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Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15

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Rudolf
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 07.09.07 13:19    Titel: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

heute fand ich beim Blättern im weltweiten Gewebe (www) die Seite www.kisvasut.hu. In der Showgallerie stieß ich auf ein Wägelchen, das mir sofort gefiel. Es handelt sich um einen kleinen Pack- oder Aufenthaltswagen. Es gibt von ihm mehrere Fotos, sodaß man ihn von allen Seiten sehen kann. Eines davon habe ich mir als Bauvorlage herausgenommen. Es zeigt den Wagen schräg von der Seite, was aber nicht weiter stört. Ich stelle es jedoch aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht ein, Ihr findet es aber unter

http://www.kisvasut.hu/pagebase/showgallery.php?f=13&a=225&i=2585&t=

Nun bin ich zwar mit meiner OEA (Odenwälder Eisenbahn AG) auf Meterspur festgelegt , finde aber zum gelegentlichen Frei-Schnauze-Basteln Gefallen an Gn15. Und genau dafür möchte ich dieses Wägelchen, sagen wir einmal, nachempfinden.

Also ans Werk:

Foto herunterladen und den Ausschnitt mit dem Wagen ausschneiden (sehr schlechtes Deutsch, ich weiß!). Nun das Foto so skalieren, daß beim Ausdrucken die Tür in der Wagenmitte 84mm hoch sein wird. Das entspricht einer Höhe von 189cm, was ich hier für realistisch halte. Dieser Fotoausdruck wird mir als Bauvorlage dienen, denn ich kann die Maße beinahe direkt abnehmen. Ein Entzerren des Fotos habe ich mir in diesem Fall erspart, denn es soll ja kein genaues Modell, sondern nur eine Nachempfindung werden.

Hier wird nun deutlich, daß der Wagen ca. 15cm lang werden wird. Deshalb werde ich ihn als Vierachser bauen und nicht, wie im Original, als Zweiachser.

So, das wär´s für heute. Vielleicht geht´s am Wochenende weiter. Ich werde weiter davon berichten, falls es Euch interessiert.

Als Vorgeschmack zeige ich Euch meinen Schwarz-Weiß-Ausdruck mit davorgelegten Diamont-Gestellen und Männeken zur Demo der Proportionen. Sieht komisch aus, is´aber so.

Aufenthaltswagen_1komp (Rudolf)

_________________
Viele Grüße

Rudolf
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Rudolf
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 09.09.07 13:24    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

gestern Abend habe ich mit dem Bau des Aufenthaltswagens begonnen. Zuerst habe ich die Grundmaße des Wagenkastens auf dem Foto vermessen, das ich in der Originalgröße des Modells ausgedruckt habe. Demnach wird der Wagenkasten ab Rahmenoberkante 130mm lang, 88mm hoch und 70mm breit.

Angenommen, der Wagen hat keine Innenverkleidung, ergibt das auf Originalgröße hochgerechnet ein Innenmaß von je ca. 286cm Länge, 150cm Breite und 198cm Höhe. Das ist realistisch und genügt, rechts der Tür (Plattformseite) eine Werkzeugkiste, eine Brennstoffkiste, einen Kanonenofen und ein paar Kleiderhaken unterzubringen. Links der Tür können in Längsrichtung zwei Bänke und ein Tisch stehen. Nicht gerade üppig, aber ausreichend.

Nun zur Konstruktion des Modells:

Der Wagenkasten besteht aus einem Sperrholzkern mit aufgeleimten Bretterwänden (Schiffsbodenplanken aus dem Schiffsmodellbau), Türen usw.. Der Kern besteht aus Pappelsperrholz und ist an den Längswänden 4mm dick. Die Stirnwände sind 6mm dick. Ich mache das gerne so, weil ich dann die Wände besser miteinander verkleben kann.

Bei der Ermittlung der Maße muß berücksichtigt werden, dass die Schiffsbodenplanken 2mm auftragen, sodaß der Sperrholzkern insgesamt 4mm kürzer und 4mm schmaler ausfallen muß, als der Wagenkasten später sein soll.

Zuerst werden nun die Seitenwände ausgeschnitten. Diese sind 88mm hoch und 126mm lang. Jetzt kommen die Stirnseiten dran. Diese sind 70mm breit und mindestens 88mm + Dachhöhe + etwas Überstand hoch.

