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WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn

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Max 25 Kmh
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 1261
Wohnort: Langen / Hessen

BeitragVerfasst am: 15.03.05 21:48    Titel: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Untertitel:
.... oder was aus einer Regner Tssd so alles werden kann.

Ja, liebe Buntbahngemeinde,

nun will ich endlich über mein jüngstes Projekt berichten. Ihr wißt ja: ich habe Härtsfeldwagen, aber keine Lok (na ja, eine Schiede WN 11), und württ. Staatsbahnloks, aber keine Wagen. Sehr geschickt. Dem wird nun abgeholfen, mit der WN 1 - in Echtdampf.

Zur Geschichte: Die WN 1 wurde 1901 von Hohenzollern unter der Fabriknummer 1498 gebaut und war bei der Härtsfeldbahn bis zur Verschrottung 1956 im Einsatz. Interessierte Eisenbahnhistoriker kennen sicherlich "Den Seidel" und die Bücher von Räntzsch über die Härtsfeldbahn sowie die Werke über die Euskirchener und Geilenkirchener Kreisbahnen, wo baugleiche Loks liefen. Daraus habe ich jedenfalls meine Vorbildinformationen. Besonders hilfreich war aber Jürgen Ranger vom Härtsfeld - Museumsbahnverein, der mit weiteren Bildern und vor allem Zeichnungen half, herzlichen Dank!

Und so sieht das Vorbild aus:

WN 1 Vorbild (Max 25 Kmh)


Mehr Bilder und Dokumente finden sich ganz unten in der Fotogalerie "Selbstbau".

Nun war die Frage zu klären: Ganz selbst bauen, bauen lassen, oder kommt eine Regner Tssd in Frage? Aus Zeit-, Kosten und Könnensgründen schieden die ersten beiden Möglichkeiten aus. Und die Tssd kommt sehr nahe an mein Vorbild 1:22,5; in manchem Maß besser als Tssd einszuzwanzichfünf (was ist das? jedenfalls kein Maßstab), vor allem natürlich bei der Spurweite. Tabelle siehe Ahttp://www.buntbahn.de/fotos/showphoto.php?photo=16237&size=big&password=&sort=7&thecat=649

Aaaber... da waren natürlich viele Kompromisse zu machen, die selbst mich als Nicht-Perfektionisten schmerzen. Kenner werden am fertigen Objekt viele Abweichungen und Fehler entdecken.

Das Pflichtenheft für den Umbau sieht vor:
- Hinterwagen auf Innenrahmen umbauen
- Kugellager bzw. Leichtlaufbuchsen
- Einschienige Kreuzköpfe
- Stangen nicht eingelegt
- hängende Blattfederung aller Achsen
- vorbildgerechte Zylinderverkleidungen
- andere Pufferbohlen
- andere Kesselaufbauten
- anderes Führerhaus
- Zylinderentwässerung
- Nachspeisung
- Rückstellvorrichtung Vorderwagen
- Läutewerk System Baumgart und Pfeife
- elektrisch beleuchtete Petroleumlampen
- Nur Verbund, Umschaltventil raus;
(unterschiedliche Zylinderdurchmesser: nach langem Schwanken fallen gelassen. Dazu Dank an alle Buntbahner, die hierüber an anderer Stelle diskutiert haben.)

Nun, das Verbundventil wegzulassen war das Einfachste, Ralph Reppingen hat mit Nur - Verbund gute Erfahrungen gemacht. RR hat mich bei dem ganzen Projekt beraten und viele Dreh- und Frästeile hergestellt. Vielen Dank auch ihm!

Auch den Rahmen enger zu bauen und die Lager mit Federn (von Hand!) sauber zu passen ging ja noch. (Kugellager in Lagerblöcke hat aber wegen Präzision RR gemacht)

Der umgebaute Hinterwagenrahmen
WN 1 lauter Innenrahmen (Max 25 Kmh)


Die neuen Lager und Federn
WN 1 Radsatz neu[/B] (Max 25 Kmh)


Es gab erheblich Verschnitt, und inzwischen ziemlich viele übrige Teile.

