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Umbau zum SHE Ow

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Kellerbahner
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 9130
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05.08.06 19:11    Titel: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,

als Schmerzlinderung heiss während meiner LLO (Loren Löt Orgie: http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5249 ), blätterte ich in dem Buch über die Harzer Schmalspur Spezialitäten (W. Dörner, O. Kurbjuweit, J. Steimecke: Harzer Schmalspur-Spezialitäten; Ferrook-Aril). Ein Büchlein übrigens, dass ich allen Schmalspur-, Harz- und Modellbahnbastlern uneingeschränkt empfehlen kann. Aber wahrscheinlich kennen es eh´ schon alle ...

Dabei fiel mir der dort beschriebene Umbau der Schüttgutwagen zu offenen Güterwagen auf. Und nachdem ich mich vor kurzem mit allen Seiten des LGB Niederbordwagens farblich beschäftigt habe (http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4879), dachte ich mir: warum nicht so einen „einfachen“ Wagen selbst bauen – kein Dach, keine Fenster, keine komplizierten Aufbauten etc.. Das müsste doch was für den ersten „richtigen“ Wagen(auf)bau sein Cool .

Um nicht schon wieder Brandblasen behandeln zu müssen (s. oben Heulend ) und mir den ersten umfangreicheren Umbauversuch nicht zu schwer zu machen, habe ich mich gegen Messingprofile und für Polystyrolprofile entschieden. Wenn die Lötkünste fortgeschrittener sind kann ja ein zweiter, vielleicht der mit den Blechwänden, in Messingbauweise entstehen. Reizen würd´s mich ja ...

Aber jetzt erst mal die Beschreibung der bisherigen Aktionen:

Ein großer Vorteil in den „Harzer Schmalspur Spezialitäten“ sind die genauen Zeichnungen der Gebäude und Fahrzeuge. Der meist verwendete Maßstab 1 : 45 macht es einfach auf 1 : 22,5 umzurechnen und zu zeichnen.
Für die Aufbauten war das kein großes Problem. Für das Fahrgestell waren jedoch ein paar Annahmen und Kompromisse nötig, da keine Zeichnung des Unterbaus vorlag. Basis für den Bau war der offene Niederbordwagen mit Bremserbühne von LGB. Ein Vergleich mit den Zeichnungen ergab, dass die Maße ganz gut passen. Nicht im Sinne von Maßstabs-Puristen aber den Eigenbau eines Fahrgestells nehme ich mir später vor. Jetzt ging´s mir um mehr um den Aufbau, der noch deutlicher und realistischer aussehen sollte als nur durch farbliche Optimierung des gleichen Niederbordwagens (s. o.: http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4879 ). Aber zuerst eine die 1 : 1 Zeichnung des Wagens. Ein kleiner Einblick in das Planungsbüro mit den zur Verfügung stehenden Zeichenprogramm (Taschenrechner, Lineal, Bleistift und ganz wichtig - Radiergummi) und den im oben erwähnten Buch vorliegenden Konstruktionszeichnungen:

Ow Planungsbüro (Kellerbahner)


Die für den Umbau angefertigten Zeichnungen sind in der Fotogalerie abgelegt.

Das Fahrgestell des Ausgangsmaterials ist zu kurz und der Radstand musste verändert werden. Die Breite ist nicht exakt vorbildlich, die Abweichung beträgt ca. 8 mm, aber das kann ich verschmerzen lupe .

Fahrgestellplan (Kellerbahner)

für die Anpassung des Ausgangsfahrgestells

Fahrstell - Original (Kellerbahner)


Das vom Aufbau befreite Fahrgestell wurde entsprechend an 2 Stellen quer durchgesägt (s. Zeichnung). Die (Kunststoff-)Balken der Bremserbühne abgesägt und die Tritte entfernt. Die werden später durch Holzplanken ersetzt. Der Abstand der nicht der Bremserbühne zugewandten Achse zur Pufferbohle wurde um 16 mm gekürzt. Dafür ein 29 mm langes H-Stück aus Polystyrol mittig eingesetzt. Verklebt wurde mit Pola Cement auf einer ebenen Unterlage.