Beide Stirnseiten werden nun aufeinandergenagelt und der Bogen für das Dach wird angezeichnet. Ich habe dafür einen Weißleimeimer genommen, denn der Durchmesser passte ganz gut für die Dachrundung. Der auf dem Foto erkennbare Schrägstrich hat übrigens nichts zu bedeuten. Er war halt auf dem Holz schon drauf und man wird ihn später nicht mehr sehen.

2komp (Rudolf)


Die Rundung wird nun grob ausgeschnitten und danach auf der Kantenschleifmaschine sauber herausgeschliffen. Jeder wird da so seine eigene Methode haben.

3komp (Rudolf)


Nun werden rechts und links an den Stirnwänden Streifen von 6mm Breite ausgeklinkt. In diese Ausklinkungen werden später die Seitenwände eingesetzt. (Sperrholz 4mm + Schiffsboden 2mm).

4komp (Rudolf)


Abschließende Stellprobe des Kerns bei der die Dachrundung seitlich 2mm übersteht. Paßt!

5komp (Rudolf)


Das war´s für heute. Bis demnächst in diesem Theater.

_________________
Viele Grüße

Rudolf
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Rudolf
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 09.09.07 20:49    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

weiter geht´s. Heute Mittag habe ich die Türen zusammengebaut und auf die Seitenwände geklebt.

Zuerst habe ich aus einer Balsaholzplatte von 1mm Dicke Leisten in unterschiedlichen Breiten und Längen ausgesägt. Für die Türfüllungen habe ich ein Stück Buchensperrholz von 0,6mm Dicke aus dem Flugmodellbau genommen. Mit einer Anreißnadel wurden die Bretterfugen eingeritzt und danach mit einer feinen Stahlbürste alles abgebürstet.

Auf einem Stück Papier wurden dann die Türblätter mit Weißleim zusammengeklebt und zum Trocknen mit einer beschichteten Spanplatte und einem Gewicht beschwert.

6komp (Rudolf)


Während die Türblätter trockneten ging ich an die Fensteröffnungen. Diese wurden an allen vier Ecken angekörnt und mit einem 2,0mm-Bohrer gebohrt. Das erleichtert das Wenden der Säge an den Ecken. Mit der Laubsäge wurden die Öffnungen dann herausgesägt. Ich habe dabei die Säge schräg geführt, sodaß die Fensteröffnungen innen größer wurden als außen. Dadurch wird erreicht, daß beim Blick durch die Fenster der Sperrholzkern des Wagens nicht auffällt.

7komp (Rudolf)


Danach wurde das Papier am Rand der Türblätter und in den Türfenstern mit dem Bastelmesser büntig abgeschnitten. Das Papier auf der Rückseite der Türblätter hält diese zusammen, sodaß man sie in aller Ruhe auf dem Modell ausrichten kann.

8komp (Rudolf)


Die Türblätter wurden dann auf die Seitenteile geklebt und die Türrahmen fertiggestellt.

9komp (Rudolf)


10komp (Rudolf)


Das war´s für heute.

_________________
Viele Grüße

Rudolf
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Rudolf
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 12.09.07 08:00    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

auf ein Neues!

Aus den bereits erwähnten Schiffsbodenplanken habe ich nun vier passende Stücke zur Herstellung der Seitenwände zugeschnitten. Auf der Kreissäge habe ich dann die Fensteröffnungen herausgetrennt. Die Höhe der Öffnungen entspricht dem Innenmaß der Fensterflügel, die Breite entspricht dem Innenmaß der Fensterflügel plus 6mm. Sodann habe ich aus Reststücken des Schiffsbodens Streifen von 3mm Breite zugeschnitten und rechts und links in die Fensteröffnungen eingeklebt.

11komp (Rudolf)


Aus der Balsaholzplatte von 1mm Dicke habe ich nun Streifen von 3mm Breite zugeschnitten und daraus die Fensterrahmen gebaut. Das ging wie bei den Türen: Leisten auf ein Blatt Papier kleben und danach mit einem Messer das überstehende Papier abschneiden. Die Fensterrahmen haben auf diese Weise eine Rückseite aus Papier, das sie zusammenhält, sodaß sie als Ganzes in aller Ruhe beim Aufkleben auf die Wände ausgerichtet werden können.

12komp (Rudolf)


Nach dem Aufkleben und dem Einsetzen der Tropfkanten sieht das dann so aus: (erinnert mich irgendwie an Onkel Tom´s Hütte)

13komp (Rudolf)


Aus 6mm-Sperrholz habe ich nun den Wagenboden ausgesägt (Innenmaß des Wagenkastens) und aus allen Teilen den Wagenkasten zusammengeleimt. Ab in die Schraubzwingen und Ruhe über Nacht.

