wer kann mir bei Diamond-Drehgestellen weiterhelfen?
Es geht konkret um Drehgestelle mit 1400mm Achsstand, wie sie unter diesem Schienenwagen vom Härtsfeld zu finden sind:
Im Modell habe ich nichts passendes gefunden, daher tendiere ich zu einem Selbstbau. Übrigens würde diese Drehgestelle sich auf gut unter den Mosbach-Mudau Güterwagen machen.
Wer kennt die genauen Maße? Gesucht ist die Dicke der Bleche, aus denen das Fachwerk zusammen gesetzt wurde. Außerdem suche ich noch Vorbildaufnahmen von solchen Drehgestellen, auf denen man auch mal Details erkennen kann.
Hier ist noch eine Zeichnung von Herrn Scherer, HMB:
kannst Du mir den Hersteller des Wagens nennen? Irgendwie kommt mir da eine verdächtige Ähnlichkeit mit den badischen Wagen in den Sinn. Ich hatte mich schon letzte Woche mit BBF'ler Martin über die Möglichkeit unterhalten diese Drehgestelle aus Flachmaterial zu bauen. Da würde ich mich über einen Austausch hier freuen.
Wünsche einen schönen Abend
Michael
Ehrenwertes Mitglied der Lasergang und der Kreativmeile
ich bin in Sachen Härtsfeldbahn nicht so bewandert. Kannst Du oder ein anderer Fachkundiger sagen, welche Firma die Hörtsfeldbahn eigentlich gebaut hat?
Könnte es nicht sein, dass diese Wagen, auch die von Mosbach-Mudau, schon beim Bau der Strecken eingesetzt wurden?
Gruß
Michael
Ehrenwertes Mitglied der Lasergang und der Kreativmeile
Hoffentlich mache ich mich jetzt keiner allzu schlimmen Copyright-Verletzung schuldig... Das Foto (hier nur ein Ausschnitt) stammt von Stefan Motz. Es ist im Wangerooge-Buch von Malte Werning auf Seite 103 abgedruckt und zeigt den zum XX umgebauten ex GG125 Mosbach-Mudau (vgl. GG124-Thread).
Die Skizze ist eine Vorschau auf die Rekonstruktion bzw. fast Neuzeichnung des GG124 nach dem Foto und der Zeichnung aus dem "Seidel".
Ich habe aber noch so meine Zweifel, ob die Fachwerks-Maße so stimmen.
Achtung: Die Bremsgehänge sind _so_ wahrscheinlich falsch angeordnet. Die Begründung folgt mit der GG124-Zeichnung.
editiert: Zweites Bild aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht.
Bei der Skizze entspricht 1 Pixel 9mm im Vorbild, 10 Pixel geben 4 Modell-mm.
Schöne Grüße -
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Zuletzt geändert von theylmdl am So 1. Mai 2005, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
kann es sein, dass Dir bei der Zeichnung ein Fehler unterlaufen ist? Nach Deiner schlüssigen Beweisführung mit Gammakorrektur und Helligkeit-Kontrast sollte das Drehgestell doch mit nur einer Feder ausgestattet sein, also einer Zentralfeder? Warum jetzt also zwei Federn in Deiner Drehgestellzeichnung?
Das von dir erwähnte Foto als Beweis würde mich interessieren. Du kannst es mir auch per Mail schicken, so wäre das ja keine Copyrightverletzung.
Gruß
Michael
Ehrenwertes Mitglied der Lasergang und der Kreativmeile
Hallo!
Also, es sieht ganz so aus, als habe es - vielleicht auch durch Umbauten im Lauf der Zeit - doch ganz erhebliche bauliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wagen gegeben. Der GG124 und der XX (ex GG125) sind sich zumindest in den relevanten Punkten ähnlich, aber der GG125 hat eindeutig nur eine Feder - siehe hochgeladenes Foto - und der GG124 auf dem Foto von Masche dann doch zwei. Ich füge 'mal einen Schnellschuß so einer Bildbearbeitung aus diesem Foto bei.
Die Zeichnung ist aber aus einem anderen Grund falsch. Im "Seidel" sind die
Achslager-Gehäuse definitiv viel zu tief eingezeichnet. Also habe ich zunächst einmal nach Diamond-Achslagern gesucht, die weiter unter die Achsmitte reichen als darüber und leider ;-) auch gefunden. Mittlerweile weiß ich aber, dass das so nicht stimmt (vgl. den aktuellen Anhang).
Sobald die korrigierte Zeichnung da ist, tausche ich die oben aus.
Mit der Zeichnung des GG124 bin ich bald durch, ich schätze, bis heute Abend.
editiert: Bild aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht.
Schöne Grüße -
Zuletzt geändert von theylmdl am So 1. Mai 2005, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.