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Fahrzeuge - Demag ML15 im Maßstab IIf


SuziQ - 08.05.09 23:38
Titel: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo zusammen,
Nachdem ich nach "Irrungen und Wirrungen" in verschiedenen Baugrößen den Umstieg nach IIf vollzogen habe, möchte ich meine "erste Entwicklung" in diesem Maßstab vorstellen. Ist leider nicht perfekt, aber für mich als Einstieg in IIf ein willkommener Anlass darüber zu berichten. Vor zwei Jahren besuchte ich die "Feldbahn Glossen" und hatte mehr als ausreichend photographiert !!! Nach etlichen Stunden vor dem PC ist mir eine Demag_ML15 ins Visier gerutscht. Vor Ort habe ich diese Maschine nur deswegen beachtet, weil ein "Freak" sie aus allen Richtungen ablichtete ( obwohl dieses Projekt für mich eigentlich abgeschlossen ist, bin ich über neue Info´s mehr als erfreut!!! )Nach endlosen Stunden im www musste ich leider feststellen, dass Infos über diese Maschine "mehr als spärlich" sind, obwohl diese Lok eine ´"0815 Entwicklumg like Ns2f" war. Eine Anfrage in Glossen brachte mich nur bedingt weiter, obwohl hier eine wirklich " erstklassige Arbeit" über den Erhalt von Feldbahnen abgeliefert wird ( am Rande: ich durfte bei der frisch restaurierten Ns2f im Führerstand mitfahren Grins))))))) jubel, danke nochmal ). >>> Ich berichte weiter....Lothar
paule - 09.05.09 00:19
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
hallo,

du hast wahrscheinlich die ML15 von matthias richter gesehen. siehe http://www.feldbahn-richter.de/ unter fahrzeuge. da bekommst du auch hilfe.

grüße

paule
SuziQ - 09.05.09 00:44
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Servus Paule,
genau "die" ist es, bin leider an diesem Punkt nicht mehr weiter gekommen;-(((

zur Info: der seltsame Dachaufbau >>>> ist ein Tank, der verhindert bei steilen Passagen im Gelände ohne Sprit liegen zu bleiben ( Entwicklung aus Glossen ??? ) >>> irrtümlich dachte ich, dies ist ein nachträglich eingebauter Ölkühler

Gruß
Lothar
Fliegendes Gleis - 13.05.09 14:43
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo SuziQ,

Der Tank ist meines erachtens nicht orginal,wir in Frankfurt hapen ja auch eine ML15, die hat so einen Tank!!


mfg Felix
SuziQ - 13.05.09 19:10
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
gelöscht !!!

ist nicht mein Tag heute

Lothar
SuziQ - 13.05.09 19:15
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Felix,

der Tank ist mit Sicherheiit nicht orginal, außer bei der ML 15 aus Glossen habe ich den Tank noch nirgends gesehen. Hast Du evtl. ein Bild oder Info`s noch dazu ???

ist nicht mein Tag heute

Lothar
SuziQ - 13.05.09 19:53
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Baubeschreibung Demag ML15

Nachdem ich mich entschlossen habe eine Anlage in IIf inklusive Fahrzeuge zu bauen, suchte ich nach einem geeigneten Objekt, um einen „Testbau“ einer Lok relativ kostengünstig durch zu führen. Testbau deshalb, weil mir diese Baugröße noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist, deshalb schleichen sich bei der Planung öfter mal Gedankenfehler ein. Die verwendeten Bauteile sind nach dem „Zufallsprinzip“ zusammengetragen worden, deshalb mache ich auch keine näheren Angaben dazu. Die Wahl viel auf die Demag ML15, da sie eine Karosserie aufweist, die relativ einfach nachzubauen ist (besteht nur aus vernieteten Stahlplatten ) . Zudem ist sie im Original „zweigeteilt“ in Karosserie und Fahrgestell (Konstruktion alla Grubenlok). Dadurch besteht die Möglichkeit, relativ einfach verschiedene Varianten im Baukastenprinzip zu bauen.
Zuerst begann ich die Karosserie in CAD nach der Vorlage von Bildern aus Glossen zu zeichnen. Ein Konzept für das Fahrgestell lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Ursprünglich sollte alles in Messing gebaut werden, da ich bereits sehr viel mit diesem Material gearbeitet habe. Unter anderem bevorzuge ich meine Modelle weich und hart zu löten, da Betriebssicherheit bei mir vor Schönheit einen leichten Vorteil hat.
http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=7233&highlight=feldbahnzug+++iim
Da ich mit vorhanden Materialien eher sparsam umgehe, fing ich u.a. auch motiviert durch die Kartonbahner in diesem Forum, eine Musterkarosserie in Karton zu erstellen. Und siehe da, es macht wirklich Spaß damit zu arbeiten. Dabei sollte die Konstruktion auch gleich auf Fehler überprüft werden.

