Feldbahnmodule mit Schiff

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Moderator: Marcel

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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Moin Wolfgang,
Kannst Du das Rätsel lösen?
Mit Deinen Bemerkungen hast Du vollkommen Recht.... aber eine Antwort habe ich bislang leider noch nicht :cry:


So wurden die Teile schon mal zur Probe zusammen gestellt...

Drehschiebebuehne_163 (fspg2)
Bild

Die Räder gefallen mir nach wie vor nicht - sie werden neu gezeichnet und gedruckt :!: Die Lauffläche ist einfach zu schmal!


Dann folgten ein paar fummelige Arbeiten,

Drehschiebebuehne_164 (fspg2)
Bild


Drehschiebebuehne_165 (fspg2)
Bild

...die M0,6mm Schrauben habe ich vor der Montage gekürzt. Dabei half wieder einmal ein 0,5mm dickes Blech, in das 0,5mm Löcher gebohrt und anschließend die 0,6mm Gewinde geschnitten wurden.
Nachdem die benötigten Sechskantschrauben mit je einer 0,3mm dicken Unterlegscheibe montiert waren, wurden auf der Rückseite des Bleches die Gewinde abgekniffen und auf einem Sandpapiertablett bündig geschliffen.
So hatten alle Gewinde eine Länge von 0,8mm und konnten in die Achslager eingeschraubt und verlötet werden, ohne dass die Achsen behindert wurden.

Drehschiebebuehne_166 (fspg2)
Bild

Bei der Bremsanlage will ich mal sehen, ob ich sie funktionsfähig machen kann.

Beim Vergleich einiger Vorbildfotos fiel - mal wieder erst beim "zweiten Blick" - auf, dass ich die Grundplatte auf der Bremserseite etwas zu kurz gefräst hatte, um alle kleinen Teile mit vernünftigen Abständen zu montieren.

Drehschiebebuehne_167 (fspg2)
Bild

Die gezeichneten Räder sind auf dem obigen Bild mit einem deutlichen Übermaß gezeichnet. Sie werden mit einem Profilstahl später auf Endmaß gedreht.

Also bekommt die Scheibe eine künstliche Verlängerung von 1,0mm. Zur besseren Haltbarkeit habe ich das Teil auf der Unterseite mit zwei überstehenden Flächen aus einer 2.0mm MS58 von zwei Seiten gefräst.

Drehschiebebuehne_168 (fspg2)
Bild

Der Führungsklotz für den Bremshebel wird noch folgen!

Drehschiebebuehne_169 (fspg2)
Bild :!:
Viele Grüße
Frithjof
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von Lupo60 »

Hallo Frithjof,

vielen Dank, dass Du mein Weltbild gerade gerückt hast. Du kennst das ja wahrscheinlich, wenn einem erstmal so etwas auffällt, kommt man davon auch nicht so einfach weg. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass eine Menge Werker darüber und über die ahnungslosen Weißkittel der Betriebsleitung geflucht haben. Wahrscheinlich Stolperschutz oder sowas :lol:

Ich finde die Räder eigentlich gar nicht schlecht. Die Laufflächen glänzen eben noch ziemlich speckschwartig.

Ich bin ganz fasziniert, wie das Teil Stück für Stück heranwächst. Viel Freude und Erfolg beim Bauen!

LG
Wolfgang
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Merci Wolfgang,

bei den Rädern stört mich vor allen Dingen die Radbreite. Zumal die Bremsbacken beim Original deutlich mehr Angriffsfläche haben.


Drehschiebebuehne_175 (fspg2)
Bild


Drehschiebebuehne_176 (fspg2)
Bild



Die Haltelaschen des Bremsbügels wurden aus 0,4mm Neusilber gefräst.
Die jeweiligen Knickstellen wurden beidseitig mit einem 92˚Kistenstichel 0,2mm tief eingefräst. Die vier 2,0mm Nieten sorgten für die genaue Positionierung der beiden Seiten.

Drehschiebebuehne_170 (fspg2)
Bild


Mit Hilfe einer kleinen Messinglehre wurden die Haltelaschen in Form gepresst.


Drehschiebebuehne_171 (fspg2)
Bild



Drehschiebebuehne_172 (fspg2)
Bild


Drehschiebebuehne_173 (fspg2)
Bild


Drehschiebebuehne_174 (fspg2)
Bild
Viele Grüße
Frithjof
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Moin,

so langsam kommen die Teile zusammen.


Das Achslager des Bremshebels wurde aus 3 kleinen Frästeilen zusammen gesetzt und die seitliche Anschlagsbegrenzung aus einem 2.0mm Halb-Rundstab angelötet.

