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Anlagenbau & Zubehör - Wenn Szenen für sich selber sprechen


Mikado - 02.09.09 00:30
Titel: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Wer kennt sie nicht, die Bilder von Szenen da muss man gar nichts hinschreiben. Bei jedem, der das Bild sieht läuft im Kopf was ab.

Dieses Bild stammt von unserem Amerikanischen Diorama - am Tag nach der grossen Überschwemmung.

Mich würde interessieren was der Bauch sagt, was bei diesen Leuten abgeht?

Heinz

Modulanlage_003 (Mikado)

dampfsachse - 02.09.09 10:00
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo Heinz, der Du fragst:
Code:
Mich würde interessieren ............, was bei diesen Leuten abgeht?

"Das dauert mit unserer Muskelkraft Wochen, bis wir hier aufgeräumt haben!"

meint der "dampfsachse" Gerhard.
bkm - 02.09.09 18:39
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Abend,

mein Bauch sagt nix.
was bei deinen Preisers abgeht weis ich nicht, aber was bei mir abging weis ich noch.
Hochwasser2002_1 (bkm)

Hochwasser2002_2 (bkm)


2002 nach dem Hochwasser das Ende meiner Gartenbahn, leider nicht gespielt. Heulend
Mikado - 02.09.09 20:31
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Tut mir leid, wenn Dir die Natur übel mitgespielt hat. Die Urgewalten sind oftmals gross. Ich hatte z.B. 2003 wegen grosser Trockenheit unregelmässige Setzungen bis 7 cm das ist auch ein Seite der Modellbahn im Garten. Ich musste meine Aussenanlage massiv überarbeiten. Solches sind aber oft auch Chancen.

Mir geht es bei dieser Diskussion nicht um das Thema Naturgewalt, oder Überschwemmung, sondern darum wie man eine Situation darstellt und die Figuren darin positioniert. Vorallem aber wie man sie fotografiert.

Man kann das aus der Perspektive des Fünfinger Kranführers ablichten

DSCN1495_v (Mikado)



oder auf Augenhöhe mit den Figuren fotografieren. Dann aber sollten uns die Bilder zu Vermutungen verleiten was da gerade abgeht.
Heinz


Modulanlage_016 (Mikado)

squirrel4711 - 02.09.09 22:17
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo Heinz,

Zitat:
Mich würde interessieren was der Bauch sagt, was bei diesen Leuten abgeht?

Mein realistischer, pragmatischer Bauch sagt mir : "Da geht absolut nix ab. Immer die gleiche Mimik, ob Katastrophe oder Mannaregen". Er fragt sich allerdings was bei Dir abgeht und ob Du den Masstab bereits überwunden hast.

Gruß
Rainer
Andi - 02.09.09 22:23
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
ein grosses SHIT !!

ich kenn sowas aus 2002 !

Andre
Mikado - 04.09.09 00:21
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Was ist an der Mimik zu bemängeln? Die Figuren in den Fotos sind teilweise selber retouchiert, und stammen von Schneiders "Just Plain Folks Reihe, Preiser und Elita. Vielleicht hat aber jemand Kenntnisse in Computeranimierter Latexmimik, dann lassen wir sie bei Manna freudig grinsen...
Wahrscheinlich überwindet man den Massstab auch nach 20 Jahren Grossbahn im Garten nicht... Nun denn, offensichtlich interessiert das nicht besonders, dann genehmigen wir uns ein Bier und lassen das Thema.


