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Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: So 25. Jun 2017, 17:08
von der Verrückte
Moin,
da demnächst wieder ein Haufen 0,5-er Löcher gebohrt werden müssen und ich keinen Bock habe, laufend Bohrer abzubrechen, habe ich diese "Maschine" gebaut. Irgend ein Laufwerksmotor, Nabe gedreht, angeklebt, Bohrer gekürzt(guckt 2 mm raus, reicht für 0,2-er Blech), Stücke Platine, Messingblech als Taster: bohrt! Höhö!!

Bild


Gruss, Ole

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Mo 17. Jul 2017, 21:10
von rhb_1
Hallo OLE,

Ist ja ein G...l.s Teil.

Was mich aber wundernimmt, ist die Befestigung des Bohrers. :oops:

Vielen Dank und "löchernde" Grüsse,

René RhB_1

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Mo 17. Jul 2017, 21:12
von GNEUJR
Moin,

naja, ist doch gut! Viele Maschinen aus dem Baumarkt sind technisch kaum ausgefeilter...

Viele Grüße

Gerd

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Mo 17. Jul 2017, 21:16
von der Verrückte
Nuja... Ich hab damit jetzt 140 Löcher gebohrt. Etwa genau so viel müssen noch. Für Feinfühligkeit hab ich nichts Vergleichbares gefunden. Von daher...
Gruss, Ole

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Mo 17. Jul 2017, 21:57
von Dampf-Paul
Mahlzeit Ole,
pfiffige Idee! Simpler geht es kaum.
Und definitiv feinfühlig. Klasse!
Viele Grüße,
Andreas

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Di 18. Jul 2017, 07:03
von rhb_1
Hallo Ole,

Darf ich nochmals fragen:

Was mich aber wundernimmt, ist die Befestigung des Bohrers. :oops:

Vielen Dank und "löchernde" Grüsse,

René RhB_1[/quote]

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Di 18. Jul 2017, 14:47
von der Verrückte
Moin,
alles mit Loctite 648 verklebt.
Das Zeug ist super! Relativ teuer auf den ersten Blick. Meistens braucht man aber nur einen zehntel Tropfen. Wenn überhaupt soviel.
Gruss

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Di 18. Jul 2017, 16:17
von rhb_1
:D Vielen Dank Ole! :D :)

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Di 8. Aug 2017, 01:11
von UPW
Hallo Ole,

danke für Deine Idee, Deinen Tipp.

Eine Frage habe ich noch: Dein Text "Nabe gedreht" mag hier den Wissenden ausreichend Information sein. Mir ist das noch nicht so ganz klar. Meine Vermutung: Es handelt sich um einen (Messing) Zylinder mit einer Bohrung, auf der einen Seite mit 0,5 mm Bohrerschaft-Durchmesser, auf der anderen Seite mit Motorwellen-Durchmesser. Wenn dem so ist, brauche ich eigentlich keine Drehmaschine, eine Ständerbohrmaschine wäre ok. Andererseits, so ein langes 0,5 mm Loch in Messing, das hat was (ziemlich anstrengendes).

Zurück zu meiner Frage: Aus welchem Material ist Deine Nabe?

Ich mutmaße einmal: Ist die Nabe aus PVC geht es auch auf der Ständerbohrmaschine, bei Buntbahnersmetall ist eher die Drehbank angesagt?
Deine Nabe sieht eher nach Metall aus. Du schreibst auch von Drehen und nicht von Bohren...

Intuitiv habe ich eine kleine Kiste mit abgebrochenen Bohrern (beide Seiten) in der Werkstatt. Das eröffnet Möglichkeiten zur Resteverwertung.

Gruß,

Uwe P.

Re: Dreifingerbohrmaschine

Verfasst: Di 8. Aug 2017, 08:42
von mabaadre
Hallo Uwe,

von Deinem Wunsch, die Bohrung mit einer Bohrmaschine im Bohrständer zu fertigen, muss ich Dir abraten. Damit ist der erforderliche Rundlauf (gerade bei solch kleinen Bohrerdurchmessern) nicht machbar! Der Bohrer würde zwar auf Grund seiner kurzen Länge sicher nicht abbrechen, aber die Folge wäre ein Verlaufen der Bohrungen.
Eine solch kleine Aufnahme sollte schon in einer Drehmaschine mit Spannzange hergestellt werden.