Drehschiebebuehne_183 (fspg2)
Bild


Drehschiebebuehne_177 (fspg2)
Bild


Die Bremshebel-Querstange benötigte noch je zwei seitliche 0,5mm und 0,8mm Bohrungen. Dazu wurde die Stange senkrecht in eine entsprechende Ausfräsung eingesetzt und mit Klebeband fixiert.


Drehschiebebuehne_178 (fspg2)
Bild


Der kleine Bremshebel besteht aus einem gefrästen Grundkörper, in den die 1,5mm Achse und eine Niete mit einem Kopfdurchmesser von 3,4mm eingelötet wurden.

Drehschiebebuehne_184 (fspg2)
Bild



Danach wurden alle fertigen Teile gesandstrahlt, unter Seifenwasser mit einer Zahnbürste gereinigt und auf der Heizung getrocknet. Anschließend erfolgte die Brünierung.


Die Proportionen scheinen zu passen :wink:

Drehschiebebuehne_179 (fspg2)
Bild


Um das genaue Ausrichten der Gleise zum Überfahren von der Drehschiebebühne auf die Abstellgleise zu erleichtern, habe ich auf der Unterseite der Schiebebühne eine 0,5mm Vertiefung eingefräst (Bild 177). Hier wird ein 6,0mm Neodym-Magnet eingeklebt.


Drehschiebebuehne_180 (fspg2)
Bild


Unter dem Schienenbett sind ebenfalls Magnete in einer mittigen Nut eingeklebt worden.


Drehschiebebuehne_181 (fspg2)
Bild


Zum genauen Positionieren dieser vier unteren Magnete wurde die Schiebebühne mit einer Spurlehre fixiert und der entsprechende Magnet in die Längsnut eingesetzt. Durch den bereits eingeklebten Magneten in der Bühne, erfolgte die genaue Positionierung. Kleber erledigte den Rest.
Wenn ich jetzt mit leichtem seitlichen Druck die Schiebebühne bewege, kann das nächste Gleis punktgenau erreicht werden :D


Drehschiebebuehne_182 (fspg2)
Bild
Viele Grüße
Frithjof
Lupo60
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von Lupo60 »

Hallo Frithjof,

schade, dass Du meinen Beifall- und Da-Capo-Rufe nicht hören kannst. Ich weiß nicht, welches Gen Du da bei mir getroffen hast, aber ich jedesmal ganz hin und weg von dieser Drehschiebebühne. Da Capo!

Und ich bleibe natürlich jedes Mal grübelnd an den Rädern hängen. So schlecht finde ich die wirklich nicht! Die Räder in Deiner Konstruktion wirken komplett anders als beim Vorbild, aber gut, die sind ja auch etwas vereinfacht gezeichnet.

Das Merkwürdige bei den Vorbild- und Modellfotos ist vielleicht, das ulkigerweise die Originalräder fast spielzeughafter wirken als Deine Räder, fast schon so in die Richtung von Lego-Rädern. Das mag einerseits an der Farbgebung liegen. Deine Räder haben eben (noch) einen optisch klar definierten Radreifen während die Originalräder ziemlich homogen rostig daherkommen.

Beim 1000sten Hin- und Hergucken (Verflixt, die Amessungen und Proportionen stimmen doch!), fällt mir aber auf, dass die Ausrundung zwischen Spurkranz und Lauffläche bei den Originalrädern viel scharfkantiger ist, was auch den optischen Eindruck in Richtung Lego verschiebt. Du hast eben richtige Eisenbahnräder mit Profil nach UIC xyz oder NEM mit lauftechnisch optimiertem, ans Schienenprofil angepassten Radius dran. Solche Feinheiten haben die Originalräder nicht. Vielleicht sieht die Welt schon ganz anders aus, wenn Du hier ein Spänchen rausdrehst? Wäre vielleicht einen Versuch wert … dann wird auch die Lauffläche optisch breiter.

Wie Du siehst, ich fieber‘ schon fleißig mit und freu mich drauf, wie es weiter geht! Weiterhin frohes Gelingen!

… und schöne Grüße
Wolfgang
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Hallo zusammen,

da meine CNC-Fräse momentan defekt ist, kam es mir sehr gelegen, dass Volker mir kürzlich eine 3D-Datei von einer Schottel-Schaluppe erstellte. Vielen Dank noch einmal dafür :D

Schottel_Schaluppe_01 (fspg2)
Bild

Durch einen Hinweis von einem Modellbaufreund kam ich zu einem italienischen Anbieter, der interessante Staffelpreise anbietet.
Je nach gewünschtem Liefertermin staffelt sich der Preis!
Obwohl ich die längste Zeit (ca. drei Wochen) und damit den günstigsten Preis gewählt hatte, kam bereits heute -nach nur sechs Tagen- das Paket aus Italien!!!

