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IIf-Feldbahn-Modul

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theylmdl
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 04.04.06 20:47    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Tss, tss, tss Augenrollen,

da gab es unterdes doch tatsächlich schon vereinzelt Beschwerden, dass hier nicht vorwärts geht...
Das stimmt so aber nicht. Nur: Es gibt nicht so arg viel zu berichten, was ich nicht schon 'mal breit getreten hätte.

Da Chiara zweimal bei mir übernachtet(e), standen abends "leise" Arbeiten auf dem Programm: Lackieren der schon genagelten Schienen mit Rostfarbe, Stromeinspeisungen und anderes Kleingebastel.

Tipps zur Lackierung und Säuberung der Schienenprofile

  • Zunächst einmal solltet Ihr nicht vergessen, die Roh-Profile vor dem Einbau zu entfetten. Die von mir verwendeten Hegob-Profile waren ganz schön "ölig", und das lässt sich nach dem Einbau nur schwer ändern.
  • Ich habe wegen der Reproduzierbarkeit einfach unverdünnte Revell®-Farbe Nr. 85 (RAL 8023) benutzt. Der Farbton ist ziemlich leuchtend, das lässt sich aber später noch mit weiteren Aufträgen anderer, gedeckterer Farben mildern.
  • Bei "Streckengleisen" solltet Ihr die Profile vorstreichen oder -spritzen und die Kleineisen später nacharbeiten. Bei Weichen, kompliziertem Gestückel und wenn Ihr noch löten müsst, bringt's das nicht.
  • Wenn Ihr aus Versehen - was leicht geschehen kann - auch ein wenig Schwelle mit anpinselt, ganz ruhig. Trocknen lassen und mit dem Dreikantschaber abschaben, schon ist's erledigt. Wenn Ihr das macht, solange die Farbe noch nass ist, bekommt Ihr einen vielleicht nicht so unerwünschten Rostschleier auf dem Holz.
  • Achtet beim Anmalen auf den Schienenfuß oben und die Unterkante des Schienenkopfs. Blanke Stellen fallen später sehr unangenehm auf. Daher müsst Ihr mit dem Pinsel auch vorsichtig von beiden Seiten an Schienennägel oder -schrauben heran-"stupfen".
  • Wenn Ihr mit einer Schienenseite durch seid, könnt Ihr mit einem straff über den Finger gespannten Tuch den Schienenkopf von Farbresten freipolieren, zunächst mit etwas Verdünnung auf dem Lappen. Je nach Stoffsorte (z.B. einem alten Handtuch-Rest) kann es Euch dabei geschehen, dass auch die Farbe von den Köpfen der Schienennägel bzw. -schrauben abgerubbelt wird. Geht da abschliessend noch einmal mit Farbe "drüber".
  • Die Schienenköpfe der von mir verwendeten Profile haben keine perfekt glatte Oberfläche. Wenn die Rostfarbe getrocknet ist, könnt Ihr mit einem über eine glatte Holzleiste gespannten Stück feinsten Korund-Schleifpapiers noch viel verbessern. Die Körnung sollte mindestens 800 betragen, besser 1000. Ab 600 gibt es Riefen, die für erhöhte Verschmutzungsanfälligkeit sorgen. Achtet beim Schleifen darauf, dass die Schmirgellatte immer auf beiden Schienen aufliegt - und nur dort. Erst wenn die Köpfe völlig glatt sind, geht Ihr noch einmal von Hand an die inneren Schienenkopf-Kanten heran. Es darf immer nur in Längsrichtung (parallel zur Schiene) geschliffen werden, niemals quer oder diagonal. Wischt und pustet am Ende den Schleifstaub ab.

Diese Arbeit kostet besonders beim Lackieren nach dem Gleisbau viel Zeit. Für 50cm Gleis oder eine Weiche benötige ich dann etwa eine Stunde. Für die Schienen des Doppelmoduls geht etwa ein Döschen Farbe drauf.

Die dritte Weiche

Mit viel Feilenfett und Schmirgelöl zur Geräuschminderung konnten auch die Schwellen und Schienen der dritten Weiche angepasst werden, während Chiara schlief Winke . Da nur die sieben Schwellen der Weiche selbst Schienenplatten erhalten, müssen diese um die verwendete Blechstärke abgesenkt werden. Und weil die Neusilber-Reste allmählich knapp werden, habe ich außer für die Gleitplatten der Weichenzungen Messingblech benutzt. Ansonsten gibt es zur dritten und vierten Weiche nichts neues zu sagen, also hier nur ein Beweis, dass Schenklengsfeld näher rückt, in Form von Bildern der dritten Weiche ("Anschluss Berthold'sche Stahlschwellen").


Verlegen - das hatten wir schon 'mal schärfer. Dass Weiche Nr. 3 auf Puzzleteil Nr. 3 liegt, ist reiner Zufall.


Der Stellbock und -hebel der dritten Weiche.


