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Quiet earth: Übungsmodul zur Plettenberger Kleinbahn

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Hydrostat
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Anmeldungsdatum: 07.07.2012
Beiträge: 3689
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 17.08.12 11:03    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo Frithjof,

vielen Dank für den Tipp mit dem Landschaftskleber! Das hat bei Deinen Mauerstücken im Link zu wirklich tollen Ergebnissen geführt ... Das Verfahren bietet sich unbedingt an, wenn es darauf ankommt, dass das originale Material das gemeinte bleibt und seinen Eindruck nach dem Verkleben nicht verliert (z.B. beim Schottern mit Vorbildmaterial).

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Landschaftskleber nach Austrocknen aber nicht mehr wasserbasiert einfärbbar? Das ist dann vielleicht so eine Grundsatzentscheidung, auf welcher Basis man arbeiten möchte.

Wie auch immer, schön ist ja auch, dass viele Wege zum Ziel führen. Die Rundung der Pflastersteine hat mich auch beschäftigt, bis ich in der Nachbarschaft (klar, wo sonst) eine Straße aus Steinen mit nahezu ebener Oberfläche verbaut gesehen habe. Ich habe mich beim Stempel wohl auch falsch ausgedrückt; die Schneiden sind etwas nach außen gebogen, nicht gewölbt. Die Rundung meiner Steinoberflächen habe ich dort, wo es gewollt war, mit dem wiederholten Abpinseln mit Wasser im noch nicht getrockneten Gips erreicht.

Schönen Gruß
Volker

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Zuletzt bearbeitet von Hydrostat am 01.11.12 19:38, insgesamt ein Mal bearbeitet
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fspg2
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 5331
Wohnort: in der Nähe von Braunschweig

BeitragVerfasst am: 17.08.12 11:16    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo Volker,

Zitat:
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Landschaftskleber nach Austrocknen aber nicht mehr wasserbasiert einfärbbar?


Sie sind nachträglich noch beizbar Ausruf

_________________
Viele Grüße
Frithjof
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Hydrostat
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Anmeldungsdatum: 07.07.2012
Beiträge: 3689
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 23.08.12 21:22    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

bevor wir zum Hochbau kommen, noch ein paar Worte zur Planung. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, war mein Ausgangspunkt beim Gleisplan eine vorhandene Y-Weiche. Unter der Maßgabe, dass am zungenseitigen Modulende sowohl noch etwas Gleislänge als auch ein rechtwinkliger Anschluss bestehen soll, ergab sich die Lage der Weiche am realen Objekt mehr oder minder von selbst. Auf dieser Basis wurde dann eine Zeichnung erstellt, in die sich alle weiteren Abhängigkeiten eintragen ließen.

In Magenta sind hier die Gleisachsen sowie das Lichtraumprofil und darin wiederum die Schienenfußumrisse in schwarz zu sehen. Bei der Planung der Straße wurde eine entsprechend skalierte Schleppkurve (hellbraun; das sind Schablonen aus dem Straßenbau, anhand deren man einen Straßenbogen so planen kann, dass auch lange Fahrzeuge "um die Kurve kommen") zugrundegelegt und daraus die innere Bordsteinkante abgeleitet. Die Straßenkanten sind die dicken schwarzen Linien. Ein darübergelegtes 5cm-Raster ermöglicht es, die Linien händisch auf das Modul zu übertragen, auf dem ebenfalls das entsprechende Raster aufgetragen wird.



Hier kann man auch die Lage des Gebäudes erkennen, das das Verwaltungs- oder Zeichenbüro einer Maschinenbaufirma sein könnte, sowie die benachbarte Pforte mit PKW-Zufahrt und daran anschließend das Haupttor.



Bei der Architektur habe ich mich am Postamt von Plettenberg orientiert, bin bei der Fassadengestaltung aus praktischen Gründen aber davon abgewichen. Das Gebäude ist aus 5mm-Styrodur-Trittschalldämmplatten (meins, nicht das Original) entstanden, die eine glatte und eine geriffelte Seite aufweisen. Die geriffelte Seite wird als Stuckelement für die Pfeiler zwischen den Fenstern als Sichtseite verwendet. Dazu wird zunächst ein Ausdruck der Frontansicht (die Zeichnung hatte ich eigentlich dazu erstellt) auf eine Platte übertragen und dann werden die Umrisse und Fensteröffnungen ausgeschnitten. Alle weiteren Teile sind dann bis zur gewünschten jeweiligen Wandstärke aufgesetzt und mit Ponal verleimt. Dabei habe ich etwas wichtiges lernen müssen: Wenn die äußere Schicht lediglich gestrichen ("Verputzt") werden soll, ist es sinnvoll, dort nicht zu stückeln ... Also lassen wir das mit dem Putz und überlegen uns etwas anderes.








