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Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150

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Anfänger-Jack
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.07.2010
Beiträge: 89
Wohnort: Hohenlohe

BeitragVerfasst am: 01.01.11 20:12    Titel: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Grüß Gott allerseits !

Zuerstmal allen hier ein gutes neues Jahr, verbunden mit dem Wunsch, daß Ihr alle das nötige Quäntchen Glück haben sollt, das man braucht, damit Dinge gelingen !

Vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Mitgliedervorstellung vom Juli letzten Jahres.

http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?p=278336#278336

Durch schwere gesundheitliche Rückschläge meiner ohnehin schon pflegebedürftigen Mutter mußte das Mansfeld-Lok-Projekt erstmal ruhen.

Da ich aber nun doch den lange gehegten Wunsch nach Echtdampf realisieren wollte, habe ich mir das Regner´sche C-Kuppler-Fahrwerk gegönnt.

Lange Rede kurzer Sinn:
Den bisherigen Bau habe ich mit Fotos etwas dokumentiert. Daher stellt sich mir grundlegend die Frage, ob hier ein Baubericht erwünscht wäre.

Sicherlich hat schon der eine oder andere (Anfänger) überlegt, ob das was für ihn wäre...

Um die Foto-Funktion hier wieder zu testen stelle ich mal ein Bild der Ausgangssituation ein.

Jack_BB_FW_1 (Anfänger-Jack)


Liebe Grüße
Jack.


Zuletzt bearbeitet von Anfänger-Jack am 03.01.11 20:22, insgesamt 2 Male bearbeitet
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fido
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 19.02.2003
Beiträge: 10224
Wohnort: Herbipolis

BeitragVerfasst am: 01.01.11 21:05    Titel: Re: [?] Bauberich für Regner C-Kuppler Fahrwerk einstellen ? Antworten mit Zitat

Hallo Jack,

wenn Du Deinen Baubericht so ausführlich verfasst, dass er eine Hilfe für Einsteiger in Livesteam ist, bitte ich darum.

Nimm auch bitte eigene Tipps und eventuelle Verbesserungen gegenüber dem Bausatz auf.

_________________
running dog Viele Grüße, fido
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Anfänger-Jack
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.07.2010
Beiträge: 89
Wohnort: Hohenlohe

BeitragVerfasst am: 03.01.11 20:48    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde !


Dem Baubericht möchte ich noch ein Wort in eigener Sache voranstellen:
Sollten hier irgendwelche Fehler an Bauteilen oder sonstige Probleme, die ich mit dem Bausatz hatte, geschildert werden, ist das ausdrücklich keine Kritik an der Fa. Regner.
Ich bin sowohl mit dem Bausatz als auch mit dem Service äußerst zufrieden !
Zudem bin ich Anfänger und sehe womöglich ein Problem, wo gar keines ist !
Daher zuletzt noch die Bitte: Wer Fehler in meinem Vorgehen bei der Montage entdeckt, ist herzlich eingeladen, mich darauf hinzuweisen.

Nun schön, dann fange ich hier mal mit dem Baubericht an.

Das Bild zum Auspacken des ersehnten Päckchens und sich wie an Weihnachten fühlen hatten wir ja schon ganz oben im thread.

Danach wurde erstmal die Bauanleitung gelesen. Diese ist mit Fußnoten versehen und sollte je Baugruppe komplett durchgelesen werden.

Dann ging´s auch schon los.

Auf die Entwässerungswellen für die Zylinder die Entwässerungshebel einsetzen und mit Muttern kontern. Die Stellung der Hebel kann anhand von angefrästen Flächen an den Wellen justiert werden. Eine Schemazeichnung findet man in der Bauanleitung.

Vor dem Aufschrauben der vorderen Zylinderdeckel habe ich ein bis zwei Tröpfchen Öl auf die Zylinderlaufflächen geben, verstrichen und die vorderen Zylinderdeckel mit Dichtung aufgeschraubt, wobei ich an die Dichtflächen Öl gab. Dadurch müßte eigentlich die Dichtung etwas geschmeidig werden. (Hoffe ich).

In der Bauanleitung wird noch das Wickeln einer Kolbenpackung beschrieben, aber da mein Bausatz Teflonkolben hat, verzichte ich auf eine Erläuterung.