Da das Balsaholz allmählich zur Neige geht, mussten diesmal Reste von Obst- und Gemüsekisten als Füllung zwischen den Schwellen herhalten. Wie Ihr seht, tut's das auch - und kostet nix.

Metall 'raus, Holz 'rein

Als Chiara dann wieder aus dem Haus war, konnte auch ein wenig Krach gemacht werden. Also habe ich eine große Schrauben-Recycling-Aktion gestartet und alle Spax® der Zargen-Seiten durch Holzdübel ersetzt.



Auf diesem Bild erkennt Ihr einen der guten Gründe dafür - Holz schleift sich nun 'mal besser. Die anderen spielen aber auch eine Rolle: Holz rostet nicht, es wiegt weniger und hält - bei gescheit verklebten Buchenholz-Dübeln - wie eine Schraube. Nach dem Einklopfen der Dübel mit dem Hammer habe ich auf die noch feuchte Klebestelle Sägemehl als Füllstoff aufgedrückt. Wo ich das her habe? Natürlich aus dem Auffangbehälter meines Schwingschleifers. Von dort wanderte es flugs in eine alte Plastikdose, zwecks Weiterverwertung.



Irgendwie spricht mich so eine Optik dann doch mehr an als ein Kreuzschlitz-Schraubenkopf. Das mag wohl daran liegen, dass der nicht so gut zu den "alten Zeiten" passt. Der kleine 6mm-Dübel an der Stirnzarge kaschiert übrigens eine peinliche Fehlbohrung.

Mit den unzähligen weiteren, kleinen Aufgaben will ich Euch gar nicht erst lange quälen. Wenn Ihr selbst so ein Modul baut, werdet Ihr die schon kennen lernen Winke . Vergesst nicht, in die Gestellungskosten solche Nebendinge wie Staubsaugerbeutel oder Bier einzurechnen Sehr glücklich .

Beste Grüße,

_________________
Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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theylmdl
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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BeitragVerfasst am: 10.04.06 23:28    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo, Feldbahn-Freunde!

Wer keinen Druck hat, muss sich halt welchen schaffen Winke . Der sehr glückliche Zufall will es so, dass Marcel mit seinem Modul Nr. 2 zum Modellbautag im Frankfurter Feldbahn-Museum am 7. Mai kommen kann und will ( http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5034 ). Also sollten meine drei Kästen schon in knapp einem Monat betriebsfähig sein, damit Otto Schouwstras Sound auch nachhaltig durch die Hallen dröhnt Sehr glücklich .

Die vierte Weiche

An sich gäbe es zur vierten Weiche nichts besonderes zu sagen. Sie sieht nicht besser oder schlechter aus als die Weichen Nr. 2 und 3, nur dass der Bau diesmal bloss noch zwei Abende gekostet hat.


Die letzte Weiche im Rohbau.

Alleine, diese Weiche ist der rechte Abschluss meines Doppelmoduls und damit auch der direkte Übergang zu Marcels Modul. Ganz so billig sollte ich also nicht davon kommen. Ich sage nur: Revell® Nr. 85 und Humbrol® Nr. 29!

Eigentlich wollte ich ja nichts dazu schreiben, aber die Aufgabe war dann doch so spannend, dass ich es mir nicht verkneife. Also, Marcel benutzt Humbrol Nr. 29 zum "Vorverrosten" seiner Schienen und ich Revell Nr. 85. Seine Farbe heisst "Erdbraun matt" und meine entspricht etwa RAL 8023, ist also ziemlich rötlich. Das sieht natürlich an einem direkten Übergang ziemlich bescheuert aus.

Also musste ich mir - mangels Humbrol-Farbe - einen passenden Ton aus diesen Revell®-Farben anmischen: 84 Lederbraun matt, 83 Rost matt und etwas 39 matt, einer Art blassem Grün. Damit habe ich dann rechts am Anschluss bzw. Übergang fröhlich losgestrichen. Und jeweils nach ein paar Zentimetern habe ich mir mehr und mehr Revell® Nr. 85 hinzu gemischt, damit ich auf die gesamte Länge des Puzzleteils zu meiner "Hausfarbe" übergehen kann, ohne dass des Zuschauers Auge gleich beleidigt "pfui" ruft Winke .



Auf diesem Bild ist das gut zu erkennen. Rechts sind die Schienen noch eher gedämpft braun, nach links hin werden sie immer rot-orange-farbener.

Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Marcel benutzt wohl Farbpigmente auf seinen im Prinzip genau so wie meine vorbehandelten Schwellen. Darunter ist auch ein sehr heller, fast weißer Ton, wie auf zahlreichen Fotos zu erkennen ist. Nun habe ich zwar alles mögliche im Haus, aber außer Make-Up für Fotozwecke (gerne von meiner Tochter missbraucht) keine Farbpuder. Grübel, grübel...

