Kehrschleifenschaltung

Elektronisches und digitales - Bitte keine Fragen zum MZS

Moderator: fido

stth
Buntbahner
Beiträge: 76
Registriert: So 4. Jan 2015, 15:58

Re: Kehrschleifenschaltung

Beitrag von stth »

Hallo Henry,

das ganze läuft unter Falschfahrbit in CV 124. Aber ich hatte es mir falsch gemerkt. Es ist für den Übergang von Analog auf Digital gedacht. Wobei ich mir vorstellen kann, dass der spannungslose Abschnitt als analoge 0V gelten und es trotzdem verwendet wird. Testen kann ich das aber grade nicht.

Viele Grüße, Stefan
Benutzeravatar
Henner (Henry)
Buntbahner
Buntbahner
Beiträge: 1530
Registriert: Di 20. Nov 2007, 20:07
Wohnort: Berlin

Re: Kehrschleifenschaltung

Beitrag von Henner (Henry) »

Ich glaube, dieses Falschfahrbit ist für Gartenbahnen nicht sehr relevant. Wenn man einen Pufferspeicher einbaut (was im Garten immer Sinn macht), muss man den Übergang auf Analog (CV29 Bit 2) sowieso ausschalten. Damit lässt sich dann das stromlose Stück in einer Kehrschleife problemlos überbrücken. Fido macht so was - Pufferspeicher - schon seit "ewigen" Zeiten ( siehe hier).
Gruss
Henner (Henry)
Donkey Doktor a.D. EDH Lumber Company
Benutzeravatar
gerd23029
Buntbahner
Beiträge: 82
Registriert: Do 3. Mär 2016, 22:41
Wohnort: Winsen (Luhe)

Re: Kehrschleifenschaltung

Beitrag von gerd23029 »

Moin Jens!
Hab diesen Tröt eben erst entdeckt. ich hatte auf meiner, mittlerweile zurückgebauten Anlage, auch eine Kerschleife im "Hauptstreckenkreis", mit dem gleichen Problem:
DSCF2765Kehre.jpg
Gelöst habe ich es folgenermaßen: Die beiden Sensorgleise (S) befinden sich beide unmittelbar hinter der Eingangsweiche (unten rechts), dazwischen inkl. der zweiten Weiche (oben Links unter der Güterzuglok) das Kehrschleifengleis mit eigenen Stromkreis. Hierzu ist ein drittes Sensorgleis erforderlich. Für die Streckenpolarisierung die beiden grünen "S", paralell geschaltet und für die Kehrschleifenpolarität das rote "S". So wird sichergestellt, daß bei Einfahrt aus jeder Richtung aus der Hauptstrecke die Kehrschleife immer auf "Strecke" polarisiert wird. Über eine Automatik erhalten bei Umpolung der Kehrschleife die beiden Weichen eine Lageinformation, damit keine Weiche aufgefahren wird, was ggf, zu Entgleisungen geführt hat (Kealas Antriebe). Funktioniert hat das immer einwandfrei mit allen Zugvarianten.
Eine zu beachtende Besonderheit ist hier im Bild dagestellt: Ein vorrausfahrender Personenzug soll nach Durchfahrt eines Güterzuges gekehrt zurückfahren. Der Personenzug steht vor dem "Kehrsensor" zwischen Brücke und Weiche. Damit die ganze Sache auch reibungslos abläuft muß der Personenzug noch solange warten bis der Güterzug den zweiten "Streckensensor" vollständig über- und frei gefahren hat.
Um einen alten Vorwurf in diesem Forum, wg. maßstäblichen Modellbau zu begegnen, möchte ich darauf hinweisen daß diese Anwendung in Fn3 (1:20,3) ausgeführt wurde. Für andere Maßstäbe kann ich hierzu keine Aussage machen.
Gruß Gerd
Antworten