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Zahnradlok Wasseralfingen

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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 04.05.19 04:50    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Mein Besuch ist (leider) wieder abgereist. Ich hatte viel Spass mit meiner Enkeltochter, die sich sogar fuer meine Modelle und meinen "Maschinenpark" interessierte:



Wir haben auch angefangen, einen Dinosaurier-Wagen fuer ihre Forney zu bauen. Aber jetzt geht es wieder mit der Zahnradlok weiter. Alle Funktionsteile sind fertig und eingebaut. Beide Servos sind angelinkt. Zur Zeit fertige ich noch einige Adapter, um beide Zylinder getrennt optimieren zu koennen. Danach wird Alles nochmal nachgestellt und dann kann ich das Modell unter Dampf testen!



Falls Alles klappt, geht es dann an die Detaillierung.
Regards

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Henry (Henner)
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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 17.05.19 21:49    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt Traurig . Beim endgueltigen Einstellen fiel mir auf, dass die Steuerung fuer einen Zylinder "schlackerig" war. Es stellte sich heraus, dass sich einige Schrauben gelockert hatten. Offensichtlich hatte ich vergessen, sie beim Zusammenbau mit Loctite zu sichern. Deshalb habe ich die ganze Lok nochmal auseinandergenommen, um alle Gelenke zu pruefen. So sieht das nun aus:



Regards

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Henry (Henner)
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giovanni
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Anmeldungsdatum: 01.06.2003
Beiträge: 635
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BeitragVerfasst am: 18.05.19 09:59    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Henry,

ich begreife zwar nicht warum sich eine angezogene Schraube lösen soll aber wenn es sein muss dann vorsichtig und minimal. Was mir mehr auffällt sind die Billigservos. Ob du mit diesen glücklich wirst ? Jedenfalls hoffe ich auf gutes Gelingen.

Hans
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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 18.05.19 19:36    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Hans,
Ich hatte offenbar die Schrauben auf einer Seite nicht richtig festgezogen und ausserdem vergessen, sie mit Loctite zu sichern. Das wird jetzt nachgeholt. Die Servos sind provisorisch und stammen von einem anderen Projekt. Ich will erstmal sehen, wie warm sie in der Naehe des Kessels werden, ehe ich teurere Servos "verbrate". Bei $3/Stueck kann ich einen Ausfall verschmerzen.
Regards

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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 30.05.19 04:29    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

So, alle Schrauben sind wieder fest und gesichert. Jetzt konnte ich die Steuerung endgueltig einstellen. Die Gooch-Steuerung ist relativ eklig zu optimieren, da die relative Stellung der Exzenter nicht nur das Timing beeinflusst, sondern auch Ueberdeckung und Voreilung. In gewisser Weise spielt auch der Vorwaertsexzenter in die Funktion des Rueckwaertsexzenters. Eine Heusingersteuerung ist da wesentlich einfacher, da die einzelnen Funktionen besser entkoppelt sind. Um mir die Arbeit zu erleichtern, haben wir Plexiglasabdeckungen fuer die Schieberkaesten mit dem Laser ausgeschnitten, um die Bewegung des Schiebers mitverfolgen zu koennen. Diese werden natuerlich nach dem Einstellen mit Luft wieder getauscht:



Ausserdem hatte ich mir Adapter gebaut, mit denen ich jeden Zylinder einzeln einstellen und dann die Funktion beider Zylinder ueberpruefen kann. Dabei bin ich so vorgegangen, dass jeder Zylinder moeglichst sauber alleine die "Schwungscheibe" bewegen kann.:



Links oben der Sender, rechts der Empfaenger, auf dem Tablett diverse Adapter zum Kompressor. Ich habe inzwischen eine Einstellung, bei der die Dampfmaschine - mit Luft - in beide Richtungen gut laeuft.
Inzwischen habe ich auch den Kessel das erste Mal angeheizt. An einigen Stellen musste ich Dichtungen nachziehen/austauschen. Die Gasduese scheint verstopft zu sein, da die Flamme etwas schwaechlich ist. Das Optimieren der Feuerung wird meine Beschaeftigung der naechsten Tage sein.
Regards

