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IIf-Feldbahn-Modul

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theylmdl
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 23.03.06 01:11    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr Feldbahner!

Leider ist Feldbahn-Modellbau nicht nur kreativer Bastelspass. Zuweilen stehen auch langweilige, aber dennoch wichtige Aufgaben auf dem Programm, und die können ganz schön viel Zeit verschlingen.

Gestern wurde ja die fertig gestellte Gleistrasse des hinteren Teils der linken Doppelmodul-Hälfte vorgestellt. Die musste heute zunächst sorgfältig an den Kasten angepasst werden. Ich habe also die Trasse zunächst aufgelegt und nach und nach die Bohrungen und Absenkungen für die Befestigungs-Spax® angebracht. Dann wurden die Kanten mit der Schmirgellatte so lange geschliffen, bis keinerlei Unterschiede mehr festzustellen waren. Es besteht übrigens keine Notwendigkeit, die Trasse einzukleben, was einer späteren Änderung oder einem Abriss des Moduls unter Erhaltung der Weichen sehr zu Gute kommt.



Schon das kann ziemlich viel Zeit kosten. Tipp: Es ist natürlich wichtig, dass a) die Zargen rechtwinklig sind (sonst gibt's wahlweise einen hässlichen Spalt oder einen Verzug des Modulkastens) und b), dass die Schienenprofile etwa 0,3mm vor der Modulkante enden. Führt deswegen die Schmirgellatte oder den Schwingschleifer vorwiegend auf der Zarge und lasst ihn nur nebenbei das Grundbrett oben passend schleifen. So ergibt sich ein genauer Abschluss.

Nun langt es natürlich nicht, die Trasse nur an den Stirnseiten zu befestigen. Das wäre dann doch arg instabil. Darum habe ich mit Restchen einer selbst gehobelten Dachlatte solche Halter gebaut:



Die wurden aber zunächst nur auf der Kastenseite verklebt und verschraubt. Es ist gut zu erkennen, wie stabile Verbindungen bei unterschiedlichem Nullniveau des Geländes zu erreichen sind. Links seht Ihr auf dem Foto diverse Stromeinspeisungen. Die zwei unteren Stummel gehören zu einem Abschnitt, der erst später über einen Schalter verbunden werden soll. Zur Elektrik kommen wir erst gegen Ende des Rohbaus, also spätestens Mitte Mai Winke .

Zu den weiteren langweiligen Feinarbeiten des heutigen Programms gehören die Füllstücke zwischen den Übergängen der "Puzzleteile". Ach, das Balsaholz wölbt sich wegen der Feuchtigkeit des Klebers? Nicht verzagen, Stecknadeln lösen das Problem ganz schnell:



Kommen wir zurück zu den Stromeinspeisungen. Ich bin sicher ein Freund von Betriebssicherheit und penibler Einhaltung von Toleranzen. Aber Kupferdraht mit 1,5mm Durchmesser (nicht Litze mit 1,5mm² Querschnitt!) ist mit Sicherheit angesichts der kurzen Entfernungen ausreichend für eine sichere Stromversorgung. Da ergeben sich rund 1,77mm² als Querschnitt. Wer mag, kann sich 'mal den Widerstand über den Widerstands-Koeffizienten auf ein paar Meter bei den typischen Spannungen und Strömen von IIf-Feldbahnloks ausrechnen. Oder Ihr schenkt Euch das und glaubt mir, dass das reicht.

Die meisten Moduln und Anlagen haben eine geplante, vorwiegende Blickrichtung. Also ist es eine gute Idee, diese Drähte so anzulöten, dass sie aus genau dieser Blickrichtung kaum noch zu erkennen sind. Und wo ist das? Na klar, am Schienenfuss mit einer Bohrung hinter der Schiene (aus der Blickrichtung gesehen). Dieses Foto zeigt an beiden Gleisen solche Einspeisungen - vorne brüniert und hinten frisch gelötet.



Bei schon lackierten Profilen kriecht das Lot nicht mehr an die Seiten, sondern nur an den blanken Schienenfuss. Das ist doch sehr angenehm Winke . Diese Lötstellen müssen richtig gut sein, da sie sonst später als "kalte Lötstelle" zu allerlei Kummer führen können. Ich habe den abisolierten Draht von unten durch eine Bohrung in der Trasse geführt, dann gekröpft, vorverzinnt und mit dem Schienenprofil verlötet. Das Verfahren ist mir nicht ganz neu, darum wusste ich schon vorher, dass später nichts mehr zu sehen sein wird:


Hier habe ich für das Foto 'mal wieder ein wenig bunten Kies aufgestreut.

