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Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901

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bahni
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 16.10.2004
Beiträge: 209
Wohnort: bei München

BeitragVerfasst am: 08.01.07 09:55    Titel: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,

Nachdem ich eigentlich schon bei Erscheinen der Harzmallet von R.Reppingen mit einem Kauf geliebäugelt habe und es aber immer wieder vertagt hatte, konnte ich dann bei dem Angebot einer gebrauchten doch nicht widerstehen. Der eine oder andere hat das ja schon mitbekommen. Hier mal ein kleiner Bericht was so alles passiert ist…
Nachdem sie dann gekommen ist und erst mal gründlich in Augenschein genommen wurde, ist ja ein ganz schön dicker Brummer und sieht super aus, wurde erst mal gereinigt und geschrubbt, so als Kohleverbraucher ist die Schrubberei öfter notwendig.
Die nächsten Schritte waren dann erst mal genau ansehen wie alles funktioniert und ob alle Einstellungen passen. Ein paar freundliche Auskünfte von R. Reppingen waren dann sehr hilfreich vielen Dank noch mal an dieser Stelle.
Die Steuerung musste neu eingestellt werden (Kurbelversatz und Stellung von Aufwerfhebel um eine gleichmäßige Einstellung von vorderer und hinterer Steuerung sicherzustellen. Sonst war nur noch der Dampfhahn neu einzustellen, war noch nicht ganz dicht in der „Zu“-Stellung.
Dann kam der Punkt :Wo bekomme ich Kohle her? Ein Tipp von Andreas hat mir da super weitergeholfen Auch vielen Dank.
Dann kam der Tag des ersten Dampfens. Ist ja bei einer Kohlelok nicht so ganz einfach. Ich hatte glücklicherweise schon mal bei einem Freund in USA das Vergnügen, eine Kohlelok mitanzuheizen.
Also frisch ans Werk. Kleine Holzkohlestückchen in Petroleum (Lampenöl) tränken und den Rost bis auf Höhe des Feuerlochs auffüllen. Vorher natürlich die üblichen Punkte erledigen (Wasser in den Kessel, abölen und Dampföl auffüllen). Dann den Ventilator auf den Schornstein und anschalten und die Holzkohlen entzünden, geht am besten mit ein paar Stückchen getränkter Holzkohle auf der Schaufel anzünden und ab in die Feuerbüchse. Nach kurzer Zeit hört man es schon knistern …. Wenn die Holzkohle schön brennt, kann man anfangen die „richtige“ Kohlen hineinzuschaufeln. Dann wird’s erst mal schön rauchig…bis die Kohle dann auch richtig brennt. Wenn der Druck sich der 3 bar Marke nähert kann man den Ventilator abnehmen und schnell den Bläser andrehen (oder auch umgekehrt) sonst geht das Feuer ohne Zug schnell wieder aus. Schnell noch Wasser auffüllen und dann Steuerung nach vorne und los geht’s. Die Lok setzt sich meist ohne das sonst notwendige Anschieben in Bewegung (und schmeißt erst mal gehörig Wasser und Öl heraus). Der Öler selbst funktioniert sehr gut. Er sitzt ja im vorderen Wasserkasten und wird dadurch gut gekühlt. Der einströhmende Dampf kondesert deshalb sehr gut und es wird dann viel Öl verdrängt. Das hilft für den "peace of mind" ein trockenlaufen der Zylinder ist nicht zu befürchten.

Ist schon ein toller Anblick und mit passendem Geruch und jetzt wo es kalt ist auch mit toller Dampfwolke, wenn die Lok ihre Runde zieht, möglichst mit einer großen Anhängelast damit das Feuer richtig angeblasen wird. Das die Feuerungstechnik bei den Kohleloks was besonderes ist hatte ich schnell rauss, bin aber immer noch fleißig beim Üben.

harz01 (bahni)



