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Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig

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Kolbenfresser
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 18.11.2004
Beiträge: 1324
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 21.07.10 21:56    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo Florian


Dein Kessel ist aber noch nicht fertig! Razz Razz Razz
Oder ist bei dir schon Sommerloch??

Am WE habe ich bei Steffen Waidelich die Premiere seines Kohlekessels erleben dürfen! Es war ein gelungenes Gartenbahnfest zu Ehren seines neuen Kohlekessels!! Es waren viele interessante Leute von 1:1 bis 1.22,5 anwesend.


Ich hoffe doch stark, dass du mich mit deinem Bericht wieder einen Schritt näher zu einem eigenen Kohlekessel führst. heiss Verrückt
Ich würde mich freuen wenn es weiter geht.




Gruß

Roland
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Florian
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 19.10.2007
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 21.07.10 22:54    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo Roland

Im Moment hab ich grad ziemlich viel vor und schau eigentlich nur mal kurz rein...
Es wird aber schon weitergehen!

Gruss Florian
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Florian
Buntbahner
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 19.10.2007
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 07.08.10 23:08    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Soo, jetzt hab ich mir mal wieder Zeit genommen, um hier weiterzuberichten.



Nun denn, die Feuertüre fehlte bisher noch und ist hier in Angriff genommen worden. Dann hab ich für den Wasserstand ein Rohr so um den Daumen gebogen und dann passend abgelängt sowie einen Gewindenippel für auf das Rohr gemacht.
DSC02915 (Florian)




Das Bohren der Drahtlöcher durch den Bodenring war eher mühsam und von Vorne durch die Stiefelknechtplatte musste ich mich dem Dremel (mit eigentlich zu hoher Drehzahl) bedienen. Es hat mit etwas Vorsicht aber eigentlich ganz gut geklappt.
DSC02920 (Florian)




Dann war wieder Lötarbeit angesagt. Und zwar hab ich dann die Stehbolzen verlötet. Gleichzeitig auch noch den vorderen Kesselboden (also der bei der Rauchkammer) und den Regler.
DSC02926 (Florian)




Da schon alles vorbereitet war, konnte ich dann auch gleich den Rest vom Kessel dranlöten. Der Kessel auf diesem Bild ist nicht dicht. Sieht jemand wieso? (hab mich schön aufgeregt als ichs selbst entdeckt hab; hätte verhindert werden können Irre )
DSC02935 (Florian)




Allerdings, nach einem weiteren erhitzen und Nacharbeit an der entsprechenden Stelle hat der Kessel die Druckprobe mit Bravour bestanden. Und zwar 30 Minuten bei 7 Bar.
DSC02942 (Florian)




Dann habe ich als nächsten Schritt die Feuertüre fertig gemacht.
DSC02961 (Florian)




Am Dampfdom fehlten aber noch drei Löcher sowie drei Lötringe. Auch die hab ich noch ergänzt und dann nach dem Bohren noch die Lötringe eingelötet.
DSC02965 (Florian)




Damit wäre der Kessel eigentlich komplett. Die Dampfpfeiffe hab ich da einfach mal auf die Schnelle von meinem schottischen Kessel abmontiert und hier mit Draht etwas befestigt... Cool (zwecks Ventiltest)
Zum Vergleich neben meinem ersten Kohlekessel...
DSC02981 (Florian)




DSC02982 (Florian)




Nun, ich dachte mir wenn ich einen Kessel für jemand anderen baue, dann gehört da auch ein Funktionstest dazu um sicherzugehen, dass alles zufriedenstellend funktioniert.
Dazu brauchte ich aber zuerst mal eine Rauchkammer. Diese hab ich mir auch gebaut, und zwar so, dass ich sie gegebenenfalls bei einem weiteren Kessel wieder verwenden könnte (falls ich wieder mal einen "Auftrag" bekomme)
Technisch interessant dürfte der Ringbläser sein, ich wollte das ausprobieren.
DSC03026 (Florian)




Ja, und so wird der Kessel getestet, fertig aufgebaut um darin ein Feuer zu entfachen... Als Verbraucher habe ich meine stationäre Dampfmaschine gewählt.
DSC03034 (Florian)




Das Feuer brennt und der Kessel funktioniert absolut bestens!
Und falls ihr mir das nur mit Bildern noch nicht glaub, ich habe natürlich auch ein Video davon gedreht... (auf das Bild klicken...Winke)
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RhBberguen
Buntbahner


Anmeldungsdatum: 07.04.2010
Beiträge: 96
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 08.08.10 11:51    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo Florian
Toller Kessel, wie sieht es eigentlich mit der Waerme Etwicklung aus? Geschaetzte Temp. um und an dem Kessel.Böse
Danke schonmal im voraus Peter Brennender Teufel
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Florian
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 19.10.2007
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 08.08.10 14:31    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo

Nun, mit der Wärmeentwicklung kann ich eignetlich nur schätzen, aber die Aussenhaut vom Kessel wird bei 3 Bar so um die 140°C (=Dampftemperatur bei 3 Bar) betragen.

