753 (fst-tigrottino)
Die Grundausstattung meines Brünigbahn-Schnellzuges besteht aus einem 1.Klass, 2 2.Klass-, dem Bar- und einem Gepäckwagen.
Rohbau-Kasten im Multipack (fst-tigrottino)
Dazu kommen in einer zweiten Phase noch der Salonwagen A 101 und ein 2.Klass-Mitteleinstiegswagen, sozusagen als Saison-Verstärkung. Als nächster Schritt kommt die exakte Einpassung der Dächer und dann die Tür-Verkleidungen.
... und wiederum geht es ein Stück weiter. Nun hat auch der Verstärkungswagen (Mitteleinstiegswagen 2. Klasse) seine Rohform erhalten.
Verstärkungswagen im Roh-Bau (fst-tigrottino)
Die Methode der bausatz-ähnlichen Konstruktion bewährt sich. Es macht sichtlich Spass zu sehen, wie aus den platten Vorlagen ...
Bausatz schon beinahe komplett 1 (fst-tigrottino)
... ein Zug in der dreidimensionalen Welt entsteht.
Bausatz bereits kompletter (fst-tigrottino)
Selbstverständlich kann ich es mir nicht verkneifen - wenn schon das gefallene Herbstlaub einen Fahrtag nicht zulässt - wenigstens eine kurze Paradeaufstellung vorzunehmen.
6Wagen-Schnellzug in Prato1 (fst-tigrottino)
6Wagen-Schnellzug in Prato2 (fst-tigrottino)
6Wagen-Schnellzug in Prato3 (fst-tigrottino)
Solche Bilder sind es ja dann auch, die einen immer neu motivieren, den manchmal mühseligen Weg des Selbstbaus konsequent und mit Freude weiter zu gehen.
Hallo Ottmar,
brauchst nicht ganz so neidisch zu sein! Denn Nerven brauchen sie eine gehörige Portion, diese Lebu-Dächer. Beim Schmirgeln und in der Länge Zuschleifen spicken die Endschrägen wieder weg, verbreitert mussten wie werden - und überhaupt: Die Endschrägen fehlten mir ja und jetzt ist auch mein Lebu-Vorrat bereits aufgebraucht. Aber in Gedanken und zum Teil in der Versuchsphase ist bereits eine Version aus meinen Alublechen, die bloss noch mit den Längssicken versehen werden muss. Dann kommt ein Dach wahrscheinlich auf etwa CHF 20.-- / Euro 13.--; immer noch ein relativ günstiger Betrag. Ich berichte dann wieder davon, wenns aktuell wird.
... solange es noch Banker gibt, die sich ein 1. Klass-Billett leisten können, ist es höchste Zeit, nicht bloss die Seiten-Einstiegstüren zu fräsen,
Brünigbahn EW III Seitentüren fräsen (fst-tigrottino)
sondern auch an die entsprechenden Sitze im 1. Klass-Abteil zu denken. Die Versuchs-Maquette zeigt, wie das Ganze einmal aussehen soll...
Brünigbahn EW III Probesitzen 1. Klasse (fst-tigrottino)
... und erlaubt zudem Feinjustierungen an den Einzelteilen, bevor die Serie zugeschnitten wird. Selbstverständlich fehlt hier noch die Rücklehne mit dem obligaten weissen Kopftuch. Aber das kommt dann sowieso erst mit der Farbe zum Vorschein. Im Moment genügt es mir, eine einfache aber treffende Bauweise zu finden, die mit wenigen Einzelteilen die wichtigsten Partien treffend wiedergeben kann.
Brünigbahn EW III Probesitzen 1. Klasse Interieur (fst-tigrottino)
Klasse - dein Projekt!!! Wenn ich überlege wie lange ich bereits an einem FO-Steuerwagen Typ Brünig (FO ABt`) baue - und bei mir ist noch Ende in Sicht.
Bei den Typ III Einwagen sehr typisch ist die bis an das Wagenende durchlaufede untere Dachsicke. Falls du die weiteren Dachenden als Gussteil anfertigen solltest, müsste dies relativ problemlos umsetzbar sein.
Hallo Joachim,
danke für die aufbauende Rückmeldung!
A propos verlängerte Dachsicke: keine Sorge! Die Füllteile aus Halbrund-Material liegen bereits zugeschnitten bereit. Da ich definitiv kein Giesser-Typ bin - ich weiss beim besten Willen nicht, wie das gehen soll/kann/muss - sind die Endstücke eben auch alle gebogen, das geht ganz leicht und erst noch schnell. Und wenn dann die Anpasserei des Daches vorbei ist, alles schön verputzt und geglättet, dann kommen diese Stücklein auch noch aufs Dach. LEBU hat sich ja offensichtlich vor Jahren genau an die handelsüblichen Profile gehalten, so dass die Messing- (es gingen auch Polystyrol-)Teile exakt passen.
Brünigbahn EW III verlängerte Dachsicke (fst-tigrottino)
schön das du auch dieses Detail umsetzt. Jetzt fällt mir nur eine Sache auf, weswegen ich bei meinem Wagen das Dach nocheinmal neu angefangen habe. Der Abstand der Dachsicken stimmt leider bei dir nicht ganz, da die Lebuwagen den RhB EW I zum Vorbild haben.
Somit ist die unterste Sicke bei dir zu weit oben und der Abstand zur zweiten Sicke ist zu klein, und der Abstand der ersten Sicke zur Oberkante der Wand bleibt über die ganze Wagenlänge konstant.........................ob man sich jetzt darüber aufregen muss ist die andere Frage und ich baue ja nur einen Wagen dieses Typs und nicht gleich den ganzen Zug. Falls du das noch umsetzen möchtest bliebe für dich nur die Möglichkeit diese Sicke komplett abzuschleifen und ein Profil aufzukleben.
Ich baue das Dach für meinen Wagen übrigens auf Basis Kiss, muss dann allerdings genau wie du verbreitern und alle Sicken aufkleben.
Anbei ein Foto des Vorbilds (ex BVZ aber mit zu Brünig baugleichem Kasten)zum Vergleich: