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Beispiele additiver Fertigung im Modellbau

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viereka
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 645

BeitragVerfasst am: 29.11.19 10:16    Titel: Re: Beispiele additiver Fertigung im Modellbau Antworten mit Zitat

Hallo,
Zitat:
Letztendlich ist das, was der Zahnarzt dem (privat) Patienten
in die Karieslöcher füllt auch nichts Anderes als UV härtendes Resinharz.


Christoph, der Zahnarzt leuchtet mit Blaulicht auch bei Kassenpatienten. Sehr glücklich Sehr glücklich
Aber Du hst mich da jetzt nachdenklich gemacht. Ich habe zur Verwendung dieses Resinmaterials noch starke Bedenken, besonders wenn man damit Bauteile druckt, die eventuell solche kleinen Strukturen (Kanten) von 0,3x 0,3 mm haben (Umrahmung) Ich habe da noch Angst, dass diese leicht brechen können. Ein komplettes größeres Achslager konnte ich zwar erst mit einem Hammer zerstören, aber bei solch kleinen Details... Aber ich frage den Zahnarzt mal nächste Woche, da er auch an Zahnkanten solches Material genutzt hat und das ist ja sicher stärkeren Belastungen ausgesetzt als bei einer Füllung.
Ansonsten war mein 1. Räderversuch ähnlich wie der von Marco. Bei ihm möchte ich mich nochmals dafür bedanken, dass er mir die Edelstahlreifen auf die gedruckten Radsterne aufgezogen und eine Befestigungsmöglichkeit auf der Achse geschaffen hat.

Mein 2. Versuch sind gedruckte Radscheiben aus Versatile Plastic bei Shapeways. Ein Fehldruckoberteil aus dem Material hängt seit 2016 zur Südseite ohne jeglichen Schatten in der Dachrinne der Garage und zeigt bisher noch keinerlei Alterserscheinungen.

Vectronr_der (viereka)


Die Radscheiben wurden genau passend gedruckt und kamen dann in die Tiefkühltruhe. Von dort wurden sie auf einer planen Unterlage in die Radreifen gelegt und nachdem man sich wieder ausgedehnt hatte kam von vorn noch Klebstoff in den Übergang Radreifen, Radscheibe. Zusätzlich werde ich diese Bremsscheibe noch verkleben, falls ich mich doch mal an den Vectron in 1:22,5 wage. Sollte es noch die Jahreszeit Winter mit starker Kälte geben, dann kommen die Dinger mal bei zu erwartenden Nachtfrost von mindestens -10°C raus. Mal sehen, wie beide Bestandteile am frühen Morgen noch zusammenhängen.
cu
Hans-Jürgen
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Regalbahner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 31.07.2004
Beiträge: 6170
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis

BeitragVerfasst am: 29.11.19 15:24    Titel: Re: Beispiele additiver Fertigung im Modellbau Antworten mit Zitat

Moin Hans-Jürgen,

es soll ja schon Zahnärzte geben, die
die Zähne aus speziellem Dentalharz drucken.
https://youtu.be/N40OP6PqxhE
Allerdings sehe ich dann deren Preise irgendwo nicht mehr ein ...

Also werden wir irgendwann auch die Zähen selber drucken Augenrollen Frage

Deine Frosttests klingen jedenfalls interessant.
Von Sekundenkleber hatte man ja auch mal gehört,
dass der bei Frost aufgibt.
Ich bin gespannt Ausruf

Viele Grüße
Christoph

_________________
geht nicht gibt's nicht

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Flachschieber
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 05.03.2003
Beiträge: 4153

BeitragVerfasst am: 01.12.19 23:19    Titel: Re: Beispiele additiver Fertigung im Modellbau Antworten mit Zitat

Hallo Christoph,

genau das sind die Harze die einiges aushalten Winke

Das es auch klein und sehr detailreich geht, zeigt diese nur 6mm im Durchmesser messende Hupe für ein Schienenbus:

Im CAD wurde bereits die Stützstruktur mit eingezeichnet. Außerdem wurde das Teil geneigt um ein besseres Druckergebnis zu bekommen. Parallel zur Baublattform nicht unterstützte Flächen, besonders wenn nicht an der Bauplattform haftend, werden nicht so doll so meine bisherige Erfahrung.



Die Winzlinge als fertige Druckteile:





@Henner:

Geruchsbelästigung: Ja es riecht schon streng wenn man das Harz offen hat. Die Sicherheitshinweise auf der Flasche müssen schon beachtet werden.

Das mit dem Geruch ist bei mir nur sehr kurz der Fall. Ist die Haube überm Drucker merkt man kaum was.

Wichtig beim Teilehandling sind dünne einmal Handschuhe und Augenschutz.

Reinigen tu ich mit Spiritus und ner alten Zahnbürdte. Ich nehme die Haube hierzu kurz ab. Löse die Bauplattform und lege diese in eine Tupperform mit Papiereinlage. Deckel auf die Tupper und Haube auf den Drucker. Dann mit der Tupper an einen gut lüftbaren Ort. Deckel auf Spiritus in einer Sprühflasche hilft nun die nicht ausgehärtete Flüssigkeitsreste herunterzuspülen auf das Papier. Dabei die Teile leicht abbürsten. Die Bauplattform wird da auch gleich mit geputzt. Dann die noch nassen Teile von der Plattform lösen. Plattform nochmal kurz absprühen und mit fusselfreiem Tuch trockenreiben. So geht's am schnellsten. Die Teile kommen in einen kleinen Behälter mit Spiritus und werden dort nochmal bisschen geschwenkt. Das Bad kann mehrmals verwendet werden. Mit einem kleinen Sieb werden die Teile dann herausgefiltert. Die Flüssigkeit zurück in den Behälter.

Die Tupper lass ich draußen auslüften. Hier härtet auch Harz aus das vom Reinigen stammt. Das Putzpapier mit ausgehärteten Resinresten kommt dann in den Restmüll. Mit bisschen Organisation geht das Handling ganz gut. Ich würd es mit dem analogen s/w fotografieren vergleichen. Das war früher auch immer ein bisschen ein Umhergepansche Lachend

Das war es für heute.

LG

Marco

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Flachschieber
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 05.03.2003
Beiträge: 4153

BeitragVerfasst am: 08.12.19 23:30    Titel: Re: Beispiele additiver Fertigung im Modellbau Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

weitere Druckteile am Beispiel von Akkulok LINA (eine umgebaute LGB E-Lok)

Durch die hohe Auflösung des DLP Druckes lassen sich prima Schilder herstellen.
In diesem Fall das Namensschild der Lok.



Aber auch die Tritte lassen sich mit gedruckten Riffelblechauflagen verschönern:



Die Griffstangenhalter wurden auch additiv gefertigt. Mit sauberen Edelstahl Handläufen ist auch Herbert sehr zufrieden. Endlich saubere Pfoten und guten Halt beim Aufstieg auf den Führerstand.



LG

Marco

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