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Wenn Szenen für sich selber sprechen

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Mikado
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 02.06.2005
Beiträge: 409
Wohnort: Schweiz - White-Stone County

BeitragVerfasst am: 13.09.09 23:18    Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen Antworten mit Zitat

Danke Kellerbahner für Deine Ermutigung, ich wage es und greife nochmals in die Tasten, es können ja nur neue Entrüstungsstürme losbrechen.

Wer sich mit dem Thema USA einlässt und 20 Jahre am Thema dran ist, hat ein Problem welches man in IIm kaum wahr nimmt. Begonnen hat in USA alles mit Half Scale. Ein halber Zoll im Modell entspricht einem Fuss am Vorbild 1:24.
Mit LGB kam 1:22,5 nach USA. Da warens zwei Masstäbe. Vor ca 10 Jahren setzten die Amis um, was sie schon länger erkannt hatten. Das 45 mm Geleise entspricht dann der Amerikanischen 3 Fiuss Schmalspur, wenn man den Masstab mit 1:20,3 fest legt - nun sinds drei. Die Strassenfahrzeuge mit 1:16, 1:18, 1:20 und 1:25 sind dann nochmals was ganz anderes. Nun sind aber die Eisenbahn-Orginale viel weniger Standartisiert als in Europa. Da ist der Stoff von zu gross und zu klein! Aber darum geht es ja in diesem Tread eigentlich nicht.

Nach langem Suchen fand ich endlich den passenden Lokführer für die grosse Gasmechanical Davenport. Allerdings schaut der Lokführer immer nach vorne, auch wenn er rückwärts fährt. Jemand muss die Strecke hinter der Lok sichern. Bald war mir klar, dass ich dazu eine zweite Figur verwende will. Die soll aber nicht einfach im Führerstand stehen, denn die Arme Sau muss ja immer wieder Weichen stellen gehen. So habe ich mich entschieden die Figur auf der Leiter irgendwo zwischen Boden und Führerstand mit Blick nach hinten zu positionieren. Mit einem Schritt wäre er im Cab drinn und mit zwei auf der Erde. Aussen an der Leiter sieht er zudem auch neben angehängten Wagen nach hinten.

Das birgt natürlich im Modell dieselben Risiken wie im Vorbild, wenn man eine Figur am äussersten Rand des Lichtraumprofils mitfahren lässt, kann sie irgendwo streifen. Die Figur muss deshalb angeklemmt und nicht angeklebt werden, damit sie ohne Brüche wegfällt wenn's mal kracht.

Sowas gibts natürlich nicht zu kaufen. Ich habe den Trainman auf der Lokleiter aus einem LGB Kohleschaufler, wie rechts zum Vergleich hingestellt, gebaut. Bei der Wahl war mir das leicht elastische Material willkommen, damit ich eine gewisse Spannkraft habe, ohne dass was bricht.

DSCN0015 (Mikado)


Ich habe im den Kopf, beide Arme und das rechte Bein beim Schenkelhals und beim Knie abgetrennt die Winkel verändert, mit einer Draht-Armierung eingebohrt und in anderer Stellung mit Epoxy Kit wieder zusammengeklebt. Zum Modellieren des Epoxykit habe ich einen Zahnstocher wie ein Mikrowallholz verwendet. Den Bowler-Hat habe ich zu einer Schlappmütze umgebaut. Das Schirmchen ist der Letzte Rest von der Hutkrempe. Natürlich habe ich auch die Farbe angepasst. Der linke Arm ist drehbar, damit ich ihn an der Leiter justieren und anklipsen kann. Dazu habe ich die Hände so gefeilt, dass sie wie ein Klips an den Stangen halten. Das Blitzlicht ist unerbittlich die feine Naht wo der Arm drehbar ist sieht man im Garteneinsatz genauso wenig wie die paar Glanstellen.
Die Ideen und die Vorgehensweise habe ich aus dem Video Modelling Figures von Joe Crea aus der DVI Reihe gelernt.

Jedesmal wenn ich mit der Lok switche, habe ich in mir das Gefühle die Dialoge zwischen Breakman und dem Lokführer der die Anzeigen beobachtet zu hören.

Das Vorbild für die Modelle von LGB und Accucraft fährte nach Jahrzehnten wieder im Colorado Railroad Museum in Golden. http://www.youtube.com:80/watch?v=mKeeLsBgv44
Auch da ein Breakman unter der Tür. Imposant, gleiche Technik wie Feldbahn bei uns, aber Big & Bolt Caterpillar V8 von 1936 mit 22 Liter Hubraum. Ich konnte die Renovation im Forum die ganze Zeit mitverfolgen und habe viel über diese grossen Gasmechanicals gelernt.

Warum nicht einen ersten Anfang versuchen mit den Preiserchen und hier einstellen?


Heinz

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dejar morir una locomotora a vapor, es dejar morir la historia
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