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Feldbahnmodule mit Schiff

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fspg2
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 5408
Wohnort: in der Nähe von Braunschweig

BeitragVerfasst am: 14.10.16 20:55    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Tja,

wie Jürgen ja schon schrieb, hatte Helmut ganz richtig erkannt, wo sich die Winde versteckt.


Winde_05 (fspg2)

Copyright: Lauenburger Elbschiffahrtsarchiv


Traeger_Montage_20 (fspg2)

Copyright: Lauenburger Elbschiffahrtsarchiv



Als Nächstes hatte ich drei Seitenrisse der Winde zusammengesetzt und in den linken Sockel des Trägers eingesetzt.


Winde_11 (fspg2)




Winde_07 (fspg2)



Winde_09 (fspg2)



So konnte ich die Position der viergeteilten Seilrolle ermitteln.

Winde_06 (fspg2)



Wenn ich jetzt die Seile parallel nach oben skizziere, treffe ich nicht an die Position der Umlenkrollen, die ich aus den Zeichnungen ermitteln konnte.


Winde_12 (fspg2)



Zudem gibt es in der Zeichnungen nur zwei+eine (statt drei + eine) Umlenkrollen (siehe: Oberhaupt_04)

Der vorhandene Platz lässt zwar drei Rollen parallel nebeneinander im Abstand von 3mm (statt 4mm) zu, aber die Seile würden jetzt schräg auf die Seilrolle nach unten laufen. Ich befürchte, dass bei rund 300mm Distanz die Seile nicht sauber auf der Seilrolle aufgespult werden.

_________________
Viele Grüße
Frithjof
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volkerS
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 1031
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 14.10.16 21:46    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Frithjof,
ist es wirklich eine Winde?
Bei einer Winde müssten die 4 Kammern für die Seile höhere Seitenwände haben.
Kann es sich um einen Kurbeltrieb handeln der mit umlaufenden Seilen die Brücke bewegt, prinzip ähnlich Stellhebel in eine mechanischen Stellwerk.
Volker
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fspg2
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 5408
Wohnort: in der Nähe von Braunschweig

BeitragVerfasst am: 15.10.16 09:21    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Moin Volker,

es ist in der Tat eine Winde. Die geringe Höhe der Abtrennungen ist schon merkwürdig.

Die Brücke wurde ja mit Hilfe der beiden Schwimmbehälter gehoben, sobald Hochwasser (z.B. Schneeschmelze) von der Elbe her kam.
Es musste immer eine Durchfahrtshöhe von 4,5m gegeben sein, damit die Schiffe frei durchfahren konnten.

lift-bridge-operation-principle_02 (fspg2)



Musste nun eine Feldbahn über die Brücke, so wurden mit Hilfe der Winde vier Gewichte mit je 500Kg herabgelassen. Diese drückten auf den die Enden der Brücke. Zuvor wurden Schotten geöffnet, so dass das Wasser aus den Schwimmerschächten beim Herabdrücken der Schwimmzylinder herausfließen konnte.


lift-bridge-operation-principle_03 (fspg2)



Gegengewichte_01 (fspg2)



Hubbruecke_Winde_2 (fspg2)



Auf der Windenzeichnung steht die Berechnung der Kurbelkräfte.


Winde_13 (fspg2)

_________________
Viele Grüße
Frithjof
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volkerS
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 1031
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 15.10.16 09:57    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Frithjof,
wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist der Funktionsablauf wie folgt: Feldbahn will fahren, dann die Schwimmerbehälter öffnen und Wasser ablassen. Winde kurbeln, die Gewichte senken sich und drücken die Brücke nach unten.
Nach Ende der Zugfahrt wird die Winde gekurbelt und die Gewichte gehoben. Danach werden die Schwimmerbehälter geflutet und die Brücke hebt sich.
Falsche Reihenfolge beim Heben und die Seile springen aus den Seilumlenkrollen, ich sehe nämlich keine Schutzbleche die dies verhindern.
Volker
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Helmut Schmidt
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Anmeldungsdatum: 24.02.2003
Beiträge: 3809
Wohnort: Barsinghausen

BeitragVerfasst am: 15.10.16 17:06    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Frithjof,

ich habe auch einmal Gedanken zu deiner Hubbrücke gemacht, und zwar habeicheinmal darüber nachgedacht wie ich das im Modell lösen würde.

Die Brücke ist in Grundstellung oben. Die Gewichte liegen ohne Last auf der Brücke. Die Seile sind über die Rollen bis zur Winde unter Spannung.

Die Brücke soll abgesenkt werden.

In Wirklichkeit wird Wasser abgelassen, die Winde betätigt und die Brücke senkt sich.