Nach der Anpassung der Befestigungen ist die Trasse ja immer noch herausnehmbar. Das ist auch gut so, denn ich wollte noch die Kanten links zum hinteren "Feldweg" brechen. Dieses brachial gebrochene Foto zeigt, warum und wie:



Das wirkt durch die Ausleuchtung arg überspitzt, zeigt aber gut, wie es auch im Gelände auf Bruchteile von Millimetern ankommen kann. Zur Info: Die Platte hier oben im Bild ist insgesamt nur sechs Millimeter dick. Denkt Euch jetzt einfach die Schrägen bis zu den Schwellen hin zugespachtelt oder mit Geländebau-Material aufgefüllt. Auf dem Bild ist auch gut zu sehen, dass die "Böschung" nicht regelmässig ist - denn das gibt's im Vorbild auch kaum einmal. Das Gelände liegt nur knapp 1mm über den Schwellen, also noch weit unter der Schienenoberkante.

Kein Gelände ist in der Wirklichkeit ganz eben. Es gibt immer kleine Absenkungen und Erhebungen, oft sehr kleine. Genau das macht aber viel aus! Wenn Ihr später bei der Durchgestaltung noch Vertiefungen benötigt, ist es relativ einfach, diese noch auszufräsen oder mit einem Schnitzmesser einzufügen. Nur die Grundform - die sollte bei dieser Bauweise schon vorab stimmen.

Beste Grüße,

_________________
Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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theylmdl
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 5812
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 25.03.06 00:58    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo, Modulisten und Segmentierer!

Gestern ging leider gar nichts, weil ich Rechnerprobleme hatte und die Lorenbestellungen aufbereitet sowie an Thomas Engel weiter geleitet habe. Außerdem war ich danach hundsmüde.

Dafür ging es heute Abend mit freudigem Elan weiter. Zunächst wurde das Stück vor der Gleistrasse links angepasst, auf dem später der kleine Unterstand stehen soll (vor der Weiche ganz links). Dieses Stück kann pauschal um 4mm gegenüber dem Nullniveau angehoben werden. Daher wurden auf die Halter für das Teil gleich 4mm dicke Pappelsperrholz-Streifen aufgeklebt.



Auf der Übersichtsskizze am Anfang dieses Threads könnt Ihr sehen, dass es nur zwei etwas höhere Dinge auf dem Modul geben wird: einen Baum und die besagte Hütte. Dafür aber beim Transport und der Lagerung genug Höhe vorzusehen, ist weniger pfiffig. Beide "Hochbauten" sollen daher abnehmbar ausgeführt sein. Diese Fotos zeigen am Beispiel einer Mastlaterne, wie so etwas funktionieren kann:





Und hier an einem Maschinen-"Haus" aus Wellblech, bei dem über eine Stecker-/Buchsen-Kombination Strom für eine Lampe übertragen wird:



Bei Gebäuden empfiehlt es sich, ein wenig Rand um den Grundriss herum an einer abnehmbaren Platte zu lassen. Dadurch könnt Ihr die Übergänge am Sockel besser durchgestalten. Es ist auch gar nicht nötig, die Trennfuge genau rechtwinklig um das Gebäude zu führen. Letzteres fällt später eher auf und ist schwerer zu kaschieren als eine unregelmässige Linie. Außerdem kann es ja sein, dass Ihr später etwas Werkzeug oder Gerümpel an die Schuppenwände lehnen wollt. Da braucht es dann auch ein wenig mehr Grundfläche.



Der Ausschnitt wurde von unten mit Sperrholz-Streifen unterlegt, auf denen die Gebäude-Grundplatte später liegen soll. Wie bei den Gleistrassen lässt sich so das Gebäude beim Bau bequem in einer Hand halten, drehen und wenden. Das ist bei der Gestaltung sehr nützlich.



Die Stahlschwellen (1)

Unterdes gab es eine erfreuliche Überraschung. Als ich den Postmann unlängst auf der Straße traf, zerrte er mich flugs am Ärmel in einen dunklen Torweg und drückte mir mit verschwörerischem Blick einen dünnen Briefumschlag in die Hand Augenrollen . Da er handbeschriftet war (der Umschlag, nicht der Postmann), brauchte ich keinen Werbemüll zu befürchten. Also steckte ich den Ersten flugs ein und begab mich in guter Deckung heimwärts. Dort fiel mir dies aus dem Kuvert entgegen:


Vorabmuster der Schwellen von Berthold - eine Seite.