Aber wenn man erstmal den Anfangswiderstand überwunden hat, an dem immerhin teuren Teil die Flex anzusetzen, fällt es ganz leicht....

ex - Tssd Verschnitt (Max 25 Kmh)


Aaaaber die einschienigen Kreuzköpfe (Regner - Gußteile)....... zogen erhebliche Arbeit nach sich. Zunächst haben sie nur ganz harmlos den Stangenlagerpunkt auf Höhe des Voreilhebel-Ansatzes. Das heißt aber: neue längere Treibstangen! Wenn schon, dann macht man die gerade, nicht gekröpft. Man dreht auch die Kuppelstangen um - das Vorbild hatte keine eingelegten Stangen. Dann passt aber die Treibstange nicht mehr unter der Gleitbahn durch - total andere Gleitbahnaufhängung folgt. Und die Mischerhebel mussten wegen der folgenden Seitenverschiebung der Steuerung auch neu gemacht werden, dann gleich mit weniger Voreilung (mehr Kraft "unten rum"). Und das sieht jetzt so aus:

WN 1 Triebwerk (Max 25 Kmh)


Nicht wirklich schön, aber jetzt geht die Treibstange unter der Gleitbahn durch ohne anzuschlagen.

Und auch von Oben ist jetzt alles geradlinig:

WN 1 Triebwerk von oben (Max 25 Kmh)

(am unteren Bildrand sieht man übrigens die Rückstellfeder für den Vorderwagen)

Mit viel Mühe, Nachsicht und Mut zum Pfusch ließen sich die Steuerungen sogar einigermaßen einstellen. Laut Valve Gear stimmt die Geometrie überhaupt nicht, aber die gröbsten Fehler (Kurbelstange zu lang, Schwinge zu weit hinten) gleichen sich aus, wenn man von einer daraus resultierenden deutlichen Ungleichbehandlung der Vor- und Rückwärtsfahrt absieht.

Die Triebwerke sind bereits an Druckluft eingelaufen, auch eine Dampfprobe haben sie bestanden (Der Kessel, bzw. besser der Brenner aber nicht. Marco´s "Freiluftmethode" ist zwar probat, aber mir doch zu windig. Heute sind die Schlitzbrenner von RR gekommen.). Die geh ich jetzt testen.

So, das muß für heute reichen. Die Ansteuerung der Zylinderentwässerung und den Bau des Gehäuses könnt Ihr ja schon mal in der Galerie auf Fotos sehen, dazu, sowie zum finish erzähl ich später mehr.

Schönen Abend wünscht Euch

Max 25 Kmh.

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Zuletzt bearbeitet von Max 25 Kmh am 17.03.05 01:21, insgesamt ein Mal bearbeitet
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Erich
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Anmeldungsdatum: 26.05.2004
Beiträge: 593
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 15.03.05 22:51    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo Max,

meine Hochachtung, an dem Teil die Flex anzusetzen da bekomme ich Gänsehaut,
aber es wird sich bestimmt Lohnen wenn man dann das Gesamtwerk in den Händen hat und stolz sein kann Ausruf
Bitte unbedingt weiter berichten Ausruf Ausruf Ausruf

Viele Grüße Erich Winke
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fido
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 19.02.2003
Beiträge: 10223
Wohnort: Herbipolis

BeitragVerfasst am: 15.03.05 23:33    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo Max,

Deine WN 1 wird richtig Klasse. Alleine das Fahrwerk mit der unten liegenden Federung mit Blattfedern ist toll. Ich freue mich schon darauf, im Sommer auch ein paar meiner (ca. 1kg schweren) Wagen anzuhängen und die Zugkraft Deiner Lok auszuprobieren Grins

Dein "Kampf" mit der Treibstange und dem Kreuzkopf finde ich bemerkenswert. Beim Vorbild passt das ja auch alles zusammen. Auf meinen Vorbildfotos der lm und mm Mallet in "Die Geilenkirchener Kreisbahn" sieht man, dass der Ausgang des Flachschiebers sowie des Kolbens etwa in der Mitte des Zylinders liegt, aber der Zylinder stark nach aussen gekippt ist.