Fahrgestell angepasst (Kellerbahner)


Um den Rahmen des Fahrgestells zu verstärken, wurden Versteifungen aus 4x1 mm Polystyrolstreifen in Längs- und Querrichtung verklebt:

Verstärkung der Längsträger (Kellerbahner)


Verstärkung von unten (Kellerbahner)


Durch das Kürzen des Fahrgestells auf einer Seite (s. im Bild oben rechts) konnte das LGB-typische einachsige Drehgestell nicht mehr bewegt bzw. eingebaut werden. Es waren einige Anpassungen notwendig, dann klappte es:

angepasste Drehgestelle (Kellerbahner)

ausgesägtes Stück an der Kupplungsbefestigung

Die Halterung des „Flaschenöffners“ wurde an zwei Stellen gekürzt. Dadurch bewegte sich das Drehgestell wieder. Da ich auf meiner Innenanlage (leider) R1 fahre, musste das sein. Besonders nach den schönen Beiträgen von Thomas u.a. zu den Balancierkupplungen wird es wohl beim nächsten Umbau keine Flaschenöffner mehr geben ...

In der Zeit in der die Klebestellen am Fahrgestell trockneten machte ich mich an die Herstellung des Aufbaus. Da die Seitenwände aus einzelnen Brettern zusammengesetzt sein sollen, wurde das Gerüst aus L- und H-Verstrebungen vor den Anbringen der Seitenwandbrettern zusammengebaut. Zuerst wurde nach den Zeichnungen die Einzelteile zurechtgeschnitten:

Verstrebungen nach Plan (Kellerbahner)


Dann wurden die Teile der einzelnen Seiten(-hälften) mit Pola Cement verklebt:

PS Profile verklebt (Kellerbahner)


und das Gerüst in zwei Teilen fertiggestellt:

2 Hälften an Verstrebungen (Kellerbahner)


Den Bau der Türen verschiebe ich auf später, da ich mir noch nicht schlüssig bin, wie ich sie machen soll. Messingscharniere ? Zuerst den Rahmen ? Den wenigstens aus Messingprofilen ? Zu kompliziert ? Zum Öffnen oder nicht ? Mal sehen ... Heureka
Jetzt erst mal das Gerüst auf das Fahrgestell aufgesetzt, auf Passgenauigkeit prüfen und anschließend mit dem Fahrgestell verkleben:

Fahrgestell und Rohbau des Aufbaus (Kellerbahner)


Verkleben des Aufbaus mit dem Fahrgestell (Kellerbahner)


So sieht das Ergebnis aus:

Der Rohbau ist fertig (Kellerbahner)


Die Stabilität des Aufbaus ist durch das Verkleben, besser eigentlich „verschweissen“ (da die Teile durch die Lösemittel des Klebers angelöst werden), mit dem Fahrgestell eigentlich ganz gut. Mit der Rechtwinkligkeit bin ich nicht so ganz zufrieden. Sowohl horizontal, wie vertikal sind je zwei Stellen nicht sehr rechtwinklig. Um nicht zu sagen: windschief Verlegen Verlegen . Ob das mit Messing besser gelaufen wäre Traurig ? Na, mal sehen wenn die Seitenwände dran sind. Das müsste die Stabilität doch verbessern – hoffentlich.

Als nächstes wird erst mal das ganze grundiert und gestrichen, da die Seitenbretter auch schon bemalt angebracht werden sollen.
Doch davon demnächst mehr aus dem Bastelkeller ....

Gruß vom

Kellerbahner

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Gleisbauer
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 1398
Wohnort: Hansestadt Stade

BeitragVerfasst am: 05.08.06 23:04    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Moin
.
Kellerbahner hat folgendes geschrieben::
Da ich auf meiner Innenanlage (leider) R1 fahre, musste das sein. Besonders nach den schönen Beiträgen von Thomas u.a. zu den Balancierkupplungen wird es wohl beim nächsten Umbau keine Flaschenöffner mehr geben ...

Ich habe angefangen bei mir die Balancierkupplung vom Harzer Roller einzubauen, die funktioniert dank Schwenkpuffer auch bei R1.
Ansonsten interresanter Umbau, ich habe auch noch einen Toytrainwagen liegen. Mal sehen...
MfG Christoph

_________________
Da bin ich zu finden;-)
www.kleinbahn-deinste.de
http://www.igmodellbahn-stade.tk/
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Feldbahn-Alex
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 05.05.2003
Beiträge: 991
Wohnort: Nun auch auf dem Abstellgleis

BeitragVerfasst am: 09.08.06 20:46    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

ähem...
Beim harald gibts den Wagenkasten auch schon geläsert... Verlegen Verlegen Verlegen

_________________
Gruß
Alexander
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Kellerbahner
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 9130
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 12.08.06 18:53    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Christoph,

Danke für den Hinweis ! Dann schaue ich mir die Balancierkupplungen mal an.