Um Einiges später erst begriff ich, was für einen Geniestreich das ist Geschockt . Denn je nachdem, wie die aus schwarzem 0,3mm-Polystyrol tiefgezogenen Profile geschnitten werden, gewinnt man wahlweise Rillenschwellen nach Bauform K105c (siehe letztes Bild) oder Dachschwellen nach K105b.


Vorabmuster der Schwellen von Berthold - andere Seite.

Und so funktioniert das:


Zeichnungsausschnitt: Berthold. Links Dachschwellen über Kopf, rechts Rillenschwellen.

Und hier zum Vergleich noch ein Vorbildfoto aus dem Frankfurter Feldbahn-Museum: links Rillen- und rechts Dachschwelle. Aha, so soll's also aussehen.


Schienenlasche am Übergang zwischen S10 (= Code 125, links) und S20 (= Code 250, rechts).

Zunächst habe ich an dem Muster die Kante an einem der Ränder abgeschnitten - nicht ohne meinem Cutter vorher eine neue Abbrech-Klinge zu spendieren und eine passable Schneidunterlage unter zu legen. Das Material lässt sich sehr gut schneiden und ergibt an den Kanten weniger Verwerfungen als mein Polystyrol aus dem Architektur-Bedarf. Das spart dem Bastler schon 'mal manche unangenehme Entgratungsarbeit.

Die beiden "Abstellgleise" des Moduls möchte ich nämlich mit Stückgleis und Stahlschwellen versehen. Warum? Weil die dort besonders gut zu bewundern sind Winke - und weil es nicht ganz untypisch scheint. Das Stückgleis nach deutschem Standard gibt es in verschiedenen Längen. Auf Puzzleteil 11 sollten es zwei 5m lange Joche mit jeweils sieben Schwellen sein.

Vorne hätte ich gerne Rillenschwellen, hinten Dachschwellen. Bevor Ihr nun drauf los schnitzt, noch drei Tipps.

  • 1. Ihr benötigt kein Lineal zum Schneiden. Die Profile sind sich bei ebenso lockerer wie sicherer Haltung des Messers Führung genug.
  • 2. Werft die Zwischenstücke nicht weg. Die könnt Ihr noch gut zur Anfertigung der Plättchen gebrauchen.
  • 3. Macht Euch noch einmal bei http://www.feldbahn.de schlau. Bei Holzschwellen gilt für deren Länge die Faustregel "Spurweite × 2,2". Bei Stahlschwellen ist soviel seitliche Zugabe nicht nötig, da sie ja nicht platzen können. Daher werden dort pauschal - je nach Typ - bestimmte feste Breiten zur Spurweite hinzu gegeben, beispielsweise 200mm. Damit hat so eine Rillenschwelle im Modell beispielsweise nur 35,6mm breit zu sein, eine Holzschwelle jedoch 58,7mm.


Um es 'mal so auszudrücken: Diese 35,6mm sind erschreckend wenig breiter als die Schienenfüße. Mir persönlich zu wenig. Daher habe ich beschlossen, die Schwellen ein kleines bißchen breiter abzulängen. Ich hoffe, Berthold verzeiht mir noch einmal... Ich habe mich grosszügig für 900mm (40mm im Modell) entschieden.


Abgelängte Dach- und Rillenschwellen.

Natürlich war auch mein vorgeklebter Schwellenabstand Müll und musste neu angezeichnet werden. Die erste Schwellenmitte muss wohl so 15,8mm vom Schienenstoss entfernt liegen, die weiteren folgen in je 31,7mm Abstand. Glaubt ja nicht, dass Ihr Euch da große Abweichungen in den einzelnen Abständen erlauben könnt - das fällt später sofort auf.

Der erfahrene Bastler - und selbst meine kleinen Tochter - merkt sofort, dass 0,3mm-Polystyrol keine famosen Leistungen im Hinblick auf Festigkeit und Verwindungs-Steifigkeit erbringt Winke . Daher kam nach dem Ablängen der Schwellen das Kokain der Hartcore-Bastler zum Einsatz: das Härter-Pulver von Stabilit Express (Henkel®).



Dieser Zweikomponenten-Kleber hat einen großen Vorteil und einen großen Nachteil. Er zieht schnell an, und er zieht schnell an. Es braucht aber ein wenig Zeit, bis der noch zähflüssige Klebstoff unter den Schwellen angebracht ist - dort, wo später darüber die Schienen liegen - und die Schwellen sauber ausgerichtet sind. Tipp: Rührt Euch nur eine halbe Schale Harz mit einem halben Löffel Härterpulver an. Mehr kriegt Ihr nicht verarbeitet, bevor das Zeug geliert. Die "Topfzeit" liegt offiziell bei 10 Minuten, aber geht 'mal lieber von etwas weniger aus, wenn das Zeug noch gut in die Profile fliessen soll.

