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Rund um Fotografie

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Stimmen insgesamt : 79

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theylmdl
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 17.07.09 17:47    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Hallo!

Bevor ich mich zum Thema "Fotografie" auslasse, erst einmal ein paar Worte zum Thema Bildbearbeitungs-Software.

Mit GIMP bin ich auch nie warm geworden. Hat man das Programm erstmal so halbwegs im Griff, ist es gut. Die Bedienung ist jedoch umständlich und erfordert einige Einarbeitungszeit. Letzteres gilt auch für die PhotoShop-Versionen. PC-Benutzer werden sich eventuell mit der "Mac-Denke" schwer tun. Photoshop ist natürlich der unangefochtene König, jedoch durchaus nicht frei von ganz blöden Fehlern.

Es gibt noch einige Alternativen, so zum Beispiel Corel Photo Paint. Das mag ich auch nicht so richtig.

Passend zu mir als altem Knochen bevorzuge und liebe ich eine uralte Software, deren neue und völlig überfrachtete Versionen heute noch günstig zu haben sind: Paint Shop Pro, ehemals von JASC und heute von Corel. Die aktuelle Version ist "X2". Zu haben sind auch noch 10 und 11. Typisch für die "featuritis" sind da schon Unmengen von uneinheitlichen Symbolleisten und Einsteigerhilfen.

Wer nach "Paint Shop Pro" googelt, findet einen Link, bei dem sich das Programm (170 MB Traurig ) kostenlos herunter laden lässt (noch) bei Chip Online. Ich hab's mir angesehen und find's grausig. 228 MB Installation sind heutzutage ja wohl okay.

Meine Version hat die Nummer 4.12 bzw. 4.14 - vom Dezember 1996 Razz . Schon die Release 6.2 habe ich wieder deinstalliert, weil mir das zu viel Schnickschnack war. PSP 4 ist angenehm schlank und schnell. Alle Fotos, die hier von mir im BBF zu sehen sind, sind damit nachbearbeitet, zumindest zugeschnitten. Die Rastergrafiken - beispielsweise aus den Bauanleitungen - sind auch damit erstellt.

Wer das Glück hat, so einen ollen Schinken zu schießen (je kleiner die Versionsnummer, desto besser!), sollte es tun. Das Programm ist ab 4.x 32bittig, läuft aber nur unter Windoof Winke . Es bietet eigentlich alles, was für Einsteiger nötig sein könnte, und noch einiges dazu, beispielsweise selbst definierte Filter (was schon ein gerüttelt Maß an KnowHow voraussetzt!). Seltsam, dabei kommt das Programm mit 4,5 MB Installationsdaten aus...

Ich weiß ein bisschen, wovon ich rede, da ich selbst schon 'mal eine Bildbearbeitung programmiert habe - die ist leider nie ganz fertig geworden.

Beste Grüße,

_________________
Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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fido
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 19.02.2003
Beiträge: 10118
Wohnort: Herbipolis

BeitragVerfasst am: 17.07.09 19:58    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Gimp Ausruf top gut Yau
_________________
running dog Viele Grüße, fido
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Regalbahner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 31.07.2004
Beiträge: 5807
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis

BeitragVerfasst am: 17.07.09 20:10    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

fido hat folgendes geschrieben::
Gimp Ausruf top gut Yau


Da kann ich mich nur anschließen Ausruf Winke Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich

Viele Grüße
Christoph

_________________
geht nicht gibt's nicht

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theylmdl
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 17.07.09 20:34    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Hallo!

Gut gebrüllt, Ihr Linux-Benutzer!

Beste Grüße,

_________________
Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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kartonbahner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 904
Wohnort: Uhlenbüttel

BeitragVerfasst am: 17.07.09 20:40    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,

theylmdl hat folgendes geschrieben::
Passend zu mir als altem Knochen bevorzuge und liebe ich eine uralte Software, deren neue und völlig überfrachtete Versionen heute noch günstig zu haben sind: Paint Shop Pro, ehemals von JASC und heute von Corel. Die aktuelle Version ist "X2". Zu haben sind auch noch 10 und 11. Typisch für die "featuritis" sind da schon Unmengen von uneinheitlichen Symbolleisten und Einsteigerhilfen.


... in diesem Zusammenhang würde ich auch noch PhotoImpact nennen - früher von ULEAD vertrieben - keine Ahnung, wer diesen Anbieter geschluckt hat (vermutlich COREL). Ich nutze Version 5, spätere Versionen gibt es hier und da für deutlich niedrige ein-/zweistellige Beträge ...

