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Temperaturunempindlichere Servos ?

 
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Tüftler
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 501
Wohnort: 63695 Glauburg

BeitragVerfasst am: 10.06.10 01:05    Titel: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,
das Bild von Gerd (GNEUJR) eines geschmolzenen Servos und die Tatsache, dass ich bei Probefahrten meiner BR 78 bereits zwei Servos ruiniert habe obwohl ich sie so weit wie möglich vom Kessel entfernt angebracht habe, veranlaßt mich zu der Frage, ob es Spezialservos für höhere Temperaturen gibt. Offenbar ist bei den üblichen maximal 60 Grad erlaubt. Es gibt auch solche, die Temperaturen die im Servo entstehen rascher ableiten. Eine verbesserte Wärmeleitung über die Materialwahl des Servogehäuses wäre aber bei von außen einwirkender Temperatur eher nachteilig.
Die zweite Frage ist, wird bei Überhitzung eher der Motor oder die Elektronik geschädigt. Im letzteren Falle könnte man dieses kleine Bauteil ggf. an einen kühleren Ort verlagern und das Servo selbst vorort belassen.

Gruß Ullrich.
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Dampfer
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 719
Wohnort: Immenstaad a. Bodensee

BeitragVerfasst am: 10.06.10 08:06    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Morgen,
ich habe servos recht nahe am Kessel und habe sie etwas isoliert mit einer dünnen Glasfasser oder Steinfasser Matte. Wie sie für Kesselisolierungen verwendet wird. Habe da noch was von einer Aster Lok übrig gehabt. Ich Schiebe das zwischen Servo (Nanao von Multixlex) und Kessel... in einen ca. 2mm Spalt und das funktioniert. Allerdings wenn Servos Schmelzen...... dann ist einfach auch zu hohe Temeperatur im Umfeld..... und da stellt sich die Frage warum.

Ich weiß , dass so mancher problem hatte mit Servos für die Entwässerung bei Regner Loks..... allerdings kam das wohl auch eher daher, weil das Feuer nicht über Brenner im Kessel war, sondern vorne in der Rauchkammer....

_________________
Gruß Alex

RhB und Dampf Infiziert
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GNEUJR
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 18.12.2008
Beiträge: 1544
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 10.06.10 09:48    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Moin,

ups, da guckt schon jemand meine Bilder an, die ich eigentlich erst jetzt gleich in meinem nächsten Posting verwenden wollte...
Also mein geschmolzener Servo war auf einen lustigen kleinen gasbrand zurück zu führen, der unbemerkt unter der Lok weiter gebrannt hat. Ich verziehe dem Servo, daß er das nicht überlebt hat Grins Ansonsten haben alle Servos bisher auch mehrere Stunden unter Dampf (mit wenig Bewegung der Lok, aber das ist ein anderes Thema) einwandfrei ausgehalten.

Viele Grüße aus Münster

gerd
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Handi72
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Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 146
Wohnort: Altrip bei Mannheim

BeitragVerfasst am: 10.06.10 13:09    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Hallo jungs,

Es gibt auch Servos mit Metallgehäuse. Meistens handelt es sich da um Digital-Servos, mit hoher Stell, und Haltekraft. Die finden vor allem bei den Heli-Modellen ihren Einsatz.Einfach mal googeln!

Gruß Daniel
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Kolbenfresser
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 18.11.2004
Beiträge: 1310
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 10.06.10 19:09    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Hallo Ullrich



Ich verwende für die Servohalterung wenn möglich Kunststoff, meist Hartpapier. Ich versuche die Wärmeleitung wie bei Metall zu verrmeiden, außerdem noch eine Trennwand aus HP um auch den Empfänger zu schützen.




Gruß

Roland
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Tüftler
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 501
Wohnort: 63695 Glauburg

BeitragVerfasst am: 11.06.10 00:19    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,
danke für die Antworten.
Michael ( Dampflok) hat mich telefonisch auf eine Möglichkeit hingewiesen, die mein Servosterben erklären könnte. Wie wir Physiker, von denen ich einer der größten bin, wissen, ist die Leistung eines Servos P= Spannung U x Stromstärke A. Nun hatte ich große Probleme, ausreichend große Batterien in meiner Lok unterzubringen. Die Spannung der verwendeten ließ bei 5 Servos schnell nach, was bedeutet, dass bei gleichbleibender Leistungsbedarf des Servos der Stromfluß zunehmen mußte, was wiederum eine vermehrte Wärmeabstrahlung zur Folge hat. Also doch auch vermehrte Wärmebildung im Servo selbst, von der äußeren Wärme in der Lok abgesehen.
Facit:
Neben der Wärmeisolierung, ausreichendem Abstand von Hitzequellen und der Vermeidung von Wärmebrücken bei den Servos auch darauf achten, dass Batterien mit ausreichender Kapazität verwendet werden.
Was jetzt fehlt, ist ein Kommentar eines echten Physikers.
Gruß Ullrich.
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Dampfer
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 719
Wohnort: Immenstaad a. Bodensee

BeitragVerfasst am: 11.06.10 07:10    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

hmmmmmm....
ich nehme in der regel Standart Enpfänger Akku halter für AA Mignon. Und sehe zu dass ich min. 2000 mA nehme.... und fahre dannn loke 3-4 Stunden am Stück damit.... Also was hast Du für Akkus drin????