BILD_2

Beide Zylinder mit eingebrachter Entwässerungswelle. Ein Zylinder mit Deckel.

Beim Einbau der hinteren Zylinderdeckel mußte ich die Dichtung an den Deckel anpassen, sonst liefen die Hebel an den Zylinderentwässerungswellen nicht:

BILD 3


Dann mußten die Stopfpackungen an den Hinteren Zylinderdeckeln gemacht werden.
Auch das wird in der Bauanleitung beschrieben und ich als Anfänger habe 2-3 Versuche benötigt, bis es zufriedenstellend war.
Dann wurden die Stehbolzen nach Bauanleitung eingeschraubt.

Bild 4

Zylinderkopfdeckel schon mit Stopfbüchsen. Stehbolzen montiert. Schieberkästen fehlen noch.


Nun werden die Schieberkästen aufgesetzt und mit jeweils 2 Muttern über Eck gesichert.

Vor der weiteren Montage sollte das Steuerplättchen in den Steuerschieber eingepaßt werden. Die Vorgehensweise schildert wieder die Bauanleitung, bei mir hat´s aber auf Anhieb gepaßt.
Dann wird der Steuerschieber mit Öl auf den Schieberspiegel gelegt, das Steuerplättchen eingelegt und die Schieberstange eingefügt wie im Bild zu sehen.


Bild 5



Die Schieberkastendeckel bleiben erst mal weg, da sie beim Einstellen der Steuerung im Wege wären.

Zum Schluß noch ein Bild einer soweit fertigen Zylindereinheit.



Soweit mal bis hierher.

Kritik ? Anregungen ?

Gruß Jack.
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Anfänger-Jack
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.07.2010
Beiträge: 89
Wohnort: Hohenlohe

BeitragVerfasst am: 17.01.11 17:01    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo !

Weiter geht’s mit der Montage des Rahmen.

Vorweg:
Die Montage ist in der Bauanleitung gut dokumentiert und bebildert.
Es muß aber sehr oft gepaßt und gefügt werden. So liefen die Stangen auf den Kurbelzapfen äußerst stramm. Das lag an der Nickelschicht in den Bohrungen der Stangen. Diese habe ich mit einer alten, verbogenen aber immer noch scharfen Reibahle 1,?mm rausgeschabt. Danach lief es butterweich.
Ach ja: Beim Zusammenbau gleitender Teile ein Tröpfchen Öl nicht vergessen !

Zuerst werden die Achslager samt den Federeinheiten eingesetzt. Das ist etwas frickelig, aber sonst kein Problem. Die Farbe an den Rahmenwangendurchbrüchen mußte ich nicht wegschaben, das hat auf Anhieb gepaßt.



Als nächstes habe ich die Treibachse eingesetzt. Die Radsterne werden mittels Madenschrauben in der Radnabe festgesetzt. Die Länge der Achswelle gibt den Radstand schon vor, es muß nur der Kurbelversatz von 90° eingestellt werden.
Nach meinen Recherchen läuft bei deutschen Loks in der Regel die Dampfmaschine auf der Lokführerseite vor. Soll heißen: Wenn der Treibzapfen auf der Lokführerseite vorne ist, ist der auf der Heizerseite oben.
Beim Zusammenbau des Gestänge sowie der Steuerung habe ich immer zuerst auf der Lokführerseite zusammengesetzt und gangbar gemacht, dann den gleichen Schritt auf der anderen Seite durchgeführt.
Nach der Montage der Treibachse wurde am 2. Kuppelrad der Radstern auf der Achse festgeschraubt, die Kuppelstange aufgesetzt und die Gängigkeit geprüft. Dabei muß die Treibstange eingesteckt sein, weil das bei dieser Konstruktion so vorgesehen ist.



Danach den Radstern auf der Heizerseite aufstecken, die Madenschraube leicht anlegen, Kuppelstange und Treibstange aufsetzen und das Ganze leichtgängig einstellen. Nun die Madenschraube auf der Heizerseite etwas fester anziehen.