Es lief alles richtig gut , zu gut wie ich dachte…und dann beim 4 –5 mal anheizen passierte es dann … der Silikonabdampfschlauch von den vorderen Zylindern zur Ausströmdüse verabschiedete sich (abgerissen, das Fahrwerk war in eine dicke Dampfwolke gehüllt und das Drehgestell völlig verölt)….Mis….t.Was jetzt, ein Wechsel war ohne Zerlegen der Maschine nicht möglich. Eine Zeichnung oder ähnliches hatte ich nicht…na ja ich habe dann einen kompletten Sonntagabend damit zugebracht, das Teil Stück für Stück zu zerlegen…immer ganz vorsichtig , man will ja schließlich nichts kaputt machen und zusammenbauen will man es später ja auch wieder… ging dann doch ganz gut bis auf den Dampfnippel im Öler. Er ist nur sehr schwer zu demontieren muss aber ab um den Kessel vom Fahrgestell zu bekommen und hat mich ein paar graue Haare gekostet (Fotos von der Zerlegung habe ich in meine Galerie eingestellt). Die Monage ging dann schon viel schneller und recht problemlos, bis auf den Dampfnippel vom Öler (aber das hatten wir ja schon). Habe dann einfach einen neuen genommen, weil der alte war dann ganz schön "verwürgt".
War schon ein richtig gutes Gefühl als das Teil wieder "am Stück" vor mir stand und auch auf Anhieb ohne Undichtigkeiten funktionierte.

Weil ich dann schon mal dabei war hab ich auch gleich mit den Änderungen begonnen die ich mir in den Kopf gesetzt hatte:

• Die äußeren Kesselleitungen, Speiseleitungen, Handgriffe,Dampfpfeiffe, etc sollten mehr dem Original entsprechen (Bei mir der 995901)

P101001123 (bahni)


Neue_kesselleitungen (bahni)



• Neue Handräder, dreispeichig anstatt vierspeichig (sind grad in der Mache zusammen mit Roland (Kolbenfresser)

Handrad (bahni)



• Am Seitentank sollten 3 Wasserhähne hinkommen, vorne sollte sie eine Löscherutsche bekommen
• Die Nachspeiseöffnung soll abdeckbar sein, wegen Asche (ist jetzt mit einer Ölkanne, die aufsteckbar ist realisiert
• Die vorderen Lampen sollten eine LED-Beleuchtung bekommen.

Lichtprobe (bahni)




• Der Pumpenexzenter der Nachspeisepumpe sollte eine Abdeckung bekommen, damit keine Asche mehr darauffällt.

P1010031 (bahni)




• Bei R2 Kurven schlagen die Aufwerfhebel an die Dummy-Luftleitungen. Da ich aber viele R2 Kurven habe will ich die Steuerung so verändern dass sie nicht mehr anschlagen. Nach längerem Überlegen hab ich mich für die Lösung entschieden, die Aufwerfhebel nach innen zu verschieben und die Anbindung der Hängeeisen über neue verlängerte Schraubpins zu machen. Fotos zeigen die neuen Teile und die geänderte Einbausituation. Ausprobiert habe ich es auch schon. Klappt gut die Lok geht jetzt viel einfacher durch die Kurven.


alt_sit (bahni)

Situation vorher

neu_sit (bahni)

Geänderte Anordnung der Aufwerfhebel

B]P1010008[/B] (bahni)



P1010016 (bahni)


P1010018 (bahni)


Hier ist alles fertig montiert.

• Verschieden Anbauteile wie Heizschläuche sollen noch drankommen.

So, dass waren die Aktionen in Kürze……...werde dann zu den einzelnen Punkte in den nächsten Tagen noch berichten. Fotos zu den schon abgeschlossenen Arbeiten finden sich schon in meiner Galerie.
Die Lok ist zwischenzeitlich wieder montiert und hat auch schon wieder einige Runden unter Dampf gelaufen. Das Corpus delicti (Siliconschlauch) habe ich durch ein Stück Spritschlauch aus dem Fahrzeugbau ersetzt… schau’n wir mal wie lange der durchhält.
P1010032 (bahni)



Viele Grüße Elk
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bahni
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Anmeldungsdatum: 16.10.2004
Beiträge: 209
Wohnort: bei München

BeitragVerfasst am: 06.02.07 17:03    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,

nach den schon beschriebenen Änderungen hab ich noch zwei weitere Bereiche, die ich verbessern will.
Die Schilder habe ich zwischenzeitlich bekommen und bringe sie grade an Fotos folgen dann.

