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Anlagenbau & Zubehör - Basaltwerk IIf


Max Hensel - 28.05.09 15:20
Titel: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
heute will ich euch meine im Bau befindliche Anlage präsentieren.

Bevor ich das tue, möchte ich allerdings noch ein paarSätze zur Geschichte schreiben, wen das nicht interessiert, der kann ein paar Zeilen weiter unten weiterlesen. Eigentlich waren mein Vater und mein Bruder eingefleischte N-Bahner. Nun, ich kam 1993 auf die Welt und intereessierte mich recht schnell für die Eisenbahn, weshalb ich auch ein bischen später eine LGB Startpackung geschenk bekommen habe. Kurz und knapp, meine Familie wurde zu Großbahnern.
Darauf folgte die übliche Geschichte, bis ich vor gut einem Jahr auf das Buntbahnforum stieß. Schnell hatte ich mich eingelesen und war fasziniert von den vielen tollen Beiträgen. In den Sommerferien 2008 plante ich aus Spass eine kleine Feldbahnanlage mit drei Weichen, die in mein Zimmer passen würde. Als ich dann die Konzession zum Bau der Feldbahn erhielt, wurde das gesammte Konzeot verändert und es blieb bei einer Weiche.


Das wäre die historische Seite, besichtigen wir meine Basaltwerk-Baustelle*. Sie ist ungefähr 1000x400mm groß, besteht aus zwei Teilen und am linken Ende der Anlage wird noch ein drittes Segment angebaut, einfach nur um die Lorenentladung zu verlängern, dann sieht nichts mehr so gedrängt aus.

Basaltwerk IIf 03 (Max H.)

Hier ist die bisherige Gesammtansicht. Links ist die Lorenentladung. Von hier gelangt der Basaltschotter mithilfe eines Baggers in den Trichter (aus Pappe) und dann über ein Förderband in die Sortiranlage, welche als Halbrelief gebaut wird. Diese wird sich auf den grauen Fundamenten einfinden.

Die Landschaft wurde mit dem Material der gängigen Hersteller gebaut, dazu noch Stöckchen und feingesiebter Sand. Über den Weichenbau habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben.

Basaltwerk IIf 01 (Max H.)


Basaltwerk IIf 02 (Max H.)

Hier sieht man im Fordergrund das Mehrzweckgleis, wo man Züge zusammenstellen kann, nicht alltägliche Güter verladen werden und so weiter.


Basaltwerk IIf 04 (Max H.)


So, das war unsere kleine Besichtigung, falls es gefallen hat und der Beitrag den Forenregeln entspricht, wird die Reihe fortgesetzt.

Ansonsten bin ich für Fragen und Kritik immer offen und wünsche viele Grüße, der Werksdirektor Max.

*Betreten auf eigene Gefahr, für Schäden wird keine Haftung übernommen.
Jörg Heckhausen - 28.05.09 15:58
Titel: Re: Basaltwerk IIf
hallo Max,

ich möchte dich doch sehr ermuntern, die Berichterstattung über dein Schotterwerk fortzusetzten. Deine Geschichte ist für mich sehr interessant, da ich gerade mit meiner Feldbahnanlage anfange, allerdings in 30mm Verlegen

Was du bisher geschaffen hast, gefällt mir sehr gut, ich wünschte, ich wäre mal soweit.......

Freue mich über weitere Berichterstattung, besonders auf das Halbreliefgebäude.
Grüsse aus dem Emsland/Rheinland Jörg
Gleisbauer - 28.05.09 16:58
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Moin Max,
so als erster Anfang gefällt mir Deine Idee sehr gut, nur einen Tipp möchte ich Dir mit auf den Weg geben: Baue in Zukunft keine Weichen oder Gleise mit 220mm Radius mehr ein, da Du mit diesem Radius nicht glücklich werden wirst (es sei den, Deine Preiserlein wollen die Loren von Hand verschieben Winke ).
350mm- Radius geht schon sehr gut, noch besser wären natürlich 440mm oder gar 800mm (was immer noch kleiner ist als die 60m Mindestradius bei der kaiserlichen HFB). Falls Du da Weichenzeichnungen brauchst, schicke mir einfach mal ne Email oder PN.
MfG Christoph
P.S: Die Bodengestaltung macht Lust auf die weiterführung dieses Bauberichts Lachend
Wilhelm - 28.05.09 18:12
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
ein netter Anfang. gut
Eine Frage:
Soll auch der sicherlich in der Nähe liegende Basalt Steinbruch angedeutet werden? gruebel Frage
Wenn ja, dann kontaktiere mich. Im Gegensatz zu allen anderen Gesteinsarten hat der Basaltsteinbruch eine Besonderheit der Gesteinsstruktur. lupe
Kann man aber ohne Problem nachbilden. Man braucht halt sehr viel sechseckige Bleistifte! Irre
Wilhelm Yau
Regalbahner - 28.05.09 19:11
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

das ist doch ein guter Anfang Ausruf
Was den Weichenradius angeht, muss ich dem Gleisbauer recht geben.
Auf solch engen Radien hebeln sich sogar die Loren untereinander gerne aus dem Gleis Traurig

Viele Grüße
Christoph
Heiko M. - 28.05.09 21:00
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

sieht echt toll aus Ausruf
Eine sehr realistische Wirkung hast Du beim Bewuchs erreicht, wie ich finde. top

Weiter so und viele Grüße
Heiko
kastenlokker - 29.05.09 16:19
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max Basaltwerksdirektor,

das sieht doch wirklich schon sehr vielversprechend aus, wie bereits mehrfach gesagt!
Bin ebenfalls gespannt, wie das Ganze weitergeht,
u.a. auch auf das Halbrelief-Werksgebäude!
Muss mich jetzt selber beim Neuanfang in nur 30cm tiefem Ik..-Regal sehr beschränken und bin für solche gelungene/gelingende extreme "Schmalspur"-Anregungen sehr dankbar.

@ Wilhelm: danke für den einfach genialen Basalttreppen-Nachbildungstipp!
Da muss man erstmal drauf kommen, so genial-einfach ist der!
Muss sowieso bald nochmal bei Ik.. vorbei, da stehen die kleinen Sechskantstifte nebst Zetteln an jeder Ecke haufenweise herum, mit dem Hinweis daneben, man solle sich bedienen bzw. Notizen machen ... die können dann ja auch mal dreidimensional ausfallen ...
(also statt Holzrührstäbchen sind jetzt mal Stifte angesagt)
Ich war mal vor Jahren oben in West-Schottland auf der kleinen Basaltinsel Iona, in der berühmten Fingalshöhle (wo der Mendelssohn auch drin war >> Hebriden-Ouvertüre ...) - das ist ein unvergesslicher Eindruck, auf solchen Sechsecktreppen herumzulaufen, die dazu noch leicht schräg standen!

Servus, Thomas
Max Hensel - 31.05.09 20:10
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
vielen dank für eure zahlreichen Antworten. Auch wenn vorerst keine Grube baue, hebe ich mir den wertvollen Tipp auf. Ihr habt natürlich recht, der 220mm Radius ist ein bischen gefährlich, aber nun, das sind Anfängerfehler und für eine Lore und Lok muss es reichen, ist ja nur ein Nebengleis.

Da nun die Resonanz doch recht gut war, möchte ich euch ein paar Sachen Sagen. Ich habe versucht, keine Paralelen zur Anlagenkante zu bauen, und, wer genau hinschaut wird sehen, dass das Hauptgleis leicht schräg liegt, das Halbreliefgebäude ebenfalls.
Die Gleise wurden in feingesiebten Sand gelegt, die Schotterfläche wurde mit Diabasschotter H0, Diabassplitt, Granitsplitt, Mineralbeton und Sand gemacht*. Ansonsten habe ich immer eine Grundschicht aus verschiedenen Flockenzeig aufgetragen, diese dann mit ein bischen Schotter verschiedenster Sorten aufgelockert. Dann habe ich Leim unregelmäßig aufgetragen und Grasfaserndraufgesetzt. Noch einer kurzen Antrockenzeit von etwa 5 Minute bin ich im Abstand von 20-30mm mit dem Staubsager darübergegangen, damit die Grashalme unregelmäßig stehen. Zum Schluss habe ich noch ein paar Stöckchen hingelegt, Foliage aufgebracht und etwas gröbere Flocken gestreut. Außerdem an ausgesuchten Stellen noch feingesiebte Blütenflocken, diese aber auf keinen Fall zu Dicht. Die im letzten Schritt aufgebrachten Materialien habe ich mit Latexkleber fixiert.

Soviel zur Landschaftsgestaltung, Stauden sind bereits für das nächste Teilstück im Bau.

Viele Grüße, Max.

*unter dem zukünftigen Gebäude kam auch Basaltschotter und -Splitt zum Einsatz.
Marcel - 31.05.09 22:38
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Max H. hat folgendes geschrieben::
Ihr habt natürlich recht, der 220mm Radius ist ein bischen gefährlich


Max, die Minimalradien auf meinen Modulen betragen 240mm. Diese sind problemlos befahrbar, vorausgesetzt man verwendet nur 2-achsige Fahrzeuge und der Achsstand beträgt nicht mehr als 44mm. Dies entspricht 100cm beim Original.
Max Hensel - 02.06.09 21:12
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Marcel,
dankeschön für deinen Erfahrungsbericht auf engen Feldbahnradien. Schön, das es bei dir klappt, bei mir sind allerdings direkt zwie Gegenkurven, aber mal sehen wie das klappt

Hallo Buntbahner,
heute will ich euch mal meine Stauden präsentieren.
Der Bau ist einfach: Man längt Draht ab und streicht in grün oder nimmt gleich grünen Draht. Diesen im unteren Teil mit Leim einstreichen, grüne Flocken nach Wahl andrücken, oben mit Leim einpinseln, feingesiebte Blumenflocken (hier in rot) andrücken, trocknen lassen, fertig.

Hier das Ergebniss:

Basaltwerk-Stauden (Max H.)


Viele Grüße, Max,
der jetzt erstmal ein paar Mitarbeiter die Grünflächen pflegen schickt.
Max Hensel - 17.07.09 17:20
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
da ich euch versprochen habe, diesen Bericht in unregelmäßigen Abständen fortzusetzten, werde ich es jetzt auch tun.

In der Zwischenzeit ist landschaftlich gesehen einiges passiert. Auf Segment 2 spriest das Grün und der erste Basalt wurde ebenfalls angeliefert. Da aber ich aber noch immer keinen Bagger habe, wird er auch noch einige Zeit dort liegen.
Auch das Segment 3 wurde geplant und auf einer Holzplatte der Gleisverlauf aufgemalt, der Bau des Kastens wird aber erst im Winter in Angriff genommen. Bis jetzt bleibt es bei einer Stellprobe mit einer sehr jungen kleinen Birke, die etwa 6 Meter beim Vorbild währe. Sie entstand übrigens aus verdrillten und verlöteten Drähten, leimgetränkter Küchenrolle, Abtönfarbe braun und weiß sowie Foliage eines bekannten Anbieters.


Basalt-Birke (Max H.)


Doch nun zurück zur Basaltentladung:

Basaltwerk IIf 05 (Max H.)


Basaltwerk IIf 06 (Max H.)


Basaltwerk IIf 07 (Max H.)


Fragen, Anregungen und Kritik sind natürlich erwünscht.

Soweit für heute, viele Grüße vom Basaltwerksdirektor und -Besitzer.
Rudolf - 17.07.09 19:25
Titel: Re: Basaltwerk IIf
N´Ownd Max,

ich weiß zwar nicht, warum ich erst heute auf Deinen Beitrag gestoßen bin, aber besser jetzt, wie nie. Deine Arbeit gefällt mir. Die Gestaltung des Grünzeugs an den Gleisen und Deine Birke - doch, ja, das wird was. Mach´ weiter so. Beim Basalthaufen würde ich mir einen etwas harmonischeren Übergang wünschen; er sieht noch ein wenig aufgesetzt aus.
Max Hensel - 18.07.09 11:23
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Rudolf,
erstmal ein Dank für deine lobenden Worte. Du hast gute Augen, denn der Basalthaufen sieht nicht nur aufgesetzt aus, er ist es sogar. Er hat ein Innenleben aus grau gestrichenen Styrodur. Dieser Basalthaufen steht momentan noch lose auf der Anlage, da ich erst testen möchte, wo er am besten wirkt.

Viele Grüße in den Odenwald, Max.
Max Hensel - 05.08.09 15:25
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
heute möchte ich euch eine kleine Wochenendbastelei für mein Basaltwerk vorstellen. Dabei handelt es sich um ein Weichengrenzzeichen in Siersleben an der Museumsbahn des ehemaligen VEB Mansfeldkombnat Wilhelm Pieck Eisleben.

Ich weiß, auf den meisten Feldbahnen gab es keine Weichengrenzzeichen, aber ich fand es schon schlimm genug, auf Signaltafeln verzichten zu müssen.

