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Hilfe Dampfgenerator Analog

 
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Alf



Anmeldungsdatum: 05.03.2017
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 14.03.17 17:10    Titel: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo, Winke
ich bin neu hier und habe mal eine frage. Ich Bau mir eine Gartenbahn, es soll im US still werden. Zwei Loks sind auch schon da und diverse Anhänger. Fahren tu ich noch Analog, die Dampfloks sind mit einen Rauchgenerator ausgestattet, in der kleinen Lok "Helena von Lehmann" ist ein Rauchgenerator von SEUTHE Nr.7 drin. Dan habe ich noch eine Lok von Bachmann Narrow Gauge 4-6-0 was da für ein Dampfgenerator drin ist weiß ich noch nicht so genau.
Nun zur Frage, im analogen Fahrbetrieb ist der Dampf nicht gerade besonders gut.
Was kann, man im Analog betrieb machen das auch, da der Dampf gut zur Geltung kommt?

Für Hilfe wäre ich Dankbar!
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volkerS
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 992
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 14.03.17 21:02    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo Alf,
eine Möglichkeit ist, du schaltest in die Motorleitung 2x3 Dioden 1N4001 (je 3 in Reihe und diese gegeneinander gepolt parallel) Damit fährt deine Lok langsamer und du du hast für die gleiche Geschwindigkeit wie vorher ca. 2 V mehr Spannung am Gleis, damit auch mehr Dampf.
Alternativ, du suchst mal bei E... nach dem Trix EMS Fahrpult. Dieses wird zwischen deinen Fahrpult und das Gleis geschaltet. Die Lok wird mit dem Fahrpult gesteuert, der Dampf mit dem EMS-Pult.
Volker
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holgig
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Anmeldungsdatum: 23.02.2017
Beiträge: 59
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 15.03.17 11:55    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo Alf,

statt eines EMS-Modul und herkömmlichen Analogfahrregler tut es auch ein PWM-Drehzahlsteller/Fahrregler. Die gibt's für unter 10 EUR in der Bucht (suche nach Drehzahlsteller und PWM). Dazu wird noch ein Umschalter (Kippschalter 2polig) benötigt für die Fahrrichtung und eine Gleichspannungsquelle.

Diese PWM-Regler geben immer die volle Spannung ans Gleis, so dass Licht und Verdampfer ihre Arbeit beginnen, bevor die Lok losfährt = Licht und Dampf also auch im Stand. Außerdem werden die Langsamfahreigenschaften verbessert.
Bitte darauf auchten, dass die Pulsfrequenz 13 kHz und höher ist, sonst gibt's ggf. ein störendes Pfeifen aus dem Motor, was zu einer E-Lok passt, aber nicht zu einer Dampflok. Winke

Viele Grüße
Holger

Nur so nebenbei:
Das gleiche geht auch mit einer RC-Funke und einem RC-Fahrregler. Dann hast du einen Funk-Fahrregler für die Analogbahn.
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volkerS
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 992
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 15.03.17 18:58    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo,
ob das mit einer PWM-Steuerung funktioniert bezweifle ich.
Richtig ist, dass immer die volle Versorgungsspannung am Gleis anliegt, aber durch die Schaltzeiten von an-aus wird ein Mittelwert gebildet wird, der wiederum eine Spannung von 0 bis Maximum ergibt.

Zum EMS-Fahrpult und den Möglichkeiuten vielleicht mal den folgenden Link ansehen. Dampfentwickler: Lust oder Frust
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=77589&hilit=EMS
Volker
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holgig
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Anmeldungsdatum: 23.02.2017
Beiträge: 59
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 15.03.17 23:54    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo Volker,

folgendes Filmchen zeigt meinen damaligen Umbau mit einen Seutheverdampfer bis 22 V und 22 V PWM an den Schienen. In der Stirnlampe war noch die originale Glühlampe. Gepulst wurde mit 100 Hz, was zwar einen kräftigeren Dampf erzeugte, aber auch bei verschiedenen Motoren ein störendes Nebengeräusch.
Mit einer Frequenz von ca. 5 kHz war das Geräusch nicht mehr so stark, der Verdampfer brauchte aber auch mehr Zeit zum Aufheizen. Der längere Aufwärmzeit kann man verkürzen, indem der Verdampfer durch einen 6-V-Typ ersetzt wird und ihm einen Gleichrichter und einen Schaltreger auf 5 oder 5,5 V vorschaltet. Bei analogen Loks würde ich ohnehin 5 bzw. 6 V Verdampfer einsetzen.
Zum Youtube-Filmchen

Das Vorschalten einer Diodenkette habe ich auch einge Zeit gemacht. Sie nützt aber nur wirklich, wenn der Verdampfer und das Licht auf 5 oder 6 V umgebaut sind. Alfs Verdampfer liegt jedoch im Spannungsbereich von 11 - 16 V und die angemessene Fahrspannung bei einem über Spannung geregelten Fahrregler bei der Lok bei ca. 12 V. Da hat der Verdampfer kaum eine Chance, ausreichend heiß zu werden. Bei einer Schienenspannung von 15 - 16 V und PWM wird der Dampferzeuger aber wenigstens mit einer ausreichend hohen Spannung versorgt.

