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Feldbahn auf 10 1/4"

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kartonbahner
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 943

BeitragVerfasst am: 11.11.16 20:19    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Servus Valentin,

dass ist ja mal wirklich eine interessante Fragestellung ... Geschockt Sehr glücklich

Wie wäre es mit einem sog. "Cattle-Grid" ...



... da laufen Huftiere eigentlich nicht drüber ... wird auch dort verwendet, wo Gleise einen Zaun kreuzen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9e/Rail_cattle_guard.jpg/1920px-Rail_cattle_guard.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Viehgitter

Freundliche Grüße nach Graz

_________________
Gerald
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Maschinist
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 04.09.2003
Beiträge: 1436
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 11.11.16 21:45    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Mahlzeit Valentin,

danke für die Information zur Lackiertechnik.

Ich würde die Empfehlen das Profil in die Biegerollen noch einzudrehen, damit du den Kontakt wirklich am Steg hast und nicht an den Flanschen. Dort entsteht sonst schnell ein Grat.

Gruß Sven
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Largy
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 09.10.2016
Beiträge: 256
Wohnort: Eggersdorf bei Graz

BeitragVerfasst am: 20.11.16 17:43    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Servus,

Vielen Dank für die Inputs, Gerald. Ja, so ein Cattle- Grid ist eine gute Lösung. Ich denke, das lässt sich auch leicht umsetzen und ist verlässlich. Sollte die Strecke nicht befahren werden, kann man immer noch das Stromband zusätzlich davor hängen.

@Sven: Ich wollte vorher noch einen Versuch ohne Profil machen, da die Rollen aus 42CrMo4 sind und sich das Eindrehen des Profils nicht unbedingt als einfachste Übung gestaltet. Aber du wirst natürlich recht haben- mit Profil erhält man ein deutlich besseres Ergebnis.

Die Serienfertigung der Gleisjoche ist voll im Gang. Zuerst werden die Geraden gefertigt, dann wird die Schablone umgestellt, sodass auch Kurven gefertigt werden können.



Zur Auflockerung habe ich eine Weiche zusammengeschweißt.



Die Strecke im Innenhof habe ich zum Test der Weiche aufgebaut. Nach kurzer Nacharbeit ist diese hinreichend sicher und als Muster weiterer Exemplare verwendbar.



Grüße,
Valentin
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Largy
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 09.10.2016
Beiträge: 256
Wohnort: Eggersdorf bei Graz

BeitragVerfasst am: 14.12.16 19:40    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Servus,

Die letzten Wochenenden waren von der Gleisherstellung geprägt. Inzwischen sind alle Geraden gefertigt und die Schablone bereits auf die R4m Bögen eingestellt.


Die Joche sind direkt vor der Werkstatt gelagert und für die weitere Verwendung bereit.


Martin hat die 650km Anreise auf sich genommen und mich mit Rat und Tat letztes Wochenende unterstützt. Er hat auch seine Biegevorrichtung für die Lorenrahmen, die ja schon erfolgreich im Einsatz war, sowie seine Drehgestelle mitgenommen.


Nach kurzem Umbau auf meine Presse konnten wir mit dem Biegen der Lorenrahmen beginnen. www.youtube.com/watch?v=BRsO2S1phZU&feature=youtu.be


Martin hatte auch das Hilfsmittel zum Anzeichnen der Rahmenbreite mit. Die Überstände wurden mittels Kreissäge abgeschnitten.


Die fertigen Stücke wurden gepaart um die entstandene Abweichung der Längen zu kompensieren. Insgesamt enstanden 5 kurze und 2 lange Lorenrahmen, die allerdings noch verschweißt werden müssen.


Auf den Testschienen im Innenhof konnten wir dann Martins und meinen Wagen gemeinsam ausprobieren.


Am letzten Tag haben wir trotz Kreissägeblattbruch noch alle Schienen für die R4m Bögen schneiden und biegen können. Hier die Biegemaschine im Einsatz - Antrieb mit Blutdruck, da spart man sich das Heizen.

Zum Glück neigt sich der Jochbau dem Ende zu, es wird dann doch mit der Zeit etwas eintönig...

Danke an Martin für die Unterstützung und viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Projekte!

Grüße,
Valentin
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Stellwerkswärter
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 12.07.2015
Beiträge: 22
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 19.12.16 12:37    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Sers

Wieso biegst du eigentlich nur einen 4m Radius für die Kurven ? Ich stell mir so um die 7,5 m Radius für die Hauptstrecke vor. Weichen ebenso .
Für Abstellgleise so um die 5 m.
Für den Wald bin ich mir noch nicht sicher welchen Radius ich benötigen werde.

Erster Radsatz ist nach "Monaten" bei mir eingetroffen, Habe mich allerdings irgentwo verrechnet und die Spurweite ist nur 258mm anstatt 259 mm.
Macht mir aber nix, werde den Achsabstand dafür etwas größer machen und beim nächsten Paar nochmals genauer nachrechnen. Die Räder heiß aufgezogen auf den 35mm Achsen schauen recht gut aus.

Es wird auch schon langsan Zeit, daß ich entlich eine Drehbank bekomme

fg
Helmut
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Largy
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 09.10.2016
Beiträge: 256
Wohnort: Eggersdorf bei Graz

BeitragVerfasst am: 20.12.16 07:55    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Servus Helmut,

Ich habe auch noch 6m Radius für die Hauptstrecke. Die Feldbahnen haben im Original auch recht enge Radien außerdem sind die Platzverhältnisse teilweise durch Bepflanzung etwas eng und fordern enge Radien. Soweit ich weiß hat Sven noch engere Radien, ich glaube 2,5m - das funktioniert auch noch.