EDIT: @Thomas ... Ich sehe gerade (gegoogled), dass die aktuelle Version "X3" heißt - gibt es da einen Zusammenhang zwischen PaintShopPro und PhotoImpact ... ? Nachdenklich

_________________
Gerald
Feldbahnmodellbau in 1:16 & 1:22,5
Scale 1/16 & 1/22,5 light industrial railway modelling
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Ecthelion
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 163
Wohnort: Petershagen - Ilvese

BeitragVerfasst am: 17.07.09 21:32    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Danke für die Tipps, aber ich werde wohl bei meinem CAD bleiben, bei Bildern grad mal an den Farben und an Helligkeiten/Kontrast herumpfuschen und den Rest einfach Designern überlassen. Man kann nicht alles können Winke Poster mache ich bei Bedarf eh mit QaurksXPress^^

@ Frithjof: Der Tipp hilft leider nicht weiter, wenn man den Strich in der aktuellen Ebene braucht und sich das Programm wehement weigert. Aber trotzdem Danke!

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squirrel4711
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 21.02.2003
Beiträge: 1933
Wohnort: auf dem Land

BeitragVerfasst am: 20.07.09 13:44    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

die richtige und sinnvolle Nutzung eines Fotobearbeitungsprogrammes erfordert einen erheblichen Lernaufwand. Ich habe vor Jahren mal mit Photo Impact begonnen und bin, trotz anderweitiger Möglichkeiten (PS 2, Paint Shop Pro, etc.) bei diesem Programm (z. Zt. Version XL) "hängen geblieben". Gründe zur damaligen Wahl waren u. a. damals der Preis für den Erwerb der Nutzungslizenz (29,95 DM).

Heute gibt es u.a. die Version 12 als kostenlosen Download(Shareware) zum testen. Im Detail führt die Adobe Photoshop Software (Version PS2) m. E. zu besseren Ergebnissen. Der Zeitaufwand zur Erzielung dieser Ergebnisse ist bei mir aber etwa 10 fach größer. Auch der finanzielle Aufwand für Linzenzerwerb und Lizenzupdates ist für PS wesentlich größer.

Vorteil der Photo Impact Lösung ist u.a. die an Windoofs angelehnte Benutzerphilosophie -- das erleichtert die Lernphase für die Nutzer der Winzigweich Produkte. Für den Bildbearbeitungsprogrammanfänger mit klassischen PCs ein kleiner Vorteil. Photoshop oder Gimp Nutzer aus der Mac oder Linux Ecke sollten allerdings nicht unbedingt wechseln.

Gruß
Rainer

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fspg2
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 3942
Wohnort: in der Nähe von Braunschweig

BeitragVerfasst am: 21.07.09 22:00    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Hallo,
immer wieder sehen wir Fotos im Forum, bei denen die eigentliche Schärfe zwar im Bild vorhanden ist, aber nicht da, wo sie gewünscht ist - oftmals im Nahbereich anzutreffen.

ohne_Makroeinstellung-Hintergrung_scharf (fspg2)



Der Unterschied bei meinen beiden Fotos war ganz einfach. Im oberen Bild hatte ich an der Kamera keine Makrofunktion eingeschaltet. So schaffte es der Fokus nicht, den vorderen Mauerbereich in die Messung zu integrieren.


Makroeinstellung-Nahbereich_scharf (fspg2)


Unten war der Drehknopf an der Kamera auf das Makro-Symbol (oftmals eine Blume) gedreht und dadurch der Nahbereich zusätzlich in den fokussierbaren Weg integriert. Dadurch ist die Kamera kaum merklich länger am Scharfstellen, denn es muss jetzt von Unendlich bis oftmals wenige Zentimeter vorm Motiv der gesamte Bereich fokussiert werden.
Da ich oftmals gerade dicht am Motiv fotografiere, "spricht" meine Kamera immer durch die Blume Winke

Viele Kameras bieten zudem die Möglichkeit mit Hilfe der eingeblendeten Fokussierhilfe-Felder einen Bereich scharf zustellen, indem der Auslöser ein klein wenig gedrückt und die Kamera so in den gewünschten Bildausschnitt gedreht wird. Jetzt wird vollständig ausgelöst. Auch hier bitte nicht mit heftigen Bewegungen drücken, sondern gleichmäßig und die Kamera dabei ruhig halten.

Wie Wilfried heute schrieb:
Zitat:
Ich werde mich auch ein wenig über meine Digicam schlau machen. Möglicherweise gibt es ja auch dort noch mir unbekannte Möglichkeiten.


gute Idee Lachend Winke Idee Die kleinen Digicams bieten oftmals weitaus mehr Möglichkeiten, als wir tatsächlich benutzen.
Auch wie jedes andere Werkzeug, sollten wir eine Kamera bewusst handbaben.... auch wenn es manchmal mühsam ist, ein Handbuch zu lesen.