Gruss Florian
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logger



Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Südniedersachsen

BeitragVerfasst am: 09.11.10 22:03    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo Florian,

da ich aktuell vor einer Lötaufgabe stehe (Gastank mit 2 verbundenen Rohren), habe ich mal wieder deinen tollen Beitrag studiert.
Für ein paar Hinweise wäre ich dir noch dankbar:
- verwendest du immer dasselbe Hartlot (gleicher Schmelzpunkt)?
- verhinderst du irgendwie das erneute Schmelzen der "alten" Lötstellen?
- du führst das Lot per Draht zu und legst es nicht vorher als Abschnitt an?
Ich habe bei meinem letzten (bisher größten) Kessel die Erfahrung gemacht, daß die wiedererweichten Lötstellen porig wurden, kein Problem beim Drucktest, sieht aber nicht gut aus.
Ggf. dauert bei mir der Aufheizprozeß bei größeren Teilen zu lange (GasbrennerCamping Gas Calutorch, größte Düse)?

Dank und Grüße Eberhard
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Florian
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 19.10.2007
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 09.11.10 23:19    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo Eberhard (lustiger Zufall, so lautet auch mein Nachname... Grins )

Also grundsätzlich wird das Lot nur dann porig wenn es "kocht", also überhitzt wird. Da brauchts auch nicht sehr viel dass das passiert... Ausruf
Das kommt vorallem dann vor, wenn örtlich zuviel Wärme zugeführt werden muss, damit der Kessel auf Löttemperatur bleibt.
Damit man Örtlich nicht soviel Hitze zufügen muss, verwendet man am besten Schamottsteine und baut sich eine "Ecke, eventuell sogar noch ein Dach obendrüber... Das hilft die Wärme etwas zu behalten und "reguliert" auch etwas...

Ja, ich verwende immer dasselbe Lot. Grade bei Kesseln ist die Sache geometrisch bestimmt und ich mache die Teile immer so, dass sie leicht klemmen (z.B. der Deckel mit den 5 Löchern klemmt leicht im Kesselrohr)
Wenn die Sache leicht klemmt, verschiebt sich das nicht und das Löten ist kein besonders anstrengender/mühsamer Akt.

Sehr wichtig ist halt, dass die Spaltmasse eingehalten werden. Ist der Spalt zu gross, dann läuft sehr schnell mal das Lot davon (durch die Schwerkraft) und dann hat man ein Leck. Wenn aber das Spaltmass passt, dann bleibt immer mindestens der Spalt gefüllt!

Bei der Feuerbüchse binde ich die Teile zusammen (sollte eigentlich irgendwo auf den Bildern zu sehen sein)
Dazu verwende ich 1.5 mm dicken Kupferdraht.

Bei meinem Lot ist es so, dass die Lötstellen dann schmelzen, wenn Flussmittel dazu kommt. (also das setzt irgendwie den Schmelzpunkt nach unten)
Sonst werden die Lötstellen bei der untersten Fliesstemperatur einfach grad so breiig und wenn man nichts bewegt, passiert auch nichts.

Ja, und das Lot führe ich während dem Löten zu. Und zwar weil man so sehr schön dosieren kann und die Lötstelle eigentlich "besser im Griff" hat...

Gruss Florain
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logger



Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Südniedersachsen

BeitragVerfasst am: 10.11.10 22:49    Titel: Re: Ein kohlegefeuerter Kessel für eine Accucraft Edrig Antworten mit Zitat

Hallo Florian,
danke für deine Erläuterungen. Werde mir also einige weitere Schamottsteine besorgen, da bei mir die gleichmäßige Erwärmung offensichtlich das Problem ist.
Den hilfreichen Tip mit den Drähten hatte ich schon gespeichert, bisher habe ich mir mit Hilfsverschraubungen unnötig viel Arbeit gemacht.
Beste Grüße Eberhard (-Vorname-)
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