14komp (Rudolf)


Nach dem Abnehmen der Zwingen heute morgen hat das nun so ausgesehen:

15komp (Rudolf)


Als denn, bis demnächst.

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Viele Grüße

Rudolf
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Regalbahner
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Anmeldungsdatum: 31.07.2004
Beiträge: 6141
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis

BeitragVerfasst am: 12.09.07 08:34    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Rudolf,

das wird ein feines Wägelchen Ausruf
Im Prinzip baust du ja wie ich,
nur dass du halt Holz und keine Pappedeckel nimmst.

Tschau Chistoph

_________________
geht nicht gibt's nicht

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corny
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 154
Wohnort: 4941 Mehrnbach Österreich

BeitragVerfasst am: 12.09.07 21:30    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Rudolf

Saubere Arbeit. Applaus Da ich gerade selbst an einem Personenwagen werkle, verfolge ich Deinen detailierten Baubericht mit großem Interesse. lupe

Viele bunte Grüße
Corny hallo
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Rudolf
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 13.09.07 13:42    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Christoph und Corny,

ich freue mich, daß Euch meine Bastelei gefällt. Derzeit geht es eher etwas schleppend voran, halt immer nur ein viertel Stündchen, aber es tut sich etwas. Ich werde weiter davon berichten, wenn wieder ein Stück zusammengekommen ist.

_________________
Viele Grüße

Rudolf
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Rudolf
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 14.09.07 12:45    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

ein paar Tage lang habe ich jetzt tröpfchenweise vor mich hingewerkelt. Ja, ja, Millionär müsste man sein und nur noch von den Zinsen leben. Da wäre dann den ganzen Tag lang Zeit, an der Eisenbahn zu frickeln. Na denn, träumen darf man ja mal.

Ich habe dem Vehikel jetzt einen Rahmen spendiert. Die Entscheidung, welche Art von Rahmen es werden sollte, war gar nicht so einfach zu treffen. Holz oder Metall standen zur Auswahl. Eigentlich hätte mir ja ein Holzrahmen besser gefallen, aber irgendwie hatte ich dann beim genauen Betrachten der Fotos eher den Eindruck, das Wägelchen habe einen Metallrahmen. Ich konnte nämlich weder an den U-, noch an den L-Profilen, noch an den Knotenblechen Schrauben entdecken, wo diese mit dem Rahmen verbunden sind. Also nahm ich an, daß die Verbindungen geschweißt sind; daher Metallrahmen.

Alla hopp, dann mache mer ewe halt in Medallrohme.

Aus ein paar Plexiglas- und anderen Plastikresten schnitt ich mir Rechteckleisen 5x6mm und klebte daraus den Rahmen zusammen. U-Profile waren nicht nötig, denn beim Vorbild sieht man auch nur eine glatte Fläche.

16komp (Rudolf)


Jetzt wurde der Rahmen von unten her mit vier Schrauben befestigt. Dann kamen die Drehgestelle dran. Es sind Diamonds, die eigentlich für 0n30 gedacht sind, aber sie machen sich hier auch nicht schlecht. Als Drehzapfen dienen Schrauben M4 und als Drehkranz habe ich Schraubenrosetten benutzt.

Kurze Probefahrt – läuft wie geschmiert!

17komp (Rudolf)


Als nächstes habe ich die Profile und die Knotenbleche montiert. Für die Knotenbleche habe ich Papierstreifen schräg abgeschnitten und von hinten gegen die Profile geklebt. Danach wurde der Überstand unten abgeschnitten. Als nächstes habe ich einen Plastikstreifen parallel zum Profil gelegt und das Papier dann entlang des Streifens abgeschnitten. Zum Schluß kam noch die andere Seite entlang des Profils dran; oder besser gesagt: sie kam ab.

18komp (Rudolf)


Nun habe ich die Profile an die Wagenkasten geklebt, die Locher für die „Schrauben“ angekörnt und gebohrt und dann kleine Messingnägel eingeschlagen. Die Überstände der Profile habe ich mit einem Vornschneider ohne Wate abgezwickt.

19komp (Rudolf)


Zuletzt habe ich noch den Plattformboden ausgeschnitten und lose aufgelegt. So langsam beginnt nun Onkel Toms Hütte doch an einen Eisenbahnwagen (Eisenbähnchenwägelchen) zu erinnern.

20komp (Rudolf)


So, des warsemol widder fer heit. Bis zum negschde Mol.