Aufzählung Hier noch ein wenig zur Funktionsweise des Autofokus einer Kamera.

_________________
Viele Grüße
Frithjof
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squirrel4711
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 21.02.2003
Beiträge: 1933
Wohnort: auf dem Land

BeitragVerfasst am: 21.07.09 22:50    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Im Zusammenhang mit der Unschärfe gibt es des öfteren auch in diesem Forum Bilder zu sehen die digitalen Matsch zeigen. Das eigentliche Objekt ist zwar erkennbar droht aber sich quasi im nächsten Moment "aufzulösen". Häufiger Fehlerquelle dieser Art von Aufnahmen ist, dass der Nutzer die Qualitäten der benutzten Kamera schlichtweg überfordert. Wenn im Handbuch ein Nahbereich von 1m angegeben ist, wird man (oder die Fukusierautomatik) Aufnahmen aus 0,9m Abstand schlechthin nicht scharf eingestellt bekommen -- ausser bei diversen Marketingabteilungen gelten allgemein immer noch die Regeln der Physik und Optik.

Hintergrund dieser unerlaubten Annäherungsversuche an das Objekt ist oft der Wunsch eine möglichst große Abbildung des Objektes zu erhalten. Für Bilder die hier im BBF gezeigt werden (800 * 600 Pixel = 0,48 Megapixel) bietet es sich an den Abstand eher größer als erlaubt zu wählen und dann z.B.mit dem in Windows enthaltenen Paint den entsprechenden Ausschnitt zu wählen. Dann wird die Abbildung auch scharf und erinnert nicht an verkochten Gemüsebrei. Die digitalen Kameras haben in der Regel seit Produktionsjahr 1998 eine Mindestauflösung von 1,3 Megapixeln und die Bilder für's BBF sind somit per Ausschnitt ohne Auflösungsverlust und Detailverlust darstellbar.

Scharfe, schöne Bilder wünscht
Rainer

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fspg2
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 3942
Wohnort: in der Nähe von Braunschweig

BeitragVerfasst am: 22.07.09 13:36    Titel: Re: Rund um Fotografie Antworten mit Zitat

Guten Tag,

ein Sensor, der in den meisten kleinen Digitalkameras heutzutage verwendet wird, hat auf jedem Pixel einen Farbfilter aufgedampft. Dabei werden abwechselnd Rot, Grün und Blau verwendet, wobei Grün oftmals mengenmäßig doppelt vorhanden ist, um dem natürlichem Empfinden des Menschen entgegen zu kommen.

Bayerpatternfilter (fspg2)


Die obige Abbildung zeigt nur einen Ausschnitt von 4 Pixel x 4 Pixeln. Bei einer 6 Megapixelkamera haben wir z.B. eine Anordnung von 3000 Pixel x 2000 Pixel und jetzt das Beste: diese Pixel liegen auf einer Fläche von (je nach Sensorhersteller und Sensorgröße verschieden) nur wenigen Quadratmillimetern .
Je kleiner aber die Pixelgröße (die im Mikrometerbereich liegt) und je kleiner die Sensorfläche, um so mehr Probleme sind zu bewältigen. Dieses versuchen die Kamerahersteller mit unterschiedlichem Erfolg zu meistern.
Die daraus resultierenden Probleme, wie z.B. Rauschen und teils geringere Empfindlichkeit, sind neben einem oftmals zu geringen Auflösungsvermögen der Optik mit zu berücksichtigen, wenn wir uns heute eine neue Kamera kaufen wollen. Was nutzt ein Sensor der doppelt so viele kleine Details wiedergeben könnte, wenn durch den Flaschenhals Optik nur ein Teil der Informationen wirklich ankommt?
Es gilt, den Verwendungszweck zu bedenken. Die Eierlegendewollmilchsau gibt es nicht.
Für die meisten Bilder, die wir heute machen, reichen 6 Megapixel voll aus. Lieber das Modell mit der besseren Optik und dafür nicht die teurere Mehr-"Besser"-Megapixelvariante!

Wie ist jetzt die Kamera in der Lage mit nur den drei Farben RGB nahezu das gesamte sichtbare Farbspektrum wieder zu geben?

Additives-Farbsystem (fspg2)



Sowohl die Fernseher, Scanner, Monitore und unsere Digitalkameras arbeiten mit diesen so genannten additiven Grundfarben Rot - Grün - Blau .

Wenn man jetzt unsere Grafik ansehen, erkennen wir insgesamt nur 6 Farben Rot - Grün - Blau - Yellow (Grün + Rot) - Magenta (Rot + Blau) und Cyan (blau + grün), sowie weiß und schwarz.