Hardcore? O ja, denn ausgehärtetes Stabilit ist fest genug, damit Ihr auch Nägel mit Kraft in vorgebohrte Löcher drücken könnt, ohne die Sensibelchen zu verformen. Also buchstäblich ein "harter Kern". BTW: Der wird übrigens erst nach langer Zeit richtig hart. Durch den Auftrag nicht ganz bis zum Rand bleibt das zierliche Schwellenprofil sichtbar.

Anders als bei Holz ist es hier nichts mit nachschleifen oder -planen. Daher muss die Schwellenhöhe gleich perfekt sitzen. Und noch ein Tipp, schaut noch 'mal auf das Vorbild-Foto. Berthold's Schwellen haben "nur" eine maßstäbliche Höhe, und die ist verschwindend gering. So verschwindend, dass leider größere Schottersteinchen eben nicht mehr verschwinden. Wer also darauf Wert legt, sollte die Rillenschwellen also auf etwa 5,4mm breite und die Dachschwellen auf mindestens 6,1mm breite Holzleistchen kleben, um ein wenig Tiefe zu gewinnen.

Etwa nach 20 Minuten ist der Klebstoff fest genug, um das Ergebnis begutachten zu können. Da habt Ihr das vorläufige amtliche Zwischenergebnis für heute (Ihr seht, ich bin den Landtags- und Kommunal-Wahlen noch voraus Winke ). Provisorisch wurden eingefärbte Schienenprofile aufgelegt. Sehr gut zu erkennen: die ursprünglich angezeichneten Holzschwellen sind bedeutend viel größer als die Rillenschwellen. Morgen geht's weiter - gut Ding will Weile haben.



Bitte einen ersten herzlichen Applaus für Berthold Applaus ! Und danke, dass ich gleich probieren und berichten darf.

Beste Grüße -

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Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de


Zuletzt bearbeitet von theylmdl am 25.03.06 15:47, insgesamt ein Mal bearbeitet
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Berthold
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BeitragVerfasst am: 25.03.06 09:05    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

mit Verwunderung studiere ich Dein Grundlagenwerk über das Werden Deiner Module.
Da ich gerade an Ähnlichem werkele, aber z.Zt. weder eine Kamera zur Hand habe,
noch die nötige Geduld zu so ausführlicher Darstellung der einzelnen Abläufe,
bestaune ich Dein sorgfältiges Vorgehen und mache mir die eine oder andere
Erkenntnis zunutze.

Die Schilderung Deiner freudige Begegnung mit meinen "Stahlschwellen"
hat mir Spaß gemacht und gegen Deine Verarbeitungshinweise ist nichts einzuwenden.
Wenn es so weiter geht, besteht die Gefahr, daß ich an die Verwendung
Deiner Texte für mein Beiblatt denke, wenn ich die "Stahlschwellen" auf den Markt werfe.

Ich hoffe aber, daß es noch nicht zu spät ist, wenn ich was zu bedenken gebe:
Zitat:
Die erste Schwellenmitte muss wohl so 15,8mm vom Schienenstoss entfernt liegen,
die weiteren folgen in je 31,7mm Abstand.

Die erste und letzte Schwelle müßte wesentlich näher am Schienenstoß liegen,
nicht mehr als die Hälfte der Verbindungslaschenlänge (siehe auch Dein Vorbildfoto).
Der Abstand dazwischen wird dann gleichmäßig verteilt. Etwa 5,8 mm und 35 mm,
das gibt erst den charakteristische Gleisrahmen-Schwellenrhythmus.

Hoffentlich liegen sie nicht schon alle so richtig fest, fände ich etwas schade.

In Erwartung wie's weitergeht
Berthold

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theylmdl
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BeitragVerfasst am: 25.03.06 10:52    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Guten Morgen, Berthold!

Vielen Dank für Deine Zustimmung. Das mit der Schwellenlage ist natürlich [zensiert]. Was mache ich da jetzt? Schienenlaschen verlängern? Eindimensionale Luftpumpe zücken? Winke Denn die Schwellen für die zwei 5m-Joche liegen natürlich so fest, wie man es von Hartklebern eben erwarten darf.

Zunächst erschien mir die Lösung am Besten, die Gesamtlänge der Joche an den Stößen zu verkürzen. Am offenen, linken Ende ist das kein Problem, und ebensowenig am rechten beim Übergang zu den Holzschwellen. Am mittleren Schienenstoss könnte ich ein Stück aus dem Trassenbrett heraus lösen.