Nebenbei: Deine selbstgebauten an den Unterwagen für Deinen Muskauer Havariewagen ( http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5442 ) finde ich auch gelungen !

Hallo Alex,

Auch Danke für den dezenten Hinweis. Bin ich froh drum, denn vor Baubeginn hatte ich mal auf den Laserseiten geschaut, da in der 1. Gazette angegeben war, das es den Ow gibt - nur gefunden habe ich ihn nicht Traurig .

Nun habe ich nach Deiner Bestätigung nochmal in allen Links der Lasergang geschaut und siehe da -
Sehr glücklich gefunden Sehr glücklich !

Brauchst aber nicht verlegen sein - ich habe und hätte auch mit Wissen um den Laseraufbau bewußt den kompletten Selbstbau gewählt, da ich mal versuchen wollte einen Aufbau wie in 1:1 zu bauen. Zumindest wie ich es mir als Nicht-Waggonbauer(in 1:1) vorstelle. D.h. zuerst mal den Rahmen, dann die Bretter zurecht sägen und einbauen etc.
Also ein bißchen anders als gelasert an die Geschichte heranzugehen und so im wahrsten Sinn des Wortes einen Begriff von der Konstruktion zu bekommen.

Ist mir ja auch gelungen - der erste Versuch ging (wind)schief Lachend Lachend gruebel .

An die Lasergangster: bin zwar Schwabe aber keine Sorge: in nicht allzu ferner Zukunft kommt auch eine Bestellung von mir ... Winke

Gruß vom Kellerbahner

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Kellerbahner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 9130
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 17.12.06 21:35    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner und Südharzbahnfreunde,

die Vorweihnachtszeit scheint die Zeit der SHE und des Ow´s zu sein Idee ! Regalbahner Christoph baut ihn gerade in beeindruckender Geschwindigkeit und Ausführung:

http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=2642&sid=c708270a6e457b00a9630a5a9878a582

Sein aktueller Beitrag ist an einen Bericht von Eckersbacher angehängt, der vor längerer Zeit dasselbe getan hat. Tobias hat wohl ebenfalls vor einiger Zeit mit dem SHE Ow begonnen, zumindest nach Zeichnungen für ihn gefragt:

http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5414&highlight

Ich bin auch seit August dabei und nutze die Adventszeit um von dem Baufortschritt weiter zu berichten. Damit sind´s jetzt wahrscheinlich mindestens 4 SHE Ow in unterschiedlichem Bauzustand im BBF Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich !

Jetzt also mein SHE-Ow-Club-Beitrag:

Das vor einiger Zeit etwas windschief Verlegen geratene Gerüst des Aufbaus ist nun durchgetrocknet und jetzt kommen die Achslager und Federn. In der Ausführung weit entfernt von den vor kurzem gezeigten Teile von Heinz:

http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4943&highlight

aber für den Anfang und die Optik tut´s Winke .
Aus Messingblech wurden je zwei dreieckförmige Hälften herausgeschnitten, die an dem verbleibenden Teil des Kunststoffachslagers geklebt wurden:

die "Achslager" (Kellerbahner)


Zugleich wurden aus Kunststoff-L-Profilen die Rahmenbefestigungen der Längsträger gebastelt:

Achslager und Querträger (Kellerbahner)


In einigen Beiträgen von Buntbahnern wurde beschrieben, wie Federpakete aus Messingstreifen und ähnlichem gebaut wurden. Aber da die Verarbeitung von Messing (noch) nicht meine Welt ist, stellte sich die Frage wie bekomme ich die Federpakete dann hin. Außerdem wollte ich eine Biegung der Federn erreichen – schließlich ist der Wagen schwer Cool !
Aus 3 mm breiten Kunststoffstreifen wurden 7 unterschiedlich lange Streifen geschnitten:

Federblätter (Kellerbahner)


Diese mit Pola-Cement aufeinander geklebt, der Kleber ein paar Minuten trocknen gelassen so, dass er den Kunststoff gut anlösen konnte. Das Paket wurde dabei durch die Lösemittel weich. Die Federpakete wurden auf ein Stück Kunststoffprofil gelegt und an den beiden Enden mit Pflastesteinen beschwert damit sie sich durchbiegen:

die Biegung der Federpakete (Kellerbahner)


Nach 3 Tagen Trocken- und Belastungsdauer waren die Federpakete hart und dauerhaft gebogen:

die Federpakete (Kellerbahner)