China-Deckweiß? Gefährlich, deckt eben gut. Gouache? Auch nicht da. Mehlpampe? Iiih, dann kriecht der Mehlwurm. Beim Anzünden einer Denk-Zigarette fiel's mir dann ein: natürlich, die Raucher-Zahncreme ist das Mittel der Wahl! Die reinweiße Pasta habe ich dann mit einem Borstenpinsel aufgetragen und erst mal eine Trocknung abgewartet. Sehr gut, das sieht genau so aus, wie ich es wollte. Auch hier habe ich rechts viel und nach links hin zunächst einmal immer weniger verändert - schliesslich ist mein Modul noch im Rohbau.

Das Foto zeigt das nicht so gut, aber ich denke, das ist kein so gravierender Unterschied mehr zu Marcels Schwellen. Nun ja, das Tageslicht wird's im direkten Vergleich weisen. Da bekommt das Wort "Segmente" gleich eine ganz neue Bedeutung Winke .

"Now for something completely different", um es mit Monthy Python auszudrücken.

Das Stellpult

Auf mein Elektrik-Konzept bin ich ja schon eingegangen. Nun war aber die gute Frage - wohin mit den acht Ein-Aus-Ein-Schaltern für die Gleisabschnitte? Darüber muss ich mir nämlich nun flugs Gedanken machen, denn der Rohbau neigt sich dem Ende zu.

Die Schalter so an der Zarge anzubringen, dass die Kipphebel überstehen, ist keine gute Idee, außerdem ist da nicht genug Platz. Nach oben irgendwo in die Ecken gesetzt sieht blöd aus. Versenkt in den Zargenecken ist's wegen der Eckleisten und Füße auch kein doller Plan. Da können allenfalls die Schalter 1 bis 5 untergebracht werden.
Damit das Stellpult so halbwegs übersichtlich bleibt, benötigt es eine Fläche von gut 20 × 10cm, als absolutes Minimum 14 × 5cm oder 13 × 7cm. Das Stellpult sollte daher als separates Teil ausgebildet sein.

Wo ist die beste Stelle für die Anbringung? Natürlich senkrecht unterhalb der vorderen Stirnzarge! Denn da besteht keine Gefahr, dass Zuschauer mit den Jackentaschen hängen bleiben, das Stellpult stört nicht beim Betrachten oder Fotografieren, und es kann zu Transportzwecken über ein Scharnier nach hinten in den Kasten geklappt werden (versenkt).



Die Schnittzeichnung (links) erläutert das Prinzip. Im eingeklappten Zustand wird das Stellpult über einen Messing-Kugelschnäpper gehalten. Da das Gelände am gewünschten Anbringungsort um fast 3cm abgesenkt ist, reicht die Höhe gerade mal so eben, um das Pult im Kasten verschwinden zu lassen. Den Drehpunkt habe ich rot markiert.

Es ist keine gute Idee, das Pult im ausgeklappten Zustand starr zu verriegeln. Denn wenn jemand dagegen donnert, könnte es Schaden nehmen. Besser sind z.B. zwei kräftige Wickelfedern auf der Drehachse, die das Teil nach vorne drücken und sich einmal am Modul, einmal am Pult abstützen. Da die Schalter nur seitlich betätigt werden, braucht es da nicht so viel Gegendruck.

Wo werden die Verbindungslitzen (4 Eingänge, 16 Ausgänge) am Besten zum und vom Pult geführt? Natürlich möglichst nahe beim Drehpunkt und dann in der verlängerten Drehpunkt-Achse seitlich weg vom Stellpult. Denn so werden die Kabel nicht geknickt (und das noch mit engen Radien), sondern nur der gesamte Strang um 90° verdrillt. Das klappt - bei genug Länge - auch oft ohne Schäden. Ich habe in der Skizze beispielhaft drei orange-braune Kabel eingezeichnet.

Noch ein Tipp zu den Schaltern, falls Ihr auch mit so einer Lösung liebäugelt. Da gibt es nämlich leider erhebliche Qualitätsunterschiede, und die kleinen Burschen sind nicht billig. Mir sind im Laufe der Jahre schon einige davon ausgefallen. Da solltet Ihr also nicht unbedingt sparen.

Wenn ich soweit bin, zeige ich Euch dann auch diese praktische Lösung in der Praxis.

Beste Grüße,

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Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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theylmdl
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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BeitragVerfasst am: 16.04.06 00:00    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Feldbahner!

Die Schienenlaschen

Die Anbringung der Schienenlaschen ist ein ziemlich unerfreulicher Job. Sie tragen aber viel zum Aussehen der Gleise bei. Ein Beispiel mit Hilfe geätzter Schienenlaschen habe ich ja schon bei dem Gleisstück mit den Berthold'schen Systemschwellen gezeigt.

Nun gibt es auf dem Modul drei Sorten Laschen. Die einen können und sollten aus Metall und beidseitig auf die Schienenprofile gelötet sein. Bei schon verbauten Gleisen auf Polystyrol-Schwellen heisst es da zügig löten, sonst kann es leicht böse Schwellenverformungen geben Winke .



