Morgen,
die mechanische Beanspruchung ist im Modellbau denke ich mal weit geringer als ein eine vercromte stoßstange eines Oldtimers....
Bei Märklin wurde sogar früher (in den 20-30er) Teile die vernickelt wurden erst mal verkupfert....
d.h. Teile wie Gestänge usw...
ich denke natürlich haben sich die technologien geändert... die Elektrolyte sind vermutlich chmisch reine.... usw.... vielleicht ist das heute weniger ein Problem.
Dampfer hat geschrieben:deshalb wird auch Eisen erst verkupfert, damit es besser hält.... bzw. die Verbindung zum anderen Metal in der elekrolyse besser "haftet"....und keine "unedle" Grenzschicht entsteht ...
das ist kompletter Unsinn
Nickel- und Chromschichten enthalten sehr kleine Poren und/oder feine Risse.
Wg. der daraus resultierenden Korrosionsgefahr verkupfert man Stahlteile vorher.
sag ich doch....
durch die Poren entsteht eine "unedele" Grenzschicht.... damit korrodiert das Basismaterial... weil keine vollständige Verbindung eingegangen werden kann....und Sauerstoff un anderes wie H2O , Säuren usw...
Dampfer hat geschrieben:Wir meinten im Grunde das gleiche...
Keinesfalls
Wenn man Poren und Risse mit "Grenzschichten" in einen Topf wirft, dann begibt man sich auf ein Niveau,
welches diesem Forum einfach nicht gerecht wird.
Die deutsche Sprache ist hinsichtlich fachtechnischer Begriffe breit aufgestellt und es ist unnötig,
sich mit Erkan und Stefan messen zu wollen.
Nebenbei bemerkt:
Ich möchte meine Modelle nicht auf LGB-Gardinenstangen stellen.
Funktioniert das Verfahren auch bei Produkten anderer Hersteller?