Nun aber zurück zum Grenzzeichen. Es ist aus Beton gegossen und wurde frei Hand bemalt. Ich habe es vermessen und die Maße in 1:22,5 umgerechnet. In diesen Abmessungen - 1mm habe ich dann einen Holzklotz zurecht gesägt und gefeilt. Diesen grau anmalen, nach dem trocknen mit Leim bepinseln und Schotter nach Wahl andrücken (Hier: Asoa Drainagematerial Dampflokepoche H0),
trocknen lassen und zum Schluss die Spitze weiß und rot anmalen. Anschließend mit demFlachwagen zur Weiche fahren und einbauen.

Falls interesse besteht, stelle ich auch gerne Maße ein. Hier erstmal die Fotos vom Vorbild und Modell:


Beton Weichengrenzzeichen Siersleben (Max H.)



Beton-Weichengrenzzeichen Siersleben Modell (Max H.)


Viele Grüße, Max.
Max Hensel - 08.12.09 18:43
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
viel Zeit ist seit dem letzten Beitrag vergangen. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht weitergearbeitet habe. Andersrum so viel habe ich aber auch nicht gemacht. Das dritte Segment ist Rohbaumäßig fertig und gegipst wurde es mittlerweile auch. Ebenso liegen auch schon Schwellen, bloß das Profil noch nicht. Es lohnt sich also noch nicht Fotos einzustellen.

Aber es gab trotzdem ein großes Ereigniss auf meiner Basaltwerksbahn. Vor wenigen Wochen wurde der Lokbetrieb mit einer Importlok aus der ehemaligen DDR aufgenommen. Es handelt sich hierbei um eine NS2f, die es schafft meinen 220mm - Gegenbogen zu durchfahren und gleichzeitig einen WAgen schiebt. Nach anfänglicher Skepsis sind jetzt doch alle Mitarbeiter von dem Kasten überzeugt. Hier nunzwei Bilder vom Lokbetrieb. Ob die Lok noch länger sauber bleibt oder gar rostet? Verdrehter Teufel


Basaltwerk IIf 09 (Max H.)

Die Neue Lok im Basaltwerk.

Basaltwerk IIf 10 (Max H.)

und nocheinmal das gute Stück.


Viele Grüße aus meinem Basaltwerk,
Max.

P.S. Die Lok ist ein Fertigmodell von Präzisionsmodellbau Rudolf Heinrich, an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön dafür.
Heiko M. - 08.12.09 20:14
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

schön das es bei Dir weitergeht und das die NS2f viel zu tun bekommt Ausruf

Viele Grüße
Heiko
Max Hensel - 08.12.09 21:07
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Heiko,
erstmal bedanke ich mich bei dir für deine Antwort.

Das Problem ist, dass ich noch ein zweites, zeitintensives Hobby habe: Ich spiele noch Trompete und eine kleine Abwandlung davon, ein Kornett. Nach den ganzen Konzerten im Herbst kommen jetzt die größeren und kleineren Weihnachtskonzerte. Dafür muss man sich natürlich auch Vorbereiten und schließlich möchte die Schule ja auch beachtet werden. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist Klauserenmäßig viel los. Da bleibt dann leider kaum Zeit für den Modellbau. Aber bald kommen ja Ferien Sehr glücklich

Viele Grüße,
Max, der hofft zu Weihnachten wenigstens mit der Lok über das dritte Segment fahren zu können.
Regalbahner - 08.12.09 21:43
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

eine Ns2f ist immer eine gute Entscheidung .
Und schau, dass sie nicht zu sehr rostet,
denn sie muss ja noch eine Weile halten Winke

Viele Grüße
Christoph
Matthi205 - 10.12.09 19:26
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Toll!Kann ich als Kenner von solchen Baugroessen wie 2f,2p/Gn15 sagen.Ich werde die freundlichen Kommentare in der Gnatterbox(Gn15-Forum)demnaechst uebersaetzen! Sehr glücklich
Max Hensel - 04.01.10 13:37
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo zusammen,
ich bedanke mich nochmals für eure Antworten.

Für alle Interessenten hier eine Kurzinfo über den Stand der Dinge:
Aufgrund von Schienennagelproblemen wurde gestern Abend mit 10-tägiger Verspätung das Gleisstück des dritten Segmentes fertiggestellt. Um 21:43 Ortszeit fand die Abnahme statt.
Für die Betonstraße dort liegen schon trapezförmige Keilplatten zum Einbau bereit.
Desweiteren habe ich angefangen, die Gestaltung der Schotterfläche auf dem 1. Segment zu überarbeiten.

Viele Grüße, Max.
Max Hensel - 31.01.10 23:04
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
heute gibt es endlich mal wieder Bilder.

In der letzten Zeit war ich vorallendingen an Kleinprojekten zu gange.
Aufzählung Neubau der Stauden nach alter Methode, aber mit anderem Beflockungsmaterial und grünem Blumensteckdraht.

Basaltwerk IIf 12 (Max H.)


Aufzählung Fertigstellen der Betonstraße aus Betonkeilplatten (Styrodur mit Granitsplitt fein, versiegelt mit Klarlack Matt)

Basaltwerk IIf 13 (Max H.)


Wie man auf dem Bild sieht ist die Bearbeitung der Schotterfläche auf dem 1. Segment mit Basalt abgeschlossen, mit dem voher verwendetem Diabas passte das nicht so recht.

Weiterhin habe ich angefangen, dem Trichter ein ordentliches Fundament zu bauen; Die Figuren auf der Anlage wurden gegen das Umkippen mit einem ins Bein gestecktem Drahtstück gesichert.


Viele Grüße, Max.
Max Hensel - 05.04.10 17:48
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Buntbahner,
heute gibt es wieder ein paar Bilder. Allzuviel ist seit dem letzten Beitrag nicht geschehen, aber die Gleise auf dem 3. Segment wurden eingeschottert, die Schotterfläche gestaltet und mit dem ersten Grün begonnen. Dabei ging ich wie am Anfang des Threads beschrieben vor. Verwendet wurde das übliche Material der gängigen Hersteller. Hier erstmal zwei Bilder:

Basaltwerk IIf 14 (Max H.)

So schaut es momentan aus. Am vorderen Rand sieht man noch Teile der Betonkeilplattenstraße.

Basaltwerk IIf 15 (Max H.)

Auch sind die ersten Arbeiter angerückt.

Basaltwerk IIf 16 (Max H.)

Hier mal ein Blick über die Skyline. Es fällt auf, dass die kurzen Segmentkästen noch braun gestrichen werden müssen.

Auf den ersten Beitrag hin zeigte sich ein recht großes Interesse an meinem zukünftigen Reliefgebäude. Falls dem nicht so sein sollte, bitte ich es mir ehrlich und direkt zu sagen.

Schauen wir uns aber das Gebäude einmal näher an:

Basaltwerk IIf 17 (Max H.)



Bis jetzt kann ich nur dieses Bild vom Rohbau zeigen. Das Gebäude entstand aus 4mm starken Pappelholz. Zur Verstärkung wurden Rechteckleisten (10x20mm) aus dem örtlichen Baumarkt verbaut (gut 2,7m Leisten insgesammt). Das ganze wird durch Holzleim, 89 Nägeln, 1 Schraube und 2 Tackernägel zusammen gehalten. Nach Abschluss des Rohbaus wurde das Gebäude mit Klarlack gestrichen. Warum? Ich hatte Angst das sich bei der späteren Gestaltung das Holz eventuell aufweicht und sich verzieht.
Mitlerweile wurde das Gebäude gespachtelt und geschliffen, davon ist auf den Bildern nicht viel zu sehen.
Zu der oben genannten, späteren Gestaltung möchte ich noch nichts verraten, nur so viel: Sie ist bis ins letzte Detail durchgeplant und wird etwas mehr sein als nur grau streichen. Lasst euch überraschen.

Zuletzt möchte ich mich noch bei meinem Vater für die Tatkräftige Unterstützung beim Bau danken!

Viele Grüße aus dem österlichen Gelsenkirchen,
Max.
T 20 - 05.04.10 19:13
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Lieber Max,
ich verfolge gerne die Intentionen der jungen Kollegen,also auch Deine.Es ist heute sowieso schwer Jugendliche für das Thema Eisenbahn zu interessieren.
Umso mehr freuen mich Beiträge wie Deine !Du hast eine genaue Beobachtung
der Dinge und verstehst dies auch sehr gut umzusetzen.Da freue ich mich
wirklich sehr und bin immer an Deinen Umsetzungen interessiert.Deine Relief-Gebäude sind ein beachtenswertes Thema,Platzmangel zu verwalten.
gerne bin ich auf Weiteres gespannt!
Beste Grüße von Tobias
Rudolf - 05.04.10 19:23
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

saubere Arbeit, ein guter Blick für das Detail und für das Ganze, ansprechende Umsetzung. Das gefällt mir und davon würde ich gerne mehr sehen. Mach weiter so!
Max Hensel - 06.04.10 13:13
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Tobias,
vielen Dank für deine lobenden Worte.
Ja, du hast recht, ich glaube ich bin an meiner Schule der einzige der sich mit Selbstbau in 1:22,5 befasst und der einzige Eisenbahninteressierte in meiner Stufe.

Hallo Rudolf,
auch bei dir bedanke ich mich für die lobenden Worte.

Das gleich zwei Modelbauprofis geantwortet haben, daraus schließe ich, dass noch immer Interesse an meiner Bahn besteht.
Zu den Bildern 1 und 2 meines vorangegangenen Beitrags: Hier fehlt noch eine Schubkarre für den Arbeiter in die er den Basalt schaufeln kann.

Dem ein oder anderen kommt mein Werksgebäude vielleicht etwas klein vor. Es stimmt, es gab in Steinbrüchen zum Teil gigantische Gebäude.
An der Größe habe ich mich ein bischen an dem Brecher der Internationalen Rheinregulierung geghalten. Der hohe Teil mit dem spitzen Dach ist genauso breit und genauso hoch wie das oben genannte Gebäude in Koblach. Bloß die Durchfahrtshöhe ist beim Vorbild ein Stückchen kleiner. Die gesammte Breite ist umgerechnet etwa 5 Meter, die Verladeanlage im Thumkulenthal (Harz) brachte es auf 7 Meter. (Koblach an der IRR etwa 3 Meter). Im hinteren Teil des Gebäudes, welcher sich außerhalb der Anlage befindet, wird die Verladeanlage noch um zwei bis drei Stockwerke höher.
Ich nehme an, dass der vorderste, kleinste Teil des Werksgebäudes von mir später angebaut wurde und demnach auch ein etwas moderneres Erscheinungsbild haben wird.

Viele Grüße
Max.
Max Hensel - 25.05.10 11:37
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Basaltwerksinteressierte und andere Buntabhner,
viel ist in letzter Zeit nicht passiert, aber ein bischen dann doch.
Zum einem ging es an meinem Gebäude weiter. Nach dem Spachteln und Schleifen wurde am Hauptteil im oberen Bereich einzelne Kaffeerührstäbchen angeklebt und der komplette Teil Antrazitgrau angestrichen. Darauf wurde der untere Teil verputzt. Das geschah mit einem Sand-Weißleim-Gemisch. Das sollte man gut 20h aushärten lassen. Am besten nimmt man Classic-Leim, der Wasserfeste hat Nachteile bei der späteren Bearbeitung und der Express-Leim lässt zu wenig Zeit zum Arbeiten. Ich habe immer nur eine Seite am Tag verputzt. Nach dem aushärten ist der Putz extrem hart und lässt sich mit 60er Schleifpapier kaum bearbeiten. Am besten man nimmt etwas Wasser. Es sollte trotzdem möglichst sauber gearbeitet werden. Für die Farbgebung habe ich einen alten Weißlack im Farbenschrank gefunden. Gealtert wurde mit verschiedensten Farben und Farbenarten, angefangen bei Abtönfarben bis hin zu Akryllacken.
Hier erstmal die Bilder vom fertigen Putz:


Basaltwerk 18 (Max H.)


Für die verkleidung des oberen Teils habe ich Holzleisten in 1mm Stärke auf der Tischkreissäge zurechtgesägt. Nach einer Behandlung mit Drahtbürste, Cutter und Beize (Nussbaum hell) wurden diese auf die Kaffeerührstäbchen geklebt. Eine farbliche Nachbehandlung kommt. Garantiert.

Basaltwerk 19 (Max H.)


Das war eines der wenigen Schenklengsfeld-Bilder, die ich dieses Jahr gemacht habe.
Nebenbei wurde die Landschaft auf dem dritten Segment fertig und die Segmentkästen wurden braun gestrichen (3x insgesammt mit einer Rolle).
Hier noch ein Bild aus Schenklengsfeld, wo meine halbfertige Anlage zum ersten Mal der öffentlichkeit präsentiert wurde.

Basaltwerk 20 (Max H.)