Die zweite Sorte kommt bei (beidseitig) isolierten Schienenstössen zum Einsatz. Da ist es natürlich nichts mit Metall. Also wurden hier kleine Streifen aus 0,5mm-Polystyrol aufgeklebt, und zwar teils mit Kunststoff-Kleber. Der löst nämlich die Rostfarbe auf den Schienen auch mit an, was für eine provisorische Fixierung reicht. Die Sache hat aber auch einen Nachteil. Die Kunststoff-Streifen werden dadurch sehr weich, und es dauert um die 12 Stunden, bis sie wieder richtig fest sind. Die Alternative dazu: Die Schienen werden von Farbe befreit, dann können die Streifchen mit Sekundenkleber aufgeklebt werden. Das habe ich auch probiert.



Dank der "Puzzlestein"-Bauweise bin ich bei den außen liegenden Schienen dann noch ganz gut zum Bohren der Löcher für die Schraubenimitationen an die Laschen herangekommen. Aber beispielsweise bei den Weichen-Herzstücken geht das nicht mehr. Wenn die Profile also nicht vor dem Einbau aufgebohrt werden, heisst es tricksen. Die kleinen Polystyrol-Laschen haben eine - wenn auch geringe - stabilisierende Wirkung. Also habe ich mindestens zwei Löcher von je einer Seite ziemlich schräg von oben durch die Laschen und Schienen gebohrt und dort meine Kupferdraht-Stückchen eingeklebt. Die Schrägstellung fällt später kaum noch auf.



An den anderen Stellen habe ich einfach ein erhitztes Stückchen Draht in das Polystyrol gedrückt, kurz gewartet und es dann abgezwickt. Das hielt nicht immer wie gewünscht, aber das ist nicht ganz so schlimm. Ordentlich eingerostet und im Gelände eingesenkt fällt das später weniger auf als das Fehlen der Laschen.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn die Laschen aufgelötet werden dürfen. Diese Sorte kann - wenn nicht mehr gebohrt werden kann - schon vorab mit den Schraubenimitationen versehen und dann aufgelötet werden.

Der dritte Typ Laschen ist besonders blöd: Der liegt nämlich genau auf der Trennstelle zwischen den Modul-Kästen. Diese Situation gibt es zum Glück nur an vier Schienen, hinten bei der zweiten Weiche von links. Das heisst, auch die Lasche selbst muss durchbrochen sein. Um mich nicht in Zeit raubendem Kleingefiesel zu verzetteln, habe ich dort einfach nur vorbereitete 0,3mm-Messingstreifen aufgelötet.

Auf der Lorenrahmen-Probeätzung waren nur wenige Schienenlaschen. Die waren schnell aufgebraucht, was kaum wundert, wenn man bedenkt, dass schon am Herzstück einer Weiche acht Stück benötigt werden. Daher ein Tipp: Helmut Schmidt hat sich Schienenlaschen mit Schraubenkopf-Imitationen ätzen lassen. Damit seid Ihr wahrscheinlich besser bedient als mit Handarbeit. Ihr könnt wohl als Buntbahner 'mal bei Helmut oder Thomas Engel nachfragen.

Ich schätze 'mal, dass es nicht genug Bedarf für durchbrochene Laschen gibt, sodass sich eine eigene Ätzung wohl nicht lohnt. Die weiteren nötigen Laschen habe ich mir also selbst aus 0,3mm-Blech geschnitzt. Dabei habe ich erst die Löcher vorgebohrt und dann die Laschen ausgesägt. Das geht mit weniger Verbiege-Gefahr beim Ankörnen.

Nun haben diese kleinen Schufte die unangenehme Eigenschaft, nicht nur an den Schienenstössen zu liegen, die durch die Anlage vorgegeben sind. Insgesamt muss ich 17 Schienenstösse auf dem Doppelmodul damit versehen. Bei 68 Laschen und 136 Löchern gewinnen das Wort "Stückzahl" und die Drohung "abgerissene Bohrer" eine ganz neue Bedeutung. Wer nicht ganz so fleissig sein möchte, sollte an gut einsehbaren Stellen geschraubte Laschen nachbilden und an den anderen zumindest die Laschen selbst, denn die fallen im Streiflicht doch gut auf.

Natürlich habe ich prompt eigentlich durchgehende Schienen einmal an einer falschen Stelle oben aufgesägt. Diese Spalte musste ich dann erst einmal wieder zulöten und in Form feilen.

Leider lassen sich die innen liegenden Laschen nicht so gut durch Pflanzen und Gelände kaschieren. Wer jedoch so wie ich darauf verzichtet, auch 1,8mm hohe Spurkränze zuzulassen, kann sich hier und da einige Quälerei sparen. Die Schienenköpfe der von mir verwendeten Profile sind etwa 1,2mm hoch und die Lasche liegt ja erst darunter. Und die Schraube bzw. Mutter noch weiter darunter. Andererseits fällt es natürlich auch auf, wenn genau an jedem Schienenstoss die Gleise bis zur Halskrause im Gelände versinken Winke .

