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mein Feldbahnprojekt im Mst. 1:35

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4heiner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 743
Wohnort: fonssilvana

BeitragVerfasst am: 22.02.14 23:43    Titel: Re: Feldbahn 1:35 Antworten mit Zitat

Hallo Marcel,

Zitat:
Diagnose: unheilbar

Geht mir genauso!
Könnten wir nicht wenigstens eine Reha z.B. bei der RhB beantragen?
Grüße
Egidius
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Marcel
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 01.03.2003
Beiträge: 2970
Wohnort: Hägglingen / Schweiz

BeitragVerfasst am: 23.02.14 17:55    Titel: Re: Feldbahn 1:35 Antworten mit Zitat

In der Zwischenzeit habe ich das 12 x 9 cm grosse Fassadenstück fertig gebaut ... und es hat wieder mal viel Spass gemacht Winke :



Nun gehts weiter mit mit den weiteren Teilen dieser Fassade, welche ich am Anfang meines Threads gezeigt habe.

Gruss Marcel

_________________
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Feldbahninfizierter
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Anmeldungsdatum: 11.04.2013
Beiträge: 45
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: 27.02.14 12:35    Titel: Re: Feldbahn 1:35 Antworten mit Zitat

Hallo Marcel!

Gut, daß Du die Größe Deiner Werkstücke dazuschreibst, sonst würde man meinen, es handelt sich um Originale.

Viele Grüße aus Salzburg
David
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Marcel
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Anmeldungsdatum: 01.03.2003
Beiträge: 2970
Wohnort: Hägglingen / Schweiz

BeitragVerfasst am: 27.08.14 20:42    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

Seit meinem letzten Beitrag, sind einige Monate vergangen. Dieses Projekt ist aber nicht gestorben oder in Vergessenheit geraten ... nein ganz das Gegenteil ist der Fall ...

Ende Februar 2014, habe ich von einem Produzenten von Modellbau- und Verwitterungsfarben, welcher gleichzeitig auch diesbezügliche Anwendungsbücher herausgibt, die Anfrage erhalten, ob ich an einem entsprechenden Dioramenbuch mitwirken möchte.

Das habe ich vom März bis jetzt getan und dem Verlag über 250 Bilder mit den einzelnen Bauschritten zugestellt. Das Dioramenbuch soll vor Weihnachten erscheinen. Leider darf ich (aus verständlichen Gründen) die Bilder nicht vor dem Erscheinen des Buches zeigen. Das Diorama im Mst. 1:35 ist so konzipiert, dass ich dieses später in dieses Projekt integrieren kann. Hier ist ein ganz kleiner Ausschnitt daraus zu sehen ... alle Teile sind im Eigenbau und im Mst. 1:35 entstanden mit ganz kleinen Ausnahmen, wie gleich zu sehen ist Winke : .... klicke hier

Nun geht es hier aber fast an der Stelle weiter, an welcher ich aufgehört habe. Im Innenhof des Bauernhofes, von welchem ich das erste kleine Wandstück gezeigt habe, möchte ich gerne einen kleinen Hühnerstall realisieren.

Hier ist meine Skizze davon, nach welcher ich das kleine Gebäude gerne basteln möchte:



Mal schauen, ob das wie gewünscht gelingt

Beste Grüsse
Marcel

_________________
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Helmut Schmidt
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Anmeldungsdatum: 24.02.2003
Beiträge: 3873
Wohnort: Barsinghausen

BeitragVerfasst am: 27.08.14 23:39    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

Hallo Marcel,

Zitat:
Mal schauen, ob das wie gewünscht gelingt


so sicher wie eine Schweizer Bank aber die Umsetzung interessiert mich auf jeden Fall.

_________________
Helmut Schmidt
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Marcel
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Anmeldungsdatum: 01.03.2003
Beiträge: 2970
Wohnort: Hägglingen / Schweiz

BeitragVerfasst am: 19.09.14 17:28    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

In der Zwischenzeit habe ich mit dem Bau des Hühnerstalls begonnen und so sehen die ersten Arbeitsschritte aus (sämtliche Bilder sind mit einem iPphone 4S unter der Sonne Kaliforniens entstanden Winke):

Meine Bauzeichnungen habe ich im Mst. 1:35 erstellt, so dass ich diese direkt als Vorlage verwenden kann:


Nach dem Aufkleben und Zuschneiden der Zeichnung auf eine Schaumstoffplatte, habe ich mit Weissleim die ersten Steinlagen aufgeklebt. Die Steine sind richtig gebrannte Ziegelsteine welche ich von der Firma Miniaturziegel bezogen habe:


Weitere Steinlagen sind dazu gekommen


Ich habe nur dort Steine aufgeklebt, wo diese später auch sichtbar sind. Die offenen Bereiche zwischen den Ziegelsteinen habe ich mit Gips aufgespachtelt.