Viele Grüße
Max.
fido - 25.05.10 20:43
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hi Max,

in Natura in Schenklengsfeld sieht Dein Basaltwerk noch viel besser als auf den Fotos aus.

Mache einfach mal weiter so, Du bist auf einem sehr guten Weg Respekt
the Wanderer - 25.05.10 21:39
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

ich habe mich in Schenklengsfeld an deinem Werk ergötzt. Und ich habe auch ein paar Bilder davon gemacht.

Freundlichen Gruss


bersicht_klein (the Wanderer)



P1020271 (the Wanderer)



Schaufler_klein (the Wanderer)

Marcel - 25.05.10 23:25
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Max, deine Umgebungs- und Landschaftsgestaltung macht schon auf den Fotos einen sehr guten Eindruck. Ich sehe, da ist viel Beobachtungsgabe und viel Liebe zum Detail drin ... mein grosses Kompliment!! Weiter so Winke
fspg2 - 26.05.10 11:29
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

ich finde es toll, wie Du Deine Ideen in IIf umsetzt und würde mich freuen, wenn Du neben Deinen Bildern auch weiterhin beschreibst, wie Du mit dem Bau vorangegangen bist (so wie kürzlich mit Deinen Erfahrungen mit dem wasserfesten Holzleim).
Wenn ich mich recht erinnere, schriebst Du, dass Du der Einzige in Deinem Jahrgang bist, der dieses Hobby hat. Konntest Du inzwischen schon jemanden mit dem Feldbahn-Bazillus infizieren?
Warst Du in Schenklengsfeld mit 26,7mm alleine vertreten, denn auf den Bildern konnte ich sonst bislang nur die 30mm-Fraktion erkennen?
Max Hensel - 27.05.10 16:38
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Fido
vielen Dank für deine lobenden Worte. So etwas von dir zu hören motiviert mich ganz schön.

Hallo, the Wanderer
auch bei dir bedanke ich mich für die lobenden Worte. Vielen Dank auch für die Bilder, die du hier eingestellt hast.

Hallo, Marcel
es freut mich auch von dir ein Lob zu hören. Vielen, vielen Dank dafür. Irgendetwas muss ich wohl doch richtig machen.

Hallo, fspg2
der nächste Modellbauprofi der sich zu Wort meldet. So langsam werde ich ja ganz schön Verlegen. Bei dir bedanke ich mich auch für die lobenden Worte.
Zu deinen Fragen:
Zitat:
Konntest Du inzwischen schon jemanden mit dem Feldbahn-Bazillus infizieren?

Leider nein. Das Problem ist, dass sich die meisten Jugendlichen nicht mehr für die Eisenbahn interessieren. Feldbahn ist ein gänzlich unbekanntes Thema. Ich werde häufig nach einer Märklin-Modellbahn gefragt, die Spurweite IIf dann zu erklären ist nicht einfach. Schließlich habe ich eine betriebsfähige Anlage, die noch nicht mal so lang ist wie ein maßstäblicher S-Bahntriebwagen.
Zitat:
Warst Du in Schenklengsfeld mit 26,7mm alleine vertreten, denn auf den Bildern konnte ich sonst bislang nur die 30mm-Fraktion erkennen?

Ja. Die 30mm-Fraktion war stark vertreten, aber auf 26,7mm war kaum etwas los. Zumindest ein Buntbahner musste kurzfristig aufgrund von beruflichen Gründen absagen. Das lag an mehreren unglücklichen Faktoren.


Fortsetzung folgt demnächst,
viele Grüße
Max.
Markus - 07.06.10 15:25
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

ich habe per Zufall die Bilder von deinem Basaltwerk gesehen - echt super! Hast Du noch weitere Bilder oder sogar die Maße?
Das ganze interessiert mich schon sehr. Ich plane gerade ein Torfwerk in 2f in 30 mm Spurweite. Das ganze könnte so ähnlich aussehen.

Internette Grüße

Markus
Max Hensel - 07.06.10 15:31
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Markus
vielen Dank für dein interesse. Die Maße von meinem Werk kannst du gerne haben. Welche brauchst du? Von der Anlage oder vom Reliefgebäude?

Bilder habe ich zur Zeit keine und das Gebäude ist momentan im Keller zwecks Weiterbau. Bilder kommen aber demnächst.

Viele Grüße
Max.

P.S.: Ein Torfwerk in IIf hört sich auch gut an.
Markus - 07.06.10 16:03
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
ich bräuchte die Maße vom Gebäude. Ich werde es dann erstmal als Standmodell in Pappe nachbauen um zu sehen, wie es auf meine geplante Anlage paßt. Auf weitere Fotos bin ich dann schon gespannt.

Internette Grüße

Markus
Max Hensel - 16.07.10 19:18
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner
die Farbgestaltung der Bretterverkleidung ist fertig.

Als aller erstes wurde das Holz gebeizt, dann aufgeklebt; wie in den vorangegangenen Beiträgen zu sehen. Im nächsten Schritt sollte es um die Nachbildung der Nägel gehen. Manche Modellbauer machen dies mit kurzen Drahtstücken, diese Arbeit wollte ich mir nicht machen. Deshalb habe ich die Stellen der Nägel mit einem Bleistift markiert und anschließend mit eine Körner leicht eingedrückt.

Danach kam der erste Farbauftrag mit grauem Ackryllack, allerdings nicht deckend.

Basaltwerk IIf 19 (Max H.)



Im nächsten Schritt ging es ans verrosten. Die Nägel rosten mit der Zeit und hinterlassen so Rostspuren im Holz. Diese habe ich etwas übertrieben dargestellt. Die Stelle jedes einzelnen Nagels wurde mit brauner Farbe (Revell) gepunktet und die Farbe mit einem Lappen nach unten gewischt.

Basaltwerk IIf 20 (Max H.)



Aber auch so sieht kein verwittertes Holz aus. Deshalb kamen schwarze, grüne, graue und weiße Farben ins Spiel, aufgetragen mit einem trockenem Pinsel. Dazu noch eine Messingdrahtbürste und feines Sandpapier....

Basaltwerk IIf 21 (Max H.)


Basaltwerk IIf 22 (Max H.)



Ist zwar auch noch nicht perfekt, aber in Wirklichkeit sieht es besser aus als auf den Fotos.


Abschließend habe ich noch eine Frage den Treppenhausanbau betreffend: Ursprünglich hatte ich vor, ihm eine Wellblechverkleidung zu spendieren. Das sieht meiner Meinung nach aber recht patchworkartmäßig aus, zudem könnte dadurch der Eindruck, der durch das Holz vermittelt wird, kaputtgehen. Sollte ich besser den Anbau auch mit Brettern verkleiden (komplett) oder habt ihr eine ganz andere Idee?


Viele Grüße
Max.
kastenlokker - 16.07.10 19:54
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

die Bretterverkleidung gefällt mir so schon mal sehr gut!

Zu deiner Frage: du kannst ja z.B. den unteren Teil des Anbaus wieder (wie gehabt) verputzen, und oben auch verbrettern - aber die Bretterlinie etwas tiefer oder höher ziehen als am Gebäude - dann sieht es schon allein dadurch interessanter aus. Du könntest z.B. durchaus auf halbe Türhöhe herab verbrettern ...

Servus, Thomas
Jörg - 17.07.10 09:28
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max
versuche es doch erst nur mit verputzen,
weniger ist da mehr würde ich sagen
also ich meine den Anbau so schlicht wie möglich machen ihm aber ein Interessantes Dach spendieren.

viele Grüße
Jörg
Kellerbahner - 17.07.10 09:54
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

zuerst mal: Deine Gestaltung der Bretterwand gefällt mir auch sehr gut top . Vor allem die verwaschenen Rostspuren der virtuellen Nägel ist Dir gut gelungen.

Thomas und Jörg haben ja schon gute Ideen. Bin auch für eher Dezentes Cool . Wie wär´s mit der verputzten Wand, jedoch mit abgeplatztem Putz an manchen Stellen wo dann eine Backsteinwand durchschaut ?

Vielleicht in den unteren Bereichen ? Mit Deinem ebenfalls schon gut gestaltetem "Grünzeug" dann darum herum ?

Ein Wellblechdach finde ich auch sehr passend. Vielleicht mit teilweise leicht verschobenen Platten wo dann das Balkengerüst drunter zum Vorschein kommt.


Jedenfalls hast Du Dir einiges an Kreativem vorgenommen bin dafür .

Viel Spaß dabei wünscht Dir der

Kellerbahner
T 20 - 17.07.10 11:47
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
das hast Du wieder fein gearbeitet,auch der Putz ist Dir wirklich gelungen !
An Deiner Arbeit ist zu merken,daß du "offenen Auges" durch die Welt spazierst.
Ich bin ja nicht so ein Fan herausschauender Backsteine (..war ein Vorschlag),
finde ich dann zu unruhig,...aber Geschmacksache.
Da Du mit Farben sehr gut umgehen kannst,finde ich ein Wellblechdach nicht unpassend,das würdest Du schon gut einpassen,wie ich meine.Alternativ könntest
Du aber auch Teerpappe (Schleifpapier) auflegen...
Jedenfalls wird Dein Werk immer ansprechender !
Interessierte Grüße von Tobias
Markus - 17.07.10 20:43
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
also die Rostspuren in der Bretterwand sind dir wirklich gut gelungen. Natürlich auch die Wand. Vielen dank für die Inspiration!

Internette Grüße

Markus
Max Hensel - 21.07.10 23:34
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Kastenlokker, Jörg, Kellerbahner, T20 und Markus

ich bedanke mich recht herzlich bei euch für die vielen wertvollen Tips und auch für die lobenden Worte. Morgen geht es für zwei Wochen ins Erzgebirge, an den weiteren Baufortschritten werde ich euch danach teilhaben lassen. Jedenfalls habe ich jetzt genug Zeit mir nochmal über eure Vorschläge Gedanken zu machen.

Viele Grüße aus Gelsenkirchen,
Max.
Markus - 26.07.10 18:51
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
ich habe mal deine Anregungen aufgenommen und auch was porduziert.
http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=9668
Nochmals Danke !
Max Hensel - 22.11.10 21:36
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

vor über vier (!) Monaten gab es das letzte Lebenszeichen von mir und meinem Basaltwerk. Heute möchte ich euch nun weitere Fortschritte präsentieren. Es soll um den Anbau meines Brechers gehen. Bei der Wandgestaltung habe ich versucht, möglichst viele eurer Ideen zu berücksichtigen.

Als erstes wurde nun der Anbau verputzt, das passierte wie gewohnt mit einem Mix aus Leim und Sand. Das sah dann nach dem trocknen so aus:

Basaltwerk IIf 23 (Max H.)


Und so präsentiert sich der Anbau heute: An dieser Stelle muss ich mich für die schlechte Qualität der Bilder entschuldigen, meine Kamera ist bekanntlich ja kaputt und mit der meines Vaters habe ich keine Erfahrung.

Basaltwerk IIf 24 (Max H.)


Es wurde eine Tür aus Kaffeerührholz gesägt. Willkürlich habe ich kleine Löcher gebohrt und in diese Spitzen von Zahnstochern versenkt; zur Darstellung der Astlöcher. Vor dem zusammenleimen habe ich die Tür gebeizt. Zuletzt noch grau und rot lackiert. Als nächstes bekommt sie Beschläge, Nagelimitationen und ein Schloss, sowie etwas Alterung.

Basaltwerk IIf 25 (Max H.)


Doch zurück zum Gebäude. Der Putz wurde wie gewohnt mit Weißlack behandelt und mit Ackrylfarbe gealtert. In wirklichkeit ist er etwas dunkler als auf den Bildern, dafür der Rest heller.
Im nächsten Schritt habe ich aus Baumarktleisten einen Dachstuhl gezimmert, gebeizt, lackiert und montiert. Zu guter letzt habe ich aus 1,5mm starken Leisten auf der Tischkreissäge die Dachstuhlverkleidung gesägt. Diese wurde mit der Drahtbürste behandelt (die Tür übrigens auch), gebeizt, lackiert.

Basaltwerk IIf26 (Max H.)


Hier kann man noch den Dachstuhl schemenhaft erkennen. Morgen werde ich wohl nochmal einen Fotoversuch bei Tageslicht starten, jetzt ist es schon dunkel.

In den nächsten Schritten wird die Tür fertig gestellt, der Innenraum behandelt und die Dachrinne angefertigt. Dann kann das Dach eingelattet werden...