Es fehlen ja auch noch Fenster zum Schutz vor den eisigen Wintern des Sauerlands. Dazu benötigt man wiederum Ausdrucke der Fensterrahmen (im Modell, nicht in Echt). Die Leisten habe ich auf dieser Basis in der benötigten Breite und Länge mit Cutter und Laubsäge zugeschnitten. Dabei dienten mir diverse Profile als Parallelanschlag. Für die Außenseite werden zwei übereinander liegende Profile benötigt.





Bei der Montage der Fenster half mir eine Lehre aus Legosteinen, die zwar nicht das Gesamtmaß hergab, aber wenigstens diverse rechte Winkel.





Eingebaut sieht das dann so aus. Da ist genaues Arbeiten angesagt, da die Fensterrahmen nicht irgendwo aufgeklebt, sondern mittig in der vorhandenen Wandstärke montiert werden. Die Fensterrahmen sind alle mit etwas Übermaß gefertigt, so dass sie stramm im Styrodur sitzen. Sieht das schepp und krumm aus? Ist es auch noch. Fliegt eh' nochmal komplett raus.





Dann geht es mit der Fensterinnenseite weiter. Dazu wird das Fensterprofil erneut ausgedruckt, diesmal aber auf 0,5mm-Pappe, und ausgeschnitten. Auf diesen Papprahmen werden dann die dünnen Rahmenleisten aufgesetzt und Fenstergriffe aus Draht und kleinen Pappstücken sowie Scharniere aus Litzenumhüllung ergänzt. (Kl. Anm. d. Red.: Nachdem ich alle Fenster verbaut hatte, wurde ich darauf hingewiesen, dass auch früher die Fenster immer bei nach unten weisendem Griff verschlossen waren. Der Hinweiser konnte ja nicht wissen, dass die Putzfrau gerade durchgegangen ist und schonmal überall geöffnet hat.) Nach Lackieren der Pappelemente fällt es nicht mehr auf, dass es kein Holz ist. Die verbauten Teile sieht man ohnehin fast nicht.











Die finale Montage erfolgt erst nach der Fassadengestaltung; dazu gleich noch mehr.





Und so sieht das dann aus.





Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich bei der Fassade auf eine andere Lösung ausgewichen bin. Mir schien für diese Architektur durchaus auch die Verwendung von Travertin stimmig. Also wurden wieder Plättchen aus dem bereits für die Gehwegplatten verwendeten Material geschnitten, in einem beigegelbbraunen Grundton vorgestrichen und anschließend Nass in Nass mit verschiedenen Wasserfarben und Deckweiß weiterbehandelt. In Verbindung mit der Oberflächenstruktur ergibt sich damit m.E. ein akzeptables Bild. Nochmal zu den Fensterrahmen: Zuerst wurden die Fensteraußenseiten montiert und die Fassadengestaltung und -alterung wenn nicht abgeschlossen, so doch grundsätzlich angelegt. Da das Gebäude dazu einen Sprühregen aus "Schmutzwasser" über sich ergehen lassen musste, habe ich erst danach die Fensterinnenseiten mit dem Vivak montiert - auch das spart einem wieder Kummer mit versehentlich mitgealterten Teilen ...














Bis hierhin ist das Modul gediehen; ich habe gerade mit der Inneneinrichtung des Gebäudes begonnen. Dort soll Linoleum verlegt werden: Dazu habe ich mir eine passende Aufnahme eines älteren Linoleums im Web gesucht, das Ganze in Photoshop bearbeitet, d.h. zwei brauchbare Fliesen herausgesucht und perspektivisch entzerrt und nachbearbeitet, anschließend im Grafikprogramm (Freehand) montiert und auf Fotopapier ausgedruckt. Das ist oben auf der Aufnahme der Gebäudeecke erkennbar.





Leider hat mich die Montage der Tapete auf der Innenseite (die ist auch auf stärkerem Karton ausgedruckt, inklusive der anschließend abzuknickenden Fensterleibungen) vor ein bisher nicht gelöstes Problem gestellt. Die Verklebung muss flächig erfolgen, muss dabei korrigierbar sein, darf den Karton nicht durchdringen und das Styrodur nicht angreifen. Aber wir wachsen ja an unseren Herausforderungen.