Viel Grieß aus´m Odewald

Rudolf
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Rudolf
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 15.09.07 14:19    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

dieses Mal ist das Bühnengeländer fällig. Zwei MS-U-Profile 2,5/2,5mm wurden im Abstand der Dachstützen mit 1,5mm-Bohrungen versehen. Dann wurden die Profile so abgesägt und gebogen, wie Ihr es auf dem Foto sehen könnt. Zwei MS-Rundstäbe 1,5mm wurden unten flach geschmiedet und mit jeweils zwei Bohrungen 0,7mm versehen. Durch diese Bohrungen werden später MS-Nägel 0,6mm gesteckt um das Bühnengeländer an der Pufferbohle zu befestigen.

21komp (Rudolf)


Dann wurden die Teile zusammengesteckt, auf einem Stück Sperrholz ausgerichtet und befestigt. Danach wurde alles zusammengelötet. In dieser Disziplin bin ich zwar kein Meister, aber für meine Zwecke reicht es. Ich benutze übrigens zum Löten einen kleinen Gasbrenner.

22komp (Rudolf)


Hinterher wurden die Lötstellen mit einer Nadelfeile verputzt. Die senkrechten Holzbretter entstanden aus Kaffeespateln einer hinlänglich bekannten Frikadellenbraterei. Sie wurden passend zugeschnitten, einzeln eingesetzt und mit Sekundenkleber befestigt. Danach kam die übliche Lackierprozedur. Ich verwende dazu Sprühdosen aus dem Baumarkt (seidenmatt).

So sieht das Geländer derzeit aus:

23komp (Rudolf)


Bis zum nächsten Mal.

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Viele Grüße

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Rudolf
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 18.09.07 13:18    Titel: Re: Aufenthaltswagen für die Feldbahn Gn15 Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen,

das Wägelchen ist fertig.

24komp (Rudolf)


Das Dach besteht aus 1mm dickem Balsaholz. Nach dem Aufleimen auf den Wagenkasten, habe ich es mit Seide überzogen, die ich zuerst trocken aufgelegt und dann mit verdünntem Weißleim eingepinselt habe. Nach dem Trocknen und Aushärten habe ich es mit stark wässriger, schwarzer Farbe angestrichen und dann etwas Deckweiß eingearbeitet. So ergab sich ein schmutzig grauer Farbton.

Eigentlich wollte ich keine Inneneinrichtung einbauen, weil ich dachte, im Wagen werde es dermaßen dunkel sein, daß nichts zu erkennen sein würde. Da habe ich mich aber gewaltig getäuscht. Es ist zwar so dunkel darinnen, daß man kaum Einzelheiten erkennt, aber hell genug, um zu sehen, wenn der Wagen leer ist. Also kam etwas rein. Den Tisch und die beiden Bänke, sowie die Brennholzkiste und den Werkzeugkasten habe ich aus Holzklötzchen angedeutet. Das reicht vollkommen aus. Der Ofen besteht aus einem Stück Plastikrohr von 15mm Durchmesser und die Ofenplatte habe ich mit einem 16er Locheisen aus einem Stück Kunststoff herausgestanzt. Das Ofenrohr ist ein Stück Trinkhalm. Alles das ist eigentlich schon nicht mehr erkennbar.

Was man aber deutlich sieht, ist die Teekanne auf der Ofenplatte. Diese entstand aus einer Holzperle, einem Stück Zahnstocher für die Schnaube, einem Stück Gitarrensaite für den Griff und aus einem Stahlnagel, dessen Kopf den Deckel darstellt.

25komp (Rudolf)


Viel mehr gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, denn wie man lackiert, brauche ich wohl nicht mehr zu erklären und wie ich meine Kupplungen für Gn15 herstelle und meine Fahrzeuge altere, habe ich bereits hier http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=6313&highlight= erklärt.

Die optische Ausgestaltung mit Kettengebaumel, Bierkasten, Werkzeug usw. werde ich irgendwann einmal vornehmen. Ich lasse mich da gerne von Erlebnissen und Gegebenheiten inspirieren. Ich weiß ja nicht, wie es Euch da geht; ich jedenfalls habe schon oft erlebt, daß ich ewig lange mit einer Vorstellung im Kopf herumgegeistert bin und irgendwann plötzlich, bin ich vor etwas gestanden, wo ich mir dann sagte: “Das isses!“ Ich denke, es wird auch in diesem Falle wieder so sein.

Wenn irgendwer das Wägelchen nachbauen will, würde ich mich freuen, wenn er hier ein paar Fotos davon einstellen würde.

In diesem Sinne

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Viele Grüße

Rudolf
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