An den ursprünglichen Achshaltern des LGB-Fahrgestells wurde mit der Fräse rechteckige Ausschnitte ausgefräst in die die Federpakete reinpassen. Diese wurden in die Vertiefungen geklebt:

die Federn (Kellerbahner)


und bekamen nach dem Aushärten noch senkrecht ein Stück flaches Kunststoffprofil, um eine Halterung der Federblätter anzudeuten:

fertiges Achslager mit Federung (Kellerbahner)


Da nicht alle Achslagerbleche gut mit dem Kunststoff des Fahrgestells verklebt waren, bekamen manche Stellen, besonders an den Kanten, noch eine Schicht Pola-Kleber. Während der Klebstoff durchtrocknete, nutzte ich die Zeit um mit der Beplankung anzufangen.
Da heißt als erstes Kiefernleistchen von 3 bzw. 4 mm Breite und 1 bzw. 1,5 mm Dicke mit der Drahtbürste zu behandeln. Da ich einen alten und gebrauchten SHE Ow, vielleicht so wie er Anfang der 60er aussah, bauen wollte, wurden die Riefen im Holz tief. Ebenso wie manches Loch in den Fingern durch die Stahldrähte der Bürste ... Doktor
Als Erholung erfolgte jetzt die Lackierung. Ich wollte nicht die Leisten unlackiert am Aufbau anbringen, dann die anderen Teile wie Nieten oder Scharniere und zum Schluss das Ganze lackieren. Diesmal wollte ich den Aufbau des Wagens wie in Natura bauen, also mit „fertig zugesägten“, d.h. bemalten Planken.
Die Unterseite der Bodenbeplankung sollte Holzfarben sein, jedoch „verdreckt“. Eine Mischung von roter, brauner und etwas weißer Dispersionsfarbe ergab einen Farbton der dem auf den Abbildungen des SHE Ow´s in den Harzer Schmalspur-Spezialitäten nahe kam. Je eine Seite der Kiefernleisten wurden dann so gestrichen:

Beplankung (Kellerbahner)


Die andere Seite wurde nach dem Trocknen der ersten mit einer Mischung aus Weiß, etwas Blau, Gelb und Spuren von Schwarz gestrichen. Nach dem Trocknen wurden die Leisten auf die richtigen Längen gesägt und die Sägekanten mit der Mischung bemalt:

die gestrichenen Planken (Kellerbahner)


In den Trockenpausen der Planken wurden der Rohbau des Wagens mit mehreren Aufträgen von hellgrauer Kunststoffgrundierung aus der Spühdose grundiert:

Ow Rohbau, grundiert (Kellerbahner)


Jetzt können die lackierten Teile in Ruhe durchtrocknen. Für die Beplankung des SHE Ow´s warte ich auf das nächste verregnete Wochenende – wird bestimmt nicht lange dauern.

Tannenbaum Weihnachtlicher Gruß vom Kellerbahner ! Tannenbaum

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bahn-stephan
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Anmeldungsdatum: 26.11.2004
Beiträge: 651
Wohnort: Zwenkau/Sachsen

BeitragVerfasst am: 18.12.06 17:45    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallöchen Kellerbahner !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe die Leisten auf einer Glasscheibe in Länge und Höhe stirnseitig zusammengeleimt und dann gaaaaaaaaanz vorsichtig mit der Drahtflex die Holz-Weichteile herausgeholt. Anschließend in das Fahrzeug eingpasst.
So liegt Brett an Brett( leicht mit Sandpapier) vorher in der Hand angeschliffen ergibt auch die Fugenkante.


Grüße
Bahn-Stephan
99-03-38 -1 (bahn-stephan)



99-03-38 ,Einzelbretter(Leisten) (bahn-stephan)

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Garten(45)- Feld(500)- und Draisinen(1435) Fahrten und jetzt noch 5+7 Zoll !
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Kellerbahner
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 9130
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 23.12.06 19:20    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Bahn-Stephan,

das ist ein interessante Alternative. Danke für den Hinweis Sehr glücklich ! Schont bestimmt die Finger Winke . Nur wie Du das

Zitat:
in Länge und Höhe stirnseitig zusammengeleimt ... Anschließend in das Fahrzeug eingpasst.


hast, mußt Du uns/mir noch bitte genauer erklären Verlegen . Mit welchem Leim hast Du gearbeitet ? Wasserlöslichem ?