Viele Grüße aus Gelsenkirchen,
Max.
Rollwagen - 22.11.10 22:29
Titel: Re: Basaltwerk IIf
N'abend Max,

gut Ding will Weile haben! Dennoch scheint mir das dein Projekt kontinuierlicher voran getrieben wird als die meinigen. Ich sehe dich schon mit deinem fertigen Basaltwerk in Schenklengsfeld stehen, während meine 99 0233 ein weiteres Jahr zu Hause bleibt... . Winke
Sollte mir das als Ansporn dienen? Razz

weiterhin vrohes Schaffen wünscht

Martin
Max Hensel - 23.11.10 20:53
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Martin

dein Lokumbau wird super, ist sehr detailreich und braucht viel Zeit. Das Projekt musst du mit Ruhe angehen, da finde ich es nicht schlimm wenn es länger dauert, das Ergebniss wird umso besser. Und ich glaube kaum, dass mein Basaltwerk bis Schenklengsfeld fertig wird. Selbst der Brecher wird als Baustelle präsentiert werden und dann ist auch noch einiges auf den drei Segmenten zu tun.

Ich wünsche dir auch frohes schaffen :)


Für den Rest der Buntbahner habe ich noch ein Foto, nicht perfekt, aber schon besser...



Basaltwerk IIf 27 (Max H.)



Viele Grüße

Max.
T 20 - 29.11.10 14:58
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
nach zweiwöchigem Außendienst erfreut mich Deine Fortsetzung,die ich grad erspähe.Die Bilder sind gut genug,um zu erkennen,daß Du auch weiterhin Dein
Niveau hälst.Und das mit der Langsamkeit Deines Projekts,Max,da kann ich nur ein altes arabisches Sprichwort zitieren:
Alle Hast kommt vom Teufel,
die Gerusahmkeit aber von Gott.
Viel Freude am Weiterbau wünscht Dir Tobias
Max Hensel - 07.12.10 17:54
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Tobias

vielen Dank für die Blumen, aber mit deinen Gartenmodulen brauchst du dich auch nicht verstecken, insbesondere dein Kopfsteinpflaster gefällt mir gut.

Jaa, das arabische Sprichwort, es scheint ja unter Kleinbahnfreunden sehr verbreitet zu sein, zumindest war es auch am Anfang des Buches "Liebe alte Bimmelbahn" zu lesen Grins

Viele Grüße
Max.
Max Hensel - 23.08.11 12:15
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

seit acht Monaten (!) gibt e nichts neues mehr aus dem Basaltwerk. Das liegt unter anderem daran, dass ich mich sehr lange mit dem Messingselbstbau eines Kippförderwagens beschäftigt habe, den ich schon hier vorgestellt habe.


Basaltwerk IIf 28 (Max H.)


Des weiteren habe ich die schon oben gezeigte Tür mit Messingbeschlagteilen vervollständigt.

Basaltwerk IIf 29 (Max H.)

Dazu habe ich Messingblech in feine strefen getrennt. Nach dem Ablängen wurden die Enden um 1mm Rundmaterial gebogen. In die jeweils unteren Teile habe ich dann noch Messingdraht eingelötet und nach bewährtem Rezept mittels Körner die Schraubenköpfe eingeprägt. Nach dem brünieren wurden die Teile schwarzmatt lackiert und mittels 2-Komponentenkleber aufgeklebt.
Im nächsten Schritt wird die Tür gealtert. Wenn die Dachrinnen gebaut und montiert sind, können die Dachflächen eingedekt werden. Voher müssen aber noch die Teile für Basaltbeladung gebaut und montiert werden.

Soweit für heute

Liebe Grüße
Max.

P.S.: Der etwas historisch anmutende Handkarren entstammt einem Ozark-Bausatz.
Max Hensel - 24.08.11 13:58
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

in den letzten Tagen habe ich die Tür etwas gealtert, weshalb ich euch heute eine Komplettansicht des Brechers nicht vorenthalten möchte.


Basaltwerk IIf 30 (Max H.)



Basaltwerk IIf 31 (Max H.)


Die Dachkonstruktion des Brechers entstand schon um Weihnachten aus handelsüblichen Baumarktleisten, die auf das passende Maß gebracht wurden. Die farbliche behandlung erfolgte mit Nussbaumbeize und brauner Abtönfarbe.
Der linke Teil der Dachkonstruktion ist abnehmbar, dort sind die Pfetten nicht aufgeklebt. Somit wird das vollständige Dach vom linken Teil inklusive Dachrinnen abnehmbar sein, um später ein Silo mit Schotter befüllen zu können. Die Entleerung in die Muldenkipper der Förderbahn soll mechanisch über einen Hebel an der Rückseite des Breches erfolgen...

Viele Grüße

Max.
T 20 - 24.08.11 14:33
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
als eines der jüngsten Mitglieder bist Du ja ,wie schon gesagt,fast ein Exot in Deiner Generation.Ich freue mich umso mehr,daß Du Ausdauer und Gute Beobachtungsgabe in schöne Details umsetzt.Sehr hübsch anzusehen,freu ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung !

feldbahnige Grüße von Tobias
HSBAchim - 24.08.11 15:18
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hi Max,

auch ich lese deinen Bericht gerne mit, da ich mich ja auch vornehmlich mit dem Gebäudebau beschäftige. Gut finde ich auch, dass du die Scharniere für deine Tür selbst gebaut hast. Aber einen Verbesserungsvorschlag habe ich dann doch noch:

Der Anschlag der Scharniere an der Hauswand sieht merkwürdig aus. gruebel Ich hätte hier nicht so ein langes Eisen genommen, sondern die Halterung eingemauert , so dass nur noch der Bolzen heraussteht. Falls es dann aber doch auf der Mauer aufgesetzt werden soll, so hätte ich den Metallstreifen senkrecht statt waagerecht gestellt, um das Gewicht der Tür besser abzufangen. Ich denke, das ist vorbildgerechter.
Masinka - 24.08.11 19:33
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max!
Deine Anlage hatte Ich in Schenklenksfeld gesehen, und habe Frage.Gibt es Moeglichkeit die Abmessungen von Grubenhunt hier veroeffentlichen? Ich bin Zwar Nuller Aber auf Meine Of Anlage koennte Sehr Gut Aussehen!
Aus Heisse Tschechien Gruesst
Masinka
Max Hensel - 25.08.11 16:11
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Tobias

vielen Dank für deinen Beitrag. Da werde ich ja schon fast verlegen Winke


Hallo, Achim

ich bin mir zwar sicher, diese Art der Türaufhängung schonmal gesehen zu haben, aber du hast recht. Rein physikalisch gesehen würde eine senkrechte Türaufhängung mehr Sinn ergeben. Vorerst werde ich nichts daran ändern, aber ab Samstag bin ich im Harz, mal schauen was mir da noch für Ideen kommen. Nach dem Urlaub werde ich den unteren Teil der Schaniere dann wohl neubauen müssen.

Vielen Dank für den Hinweis!


Hallo, Masinka

Schön von dir zu hören! Ich muss zugeben, dass ich selber deine Bauberichte über die MIAG in Sandbahner's Forum mitlese. Sieht sehr gut aus.
An das Gespräch in Schenklengsfeld kann ich mich ebenfalls erinnern.

Die Maße des Originalwagens sollst du bekommen, alle Angaben wie üblich in mm:
kippförderwagen Originalmaße 01 (Max H.)



Kippförderwagen Originalmaße 02 (Max H.)



Kippförderwagen Originalmaße 03 (Max H.)






Liebe Grüße

Max.
Masinka - 25.08.11 20:59
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max!
Danke fuer Deine Hilfe! Die Wagelchen sind Schoen und wenn wird Meine Anlage komplett, sollte Eine Graphitgrube folgen, als Rohstofflieferant.Habe Ich Muster in naehe Lipno Stausee in Suedboehmen, wo moechte Ich in Kurze bei geplante Besuch auch Ein Paar Fotos machen.Noch einmal Danke!
MfG
Vladimír, auch als Masinka Bekannt.
Max Hensel - 21.11.11 20:38
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, liebe Buntbahngemeinde

man mag es kaum glauben, aber heute gibt es mal wieder ein paar Bilder aus meinem Basaltwerk.
An meinem Brecher steht der Bau der Beladevorrichtung an, aber ich habe momentan leider nur wenig Zeit zum basteln, die ich dann nicht noch für das konstruieren und zeichnen dieser Anlage verwenden möchte.

Und was macht der geneigte Buntbahner in solch einer Situation? Genau, er fängt die nächste Baustelle an!
Ich benötige noch eine Lampe, die ein Teil des Werksgeländes ausleuchtet. Die beiden Lampenfüße dafür habe ich nach entsprechenden Maßen einer Lampe aus dem Bahnhof Silberhütte (Anhalt) aus Kiefernholz mit dem Querschnitt 6mm x 6mm gesägt. Dabei hat die kleine Tischkreissäge von Poxxon mit entsprechenden Sägeblatt gute Dienste geleistet.
Die einzelnen Teile wurden mit Holzkaltleim verklebt, die nachfolgenden Bilder sollten relativ selbsterklärend sein.


Basaltwerk IIf 32 (Max H.)



Basaltwerk IIf 33 (Max H.)



Basaltwerk IIf 34 (Max H.)



Basaltwerk IIf 35 (Max H.)


Anschließend habe ich mit einem Borstenpinsel dunkelgraue Abtönfarbe aufgetupft und nach dem trocknen die beiden Füße mit hellerer Farbe gestrichen, um die typische Betonfarbe und -struktur zu imitieren.

Als Lampenmast dient mir ein 333mm langer Buchenholzrundstab. Für die spätere Kabelführung habe ich ihn auf der Tischkreissäge 4mm tief eingeschnitten. Löcher für den Lampenausleger und die Befestigungsschrauben komplettieren ihn. Die weitere Bearbeitung erfolgte mit Drahtbürste und Nußbaumbeize.

Als eigentliche Lampe fungiert ein Champex-Linden Bauteil, wobei ich die kurzen Kabelstücke durch feineres PC-Kabel ersetzt habe.

Zusammen mit einem 3mm Messingrohr als Kabelrohr habe ich dann mal eine Stellprobe am zukünftigen Standort gewagt...

Basaltwerk IIf 36 (Max H.)


Dann habe ich den Mast an den beiden Füßen mit Maßstäblichen M1er Gewindestangen, Muttern und Unterlegscheiben angeschraubt.

Basaltwerk IIf 37 (Max H.)


Weiterhin habe ich begonnen, den Schaltkasten aus einer 3mm starken Kunststoffplatte zu sägen und feilen.

Basaltwerk IIf 38 (Max H.)


Mitlerweile habe ich auch den passenden Deckel aus drei verschiedenen Messingblechen zusammengelötet. Fotos davon gibt es aber erst demnächst, wie gewohnt in mäßiger Werkstattqualität Winke

Liebe Grüße
Max
Kellerbahner - 25.11.11 20:41
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

schön das es im Basaltwerk wieder weitergeht Zustimmung .

Und der war gut:
Zitat:
ich habe momentan leider nur wenig Zeit ....

Und was macht der geneigte Buntbahner in solch einer Situation? Genau, er fängt die nächste Baustelle an!


Kann ich gut nachempfinden und schließe mich demnächst auch dieser Alternative an. Winke Winke Winke

Aber in dieser Situation ist Deine Lampe ein guter Entschluß, denn dann kann ja auch in der dunklen Jahreszeit weiter Basalt gebrochen und verladen werden bin dafür .

Damit dafür Strom zur Verfügung steht zeige uns bald den angeschlossenen Schaltkasten Cool


Viel Spaß beim Bauen und Gruß vom

Kellerbahner
Max Hensel - 30.11.11 16:05
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

auf einfachen Wunsch eines Einzelnen möchte ich euch noch ein weiteres Bild zeigen.


Basaltwerk IIf 39 (Max H.)



Auf diesem Bild habe ich die Schaltkastenteile einzeln lose zusammengelegt. Der Torso ansich besteht aus Kunststoff, Der Deckel ist aus drei Blechen in drei unterschiedlichen Blechstärken zusammengebraten. Kompletiert wied das Ganze noch mit der Abdeckung für die Kabeleinführerung und den zwei Befestigungsriemen für den Holzmast (werden noch gekürzt). Alle Teile habe ich von Hand unter zuhilfenahme der Tischkreissäge gesägt bzw. getrennt. Die abgeschrägten Ecken entstanden mit einer Schlüsselfeile.


@Kellerbahner

in den Herbst- und Wintermonaten wird Witterungsbedingt kein Betrieb im Steinbruch gemacht. Somit entfällt auch die Pflastersteinerzeugung in den Spalthütten. Einzig wird wohl schon abgebautes Gestein nach Kundenwunsch und Bedarf gebrochen und abtransportiert - solange der Vorrat reicht. Weiterhin werden die Wintermonate für die Instandsetzung der Betriebsmittel (Schienenflurbahn, Brecher, Gebäude, Abbaugeräte) genutzt Winke

Ansonsten freue ich mich schon auf die Fortsetzung deiner Bauberichte!

Liebe Grüße

Max.
Max Hensel - 01.01.12 23:31
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

als erstes möchte ich euch allen ein frohes neues Jahr wünschen!

Des weiteren möchte ich euch heute ein paar kleine Baufortschritte an der Lampe präsentieren.

