ich hab mich vom "Acklerismus" beim Gebäudebau etwas anstecken lassen. Der Zeitaufwand bei diesem Baustil ist zwar Wahnsinn, aber die Ergebnisse lassen sich nicht anders erreichen.
Für meine Feldbahn-Module brauche ich nicht sehr viele Gebäude und so habe ich jetzt einmal die verschiedenen Technologien ausprobiert, die Marcel so wunderbar gezeigt und beschrieben hat.
Kernthema meiner Module wird die Werkbahn und die Instandhaltungs-Abteilung des VEB Rote Schlußscheibe und die brauchen natürlich einen Lagerschuppen. In den nächsten Tagen kommt noch ein Verschlag für Gasflaschen dran und die Entwässerung mit Regentonne. Danach beginnt der Bau des Verwaltungsgebäudes.
Schuppen 1 Vorderansicht (RailroadSheppard)
An der Tür habe ich 2 Abende gebaut. So bescheuert können nur Modellbauer sein !
Schuppen 1 Tuer (RailroadSheppard)
Von den weiteren Baufortschriten werde ich berichten.
schön ist er geworden. Wenn der jetzt erst mal eingebaut ist und das Grünzeug Besitz von ihm ergriffen hat, möchte ich gerne eine Bank davorstellen, ein Preiserlein sein und mich dort hinsetzen.
Da wundert es mich nicht, das ich auf meine Teile warten muß
hhmmm > irgendwie passt die Tür aber farblich nicht zum Schuppen, nachträglich eingebaut ?wink: > die Türklinke und die Schaniere sind aber "top" > hier sind wir "Bastler" technisch einfach überfordert.
Respekt aus Bayern!!!
Lothar
Du musst das Leben nehmen wie es ist, ändern kann man es nicht...)))
nur arbeiten macht keiner, ab und zu muß man(n) auch mal basteln.
Der Schuppen ist ein Stück DDR. Das Schalholz wurde mit Karbolineum gestrichen und für die Tür gab es eine Büchse Firnis und eine Büchse Lackfarbe. Das war damals so. Das kann man hier teilweise noch auf alten Industriebrachen sehen.
Die Dächer solcher Schuppen wurden wie bei mir mit besandeter Pappe oder "Russen-Pappe" eingedeckt.
Die Drückergarnitur ist "gebastelt" und entstand aus 0,5 Polystyrol (Türschild) und 1mm Rund- und Flach-Messing. Dann angepinselt mit Metallizer Alu von ModelMaster.
Die Türbänder entstanden ebenfalls aus 0,5er Polystyrol, Rundmesing und Messing-Nieten (0,5er). Gestrichen mit Farbe von ModelMaster und InstantRust aus dem Künstler-Bedarf.
ja der Mangel damals ist ja deutlich zu sehen und mir gefällt dein Schuppen auch, nur mir Mangelt es noch an Ansichten der anderen Seiten deines Schuppens.
Wenn du den Mangel noch beheben könntest, wie gesagt würde ich gern noch weitere Bilder sehen.
Rainer, es freut mich, dass ich dich mit meinen Basteleien zum Gebäudeselbstbau anstecken konnte .
Dein Schuppen sieht schon bemerkenswert gut aus! Mich stört absolut nicht, dass die Türe einen anderen Farbton hat, im Gegenteil, diese Konstellation macht die Fassade nur interessanter. Vielfach sind bei Gebäuden einzelne Teile später mal ersetzt worden. So auch Türen ... so könnte man auch mal eine ganz neue Türe einsetzen oder eine, in einer anderen Farbe, welche man von einem Abbruchhaus oder sonst einem Ersatzteillager hatte. Dass du eine gute Beobachtungsgabe hast, zeigt auch die innenliegende Diagonalstrebe, welche mit den Schaubenköpfen sichtbar wird.
Hast du für die Holzbretter auch Polystyrol verwendet?
Ich freue mich schon auf deine nächsten Baufortschritte, speziell auch über die Bilder des Verschlages für die Gasflaschen
also ich werde durch die weiteren Baufortschritte noch reichlich Bilder liefern. Wie gesagt kommt links noch der Verschlag für die Gasflaschen ran und rechts eine Buchte für die Mülltonnen. Das dauert aber noch einige Tage.
Marcel:
Nein, das Holz ist auch aus Holz. Ich verwende Abachi-Holz bzw. Holzleisten aus Abachi. Die lassen sich auch gut mit der Drahtbürste altern. Beziehen tue ich die von www.dreger-modellbau.de .
Ich streiche das Holz zunächst mit Holzbeize Eiche und dann mit einem Gemisch aus Aceton und grauer Modellbaufarbe. Ganz zum Schluß die "Ackle-Methode" mit weißer Aquarellfarbe und Wasser.
Bei der Tür habe ich nach der Grundierung Maschinenöl aufgeträufelt und dann mit Spray gespritzt. Danach konnte ich mit Waschbenzin "abwaschen". Das sieht dann aus, wie abgeplatzte Farbe.