Bei der vordersten Kuppelachse wird analog vorgegangen.
Allerdings war es hier mit Ausschaben der Bohrungen nicht getan. Die Kuppelstangen sind zweiteilig und an der Verbindungsstelle ließen sich die Paßschrauben nicht eindrehen (Pfeil im nächsten Bild). Die Außenradien an beiden Teilen mußten abgefeilt werden.





Nachdem das getan war, konnte die vordere Kuppelachse wie oben beschrieben montiert werden. Als dann alles rund lief, habe ich die Madenschrauben in den Radsternen festgezogen.

Kleiner Tip hierzu:
Die Kurbeln (Pfeil im nächsten Bild) sollen nach Bauanleitung eh montiert werden, damit die Stangen nicht vom Treibzapfen rutschen.
Wenn man diese aber vorerst so anzieht, daß sie wie im Bild von der Radachse wegzeigen, kann man sie sehr schön benutzen, um den Radsatz “durchzukurbeln”.



Wie im obigen Bild zu erahnen, lief der Radsatz samt Gestänge nun rund. Als nächstes war die Zylindereinheit vollends zusammen- und einzusetzen.

Im folgenden Bild sieht man die zusammengesteckte Zylindereinheit und die Kulisse, in die sie am Rahmen eingefügt wird. Dabei werden zwischen der Rahmenwangen und den Zylindern Isolierplatten eingelegt.



Das lief problemlos.
Nun mußten die Treibstangen mit den Kreuzköpfen zusammengesetzt werden. Auch hier war es nötig, an den Treibstangen die Außenradien abzufeilen, weil sie sonst in den Kreuzköpfen anstießen.
Die Heusingersteuerung ließ sich leicht zusammensetzen, wobei aber wieder oft die Nickelschicht aus Bohrungen entfernt werden mußte.
Außerdem mußte ich die Löcher für die Umsteuerwelle aufbohren (Pfeil), da sie mehrere Zehntel zu eng war.
Hier ein Bild der kompletten Steuerung.



Beim Festziehen der Schraube, die die Kurbelstange auf der Kurbel sichert, war ich etwas zu gewalttätig und habe den Kurbelstangenzapfen abgerissen.



Diese wurde aber von der Firma Regner, genauso wie der von mir zerstörte Entwässerungshebel (kommt später im Bericht) innerhalb von 3 Tagen kostenlos ersetzt !

Nun kam aber der Montagetechnische GAU: Ich hatte den Winkel für das Gestänge der Zylinderentwässerung nicht montiert:



Der Winkel läßt sich nur befestigen, wenn die vorderste Achse noch nicht eingebaut ist. Also mußte diese Achse wieder ausgebaut werden, und damit die betreffende Zylindereinheit und das Gestänge.



Hier noch ein Bild der demontierten Zylindereinheit. (Ist eigentlich unnötig, sieht aber gut aus Winke )



Nachdem alles wieder zusammengesetzt war und rund lief, war das Gestänge für die Zylinderentwässerung an der Reihe.
Dabei stellte sich heraus, daß der Bolzen, der in die Gabel des Entwässerungshebels eingreift, zu kurz war. Ein Nachbiegen des Entwässerungshebels endete kläglich.
Aber auch dieser wurde kostenlos von Regner ersetzt.



Beim neuen Hebel habe ich nichts gebogen, sondern einfach am Kniehebel unterlegt, bis das gepaßt hat.

Der restliche Einbau des Bremsgestänges, der Entkupplung und der Servos (ACHTUNG: Die Servos sind im eigentlichen Fahrwerksbausatz nicht enthalten !) war unproblematisch. Die Servos habe ich nur mit den mitgelieferten Gummistücken montiert. Beim Servo für die Heusingersteuerung müssen aber noch die beigefügten Distanzhülsen (Pfeil) eingesteckt werden, da sonst der Plastikhebel am Umlauf streift.



Hier mal ein Bild des fertigen Rahmens von unten. Das geht ganz schön kompakt zu !



Nun war noch die Steuerung vollends einzustellen.
Auch das Vorgehen hierzu wird in der Bauanleitung gut beschrieben und ist mit ein wenig Einfallsreichtum zuhause zu machen.
Da ich aber auf Arbeit die Meßmaschine bediene, habe ich das dort gemacht.