Ist es möglich, das beim Vorbild der Zylinder so stark gekippt wurde, damit die Achse des Flachschiebers außen an der Gleitbahn des Kreuzkopfes vorbeigeht? Am Regner-Zylinder liegen die beiden Achsen ja fast übereinander und das könnte Deine Probleme erklären.

PS: An Deinem Vorbildfoto hat einer am Puffer gespielt und diesen um 90 Grad gedreht Grins

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running dog Viele Grüße, fido
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Ralf
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Anmeldungsdatum: 05.03.2003
Beiträge: 1046
Wohnort: im Keller

BeitragVerfasst am: 16.03.05 10:13    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo Max,

das sieht ja wunderprächtig aus.
Auch was du aus dem Gehäuse gemacht hast!

Die TSSD hat mir nie so recht gefallen. Jetzt passen die Proportionen.

Ist wirklich ein großer Schritt, so ein teures Modell zu "zerschneiden".

Die Federung gefällt mir!


Viele Grüße aus dem AW Brockenblick

Ralf

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Viele Grüße aus dem AW Brockenblick

Ralf


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Flachschieber
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Anmeldungsdatum: 05.03.2003
Beiträge: 4134

BeitragVerfasst am: 16.03.05 14:08    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo Max

Ist toll der Umbau.Was mich aber in der Optik stören würde ist der zu kurze Schwingenlagerunsträger.Also den kannst Du sicherlich auch ohne Maschine aus nem Messing L-Profil ohne großen Aufwand herausarbeiten.

Grüße

Marco

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Max 25 Kmh
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 1261
Wohnort: Langen / Hessen

BeitragVerfasst am: 17.03.05 01:39    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo liebe Buntbahner,

habe eben noch die Maßvergleichstabelle eingestellt und den Beitrag editiert.

@ Fido: geneigte Schiebespiegel: Ja, Du hast recht, die Stangen setzen beim Vorbvild mittig am Schieber an. Der Schieberspiegel ist ca. 30° geneigt, einmal, damit die Hebel aneinader vorbei gehen, und wohl auch um den Service zu erleichtern. Beim Modell ist der Schieberspiegel waagerecht, aber die seitlich versetzten Stopfbuchsen der Schieberstangen sind mittig in der geneigten Zylinderverkleidung. Wenn beim Vorbild der Schieberspiegel waagerecht ist, muß die Stange seitlich versetzt sein, was Seit- bzw. Drehkräfte am Schieber verursacht. Die waren aber wohl bei vielen Konstruktionen beherrschbar....

zum Ps: Du meinst wahrscheinlich, dass die Löcher im Puffer für die Kupplungsstangen eher oberhalb der Mitte sind als unterhalb? Das kann ich da so genau nicht sehen, wäre aber eine gute Entschuldigung, wenn wir mal einen "falschrum" einbauen.

@ Marco: Ja, Du hast recht, der Überstand der Schwingenlagerböcke stört mich auch. Zumal da die Träger jetzt aussehen wie ein Schweizer Käse und die Schrauben nur auf einer Unterlegplatte halten. Aber erst nach dem Zusammenbau wusste ich, wo die Löcher hingehören. Aber: die Träger sind Werksseitig bis ins Gewinde der Schrauben verlötet, man muß das zum Lösen gründlich heiß machen - würde bedeuten, ganz auseinander bauen und Fahrgestell neu lackieren. Habe ich jetzt keine Lust dazu. Ich werde versuchen, das mit besseren Unterlegplatten zu kaschieren.