Der Bootskörper ist für den 3D-Druck in Naturgrau mit Halterungen gewählt worden.
Als Material kam graues Harz ABS like zur Anwendung.

Bildschirmfoto 2022-02-10 um 14.20.22.png
(Ein Klick auf das jeweilige Bild zeigt eine Vergrößerung!).

Bei einer heutigen Bestellung hätte ich sogar noch knapp 2,00€ weniger bezahlt. Es kommen dann noch Porto und die deutsche Mehrwertsteuer hinzu!
Bildschirmfoto 2022-02-10 um 14.31.44.png

Damit das Resin aus den Hohlräumen unter den vorderen und hinteren ""Blechplatten" beim Druck ablaufen kann, wurde das Modell aufgetrennt.

Einmal die beiden "Blechplatten"...:

Schottel_Schaluppe_02 (fspg2)
Bild

...und der Korpus:

Schottel_Schaluppe_03 (fspg2)
Bild


Nach dem Hochladen kam einen Tag später noch eine Warnmeldung vom Anbieter, weil das Druckteil zum Teil Wandstärken unter einem Millimeter aufweist:(sowohl 0,4mm, 0,6mm und 0,98mm).
Ich hatte dann die Wahl zwischen dem Hochladen einer abgeänderten neuen Datei oder dem Druck auf eigenes Risiko.


Das Risiko hat sich gelohnt :lol:

Jetzt müssen die vielen kleinen Haltestege vorsichtig abgetrennt und die Ansatzstellen leicht geschliffen werden.

Schottel_Schaluppe_04 (fspg2)
Bild



Schottel_Schaluppe_05 (fspg2)
Bild

Somit ist also das erste Schiff angekommen, um dem Titel des Brettes gerecht zu werden :wink:

Ach so, ich bin übrigens nicht mit dem Hersteller verwandt... - ich bin einfach nur begeistert über die Schnelligkeit und die Qualität :!: :lol:
Viele Grüße
Frithjof
Ottenser
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von Ottenser »

Hallo Frithjof,

eine Anfängerfrage: Hast Du in Deiner Zeichnungsdatei die schräge Lage des Bootes (vorn höhere Stützen als hinten) angegeben oder positioniert der Dienstleister das automatisch so?

Danke und Gruß,
Ottenser
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Moin Ottenser,

bei diesem Dienstleister konnte ich wählen zwischen eigener Ausrichtung oder einer vom Anbieter vorgesehenen Variante.

Da ich selber keine Erfahrung (außer angelesenem "Halbwissen" aus dem Netz) habe, fand ich es ganz praktisch, mich auf dessen Erfahrung zu verlassen.

Hätte ich zudem die Version "ohne Halterungen" gewählt, wäre der Druck rund 20,00€ teurer gewesen.

So habe ich erst mit einer kleinen Trennscheibe angefangen, die Haltestege zu trennen. Jedoch staubte es mir zu sehr, so dass ich schnell zu einem kleinen watenfreienen Seitenschneider griff und die gefühlt rund 300 dünnen Stege vorsichtig stückweise von unten durchknipste.

Dann habe ich mich schon einmal zur Probe ins Boot gesetzt:

Schottel_Schaluppe_06 (fspg2)
Bild


Die jetzt noch deutlich sichtbaren Abgüsse wurden dann mit 240ger Nassschleifpapier vorsichtig geschliffen .

Schottel_Schaluppe_07 (fspg2)
Bild

Meine zweite Hand hielt bei der obigen Aufnahme die Kamera. Normalerweise halte ich das Schleifobjekt in der Hand, um so den Andruck mit dem Schleifpapier besser steuern zu können.
Viele Grüße
Frithjof
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fspg2 »

Hallo Zusammen,

in den letzten Tagen wurden mal wieder ein paar Blechteile gefräst - es ist ein Freude, dass die Steuerung wieder repariert werden konnte :D Wie sagte ein Freund so schön: "Es gibt ein Leben ohne Fräse.... aber es wäre sinnloser - zumindest etwas!" :lol:

0_4mm_Blech_01 (fspg2)
Bild

Knotenblech_Gruppe_4_fach (fspg2)
Bild


...und in L- und U-Profile (mit unterschiedlichen Längen) viele Löcher gebohrt.

Die einzelnen U- bzw. L-Profile einer Portalseitenwand wurden mit 2,2mm Abstand aneinandergereiht und als Datei gespeichert.


Für die U-Profile wurden in eine MDF-Platte 1,4mm tiefe Nuten gefräst, 3,0mm x 1,5mm U-Profile eingelegt und mit Kreppband fixiert. Anschließend wurden 1,2mm Löcher gebohrt und mit einem 2,0mm Fräser die einzelnen Teile auf Länge gebracht. Das erfolgte für jede Seitenwand vier mal.