Das hatte auch den Vorteil, daß mir dort ausreichend Druckluft für einen Probelauf zur Verfügung stand.
Um eine Beschädigung der Schieberlauffläche und der Kolben zu vermeiden habe ich dabei ein wenig Öl in die Dampfzuleitung der Zylinder gegeben.

Als die Kollegen von der Aktion Wind bekamen, war das Interesse recht groß, da haben wohl auch einige das Kind im Manne wiederentdeckt.
Und da es Samstag war, haben wir zum erfolgreichen Probelauf noch ein Bierchen gezwickt…
Im Bild sehen wir noch ausschnittweise meinen neugierigsten Kollegen…
Hallo Markus !



Das Fahrgestell läuft auf Rollböcken vorwärts bei 0,2 bar an und bleibt dann bis runter auf 0,1 bar recht rund in Bewegung. Rückwärts sinds 0,3 und 0,15 bar.
Denke, für ein nicht eingefahrenes Triebwerk ist das ok.

Abschließend war dann noch der Umlauf zu montieren, was aber an fehlenden Schrauben scheiterte…
Hier hat Regner wieder innerhalb 3 Tagen kostenlos nachgeliefert.

Zum Abschluß noch ein Bild des fertigen Fahrwerks mit Umlauf und spaßhalber aufgelegtem Kessel.



Mein Fazit als Anfänger:
Der Bausatz ist sein Geld wert und für jemanden mit etwas handwerklicher Begabung und logisch-technischem Denken kaum ein Problem. Man muß nur die Hemmung überwinden, hier und da ein paar Späne fliegen zu lassen.
Zudem braucht man für das Einstellen des Zusammenspiels von Radsätzen/Stangen/Steuerung Geduld und Tüftelsinn.
Für den Zusammenbau habe ich gemütlich 30 Stunden gebraucht, und es hat mir Spaß gemacht !

Den Anfängern, die sich schon länger überlegen, ob sie sich einen Echtdampfbausatz zulegen wollen, war dieser Bericht hoffentlich eine Entscheidungshilfe.

Weiter geht’s dann in einem neuen Baubericht für den Kessel.

Liebe Grüße vom
Jack.


Zuletzt bearbeitet von Anfänger-Jack am 19.01.11 15:29, insgesamt ein Mal bearbeitet
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skglb
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 25.06.2003
Beiträge: 196
Wohnort: Oh du mein Österreich

BeitragVerfasst am: 17.01.11 19:15    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo Jack!

Danke für die gute Bebilderung des Montageablaufes. gut
Besitze selber 2 Regner Maschinen 2- und 3-achsig aber noch älteren Datums.

Daher war es für mich sehr interessant Detailbilder der neuen, verbesserten Regner Fahrgestelle zu sehen.

Gruß, gerald Winke
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dampf-pinasse
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 88
Wohnort: 49393 Lohne

BeitragVerfasst am: 18.01.11 13:54    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo Jack, toll wie Du Deine Maschine gebaut hast.
Ich hätte da noch einen optischen Vorschlag zu machen, bevor der Kessel montiert ist.
Evtl. die Schieberkästen in ein Brünierungsmittel schwärzen.

Wie gesagt, Geschmacksache !!

Weiterhin gutes gelingen
Gruß
Günther
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Anfänger-Jack
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.07.2010
Beiträge: 89
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BeitragVerfasst am: 19.01.11 16:10    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo !

@skglb / Gerald:
Danke für Dein Lob !
Es freut mich sehr, daß Dir anhand der Bilder ein objektiver Vergleich möglich war.

@dampf-pinasse / Günther:
Auch Dir ein herzliches Danke für Dein Lob und Deine Anregung ! Die Zylinder mitsamt Schieber und Zylinderdeckeln werden noch schwarz werden. So wie es auf den Bildern ist, hat es zwar auch seinen Reiz, aber gefallen will es mir nicht recht...
Der Kessel und die Aufbauten sind zwar schon montiert, aber ich habe eine teilweise Demontage von vorne herein einkalkuliert, da ich davon ausgehe, daß die Stopfbuchsenpackungen nicht so recht dicht sein werden.
Wie man aber auf dem letzten Bild im thread sieht, läßt sich das vordere Drittel des Umlauf recht problemlos demontieren und die Zylindergruppen sind dann einigermaßen zugänglich.
Da war wohl ein Praktiker an der Konstruktion beteileigt... top



Nun muß ich mich aber vor dem ersten Anheizen erst mal mit der Fernsteuerung beschäftigen.