Ich denke der Millimeter mehr Spurweite wird nicht ausschlaggebend sein. Dafür gibt's ja die Radbreite um das zu kompensieren Winke

Poste doch mal ein Bild, damit man sich was vorstellen kann!

LG,
Valentin
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Stellwerkswärter
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 12.07.2015
Beiträge: 22
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 20.12.16 11:51    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Sers Valentin

Achsen 260 (Stellwerkswärter)


Schiene 40*20 U-Eisen einmal Stegbreite 3mm einmal 4 mm gibts im Handel allerdings nicht. 4mm wäre im Wald interresant.

Achsen 260/2 (Stellwerkswärter)


Die Achsen sind nicht schlecht grau lackiert, daß ist nur Korrosionsschutz für die blanken Flächen.



Die Spurkränze sind noch etwas zu hoch und kantig die Breite der Lauffläche ist für mich persönlich passend. Das bietet Reserven bei eventuell schlechter verlägten Gleisen im Wald . Eine Achse hat ca 11 Kg mit den Stehlagern.
Für einen tiefen Schwerpunkt "gg" . (35mm Rundmaterial war billger als das mit 30mm)
Das Lorengewicht wird mit Holzrahmen und variablen Aufsätzen (Holztransport,Kasten für Schüttgut usw) ca 50-60 Kg haben.

Das heiß Aufziehen der Räder auf die Achsen gefällt mir besser als die Befestigung mit Flansch, ist aber von privat fast nicht zu schaffen. Flüssigen Stickstoff -180 Grad oder mehr hat niemand zu Hause.
Nachteil, die Spurweite ist fix, bei Flanschmontage könnte man noch Bohrungen für zb. 184mm ,240mm anbringen

6m Radius für die Bögen der Hauptstrecke ist natürlich ok, da tut sich die Lok auch leichter.
Bei den Schienen würde ich gerne eine 3% Neigung einbauen wie bei den Großen, der Lauffläche der Räder angepasst. Die ganze Lauffläche des Rades liegt auf der Schiene auf.
Ich weis aber noch nicht wie. Bei den Geraden kein Problem in den Kurven und bei Weichen wird es da schon komplizierter.
Der Schienenbau ist noch mein Sorgenkind aber ich werde ja sehen wie es weitergeht.




fg
Helmut
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Maschinist
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 04.09.2003
Beiträge: 1436
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 20.12.16 19:12    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Mahlzeit!

Die 4-m-Bögen sind für zweiachsige Fahrzeuge mit kurzem Achsstand völlig unkritisch, wie Valentin schon schrieb habe ich auch im Streckengleis zwei Bögen mit 2,5 m Halbmesser verbaut, weil es die Platzverhältnisse erfordern.

Gerade diese engen Bögen machen die Feldbahn als Transportmittel so interessant. Man kann eben um "jede Ecke" fahren. Die breiten Laufflächen vertragen durchaus 5 mm Spurerweiterung.

Was die Radsätze angeht, kann etwas mehr an Stabilität nicht von Nachteil sein. Wenn die Bahn einmal da ist, findet sich schon ausreichend schweres Ladegut. Das Aufschrumpfen ist durchaus was für den Hausgebrauch: sind die Toleranzfelder von Bohrung und Achsschenkel richtig gewählt, lässt sich die Paarung problemlos fügen. Alles was man dazu braucht, ist eine Herdplatte. Diese schafft es problemlos das Rad auf 250-275°C zu erwärmen. Die Welle wird bei Raumtemperatur gefügt. Das Abkühlen in flüssigem Stickstoff ist nicht notwendig, vielmehr ein anderes Fügeverfahren. Das wird dort angewendet, wo das Bauteil mit der Bohrung nicht wirtschaftlich erwärmt werden kann. Man spricht dann im Gegensatz zum Aufschrumpfen dann von Eindehnen.

Alternativ kann man die Radscheiben natürlich auch Aufpressen.

@Helmut: entscheidend ist nicht das Spurmaß, sondern der Abstand der Spurkranzrückenflächen zueinander. Nach der Norm 244,5 -246 mm.

Gruß Sven
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Stellwerkswärter
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 12.07.2015
Beiträge: 22
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 20.12.16 23:59    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Sers Sven

Spurkranzrückenflächenabstand (welch langes Wort) lt. Norm ist finde ich nur bei Weichen und eventuell Zwangsschienen interressant sowie bei Fremdanlagen so man darauf fahren will.
Bei mir im Wald, keine Weichen,keine Spurhalter usw. nur fliegendes Gleis wäre es egal. Am Hof auch nur bedingt da ich die Gleisanlage ja anpassen würde.
Die Spurkränze haben noch "Fleisch" genug und ich werde sie bei Zeiten noch nacharbeiten derzeit 240mm Abstand.

Danke für den Hinweis, auf den Spurkrankrückenflächenabstand habe ich eigentlich gänzlich vergessen.

( Ich kann Normen nicht leiden gg )

Fg
helmut
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jontek



Anmeldungsdatum: 02.01.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 02.01.17 14:27    Titel: Re: Feldbahn auf 10 1/4" Antworten mit Zitat

Einfach ein Meisterstück. Winke
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