Das macht aber immerhin über 9mm Differenz je Seite aus - Mäusedreck... Eigentlich ist das ja Pfusch... Grübel, grübel... Da werde ich wohl doch in den sauren Apfel beißen und die Trasse zwischen allen Schwellen auftrennen müssen. Mäusedreck!

Bis später, viel, viel später Sehr glücklich -

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Marcel
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BeitragVerfasst am: 25.03.06 11:12    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

theylmdl hat folgendes geschrieben::
Das macht aber immerhin über 9mm Differenz je Seite aus - Mäusedreck... Eigentlich ist das ja Pfusch... Grübel, grübel... Da werde ich wohl doch in den sauren Apfel beißen und die Trasse zwischen allen Schwellen auftrennen müssen. Mäusedreck!


....Thomas, vielleicht sind die Schwellen an den Rahmenenden auch so zugewachsen, dass man sie gar nicht mehr sieht..... Grins

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mein BUCH
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Berthold
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BeitragVerfasst am: 25.03.06 13:23    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

vielleicht ist es ja auch eine Lieferung der Firma FFF (Frankfurter Feldbahn–Fabrik),
die ja, wie nur Insidern bekannt ist, auch 10m Gleisrahmen hergestellt hat,
weil ja in Frankfurt alles immer bissi größer is.

Schöne Grüße
Berthold

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theylmdl
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BeitragVerfasst am: 25.03.06 14:22    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo!

@Marcel: Vielen Dank für den Rat. Ich möchte, dass dieses Gleisstück an der "Laderampe" besonders gut sichtbar ist, da es ein Beispiel für Stückgleis sein soll und die Fotos Berthold bei der Dokumentation helfen sollen.

@Berthold: So große Trümmer kann sich die FFF dann doch nicht leisten - aus Raumnot Winke . Außerdem stimmt dann die Schwellenlage immer noch nicht.

Es sollte gar nicht sooo viel später werden, bis das Malheur ausgebügelt war. Richtig sind also 6mm vom Schienenstoß bis zur ersten Schwelle und ab da 35mm Schwellenabstand. Ich mach's kurz: Die Trasse wurden zwischen den Schwellen und an den Jochenden zersägt. Die Stückchen habe ich dann mit Augenmaß, Lineal und Winkel so halbwegs richtig auf eine Zusatzleiste geklebt. Dabei konnten noch kleine Korrekturen an Schwellen vorgenommen werden, deren Schieflage sich nur durch unangebrachten Konsum geistiger Getränke oder eine Wahrnehmungsstörung durch die Freude über die Schwellen erklären lässt Winke .

Was Stabilit-unterfütterte Berthold'sche System-Schwellen so aushalten, beweist dieses Foto, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte:


Die Schraubzwingen sind richtig fest angezogen, das könnt Ihr mir glauben!

Die entstandenen Zwischenräume (35mm - 31,7mm - Sägeschnitt) habe ich anschließend mit passend geschliffenen Weichholz-Stückchen aufgefüllt und die Kanten und Übergänge verschliffen. Und ganz zum Schluss wurde die gesamte Trasse noch an den Modulkasten neu angepasst. Damit war das Plansoll wieder erreicht.


Ok so, Berthold?

Später gibt's noch mehr zum Thema. Ich wollte Euch nur zwischendurch zeigen, das alles wieder im Lot ist Winke

Noch einen schönen Samstag an alle -

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theylmdl
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BeitragVerfasst am: 26.03.06 00:29    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo, Feldbahn-Freunde!

Am Übergang musste ich den Höhenunterschied zwischen Holz- und Stahlschwellen bedenken. Die Rillenschwellen bringen es auf eine Höhe von etwa 1,3mm, wenn sie senkrecht ausgeschnitten werden. Die Holzschwellen haben etwa 5mm Höhe. Am Übergang zwischen Stahljoch und Holzschwellengleis müssen die Trassenbretter also einen Versatz von 3,7mm haben.

3,7mm ist natürlich ein ziemlich blödes Maß. Entweder Ihr helft Euch mit einem Hobel, oder Ihr benutzt die weiter vorne gezeigten Halter aus Dachlatten, oder Ihr setzt die Abstandshalter aus passenden Karton- und Holzscheibchen zusammen. Oder Ihr quält Euch mit Schwingschleifer oder Schmirgellatte.

Wie auch immer, nachdem die "erweiterte" Trasse wieder richtig saß, ging es an die Befestigung der Schienen. Da wurde es nun gleich richtig fies.

