der Achsabstand wird, wie bei anderen Zahnrädern auch, nur über den Teilkreis errechnet.
a=(Dt+D1):2
Eventuell muß man, um ein Zwängen wegen Rundlaufungenauigkeiten zu vermeiden, einen Tick zugeben.
Bei eingängigen Schnecken ist die Untersetzung immer gleich der Anzahl der Zähne auf dem Zahnrad.
Ob die Schnecke ein- oder mehrgängig ist, muß der Händler sagen können.
danke für eure Antworten. Damit komme ich auf jeden Fall weiter.
@Berthold:
Modul 0,5 wäre mir wesentlich lieber (besonders wegen der Größe), aber die nächstgelegene Untersetzung beträgt 20:1. Ich rechne das nochmals nach, vielleicht funktioniert es auch etwas langsamer.
eingängige Schneckengetriebe sind auf jeden Fall selbsthemmend. Damit hat die Lok sehr schlechte dynamische Fahreigenschaften, weil sie bei einer Stromunterbrechung sofort steht. Dagegen hilft nur eine Schwungmasse auf der Motorachse und damit wäre das Standardgetriebe in H0-Loks beschrieben.
Zweigängige Schneckengetriebe, wie bei LGB, sind da schon viel besser. Eine richtige Dynamik kommt auch nicht auf, aber immerhin haben die Loks schon ein bischen mehr Auslauf. Auch hier hilft eine Schwungscheibe sehr.
Die schönsten Fahreigenschaften erhälst Du mit einem Stirnradgetriebe. Falls es um die Ecke wie bei einer Schnecke gehen soll, nimmt man Kegelzahnräder oder Schrägzahnräder. Da hierbei der Antrieb kaum noch hemmt, läuft die Lok sehr weit aus und der Zug schiebt, wie beim Vorbild, kräftig nach.
Faulhabermotoren verbessern die Dynamik weiter, da sie sehr leicht laufen und kaum hemmen. Daher führt die Schwungscheibe bzw. der nicht selbsthemmende Antrieb zum einem weichen Auslauf und guter Fahrdynamik.
ich habe mir das auf der Händler-Webseite mal angesehen. Also, die Hohlschnecken hat er auch zweigängig. Hilft aber auch nicht viel weiter weil die Zähnezahl der Schneckeräder gerade bei den kleinen Modulen sehr sprunghaft steigt (25, 50, 75 usw.)
Wenn eine exakte Untersetzung notwendig ist, hilft dann eigentlich nur noch nach dem Schneckentrieb ein weiteres Vorgelege vorzusehen. Oder bei einem anderen Anbieter schauen. Eigentlich sollte es die Schneckenräder auch noch in anderen Teilungen geben.
Das größte Angebot hat meines Wissens nach die Firma Haible, aber die haben leider keine Webseite.
worin besteht denn der Unterschied zwischen eingängiger und zweigängiger Schnecke/Schneckenrad (außer im Preis)?
Eine Schwungscheibe wird auf jeden Fall eingebaut, ebenso ein Faulhaber und ein Pufferkondensator.
Besser wird es kaum noch gehen.
Ein Stirnrad-Getriebe sowie Kegelräder sind aufgrund des Platzangebots und vor allem wegen dem wesentlich höheren Aufwand leider nicht möglich.
was wird'n das wenn's so klein zugeht
oder darf man das noch nicht fragen
Mit den Stirnrädern geht's nämlich schon recht klein : fotos/data/6660/567017.JPG
und es rollt (zumindest im Moment) den Berg allein hinunter
wenn das ein schweres Gerät wird, wovon ich mal ausgehe bei dem ganzen Messing, dass Du im Keller lagerst, würde ich an Deiner Stelle kein Schneckengetriebe einbauen.
Ich würde es so machen wie es z.B. Accucraft in seinen Loks verbaut: Auf der angetriebenen Achse ein Getriebekasten mit einem Winkelgetriebe, dann eine Kardanwelle und zum Schluss ein anständiger Pitman Getriebemotor. Das ist alles ! Im Grunde also recht wenig Aufwand.
Wenn Du einen solchen Getriebekasten nicht unbedingt selbst bauen willst, gibt es sowas z.B. bei www.nwsl.com in allen Größen und für alle Lebenslagen.
Das ganze ist nicht selbsthemmend und daher ist eine Schwungmasse auch nicht nötig weil die Lok schon genug Masse hat, um über stromlose Lücken zu kommen.