Habe mich heute an Läutewerk und Nachspeisung versucht, aber beides funktioniert noch nicht. Für heute reicht es mir. Gute Nacht!

Beste Grüße

Max 25 Kmh.

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Max 25 Kmh
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 1261
Wohnort: Langen / Hessen

BeitragVerfasst am: 30.03.05 18:03    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

So, liebe Hohenzollernfans

nun will ich mal weiter berichten. Zunächst: die Nachspeisung ist nun dicht, als Ventilkörper dient der Schalldämpfer der Saugluftbremse (hinter dem Kamin, von Reppingen). Auch das das Läutewerk funktioniert:

Das Läutewerk (Max 25 Kmh)


Es ist eine Idee von Thomas Baumgart. Ich habe sie mit einer einfachen Fahrradklingel umgesetzt. Ein kleiner Getriebemotor von Conrad gibt 60 U/Min her, der Balken reißt die Klingel also 2 x pro Sekunde an. Geschaltet wird das mit einem Miniaturdruckschalter, der vom Dampfpfeifen-Servo betätigt wird.

Ich habe zunächst die Schläuche der Tssd beibehalten, da ich ja nur im Verbund fahre, halten sie den Schlaffdampf aus (direkt am Kessel betrieben gibts Löcher). Auf dem Rollenprüfstand merkt man, dass das vordere Triebwerk ca. 1/2 so schnelll läuft wie das hintere. Beim Anfahren muss die hintere Maschine aber eine ganze Weile starmpeln, bevor die vordere anläuft, obwohl beide mit 1/2 bar gut anlaufen - die Kugellager und Leichtlaufbuchsen bewähren sich sehr. Die Kondensation ist dank 0.8mm Dichtung zwischen Zylinder und Rahmen nicht so schlimm, auch oder weil die Zwischenleitung praktisch keine Wärmekapazität hat.

Eigentlich müsste man die Kolbenfläche mit einem Faktor 1:1,6 - 2 unterschiedlich machen, da Kraft = Druck mal Fläche. Vorbildgemäß hätten dann aber die vorderen Zylinder 18 mm Durchmesser, das würden riesige Klötze. Ralph Reppingen meint, da der Hub festgelegt ist, und Langhuber im Modell weniger nervös sind, wäre es besser, die Hochdruckzylinder z.B. auf 11-12 mm herabzusetzen. Dann haben die aber weniger Kraft.... Und was man noch bräuchte: ein Frischdampfventil zum Anfahren, also praktisch ein zweites Pfeifenventil mit Leitung ins Überströmrohr. Vielleicht mache ich bei der Revision der Tssd mal ein Experiment.

Das vordere Triebwerk funktioniert also schwächer (macht nichts, ist wegen der ungleichen Gewichtsverteilung vielleicht sogar besser), aber es hat kaum Auspuffschlag. Deshalb habe ich die verbliebene eine Abdampfleitung stark gekürzt verlegt:

Vorderwagen mit Abdampfleitung (Max 25 Kmh)


@ Marco: Du siehst, ich habe die zu kurzen Schwingenträger mit einer Unterlegpaltte kaschiert.

In der Zwischenzeit hatten mir Thomas und Margret Engel die Blechteile sandgestrahlt und mit der Buntbahngrundierung grundiert. Da mußte ich doch mal zusammenbauen und mich am Gesamtbild freuen, wenn auch noch wichtige Zutaten fehlen:

WN 1 im Fotografieranstrich (Max 25 Kmh)

Kommentare zum schlechten Foto und Rat, wie man das besser macht, habe ich bereits erhalten. Vielen Dank.

Türen und Dachlüfter sind zum Öffnen, Einbau der Drehfenster von Reppingen vorbereitet (werden eingenietet).