Hier noch die Maße der von mir verbauten Schienenlaschen - ganz so genau habe ich mich da beim Eigenbau allerdings nicht daran gehalten.



Die Hochzeit

Nachdem nun die Weichen-Kombinationen soweit vorbereitet waren, konnte es an die Vermählung von Modul-Kästen und Gleistrassen gehen. Zuvor galt es aber noch ein paar Details zu klären.

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, sollte der kleine Unterstand bzw. Schuppen abnehmbar bleiben. Andererseits wurde ein Plätzchen gesucht, um die Schalter 1 bis 5 der Elektrik unterzubringen. Also habe ich flugs das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Voilà:



Dieser schicke Sperrholzkasten wird später nicht nur die Schalter, sondern im Betrieb auch allerlei sonstiges Verlust-gefährdetes Kleinzeugs aufnehmen wie beispielsweise Ersatz-Kuppelketten. Die untere Platte zur Aufnahme der Schalter - die ja nur zur Konfiguration benötigt werden - ist von unten aufgeschraubt und kann nachträglich "in Form" gebracht werden. Wie ich das mit der Stromübertragung für die gewünschte Petroleum-Funzel am Schuppen klären werde, habe ich ja schon gezeigt. So habe ich das unterdes auch hier gelöst, also mit Buchsen und Steckern im Rastermaß 2mm.

Dann war es endlich soweit. Na ja, "endlich" war diesmal nicht sooo lang, weil ich ja erst Anfang März mit dem Bau angefangen habe. Beim letzten Büchsenlicht seht Ihr hier vor unseren Mülltonnen-Containern die wahren Wertstoffe und zugleich den übelsten Kostenfaktor beim Modulbau als Größenvergleich Winke . Die Licher Privatbrauerei hat sicher schon mehr Geld bei meinen Feldbahn-Aktivitäten eingenommen als Hegob und Old Pullman, Fermatec und Drobeck zusammen...



Von außen hui, von unten pfui. Deswegen standen gleich schon wieder öde und Zeit raubende Arbeiten auf dem Programm. Nachdem die Trassen nämlich positioniert waren, mussten bei "entspannten", also nicht durch Gewicht oder anderes belasteten Modulkästen Unmengen von Versteifungs-Winkeln und -Plättchen angefertigt und aufgeklebt werden. Hier seht Ihr nur einen Bruchteil davon:



Ihr braucht Euch übrigens bei der "Puzzle"-Bauweise keine Gedanken zu machen, wenn Ihr Halteklötzchen unterklebt. Wie ich aus reicher Abriss-Erfahrung weiß, genügt eine kräftige Rohrzange, um solche Halter später zu entfernen. Dabei bricht zwar keine fachmännische Klebestelle, aber wohl das Holz. Und der Rest ist schnell abgeraspelt und -geschliffen. Beachtet bitte vor allem die Diagonalstreben an den Außenzargen (hier sind erst acht von zwölf eingesetzt). Diese verbessern die Verwindungs-Steifigkeit ungemein.

Beim Einsetzen der Klötzchen solltet Ihr auch noch dies bedenken. Eine durchgehende Grundplatte wirkt - ähnlich wie bei einer Gitarre oder Violine - wie ein großer Resonanzkörper. Leider überträgt dieses Instrument vor allem unerwünschte Geräusche. Ihr könnt leicht testen, wo am Besten ein Klötzchen zur Dämpfung der Schwingungsbögen aufgeklebt wird. Legt das Modul wie im Bild auf die Seite. Drückt nun von der Unterseite ein Holzstück an eine potenzielle Klebestelle und klopft mit einem Finger von der anderen Seite auf die Gleistrasse. Ihr werdet sehr schnell merken, wo das Geräusch dumpfer oder leiser wird. Da sollte dann ein Klötzchen hin.

Je inhomogener der Untergrund wird, und je öfter der Faserverlauf wechselt bzw. es einen Material-Übergang gibt, desto leiser wird das Ganze.

Österliche Grüße,

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Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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Tobi
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Anmeldungsdatum: 11.09.2004
Beiträge: 2971
Wohnort: Im Schwabenländle

BeitragVerfasst am: 16.04.06 09:53    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

dein Baubericht lässt keine Wünsche offen, das ist Spitzenmodulbau!
Die Farbgestaltung der Gleise sieht bereits sehr gut aus, da bin ich gespannt, wann (und wie) das erste Grün sprießen wird.

