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Goldcaps revisited

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Henry (Henner)
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1150
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 05.06.17 20:18    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Hallo Moritz, Volker,
Die Z-Dioden fuer Spannungen unterhalb etwa 6V haben einen sehr "weichen" Knick. Da gehen die Leckstroeme schon mal in die 10..50mA, d.h. es kann moeglich sein, dass Deine Kette nicht richtig geladen wird. Miss mal die Spannung an Deinem Powerpack nach dem Widerstand. Die Doppelschichtkondensatoren (nicht Elkos), die Du gewaehlt hast, sind ein ganz guter Kompromiss zwischen Preis und Innenwiderstand (1Ohm, d.h. 10Ohm fuer die Kette). Allerdings kann Deine (Anfangs-)Spannung bei etwa 100mA Belastung um ca. insgesamt 1V zusammenbrechen, bei hoeherer Belastung entsprechend mehr. Ich wuerde mal die Z-Dioden weglassen. Mit 10 C's in Reihe solltest Du keine Probleme bekommen.
Regards

_________________
Henry (Henner)
Donkey Doktor EDH Lumber Company
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BR365
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 29.06.2015
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 05.06.17 21:11    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Hallo Henry,
danke für die Erklärung, das wird wohl das Problem sein. Dann löte ich die Z-Dioden wieder ab und teste erneut. Da mit max. 18V gefahren wird, liegt die Ladespannung pro Elko mit 1,8V ja noch deutlich unter den 2,5V. Da sollte dann hoffentlich auch bei den Toleranzen der Elkos nichts passieren.

Gruß,
Moritz
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fido
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Anmeldungsdatum: 19.02.2003
Beiträge: 10196
Wohnort: Herbipolis

BeitragVerfasst am: 06.06.17 14:07    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Hi Moritz,

ich verbaue in den letzten Jahren meistens 10 Goldcaps á 2,5V und hatte auch bei 22V am Gleis noch keine Probleme mit den Goldcaps. Es fällt ja auch Spannung am Eingangs-Gleichrichter des Deoders ab.

_________________
running dog Viele Grüße, fido
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BR365
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 29.06.2015
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 06.06.17 21:44    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Danke auch Dir, Fido.

Aber nun bin ich doch stutzig geworden. Habe ich doch in diversen Beiträgen auf anderen Seiten gelesen, dass sich der LokSound V3.5 XL angeblich gar nicht puffern lässt bzw. zusätzlich die Pufferschaltung auch für die 5V-Spannung benötigt, die man an den Lötpads an der Unterseite anschließen muss.

Meine Versuche zeigten jedoch eine Pufferwirkung, wenn auch schwächer als erwartet, was ich aber eher auf die z-Dioden zurückführe.

Ich werde daher wie folgt vorgehen:
1. z-Dioden entfernen und erneut testen.
2. ggf. Zusätzlich die 5V-Spannung puffern mit einem Elko oder 3x2.5V HighCaps.

Gruß
Moritz
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Henry (Henner)
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1150
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 06.06.17 22:32    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Ich kenne diesen Decoder nicht, aber im Normalbetrieb bekommt er seine gesamte Energie ueber die Schienen. Wenn Du hinter dem Brueckengleichrichter pufferst, sollte das ausreichen (sofern nicht ein zweiter Gleichrichter fuer 5V eingebaut ist, was ich bezweifele). Uebrigens etwas OT: Ich sehe, Du baust das in einen WEG Triebwagen ein. Ich habe sowas in HOm (ebenfalls mit Pufferkondensayoren) in der Mache: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=145389
Regards

_________________
Henry (Henner)
Donkey Doktor EDH Lumber Company
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BR365
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 29.06.2015
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 07.06.17 07:43    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Hallo Henry,
der T34 ist nicht meiner, sondern gehört meinem Nachbarn, der hier im Buntbahn-Forum auch angemeldet ist. Ein tolles Handarbeitsmodell.

Deiner sieht auch schon gut aus, ich bin auf die Bilder gespannt, wenn er mal fertig lackiert ist.

Noch eine Frage zu Deinem Decoder: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?p=1641373&sid=c9fb706482493171cb7965962477483c#p1641373

Wieso schließt Du den Decoder über einen 33 Ohm Widerstand an die Gleisspannung an? Mit 0,5W dürfte der erstens zu schwach sein und zweitens die Stromaufnahme des Decoders zu stark begrenzen.