1_Demag_ML15_Karosserie_halblinks_vorn (SuziQ)



2_Demag_ML15_Karosserie_links_klein (SuziQ)


Durch Zufall fielen mir ein paar kupferbeschichtete Leiterplatten ins Auge, die ich seit Jahren in meiner Werkstatt liegen hatte. Sofort wurde die Strategie für das Fahrgestell geändert, da ich lieber löte als mit Sekundenkleber arbeite ( meine Nasenschleimhäute sind allergisch auf die Dämpfe). Einen =12V Faulhaber - Getriebemotor hatte ich auch noch in der Schublade (in Ebay ersteigert und sollte eigentlich mal das LGBchen antreiben), somit konnte die Planung für das Fahrwerk begonnen werden.

3_Fahrgestell_Stellprobe_mit_Batterie (SuziQ)


An dieser Stelle musste ich jedoch einige Federn lassen, da meine Vorstellung einer „betriebsicheren Lok“ sich nicht mehr in die Realität umsetzen ließ. Der Abstand zwischen Karosserie, Stangenantrieb, Schwungscheibe und Kettenantrieb wurde immer kleiner, der Getriebemotor war einfach zu groß! Als Testobjekt vorgesehen, wollte ich nicht noch mehr Geld investieren, da eine Infrarotsteuerung (hat Sandbahner vorgestellt )und evtl. ein Soundmodul noch ganz oben auf der Wunschliste standen. Also reifte der Entschluss>>> keine Kugellager, ebenso kein Kettenantrieb zwischen den Achsen und der Schwungmasse (hätte ja wiederum einen neuen kleineren Getriebemotor bedeutet ) sondern nur noch wie im Original den Stangenantrieb zu verwenden. Räder fand ich leider auch keine passenden im www, Gott sei Dank drehte mir ein Bekannter eine vereinfachte Version aus Messing. Nachdem die Vorgaben für das Fahrwerk jetzt standen wurde mit der Planung begonnen. Da ich mir nicht sicher war, ob das Platinenmaterial die Belastung eines „Gleitlagers“ auf Dauer aushält, lötete ich kurzerhand Beilagscheiben auf die Innenseite des Fahrwerks. Zu diesem Zeitpunkt musste ich leider auch die Fernsteuerung und das Soundmodul erst mal auf Eis legen, andere Ausgaben hatten Vorrang. Also kein Akkubetrieb mehr sondern auf Analog umrüsten (Eine Anlage hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, nur eine provisorische Teststrecke). Durch eine Veränderung der Einbaulage des Motors konnte ich eine einfache Dreipunkt-Lagerung der vorderen Achse erreichen , im Analogbetrieb eine Grundvoraussetzung für störungsfreien Betrieb ( Achse liegt mittig auf dem Motorengehäuse auf , Langlöcher in den Beilagscheiben)


4_Fahrgestell_Stellprobe_Dreipunktlagerung (SuziQ)


Zusätzlich mussten die Räder nachträglich isoliert aufgebaut werden, hierzu verwendete ich LED- Halter aus meinem Bestand. Leider stellte sich dies später als Schwachpunkt in der Kraftübertragung mit den Kuppelstangen heraus . Das Drehmoment des Motors lässt die Achse in der Buchse bei zu hoher Belastung durchdrehen, als Folge daraus verweigert der Antrieb einen koordinierten Ablauf der Steuerung. Der Motor läuft dabei weiter, ohne Schaden zu nehmen bzw. anzurichten > optimistisch gesehen eine Überlastsicherung . Der Antriebsstrang muss halt neu justiert werden. Zudem eiern die Räder jetzt etwas, da ich keine Möglichkeit habe, eine vernünftige Zentrierung der Achsen in den Kunststoffbuchsen durchzuführen ( stört bei einer Feldbahn aber nicht wirklich Winke))

Wird fortgesetzt..... aber jetzt ist Feierabend Winke

Lothar
Paddle Steam - 15.05.09 09:02
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo,

die Ml 15 von Glossen war vorher im Frankfurter Feldbahnmuseum beheimatet.

Es handelt sich um die Nr. 2419 aus dem Jahre 1939.