Der Gleisplan bietet Rangiermöglichkeiten bis zum kapitalen Motorschaden, aber es fehlt noch die passende Lok vor den feinen Loren... Grins

Staunende 30mm-Grüße

Tobi
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Marcel
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Anmeldungsdatum: 01.03.2003
Beiträge: 2956
Wohnort: Hägglingen / Schweiz

BeitragVerfasst am: 16.04.06 12:52    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Thomas

Auch wenn ich in der gleichen Spurweite und auch Modulkästen in der gleichen Grösse wie du baue, ist es für mich immer wieder interessant, deine ausführlichen Berichte über dein minutiöses Vorgehen zu lesen, denn ich lerne gerne immer noch was dazu.

Obwohl bei mir noch einige Schienenlaschen fehlen, habe ich bisher nur solche in Messingausführung verbaut, auch an Stellen welche strommässig getrennt sind. In diesen Fällen habe ich die Messinglaschen auf der Rückseite und an den Kanten mit Klarlack lackiert und diese anschliessend mit 2K Kleber an die passende Stelle geklebt. Funktioniert auch, d. h. die Stromkreise bleiben getrennt.

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mein BUCH
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theylmdl
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 18.04.06 00:19    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo!

@Tobi: Danke für das Lob. Mit dem Grün - und überhaupt mit Arbeiten "oben" - das wird wohl leider noch etwas dauern.

@Marcel: Verlegen Das ist ja wohl noch sehr die Frage, wer hier von wem 'was lernen sollte... Das mit der Klarlack-/Klebstoff-Isolierung ist eine gute Idee. Aber da ich gerade so ein wenig im Zeitdruck bin, belasse ich's bei Polystyrol.

Die Oster-Feiertage wurden weidlich genutzt, zumal meine Tochter leider mit der Frau Mama auswärts weilte. Allerdings, hier gab es nicht so viel für's Auge, mehr 'was zum Trainieren nahezu asiatischer Geduld.

Stellpult Nummer 1 (1)



Nachdem ich einen ergonomisch günstigen Platzbedarf ermittelt hatte, habe ich zunächst eine Grundplatte für das kleine, klappbare Stellpult ausgesägt. Dann habe ich mir das Gleisbild in CorelDraw® gezeichnet und ausgedruckt. Die Bohrungsstellen für die Schalter wurden mit einer Stecknadel übertragen.

Dann habe ich die Zargen des Stellpults und die Scharniere gebaut. Beim folgenden Bild werdet Ihr sicher denken, eben ist der Mann wahnsinnig geworden.



Okay, ich geb's zu, ich bin schon wahnsinnig geworden. Und zwar immer dann, wenn wegen schlechter Lichtverhältnisse, Chaos oder Hektik oder anderer widriger Umstände vermeidbare Pannen passiert sind. Da tut so ein Glühlämpchen samt E5,5-Fassung nicht so weh, das könnt Ihr mir glauben. Jedenfalls nicht so weh wie schwere Kurzschlüsse oder abgestürzte Modelle.

Da ich ein Korinthen-Kacker erster Güte bin, habe ich auch gleich die Rückseite des Stellpults gegen Vandalismus in Form verirrter Schraubendreher etc. geschützt. Auf dem Foto könnt Ihr auch gut die Scharnier-Konstruktion erkennen.



Die Anbringung von Kugel- und Magnetschnäppern ist ein kniffliger Job, an dem ich auch lange üben musste. Dabei hilft dieser Trick:



Baut den Halter an einer Seite an und bestreicht das Gegenstück mit Farbe. Dann drückt Ihr das Ganze in die Ruheposition, und schon sind die gewünschten Bohrungs-Stellen übertragen. Nach erfolgter Trocknung der Farbe kann diese leicht wieder abgeschliffen werden (nach dem Bohren der Löcher Winke ).

Die Elektrik (2)

Jammer, ach und weh... Marcel hat unlängst schon in einer E-Mail geargwöhnt, ich sei ein großer Freund von Betriebs-Sicherheit. Oh ja, das bin ich. Ich finde es ziemlich prickelnd, wenn ein Anlagenteilstück auch nach zehn bis zwanzig Jahren noch Betriebs-fähig ist. Um dieses hehre Ziel zu erreichen, bedarf es jedoch einiger Sorgfalt in mehrere Richtungen.

Erstens muss die Verkabelung so sorgfältig wie irgend möglich aufgebaut sein. Und zweitens müsst Ihr sie sorgfältig dokumentieren. Elektroniker wissen, dass dies die erste Bürgerpflicht ist Winke . Bei meinem kleinen Feldbahn-Modul geht's ja noch, da lassen sich die Leitungen zur Not verfolgen. Aber bei größeren Projekten klappt das nicht mehr. Das heisst, wenn mir morgen ein Ziegelstein auf den Kopf fällt, kann außer mir niemand mehr etwas mit meinem Gebastel anfangen, wenn ich das nicht dokumentiere. Und da es sonst niemand findet, natürlich vor Ort.