Gruß,
Moritz
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Henry (Henner)
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1150
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 07.06.17 18:15    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

BR365 hat folgendes geschrieben::
Hallo Henry,
...Wieso schließt Du den Decoder über einen 33 Ohm Widerstand an die Gleisspannung an? Mit 0,5W dürfte der erstens zu schwach sein und zweitens die Stromaufnahme des Decoders zu stark begrenzen.

Gruß,
Moritz

Moritz,
der Decoder arbeitet mit 3V, d.h. ich muss ca. 10V "vernichten". Die Stromaufnahme der Faulhabermotore, die ich hier verwende, liegt bei etwa 30..40mA. Der Widerstand wird selbst im Dauerbetrieb gerade mal handwarm. Der Rest der Verlustleistung wird in dem Spannungsregler "verbraten". Als ich den Decoder 2008 entwickelte, musste ich einen Kompromiss zwischen Arbeitsspannung des damals verwendeten Mikroprozessors (>2,7V) und der Spannungsfestigkeit der Doppelschichtkondensatoren finden. Die Kondensatoren habe ich etwas ausserhalb der Spezifikation mit 3V betrieben (Saalflieger laden sie bis 3,6V auf!). Heute koennte man das wesentlich entspannter sehen, da es Kondensatoren gibt, die bis 3V arbeiten und Prozessoren, die bis 1,8V herunter funktionieren.
Das Ganze war damals fuer eine HOe Roco Feldbahnlok gedacht als Antwort zu einer Aussage, dass die Dinger nicht zu einem vernuenftigen Betrieb geeignet sind...
Regards

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Henry (Henner)
Donkey Doktor EDH Lumber Company
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coloradorailroad
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Anmeldungsdatum: 03.01.2011
Beiträge: 44
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 08.06.17 01:06    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Hallo Moritz,

der 3.5 möchte definitiv auch die 5V extra gepuffert haben.
Etwa 1/3 bis halbe Kapazität des "Leistungs"kondensators ist zu empfehlen.
Oder von diesem per Spannungsregler abzweigen.

Wenn die Pufferung der 5 V zu klein ist, merkt man das am plötzlichen Abschalten des Motors, ansonsten geht der Motor nur langsam in der Drehzahl runter.

Gruß
Wolfgang

_________________
Grüße aus dem Norden
Wolfgang

Toller Sound und viel Dampf (Bild klicken):
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Henry (Henner)
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 20.11.2007
Beiträge: 1150
Wohnort: Fremont, CA USA

BeitragVerfasst am: 08.06.17 02:43    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Kann jemand die Eingangsschaltung des LokSound V3.5 XL(Gleis -> Motorbruecke, bzw. Prozessor ) skizzieren?
Regards

_________________
Henry (Henner)
Donkey Doktor EDH Lumber Company
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davis
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 07.03.2003
Beiträge: 111
Wohnort: An der Ostsee

BeitragVerfasst am: 08.06.17 07:34    Titel: Re: Goldcaps revisited Antworten mit Zitat

Hallo Moritz,
jetzt habe ich doch mal ein Problem. Ich verwende seit Jahren mit bestem Erfolg fidos Schaltung mit Green-Caps 3,3F , 2,5V allerdings mit Lenz, Uhlenbrock oder Zimo- Decodern. Letztes Jahr habe ich mir die Kiss 99 6001 geleistet aus Mangel an Selbstbauvermögen, die nun den ESU XL 4.0 verbaut hat mit dem integrierten "Power Pack". Die Eigenschaften im Auslauf reichen nicht im Entferntesten an den Selbstbau C- Block heran. Kiss erzählt mir leider nicht, wie ich die Lok öffnen muss, ohne zu viel zu demontieren, um an den Decoder zu gelangen aber letztlich werde ich es doch tun müssen, um einen zusätzlichen Puffer einzubauen. Wie sind denn bei ESU die beiden Kondensatoren intern aufgeschaltet? Puffern sie nur 5V und kann man problemlos einen Puffer an die Zwischenkreisspannung (20V und Masse) legen?
Beste Grüße
davis
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