In diesem Sinne

Tschüß,
Volker

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Mattiacus
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Anmeldungsdatum: 07.07.2004
Beiträge: 377
Wohnort: Aquae Mattiacorum

BeitragVerfasst am: 24.08.12 10:21    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo Volker,

wieder eine tolle Arbeit von Dir und ich bin schon auf die Fertigstellung gespannt.

Zum Verarbeiten von Papieren, Kartons und ähnlichen Materialen ein paar Tips. Grundsätzlich besitzen die genannten Materialien aufgrund der Fertigung eine so genannte Laufrichtung - ausgenommen Bogen-Presspappen und handgemachte Büttenpapiere - die sich dadurch zu erkennen gibt, dass bei Einsatz von Farben auf Wasserbasis - also Arcyl, Goache, Tempera, Aquarell usw. - sich das Material entsprechend der Laufrichtung wellt.

Das ist nicht zu unterschätzen und besonders dann, wenn die bearbeiteten Materialien auf Pappe, Holz u. Ä. aufgezogen werden. Hier muss unbedingt gegenkaschiert werde, damit sich die Laufrichtung nicht auf das Trägermaterial überträgt und alles rund wird. Dazu geht man wir folgt vor: Das Papier am Rand zwischen Daumen- und Zeigefingernagel entlangziehen, um die Laufrichtung festzustellen. Diese erkennt man dann an dem gleichmäßigen Wellenschlag am Papierrand. Das Gegenkaschieren erfolgt dann um 90 Grad gedreht zur Laufrichtung des bereits aufgebrachten Materials (Laufrichtung merken bzw. auf Rückseite des Trägermaterials kennzeichnen).

Bei Karton (Graupappe, Finnpappe, Kappa-Line etc.) wirkt man durch rückseitiges Bemalen einem Verziehen entgegen und alles wird wieder plan!

Einfach einmal einen Test machen: Man nehme ein planes 5 mm Sperrholzbrettchen und beklebe das ganze vollflächig mit Papier, Skizzenblockpapier oder anderem Papier. Schon während der Trocknung wirft sich das Sperrholz, je nach Stärke des Papiers mehr oder weniger. Auch hier gilt: Gegenkaschieren (mit gleichem Material!!!) - und alles wird wieder plan!

Ich habe deinen Beitrag ausnahmsweise mal allgemein beantwortet und hoffe, dass ich dem einen oder anderen damit helfen konnte.


Höllische Grüße Grinseteufel
Horst

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Mattiacus
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Botanikus
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Anmeldungsdatum: 09.10.2009
Beiträge: 2340
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 24.08.12 14:02    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo Volker,
du gehst ins Kleingemachte und das mit viel Liebe zum Detail.Respekt
mfg
Herbert
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dolfan96
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Anmeldungsdatum: 15.07.2012
Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: 27.08.12 10:42    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

moin,
ein super klasse Beitrag, den du hier anbietest.
Eine Frage habe ich hierzu, wie hast du die Fenstergriffe erstellt ?. Oder wurden diese gekauft ?. Hierzu hätte ich dann gerne den Link. Ich benötige nämlich für mein Projekt Tür - und eventuell Fenstergriffe.
Carsten
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Hydrostat
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Anmeldungsdatum: 07.07.2012
Beiträge: 3689
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 27.08.12 13:21    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo Carsten,

die Fenstergriffe sind schlicht aus entsprechend zugeschnittenen Kartonstreifen und abgewinkeltem Draht entstanden. Die Streifen habe ich auf den Rahmen aufgeklebt, in Drahtstärke durchbohrt und dann den vorbereiteten Draht eingeklebt. Du musst nur darauf achten, dass die Schnittflächen am Draht eben sind (das ist also nichts für die Kneifzange), sonst sieht's nicht gut aus. Allerdings musst du schauen, ob das bei Deiner Architektur passt. Meine Griffe passen z.B. zum Bauhaus-Stil, der eine eher sachlich-technische Formensprache hatte. Auch modernere Fenstergriffe ab den 1980er Jahren sind in dieser Form (mit einer zusätzlichen fensterseitigen Abwinklung) denkbar.