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giovanni
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Anmeldungsdatum: 01.06.2003
Beiträge: 635
Wohnort: Kt. Aargau / CH

BeitragVerfasst am: 30.05.19 09:26    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Henry,

ein grosser Schritt weiter. Genau so ist mein Vorgehen auch. Läuft sie nämlich als Einzylinder ist anzunehmen dass sie auch als Zweizylinder gut läuft. Die Idee der Plexi-Deckel ist gut nur scheute ich den Aufwand. Aber trotzdem super. Ja so kleine komplexe Maschinen sind anspruchvoll. Aber die Mühe lohnt sich. Ich habe das erlebt mit meiner Brienzer-Lok. Wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Hans
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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
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BeitragVerfasst am: 04.06.19 00:52    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Die Gasduese aus meiner Resteschachtel war wohl nicht so gut. Ich habe deshalb 4 neue Duesen hergestellt (noch nicht verputzt). Eine Bohrung mit 2,7mm geht bis ca. 0,4mm vor die Stirnseite, damit der nervenaufreibende "Durchstich" mit dem 0,2mm Bohrer nur noch eine duenne Wand vor sich hat. Aber Alles ging gut, der Bohrer lebt noch:



Mal sehen, wie die Dampfentwicklung jetzt aussieht. Ich pruefe die Qualitaet der Duesen immer damit, dass ich sie von einer Entfernung zwischen 30 und 40mm auf eine Wasserflaeche blasen lasse. Wenn Alles richtig ist, entsteht eine kreisrunde Vertiefung auf dem Wasser, die zudem noch zentrisch zur Duese sein muss.

P.S. Mit der neuen Duese macht der Kessel jetzt kraeftig Dampf. Aber nun raecht sich meine Fehlkonstruktion mit dem Wasserstand. Ich habe eine schoene Dampfstrahlpumpe gebaut Traurig . Also muss ich den Verteiler abaendern und eine gesonderte Buchse fuer den Wasserstand herstellen/einloeten.
Regards

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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
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BeitragVerfasst am: 07.06.19 03:01    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Mein boo-boo mit dem Wasserstand ist repariert. Ich musste zum Glueck nur eine Buchse drehen/einloeten, ein Adapterstueck herstellen und den Verteiler kuerzen. Das Adapterstueck hat oben ein Halbrund:



Ich wollte urspruenglich einen Bolzen mit Gewinde drehen und dann den Halbrund auf der Fraesmaschine herstellen. Das hat aber nicht geklappt, da entweder die Einspannflaechen zu klein oder der Bolzen vom Fraeser in die falsche Richtung wieder aufgedreht werden wuerde. Ich habe dann so etwas aehnliches wie Steffel gemacht, naemlich einen "Handshaper", allerdings in radialer Richtung. Ich habe das Teil mit dem Bolzen in das Backenfutter gespannt und dann von Hand das Futter um 180° hin- und hergedreht und bei jedem Zyklus um etwa 0.2mm zugestellt. Nach ca. 20min hatte ich einen schoenen Halbrund.
Der Kessel ist jetzt wieder komplett bestueckt und fertig fuer den naechsten Dampftest. Wenn das erfolgreich ist, kommt der Test der kompletten Lok:



Regards

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Kolbenfresser
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Anmeldungsdatum: 18.11.2004
Beiträge: 1361
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BeitragVerfasst am: 07.06.19 06:46    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Hallo Henry

Ist links vom Wasserstand der Öler?
Auf dem Bild kann ich jetzt nicht richtig erkennen wo du den WS angeschlossen hast. Ich sehe ja das es eng zu geht.

Gruß
Roland
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Henry (Henner)
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1281
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 07.06.19 20:01    Titel: Re: Zahnradlok Wasseralfingen Antworten mit Zitat

Roland,
hier die Lage des Oelers in der Dampfleitung direkt nach dem Regler:



Der Oeler hat mir ziemliche Kopfschmerzen bereitet. Eigentlich sollte der Regler im vorderen Dom sitzen, aber in der Lok ist vorne absolut kein Platz mehr fuer den Oeler. Deswegen der (faule) Kompromiss mit den beiden Aggregaten im Fuehrerhaus.
Regards

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Henry (Henner)
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