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Freiladegleis

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.rob



Anmeldungsdatum: 04.06.2018
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 07.02.21 10:20    Titel: Re: Freiladegleis Antworten mit Zitat


Für die Enden der Kästen habe ich mir auf millimeterpapier eine Schablone erstellt, diese wurde später ausgeschnitten.
Manchmal sind diese Werbeunterlagen mit mm Papier doch echt praktisch.


Neben den Schraubzwingen meine wichtigsten Helfer: Messschieber und Wasserwage als langes Lineal.


Die Zwingen dienen als Auflage für die quadratischen Querträger, so kann ich diese plan für das Aufsetzen der Styrodurplatten ausrichten.


Zeit für Styrodur, Hier meine Auswahl für die 2,50 Meter Modul.


Ich selbst habe den Thermo Cut 230E von Proxxon. Für Architektur, Modellbau, Tabeltop Gaming, ein Ideales Gerät.
Für große Jobs wie zum Beispiel Hausbau ist es aber nicht geeignet. Dafür gibt es dann große Bügel.


Wenn man größere Platten im Modellbau schneiden möchte. muss man sich nicht gleich ein Gerät vom Bau kaufen, oder leihen.
Wenn man die Führungsleiste fest klebt mit normalen Klebefilm oder anderem Tape, kann man auch größere Platten an den Seiten kürzen.
Eventuell sind mehrere Schneidgänge erforderlich. Letzten Endes ist es günstiger als ein Gerät zu leihen oder zu kaufen.
Natürlich kann man auch mit einer Stichsäge arbeiten, aber das ist eine riesen Sauerei.


Auch hier hilft mein geliebter Messschieber.


Zack die erste Platte sitzt.
Ich habe sie verschraubt. Wenn man mag kann man sie mit Montagkleber auch noch verkleben.


Auch kleine Mengen lassen sich mit dem Schneider abnehmen


Auch dieses Gerät hat irgendwo Grenzen. Die schmandige Oberfläche entstand durch Aussenlagerung eines Reststücks.


Der Modulanfang ist das aufwändigste Objekt. Durch Übertragen des Modulsplans habe ich mit der Stichsäge
das Modul entsprechend ausgeschnitten.


Stück für Stück wurden die XPS Teile eingeschraubt und mit Weißleim verklebt.


Uni Bücher mit hohem Gewicht eignen sich als Ballast. (Allein das Buch für Organische Chemie wiegt 4,5kg)


Hier wird als nächstes der Formschnitt gemacht.
Und nun geht es weiter zum arbeiten mit dem nächsten Werkzeug.


Ein Proxxon Thermocut 12/E


Zeit für einen Test des Gerätes.
Beim Proxxon Thermocut 12/E handelt es sich um einen handgeführten Drahtschneider, dessen Draht freigebogen werden kann.


Wenn der Schneiddraht nicht richtig festgezogen ist. Und die Erhitzung nicht groß genug ist. kann der Draht sich lösen und im Material feststecken, wirklich fest. Diesen Draht aus dem Styrodur zu ziehen, ist eine ziemlich schwierige Angelegenheit.


Wenn sich der Draht zu sehr verbiegt beim schneiden, kann er sich in die Richtung der Kunststoff Rändelschrauben bewegen und in diese dann Einbrennen.. Das ist nicht praktisch gelöst, Metallschrauben wären eine bessere Lösung.


Mit einem stärkeren Netzgerät kann man wesentlich besser arbeiten, es sollten wirklich mindestens ein 2A Netzteil verwendet werden.
Testweise habe ich das große Netzteil aus der Uniwerkstatt ausprobiert.



Zu vor habe ich versucht mit dem Gerät einen Zentimeter abzutragen, weil ich mich da verrechnet habe beim Einsetzen der Platte. Mit dem stärkeren Netzgerät macht das Arbeiten wesentlich mehr Spaß.



Der besondere Feature des Geräts ist die Möglichkeit den Draht frei zu biegen, leider kann er sich dadurch auch beim Schneiden verziehen.
Für Präzisionsschnitte taugt das nicht, aber für kreatives Arbeiten.



[img]http://www.robert-l-foto.de/longtime/mod/MODUL/MODUL-68.jpjg/img]



Für Kreative arbeiten, zb. Geländeformationen wie in amerikanischen Felsregionen oder Tabletopanwendungen ist das ein gutes Gerät. Für Präzisionsarbeiten ist das Gerät nicht zu gebrauchen.


Um die Schrauben für die Modulverbindungen erreichen zu können musste ich Taschen im Massiven Styrodurgelände schneiden.



Technisch vollkommen ausreichend, aber schön ist anders. Diese werde ich noch nacharbeiten.



Das Gelände zum Freiladegleis hin wird ja von einem Wassergraben gesäumt. Dieser wird durch ein Rohr unter dem Gleis geführt. Da Bohren durch Styrodur ne Sauerei ist. Habe ich nach einer Beratung in meiner Unigruppe (die zufällig das selbe Problem hatten) Die Lösung, ein Rohr direkt durchs Styrodur treiben und da drin stecken lassen.



Mein Fail, PVC ist keine gute Bohrkrone. Da war das Alurohr in der Uni doch etwas stabiler. Als nächstes probiere ich mal 25mm Schlangen, Forstner oder Lochkreisbohrer aus.



Und nun beschäftige ich mich die nächsten 10 Tage mit Modellen im Maßstab 260 000 000 : 1 zwecks KLausurvorbereitung.
Wir sehen hier:
(5E,11E)-2-(2-methylprop-1-en-1-yl)-1,2,3,4,4a,7,8,9,10,12a-decahydrobenzo[10]annulen, irgendein chemischer Kram.





Grüße Rob
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Kellerbahner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 15646
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 13.02.21 20:47    Titel: Re: Freiladegleis Antworten mit Zitat

Hallo Rob,

also die gewichtige Unterstützung beim Bau Deiner Module ist die einzig vernünftige Verwendung des Atkins ! Lachend Lachend

Nur solltest Du in den verbleibenden Tagen das darunter liegende Organik-Buch (tippe da auf den Beyer-Walter ?) gegen ein ähnlich schweres ersetzen (vielleicht die 3 Bände des Barrow ??) und Dich bezüglich der monocyclischen, konjugierten Kohlenwasserstoffe noch weiter reinvertiefen Lesen .

Das eben nicht-konjugierte 10er Annulen bietet sich dafür schon mal recht gut an … Cool


Die Anleihe bei der physikalischen Fakultät war gut was Dein hierfür verwendeten Maßstab angeht:
Zitat:
Maßstab 260 000 000 : 1


Und wenn Du wieder Zeit hast für Dein Modul in 1:22,5 dann gerne weitere Bilder vom Entstehen Deines ersten Moduls top .

Bis dann wieder soweit ist, erst mal viel Erfolg bei Deiner Klausur Muskeln , wünscht Dir der

Kellerbahner



PS. Eine Klausur über Naturstoff-Synthese ?:

http://bidd.group/NPASS/compound.php?compoundID=NPC100267

_________________
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