Der verwendete Modellgips (Fa. Boesner), gehört für mineralische Bauteile zu meinen bevorzugten Baustoffen, da er innerhalb von ein paar Minuten aushärtet , eine gute Eigenfestigung hat und sich auch nach dem Aushärten sehr gut bearbeiten lässt.


Bis vor Kurzem (bei meinen Projekten im Mst. 1:22,5) habe ich die Steinfugen mit angerührtem Gips zugespachtelt und anschliessend mühsam die Steine wieder von den Gipsresten befreit. Jetzt im Mst. 1:35, wo die Steine und Fugen 60% kleiner sind, habe ich zu einer neue Methode angewendet, welche viel einfacher ist und auch viel bessere Ergebnisse bringt (warum bin ich nicht schon früher darauf gekommen … ). Ich habe eine Mischung mit 2/3 feinem Sand und 1/3 Gips erstellt (in Becher mit Deckel geben … schütteln … fertig) und diese anschliessend lose in die Fugen gefüllt.


Die losen Partikel habe ich mit einem Pinsel von der Steinoberfläche gewischt. Der Riss im Mauerwerk ist bereits in der Bauzeichnung zu erkennen. Die rechte Partie steht ab der Bruchkante gegenüber dem restlichen Mauerwerk 1mm vor, so dass ich in diesem Bereich auch ein paar schrägstehende Steine platzieren konnte.


Mit einer Pipette habe ich anschliessend Wasser zum Sand/Gips Gemisch zugegeben, so dass sich diese Mischung in den Fugen verfestigt hat.


Den Verputz habe ich als 0,5mm dicke Platte wiederum aus Gips separat hergestellt (2 Stk. 0.5mm starke Leisten auf eine Klarsichtmappe aufgeklebt und mit einem Stahllineal abgezogen). Ich verwende Gips immer pur ohne irgendwelche Zugabe von Leim oder anderen Zuschlagsstoffen, da die Eigenstabilität auch bei einer Wandstärke von 0,5mm immer noch sehr gut ist. Die separat hergestellte Platte habe ich mit Weissleim auf das Wandstück an die vorgesehenen Stellen aufgeklebt. Die jetzt sichtbaren Risse habe ich direkt nach dem Aufkleben durch drücken und seitliches Verschieben mit den Fingern hergestellt


Mit weisser und schwarzer Acrylfarbe (Mig Jimenez) und weisser, schwarzer und grüner Wasserfarbe (Schulmalkasten), habe ich die Alterungsspuren dargestellt (aufgepinselt).


So sieht das vorläufige Zwischenergebnis aus, nachdem ich ein paar Holzbretter anstelle eines Fensters in die Fensteröffnung eingesetzt habe. Es fehlen noch das Fenstergitter, welches ich aus Messingprofilen zusammenlöten möchte und ein paar weitere kleine Nuancen.


Beste Grüsse Marcel

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HSBAchim
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Anmeldungsdatum: 05.11.2010
Beiträge: 556
Wohnort: Meine

BeitragVerfasst am: 19.09.14 19:14    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

Hallo Marcel,

wieder zeigst du uns den morbiden Charme eines verfallenden Gebäudes. Bei deinen scharfen Bildern kann man sich einfach zurücklehnen und genießen. lupe

Aber zwei Anmerkungen möchte ich dann doch noch loswerden:

Die Verfugung mit dem Sand-Gips Gemisch erscheint mir auf dem letzten Bild ein wenig zu grobkörnig. Hast du vielleicht noch feineren Sand? Vielleicht ist auch die Verwendung von handelsüblichem Fugenmittel, wie es Fliesenleger verwenden, eine Alternative? Dieses könntest du mit der gleichen Technik trocken einbringen und danach anfeuchten.