Jetzt eine Frage von mir um wie viel mm senkt sich die Brücke im Modell und wie groß ist der Trommeldurchmesser?

Ich vermute mal so viel Seil muss da garnicht auf den Trommeln aufgewickelt werden.

Als Seil würde ich 0,5 mm Skalenseil nehmen und die Rollen auf jeden Fall mit Kugellagern versehen. In die Seiltrommel kommt eine Torsionsfeder die das Seil unter leichter Spannung hällt.

In Wirklichkeit erfolgt ja die Hauptlast der Hubarbeit über die Hubzylinder, also warum nicht auch im Modell.

Die Brücke würde gesenkt werden und das Modellgewicht würde folgen und das Seil von der Trommel abrollen und dabei die Feder spannen.

So könnte die Modellbrücke vorbild gerecht gehoben werden.

Wenn die Bücke hinauf soll braucht die Brücke nur gehoben werden. Die Gewichte heben sich mit und über die Torsionsfeder bleibt das Seil stramm und kann nicht von den Rollen laufen.

Was meinst du dazu?

_________________
Helmut Schmidt
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volkerS
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 1031
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 15.10.16 18:48    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Helmut,
wenn das Gegengewicht von der Länge passt, dieses als Rohr ausführen und die Feder darin verstecken, dann kann man sogar die Umlenkrollen vorbildlich ausführen, weil das Seil überhaupt nicht über die Rollen laufen muss.
Volker
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Helmut Schmidt
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Anmeldungsdatum: 24.02.2003
Beiträge: 3809
Wohnort: Barsinghausen

BeitragVerfasst am: 15.10.16 19:01    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Volker,

das Gegengewicht wiegt gerade einmal 500 kg, das ist gerade einmal so viel wie 10 Sack a. 50 kg, das ist nicht sehr viel Masse. Da wird man kaum eine lange Feder, die der Hubhöhe entsprechen müsste darin verstecken können.

_________________
Helmut Schmidt
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fspg2
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 5408
Wohnort: in der Nähe von Braunschweig

BeitragVerfasst am: 20.10.16 21:45    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Volker, hallo Helmut,

erst einmal vielen Dank für Eure Überlegungen Grins

Eine kleine Ergänzung zum Funktionsablauf:

Im Grundzustand war die Brücke dauernd herabgelassen.
Die Schiffe hatte bei normalem Wasserstand immer eine geforderte Mindestdurchfahrtshöhe von 4,5m.
Die Feldbahn konnte ebenfalls die Brücke passieren und es musste keiner auf den anderen Rücksicht nehmen.
Die Schwimmer schwammen nicht auf und hoben damit die Brücke auch nicht, da sich in den beiden Schwimmerbassins zu diesem Zeitpunkt noch kein Wasser befand. Die Brücke ruhte durch das Eigengewicht und das der über Verbindungsstützen befestigten Schwimmer sicher auf den beiden Trägern.

Erst bei einem höheren Wasserstand hob das in die beiden Schwimmerbassins einströmende Wasser die Hubbrücke bis ca. 2,0m (im Modell etwa 89mm).

Alle auf dem Elbe-Trave-Kanal (später Elbe-Lübeck-Kanal) fahrenden Schiffe hatten stets Vorrang!

Musste jetzt eine Feldbahn das Hindernis passieren und der Schiffsverkehr ließ es zu, wurden mit einer Handkurbel die vier Gewichte gleichmäßig herabgelassen.
Der Auftrieb der Schwimmkörper war so berechnet, dass bereits das doch verhältnismäßig geringe Gewicht von vier mal 500Kg ausreichte, die Brücke herunterzudrücken, egal wie hoch der Wasserstand im Schacht war.
Es wurden zudem Schotten geschlossen, so dass vom Kanal kein weiteres Wasser nachströmen konnte. Jetzt überlaufendes Wasser wurde durch Rohre abgeleitet.

Hatte die Feldbahn die Brücke passiert, wurden durch einen Arbeiter mit der Winde die Gewichte wieder gehoben. Die Brücke wurde durch das Restwasser in den Schwimmerbassins und durch nachfließendes Wasser aus dem Kanal wieder gehoben. Dazu wurden die Schotten wieder geöffnet.


Jetzt zur Sicherheit auf den Seilrollen. Helmut hatte ja schon bei seinem Klosterstollen Erfahrungen sammeln können, welche Art von Modellseil am geeignetsten für solch ein Unterfangen ist. Er empfahl mir 0,5mm Skalenseil, da es sich nicht verdrallt. Es liegt bereits in der Schublade.

Eure Idee mit der Feder ist sicherlich überlegenswert. Mal sehen, ob das überhaupt nötig sein wird.