An sich ist es Richtig, dass bei einem Spannungsabfall (welcher aber eigentlich erst bei einer Entladung auf 10-20% beginnt) die stromstärke steigt..... aber das problem von Wärme von Aussen kannst Du mit Isolation zur Wärmequelle hin etwas in den Griff kriegen.. (nur nicht ganz einpacken)

_________________
Gruß Alex

RhB und Dampf Infiziert
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fido
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 19.02.2003
Beiträge: 10208
Wohnort: Herbipolis

BeitragVerfasst am: 11.06.10 09:13    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Hi,

zwei Erfahrungen von mir:

Aufzählung hochwertige Servos kaufen. Z.b. Servos von Hitec aus dem mittleren oder oberen Preisbereich mit Metallgetrieben halten nicht nur mechanisch mehr aus, sondern kommen auch mit der Hitze und Feuchtigkeit besser klar.

Achtet auch auf die technischen Daten. Gute Hersteller geben beim Servo den spezifizierten Temperaturbereich an.

Aufzählung Akkuhalterungen, in die Zellen eingesteckt werden, bekommen mit der Zeit Kontaktprobleme. Desto feuchter die Umgebung, desto schneller geht es. Mit den Kontaktproblemen kommen kurze Ausfälle, das "Spinnen" der Fernsteuerung bis zum Komplettausfall.

Besser man kauft gleich fertig verlötete Eneloop-Akkupacks aus vier Zellen und spart viel Stress. Die gibts z.B. bei Trollmodellbau.

_________________
running dog Viele Grüße, fido
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Dampfer
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 719
Wohnort: Immenstaad a. Bodensee

BeitragVerfasst am: 11.06.10 21:05    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Ja Fido,

ich gebe Dir im Grunde recht.

Servos mit Metalgetriebe vor allem dann wenn es um die Umsteuerung geht.
die Nano nehme ich in der gegel nur für die Dampfpfeife.

Die Metallgetriebe halten mehr wärem aus, ich glaube dass´oftmals nicht mal die Elekronic stirbst, sondern dass der Kunstoff weich wird und dann Zahnräder aus der Führung geraten und verkleben.

Mit den Akkupaks komm eich in der Regel klar..... eigentlich ist es nicht das Feucht werden, sondern eher bei das die Halterung weich geworden ist.... aber das war auch nur ein mal. Ich habe Lok bei der ich das Akkupak seitlich des Kessels im Wasserkasten versteckt...... und die blieben bis jetzt OK... Augenrollen

_________________
Gruß Alex

RhB und Dampf Infiziert
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Tüftler
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 501
Wohnort: 63695 Glauburg

BeitragVerfasst am: 12.06.10 00:26    Titel: Re: Temperaturunempindlichere Servos ? Antworten mit Zitat

Hallo Buntbahner,
inzwischen habe ich 5 Servos auseinandergenommen, die in den letzten Jahren offenbar den Hitzetot gestorben sind. Sie hatten ausschließlich Metallgetriebe und ein Kugellager. Bei allen war die Mechanik völlig in Ordnung. Drei hatten deutlich sichtbar Elektronikschäden. (Verschmolzen.) Mein Eindruck ist, dass zusätzlich zu der Hitzebelastung von außen dadurch eine Überhitzung auftrat, dass durch nachlassende Spannung zu lange Strom fließen mußte, um die erwünschte Position zu erreichen. Möglicherweise auch weil ständig Strom floß, da durch die Dimensionierung des angeschlossenen Gestänges diese nicht erreicht werden konnte.
Aus der bisherigen Diskussion ergeben sich für mich daher die folgenden Konsequenzen:
-Beim Einbau der Servos Nähe zu Hitzequellen so gut wie möglich vermeiden und Hitzebrücken durch Servohalterungen aus schlecht wärmeleitenden Materialien entschärfen.
-Strahlungswärme durch Abschirmungen vermeiden.
-Servos verwenden bei denen der Temperaturbereich vom Hersteller angegeben ist, aber nicht glauben, dass besonders teuere auch besonders hitzebeständig sind. Der Preis definiert sich wohl hauptsächlich dadurch, ob Metallgetriebe und Kugellager verwendet werden, die bei mir nicht defekt waren. Metallgehäuse zur schnelleren Ableitung der im Inneren entstehenden Hitze sind im Falle von Echtdampflokomotiven von fraglichem Wert da sie die Außentemperatur ebenso gut in das Servo leiten.
-Angeschlossene Gestänge so dimensionieren, dass das Servo die angestrebte Position auch erreichen kann. Dieses gegebenfalls durch Federelemente sicherstellen oder , falls es die Fernsteuerung zuläßt, durch Begrenzung des Servoweges.
Das Gesagte macht deutlich, dass man sich bei der Planung einer Echtdampflok schon frühzeitig über die Position von Servos, Empfänger und Batterien gedanken machen sollte. Das nicht ausreichend bedacht zu haben war wohl mein Fehler.
Gruß Ullrich.
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