Der Schaltkasten wurde mithilfe von 2-Komponentenkleber "Endfest" zusammengeklebt und anschließend die beiden Befestigungslaschen in Form gebracht, sodass sie sich dem Mast anpassen und auch schon ohne Kleber den Kasten halten.

Basaltwerk IIf 40 (Max H.)


Paralel dazu habe ich noch zwei Messingblechstreifen mittig mit einem Loch von 1mm Durchmesser versehen and auf die beiden Drahtstücke des Lampenschirms aufgeschoben und angelötet. Anschließend habe ich sie ebenfalls gebogen, sodass sie sich wie zwei Halbkreise dem Mast anpassen.

Dabei wurde vermutlich durch die Wärmeeinwirkung des Lötkolbens das schwarze Originalkabel beschädigt, es verursachte nachweislich einen Kurzschluss, deshalb wurde es durch ein neues ersetzt.

So sieht dann der Lampenschirm aus:

Basaltwerk IIf 41 (Max H.)



Im nächsten Schritt geht es dann an das Lackieren und im finalen Schritt an die Endmontage.

Liebe Grüße

Max.
T 20 - 03.01.12 17:59
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
klein aber fein....
...mich feut es immer,wenn es bei Dir weitergeht.Ich wünsch Dir beim
Weiterbau viel Vergnügen .Es ist schön,daß Du die Lust daran nicht verlierst !
verspätete Neujahrsgrüße von Tobias
Max Hensel - 01.02.12 16:40
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

heute gibt es wieder ein paar Bilder.

Die einzeln angefertigten Bauteile, die ich schon in den älteren Beiträgen vorgestellt habe, hat mein Vater mit der Airbrush für mich lackiert:

Das Kabelrohr wurde gestrahlt, grundiert und weiß lackiert.
Der Lampenkopf und der Schaltkasten wurden Sandgestrahlt, grundiert und anschließend mit einer von mir gemixten hellblaue Farbe lackiert.
Der Lampenschirm ansich wurde mit Kunststoffgrundierung behandelt und anschließend außen schwarz und innen weiß lackiert. Als Farben habe ich Mattlacke von Revell verwendet.


Basaltwerk IIf 42 (Max H.)



Dann wurde der Lampenkopf an den Holzmast geklebt. Die Kabel verlaufen bis auf Schaltkastenhöhe in dem eingesägten Schlitz des Mastes, welcher im nächsten Schritt zugespachtelt wurde.
Nun wurde der Mast mit stark verdünnter schwarzer Farbe bestrichen.

Basaltwerk IIf 43 (Max H.)


Die noch sichtbaren Kabelteile habe ich mit einem Pinsel geschwärzt und die Einführung in den Mast mit Sekundenkleber stabilisiert.
Ist der Schaltkasten aufgeschoben, werden die Lampenfüße mit den M1er Gewindestangen, Muttern und Scheiben angeschraubt und die noch sichtbaren Messingteile mit dem Pinsel und der eingangs erwähnten hellblauen Farbe lackiert. Dies zeigte sich als wahre Fummelarbeit, denn die Pfosten sollten keine Farbe abbekommen. Aber nach einiger Zeit war auch das geschafft.
Versuche, das anmalen durch Papier zu erleichtern, welches zwischen Unterlegscheibe und Pfosten mit angeschraubt wird, scheiterten daran, dass sich das Papier nach der farblichen Behandlung nicht mehr entfernen lies, ohne die Muttern zu lockern.

Basaltwerk IIf 44 (Max H.)


Zuletzt habe ich aus Messingdraht eine Kabelimitation gebogen und diese mit dem Pinsel schwarz lackiert und auf den Mast geklebt, sodass sie den gespachtelten Spalt verdeckt. Die Enden wurden mit einem Dremel so geschliffen, dass der Übergang zwischen Kabel und -imitation nicht mehr auffällt.
Dann konnte auch der Schaltkasten und das Kabelrohr angeklebt werden.

Nun ging es an farbliche anpassungen und an die dezente Alterung mit fast trockener weißer und grüner Ackrylfarbe aus dem Bastlerbedarf. Einzelne Roststellen an den Metallteilen mit Revell "braun" komplettieren die Alterung.

Basaltwerk IIf 45 (Max H.)


Basaltwerk IIf 46 (Max H.)


Da jetzt sogar ein Teilprojekt fertig geworden ist, brauche ich unbedingt die nächste Baustelle - im nächsten Beitrag Grins

Liebe Grüße aus dem eisigen, aber schneelosen Ruhrgebiet

Max.
Max Hensel - 30.03.12 20:38
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

lange gab es nichts neues, aber heute soll es sich ändern.

Vor zwei Jahren habe ich mit dem Reliefgebäude des Brechers angefangen. In der letzten Zeit habe ich weitere Schritte richtung Fertigstellung gemacht:

Eine funktionsfähige Verladeanlage für Schotter.

Die Ideensammlung hatte schon im Herbst letzten Jahres angefangen, bis Weihnachten waren die ersten Pläne gezeichnet.

Wichtig war mir bei der Geschichte die Funktionalität.
Dabei habe ich das Funktionsmodell nur mit Lineal, Winkelmesser und Bleistift geplant, ohne Computerprogramme wie CAD oder sonstige Animationen.

Und dennoch: Es funktioniert.

Der Bau geschah im Januar und Februar in reiner Handarbeit aus Blechen und Profilen.

Die Einrichtung ist noch nicht lackiert und die Gelenke werden noch mit umgebogenen Drahtstücken gehalten, das ist also noch nicht ganz final.

Basaltwerk IIf 47 (Max H.)


Im groben besteht die Anlage aus drei Teilen. Dem Trichter (bunkern), dem Hebel (bedienen) und der Öffnungsmechanik (beladen):

Basaltwerk IIf 48 (Max H.)


Der Trichter besteht aus Karton und ist an den Kanten mit Sekundenkleber verstärkt. Zusätzlich sind noch Messingdrahtstücke in die Kanten geklebt, sodass er unter zuhilfenahme der Gravitation des Schotters sicher auf die Öffnungsmechanik passt und nicht verrutscht.
Der Trichter wird über das abnehmbare Dach beschickt.

Die Öffnungsmechanik besteht aus einem quadratischem Fallrohr aus 0,1mm starken Bronzeblech und U-Profilen an den Kanten.
Dazu sind einige Profile zur Verstärkung Orthogonal angelötet.
Das Unterste trägt zudem noch den Schließschlitten, welcher über je zwei Messingrohre auf jeder Seite bewegt wird. Am linken Rand befindet sich ein Endanschleg.
Das große Profil darüber ist die Verbindung zum Brecher. Dieses wird mit dem Boden des Brechers verschraubt, die Einrichtung bleibt also abnehmbar. Ab hier ist auch die Konstruktion nicht mehr sichtbar, sondern hinter den Wänden.
Das Profil darüber trägt die beiden Lager für die Öffnungshebel des Schlittens, welche allesamt mit einem Winkel und Drähten verbunden sind.
Betätigt werden diese über den Holzrahmen und den dahinterliegenden Drähten, welche allesamt in einem Rohr enden.

Dort wird von außen der Betätigungshebel eingeschoben und mit einem Splint gesichert. Somit können bei geschlossenem Dach mehrere Feldbahnwagen von außen beladen werden.

Die Durchfahrtshöhe ist so bemessen, dass problemlos TGL 1,75 m³ Kipper beladen werden können.

Soviel für heute, mitlerweile gibt es schon wieder die nächsten Baustellen.

Liebe Grüße

Max.
Kellerbahner - 30.03.12 20:46
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

das sieht ja schon sehr interessant aus. Bin gespannt wie der Beladevorgang im Basaltwerk dann demnächst schließlich aussieht.

Letztes Jahr in Schenklengsfeld war es ja noch reine Handarbeit. Dein Ziel für dieses Jahr: die (Halb)automatische Verladung ?

Viel Erfolg dabei wünscht Dir,

Kellerbahner
Max Hensel - 31.03.12 22:14
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Kellerbahner

Jap, in Schenklengsfeld möchte ich gerne eine automatischere Verladung als im letzten Jahr zeigen.

Ich bin selber gespannt, wie das ganze im Dauerbetrieb funktioniert.

Hallo, Buntbahner

Mitlerweile kam auch die Frage nach einem Video auf: Ich muss mal schauen, ob ich das irgendwie gut realisieren kann.

Aber dafür gibt es nochmal ein Bild mit geöffnetem Schlitten. Damit wird die Funktion vielleicht etwas klarer.


Basaltwerk IIf 49 (Max H.)


In diesem Sinne viele Grüße

Max.
Max Hensel - 21.05.12 15:51
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

heute gibt es mal wieder ein Foto aus meiner Endlosbaustelle;


Basaltwerk IIf 50 (Max H.)


Zum Modell gibt es nicht viel zu sagen, es stammt aus einem Bausatz von Rainer Schäfer.

Liebe Grüße

Max.
Max Hensel - 09.07.12 22:01
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

nicht das einer meint, ich sei im Sommerloch ertrunken (in Gelsenkichen ist der Sonnenschein eher episodisch).
Deshalb gibt es heute von mir mal viel Text zu wenig Bild.

Es geht um den Brecher, genauer gesagt um das Dach des Vorbaus. Dafür braucht man aber eine Dachrinne.
fspg2 hat hier seine Methode vorgestellt, die ich so übernommen hat.
Dafür habe ich an ein Mesingrohr mit 6mm Durchmesser ein 5mm Vierkantrohr angelötet, sodass sich das Rohr nicht mehr drehen kann, dafür aber von dem Parallelanschlag einer Tischkreissäge geführt werden kann. Voher habe ich das Rohr noch auf 116mm Länge eingekürzt, was der Breite der Dachfläche entspricht.
Zum halbieren habe ich die KLEINE Tischkreissäge von Proxxon mit einer neuen Korundscheibe benutzt.
Dabei ist unbedingt auf folgendes zu achten:
- Die Kreissäge ist schwach. Deshalb sollte man das Profil nur sachte gegen die Schleifscheibe drücken, damit die Säge nicht kreischt und damit der mechanische Antrieb so wenig wie möglich belastet wird. Für mein 116mm langes Stück habe ich ganze 35 Minuten gebraucht.
- Man sollte nicht exakt mittig sägen, sodass man eine brauchbare 3mm starke Hälfte und eine unbrauchbare knapp 2mm starke Hälfte erhält.
- Die Korundscheibe muss neuwertig sein. Mit der Zeit nimmt der Durchmesser der Scheibe ab und sie schaut weniger als die geforderten 6mm aus dem Schlitz heraus.

Nach dieser halben Ewigkeit hatte ich also ein Halbrundprofil. Nun habe ich einen 1mm starken Messingdraht an das vordere Ende der zukünftigen Rinne angelötet. Dieser stellt die Abschlusswulst dar. Die Rinneisen habe ich aus 0,1mm starken Bronzeblech gebogen und ebenfalls angelötet.
Die graue Farbgebung einer Zinkrinne habe ich durch vollständiges Verzinnen der Dachrinne erreicht. Diese wurde anschließend mit feinen Aluminiumoxidsand gestrahlt und mit verdünnter schwarzer Farbe gealtert.
Dann können endlich die Rinneisen mit 2-Komponentenkleber auf die Sparren geklebt werden.

Dann fehlt eigentlich nur noch das Dach Winke
Dafür habe ich aus 1,5mm starken Holzleisten entsprechende Bretter gesägt.
Die später sichtbare Unterseite habe ich wie schon an anderer Stelle beschrieben mit Drahtbürste, Nussbaumbeize und brauner Farbe gestaltet. Dann konnten sie auch auf die Sparren aufgeleimt werden. Für die abschließende Deckung mit Dachpappe habe ich 400 Schleifpapier in 44,4mm breite Streifen geschnitten und ebenfalls aufgeleimt. Die Grundfarbgebung erfolgte mit dem Farbton Teerschwarz.
Die Alterung der Dachpappe kommt noch.

Aus der Bauphase habe ich leider keine Bilder, dafür aber zwei umso schlechtere vom derzeitigen Zustand.


Basaltwerk IIf 51 (Max H.)



Basaltwerk IIf 52 (Max H.)


Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich zufrieden. Das Regenwasser läuft seitlich aus der Rinne heraus, Fallrohre gibt es nicht. Das habe ich schon an verschiedenen Industriegebäuden und Baracken so gesehen.

In diesem Sinne liebe Grüße

Max.
fspg2 - 10.07.12 20:19
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

es freut mich, dass Du die Dachrinnen ebenfalls erfolgreich umgesetzt hast. Mit einem Kreissägeblatt hättest Du es sicherlich schneller geschafft.

