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Todtnauerli – Nachbau Lok 74 der Lokalbahn Zell-Todtnau

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Hydrostat
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 07.07.2012
Beiträge: 4246
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.11.20 15:21    Titel: Re: Todtnauerli – Nachbau Lok 74 der Lokalbahn Zell-Todtnau Antworten mit Zitat

Auf den Vorbildaufnahmen ist zu erkennen, dass der größere Achsabstand auf der vom Zylinder abgewandten Seite liegt. Da Du die Lok jetzt ohnehin so weit auseinander hast, könntest Du das vielleicht noch anpassen?
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ZeTo74
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 10.02.2020
Beiträge: 34
Wohnort: an der Schweizer Grenze

BeitragVerfasst am: 16.11.20 15:00    Titel: Re: Todtnauerli – Nachbau Lok 74 der Lokalbahn Zell-Todtnau Antworten mit Zitat

Nach den Verdampfer-Tests war denn auch recht schnell klar, dass das ursprünglich angedachte und technisch mögliche Subprojekt
„Realisierung Zylinderdampf“ aus Platz- und betrieblichen Risikogründen nicht über den Status Idee hinauskommen würde.
Dadurch würde die, genauer gesagt, ‘meine Welt‘ aber auch nicht untergehen…


Bild 14: Träger Elektrik von oben (ZeTo74)


Auf der Portalfräse wurde nun die Trägerplatte, bestehend aus 2mm starken, schwarz durchgefärbtem Polystyrol, passend in Größe
und mit den erforderlichen Aussparungen / Befestigungspunkten gefräst und anschließend noch einmal mattschwarz lackiert.

Mittig Halter für Widerstandsplatine und ober der digitale Massoth Rundkesselverdampfer (runde Bauform mit nur 30 mm
Außendurchmesser sowie Temperatur- und Trockenlaufschutz); speziell ausgewählt, um den späteren Platzverhältnissen im Kessel
gerecht werden zu können.


Bild 15: Träger Elektrik von unten (ZeTo74)


Auf der Unterseite sind die entsprechenden Abstandhalter zum Ausgleich der jeweiligen Höhendifferenzen zum LGB-Fahrwerk
erkennbar (geklebte und mitlackierte Muttern).


Bild 16: Träger Elektrik teilbestückt (ZeTo74)


Trägerplatte mit bereits montiertem und zum Rundkesselverdampfer passenden Massoth eMOTION XLS Sounddecoder, auf den ich
den Spreewald-Sound habe aufspielen lassen (nachdem ich mir alle verfügbaren Dampflokklänge durchgehört hatte), weil ich diesen
mangels Originalsound subjektiv passendsten bzw. realistisch gefunden habe.

Im Vordergrund die fertig gelötete Widerstandsplatine mit linkerhand den Anschlüssen Lichteingang Vorne (gelb) und Hinten (rot)
und 2 x 3er Vereinzelung (braun/gelb/rosa bzw. grün/grau/blau rechterhand), individueller Widerstand für jede einzelne Laterne,
um eine potentielle Überspannung bei Ausfall einer einzelnen LED für die restlichen Leuchten zu vermeiden.


Bild 17: Träger Elektrik vormontiert (ZeTo74)


Hier die vormontierte und verkabelte Trägerplatte mit der kesselinternen Elektrik.
Ansicht von oben.
Von viel übrigem Platz kann man nicht gerade sprechen, insbesondere, da noch ein “paar Kabel“ dazu kommen werden…


Bild 18: Ansicht seitlich (ZeTo74)


Das Ganze nun von unten/seitlich.

Provisorisch unter dem Polystyrol durchgeführt die Kabelführung grün/grau/blau für den späteren Anschluss der hinteren Loklaternen.
Rechts die mit der Heißklebepistole befestigte Steckerleiste für den späteren Anschluss der einzelnen Frontlaternen wobei die
Befestigungsschrauben des Verdampfers auszusparen waren.

Nach mehreren Versuchen hatte ich mich letztlich für diese steckbare Lösung des Lampenanschusses entschieden, um eine
Demontierbarkeit sicherstellen zu können, falls man früher oder später wieder einmal -wohl eher unfreiwillig- an das Fahrwerkinnere
oder den Verdampfer kommen müsste…

Die Bohrung für das Lüfterrad des Dampfgenerators wurde bewusst nicht kongruent ausgeführt, damit die benötigte Luft von unten
und seitlich anströmen kann.


Bild 19: Fahrwerk und Elektrik von oben (ZeTo74)


Draufsicht auf das (Zwischen-)Ergebnis nach “Verheiratung“ von bestückter Trägerplatte mit Fahrwerk; Anschluss/Ordnung aller vom
Fahrwerk kommenden und bisher vorhandenen Kabel incl. Taktgeber.


Bild 20: Fahrwerk und Elektrik von schräg oben (ZeTo74)


Dito von schräg oben gesehen.


Bild 21: Fahrwerk und Elektrik. Seitenansicht (ZeTo74)


Gut erkennbar nun die aus Muttern bestehenden Abstandhalter zum Ausgleich der Höhendifferenzen zum Fahrwerk bzw. Aufnahme der
Befestigungsschrauben. Auch der begrenzte Raum für die Luftzuführung zum Verdampfer, wobei später zusätzlich noch der Kessel darüber
gestülpt werden wird…

Das am rechten Bildrand noch nicht versorgte Kabeltrio sind die Stromführungen (noch ohne Masseanschluss) für die hinteren Loklaternen,
die gemeinsam mit weiteren, vom Decoder abgehenden Leitungen später dann durch das aus Ätzblechteilen (bereits in der Fertigung…)
bestehende Führerhaus durchgeführt und an eine weitere Steckerleiste (Stichwort Demontierbarkeit…) angebunden werden.

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Der Kommentar, dass beim Vorbild der größere Radabstand auf der zylinderabgewandten Seite liegt, ist richtig (@Hydrostat: Danke für den
Hinweis, gut aufgepasst!). Hierüber hatte ich mir im Vorfeld auch bereits den Kopf zerbrochen und erwogen, das Fahrwerk um 180° zu drehen
und ´hinten´ quasi zu ´vorne´ zu machen. Das mit dem Zylinderblock und passenden Motorblock-Fräsungen hätte man dabei irgendwie
hinbekommen können; beim dann aber auch seitenverkehrten Gestänge verließ mich dann der Mut.
Dominoeffekt eben…
Ein brauchbares, alternatives Fahrwerk mit adäquatem Radstand habe ich auf dem Markt jedoch nicht finden können.

Wie eingangs beschrieben, sehe ich mich nicht unbedingt als “Nietenzähler“ (bin mir hierüber aber nicht mehr ganz so sicher), aber für
mein Erstlingswerk habe ich mich dann doch entschieden, keine weitere Großbaustelle aufzumachen und den Kompromiss so einzugehen.
Wird wohl nicht der letzte gewesen sein…
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AureaOlivas



Anmeldungsdatum: 13.11.2020
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 18.11.20 06:37    Titel: Re: Todtnauerli – Nachbau Lok 74 der Lokalbahn Zell-Todtnau Antworten mit Zitat

Was für eine schöne Sammlung Sie haben. Ich habe schon viel davon gesehen, und sie kostet ein Vermögen! Nun, es ist keine schlechte Idee, eine eigene zu schaffen. Es ist eine großartige Möglichkeit, Kosten zu sparen. Um Ihnen die Wahrheit zu sagen, ein großer Aufwand genau hier! das ist wirklich erstaunlich. Eine eigene Firma zu gründen, ist doch keine schlechte Idee!
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