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Schlepptender für eine Porter 1:20,32

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Frédéric
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.08.2011
Beiträge: 289

BeitragVerfasst am: 09.05.17 12:34    Titel: Re: Schlepptender für eine Porter 1:20,32 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

mit etwas Verspätung weiter im Text. Obwohl die Seitenwände so gut wie bereit für die endgültige Montage waren, mochte ich noch keine Fakten schaffen. Es gibt immer noch einige unbeantwortete Fragen, vor Allem zur Führung der Stromleitungen und der Kupplung zwischen Lok und Tender.

Brettersperre und Handläufe (Frédéric)

Seitenwände mit Brettersperre und Handläufen, provisorisch befestigt

Deshalb blieben die Seitenwände vorerst provisorisch mit zwei Gummiringen zusammengesteckt. Trotzdem konnte noch ein wenig Detailierungsarbeit geleistet werden: Die ersten Handläufe sind fertig, hergestellt aus Messingdraht und weich verlöteten Unterlegscheiben. Und an der Vorderseite habe ich mit Balken zwei Führungsschienen gefertigt, in die lose Bretter eingeschoben werden. Dadurch ist der Zugang zum Brennstoff leichter.

R/C-Träger Akkuschalen (Frédéric)

R/C-Träger mit Akkuschalen, Hauptschalter und Stromversorgung für die Lok

Nun war es aber an der Zeit, die Technik im Tender unterzubringen. Dafür konstruierte ich einen Einsatz aus Sperrholz, der sowohl die Akkumulatoren, als auch die Fernsteuer-Komponenten aufnehmen konnte. Auf dem jetzigen Stand werde ich die die Akkus zum Aufladen entnehmen müssen, deshalb wurden sie zuoberst angeordnet und nur mit Klettverschlüssen gesichert. Im Kontrast zu Fahr- oder Flugmodellen reicht eine minimale Sicherung aus, da es im Regelbetrieb nicht zu starken Stößen und seitlichen Kräften kommen kann. Außerdem kann man den Hauptschalter erkennen, der die Akkus vollständig vom System trennt.

R/C-Träger Empfänger (Frédéric)

Rückseite R/C-Träger mit Empfänger und Fahrtregler

Im Zwischenstockwerk wurde genug Platz gelassen, um den Fahrtregler und den Empfänger unterzubringen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie wenig Platz übrig bleibt. Bisher hatte ich angenommen, dass ich ohne Probleme noch einen Sound-Baustein und Lautsprecher unterbringen könnte. Daraus wird zunächst einmal nichts werden, aber das liegt vor Allem an den Ladeschalen und dem recht antiquierten Empfänger, der fast 15 Jahre alt ist. Wenn ich künftig die Komponenten modernisiere, wird bestimmt noch etwas Platz frei werden und dann kann man schauen, was noch so alles eingebaut werden kann. Ganz oben auf der Liste, vor jeglichem Sound-Schnickschnack steht aber ein Servor für das ferngesteuerte Entkuppeln!

R/C-Träger Antenne (Frédéric)

Unterseite des R/C-Trägers mit Antenne

Der Boden des R/C-Trägers bekam an den Seiten zwei Abstandshalter aus 2mm starkem Sperrholz, so dass im Zwischenraum Platz für die Empfänger-Antenne ist. Da, wie schon gesagt, der Empfänger ein antiquiertes Modell ist und auf 40 MHz arbeitet, hat er eine recht lange Antenne, die ich aber auf λ/32 gekürzt hatte. Trotzdem musste ich sie in S-Kurven auslegen, was der Empfangsqualität nicht unbedingt gut tut. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass ich normalerweise auf kurzen Distanzen neben der Lok herlaufen werde und das in Zukunft nur noch 3 cm Antenne untergebracht werden müssen, wenn ich eine Fernsteuerung mit 2,7 GHz einbaue.