Ich habe als Antrieb einen Unterflur-Motor angedacht. Dieser soll die - über die Seilrolle der Winde dreimal gewickelten - Seile (wie bei einem Spill) auf der viergeteilte Aufwickelrolle des Motors auf- und abwickeln.
Je nach Drehrichtung des Motors erfolgt dann der Hub oder das Senken der Gewichte. Sie wiegen jeweils etwa 60 Gramm. Ob das für einen reibungslosen Betriebsablauf genügt, wird auf einem Testgestell geprüft.


Antrieb-Seilwinde_01 (fspg2)

Prinzipskizze

Antrieb-Seilwinde_02 (fspg2)

Prinzipskizze


Gleichzeitig soll sich die Handkurbel bewegen.
Die Seilrolle hat einen Durchmesser von 10mm - d.h. knapp drei Seil-Umdrehungen würden auf der Rolle aufgespult.
Bei einem Vorbild-Übersetzungsverhältnis von 1/8 * 1/5 = 1/40 müsste man knapp 120 mal die Kurbel drehen, bis die Gewichte gehoben oder gesenkt sind.
Also wird sich so der Motor wirklich nur langsam drehen dürfen Winke Oder ich müsste mit der Hand kurbeln!


Ein Hub- bzw. Senkvorgang der Brücke selbst dauerte beim Original ca. 10 Minuten.

Im Modell funktioniert das bereits. Ich kann die Zeit zwischen 24 Sekunden - 8,5 Minuten steuern. Siehe hier und Video.
Das Problem mit dem Seil, das von der Rolle springt, sehe ich nicht (vorausgesetzt die 60 Gramm des Gewichtes halten das Seil stramm).
Ich werde den Hubvorgang der Brücke erst starten können, wenn ein kleiner Schalter an der Winde den Hub-Motor freigibt.



Inzwischen habe ich ein klein wenig weiter an der Winde gezeichnet - es fehlen noch zwei Zahnräder!.


Winde-18 (fspg2)



Winde-19 (fspg2)



Winde-20 (fspg2)



Zahnrad_43mm_136Z (fspg2)



Zahnrad_43mm_136Z-02 (fspg2)



Ich muss für die weitere Konstruktion die Abstände der einzelnen Komponenten von den tatsächlich verwendeten Zahnrädern abhängig machen, damit alle sauber ineinander greifen.


Jetzt benötige ich von Euch eine Idee, wo ich Zahnräder mit Modul 0,3 oder 0,4 bekommen kann. Die obere Tabelle enthält die umgerechneten Werte des Originals und die untere bei einem Händler meines Vertrauens gefundenen Abmessungen.

Zahnrad_Tabelle (fspg2)


Ich würde gerne auf gekaufte Rohfabrikate zugreifen und diese ein bisschen nacharbeiten.

Bislang habe ich als größten Durchmesser nur 36mm bei 120 Zähnen (Modul 0,3) gefunden.

Kennt einer evtl. einen Lieferanten der Zahnräder mit ähnlichen Abmessungen führt, wie die in der blaue Tabelle?

Hat jemand Erfahrung mit gedruckten Zahnrädern? Welche Materialien bieten sich an? Wie verhält es sich mit der Oberflächenrauhheit?

_________________
Viele Grüße
Frithjof
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fido
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Anmeldungsdatum: 19.02.2003
Beiträge: 10235
Wohnort: Herbipolis

BeitragVerfasst am: 21.10.16 12:21    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Frithjof,

bei Mädler gibt es Zahnräder Modul 0,3 zwischen 10 und 120 Zähnen:
http://www.maedler.de/product/1643/1618/1034/1059/stirnzahnraeder-messing-gefraest-modul-03

Für 42,5mm Durchmesser habe ich leider auch keine Idee.

Achja, Dein Projekt ist Zustimmung Respekt Großes Grinsen

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running dog Viele Grüße, fido
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Eberhard



Anmeldungsdatum: 07.03.2014
Beiträge: 12
Wohnort: Gifhorn

BeitragVerfasst am: 21.10.16 13:28    Titel: Re: Feldbahnmodule mit Schiff Antworten mit Zitat

Hallo Frithjof,
dieses müßte ja fast passend sein?


Stirnzahnrad mit Bund Stahl
Modul 0,3 / Zähnezahl 136, Kopfkreis 41,4 mm Ø, Teilkreis 40,8 mm Ø, Bund 28 mm Ø, Gesamtbreite 7 mm, Breite der Verzahnung 3,5 mm, Bohrung 2,0 mm Ø


zu finden bei:

http://www.lemo-solar.de/shop/zahnraeder_m03.php#id1456828604
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