Die Stahlschwellen (2)

Zunächst habe ich mir die vier 222mm langen Profile aus vorgestrichenen Schienen abgelängt und dann an sechs von acht Schienenfuß-Außenkanten die Farbe abgefeilt. Bei den ersten Lorenfahrwerks-Mustern hatten wir auf vielfachen Wunsch unseres hochgeschätzten Forumsbetreibers ein paar durchbrochene Schienenlaschen mitgeätzt - 0,3mm "dick" und ziemlich klein. Die sollten nun ihre Eignung beweisen.



Macht Euch keine Hoffnung auf Feinstwerktechnik à la fido, mir genügen hier eingelötete 0,5mm-Drähte. Mit Sechskanten wird's heute nichts. So schaut's aus, bevor der Revell®-Rost nagt:



Während dieser unangenehmen Arbeit überlegte ich schon 'mal, wie wohl die Schienen am Besten auf den Polystyrol-Schwellen zu befestigen seien. Polystyrol...? Na klar, das ist die Lösung: kleben!

Dazu habe ich mir aus 0,5mm-Polystyrol (weiß) und 0,3mm-Resten (schwarz) solche Profile verklebt:



Gleis, äh, gleich mehr dazu. Zunächst stellte sich nämlich die Frage, wie die Schienen beim Bau am besten zu fixieren seien. Dabei helfen ein paar provisorisch gesetzte Gleisnägel von Old Pullmann, die auch gleich eine feinfühlige Justierung der Schienenlage erlauben. Es werden einfach ein paar davon zwischen die Schwellen gesetzt und später entfernt.

Wenn die Schienen sitzen, werden von dem schmaler gefeilten Polystyrol-Profil etwa 1,2 bis 1,3mm breite Scheiben abgeschnitten und auf die Schwellen geklebt. Ah, Polystyrol! Das tut gut, denn das kann mit handelsüblichen Klebstoffen wunderbar verschweisst werden. Folge: Auch ganz ohne irgendwelche Nägel oder Schrauben halten die Schienen fest auf den Schwellen. Tipp: Zumindest mein bevorzugter Plastik-Klebstoff, UHU® plast spezial, löst auch die Revell®-Farben an. Dadurch ergibt sich nach der Trocknung der Klebestelle zusätzliche Sicherheit.



Den unteren Teil der Plättchen habe ich aus 0,5mm-Polystyrol geschnitzt. Der Grund: Die Schienenfüße der hier verwendeten Hegob-Profile sind für 0,3mm zu hoch, die Plättchen wären bei Verwendung Berthold'scher Reste also schräg aufgelegen. Mit 0,5mm unten und 0,3mm oben passt aber alles recht gut.

Nach erfolgter Klebe-Trocknung habe ich mit dem Stiftenklöbchen von Hand 0,8mm-Löcher in die Aufspannplatten gebohrt (übrigens "frei Schnauze", also ohne Anzeichnungen oder ähnliches Ungemach).

Berthold hatte mir eine E-Mail geschickt und mir zur Nachbildung der Verschraubung so dies und das vorgeschlagen. Auf meinen Fotos aus dem Frankfurter Feldbahn-Museum ist zu erkennen, dass da kunterbunt Schrauben und Bolzen durcheinander verwendet werden. Also habe ich mir gedacht, bevor ich Knupfer oder Nolte sowie meine Brieftasche belästige, und da wir ja hier ein Selbstbau-Forum sind, ich probiere 'mal alles aus.

Also, Versuch Nummer 1 ist ein 0,8mm Draht, der in das Loch eingeklebt wird, und darauf wird ein aus 1,3 / 0,8mm-Rohr gefeilter Sechskant gelötet (vorher auf den Draht, nicht auf das Loch. Polystyrol hat's nicht so mit Hitze).



Hier seht Ihr die Zutaten für das Subminiatur-Rezept: 1,3mm-Rohr, auf Sechskant gefeilt; ein Ende 0,8mm-Messingdraht und zur Bearbeitung statt eines Kochlöffels ein feines Sägeblatt mit Zahnung 6/0 - nicht ganz einfach zu handhaben, aber alles andere macht bei der extrem dünnen Sechskant-Wandung keinen Sinn.



Das sieht schon ganz nett aus. Darum bin ich zunächst einmal dabei geblieben. Einkleben müsst Ihr die Bolzen nicht. Es genügt, sie in vorgebohrte 0,8mm-Löcher zu stecken. Aber Achtung: Außen wird da vielleicht kein Stabilit mehr sein. Drückt Ihr zu sehr (wie's mir prompt auch geschah), werden die "Stahlschwellen" herunter gedrückt. Schlimmer noch: Es kann Euch passieren, dass sich der Sechskant fröhlich durch das Schwellenmaterial treibt. Geht also lieber vorsichtig zu Werke.