Schönen Gruß
Volker

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dolfan96
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Anmeldungsdatum: 15.07.2012
Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: 29.08.12 19:40    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

moin Volker,
danke dir für die schnelle Information.
Carsten
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Hydrostat
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Anmeldungsdatum: 07.07.2012
Beiträge: 3689
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 04.10.12 21:28    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

da ich immer wieder auf die Gullis angesprochen werde, habe ich mal einen Bastelbogen zum Download erstellt.



Man benötigt dazu

  1. einen PC, um diesen Thread zu lesen und das PDF anonym herunterzuladen,
  2. einen Drucker,
  3. bedruckbare DIN A4-Klebeetiketten,
  4. ca. 2 mm starke (Grau-)pappe,
  5. etwas rauheres Papier mit einer Grammatur von min. 160g/m² (wird im Bastelbedarf z.B. als Karton verkauft),
  6. eine Schneideunterlage,
  7. sehr scharfe Cutter,
  8. einen winzigen Schlitzschraubenzieher,
  9. dünnflüssigen Sekundenkleber
  10. und lösungsmittelhaltige Farbe.
  11. Naja, vielleicht auch noch Nadelfeilen, Gips und Abtönfarbe.


Und so geht's:

Zunächst das PDF auf dem Klebeetikett proportional 100% ausdrucken (also bitte nicht an Druckformat/Seite anpassen o.ä.).

Der obere Teil mit den eigentlichen Deckeln und dem Rahmen wird abgetrennt und auf die 2mm starke (Grau-)pappe geklebt, der untere Teil mit dem "Innenleben" auf das 160g/m²-Papier.

Jetzt wird entlang der Schneidelinien mit dem Cutter ausgeschnitten. Aufgrund der Stärke der Pappe sind dort mehrere Schnitte nacheinander notwendig (Ich schneide gerne auch von der Rückseite, sobald die Schnittlinien sich bis dorthin durchdrücken). Die schmalen Stege zwischen den Rippen dann mit einem winzigen Schraubenzieher durchstechen.

Die "Inlayumrandung" wird nun gemäß der Falzlinien nach unten abgekantet und das eigentliche "Inlay" insgesamt bogenförmig nach oben gewölbt. Diese beiden Teile werden nun an einer Spitze beginnend mit Sekundenkleber miteinander verklebt. Die Neigung der gefalzten Teile sowie die Wölbung ergeben sich mehr oder minder von selbst.

Das so vormontierte Teil wird von unten an den Gullirahmen geklebt und die ganze Baugruppe mit Sekundenkleber "getränkt", also eingepinselt - bitte nicht tunken; man muss ja aufpassen, was man schreibt. Überschüssigen Klebstoff kann man ganz einfach mit Kartonreststückkantenmaterialabschnittresten verteilen oder mit Küchenpapier aufnehmen. Wer möchte, klebt noch ein Rohr an.

Nachdem auch der Gullideckel selbst mit Sekundenkleber behandelt wurde und alles durchgetrocknet ist, geht es ans Lackieren. Da die Gullis zumindest bei meiner Arbeitsweise später noch einmal Feuchtigkeit ausgesetzt sind, verwende ich dazu eine lösungsmittelhaltige Farbe, die auch dort gut in das Papier eindringt, wo der Sekundenkleber evtl. nicht hingelangt ist.

Die Teile lassen sich anschließend mit Nadelfeilen noch sehr gut weiter auf das gewünschte Erscheinungsbild hin bearbeiten/glätten. Etwa sichtbare Klebekanten oder Spalte verschwinden unter dünnflüssigem Gips oder sehr dickflüssiger Abtönfarbe. Die beiden Aufnahmen zeigen den montierten und lackierten Gulli ohne die abschließenden Feinarbeiten.





Ich würde mich freuen, wenn es dazu Feedback gäbe ...

Schönen Gruß
Volker



Hydrostats Gulli-Bastelbogen.pdf
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Hydrostats Gulli-Bastelbogen

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Anmeldungsdatum: 31.07.2004
Beiträge: 6146
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis

BeitragVerfasst am: 05.10.12 08:46    Titel: Re: Übungsmodul: Auf dem Weg zur Plettenberger Kleinbahn Antworten mit Zitat

Hallo Volker,

danke für den Bogen Ausruf
Werde ich demnächst, wenn die Bastelsaison auch bei
mir wieder los geht, ausprobieren Sehr glücklich

Viele Grüße
Christoph

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geht nicht gibt's nicht

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