Modulanlage_010 (Mikado)

T 20 - 04.09.09 08:33
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Tja,da sind sie wieder,
die unterschiedlichen Meinungen!Die einen finden das lächerlich,andere wie ich meinen,daß könnte ein ganz interessantes Thema werden.vielleicht haben uns die Preiserlein etc. doch ab und zu was zu sagen und wir wollen es nicht hören?
(Wer weis schon wirklich was Nachts so auf seiner Anlage abgeht?,der Nußknacker läßt grüßen !)
Ich glaube,man kann durch so eine "Denke" ab und zu mehr darauf achten,wie Figuren auf der Anlage glaubwürdig zueinander passen.Oder eben gut ausgedachte Szenen mit Hilfe dieser Persönchen lebensechter umzusetzen.
Was macht denn so einen gestalteter "Lebensausschnitt" lebendiger als unsere
gut gestellten "Zwerge"
fragende Grüße Tobias
Mikado - 04.09.09 09:03
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Danke Tobias,
Du hast mein Ansinnen genau begriffen. Natürlich ist die Mimik beschränkt und natürlich sind die Figuren statisch. Wer das Video "modelling figures" angeschaut hat, kapiert schon mal, dass eine Figur in eingefrorener Bewegung zwar auf einer Foto interessant erscheinen mag, aber wenn ein Zug vorbei fährt wird das zur Glosse. Figuren sollte man also immer so wählen und positionieren, dass es logisch ist, dass sie sich nicht bewegen.

Irgendwann wollte ich mehr als nur Bilder über Amerikanische Züge anschauen. So begann ich Amerikanische Eisenbahnbücher wie die Memoiren des Bahningenieuers der Rio Grande, John Norwood, zu lesen. Diese Randgeschichten faszinierten mich immer mehr. So schildert er seine Jugend, als der Vater bei der Rio Grande Station Agent im kleinen Nest Monero war. Er schreibt von der Wanzenplage im Bunkhouse (Manschaftsunterkunft) und dem ultimativen Verbot seiner Mutter sich in diesem hoch faszinierenden Teil des Bahnhofes aufzuhalten, aber auch von der Wahl der Miss Monero, bei der man sich als halbwüchsiger Gringo im Hintergrund halten musste und sich Lust nur auf den köstlichen Burrito am Buffet der "great Mining Company Hall" beschränken durfte. Auch über die Rolle des Priesters zur baldigen Verheiratung der Miss, sicherlich innerhalb der nächsten 9 Monate, lässt er sich aus, aber lassen wir das... Auch die R.G.S. Story ist gespickt mit Anektoten aus dem Leben dieser Menschen von denen wir bestenfalls ihre Züge kennen. Ähnliche Geschichten mit Figuren anzudeuten fasziniert mich immer mehr.

Beim folgenden Bild des entgleisten Zuges versucht ein Bahnarbeiter die Wagen zu trennen. Der andere schaut zu und gibt ihm mehr oder weniger erwünschte Ratschläge. Der dritte im Rücken erklärt ihm ohne meinen Werkzeugkasten geht eh nix. Den weiteren Verlauf der Geschichte kann sich jeder in Gedanken selber ausmalen.

Diese Szene ist in der Überflieger Foto auch enthalten nur beachtet man sie nicht.

Heinz


Modulanlage_019 (Mikado)

T 20 - 04.09.09 09:32
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Ja Heinz,
wie heißt`s so schön:
zwei Doofe,ein Gedanke
Winke !
Wenn auch andere Großspurer mit Personal Szenen hier "antanzen",wäre das doch ein schönes Thema,vielleicht mit Hinweisen,worauf sie dabei besonders achten?
Und alle Uninteressierten können ja wegklicken,gell?
Interessierte Grüße Tobias
Mikado - 04.09.09 10:02
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Ich habe an Ausstellungen immer wieder die Kinder und Erwachsenen beobachtet. Während viele Erwachsene wie der Lehrer mit dem Rostsift die Fehler suchen, haben die Kinder den grossen Reichtum ihrer Fantasie mit der sie diese leisen Geschichten aus den Details lesen.

Während sich Wild Bill mit seiner neuen Harley bei Rose brüstet, wartet der alte Breakman hinten schon Schadenfroh auf die Abfuhr, die er für Bill kommen sieht - Lebenserfahrung könnte man titeln..