Da Du die Dachrinnen nur an den vier Rinneisen an den Dachsparren befestigst, ist beim Transport natürlich größte Vorsicht angesagt!
Ich hatte aus diesem Grunde ein 0,5mm Halteblech an die Rinne angelötet und unter den Brettern versteckt (vorbildwidrig) . Dadurch erhöht sich die Festigkeit aber ungemein Winke

Ich bin auf Deine Fortsetzung gespannt!
T 20 - 11.07.12 13:21
Titel: Re: Basaltwerk IIf
..ich freu mich immer,von dir zu hören und zu sehen,Max !
Auch kleinere Schritte führen ja zum Ziel,und vom Ergebnis her entsteht
hier ein sehr feines Modul !
Viel Freude dir (und uns) am Weiterbau,
wünscht
Tobias
Max Hensel - 14.07.12 22:21
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, ihr beiden

vielen Dank für die Blumen Grins

fspg2 hat folgendes geschrieben::
Da Du die Dachrinnen nur an den vier Rinneisen an den Dachsparren befestigst, ist beim Transport natürlich größte Vorsicht angesagt!
Ich hatte aus diesem Grunde ein 0,5mm Halteblech an die Rinne angelötet und unter den Brettern versteckt (vorbildwidrig) . Dadurch erhöht sich die Festigkeit aber ungemein Winke



Die Idee ist nicht verkehrt, für die zweite Dachrinne ist es jetzt auch schon zu spät. Aber ich benötige auch noch eine Dritte. Da muss ich dann halt beim Transport sehr gut aufpassen.
Ich denke ich werde auch für die dritte Rinne das Kreissägeblatt anstelle der Trennscheibe ausprobieren. Mal schauen, ob die Kreissäge das packt.

Soweit für heute, liebe Grüße

Max.
Max Hensel - 22.07.12 17:28
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

auch die rechte Seite des Hauptteils vom Brecher habe ich mit der Dachrinne und der Dachpappe so gestaltet, wie ich es schon am 09.07. beschrieben habe.


Basaltwerk IIf 53 (Max H.)



Im folgenden wird auch die Dachrinne für den linken Teil gebaut und das Dach nach der Einlattung ebenfalls eingedeckt. Dann fehlen noch einige Details, unter anderem eine annähernd überzeugende Alterung der Dachflächen.

Liebe Grüße

Max.
Botanikus - 22.07.12 20:39
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
bin mal auf die Alterung gespannt.
augen auf
mfg
Herbert
dolfan96 - 23.07.12 07:16
Titel: Re: Basaltwerk IIf
moin,
darauf bin ich auch gespannt, wünsche dir ein gutes Gelingen.
Carsten
Max Hensel - 04.01.13 15:55
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

an dieser Stelle möchte ich euch erstmal ein frohes und gesegnetes neues Jahr Wünschen Grins

Jaa, ich weis, dass mein letzter Beitrag fast genau ein halbes Jahr her ist, aber ich hoffe, dass meine Baustelle trotzdem nicht in Vergessenheit geraten ist.

Momentan wartet die letzte Dachrinne auf die Behandlung mit der Sandstrahlpistole, ansonsten ist sie fertig. Auch habe ich in den letzten Tagen einige maßstäbliche Dachlatten aus 10mm breiten Leisten gesägt und diese gebeizt. Somit konnte ich nun gestern das Dach vom Hauptteil meines Brechers einlatten, nur ganz links fehlt noch eine Dachlatte. Diese kann erst aufgeklebt werden, wenn die Dachrinne angebracht ist, dann auf die Sparren müssen erst noch die Rinneisen befestigt werden.


Basaltwerk IIf 54 (Max H.)


Beim Vorbild war es üblich, bei älteren Dächern Dachlatten entlang der Sparren auf die Dachpappe zu nageln.
So seht ihr weiter links, dass ich auf dem Dachpappe-gedeckten Teil ebenfalls Dachlatten aufgeklebt habe. Diese habe ich wie oben beschrieben zugesägt , bloß diesmal mit einem ungesunden Gemisch aus 2-Propanon und schwarzer Schuhcreme bestrichen.
Das sollte unbedingt in gut belüfteten Räumen durchgeführt werden, noch besser direkt im Freien.

Mit dem Altern der Dachfläche hat es bisher nicht so ganz funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe...


In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende

Max.
Kellerbahner - 04.01.13 21:23
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

da hast Du uns ja lange warten lassen Heulend ... Aber schön das es jetzt im neuen Jahr weiter geht Sehr glücklich .

Interessante Mischung:
Zitat:
aus 2-Propanon und schwarzer Schuhcreme

und bestimmt bekommst Du es noch so hin wie Du es Dir vorstellst.

Aber neben Deinem Gebäude selbst finde ich Deine Experimentierfreudigkeit gut ... bin dafür


Gruß vom

Kellerbahner
Max Hensel - 14.01.13 21:39
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

es geht weiter. Der Hauptteil des Brechers wird eingedeckt. Zwar ist noch immer nicht die Dachrinne auf der linken Seite montiert, aber so kann schon mal die rechte Seite fertig gestellt werden.

Als Dach wollte ich ein Dach mit Biberschwanzziegeln haben. Zum einen ist das Ziegelrot ein Farbtupfer im ansonsten weiß/grau/schwarz/braunen Gebäude, zum anderen waren tatsächlich kleine Brecher beim Vorbild mit Ziegeln eingedeckt.

Es gibt für Biberschwanzziegel eigentlich vier grundsätzliche Deckarten.

Einfachdeckung:
Hier werden die Ziegel einfach aneinander auf die Dachlatten gelegt. Die Spalten zwischen einzelnen Ziegeln werden mit Holz oder Metall abgedichtet. Das wird in der Praxis eher selten gemacht, außerdem ist eine überzeugende Darstellung des Dichtmaterials schwierig. Deshalb schied diese Lösung für mich aus.

Einfachdeckung mit Überdeckung:
Hier werden wie bei der Einfachdeckung die Ziegel gelegt, allerdings haben die Ziegel eine Kante zum Überlappen, so wie Hohlpfannen oder Frankfurter Pfannen auch. Diese Lösung gibt es erst seit wenigen Jahren, schied also schon deshalb für das Basaltwerk der 40er/50er/60er Jahre aus.

Doppeldeckung:
Hier werden die Dachlatten im halben Abstand genagelt, ansonsten werden die Ziegel wie bei der Einfachdeckung gelegt. Durch den halben Abstand kommt es dazu, dass an jeder Stelle mindestens zwei Pfannen übereinander liegen und so die Zwischenräume immer durch den darunterliegenden Ziegel abgedichtet werden.

Kronendeckung:
Hier werden die Dachlatten wie bei der Einfachdeckung genagelt, aber immer pro Dachlatte zwei Reihen Pfannen gelegt, sodass hier der selbe Effekt wie bei der Doppeldeckung auftritt. Beide Varianten benötigen allerdings auch doppelt so viele Ziegel wie die Einfachdeckungen.

Da die Kronendeckung meiner Meinung nach das Interessanteste Dachbild ergibt habe ich mich für diese entschieden.

Für die Herstellung der Pfannen habe ich mir aus dem Internet die Maße für Biberschwänze im Segmentschnitt herausgesucht und diese maßstäblich umgerechnet. Die Maße findet man bei fast jedem Hersteller für Dachpfannen.

Die Herstellung an sich ist denkbar einfach und hat HSBAchim im Forum schon vorgemacht.
Man nehme einen dunkelroten Tonkarton, färbt diesen beidseitig mit ziegelroter Abtönfarbe und manscht anschließend mit stark verdünnter schwarzer Farbe darauf rum. Für ein unregelmäßiges Erscheinungsbild des Daches sollten schon relativ krasse Farbunterschiede auf dem Karton zu sehen sein.
Anschließend werden daraus die über 600 benötigten Pfannen mit einer normalen Schere ausgeschnitten. Auch wenn das unter Umständen vier Abende in Anspruch nimmt (ungefähr 20 Stunden) macht die Herstellung insgesamt doch Spaß.
Anschließend werden die Ziegel bunt gemischt und mit Holzkaltleim von unten beginnend auf die Dachlatten aufgeleimt, so wie es jeder Dachdecker auch tun würde.

Und das sieht dann bei 264 Pfannen so aus:

Basaltwerk IIf 55 (Max H.)


Basaltwerk IIf 56 (Max H.)


Die Alterung der Dachflächen werde ich nach dem eindecken des letzten Teils überarbeiten; ich hoffe dass ich dann damit auch die Erwartungen von Carsten, Herbert und vor allen meine eigenen erfüllen kann.

Zu meinem voherigen Beitrag möchte ich noch hinzufügen, dass selbstverständlich die unterste Dachlatte hochkant aufzukleben ist, da ansonsten die unterste Reihe der Pfannen kippt.

Hier noch der Link zur Pfanne des Anstoßes: http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=6309&postdays=0&postorder=asc&highlight=dachziegel&start=10

In diesem Sinne viele Grüße

Max.

P.S.: entschuldigt bitte die schlechte Fotoqualität, aber irgendwie möchte die Sonne momentan in Gelsenkirchen nicht ausreichend Tageslicht zur Verfügung stellen. Deshalb sind die Farben auf den Bildern teilweise etwas verfälscht.
T 20 - 16.01.13 10:25
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Fein,daß es bei Dir weitergeht, Max !
Eine schöne Arbeit präsentierst Du da.
Und daß, obwohl in Deinem Alter so etwas mit der "Modellbauspinnerei"
bei den Altersgenossen sicher als UNCOOL gilt Winke
Ich freu mich auf Weiteres
kartonierte Grüßé
Tobias
Hydrostat - 16.01.13 11:41
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

das war ja eine echte Fleißarbeit! Mir scheinen die Farbnuancen aber doch etwas zu heftig ausgefallen zu sein. Auch insgesamt wirkt das Dach m.E. zu rot. Das mag aber auch der Beleuchtung geschuldet sein. Warten wir mal ab, wie es nach der Alterung aussieht Winke . Wie wirst Du das machen?

Schönen Gruß
Volker
Max Hensel - 04.02.13 17:44
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Tobias

vielen Dank für deine Rückantwort Grins Sagen wir mal so: Meine Freunde haben mehr als Verständnis für die "Modellbahnspinnerei" Winke


Hallo, Volker

vielen Dank für deine Rückantwort Grins Mit den Farbnuancen ist das relativ (Einstein lässt grüßen), die Kontraste und Unterschiede sind zwar schon deutlich, aber ich habe mit Kunstlicht und einer Discounterkamera fotographiert. Die Farben sind in der Realität ganz anders. Wenn du auf die beiden Bilder schaust, siehst du, dass die Sandbettung der Gleise auch sehr gelb aussieht, was ebenfalls nicht der Realität entspricht.
Wie die weitere Gestaltung aussehen soll, weiß ich noch nicht genau. Ich denke da an gräuliches Farbpulver oder ähnlichen. Damit kann man auch zu starke Kontraste entschärfen.


Hallo, Buntbahner

nun sind alle 646 Ziegel inklusive Firstpfannen aufgeklebt. Voher wurde natürlich auch die Dachrinne angebracht. Was nun noch fehlt sind die beiden Bretter, die noch auf die Sparren als Abschluss angeklebt werden.

Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen noch ein Tageslichtfoto nachreichen kann.


Basaltwerk IIf 57 (Max H.)



Liebe Grüße und Glückauf

Max.
Max Hensel - 25.02.13 16:11
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

in kleinen Schritten geht es nun weiter. Die Dachabschlussleisten oder wie man das Holz auch immer nennen mag sind angebracht. Somit ist das Gebäude vorerst fertig. Ich möchte aber immer wieder kleine Details ergänzen, so habe ich mir vorgenommen nach einem Vorschlag von ich meine Achim die Türaufhängung zu ändern.

Daher ist diese Baustelle nach fast drei Jahren für mich abgeschlossen.


Basaltwerk IIf 58 (Max H.)



Basaltwerk IIf 59 (Max H.)


Vielleicht mache ich in den nächsten Wochen noch eine Außenaufnahme, vorausgesetzt aber dass es mal ein wenig weniger Niederschläge gibt.

In diesem Sinne liebe Grüße

Max.
Masinka - 25.02.13 19:45
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max!
Immer schoener und schoener! Freue Ich Mich nach Schenklengsfeld!
Gruesst
Vladimír
Kellerbahner - 03.03.13 10:27
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

Glückwunsch zum Erreichten Zustimmung Applaus :

Zitat:
ist diese Baustelle nach fast drei Jahren für mich abgeschlossen


Ich kann Vladimir nur zustimmen, Dein Basaltwerk wurde

Zitat:
Immer schoener und schoener!


Aber was heißt schon abgeschlossen - Du hast ja auch noch Details auf Deiner Liste Cool .

Dein jetziger Stand kommt für mich schön auf dem Bild 58 raus:

- Holzmaserung
- (angerostete) Brettnägel
- verwitterte Dachrinnen
- der Putz generell
- besonders die grauen Ecken darauf
- u.v.a.m.

Kein verfallenes Werk, sondern eines in Gebrauch, hoffentlich auch weiterhin Ausruf , dem man die Spuren der Zeit ansieht top Respekt .