Tender mit R/C (Frédéric)

Tender mit eingesetztem R/C-Träger

Und so sieht das Ganze aus, wenn man den R/C-Träger im Tender unterbringt. Von hier aus müssen die Stromleitungen noch ihren Weg zur Lok finden. Vermutlich werde ich eine Steckverbindung durch den Wagenboden bauen und von dort ein Bremsschlauch-Imitat zur Lok verlegen. Nächste Woche geht es weiter mit dem Deckel und der Brennstoff-Ladung.

Beste Grüße,

Frédéric
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Frédéric
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.08.2011
Beiträge: 289

BeitragVerfasst am: 15.05.17 22:45    Titel: Re: Schlepptender für eine Porter 1:20,32 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

auch nach dem Bau des R/C-Trägers konnte ich mich noch nicht so recht dazu durchringen, die Seitenwände zu fixieren. Und da ich auf keinen Fall jetzt in eine Schaffenskrise stolpern wollte, wurde an anderer Stelle weitergearbeitet. Für diese Woche hatte ich mir den oberen Abschluss des Tenders vorgenommen. Da das gute Stück am Ende ja im Garten eingesetzt werden soll, wollte ich zumindest eine halbwegs wetterfeste, spritzwassergeschützte Abdeckung für die Akkus und das übrige Innenleben des Tenders haben. Gleichzeitig sollte es aber auch ein möglichst stimmiges Bild abgeben.

Deckel mit Holzladung (Frédéric)

Deckel mit Holzladung, von oben

Deshalb begann ich mit einem Stück Sperrholz in 2mm Dicke, das zunächst mit passenden Aussparungen für die Eckpfosten erhielt und dann mit Acrylfarbe gestrichen wurde. Während die Farbe trocknete, nahm ich mir eine Rute Haselnuß zur Brust und sägte ca. 3cm lange Stücke ab. Mit dem stabilen Cutter wurden dann Scheite gespalten. Man muss dabei darauf achten, möglichst asymmetrisch zu spalten. Einmal, damit es nach Handarbeit durch den Holzfäller aussieht. Dann aber auch, weil die Haselnuß einen sehr dunklen Kern hat, den man so bei den meisten Bäumen nicht findet. Indem ich gezielt an diesem Kern vorbeispaltete, konnte ich die Beschaffenheit des Holzes kaschieren.

Deckel mit Holzladung unten (Frédéric)

Deckel mit Holzladung, von unten und der Seite

Die getrocknete Deckelplatte setzte ich dann in den Tender ein, damit ich das Holz möglichst realistisch an den Seitenwänden anstapeln konnte. Mit wasserfestem Holzleim wurden die einzelnen Stücke jeweils nach einer kurzen Stellprobe festgeklebt. Wenn man sich Zeit nimmt und nicht zu großzügig mit dem Leim ist, kann man dabei eine sehr stabile Verbindung erhalten, ohne die Ladung mit den Seitenwänden zu verkleben. Nur einmal ist mir das schiefgegangen, da half dann eine schnell eingefügte Lage aus Papiertuch. Nach dem Trocknen wurde es von der Seitenwand-Planke mit der Messingbürste abgerieben und mit dem Cutter vom Ladegut entfernt.

Deckel auf Tender (Frédéric)

Deckel mit Holzladung auf dem Tender


Hier noch einmal der Tender mit der Holzladung von vorne. Man beachte dabei das herausgenommene Sicherungsbrett für die Ladung. Alle Bretter an der Vorderseite lassen sich herausnehmen, um an den schwindenden Brennstoff heranzukommen. Natürlich verdecken die ersten vier Bretter den R/C-Träger, aber das fünfte und oberste kann man beiseite stellen, so wie ich es hier angedeutet hatte, ohne dass man etwas von der Technik sieht. Ich möchte das auch beim fertigen Modell so machen, um ein möglichst lebendiges Betriebsbild zu schaffen.