Eigentlich ist das keine Kunst. Jeder hat die Wahl seine Preiserlein wie die Holzschnitzel in der Hecke als Garnitur in seiner Anlage zu verstreuen, oder sich Geschichten mit Witz auszudenken und diese darzustellen. Elita, Just Plain Folk und nun auch Woodland haben uns diesbezüglich mit mehr speziellen Figuren, auch in der Mimik neue Möglichkeiten geschenkt

Heinz

DSCN0056 (Mikado)

Schienenbus - 04.09.09 18:41
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo Heinz,

dein Wild Bill wird ganz sicher eine Abfuhr bekommen... Aber nicht weil Rose ihn nicht mag... Wäre er mit seinem Hottehü angekommen hätte sie sich bestimmt mit ihm eingelassen. So aber hat er, vom offenen Ventiltrieb, mit Öl eingesaute Hosenbeine und Stiefel und seine Hände sind vom wiederkehrenden Einsammeln seines Hutes auch ganz dreckig....so eine Harley ist schließlich für einen solchen Hut viel zu schnell... Winke

Also mein lieber Bill zieh dich um, wasch dich und starte einen neuen Versuch... Lachend

Achtungspfiff
Stephan - der Schienenbus
bkm - 04.09.09 18:59
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo,
stell doch einfach Bilder von deinem Diorama ein.
Doof Unbekannt
Mikado - 04.09.09 19:12
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo Stephan,

gratuliere, Du hast erkannt worauf ich hinaus will. Es geht nämlich weder um einen Gleisplan, noch um ein bestimmtes Diorama. Ich zeige Szenen aus verschiedenen Dioramen/Anlagen. Es geht darum das Augenmerk auf diese kleinsten Szenen zu legen.
Wer sich einen Besuch im neu gestaltetenTeil des Eisenbahn Museum in Mulhouse im Elsass gegönnt hat, wurde genau damit in 1:1 konfrontiert.

Wir kümmern uns um die Details der Technik bis zum Abwinken. Ich zähle mich auch dazu, für meine Sound Projekte ist mir kaum ein Aufwand zuviel. Hier aber geht es um einen Teil dessen, was die Ambience ausmacht. Die Eisenbahn ist für die Menschen da und in 1:22,5 sind das bisher ganz einfach Figuren. Wer würde sich schon für einen Schrumpfversuch zur Verfügung stellen??? Diese Figuren stehen aber in irgend einer Relation zu einander und um die Natürlichkeit dieser Beziehung geht es in dieser Diskussion.


Heinz
Rudolf - 04.09.09 19:43
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo Heinz,

ist ja wahr, was Du da sagst, aber wenn schon Details, dann doch bitte richtig. Wild Bills Harley ist zu groß und scheint im falschen Maßstab gebaut zu sein, die Gleise sind nicht brüniert, der Dampfer auf dem ersten Foto glänzt nach Plastik mit etwas Pulverfarbe usw. usf.. Da reißen es die paar Figuren leider auch nicht mehr raus und das ist eigentlich schade.
bkm - 04.09.09 19:52
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo,
freut mich das wenigstens Einer erkannt hat was du mit deinen angeordneten gekauften Teilen hier sagen willst. Augenrollen
hajo - 04.09.09 21:03
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Zitat:
freut mich das wenigstens Einer erkannt hat was du mit deinen angeordneten gekauften Teilen hier sagen willst.


Dem ist nichts hinzuzufügen aber scheinbar will Heinz es irgendwie erzwingen.

Danke Peter!

Gruß
Hajo
theylmdl - 04.09.09 22:11
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo!

Zwei alternative Fotos zum Thema.





Wem fällt da ein Unterschied auf? Winke

@ Heinz: Bei einer gestellten oder gedachten Szene sollte so einiges stimmen. Vor allem jedoch, wie schon richtig angemerkt, der Maßstab. Dass die BMW R32 zu klein ist, tut weniger "weh" als Deine extrem große Harley, zumal es just so ein Modell von Maisto auch in 1:24 gibt. Unter einer "Szene" verstehe ich etwas anderes. Der Besucher denkt sich nur "nicht so überzeugend".