Im Handel sind allerlei schicke Lötleisten für gutes Geld zu haben. Billiger geht's mit Streifen von Kupfer-kaschierten Platinen, in die Ihr regelmässig Schlitze einsägt:



Prüft bitte mit einem einfachen Vielfach-Messgerät, ob der Schlitz im Kupfer auch seinen Zweck erfüllt Sehr glücklich . Die Eigenbau-Lösung hat gegenüber den genieteten Lötösen-Reihen den Vorteil, dass sich nichts verdrehen kann. Wo ich solche Dinge unter den Grundbrettern angebracht habe, wurden letztere zunächst mit Clou®-Schnellschleifgrund eingelassen. Vorteil: Ihr könnt fast sofort weiter arbeiten und die "Umgebung" später versiegeln. Das macht durchaus Sinn, denn Holz, lebt, atmet und verzieht sich. Die freien Bereiche werden später mit allerlei "Giftmüll" zugesaut werden.

Die "Dominokaner" (© des Ausdrucks: Berthold) sind sich wohl betreffs der Fahrstrom-Übertragung von einem zum nächsten Modul nicht ganz einig. Irgendwie "klemmte" sich heraus, dass es irgendwas zwischen Schraubklemmen und 4mm-Bananensteckern sein soll. Und natürlich auch Anschluss-Platten unter den Modul-Verbindungsschrauben M8 in Löchern mit 10mm Durchmesser. Aah ja! Kurz gegrübelt... Hmmmja, so könnt's gehen:



Ich habe mir 4mm-Schraubklemmen auf Messing-Plättchen und diese auf Platinen-Stückchen gelötet. Daran kam dann ein fetter 1,5mm-Draht. Das Foto zeigt die Teile und das Ergebnis. Damit habe ich eigentlich alles erschlagen. Erstens kann ich da 4mm-Bananenstecker einklemmen, zweitens Kabel, und drittens Adapter-Kabel für den Anschluss über die Befestigungsschrauben der Modul-Kästen. Die vorab unten abgesägten Isolierungen habe ich mit ein wenig Sekundenkleber wieder aufgebracht. Die haben nämlich einen Vorteil: Sie sichern die Schraube gegen unbeabsichtigtes Herausfallen (beispielsweise beim Transport).

Die Klemmen-Paare sollten so angebracht werden, dass das leicht korrodierende Messing auch später noch mit einer Rundfeile blank gehalten werden kann, etwa so:



Zwischen den Modul-Hälften wollte ich nicht unbedingt einen großen, frei schwebenden Kabelverhau und habe daher, wie schon erwähnt und gezeigt, auf eine Sub-Min-D-Kombination aus Stecker und Buchse zurück gegriffen, mit 25 Polen. So viele benötige ich zunächst einmal nicht. Aber als Fuchs habe ich je zwei Pole für Sound, Elektronik-Stromversorgung und Licht reserviert, sowie je zwei für die auf der rechten Hälfte eigentlich nicht benötigten Fahrstrom-Ausgänge "rechts" und "links". Wer weiß, wofür das 'mal gut ist.



Das ist leider kein so prickelndes Foto. Dennoch sind zwei wichtige Dinge gut zu sehen. Zum Einen habe ich jeden Anschluss und jede Lötleiste vor Ort mit ausgedruckten Schildchen dokumentiert. Damit sie auch die Jahrhunderte überdauern, habe ich die Papier-Fetzchen nach dem Aufkleben (UHU® Alleskleber) mit Schnellschleifgrund eingelassen. Das klappt auch bei Tintenstrahler-Drucken hervorragend. Das Papier ist danach mit Kunststoff getränkt.

Zum anderen habe ich die 1,5mm-Drähte sorgfältig vorgebogen, dann die Enden absoliert, vorverzinnt und sie dann möglichst frei von Spannungen an die Anschlüsse gelötet. Das dauert schon ein Weilchen. Gegen Ende wurden die Drähte dann mit Kabelbindern fixiert. Achtet dabei darauf, dass die Schnittstelle für den abgezwackten Rest der Kabelschellen nicht unten liegt. Da kann man sich böse dran weh tun. Das ist kein Oster-Scherz.

Achtet bei dem Foto auch auf die schmalen Sperrholz-Streifchen zwischen den "Puzzle-Teilen". Rechts oben fehlen die noch. Diese Streifen erfüllen zwei Zwecke: Die schon angesprochene Geräusch-Dämpfung, aber noch wichtiger: Wenn Ihr später mit dem bekannten Holzleim-Wasser-Spülmittel-Gemisch an's Einschottern geht, fliesst Euch die Suppe nicht unter das Modul (um dort eine heillose Sauerei anzurichten).

So, das war's für Ostern. Beste Grüße,

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Berthold
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Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beiträge: 339
Wohnort: Mühltal

BeitragVerfasst am: 19.04.06 23:19    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

Deine werdenden Module haben irgendwie was erschreckend perfektionistisches.
Aber wenn ich mich richtig erinnere, war die Lösung mit den Füßen noch nicht so ganz klar.
Ich habe hier für meine Kisten was gemacht, auf der Basis schlicht, einfach und
trotzdem billig. Die Beine sind rund und das Gewinde für die Höhenverstellung ist oben.
Das ist für gram- und sonstige Gebeugte äußerst vorteilhaft.