Der Sechskant sieht auf diesem Foto nicht so prickelnd aus, aber Ihr könnt mir glauben, dass bei den mittlerweile 28 von 56 gebastelten Bolzen für die zwei Joche bessere dabei sind. Morgen gibt's mehr dazu. Ungeachtet allen Ungemachs wecken Bertholds Systemschwellen die Bastellust und heben die Motivation um etliche Grade. Ich bin unterdes froh, dass ich die Schwellenlage korrigiert habe, denn das sieht in der Tat schon ganz anders aus. Was lernen wir daraus? Pfusch am Bau ist Müll, und Geduld ist eine Tugend, die der Modellbahner schon haben sollte. Außerdem: Ohne ein Quäntchen Masochismus geht im fortgeschrittenen Modellbau nur herzlich wnig Winke .

Tipp: Wenn Ihr die provisorischen Gleisnägel wieder herauszieht, dann dreht vorher deren Köpfe weg von der Schiene. 0,3mm-Polystyrol ist eben nur 0,3mm-Polystyrol und nicht Stahl. Zieht Ihr die Köpfe gerade heraus, besteht die Gefahr, dass Ihr die Aufspannplättchen zerstört, weil der Nagel am Schienenkopf hängen bleibt.

Morgen mehr in diesem Theater, und frohgemute Grüße -

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theylmdl
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BeitragVerfasst am: 26.03.06 21:22    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr Feldbahner!

Die Stahlschwellen (3)

Heute wurden zunächst einmal die noch fehlenden 28 Schrauben bzw. Bolzen gebaut und eingesetzt. Dazu noch folgende Tipps. Wenn Ihr Euch nach der vorgeschlagenen Methode die Sechskant-Scheibchen absägt, bleibt ein kleiner Grat stehen. Sägt nur solange, bis sich die "Mutter" deutlich von dem Rohr abwinkelt. Kurz danach ist sie nämlich schon "weg geklingelt".

Steckt nun den Draht in das vorab plan gefeilte, stumpfe Ende der abgewinkelten Mutter und zupft sie dann vom Rohr ab. Mit dem Draht als Führung zwischen Daumen und Zeigefinger lässt sich der kleine Grat nun vor dem Verlöten von Mutter und Bolzen abfeilen.

Das alles geht weit schneller vor sich, als es sich schreibt. Für die 28 Bolzen habe ich nicht einmal eine Stunde gebraucht. Achtet dabei bitte auch auf Marcels Standard. Dort sind 1,8mm hohe Spurkränze zugelassen. Wer Wert drauf legt, dass solche Spurkränze über dieses Gleis rollen, muss die inneren Schrauben oder Bolzen flach genug halten.

So, da haben wir die zwei Standard-Rahmen mit jeweils 5m Länge:





Nun folgten die obligatorischen Stromeinspeisungen über die Schienenfüße. Wer die Schienenlaschen nicht sorgfältig verlötet, muss beide Joche mit Fahrstrom versorgen. Dann habe ich die an den Rändern mit Malerkrepp geschützte Gleistrasse erst einmal mit rotbrauner Rostschutzfarbe aus der Sprühdose eingenebelt. Schokobraun wäre besser gewesen, aber die Dose war leider alle. Für diesen Erstauftrag gibt es drei gute Gründe.

  • Der Abstand zwischen Schiene und Brett ist mit 1,3mm nur sehr klein. Es kann leicht passieren, dass später hier und da ein wenig Untergrund durchschimmert. Der sollte dann nicht unbedingt knallig hell sein, sondern eher dunkel, idealer Weise graubraun.
  • Beim Sprühen von der Seite nebelt ein wenig Farbe auch unter die Schwellen. Das ist aus dem selben Grund wichtig - es wirkt ganz dumm, wenn da später helles Holz oder gar weißes Papier hervor schimmert.
  • Wenn Ihr beim anschließenden Verrosten mit dem Pinsel und Farbe oder "Instant Rust" 'mal ein Eckchen vergesst, ist es nicht so schlimm.




Nach erfolgter Trocknung bei gleichzeitiger Erfüllung staatsbürgerlicher Pflichten im Wahllokal (da durften in Frankfurt heute 93 und 19 Stimmen individuell vergeben werden - die zehn Wähler vor mir haben davon Gebrauch gemacht Geschockt ) folgte dann die Wunschrostfarbe, Revell® Nr. 85 matt. Die bringt die Kleineisen und die filigranen Schwellen erst richtig zur Geltung.



