viele Modellbauer orientieren sich beim Bau ihres Modells am Vorbild. Da werden teilweise keine Wege und Mühen gescheut um das Vorbild zu fotografieren und mittels Bandmaß oder Zollstock zu vermessen und zu skizzieren. Zuhause angekommen stellt man dann immer wieder fest, daß man wichtige Maße vergessen hat, man seine eigene Schrift nicht mehr lesen kann, usw.
Aus diesem Grunde habe ich mir mal einen Satz magnetisch haftener flexibler Maßbänder angefertigt. Jetzt geht das Vermessen wesentlich effektiver: Vorbild an den relevanten Stellen beflastern und abfotografieren. Zuhause werden dann die Fotos dann in aller Ruhe ausgewertet. So hat man auch gleich die "unwichtigen" Details mit vermaßt. Maße, die man nicht direkt ablesen kann, lassen sich vielfach anhand der in Nähe liegenden Referenzmaße ableiten. In der Praxis hat sich bei mir ein "Satz" bestehend aus verschiedenen Längen der Maßbänder zwischen 20cm und 1m bewährt, "zu kurze" Bänder können ggf. kaskadiert werden.
Funktioniert prima auf allen "eisenhaltigen" Untergründen, für hölzerne Untergründe kann man auch mal eine Reisszwecke zum Fixieren nehmen.
Nach getaner Arbeit können sie mit normalen Spülmittel gereinigt werden und finden zusammengerollt in der Fototasche Platz.
Hier mal als Beispiel:
ich hab mir neuerdings angewöhnt DIN A 4 Blätter ans Vorbild zu legen.Kommt Deiner eleganteren Methode fast gleich.Das Beste ist halt ein Anhaltsmaß auf dem Bild zu haben.Vielleicht bastel ich mir aber auch noch solche Magnetssbänder.Es wäre schon einfacher damit Vorbilder zu vermessen.
na, da hat unser Bommel ja wieder einen richtig lichten Moment gehabt. Simpel, aber genial.
Aber mich treibt eigentlich ganz was anderes um: vor nicht allzu langer Zeit hatten wir hier Jammern und Wehklagen, dass gute Ideen und Know-how hier besser sytematisiert werden sollten. Bommel´s Beitrag ist das beste Beispiel für "Tipps & Tricks". Ich beantrage einfach mal die Verschiebung des Threads dorthin.
..... hoffentlich gibt´s jetzt keine Prügel von Bommel.
Danke an Bommel, daß wir seine Idee gleich testen konnten. Mit diesen Möglichkeiten wäre die Vermessung des T1 ein Kinderspiel gewesen. An Rundungen angelegt kann man prima den etwaigen Radius berechnen, ohne das man einen exakt rechtwinkligen Kamerastandpunkt hat.
Wie mir Bommel erklärte, arbeitet er an einem Magnetspray für Bretterwände und Mauerwerke . Zum fotografischen Ausmessen von Gleisen soll auch ein Bandmaß mit Kilometermarken in Entwicklung sein.
Hallo Zusammen,
dem Vernehmen nach wollen die HSB bei Schienenerneuerung die bommelmetrischen Markierungen als Standard auf die Schienenflanke prägen lassen (siehe Attachment3195). Nicht nur das der Achsabstand der diversen Fahrzeuge exakt ermittelt werden kann und damit der endlose Fragenkatalog der Modellbauer per eMail eingedämmt wird, sondern auch der aktuelle Abrollumfang der Radreifen ist dann jederzeit an jeder damit ausgerüsteten Stelle eindeutig feststellbar. Der mechanische Tachometer kann dann gegen einen preiswerten, kleinen und unauffälligen Fahrradcomputer ersetzt werden, dem mit entsprechender Hardware Erweiterung, partiell auch biometrischen Daten des Lokpersonals mitgeteilt werden können. Beim finalen abendlichen Einrücken lassen sich dann die Daten einfach abrufen.
Auch die Führerhausseitenwände sollen mit der magnetischen "Messlatte" ausgerüstet werden um die vom Fahradcomputer übertragenen Daten per Reflektionslaser überprüfen zu können. Ich halte das im Lokomotivbereich allerdings für eine ätzende Lösung (siehe Attachment 3193) die genau dort aber für klare Verhältnisse sorgen würde. An diversen Wagen angebracht, könnte es sich jedoch als eine grandiose Idee entpuppen. Man bedenke nur die Möglichkeiten der online Übertragung der Daten an diverse "Laserplotter" oder "Laserschneider". Selbst der Viereka brauchte nicht mehr im Split und Schotter herum zu robben und sähe dann zu jeder Gelegenheit immer adrett aus.
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Die Local Bahn Gesellschaft wünscht einen schönen Tag Wer aufhört Fähler zu machen lernt nicht mehr dazu
Hallo Leute,
nun denkt bloß nicht, dass die Maßbänder sofort mit Freuden angenommen wurden. Es gab schon erstaunte Gesichter und als die Dinger dann noch auf den Schienen sichtbar wurden, gingen die Fotografen sogar vor Ehrfurcht in die Knie. Das war wie ein Weltwunder.
inzwischen werden auch die Schilder, wie dieser Steigungssanzeiger, kreuz und quer beklebt:
Auf dem Bild sehen wir zwei Ureinwohner des Harzes beim Testen, welche ihrer Nüsse durch die Löcher des Steigungssanzeigers passen. Ich hatte gerade das große Männchen beim Zählen der Nüsse überrascht.
viereka hat geschrieben:...nun denkt bloß nicht, dass die Maßbänder sofort mit Freuden angenommen wurden...
Hallo,
es gab sogar Leute, die haben Kopf und Kragen riskiert, um an die Bänder zu kommen.
Dabei handelt es sich keineswegs um Bückware. Ich hab euch mal das cdr-File(Corel 7) drangehangen. Damit könnt ihr zum nächst besten Werbebüro gehen und euch eine "Platte" 100 x 20 cm anfertigen lassen, die ihr dann in Streifen schneidet. Oder euch per PN/PM bei mir melden, da ich sowieso noch paar machen muß.
Schöne Grüße
Bmmel
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die Schkeuditzvorbereitungen laufen auch bei mir auf vollen Touren, für einige Vorbestellungen laufen hier gerade einige Bänder vom Band .
Falls noch jemand Bedarf hat, bitte melden.
Wenn weg, dann weg,....