40 MHz, 2.4 GHz, analoge/digitale Servos ??? nix weiss

Stehe gerade da wie der Ochs vorm Berg. Muß also erst mal googeln...

Gruß Jack.
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dampf-pinasse
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Anmeldungsdatum: 28.11.2006
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BeitragVerfasst am: 19.01.11 16:19    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo Jack,

bezüglich der Fernsteuerung würde ich Dir unbedingt zu einer 2,4 GHz raten. Dann bist Du jederzeit auf der sicheruen Seite und es treten keine Probleme mit den Kanalen auf.

Ich hatte auch 40 Mhz und war auch viel auf Ausstellungen unterwegs. Da hatte ich Störungen ohne Ende, weil sich dort Schiffe, Flugzeuge , Autos usw. tummelten.
Die 2,4 er gibt es auch schon sehr preiswert.
Gruß
Günther
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Anfänger-Jack
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.07.2010
Beiträge: 89
Wohnort: Hohenlohe

BeitragVerfasst am: 19.01.11 17:37    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo pampf-pinasse / Günther !

Habe Dir eine PM geschrieben !


Gruß Jack.
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Anfänger-Jack
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.07.2010
Beiträge: 89
Wohnort: Hohenlohe

BeitragVerfasst am: 19.02.11 22:19    Titel: Re: Baubericht für Regner C-Kuppler Fahrwerk 20150 Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde !

Weiter geht es nun mit der Montage des Regner Kessel Nr 20200 zu obigem Fahrwerk.

Nach dem Auspacken bietet sich folgende Ansicht:



Zum Zusammenbau des Kessels braucht man eigentlich nur der gut dokumentierten Bauanleitung zu folgen.
Es sind Stopfpackungen am Anschluß des Reglers sowie am Schauglas zu machen.
Außerdem müssen die Gewinde an den Kesselanschlüssen mit Teflonband abgedichtet werden.

Tip zum Wickeln der Gewindedichtungen mit Teflonband:
Von der Anschlußseite her sollte man immer im Uhrzeigersinn wickeln, dann zieht sich das Teflonband beim Einschrauben ins Gewinde, anstatt sich dabei abzuwickeln.



Hier ein Bild des Wasserstandanzeigers während dem Einbau.



Auch der Einbau des Reglers samt Komponenten ist gut beschrieben, hier mal der Regler:



Leider mußte ich dann einen Fertigungsfehler feststellen:
In der Rauchkammer war der Anschluß, an den der Dampfflansch angeschraubt wird verdreht eingelötet:



Zuerst hatte ich den Dampfflansch zurechtgebogen, so daß er durch die Bohrung in der Rauchkammer paßt und der Öler relativ senkrecht dasteht:



Aber nachdem ich den Dampflansch wieder ausgebaut hatte, war mir dessen neue Form dann doch zu extrem.



Auf Nachfrage bei Regner wurde mir geschrieben, daß man das nicht so lassen könne und binnen Wochenfrist hatte ich einen neuen Kessel samt Dampfflansch (kostenneutral) in der Post.

Den fehlerhaften Kessel habe ich formlos beim Echtdampftreffen in Karlsruhe abgegeben.


Wie man auf dem ersten Bild sieht, gehören Brenner und (natürlich) Gastank mit zur Lieferung.
Der Brenner ist problemlos einzubauen, während der Gastank auf dem auch mitgelieferten Umlauf sitzt.

Die Umlaufbleche scheinen sich wohl nach dem gewünschten Loktyp zu richten und variabel zu sein.
Zuerst hatte ich ja vor, aus der 99 211 eine Schlepptenderlok zurechtzupfriemeln. Als mir jedoch Regner mitteilte, daß das Gehäuse der 99 211 gerade nicht lieferbar sei und mir statt dessen Restbestände der Schlepptenderlok Nr.22 anbot, habe ich freudig zugeschlagen.


Hier nun ein Bild des Kessels mitsamt Fahrwerk:



Weiter geht’s dann wohl mit der Integration der Fernsteuerung.

Gruß Jack.
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