Nach Glossen kam die Maschine, weil es um 1952 schon mal eine ML 15 (Nr.2618) zur Quarzitbahn Glossen verschlagen hatte. Diese war aber nur kurze Zeit dort eingesetzt.

Der Tank auf dem Dach, ist auf einem Foto der 2618 in Glossen dokumentiert. Ehemalige Mitarbeiter berichteten, dass der Dachtank, wie schon erwähnt, wegen der starken Steigungen im Gelände montiert wurde.

Warum die Lok damals nur kurze Zeit eingesetzt wurde, erklärt sich vielleicht dadurch, dass es im Führerstand extrem laut ist. Auch die Bedienung und das ein- und ausfädeln um in den Führerstand zu gelangen, machte diese Lok nicht sehr "Lokführerfreundlich". Sicher wurde sie "weggelobt" Grins

Die Lok (2419) kam 2004 nach Glossen und wies starke Korrosion auf, gerade am Aufbau und den Getriebekupplungen, welche sich außerhalb des Fahrgestells befinden. Weiterhin war die Laufbüchse des Motors gerissen und wurde durch eine Neuanfertigung in Eigenleistung ersetzt. Zum Internationalen Feldbahntreffen konnte die Lok erstmals restauriert vorgeführt werden.

Wer interesse an Fotos vom Fahrgestell, welches sich unter dem (massiven) Gehäuse verbirgt, sollte sich mal bei mir melden...

Übrigens, die 2 Achsen sind mit 3-punktlagerung versehen, ein interessantes Detail...2. Achse fest, über der 1. Achse sitzt quer eine Blattfeder, damit die Achse pendeln kann.

Wer sich für die Lok-Sammlung der Feldbahn interessiert, dem sei die bebilderte
Broschüre "Leidenschaft in Eisen" empfohlen...Sehr liebevoll von Kennern gestaltet! Zu beziehen über den Verein...

Gruß Micha (...der das Fahrgestell mit restauriert hat)
Thomas Z. - 15.05.09 14:19
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Buntbahner,
beim googeln nach dem Loktyp habe ich das Datenblatt von der Lok aus dem FFM gefunden:
www.feldbahn-ffm.de/Seiten/Loks/Diesel/Datenblatt_D16_2007_01_10.pdf
Tschüss
Lachend Thomas
Torsten Köhler - 15.05.09 20:01
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Lothar,

nun mal etwas, was unter dem ganzen steckt...

Glossen_020 (Torsten Köhler)

Glossen_022 (Torsten Köhler)

Glossen_023 (Torsten Köhler)


wenn du noch mehr brauchst - sag bescheid.
SuziQ - 15.05.09 21:12
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Micha,
vielen Dank über den ausführlichen Bericht, da habe ich ja rein zufällig die erste Achse ebenso gebaut (allerdings ohne Federung)
Danke für den Hinweis zur Broschüre, wird bestellt > Ehrensache

Hallo Thomas,
danke für den link, ich kannte zwar bereits diese Seite, sie war aber für mich eine wichtige Datenquelle über die Lok

Hallo Thorsten,
klasse die Fotos, so ursprünglich habe ich das Fahrgestell bisher nirgends zu Gesicht bekommen. Hast Du evtl. noch ein Foto bei dem man die angesprochene Dreipunktlagerung sehen kann ??? Würde mich freuen... Sehr glücklich

Obwohl ich die unendlichen Weiten des WWW stundenlang abgegrast habe, konnte ich kein einziges Foto einer ML15 "in Action" finden, dabei meine ich nicht den Museumsbetrieb.
Nachdem ich jetzt meine Favoriten durchstöbert habe, fand ich den link wieder zu der "Bunkerlok" vom Atlantikwall
http://www.7grad.org/Exkursionen/Atlantikwall/Daenemark/Hanstholm/Bunkermuseum/bunkermuseum.html
(deshalb habe ich den Beitrag nochmal geändert Winke )


Danke nochmal, jetzt werde ich mich an meinen Bericht machen

Lothar
SuziQ - 15.05.09 22:21
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Buntbahner,

nachdem ich jetzt etliche Stunden damit verbracht habe die Steuerung zu justieren, danach die Achsen in den Buchsen mit Sekundenkleber zu fixieren, läuft die Lok jetzt überraschend gut. Kontaktprobleme trotz kurzem Radstand und Selbstbauweichen sind praktisch nicht vorhanden. Falls die Lok mal auf einer Weiche stehen bleibt, lag das bis jetzt immer am Prinzip der „denkenden Weiche , wie Fleischmann sie mal nannte. Dabei stellt die Weichenzunge den Kontakt für die Polarisierung des Herzstückes her > eine Notlösung für den Analogbetrieb). Sogar die Vorbildgeschwindigkeit bei =12V passt annähernd, obwohl ich in diese Richtung auf Grund des vorhandenen Motors gar nicht plante ( Glück gehabt !!!!).