Spannender ist die Änderung der saugzuganlage. Bei den ersten Fahrten hat sich herausgestellt, dass die Lok viele Anhänger braucht (vieeeeel Last am Haken) damit sie gut Dampf macht.
Bei meinen Zerlegeaktionen ist mir dann aufgefallen, dass der Schornstein "stumpf" in der Rauchkammer endet. Stömungsgünstige Einläufe haben eine Ausgerundeten Einlauf um Ablöseerscheinungen zu vermeiden.
Außerdem habe ich ein wenig Literatur gewälzt und da gibt s ein nettes Buch von Hr. Giesl. Er hat Saugzuganlagen an großen Loks untersucht. Danach sollte das Blasrohr nahe am Esseneinlauf liegen um die beste Sau- bzw. Pumpwirkung zu erreichen. Das habe ich hier versucht umzusetzen.
Ein erster Versuch mit dem Bläser und einem Räucherstäbchen hat ganz gute Ergebnisse gezeigt.
Jetzt fehlt nur noch ein erster Fahrtest......


Hier mal noch ein Bild....
saugzug (bahni)


Der vorläufige Einlauf ist aus einem Stück Messingrohr getrieben.

Grüße elk
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binario uno
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 650
Wohnort: Schweiz, Mittelland

BeitragVerfasst am: 06.02.07 20:12    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Bahni

Vielen Dank für deinen Bericht über die Verbesserungen an deiner Lok.

Da kann man immer sehr viel lernen!

Freue mich auf weitere Berichte und Erfahrungen!

Weiter so.

_________________
Grüsse
Christoph

-------
BB&CIR
Bombay Baroda & Central India Railway
WR
Western Railway
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Max 25 Kmh
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 1261
Wohnort: Langen / Hessen

BeitragVerfasst am: 10.02.07 23:00    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Bahni,

das ist schon eine tolle Maschine. Herzliche Glühstrümpfe zum Erwerb! Und ein bisschen seufz.... Aber das muss man sich erstmal trauen, an so einer feinen Maschine noch um-und nachzuarbeiten. Wußte übrigens nicht, dass diese Steuerung keine Voreilung hat, Ralph hat mal an anderer Stelle erklärt, dass sie deshalb "unten rum" kräftiger ist.

Das mit der Saugzuganlage ist interessant, auch für Spiritusgefeuerte Maschinen. Der Giesl-Ejektor hat beim Vorbild bis zu 20% Kohlen gespart. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Vorbilderfahrungen sich sehr viel weiter gehend im Modell wiederfinden lassen können als es unsere Vorstellung von der nicht verkleinerbaren Physik vermuten lässt. Bin mal gespannt, wann Du Zylinder mit unterschiedlichen Durchmessern einbaust.... Bis dann, und viel Spaß!

Max 25 Kmh.

_________________
Schnell - aber nicht zu schnell!
Maßstäblich - aber nicht perfektionistisch!
Funktional - soweit es geht!
Hauptsache selbstgebaut!
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bahni
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Anmeldungsdatum: 16.10.2004
Beiträge: 209
Wohnort: bei München

BeitragVerfasst am: 12.02.07 10:38    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Max 25 Kmh,

Die Umarbeitung /Veränderung war auch so eigendlich nicht geplant. Durch den Abriss der Abdampfleitung musste ich sie dann einmal zerlegen mit einigem Unbehagen am Anfang. Nachdem es dann ganz gut ging nach dem Motto was auseinandergeht wird auch schon wieder zusammenpassen, ging s dann richtig los.
Als (vorläufig ) letzte Aktion habe ich die neuen Schilder angebracht jetzt die 995901. Und da musste natürlich ein Zentralverschluss (Dummy natürlich) für die Rauchkammer her. Erst mal die alte Halterung abgemacht (war zu hoch),war glücklicherweise nur geklebt, dann die Rauchkammertür übergeschliffen zur Spurenbeseitigung, die Mitte gesucht und ein Loch fürs Handrad gebort und Gewinde geschnitten. Die Teile für den Verschluss lagen schon bereit und alles zum Schluss noch nur lackiert.

Die größeren Zylinder wären es schon... fehlt mir aber der passende Maschinenpark. Und es gibt auch noch einen anderen Grund: es könnte sein dass die Maschine dann nicht mehr so gut läuft. Bei den geringen Drücken(3 bar)wird der Dampf schon in den hinteren Zylindern stark entspannt, sodass der Druck in den vorderen Zylindern schon nicht mehr besonders hoch ist. Wenn dann der Rauminhalt der vorderen Zylinder noch größer ist, fällt der Druck bei einströmung in die vorderen Zylinder noch mal stärker ab.. der größere Raum muss ja gefüllt werden. Vielleicht wird der Druck sogar negativ zum Ende der Einströmung. Deshalb denke ich bringen die größeren Zylinder bei den geringen Drücken nicht viel, außer natürlich die Optik.