Freundliche Grüße, Thomas
Mikado - 04.09.09 23:46
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Das letzte Beispiel ist sicherlich nicht ausgefeilt. Die Harley ist zu gross, aber vielleicht ist Wild Bill auch etwas klein. Die Harley hat einen Klappständer der das Hinterrad hochhebt, wodurch sie höher steht und diejenige die ich im Museum sah war höher als ein Fahrrad. Dennoch, würde ich die Szene so wieder aufbauen und zwar diesmal bleibend, würde ich diese Punkte sicher beachten

Es geht mir in dieser Diskussion auch gar nicht um die Brünierung der Schiene oder die Menge von Pulverfarbe, sondern nur darum wie man Figuren hinstellen könnte, dass man auf den ersten Blick Situationen wieder erkennt und begreift was da gerade abgeht.

Heinz
Kellerbahner - 12.09.09 22:27
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Hallo Heinz und Buntbahner,

Zitat:
stell doch einfach Bilder von deinem Diorama ein


Ein ausführlicher, reichlich bebildeter Bericht über das „Funktionsdiorama“ von Heinz und den US G-Scale Friends in Switzerland erschien in der Gartenbahn 6/2007.

Die „Story“ eine US Waldbahn, die, nachdem sie von einem Unwetter mit Überschwemmung heimgesucht wurde, jetzt von fleißigen Kräften wieder hergestellt wird, fand ich damals schon sehr schön dargestellt.

Nicht 150% perfekt aber sehr anschauliches „Freelancing“. Zitat aus dem Gartenbahnartikel: „[diese] ... Modellbahnerei orientiert sich eng am Vorbild, ohne es aber sklavisch bis zum letzten Detail wieder zu geben“.
Den Fokus mal nicht auf absolut vorbildgetreue Technik und Modellbau zu legen, sondern mit Figuren und Arrangements eine „Story“ oder kleine Geschichten zu erzählen finde ich vollkommen ok.

Nicht-Spezialisten sehen eben nicht unbedingt sofort, daß alle 693,5 Nieten an einer Lok dem Vorbild derselben 100%ig entsprechen, sondern freuen sich – hoffentlich – an eher an einer stimmigen Komposition und eben den kleinen Geschichten am Rande. Und wenn dann die Harley im Vergleich zu den Figuren zu groß ist – so what, um im amerikanischen Sprachgebrauch zu bleiben. Hauptsache ist doch dann, daß z. B. Kinder und Jugendliche bei Ausstellungen vielleicht so an das Hobby oder Modellbauerei herangeführt werden. Oder vielleicht einfach nur für ein paar Minuten große Augen bekommen. Ist doch auch ein schöner Lohn für den Aufwand, oder ?

Zum eigentlichen Thema von Heinz in diesem Thread kann ich leider nichts beitragen. Meine paar Preiserlein sind noch original und unbehandelt. Viele Beispiele einiger Buntbahner auch stimmige Figuren und kleine Szenen zu bauen, vor allem Thomas (theylmdl) Kreationen, sind aber gute Anregungen und passen als Ergänzung auch zu Heinz Thema. Und wenn diese Figuren dann zu einer Geschichte arrangiert werden, glaube ich, passt das dann 100%ig zu diesem Thema.

Viel Freude an exaktem und/oder kreativen Schaffen wünscht Euch,

Kellerbahner
Mikado - 13.09.09 23:18
Titel: Re: Wenn Szenen für sich selber sprechen
Danke Kellerbahner für Deine Ermutigung, ich wage es und greife nochmals in die Tasten, es können ja nur neue Entrüstungsstürme losbrechen.