Inzwischen fahren meine Loks mit RC und Akku. Die von mir verwendeten RC-Fahrregler haben ebenfalls PWM bei ca. 15 - 18 kHz. Das funktionert im Prinzip auch, aber ich habe die Dampfschaltung dank Akkus anders gelöst. Das Licht liegt weiterhin parallel zum Motor, wird aber, um Akkkustrom zu sparen, durch LEDs erzeugt, die im Stand natürlich heller sind.

Viele Grüße
Holger
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volkerS
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 992
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 16.03.17 03:09    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo Holger,
jetzt hellt sich die Sache auf.
Du hast keine PWM verwendet sondern eine mit 100Hz geschaltete Niederfrequenz von 5kHz. Also die klassische NF-Zugbeleuchtung aus der Analogzeit der Modellbahn gepulst. Üblich waren bei diesen NF-Zugbeleuchtungen allerding Frequenzen von 20kHz, da hört man dann auch kein Motorpfeifen mehr. Diese Technik funktioniert natürlich. Ob man dabei die Höhe der NF-Spannung ändert oder mit 100Hz pulst ist im Ergebnis gleich. Eine echte PWM, wie sie in RC-Fahrtreglern oder heutigen Digitaldecodern zur Geschwindigkeitssteuerung der Motoren verwendet wird, funktioniert nicht, da hier eine DC-Spannung geschaltet wird. Die Trix EMS-Steuerung ist genau das gleiche Prinzip, 19kHz NF-Spannung, die in der Höhe variiert wird. Loks, die die entsprechende Auswerteschaltung eingebaut hatten, konnten in Geschwindigkeit und Richtung gesteuert werden.
Ohne Lok auf dem Gleis hat man eine einstellbare Spannung für Zugbeleuchtung oder Dampferzeuger.
Volker
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holgig
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Anmeldungsdatum: 23.02.2017
Beiträge: 59
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 16.03.17 08:41    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo Volker,

es handelt sich in beiden Fällen laut Hersteller um Drehzahlsteller bei denen mit einer festen Frequenz Gleichstrompulse unterschiedlicher Länge (je nach gewünschter Motorgeschwindigkeit) an den Motor gegeben werden, einmal als Fertigmodul mit einstellbarer Pulsfrequenz (50 bis 5000 Hz), das andere mit fester Frequenz von 100 Hz. Nach meinem Verständnis ist das PWM. Von Wechselspannung oder Überlagerungen war in den Beschreibungen nichts zu lesen ...

Den gleichen Effekt hatte ich auch mit meinem damaligen analogen Funkfahrregler Train Engineer, laut Beschreibung ebenfalls mit PWM. Dessen Frequenz ist mir nicht bekannt, liegt aber so, dass er mit keinem Motor Störgeräusche verursacht.

Ich würde das gerne rekonstruieren, habe aber inzwischen auf RC-Steuerung umgestellt. Ich schaue am Wochenende einmal, ob ich eines der Geräte wiederfinde. Verwirrt

Viele Grüße
Holger

Nachtrag:
Anbei die Bedienungsanleitung des einen Geräts. Die Arbeitsweise wird ausdrücklich als PWM beschrieben. Einstellbar sind die DC-Pulsabstände (50 bis 5000 Hz) und die Pulsweite (1 - 99 %).
https://www.pollin.de/shop/downloads/D810026B.PDF
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volkerS
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 992
Wohnort: Bermersheim

BeitragVerfasst am: 18.03.17 20:08    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

Hallo Holger,
bei PWM-Steuerungen muss man immer 2 Parameter unterscheiden.
Erstens die Frequenz, diese gibt an, wieviele Impulse pro Sekunde (Hz) möglich sind und zweitens das Tastverhältnis innerhalb eines Impulses (0 -100%). Bei 100Hz ist das gerade einmal die Impulsrate nach einem Brückengleichrichter am Trafo (natürlich mit low/high-Wechseln, keinen Sinuskurven).
Volker
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holgig
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Anmeldungsdatum: 23.02.2017
Beiträge: 59
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 19.03.17 02:37    Titel: Re: Hilfe Dampfgenerator Analog Antworten mit Zitat

volkerS hat folgendes geschrieben::
Hallo Holger,
bei PWM-Steuerungen muss man immer 2 Parameter unterscheiden. ...


Hallo Volker,

danke für die Erläuterung. Das hatte ich durchaus vorher schon verstanden, konnte mich aber vielleicht nicht so deutlich ausdrücken wie du.
Der im Filmchen gezeigte Fahrregler hatte 100 Hz, ein anderer lag bei 4 - 5 kHz und ein dritter wohl darüber, da die selben Loks keine Pfeifgeräusche germacht haben. Dennoch gab's den gleichen Effekt wie im Filmchen, so dass ich die ursprünglich verbauten doppelten Diodenreichen (wie in deinem Tipp) wieder entfernen konnte.

Viele Grüße
Holger
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