Zwischenzeitlich habe ich die Schlupftüren der B-Seite abgeschlossen; deren Grundaufbau entspricht denen im Fahrerstand. Anstatt einer einfachen Beplankung muss es hier aber einen Klappsitz gegeben haben. Entsprechend der Rahmenkonstruktion der Tür ist eine kleinere Kassette darunter nur logisch.
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Außerdem haben alle Türen ihre kleinen Fensterbrettchen erhalten. Damit sind diese erstmal soweit fertig.
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Weiter ging es außerdem mit der hinteren Stirnwand. Hier wurden die Kassetten und die stirnwandseitigen Bauteile der Sitzbänke ergänzt. Die Fensterrahmen fehlen immer noch.
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Nachdem die Windfänge beim letzten Mal eingepasst wurden, ging es zwischenzeitlich an deren Deko:
Die plattformseitigen Felder unterhalb der Windfangfenster waren mit abgeplatteten Füllungen versehen. Das ist deutlich auf diesem Foto zu sehen: https://www.freitag.de/autoren/karsten- ... cial_image
Für die übrigen Bereiche lässt sich die Ausbildung nicht zweifelsfrei rekonstruieren. Deswegen habe ich auf die allgemeine Gründerzeit-Formensprache zurückgegriffen. M. E. typisch für kleinere Felder sind demnach aufgesetzte Füllungen. Um diese zu platzieren, habe ich mir eine Schablonen lasern lassen.
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... und so sehen die Windfänge (so gut wie) fertig aus: Links die Fahrgastraum- und rechts die Plattformseiten:
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Interessant finde ich übrigens die Verschmälerung des Durchgangs auf Fußhöhe. - Ein Gestaltungsmerkmal, das sich bei allen Lieferungen bis zum ersten Weltkrieg behalten hat. Bei den Motorwagen späterer Lieferungen als der unseren waren das übrigens Klappen, um Luken im Wagenboden zu den Motoren öffnen zu können.
Beste Grüße
Berliner96