Unsere bunte Welt hat aber sicherlich ein paar mehr Farben, als nur diese Acht! Durch die Möglichkeit unterschiedliche Helligkeitsstufen an jedem Sensorpixel individuell auszulesen, ermöglicht es uns echt-farbig zu fotografieren!
Am Anfang des farbigen digitalen Zeitalters war man in der Lage an jedem Pixel 256 Hellikeitsstufen zu erfassen.
Wenn wir jetzt 256 x 256 x 256 Pixel mit einander multiplizieren, so erhalten wir rund 16,7 Mio. Farbnuancierungen - und das reicht aus, unsere sichtbare Welt zu zeigen. 256 sind 8bit = 1byte. Mit Hilfe eines bytes kann ich eine Farbe, einen Ton, eine Zahl oder einen Buchstaben im binären System - mit dem der Computer eben arbeitet (Strom fließt oder kein Strom fließt - ja oder nein - an oder aus - 1 oder 0) darstellen.

Heutige Sensoren sind allerdings im Mittel- und Highend-Bereich in der Lage nicht nur diese 8bit pro Farbe = 24bit darzustellen. Wenn z.B. eine solche Kamera bis zu 16bit = 65536 Helligkeitsstufen pro Rot - Grün - Blau-Farbe sensormäßig erfassen kann, dient es lediglich der besseren Differenzierung in den hellen, mittleren und dunkleren Bereichen eines Bildes. Die meisten Monitore und der Offsetdruck benötigen eh nur 8bit, d.h. nach einer professionellen Bildbearbeitung im sogenannten Raw-Modus (16bit pro Farbe = 48bit) gespeicherter Bilder, habe ich sogar in scheinbar unterbelichteten Bereichen am Ende saubere Detailtrennungen, die ich bei 8bit (jpg kann nur 8bit!) niemals hätte erzielen können.

Aber das braucht uns hier nicht zu interessieren, denn je mehr Informationen ein Bild enthält, um so größer der Speicherbedarf.
Für ein Forumsbild, das ja schnell geladen werden soll, müssen wir nach einem Mittelweg suchen.
Vorausgesetzt unser Bild ist gut ausgeleuchtet, das heißt nicht nur von vorne hell gemacht mit dem aufgesteckten Blitz, so soll es alle wichtigen Details mit guter Schärfe enthalten. Dazu muss es die Farben sauber zeigen und durch die jpg-Speicherung (dazu später in einem weiteren Beitrag mehr) möglichst nicht allzu viele Feinheiten verlieren.

Eine kleine Ergänzung zu Rainer:
Zitat:
Für Bilder die hier im BBF gezeigt werden (800 * 600 Pixel = 0,48 Megapixel)

Die Abmessungen von 800 Pixel x 600 Pixel ergeben eine Fläche von 480 000 Pixeln (gleich0,48 Megapixel). Das sagt aber noch nichts über die tatsächliche Dateigröße aus.

Wenn wir uns noch einmal den Sensor mit seinem Bayerpattern-Mosaik erinnern, so hat jeder Pixel nur eine Farbinformation vom Motiv, entweder rot oder grün oder blau.

Mosaikbild (fspg2)


Dieses simulierte Mosaik ist zur Verdeutlichung viel zu groß!

Benötigt aber werden von jeder Stelle alle drei RGB-Informationen für jeden Pixel!!! Nach der Belichtung verarbeitet eine Software das Bild und interpoliert durch Vergleich der Nachbarpixel die vermutlich richtigen Farbinformationen. Dadurch hat jede farbige Datei eine dreifache Größe der vorhandenen Abmessung.


Die folgenden drei Bilder zeigen die Verhältnisse.

Groessenvergleich_RGB (fspg2)



Groessenvergleich_Graustufen (fspg2)


Beim Graustufenbild hat ja jeder Pixel nur eine graue "Farbinformation" und hat dadurch tatsächlich gleiche Größe. Die leicht abweichende Zahl (468,8 kb) liegt an der internen Zählweise. Während wir mit 1000 = 1kilo rechnen, wird intern mit 1024 gezählt (468,8kb /1000 * 1024 = 480kb) .


Groessenvergleich_S_W (fspg2)


Die Strichumsetzung hat ja nur noch weiß und schwarz als Information und entsprechend die kleinste Größe.


Soweit zur tatsächlichen Dateigröße, die sich von der jeweiligen Speichergröße auf der Festplatte aber noch deutlich unterscheidet. Doch dazu in einer weiteren Beitrag mehr!


Wer sich etwas weiter über Sensortechnik informieren möchte, kann hier weiter lesen.
Auch gut zu wissen: "Wieviele Pixel braucht der Forianer" Frage
Die Zukunft mit neuem Mosaikfilter gibt es von Kodak?

_________________
Viele Grüße
Frithjof
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