Gruß vom

Kellerbahner
Max Hensel - 04.03.13 16:31
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Kellerbahner und Masinka

ich bedanke mich für eure lieben Worte Grins




Hallo, Buntbahner


irgendwie hat dieses Fertigwerden eines Langzeitprojektes bleibende Schäden bei mir verursacht und führte zu einer verherenden Kurzschlussreaktion mit anschließendem Spontanbesuch im örtlichen Baumarkt.



Basaltwerk IIf 60 (Max H.)


Ich habe angefangen, ein neues Segment zu bauen; eins, das bisher nie geplant war und nun wirklich spontan gebaut wurde.
Wie man so einen Modulkasten zusammenfügt brauche ich wohl nicht zu erläutern.
Wie bisher, erfolgte der Aufbau aus einer 17mm Pressholzplatte, auf die dann noch eine 20mm starke Hartschaumplatte aufgeleimt wurde. Die Stirnbretter bestehen aus 15mm-Multiplex und die Seiten aus jeweils 8mm starken Sperrholz.

Meine vorgehensweise beim GLeisbau habe ich schon vielfach beschrieben, möchte es hier aber nochmal erläutern.
Wie auf dem Bild zu sehen ist, habe ich bereits die Schwellen für die zukünftigen Gleise der Förderbahn gestaltet und aufgeleimt.
Dafür habe ich baumarktübliche Kiefernholzleisten mit dem Profil 5mm*10mm verwendet und diese auf 8mm gesägt. Nach der üblichen Behandlung mit Cutter und Drahtbürste erfolgte die farbliche Gestaltung mit Holzbeize "Nußbaum mittel" sowie stark verdünnter schwarzer, grüner und weißer Farbe.

Als nächstes wird dann das erste Schienenprofil aufgenagelt. Dabei lackiere ich die Schienen vor dem Einbau. Beim Nageln ist darauf zu achten, dass die Schienennägel außermittig sitzen und nach jeder fünften Schwelle die Nagelrichtung wechselt, wie es auch in "Feldbahnen" von Paul Roloff beschrieben ist. Dabei zeichne ich die Löcher der Schienennägel voher an und bohre sie mit einem Dremel vor.
Liegt nun die erste Schiene, kann mit zwei Spurlehren das zweite Profil ausgerichtet werden. Mit dem anzeichnen der Bohrlöcher wiederhohlt sich das ganze Prozedere...

Wenn nun der Gleiskörper abgesehen vom Schotter fertig ist, werde ich ebenfalls aus Hartschaum das Relief an der hinteren Anlagenkante formen.
Was sich dann noch so tun wird, gibt es dann im nächsten Beitrag zu sehen.

Jedenfalls ist nun mein Betriebsdiorama gut 2 Meter lang und auf dem nächsten Segment gibt es dann auch einen genormten Dominoanschluss. Aber voher ist noch mehr als genug auf den ersten Segmenten zu tun...

In diesem Sinne liebe Grüße

Max.
Max Hensel - 18.05.13 16:25
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

Es geht weiter. Ich bitte schonmal vorab die Qualität der BIlder zu entschuldigen, sie entstanden meistens in der schlecht beleuchteten Werkstatt im Keller.

Basaltwerk IIf 61 (Max H.)


Auf diesem Bild sieht man die fertigen Gleise. Außerdem wurde aus dem hinteren Seitenbrett das Relief herausgesägt und die Landschaft mit Hartschaumplatten modeliert. Ein Abschließender Gipsüberzug aus einem Gips-Abtönfarbe-Leim-Gemisch bildet den Abschluss.

Basaltwerk IIf 62 (Max H.)


Nun soll es an den Bau der Stützmauer für den relativ steilen Hang gehen. Das setzt einen Waldspaziergang voraus. Grundstock bildet ein bestreuen der Fläche mit gelbgrünen Streuzeugs. Darauf werden dann die im Wald gesammelten und anschließend wochenlang getrockneten Hölzer aufgestapelt und mit vier Schienenprofilen gehalten. Diese habe ich mit den Farben Lederbraun und Braun von Revell gealtert.

Basaltwerk IIf 63 (Max H.)


Auf diesem Bild ist ein deutlicher Sprung zu sehen. Was ihr nicht sehen könnt ist die Straße aus Betonkeilplatten im Vordergrund. Diese liegen auf einer 3mm-Sperrholzplatte und bestehen aus 4mm Hartschaum. Die Oberfläche und Farbe erhielten sie durch feinen Granitsplitt. Um sie unempfindlicher zu machen, habe ich sie ganz dünn mit matten Klarlack bepinselt. Nach dem verkleben habe ich sie mit feinem Basaltsplitt verfugt und damit auch den Übergang zur Landschaft modelliert. Das wirkt sich nochmals positiv auf das Farbbild der Straße aus, da feine Basaltspuren auf der Straße zurückbleiben.

Außerdem wurden die Schienen mit Basaltschotter eingeschottert und mit dem Landschaftsbau begonnen. Dafür habe ich verschiedene Streusachen aus dem Bastelschrank benutzt.
Den Grund bildet der Acker von Noch, weiterhin habe ich gesiebte hellgrüne Flocken von Hecki aufgebracht und die Bruchstücke von kleingehauenen Schieferplatten aus dem Harz aufgebracht. Verklebt ist der ganze Spaß mit verdünnten Weißleim.

Wie zu sehen ist, habe ich auch schon die ersten Grasfasern "Wildgras" aufgebracht.

Der Rest der Gestaltung geht dann relativ schnell. Aus weiteren Grasfasern, Foliage des Farbtons "Mittelgrün" (Hecki), an manchen Stellen auch "Maigrün" und feinen Ästen und Wurzeln entsteht dann die Landschaft. Dabei arbeite ich mich Stück für Stück vor. An manchen Abenden schaffe ich dann wenige Zentimeter, an anderen auch mal mehr, je nach Lust, Laune und Ideenreichtum.

Und so sieht das dann bei mir aus:

Basaltwerk IIf 64 (Max H.)


Die Wagen sind jedoch nicht meine Winke

Basaltwerk IIf 65 (Max H.)


Das sind übrigens auch die beiden einzigen ansatzweise brauchbaren Bilder aus Schenklengsfeld von mir.

Für Fragen, Kritik, Anregungen etc. bin ich immer offen.

Liebe Grüße

Max.
Botanikus - 19.05.13 14:29
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
deine Botanik ist echt sehenswert. top
mfg
Herbert
T 20 - 19.05.13 16:33
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Deine Fortsetzung sieht sehr gut aus Max !

Immer wieder freu ich mich,daß nicht nur die "Alten" hier vertreten sind.
Schade,daß die Bilder nicht ganz die liebevollen Details so zeigen , wie Du sie
gesetzt hast.
Auf Neues freut sich
Tobias
kastenlokker - 19.05.13 16:55
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

leider habe ich es nicht geschafft nach Schenklengsfeld für einen Besuch.
Neben den Plettenberger Modulen von Volker hätte ich auch gerne dein kleines Basaltwerk gesehen.
Gibt es eigentlich hier im BBF irgendwo (mehr) Bilder von Schenklengsfeld?

Könntest du vielleicht von deinem neuen Modul auch noch ein paar weitere Fotos machen - mich würde auch der Übergang von dem Betonweg seitwärts über den Rand hinaus ins Grüne interessieren, wie du das gemacht hast (beschrieben hast du das ja schon).
Du schreibst, du hast mit feinem Basaltsplitt und Granitpulver gearbeitet (Echtmaterial aus deinem Basaltwerk vermutlich Idee Grins du sitzt ja jetzt an der Quelle...).

Und - btw: ich finde deine Arbeiten ebenfalls sehr gelungen: genaue Beobachtung von vermeintlich unbedeutenden Natur"stücken" und entsprechend getreue Umsetzung (wurde alles schon gesagt). Die Feldbahnstimmung kommt dann sofort rüber, bei nur minimaler weiterer Ausstattung. Für mich sehr authentisch.

Zitat:
Immer wieder freu ich mich,daß nicht nur die "Alten" hier vertreten sind.

Tobias, du sagst es! Genau das freut mich hier auch besonders Ausruf Ausruf
Ich habe eben nochmal vorne im Thread nachgeschaut - der junge Herr Basaltwerksbesitzer dürfte inzwischen grad mal 20 sein ...

Servus, Thomas
Max Hensel - 19.05.13 21:55
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Botanikus

ich freue mich, dass gerade dir als Landschaftsbau-Experte meine Landschaft gefällt und bedanke mich für die Blumen.


Hallo, T20

auch über dein Lob freue ich mich natürlich. DIe beiden Bilder hier sind eher so nebenbei in Schenklengsfeld entstanden, aber ich bin ohnehin nicht so der begnadete Fotograph.


Hallo, Kastenlokker

Von Schenklengsfeld sind bisher sehr wenig Bilder veröffentlicht. So weit ich weiß haben ein paar Leute dort Fotos gemacht, mal schauen wann die ersten auftauchen.
Auch auf der Homepage der IG Spur 2 ist die Galerie noch sehr leer.

Ansonsten freue ich mich über deine lobenden Worte. Zwei Bilder hatte ich heute noch gemacht, morgen werde ich, wenn ich das nicht vergesse, noch ein paar andere machen, die dann den Übergang Straße-Landschaft noch besser zeigen.
Der feine Splitt aus Granit und Basalt ist von Asoa, sicherlich nicht ganz billig, aber wenn man weiß, welche Sorten man braucht, geht es. Und auch mit einem kleinen Pott für knapp 15 Euro kommt man dann doch relativ weit.

Aktuell bin ich übrigens noch 19, werde aber dieses Jahr noch 20. Wann genau, darauf findet sich sogar ein Hinweis in einem meiner Harz-Vorbildberichte.


Hallo, Buntbahner

hier gibt es noch zwei weitere Bilder des neuen Segmentes:


Basaltwerk IIf 66 (Max H.)



Basaltwerk IIf 67 (Max H.)



In diesem Sinne liebe Grüße

Max.
Kellerbahner - 20.05.13 09:15
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

der Modellbahn- und- bauvirus ist schon nicht zu unterschätzen Winke . Er kann wirklich

Zitat:
bleibende Schäden

verursachen und zu

Zitat:
verhe[e]renden Kurzschlußreaktion[en]

führen.

Aber wenn das Ergebnis diese Infektion dann so aussieht wie Dein neues Segment ist das doch wieder eine Bestätigung dafür das Du diesen Virus im Griff hast.

Besonders schön finde ich Dein Bild 64:

-niedrige Perspektive
-das „Grünzeug“ in unterschiedlicher Größe
-die abgestellten, angewitterten Wagen
-und besonders die Platten der Strasse

Einzige Kritik: der Gelbstich. Ging mir vor kurzem aber auch so, nur da war er blau. Aber den hast Du ja inzwischen korrigiert Cool

Mal sehen wie es mit Deinen Segmenten weiter geht bin dafür .


Gruß vom

Kellerbahner
Jörg Heckhausen - 20.05.13 15:49
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

ich verfolge deinen Anlagenbau schon von Anfang an, toll was bei dir an Modulen und Segmenten erschaffen wird, ich bin hin und weg vom neuen Segment und seiner "grünen Gestaltung". Danke für die Berichterstattung.
Grüsse Jörg
Max Hensel - 20.05.13 21:59
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Jörg

auch bei dir möchte ich mich für die lieben Worte und die Blumen bedanken Grins
Es freut mich, dass auch dir mein Werk gefällt.

Liebe Grüße

Max.
fido - 21.05.13 09:18
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

in "echt" ist ist Dein neues Segement viel besser, als es die Fotos zeigen können. Und es gefällt mir sehr gut.
Max Hensel - 04.05.15 20:57
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Zusammen

nach zwei Jahren wird es mal wieder Zeit, das Thema Basaltwerk IIf zu beleben. Zwar gibt es den vollständigen Baubericht erst nach Schenklengsfeld, aber als erste Impression zeige ich heute schonmal einen Überblick über das Betriebsgelände.



Auch was es mit dem Abzweig, dem Straßenfahrzeug und dem ganzen Rest auf sich hat wird dann näher erläutert. Außerdem fehlen noch ein paar kleine Details...

Liebe Grüße

Max.
Botanikus - 05.05.15 17:11
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
auch wenn noch kleine Details fehlen, dein Grünzeug ist ja schon einmal eine
Wucht. Respekt
mfg
Herbert
kastenlokker - 06.05.15 17:23
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

super Arbeit, und tolles Foto, sehr stimmungsvoll ... sieht aus wie bald verdämmerndes Abendlicht!

Kleine Anmerkung nur: vielleicht achtest du bei folgenden Fotos unbedingt auf
den waagrechten Horizont! Hier kippt er noch bedenklich ab,
samt Laternenstange, Gebäude, Straße und und Fahrzeugen.
Es gibt dafür auch kleine extra Fotoprogramme zum Nachbearbeiten.
(Ich hatte mal von einem Norwegen-Uraub viele tolle Küstenfotos, wo fast immer der Meereshorizont sich mehr oder weniger stark neigte - sah besch... aus. War etwas Nach-Arbeit, aber danach umso schöner!)