Tender Sicherungsbrett (Frédéric)

Tender mit Holzladung und herausgenommenem Sicherungsbrett

Was jetzt noch fehlt, ist eine Schicht Klarlack auf dem rohen Holz und eine brauchbare Abdichtung zwischen dem Deckel und den Seitenwänden. Vielleicht lässt sich da etwas mit Moosgummi oder einem ähnlichen Material bewerkstelligen, damit nicht Regenwasser von der Ladung abperlt und dann in den Tender einsickert. Nächste Woche geht es aber erstmal weiter mit der Porter selbst und ihrer Umrüstung auf Batteriebetrieb.
Beste Grüße,

Frédéric
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Lupo60
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 20.08.2015
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 16.05.17 10:59    Titel: Re: Schlepptender für eine Porter 1:20,32 Antworten mit Zitat

Hallo Frederic,

eine schöne Arbeit, die Du hier vorstellst!

Ich lese hier schon eine Weile still, aber mit viel Vergnügen mit. Bei der Frage nach der Abdichtung kann ich aber vielleicht noch einen Gedanken beitragen:

Wenn Du nur den Ladungseinsatz abdichtest, bleibt das Regenwasser darauf stehen und kann das Holz durchweichen. Und vielleicht/wahrscheinlich doch durchsickern, weil die Dichtung doch nicht soooo 100% dicht ist. Ich weiß nicht, ob das sooo gut ist.

Wäre es da vielleicht eine Idee, den Ladungseinsatz ein bisschen schief einzusetzen, an der tiefsten Ecke ein Loch vorzusehen und darunter im Tender ein Ablaufröhrchen? Dann bliebe nie viel Flüssigkeit übrig, die irgendwo versickern könnte.

LG,
Wolfgang

_________________
Know-How ist die Summe schlechter Erfahrungen
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Trambahner
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 15.11.2004
Beiträge: 557
Wohnort: Schaffhausen/CH

BeitragVerfasst am: 16.05.17 13:22    Titel: Re: Schlepptender für eine Porter 1:20,32 Antworten mit Zitat

Hallo Frederic

Sehr schöne Arbeit.
Das Spalten der Hasselnuss hat sich definitiv gelohnt.

Betreffend der Abdichtung stellt sich als erstes die Frage:
"Wie wasserdicht muss es den sein?"
Nur ein paar Tropfen wenn es mal einen überraschenden Schauer gibt oder für Dauerbetrieb im Regen.

Ich würde da mal bei den Schiffsmodellbauern nachforschen.
Die bauen doch so Luken mit Süllrand, müssen Decks entwässern usw.
Dort gibt es vielleicht Anregungen.

_________________
Gruss
Michael

The man who never made a compromise never build a model railroad
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Frédéric
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 13.08.2011
Beiträge: 289

BeitragVerfasst am: 12.07.17 19:08    Titel: Re: Schlepptender für eine Porter 1:20,32 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nach einer ungewollten Zwangspause kann es in naher Zukunft endlich weitergehen.

Wolfgang, ein Fallrohr für Niederschlag wäre bestimmt möglich, aber wahrscheinlich etwas übertrieben. Trambahners Gegenfrage, "wie wasserdicht muss es denn sein" hat schon Ihre Berechtigung. Ich denke mittlerweile, dass ich auf eine Abdichtung erstmal verzichten werde. Die verwendeten R/C-Komponenten sind auch nicht von Pappe, die haben sogar schon mal ein Vollbad nach einer unfreiwilligen Wasserung hinter sich gebracht und funktionieren acht Jahre nach diesem Vorfall immer noch tadellos. Insofern mache ich mir vermutlich zu viele Gedanken.

In der Zwischenzeit habe ich trotz Allem die Zeit gefunden, ein wenig weiter zu bauen und Berichte dazu folgen in Kürze. Grins

Beste Grüße und bis bald,

Frédéric
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