Ich glaube du machst da einen grossen Fehler. Die grün unterlegten Streckenteile sind viel zu schmal. Da ist kein Platz mehr für die Landschaft. Gerade felsige/bergige Landschaft braucht Platz um sich zu entwickeln. Mach mal eine Stellprobe ohne zu schummeln, dann siehst du, was ich meine.
Schon klar, Gebirge brauchen Platz. Aber meines Erachtens ist es genau die Herausforderung eines Dioramas auf wenig Platz eine Geschichte zu erzählen sowie trotz begrenzter räumlicher Tiefe dennoch eine bestimmte Tiefenwirkung zu erzielen. Eine ganz gute Vorstellung wie das Wirken wird habe ich durchaus, da sich an gleicher Stelle ggw. noch meine Alt-"Anlage" befindet.
Das reizt mich ungemein mehr, als diese ewig unfertigen Anlagen mit großen Bergen, die in aller Regel schon wieder abgerissen werden, bevor ein einziger Grashalm darauf wächst.
Die grau unterlegten Strecken sollen auch Module sein? Oder fest installiert?
Hmmmm keine Ahnung, am besten aber möglichst einfach
es gibt Experten, die malen Dir Gebirge überzeugend an die flache Wand. Mit Lila Kuh und Murmeltieren. In manchen Barockschlössern hat man sogar die Möbel an die Wand gemalt, Hier ist mal ein schönes Beispiel einer Brückengestaltung:
Pro Stein rechnet man etwa eine Stunde, für die plastische Bemalung.
Ich erinnere mich auch noch an Kinoflme in meiner Jugendzeit, wo man eine Brille mit rot/blauen Folien bekam. Sah saublöd aus, aber die Filme hatten eine gewisse Tiefe. Inhaltlich meist weniger. Ich hatte ach 3-D Landkarten und gebirgepanoramen. die man mit solchen Brillen ansehen konnte
Vielleicht gibt es noch viel mehr Techniken auf dem Markt, von denen der "gemeine Dioramenbauer" noch überhaupt nichts ahnt. Bücher über optische Täuschungen sind da auch sehr aufschlussreich
der Fachbegriff für die vom Otter genannte Technik nennt sich Trompe l`oeil
und der gemeine Buntbahner erkennt direkt, daß diese Technik vom Franzman kommt. Wenn mich meine schwachen Schulkenntnisse nicht täuschen bedeutet es soviel wie Täuschung der Augen.
Der Internetforscher und Marktschreier gibt keine Ruhe
vielleicht sollten wir die Dioramen als ein Teil eines Segmentes sehen, welches darin eingebettet werden kann. So könnte ich mir z.B. folgendes vorstellen:
Eine Verladeszene an einem Güterschuppen mit verschiedenen Materialien aus Holz austauschbar gegen eine Aufschüttung mit Zuckerrüben
oder
verschieden Güterschuppen, die jeweils einen anderen Bauzustand zeigen
usw.
also Dioramen als austauschbare Kleinode innerhalb einer Anlage
Fuer schnell austauschbare Gebaeude und Lagerplaetze bietet sich eine Vorrichtung an, die im wilden Westen des oefteren schon fuer klare, wenn auch nicht immer korrekte Verhaeltnisse gesorgt hat. Die Gelaendeausstattung auf der Trommel, sozusagen. www.smith-wesson.com
Da kann man auch nervende Semiprofis mit in Schach halten
Zuletzt geändert von squirrel4711 am Do 12. Aug 2004, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
Die Local Bahn Gesellschaft wünscht einen schönen Tag Wer aufhört Fähler zu machen lernt nicht mehr dazu