Schotter

Alle, die das schon 'mal gemacht haben, dürfen diesen Abschnitt überlesen Sehr glücklich .

Normaler Weise sollte man Gleise nicht "einschottern", bevor sie nicht in die Umgebung eingebunden sind. Denn nur dann lassen sich die Übergänge ordentlich gestalten. Von dieser goldenen Regel bin ich hier ausnahmsweise abgewichen, damit Ihr Berthold's Systemschwellen auch 'mal in "naturalisiertem" Zustand zu sehen bekommt. Immerhin war ich so schlau, mir von der verwendeten Mischung einen Vorrat zur späteren Weiterbearbeitung anzulegen.

Diese Mischung besteht hier aus Sand, feinem, bunten Kies und H0-Steinschotter. Hinzu kamen eine Messerspitze getrockneter Espresso sowie ein wenig "Turf" von Woodland Scenics®. Das Ganze wurde gerührt und geschüttelt. Also eher 'was für Fred Bunt als James Bond.

Heute fand sich auch gleich eine passende Unterlage für Schotter-Aktion Winke :



Wartet 'mal bis zum letzten Bild, dann wisst Ihr, warum Ihr richtig liegt, wenn Ihr Bertholds Schwellen wählt.

Soweit sind wir aber noch nicht. Zunächst wurde die Mischung in möglichst passender Menge aufgestreut. Ein Borstenpinsel und die Pinzette sorgten dann für Ordnung. Diese Aufgabe erfordert ein wenig Übung. Es soll natürlich aussehen, es dürfen keine Steinchen an den Schienen hängen bleiben, es darf keine Löcher geben, und niesen dürft Ihr auch nicht.



Stört Euch nicht an zu starken Farbkontrasten, das kriegen wir noch gedämpft. Mischung Nr. 2 besteht aus Ponal Super 3, reichlich Spülmittel zum Lösen der Oberflächen-Spannung und ein wenig Wasser zum Verdünnen - nicht zuviel, bitte! Das klebrige Zeug verteile ich wie folgt. Ich stecke ein Röhrchen, beispielsweise mit 3mm Durchmesser, in die Pampe und halte anschließend den Zeigefinger auf das obere Ende. Dadurch kann die Flüssigkeit nicht mehr austreten. An der gewünschten Stelle - zunächst in der Mitte zwischen Schienen und Schwellen - lasse ich dann ein paar Tropfen austreten, in dem ich den Zeigefinger kurz hebe, sodass von oben Luft in das Röhrchen eintreten kann. Dabei wird die Austrittsöffnung möglichst nahe an das Streugut gehalten.

Durch das Spülmittel verteilt sich die Klebemischung innerhalb kurzer Zeit auf eine große Fläche. "Nachfüttern" ist dann leicht, und man kann förmlich sehen, wie die Flüssigkeit einschiesst.

Ist der Untergrund erst einmal "gesättigt", könnt Ihr zartfühlend hier und da noch ein wenig Sand, Turf oder "Coarse Turf" (gröbere Flocken) aufstreuen. Unerwünschte Buckel lassen sich leicht mit dem nassen Finger glattbügeln. Nur mit dem Pinsel dürft Ihr nicht mehr an das Streumaterial - es würde sofort an den Borsten verklumpen.

Allzu detailliert braucht das Ergebnis jetzt noch nicht zu sein. Bei der endgültigen Geländegestaltung kann ja noch nachgearbeitet werden. Haltet Euch zunächst einmal zurück mit zuviel Details.

Hier folgt das vorläufig-amtliche Zwischenergebnis zum heutigen Wahlsonntag:



Ihr könnt leicht erkennen: Rostrot-Blaßgrün hat's diesmal gemacht Winke .

Beste Grüße,

_________________
Thomas Hey'l - info@themt.de - www * themt * de
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Anmeldungsdatum: 04.09.2003
Beiträge: 1436
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BeitragVerfasst am: 26.03.06 22:15    Titel: Re: IIf-Feldbahn-Modul Antworten mit Zitat

Mahlzeit!

Sieht richtig gut aus! Der Teufel steckt aber auch hier im Detail Traurig

Leider stimmt die Anordnung der Schwellenschrauben nicht! Um dem Gleisjoch eine höhere Längssteifigkeit zu verleihen müssen die Schrauben spiegelbildlich versetzt angeordnet sein. Dadurch wird auch ein Verdrehen der Schwellen vermieden.
Das gilt im übrigen ebenso für genageltes Gleis. Im Zweifelsfalle mal in den Roloff gucken.

Auf dem Vorbildfoto aus Frankfurt ist die Anordnung sogar zu sehen.

Gruß Sven
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