Wer sich mit dem Thema USA einlässt und 20 Jahre am Thema dran ist, hat ein Problem welches man in IIm kaum wahr nimmt. Begonnen hat in USA alles mit Half Scale. Ein halber Zoll im Modell entspricht einem Fuss am Vorbild 1:24.
Mit LGB kam 1:22,5 nach USA. Da warens zwei Masstäbe. Vor ca 10 Jahren setzten die Amis um, was sie schon länger erkannt hatten. Das 45 mm Geleise entspricht dann der Amerikanischen 3 Fiuss Schmalspur, wenn man den Masstab mit 1:20,3 fest legt - nun sinds drei. Die Strassenfahrzeuge mit 1:16, 1:18, 1:20 und 1:25 sind dann nochmals was ganz anderes. Nun sind aber die Eisenbahn-Orginale viel weniger Standartisiert als in Europa. Da ist der Stoff von zu gross und zu klein! Aber darum geht es ja in diesem Tread eigentlich nicht.

Nach langem Suchen fand ich endlich den passenden Lokführer für die grosse Gasmechanical Davenport. Allerdings schaut der Lokführer immer nach vorne, auch wenn er rückwärts fährt. Jemand muss die Strecke hinter der Lok sichern. Bald war mir klar, dass ich dazu eine zweite Figur verwende will. Die soll aber nicht einfach im Führerstand stehen, denn die Arme Sau muss ja immer wieder Weichen stellen gehen. So habe ich mich entschieden die Figur auf der Leiter irgendwo zwischen Boden und Führerstand mit Blick nach hinten zu positionieren. Mit einem Schritt wäre er im Cab drinn und mit zwei auf der Erde. Aussen an der Leiter sieht er zudem auch neben angehängten Wagen nach hinten.

Das birgt natürlich im Modell dieselben Risiken wie im Vorbild, wenn man eine Figur am äussersten Rand des Lichtraumprofils mitfahren lässt, kann sie irgendwo streifen. Die Figur muss deshalb angeklemmt und nicht angeklebt werden, damit sie ohne Brüche wegfällt wenn's mal kracht.

Sowas gibts natürlich nicht zu kaufen. Ich habe den Trainman auf der Lokleiter aus einem LGB Kohleschaufler, wie rechts zum Vergleich hingestellt, gebaut. Bei der Wahl war mir das leicht elastische Material willkommen, damit ich eine gewisse Spannkraft habe, ohne dass was bricht.

DSCN0015 (Mikado)


Ich habe im den Kopf, beide Arme und das rechte Bein beim Schenkelhals und beim Knie abgetrennt die Winkel verändert, mit einer Draht-Armierung eingebohrt und in anderer Stellung mit Epoxy Kit wieder zusammengeklebt. Zum Modellieren des Epoxykit habe ich einen Zahnstocher wie ein Mikrowallholz verwendet. Den Bowler-Hat habe ich zu einer Schlappmütze umgebaut. Das Schirmchen ist der Letzte Rest von der Hutkrempe. Natürlich habe ich auch die Farbe angepasst. Der linke Arm ist drehbar, damit ich ihn an der Leiter justieren und anklipsen kann. Dazu habe ich die Hände so gefeilt, dass sie wie ein Klips an den Stangen halten. Das Blitzlicht ist unerbittlich die feine Naht wo der Arm drehbar ist sieht man im Garteneinsatz genauso wenig wie die paar Glanstellen.
Die Ideen und die Vorgehensweise habe ich aus dem Video Modelling Figures von Joe Crea aus der DVI Reihe gelernt.

Jedesmal wenn ich mit der Lok switche, habe ich in mir das Gefühle die Dialoge zwischen Breakman und dem Lokführer der die Anzeigen beobachtet zu hören.

Das Vorbild für die Modelle von LGB und Accucraft fährte nach Jahrzehnten wieder im Colorado Railroad Museum in Golden. http://www.youtube.com:80/watch?v=mKeeLsBgv44
Auch da ein Breakman unter der Tür. Imposant, gleiche Technik wie Feldbahn bei uns, aber Big & Bolt Caterpillar V8 von 1936 mit 22 Liter Hubraum. Ich konnte die Renovation im Forum die ganze Zeit mitverfolgen und habe viel über diese grossen Gasmechanicals gelernt.

Warum nicht einen ersten Anfang versuchen mit den Preiserchen und hier einstellen?


Heinz

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