Traeger_Montage_40 (fspg2)
Bild


Traeger_Montage_41 (fspg2)
Bild


Die 3,0mm x 3,0mm L-Profile wurden paarweise Rücken an Rücken in eine 1,0mm breite und 3,2mm tiefe Nut eingelegt. Da die Schenkel eine Dicke von 0,45mm haben, hatte ich zwischen die Schenkel noch einen 0,1mm Blechstreifen eingelegt. Danach kam wieder Tessakrepp zu Hilfe.
Die beiden Schenklelseiten erhielten unterschiedliche Bohrungen und Fräsungen. Danach wurden die beiden Schenkel untereinander ausgetauscht und die Gegenseite bearbeitet. Damit die beiden Profile auch deckungsgleich bearbeitet werden konnten, war ein kleiner Messing-Anschlag auf der einen Längsseite in die MDF-Platte eingefräst.

Traeger_Montage_44 (fspg2)
Bild


Nachdem die 404 L- und U-Profile fertig waren, sah die MDP-Platte so aus:

Traeger_Montage_52 (fspg2)
Bild


Die zusammengehörigen Profile wurden in kleine Boxen sortiert und beschriftet.

Traeger_Montage_50 (fspg2)
Bild


Anfangen will ich mit der Montage von den vier inneren Seitenteilen des Portals.

Traeger_Montage_48 (fspg2)
Bild


Die Hubbrücke wird den genieteten Zustand von 1901 wiedergeben.... also war die Überlegung, ob es sinnvoll wäre, echte Messingnieten zu verwenden.

Allerdings würden sich daraus mehrere Nachteile ergeben:

Erstens kosten 50 Nieten rund 5,30€ bei einer Mindestabnahme von 1000 Stück. Da ich 2712 Stück benötige (+ etliche Exemplare mehr, die sich bei der Montage irgendwo im Raum verteilen...), wären das rund 300,00€.

Zweitens würde die eine Seite einen wunderschönen halbrunden Kopf aufweisen, die Gegenseite hätte nach der Verrundung mit einem entsprechenden Hohlfräser (auch Finierfräser) einen deutlich geringeren Durchmesser haben - z.B.: Kopf = 1,3mm und der Schaft nur 1,0mm.

Volker hatte bei seiner Oesterbrücke einen genialen Weg gezeigt: klick (in diesem Beitrag weiter runterscrollen!)

Vorteil: Mit den bei dieser Menge benötigten Nieten, komme ich auf rund 18,00€
Nachteil: Es müssen dann beide Seiten verwundet werden ... es sind ja nur 5424 Enden :wink:

Erste Versuche mit vorhandenem Draht und Finierfräsern ließen mich zweifeln, ob mein Draht vielleicht zu weich war (MS63 ?). Der Hohlfräser setzte sich sofort zu.
Neuer MS58 Draht wurde bestellt... und der erste Test macht mir Mut. Ebenso hatte Volker ja auch super Ergebnisse erzielt!

Die ersten paar Meter vom Draht wurden auf der Blechschneidemaschine in 5,0mm lange Stücke geschnitten.
Durch die Anschrägung sollten die 1,2mm dicken Drahtsücke leichter in die 1,2mm Löcher "gleiten", was zum Teil auch gut geht......
...aber, der Draht hat herstellungsbedingt leicht unterschiedliche Durchmesser. Da macht das Einfädeln bei 1,22mm neben 1,19mm nicht immer Spaß.


Traeger_Montage_54 (fspg2)
Bild

Abhilfe schaft hierbei eine konische Vierkantreibahle, die durch ein aufgeschobenes Röhrchen eine Anschlagsbegrenzung erhalten hat, damit ich die Löcher nicht zu weit aufreibe.

Traeger_Montage_53 (fspg2)
Bild


Zur einfacheren Montage gibt es wieder eine Pertinax-Lehre. An den Stellen, wo die Drahtstifte eingedrückt werden, sind 2,0mm tiefe Löcher mit 1,3mm Durchmesser gebohrt, damit der Stift auf der Unterseite genügend Länge zum späteren Verrunden hat.

Traeger_Montage_51 (fspg2)
Bild
Viele Grüße
Frithjof
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fido
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Re: Feldbahnmodule mit Schiff

Beitrag von fido »

Hi Frithjof,

es ist mir eine Freude, Deinen Bericht zu lesen.

Vielen Dank dafür, dass Du die einzelnen Schritte so ausführlich zeigst und auch das warum erklärst. Ich kann dabei sehr viel lernen. Bitte weiter so!
:runningdog: Viele Grüße, fido
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