À propos Fenster: ich möchte gerne Glasfensterscheiben aus Objektträgern einsetzen. Ich brauche nur drei, die kann ich mit Tiffanytechnik hinpfriemeln, aber interessanter wären wassergestrahlte. Innomax macht so was, aber teuer (min. 1 Stunde à 80,-€). Dann könnte man aber gleich Ronden für die Lampen mitmachen. Wer auch so was braucht, bitte bei mir mit PN melden.

Nun zurück zur Technik: ich hatte ja die Zylinderentwässerung an beiden Zylinderpaaren, aber nicht zwei Servos einbauen wollen. Daher habe ich eine Kurbelstange mit Teleskopgelenk eingebaut, die die Stellkraft vom Servo (unter dem Führerhausboden zwischen die Rahmenwangen eingelegt) nach vorne überträgt. Das sieht am Gelenk so aus:

Zylinderentwässerung hinten (Max 25 Kmh)


Man muß die Hahnküken sehr vorsichtig, aber nachdrücklich entgraten und polieren, und mit Heißdampföl einsetzen, dann klemmen sie nicht. Eine weitere Ursache für Schwergängigkeit sind die Hebelscheiben, die unter den Zylinderdeckeln geführt werden. Da muß man beherzt was von der Dicke abnehmen, dann gehts.

Jetzt steht noch der Fernsteuerungseinbau an, da wird selbst ein geräumiges Führerhaus schnell eng, und ein paar Zutaten wie Injektorleitungen, Lampen und Griffstangen. Jedenfalls fiebere ich nun nach 5 Monaten Bauzeit dem Rollout entgegen.

Viele Grüße aus der Werkstatt DKND (Das Kann Noch Dauern) Euer

Max 25 Kmh.

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Waldbahner a.D.
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Anmeldungsdatum: 27.02.2003
Beiträge: 3741
Wohnort: Böchingen

BeitragVerfasst am: 31.03.05 09:53    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Tach,

was du da auf die Beine stellst finde ich aller beste Klasse Winke
Besonders gefallen hat mir die Glocke. Ich kanns kaum erwarten die mal irgendwo in Aktion zu erleben. Wird sicher eine mortz Gaudi sein.

Viel Respekt habe ich aber auch vor dem Rest der Lokomotive. Da kann man nur sagen : Weiter so gut

Wenn ich mich wieder zusammenraffen kann, werde ich mich demnächst mal an den Umbau meiner Regner-Lok in eine Waldbahn Maschine machen. Mehr aber erst, wenn sich was genaueres abzeichnet. Auf jeden Fall werde ich von deinen hier eingestellten Berichten und Bildern sicher gut profitieren können.

Gruß vom Gerd, der nach knapp 2 Wochen "Urlaub" gar keinen richtigen Bock zum Basteln hat Traurig

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Wald- und Wiesenbahner aus Leidenschaft zum Wahnsinn Durchgeknallt
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Tobi
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 11.09.2004
Beiträge: 2971
Wohnort: Im Schwabenländle

BeitragVerfasst am: 31.03.05 10:12    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo Max 25kmh,

einfach beeindruckend! gut

Echtdampf-Modelle dem entsprechenden Vorbild anzupassen, dazu gehört jede Menge Fachwissen und Know-How.

Leider kann diese Lok im Gegensatz zur WN 11 keine Testrunde auf meiner Anlage drehen. Winke

Eine Ringstrecke im Garten für Echtdampfer ist bereits in Planung. R3 wäre Minimum, R5 Standard, ein zweigleisiger Begegnungsbahnhof, ein großes Viadukt... Doof


Einen schönen Gruß vom Tobi
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Flachschieber
Buntbahner
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Anmeldungsdatum: 05.03.2003
Beiträge: 4134

BeitragVerfasst am: 07.04.05 14:53    Titel: Re: WN 1 - Malletlok der Härtsfeldbahn Antworten mit Zitat

Hallo Max

wie es aussieht kann man beim Regner Neuheiten Treffen mit dem Roll Out rechnen.Oder?

Grüße

Marco
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