Grübeln musste ich über den Verlauf des Setzungsrisses auf der rechten Seite. Irgendetwas stimmt damit nicht. In meinem Fotoarchiv habe ich dann folgendes Vorbild gefunden:


Setzungsriss in einer Hausfassade

Deutlich sieht man auf dem Foto, dass die Fassade rechts abgesackt ist, ähnlich wie in deinem Modell. Der Riss hat sich die schwächste Stelle in der Mauer ausgesucht, die eindeutig oberhalb der Fensteröffnung liegt. Bei deinem Modell geht der Riss aber durch die massive Wand rechts neben dem Fenster, was mir statisch nicht korrekt erscheint.

_________________
Viele Grüße

Achim
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Peter_T1958
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Anmeldungsdatum: 09.07.2014
Beiträge: 91
Wohnort: Schaffhausen (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 19.09.14 20:02    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

Hallo Marcel

Ich verfolge deine Arbeiten schon seit geraumer Zeit, auch wenn ich mich nie für Feldbahnen interessiert habe. Deine Arbeiten sind wohl das Beste, was ich bisher von einem Landsmann gesehen habe. Ich versuche auch deine Techniken für meine zukünftgen Ideen zu verinnerlichen.
Dieses Projekt hier hat die Chance, zu einer deiner besten Arbeiten zu werden auch wenn/vielleicht gerade weil du es in 1/35 baust. Ich bin gespannt auf die nächsten Bilder!
Auch wenn es mir nicht ansteht, vielleicht doch noch ein "constructive comment":
Auf deiner Pinterest Seite findet sich mein absoluter Favorit: "Schuppenwand in Holz". Nur diese paar alten Holzbretter mit dem Flechtenbefall. Aber gerade dieses Puristische macht das perfekte Modell aus!

Gruss vom Rheinfall
Peter

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Marcel
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Anmeldungsdatum: 01.03.2003
Beiträge: 2970
Wohnort: Hägglingen / Schweiz

BeitragVerfasst am: 21.09.14 18:20    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

Besten Dank für deine Überlegungen und konstruktiven Anmerkungen Winke .

Die Verwendung von Fliessenkleber wäre sicher auch eine gangbare Lösung um die Steine zu verfugen, dieser wird von Modellbauern auch vielfach verwendet. Gips ist aber nun mal seit Jahren mein bevorzugter Baustoff, welchen ich für sehr viele Anwendungen nehme. Wenn ich die Fugen hätte feiner haben wollen, hätte ich die Beimischung von dem feinen Sand weglassen können ... Winke, was mir aber aufgrund der Erfahrungen mit anderen Bauteilen nicht so gefallen hat.

Meine letzte Makroaufnahme zeigt im Licht der tiefstehenden kalifornischen Sonne, aufgrund des Streiflichts ziemlich starke Strukturen, welche von blossem Auge mit normaler Belichtung so nicht zu sehen sind. Aus diesem Grund habe ich hier noch eine Foto welche das Bauteil in effektiver Baugrösse zeigt.



Ich gebe dir Recht, bei einem Setzungsriss hätte meine Riss in der Fassade allenfalls einen nicht korrekten Verlauf, wobei Risse nicht zum Voraus berechenbar sind, weil verschiedene Einflüsse so einen Riss zusätzlich beeinflussen können.

Für den Riss in meiner Fassade, bin ich im Zusammenhang mit Sanierungsarbeiten, welche ich zu beurteilen und zu planen hatte, inspiriert worden ( in unserem Werk in Qingdao/China ...), welcher in der Art durchs Fenster gelaufen ist. Grund dafür waren nicht Setzungen, sondern stossende Bewegungen, welche das ganze Gefüge verschoben haben ...

@ Peter, besten Dank ... . Ich denke du meinst dieses Bild (mehrfach vergrössert, Brettbreite im Modell 5mm)

Zu diesem Wandstück habe ich einen ganz besonderen Bezug ... Manchmal kann man an einem Stück so lange malen wie man will, es will und will nicht gelingen. Bei diesem Bauteil ist mir das pure Gegenteil passiert ... ich konnte machen was ich wollte und es hat gleich gepasst. Darum gibt mir dieses Erlebnis Gewissheit, dass es gelingen wird, wenn es sein soll ... Winke

Beste Grüsse Marcel

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Peter_T1958
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Anmeldungsdatum: 09.07.2014
Beiträge: 91
Wohnort: Schaffhausen (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 21.09.14 18:42    Titel: Re: mein Feldbahnprojekt im 1:35 Antworten mit Zitat

Ja, Marcel, genau dieses Bild meinte ich! Und in dieser Grösse wirkt's umso beeindruckender. Irgendeine Chance zu erfahren, WIE du das hingekriegt hast?

Peter

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