Das mit der Voreilung stimmt, Voreilung bringt es bei höheren Geschwindigkeit etwas, aber die wollen wir ja hier gar nicht so gerne. R.Reppingen hat die "Voreilhebel" ganz clever gemacht, man sieht erst beim zweiten Blick, das die Verlängerung nach oben nur optisch, bzw. zur Führung ist.
Und sie läuft aus dem Stand auch sehr gut an (etwas besser als die TSSD).

Viele Grüße bahni


berblick (bahni)



Teile_Zentralverschluss (bahni)



Zentralverschlus (bahni)
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Kolbenfresser
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Anmeldungsdatum: 18.11.2004
Beiträge: 1419
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 22.02.07 23:03    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Bahni

Deine Lok hat ja schon eine schöne veränderung zur 01 hin hinter sich.
Der Rahmenkopf ist aber ein markantes Teil und müßte sich doch mit geringen Mitteln auf die Optik der originalen 01 verändern lassen. Einige Nieten und die Optik passt.

Ich beneide dich wegen der Kohlefeuerung, aber was nicht ist kann noch werden!


Gruß

Roland
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bahni
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Anmeldungsdatum: 16.10.2004
Beiträge: 209
Wohnort: bei München

BeitragVerfasst am: 02.03.07 10:14    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

hier noch mal ein kleiner Update zur Kohle-Mallet. Es richt schon sehr wie eine "echte" Dampflok und man ist ständig in Aktion. Anders als bei einer Gaslok die normal bis das Gas oder Wasser zu Ende ist durchläuft.

Bei Kohle und dann besonders bei dem kleinen Kessel ist man ständig beschäftigt um das Feuer "am Brennen" zu halten.

Habe meinen neuen Esseneinlauf jetzt mal richtig unter Dampf getestet. Ergebnis ich habe ihn noch etwas weiter gemacht und etwas verkürzt. Jetzt scheints aber gut zu gehen... Hier noch zwei Fotos..
Schönes Wochenende elk
P1010014 (bahni)



P1010028 (bahni)
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Dampfer
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 719
Wohnort: Immenstaad a. Bodensee

BeitragVerfasst am: 02.03.07 14:36    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hi Bahni,
Dein Prunkstück sieht einfach mächtig aus.....

Wie oft musst Du bei der Maschine nachlegen, bis das Wasser verbraucht ist?

Gruß
ALex

_________________
Gruß Alex

RhB und Dampf Infiziert
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bahni
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Anmeldungsdatum: 16.10.2004
Beiträge: 209
Wohnort: bei München

BeitragVerfasst am: 26.03.07 16:11    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Alex,

das ist nicht so einfach zu beantworten.... zuerst mal darf man den Kessel nicht so weit leerfahren wie bei einer Gaslok, es muss immer Wasser über der Feuerbüchsdecke sein, sonst ruiniert man sich ganz schnell den Kessel. Die großen haben Schmelzpfropfen in der Feuerbüchsdecke, die schmelzen wenn der Wasserlevel über der Feuerbüchsdecke zu gering wird. Viele Kesselzerknalle waren früher auf zu wenig Wassser zurückzuführen.
Damit der Wasserlevel nicht sinkt hat die Lok eine Speisepumpe mit Exzenter. Alle paar Runden muss da das Wasser wieder aufgefüllt werden. Wenn die Lok steht und der Bläser an ist muss man auch Wasser nachspeisen. Der Wasserverbrauch ist generel höher als bei einer Gaslok.

Ich bin momentan noch in der Lernphase. Verfeuere jetzt eine Mischung aus Steinkohle und Holzkohle, da es in der Zusammenstellung besser brennt als Steinkohle pur.
Die Nachwerfmenge habe ich noch nicht ganz im Griff, werfe momentan noch zu wenig nach, deshalb ist mir das Feuer öffeter ausgegangen. Aber Übung wird irgendwann den Meister machen.... ich hoffe auch aus mir.
Viele Grüße Elk
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Eastside Railway



Anmeldungsdatum: 07.05.2005
Beiträge: 18
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 08.04.07 12:05    Titel: Re: Erfahrung mit der R. Reppingen Live Steam Mallet 995901 Antworten mit Zitat

Hallo Bahni,

Ich habe eine kleine frage zu der Exzenter-Speisepumpe, wirkt die in leichtem gefälle auch bisschen als Bremse wenn du keinen Dampf auf die Zylinder gibst?

MfG Stefan
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