6_Fahrgestell_unlackiert_640x480 (SuziQ)


muß noch paar Fotos machen um den Bericht fortzuführen, hab da ein paar Lücken Verlegen

schönen Abend noch

Lothar
Fliegendes Gleis - 17.05.09 11:55
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo SuziQ,

ich muss mich nochmal werbessern:das ist der orginal Tank , ist aber im orginal nicht so angebracht,wie schon erwechnt ist der auf dem Führerhausdach wegen der Steigungen!

mgf Felix
SuziQ - 26.05.09 21:56
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf update
Da gerade ein Gewitter über uns hinwegzieht, und die laue Nacht ein jähes Ende fand, habe ich mich aufgerafft den Baubericht weiter zu schreiben.

Zum Abschluss wurden noch die Pufferbohlen aus 2mm Stahlblech (um das Gewicht zu erhöhen ) in Schichtbauweise hergestellt und hart verlötet. Hier hätte ich die Aussparungen für die Kuppeleisen etwas breiter ausführen sollen. Auf sehr engen Radien und Loren mit langem Überhang gibt es je nach verwendeten Kuppeleisen schon mal eine Entgleisung. Zudem fehlen noch die Befestigungsschrauben als Attrappe um die Bohlen an der Karoserie zu fixieren.
9_Demag_ML15_rechts_mit_Preiser_2 (SuziQ)

Die Farbgestaltung an der Lok erfolgte mit dem Pinsel. Ich besitze zwar eine kleine Airbrushanlage, aber irgendwie passt diese rustikale Lösung besser zur Feldbahn ( trotzdem schaut die Lok immer noch „wia g´schleckt aus“, wie wir in Bayern sagen ). Ein seidenmatter Klarlack aus der Spraydose sollte die Karoserie zudem etwas „griffest“ machen. Zu guter Letzt wurden noch die selbst hergestellten Zurüstteile angebracht, wobei auf den Bildern nicht der aktuelle Stand dargestellt ist. Der für mich vermeintliche Kühler auf dem Dach stellte sich als Tank heraus, deshalb wurde er nachträglich verschlossen und mit einem Tankdeckel versehen.

8_fertig_halbrechts_oben_mit_Preiserlein (SuziQ)


Ein Lokführer ist in dieser Baugröße natürlich ein „Muss“, deshalb wurde das arme Preiserlein solange kosmetisch operiert, bis er in das Führerhaus passte.

7_fertig_links_mit_Preiserlein (SuziQ)


Auf eine detailliertere Inneneinrichtung verzichtete ich, sonst hätte ich den Knaben ohne Schaden an den Armaturen nicht hineingebracht. ( die Jacke wird übrigens noch mal neu lackiert, weil sie so unnatürlich glänzt und von der Farbe her total daneben ist Augenrollen In der Zwischenzeit habe ich auch noch eine Karoserie ohne Fahrerhaus gebaut, jetzt kann ich je nach Laune auch mal „Cabrio“ fahren. (Umbauzeit ca.2 Minuten, wobei das Preiserlein die meisten Probleme verursacht bei seinen Platztausch >> irgendwie steif der Bursche)
10_Lok_Module (SuziQ)


wird fortgesetzt
Servus
Lothar
SuziQ - 09.06.09 22:32
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Freunde des „überdurchschnittlichen Anspruchs“ an die Modelle“

Nachdem die Test Demag jetzt fertig ist ( bis auf die Schraubenimitate an den Pufferbohlen ) , bin ich von Ihrem „Erscheinungsbild und den Fahreigenschaften“ her ganz zufrieden. In dieser Ausführung wird sie erst mal den Grundstein des Fuhrparks zu meiner neuen Anlage bilden. Der Wunsch, eine „Neue“ in Messing mit Fernsteuerung, Akkubetrieb, original Rädern usw. zu bauen, hat sich aber schon fest im Hinterstübchen eingenistet. Schließlich muss man(n) ja die Vorgaben des BBF >>>> „gehobener Modellbau“ >>>>>auch als Ansporn sehen Winke) Zudem habe ich nicht vor, meine Anlage analog oder digital aufzubauen. Die Lok analog zu bauen, war nur eine Notlösung um mit den Fahrversuchen auf der Anlage beginnen zu können. Für mich kommt langfristig nur noch Akkubetrieb in Frage, ich habe das ewige Schienenputzen entgültig satt