Thomas
Marcel - 08.05.15 22:27
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max

Die grosszügige Gleisführung ergibt einen sehr realistischen Gesamteindruck und gefällt mir aus diesem Grund ausserordentlich gut! Aber auch den Grasbewuchs hast du sehr gut hingekriegt! Weiter so ... Winke

Ich wünsche dir weiterhin viel Bauspass!

Mit besten Grüssen
Marcel
volkerS - 09.05.15 07:44
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
ist das eine Schleppweiche ohne Herzstück? Also Überfahrt nur vom Radlenker geführt und an der fehlenden Herzstückspitze auf den Spurkränzen. Warum hast du auf die Herzstückspitze verzichtet? Verwendest du auch Wagen mit Flanschrädern, für die dieser Weichentyp zwingend ist?
Volker
Kellerbahner - 09.05.15 22:51
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

schön das es wieder mit Deinem Basaltwerk weiter geht Sehr glücklich .

Seit den letzten Bildern vor 2 Jahren ist ja schon einiges Gras über die Sache gewachsen ... Winke Winke

Und auch den Betonplattenweg mit dem Übergang zu den eingeteerten Schienen finde ich sehr gut gelungen.


Freue mich schon auf
Zitat:
den vollständigen Baubericht [erst] nach Schenklengsfeld



Gruß vom

Kellerbahner
Max Hensel - 14.06.15 14:17
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Zusammen

heute will ich mein Versprechen einlösen und den Baubericht zum Segment V nachliefern. Die folgenden Bilder sind alle in der heimischen Werkstatt oder während der Jahreshauptversammlung der IG Spur II In Schenklengsfeld entstanden.

Aber schön der Reihe nach.


Hallo, Botanikus

Vielen Dank für die Blumen. Deine Arbeiten, die du hier im BBF vorstellst sind immer eine Inspiration für mich, auch wenn ich deine Qualität noch nicht erreiche.


Hallo, Kastenlokker

Du hast Recht mit der Perspektive; zu meiner Entschuldigung, das Bild habe ich im liegen aus meinem Bett gemacht. Das ist der Anblick der sich mir jeden Abend beim schlafen gehen bietet, morgens ist es ja in der Regel noch nicht hell Razz

Ich hoffe, dieses Bild ist etwas besser:

Basaltwerk IIf 68 (Max H.)



Hallo, Marcel

Auch dir vielen Dank für die Blumen. Der geringe Platzbedarf von Feldbahnen spielt mir hier in die Karten. Auf nur 2,5 Meter Länge ist doch einiges möglich, sowohl an Betrieb als auch an Gleisführung in der Landschaft.
Dabei waren auch deine Arbeiten sehr inspirativ für mich.


Hallo, VolkerS

Die Weiche ist tatsächlich eine Schleppweiche ohne Herzstück. Zwar fahre ich mit völlig ordinären Feldbahnrädern, Flanschräder scheiden alleine schon wegen dem Bahnübergang aus. Aber ich finde diese Weichenform sehr interessant. Zum anderen habe ich dieses Segment mit der Weiche kurz vor den Modellbautagen 2014 in Heiligenberg beim DEV begonnen und hatte aufgrund privater Faktoren nur sehr begrenzt Zeit für den Modellbau, sodass ich auf den etwas zeitintensiveren Bau von Herzstück und Weichenzungen verzichten wollte.


Hallo, Kellerbahner

in der Tat ist sehr viel Gras über die Sache gewachsen, aber der Steinbruch schläft nie, wie du ja aus eigener Erfahrung weißt.




Jetzt aber wirklich zum Baubericht. Zum Segmentkasten brauche ich denke ich nicht viel zu schreiben. Aus Holz zusammengesetzt trifft es ziemlich gut.

Im nächsten Schritt habe ich die gefärbten Schwellen aufgeleimt und die Schienenprofile mit Nägeln befestigt und die Schienen mit Basalt eingeschottert, auch kein Hexenwerk.

Der Unterbau für die weitere Gestaltung besteht aus Styrodurplatten und Gips.
Für den Bereich der Asphaltstraße habe ich Sand aufgebracht und verleimt; weiterhin die Betonkeilplatten nach altbewährter Weise angefertigt. Dieser Zustand ist hier zu sehen:

Basaltwerk IIf 69 (Max H.)



Die Straße wurde dann mit Abtönfarben eingefärbt, Übergänge zur Landschaft mit feinem Basaltsplitt gestaltet und ein kleiner Weg mit Basaltschotter angelegt. Auf dem folgenden Bild ist dieser Fortschritt zu sehen, etwas fleckiger als in Wirklichkeit, Werkstattfoto eben.

Basaltwerk IIf 70 (Max H.)



Für die Begrünung habe ich hauptsächlich Wildgras und verschiedene Foliagen von Heki verwendet, die Grundlage für die Landschaft ist das Produkt "Acker" von Noch. Dazu noch einige Wurzelstückchen und Steine vom letzten Spaziergang im Wald.
Der schöne Pick-up ist ein Spielzeug, welches Tobias aka T20 gesupert hat und meiner Meinung nach gut zum Schotterwerksthema passt.

Basaltwerk IIf 71 (Max H.)



Zum Schluss noch einige Anmerkungen zu dem Segment. Die Schienen sind von Hegob, was einem Profil von S10 entspricht. Zusammen mit den Schwellen entsteht ein Oberbau, welcher Achslasten bis 4,3 Tonnen beim Vorbild tragen könnte; ein Einsatz von vollbeladenen Muldenkippern mit 1,75 cbm Inhalt ist also unbedenklich (siehe u.a Eisenberger Klebsandwerke).
Zusammen mit dem ordentlich gestalteten Bahnübergang und der soliden Schotterung mit Basalt entsteht nicht unbedingt ein 100% feldbahntypisches Gleis, jedoch ist es angemessen für einen Steinbruchbetrieb in der Nachkriegszeit, denn das Transportsystem Feldbahn muss noch einige Zeit zuverlässig funktionieren und den Ansprüchen der Wirtschaft noch einige Zeit genügen. Basaltschotter ist in solch einem Betrieb ohnehin in rauen Mengen vorhanden.


Basaltwerk IIf 72 (Max H.)


Das durchgehende Gleis steigt leicht an und verläuft parallel zur Werksstraße. Es wird weniger oft befahren und dient nur zur Versorgung des oberen Beriebsteils des Basaltwerks, unter anderem mit fertig gebrochenen Schotter aus dem Brecher. Im Jargon der Feldbahner wird diese Strecke Waldbahn genannt, nicht weil dort Holz abgefahren wird, sondern weil es immer entlang des Hanges durch ein kleines Waldstück geht.

Die eigentliche Hauptsrecke biegt ab und verläuft in einem 90° Bogen bei einem Halbmesser von 10 Metern. Sie führt zum eigentlichen Steinbruch; über ihr wird das kleine Brecherwerk regelmäßig mit Rohschotter versorgt. Begleitet wird diese Strecke von nun an weniger von Grün, sondern von diversen Zwischenlagern für Basaltprodukte. Außerdem sind entlang der Hauptstrecke die ganzen Steinbearbeitungsplätze für Pflaster-, Randsteine und Basaltsäulen angeordnet, denn der abgebaute Stein soll möglichst rasch weiterverarbeitet werden.
Diese Bereiche sind auch über den kleinen Schotterweg zu erreichen.


Basaltwerk IIf 73 (Max H.)


Hier ist nochmals die Schleppweiche vom Abzweig zur Waldbahn zu sehen. Aus Platzgründen wurde auf einen Stellhebel verzichtet, die Lagesicherung der Zungen/Schleppbrücken wird mit einem Holzkeil realisiert. Da diese Weiche aber nicht so häufig gestellt werden muss, stört das den Betriebsablauf nicht sonderlich.

Auf den nächsten Segmenten ist geplant abschnittsweise auch mal ein Gleisstück mit Profilen in S12 sowie irgendwas im Bereich S18 bis S24 zu realisieren. Aber erstmal wird es mit anderen Projekten weitergehen.


In diesem Sinne viele Grüße und Glückauf

Max.
T 20 - 19.06.15 10:37
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

eine wirklich schöne Arbeit, die du uns hier zeigst !
Ich muß nochmal sagen ,daß ich es besonders klasse finde,wenn
hier ein junger Mensch so beharrlich an einem Thema arbeitet, welches
die meisten dieser Generation langweilt.
hutziehende Grüße
Tobias
Kellerbahner - 20.06.15 23:28
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

Tobias kann ich mich nur anschliessen. Gerade weil Du ja noch anderes zu tun hast.


Aber genau deshalb ist auch hervorhebenswert, dass auf Dich Verlass ist:

Zitat:
den vollständigen Baubericht erst nach Schenklengsfeld

Zitat:
heute will ich mein Versprechen einlösen

... hast Du Ausruf - und sehr schön anschaulich. Danke bin dafür .


Mit geradem Horizont, der Schenklengsfelder Hallenbeleuchtung und der tiefen, frontalen Perspektive ist Dein Segment eine perfekte, kurze, kurvige Feldbahnstrecke am Fahrbahnrand.


Deshalb befolge bitte Marcels Aufforderung fleh an :
Zitat:
Weiter so ...



Gruß vom

Kellerbahner
Max Hensel - 22.06.15 20:04
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, T20 und Kellerbahner

vielen Dank für eure lobenden Worte. Es freut mich, dass euch mein kleines Steinbruchthema gefällt Grins

Ich werde eurer Aufforderung gerne nachkommen und (gewohnt unregelmäßig Razz ) über weitere Baufortschritte berichten.

In diesem Sinne liebe Grüße

Max.
Max Hensel - 23.05.16 18:31
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Buntbahner

nicht alles im Leben ist Wachstum.

Basaltwerk IIf 74 (Max H.)


Manchmal muss man eben Platz schaffen für Neues.
Das Ladegleis unter dem Brecher hat sich als zu kurz erwiesen. Deswegen habe ich die Landschaft im hinteren Bereich abgebrochen und Platz für eine Gleisverlängerung geschaffen. An das bisherige Segment 1 wurde noch ein Holzkasten mit 200mm Länge angesetzt.

Basaltwerk IIf 75 (Max H.)


Auf diesem Bild sieht man bereits den Wiederaufbau. Die Gleise sind in altbewährter Weise aus Kiefernholz und Spur 0-Profilen gebaut. Das Relief wurde wieder mit Hartschaumplatten und Gips hergestellt. Außerdem sind die Gleise neu eingeschottert. Dabei kamen wieder Produkte von Asoa zum Einsatz.
Weiterhin habe ich bei dieser Gelegenheit die bestehende Vegetation aufgefrischt.

Basaltwerk IIf 76 (Max H.)


Und so präsentiert sich das Grün nach dem Abschluss der Arbeiten. Nicht sonderlich aufregend, aber die Gleiskapazitäten sind merklich größer geworden. Das hat sich auch beim diesjährigen Treffen der IG Spur 2 in Schenklengsfeld als großer Vorteil erwiesen.

In diesem Sinne liebe Grüße

Max.
Botanikus - 23.05.16 20:05
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,
ich freue mich, dass bei dir die Botanik nicht zu kurz kommt. Glück
Sieht Prima aus. Respekt
mfg
Herbert
T 20 - 25.05.16 10:21
Titel: Re: Basaltwerk IIf
ja Max,
auch mein altes Auge erfreut sich an deiner schönen Arbeit !
Das könnte auch von einem alten "Hasen" stammen,
meint anerkennend
Tobias
Kellerbahner - 29.05.16 21:50
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo Max,

so schockierend Dein Einstieg:
Zitat:
nicht alles im Leben ist Wachstum

und das erste Bild war, das Leben ist u.a. doch durch Wachstum definiert ... Schlaumeier


Und das zeigst Du ja auch zweifach: mit ca. 30% Zuwachs an Fläche Cool und darauf frisch gewachsenem, und z. T. buntem, Grün darauf.

Also doch ... s. oben Winke


Gruß vom

Kellerbahner
Max Hensel - 03.06.16 18:59
Titel: Re: Basaltwerk IIf
Hallo, Botanikus

Vielen Dank für die lobenden Worte. Landschaftsgestaltung bereitet mir immer eine große Freude. Und die Stauden im Hintergrund hat meine Freundin gebaut Grins


Hallo, T 20

Vielen Dank für die Anerkennung. Es freut mich, dass dir die Bilder und meine Arbeiten gefallen.


Hallo, Kellerbahner

ja letztendlich ist doch alles Wachstum. Zumindest im Modellbau. Und auch mein Wagenpark wächst weiter; die Tage gibt es dann auch da neue Bilder.


In diesem Sinne liebe Grüße

Max.

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