Die wenigen Teile kosten fast nix und das zweite Foto zeigt wie und wo sie sitzen.
Ich gebe zu, es geht auch komplizierter, aber im Moment war es für mich das Schnellste.

Schöne Grüße
Berthold



Fußteile.jpg
 Beschreibung:
Das ist alles für einen Fuß, davon habe ich elf :–}
 Dateigröße:  246,3 KB
 Angeschaut:  141 mal

Fußteile.jpg



Modulecke.jpg
 Beschreibung:
So sieht's in den Ecken aus
 Dateigröße:  332,74 KB
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Modulecke.jpg



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theylmdl
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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BeitragVerfasst am: 19.04.06 23:54    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Berthold!

Herzlichen Dank für den gut bebilderten Tipp - gut, einfach und billig!

Zitat:
Deine werdenden Module haben irgendwie was erschreckend perfektionistisches.

Verlegen "Ich kann so basteln nur, und sonst gaaar nichts", um es mit Marlene Dietrich auszudrücken Winke Geigend . Schlimm, nicht wahr...

Holger hatte auch einen Vorschlag zum Thema. Er denkt an Vierkante, die ein wenig flacher sind als Vierkant-Beine, und zwischen die ein Vierkant-Fuß an die Zargen gepresst wird, und zwar mittels Schlossschrauben und Flügelmuttern. Das ist mir aber nix wegen der schon erwähnten Sakko-Taschen, ich habe es draussen gerne glatt wie eine neuere Hollywood-Produktion. Die Idee finde ich aber ganz gut. Ich schau' mir jetzt erst 'mal Anfang Mai Marcels Lösung an, der mich wohl auch in Schenklengsfeld auf "Höhe" halten kann.

Da Holger wohl demnächst noch einmal zu einem der berüchtigten "konspirativen Treffen" hier eintrudeln wird, werden wir als Dream Team das Thema noch einmal durchdenken.

Stabile Grüße,

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Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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hguent2003



Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20.04.06 01:03    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

ich schau jeden Abend mal wieder rein, um zu erfahren, was Du neues an Deinen Modulen getan hast. Echt phänomenal. Auch wenn ich von der "halben" Spur komme (0e) finde ich hier immer tolle Anregungen. Das gilt übrigens für das gesame Forum Respekt

Eine gute idee für Modulbeinhalterungen findest Du hier:
http://www.schmalspur0-bonn-koeln.de/modellbau/modulbeinhalterung/mbau_modulbeinhalterung.htm Vielleich kannst Du ja was damit anfangen.

Gruß

Harald
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theylmdl
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 24.04.06 00:41    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Heute nur kurz.
@hguent2003 (Harald): Vielen Dank für den Link. Die Idee finde ich ziemlich pfiffig - wenn ich auf für die hier gewünschte Verstellbarkeit den Klemm-Knebel genau um 180° gedreht anbringen würde. Ich denke, ich werde mir auf Basis dieses Gedankens später etwas basteln können, zumal Holger schon eine vergleichbare Idee hatte.

Beim Modul geht es zwar langsam, aber stetig vorwärts. Groß zu gucken gibt es noch nichts. Da ich heute aber im Frankfurter Feldbahn-Museum war, um für Marcel und mich zum Modellbautag ( http://www.buntbahn.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5034 ) ein lauschiges Plätzchen zu reservieren, kann ich hier auch 'mal ein Vorbildfoto der von mir nachgebauten Umlenkungen an den Weichen einfügen.



Mit der Elektrik bin ich mit Ausnahme der Schalter und ein von ein paar Kleinigkeiten durch. Besonders auf der linken Seite sind wegen der dort liegenden Stellpulte dann doch einige Meter Draht und Litze verwurstet worden.

Die aufgeklebten Ausdrucke der Stellpulte habe ich mit Schnellschleifgrund imprägniert, die Deckschicht Klarlack trocknet gerade vor sich hin. Die Adapterkabel "Schraubklemme auf Scheibe M8" werden morgen wahrscheinlich ein Opfer meiner diebischen kleinen Elster Chiara, die funkelnd-blanke Gegenstände liebt. Aber noch liegen die Teilchen in meinem Blickfeld Winke .

Übermorgen werden dann bei einem Schraubenarzt-Termin auch die Spax® an der Oberseite gezogen und durch Holz-Implantate ersetzt werden. Beim Übergang zum Puzzleteil mit den Berthold'schen Stahl-System-Schwellen gibt es einen rätselhaften Höhenversatz, der wird dann auch gleich ausgemerzt. Das ist ja dank der Einzel-Bauweise kein großes Thema. Und vielleicht hat die DigiCam dann ja auch wieder 'was zu tun.

Soviel für heute, und beste Grüße -

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Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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