Gruß vom Kellerbahner

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Kellerbahner
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 9130
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 22.04.07 15:35    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner und Ow-Gemeinde,

da es seit Weihnachten nicht so viel verregnete Wochenenden gab, gibt es erst jetzt eine Beschreibung der Beplankung des SHE Ow ... Winke
Nee, es war nicht das Wetter, sondern die anderen Baustellen, die auch ihre Aufmerksamkeit und Zeit erforderten. Außerdem eine, für mich, schwierige Frage beim Weiterbau des Ow´s gruebel . Davon später aber mehr, jetzt zu den Brettern:

Der grundierte Rohbau des Wagens wurde mit dunkelgrauer Dispersionsfarbe gestrichen (Fahrgestell) und der Rahmen des Aufbaus mit dunkelgrau Metallic Airbrushfarbe. In den Trocknungspausen wurden die Latten für den Boden und die Seitenwände zugesägt, die Sägekanten bemalt und alles, erst mal ohne Leim, angepasst:

erste Passproben (Kellerbahner)


Die Bretter an den Kanten der Kopfenden und die Länge des Wagenskastens erforderten ein wenig Schleif- und Zuschneidearbeiten aber dann passte es und die Planken wurden verleimt:

Bodenbeplankung (Kellerbahner)


Bevor die Seitenwände dran kamen wurden erst mal alle Bretter nach Oberflächenstruktur und –farbe sortiert so, dass es später gleichmäßig „verrottete“ Seitenwände, in Struktur und Farbe, ergeben sollte lupe :

Seitenbretter (Kellerbahner)


Innen sieht die eine Hälfte dann, natürlich noch ohne Zusatzbehandlung, so aus:

Seitenwand innen (Kellerbahner)


Die Außenwände so:

Seitenwand aussen (Kellerbahner)


Ich glaube, im Vergleich zu den SHE Ow´s der anderen BBF-Kollegen, ist der Zustand meines Ow´s am „schlechtesten“: starke Verwitterung, sichtbare Spalten zwischen den Brettern. Aber so wollte ich´s ja Grins : den Zustand der Bahn so darstellen wie ich ihn mir Anfang der 60er vorstelle, kurz bevor (fast) alles verschrottet und deshalb vorher nicht mehr gut gepflegt wurde.
Die breiteren Spalten an den Oberkanten des Rahmens werden aber noch mit zugeschnittenen Planken geschlossen – eins nach dem anderen.
Das andere war jetzt an dieser Stelle die Entscheidung, wie es mit den Türen weitergehen sollte. Nach langer, reiflicher Überlegung und Abschätzung der möglichen Alternativen – Wände in einem Stück, aus Messing oder PVC, mit oder ohne Öffnungsmechanismus, aus Holz u.a.m. – entschied ich mich, hauptsächlich aufgrund meiner mangelnden Geschicklichkeit Verlegen , für Balsaholz für das Grundmaterial der am Schluß eingeklebten Türen:

Türen - Rohbau (Kellerbahner)


Die Idee war mit Polystyrolstreifen und –winkeln den Rahmen nachzubilden und optisch fortzusetzen. Für die langen Scharniere wählte ich Scharniere aus dem Zubehörfundus von Ozark – nur für die Optik, ohne Funktion Ausruf
Die Winkel wurden zugeschnitten und mit restlicher Airbrushfarbe, die nach der Bemalung des Rahmens übrig war, gestrichen und an die zurechtgelegten (Maserung !) Türen geklebt:

Türrahmen (Kellerbahner)


Um die Höhenunterschiede auszugleichen wurden, der Länge der Ozarkscharniere entsprechende, PS-Streifen abgeschnitten, bemalt und angeklebt. Nebenher wurden die Scharniere von Gussgraten und –kanälen befreit damit sie eben aufliegen:

Türbeschläge (Kellerbahner)


Ein längerer Streifen Polystyrol senkrecht in der Mitte der Türen befestigt, soll ein Teil des Türschließmechanismus nachbilden:

Scharniere (Kellerbahner)


Immer im Vergleich zu den Vorbildfotos versuchte ich dann den Mechanismus aus Messingdraht weiter zu vervollständigen. Jetzt machte sich auch die Anfangs erwähnte Windschiefheit das erste Mal richtig störend bemerkbar ... Ärger
Jetzt musste ich nämlich meine Schlamperei vom Anfang mit einiger Zeit an Anpassungsarbeiten (Ausschneiden, Anpassen, Schleifen, Anpassen etc., schließlich bekleben und bemalen) büßen Kopf gegen die Wand Mauer . Währenddessen wurden die Innenseiten der Balsaholztüren mit den Farbresten der roten Außen- und grau-blauen Innenfarbe der Kiefernleisten farblich angeglichen:

Öffnungs-/Schließmechanismus (Kellerbahner)


Wenn der Frust zu groß wurde Ertrinkend , machte ich mit der Beplankung der Bremserbühne weiter: wieder aus miteinander verklebten und passend zugesägten Kiefernleistchen:

Bremserbühne (Kellerbahner)


Schließlich definierte ich irgendwann das Drama „Türen“ für beendet Stop und klebte sie ein. Danach dann die Scharnierimitation auf und schloss, mit dünn von Reststücken der Beplankung abgeschnittenen Brettchen, die noch vorhandenen Lücken an den Oberkanten des Rahmens:

Türen eingebaut (Kellerbahner)


Nach diesen Feinarbeiten wollte ich mich ein bisschen mit grobmotorischen Arbeiten entspannen und hatte, nachdem ich gelesen habe, dass in späteren SHE Zeiten das Ladegut für die Ow´s öfters Sägemehl war Idee , die Idee schon mal für ein Ladegut zu sorgen.
Aus 2 cm dicken Styroporplatten wurde ein Stück als Grundlage ausgeschnitten und an den Innenraum des Wagens so angepasst, dass es gut wieder zu entfernen war – für anderes Ladegut, versteht sich Grins :

fürs erste Ladegut (Kellerbahner)


Danach begann das Spiel mit Einleimen, mit Sägemehl, das ich nach dem Zusägen meiner Grundplatten für die Lüntenbeck-Dahlerauer EG aufgehoben habe, bestreuen, trocknen, abklopfen, von vorne beginnen und das Ganze mehrfach wiederholen:

Sägemehl - erste Schichten (Kellerbahner)


Jetzt ruht erst mal der SHE Ow wieder ein bisschen Müde und in den Trocknungspausen des Sägemehlladeguts kann ich mich nun zur Abwechslung wieder um die anderen Baustellen kümmern.

Gutes Gelingen für Eure Projekte – ob Grillen im Garten, Basteln im Keller o.a. – wünscht

Kellerbahner

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Regalbahner
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Anmeldungsdatum: 31.07.2004
Beiträge: 5945
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis

BeitragVerfasst am: 22.04.07 18:34    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Kellerbahner,

das mit den einzelnen Brettern hat natürlich was
vor allem weil man durch die Ritzen schauen kann Winke
Aber dafür bin ich dann doch zu faul gewesen .
Da bekomme ich gleich ein schlechtes Gewissen
weil mein kleiner Wagen mit angefangener Beschriftung im Regal steht .
Ich denke aber, vor Schkeuditz wird der nicht mehr dran kommen Heulend
Also dann schau ich halt derweil wie deiner fertig wird .
Eine schöne DR Beschriftung für den Wagen gibt's übrigens in der Zugwerkstatt .
www.zugwerkstatt.de

Tschau Christoph

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geht nicht gibt's nicht

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Kellerbahner
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 9130
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29.04.07 17:13    Titel: Re: Umbau zum SHE Ow Antworten mit Zitat

Hallo Christoph,

brauchst´ kein schlechtes Gewissen zu bekommen ! Bei der SHE Ow Gemeinde tut sich zur Zeit bei allen scheinbar nicht sehr viel. Jedenfalls kommen keine Fortsetzungen zu den Bauten mehr. Geschockt
Aber es gibt ja immer auch noch was anderes zu tun. Und zur Zeit macht jedenfalls das Wetter dem Basteln starke Konkurrenz ... Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich

Dank Dir für den Link, habe ich mit Interesse angeschaut. Vor kurzem bestellte ich mir die passende Beschriftung schon bei der Fa. Tröger:

http://www.troeger-2m.de/

Aber ich habe bei der Zugwerkstatt wieder die Rollwagen gesehen Augenrollen . Über das Angebot bin ich schon vor 1,2 Jahren gestolpert. Aber das Budget war damals schon für anderes erschöpft.
Deshalb bist Du jedenfalls Schuld Winke , daß ich schon über´s nächste Vorhaben nachdenke: wie bastle ich einen Rollwagen ? Mal bei Gelegenheit im BBF schmökern ... Idee

Viel Spaß in Schkeuditz - aber danach kommt die Erinnerung an Deinen Ow ... Cool

Gruß

Kellerbahner

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