11_Demag_ML15_mit_Beschriftung (SuziQ)


Um meiner Demag eine Aufgabe zu geben, werden jetzt erst ein mal paar Schienen verlegt und Loren gebaut ( Thema der ersten zwei Module steht zwar schon fest, wird aber noch nicht verraten). Jedenfalls hat mich hier wieder einmal der Zufall auf dieses Thema gebracht, ein ähnliches Vorbild habe ich zumindest noch nicht gesehen (aber das sagt ja nicht viel aus)

12_Demag_ML15_mit_Rohbaumodul_640x480 (SuziQ)



13_Module_Uebersicht (SuziQ)


Die Baupläne der ML15 stelle ich in pdf Dateien zur Verfügung, sollten eigentlich in DIN A4 auszudrucken sein (bis auf die Übersicht). Da ich auf vorhandenes Material zurück gegriffen habe, wurde eine Materialstärke von 2mm in den Plänen berücksichtigt Die Lok ist ohne Puffer exakt 100mm lang.

Für Tips, Kritik usw. jederzeit offen
In diesem Sinne
Servus
Lothar
Strippenbahner - 10.06.09 11:44
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Lothar,

deine ML15 gefällt mir sehr gut.
SuziQ hat folgendes geschrieben::
Der Wunsch, eine „Neue“ in Messing mit Fernsteuerung, Akkubetrieb, original Rädern usw. zu bauen, hat sich aber schon fest im Hinterstübchen eingenistet.

diesen Wunsch habe ich auch. Ich habe voraussichtlich 3-4 Fahrzeuge zu steuern. Ich bin mir aber noch nicht sicher, für welches System ich mich entscheide - 2,4Ghz oder 40 Mhz. Außerdem ist mir auch noch nicht klar, wie sich das mit der Antenne und einem Messingaufbau verhält.

Ich wünche Dir weiter viel Spaß beim Bauen.

Gruß
Andreas
Paddle Steam - 13.01.11 14:26
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Erstmals habe ich hier im Forum Bilder eingestellt. Ich hoffe, dass es auch klappt und es jeder sehen kann.

Zwar ist das DEMAG ML 15- Thema nicht mehr ganz "frisch", jedoch hab ich nun beim durchsehen meiner Dia`s folgende, passende Bilder gefunden:

IMG_0271 (Paddle Steam)

Dreipunktlagerung der Forderachse, während die Lager im Rahmen geführt werden, befindet sich die Abstützung der Blattfeder in Fahrzeugmitte...

IMG_0272 (Paddle Steam)

...wie bereits erwähnt, sind Rahmen und Fahrwerk getrennt, dass hatte natürlich auch bei der Aufarbeitung Vorteile...die ganze Sache konnte in bequemer Bauhöhe gelagert und bewegt werden

IMG_0273 (Paddle Steam)



IMG_0274 (Paddle Steam)



IMG_0275 (Paddle Steam)



IMG_0276 (Paddle Steam)

Hier die Vereinigung der beiden Teile...

IMG_0277 (Paddle Steam)



IMG_0278 (Paddle Steam)



IMG_0279 (Paddle Steam)



IMG_0280 (Paddle Steam)


Alle Bilder sind in Glossen entstanden...

Ich hoffe, die Bilder gefallen...

Gruß Micha
SuziQ - 13.01.11 20:43
Titel: Re: Demag ML15 im Maßstab IIf
Hallo Micha,

mir hast Du jedenfalls eine Freude gemacht, da ich immer noch an der Technik der LM 15 interessiert bin. Wer dieses Interesse teilt findet in den Foren
http://www.kipplore.de noch einige Beiträge, soweit ich mich erinnern kann unter http://feldbahn.forumieren.com/t2756p10-feldbahndiesel-in-osterreich?highlight=demag+ml+15 auch einige sehr gute Prospekte der Firma Demag zu der Lok

Beim Modell bin ich immer noch bei der Planung mit Infrarotsteuerung und Neubau der Karosse, voraussichtlich aus Messing. Langsam verzieht sich nämlich das alte Kartonmodell, obwohl ich es mit matten Klarlack überzogen habe. Das dauert jedoch noch etwas, erst ist mal die Anlage an der Reihe

Viele Grüße

Lothar

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