buntbahn.de

Fahrzeuge - Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p


Das NilsPferd - 03.05.19 20:47
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Moin, Moin!

Vorweg: Dies ist ein Bastel-Projekt.

Mir ist bewusst, dass ich dem hehren Ziel dieses Forums damit nicht gerecht werde:
Zitat:
"... überdurchschnittlichen Anspruch an die Modelle und eine vorbildgetreue Umsetzung, also Modellbau."


Ich bin komplett neu in Sachen "Spur G", noch in einer anfänglichen Orientierungsphase. Mir geht es im ersten Schritt allein darum, zu testen, ob ich eine Lok in Maßstab 1:22,5 zum Laufen bringe. Dann auch in Sachen Modellbau bin ich komplett neu. (In H0 - von wo aus ich herkomme - gibt es einfach alles fertig zu erwerben.)

Insbesondere der sehr lesenswerte Bericht vom "Kellerbahner" zum Bau der SHE 57 hat mich motiviert, dennoch von dieser Bastelei zu berichten. (Wobei ich mich mit dem Kellerbahner ganz, ganz sicher nicht messen kann.)

Mit folgenden Überlegungen bin ich gestartet:


Das wiederum hatte folgende Konsequenzen:

(Anfänglich benutzte ich auch noch eine Dekupiersäge. Ein fürchterlicher Missgriff.)

Als Vorbild wählte ich die schwedische 3-Fuß-Schmalspur, weil sie zum einen ein recht große Vorbild-Auswahl bietet, mit 891 mm noch gerade in die Nenngröße IIm passt und - vor allen Dingen - weil ich viele der schwedischen Schmalspur-Loks richtig gut leiden mag.

Für mein Probier-Projekt viel meine Wahl auf die Z6p, da mir auf Anhieb keine besonderen Herausforderungen zur Umsetzung als Modell auffielen. Ist halt aufgebaut, wie ein gespiegelter Gesundheitsschuh.
Das die Umsetzung dennoch einiges an Hürden aufwies (keine Pläne, Abwicklung von Körpern mit mehreren Radien) zeigte sich erst im weiteren Veraluf.

So, dass soll als Vorspann reichen. Ab dem nächsten Beitrag wird's dann konkret.

Mit besten Grüßen aus dem Norden
Nils
Marcel_Schüler - 03.05.19 21:11
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Freu mich auf den Bericht!
Das NilsPferd - 03.05.19 21:42
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Spanten und Bleche
Jetzt geht's los ... (Spanten und Bleche)

Um trotz der gewählten PVC-Hartschaumplatten (Forex) eine gewisse Stabilität zu erreichen, wählte ich eine Spanten-Bauweise. Für alle drei Dimensionen konstruierte ich Spanten mit einem Zeichen-Programm (also Quer-, Längs- und Horizontalspanten.) Diese druckte ich auf Papier aus, klebte sich auf 2 mm Forex auf, sägte sie mit einer Dekupiersäge aus und klebte sie zusammen.

Anschließend beklebte ich die Spanten mit 1 mm Forex als "Blech". (Im Orignial wären das 22,5 mm Bleche - ist halt bester Schweden-Stahl Winke)

Das Ergebnis sah in etwa so aus:
Z6p01 (Das NilsPferd)

Seitenansicht Beginn Rohbau (erste "Bleche" auf den Spanten)

Von unten:
Z6p02 (Das NilsPferd)


Und im Detail:
Z6p03 (Das NilsPferd)


Erste, für mich wichtige Erkenntnisse:


Den Punkt mit den "Radien am Ende der Platte" musste ich schmerzlich bei dem "Blech" mit den Türen zum Führerhaus lernen. Die Platte war so ausgeschnitten, dass ein Radius von 5 mm zur Fensterfront eingeplant war. Mir ist es nicht gelungen, am Ende der Tür-Platte eine Radius zu formen, so dass ich gezwungen war, Tür- und Fenster-Platte direkt miteinander zu verbinden. Das trauige Ergebnis sieht so aus:
Z6p10 (Das NilsPferd)


Das verbuche ich unter "Lernprojekt". (Naja, inzwischen. Zuerst war meine Stimmung deutlich anders Winke)

Was mir noch nicht gelungen ist, ist eine dreidimensionale Form mit mehreren unterschiedlichen Radien zu formen. Bereits einen Kugel-Abschnitt abzuwickeln ist keine profane Aufgabe. Bei mehreren Radien (hier: Übergang zwischen Kühler-, Seiten- und Motorblech oben) und teilweise geraden Strecken, ist mir nichts eingefallen. So sieht der erste "Frei-Form"-Ergbebnis aus:
Z6p09 (Das NilsPferd)


(An dieser Stelle habe ich auch noch versucht, selbst Spachtelmasse aus Forex-Späne und Kleber herzustellen. Auch nicht wirklich schön ...)

Soweit zu meinen bisherigen Erfahrungen in Bezug auf "Spanten und Bleche".

Beste Grüße

Nils
Das NilsPferd - 03.05.19 22:00
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Fahrgestell
Hmm, eigentlich hätte dieser Teil ganz an den Anfang gehört. Da wollte ich noch aus Holz bauen. Sei's drum. Hier nun das Fahrgestell ...

Entstanden aus 2 mm Buchen-Sperrholz, wasserfest verleimt.
An eigenen Antriebsblock habe ich mich nicht getraut und daher etwas Fertiges gekauft. Weil es ein Versuchs-Projekt ist, habe ich zum Billigsten gegriffen, was verfügbar war. Das war ein Umbausatz für die E10 (LGB 20750). Zwei Antriebssätze bekommt man bei verschieden Anbietern für ca. 40 Euros.

Als ich den Antriebssatz unter die Sperrholz-Platte hielt, dachte ich: "Das geht ja nun gar nicht. Selbst für ein Versuchs-Projekt verursachen diese Porpotionen ernsthafte Augenschmerzen."

Daher habe ich einen Ausschnitt in die Sperrholz-Platte gesägt (wieder mit der Dekupiersäge - keine gute Erfahrung). Der Motorblock erhielt an den Ende je zwei Bohrungen, durch die M3-Schrauben gezwängt wurden. Damit hängt die Fahrgestell-Platte am Motorblock und die Antriebseinheit verschwindet bis zur Nabe in der Karosserie. (Darf man den Aufbau bei einer Lok so nennen?)

Das ganze in Bildern:

Z6p04 (Das NilsPferd)



Z6p05 (Das NilsPferd)


"Soweit, so gut", dachte ich. Die Antriebseinheit in den Lok-Aufbau zu versetzen bewies sich jedoch gleich am nächsten Tag als Herausforderung. Dazu in einem der nächsten Beiträge mehr...

Erst ma'
Nils
Das NilsPferd - 03.05.19 22:33
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Elektrik
Ich habe vor einigen Jahren mal am Netzanschluss eines Küchen-Rührers gelötet. Das war's. Ich mag nicht löten. Für die Z6p habe ich mich überwunden. Es sollte ein Platine für die LED-Lichter (je zwei weiß und ein rot vorne und hinten) entstehen.

Oben der erste, unten der zweite Versuch nach ein wenig Übung:

Z6p11 (Das NilsPferd)


Der Rest ist günstige Massenware:


Das Ganze habe ich auf einer Träger-Platte aus Forex montiert. Die Träger-Platte selbst verfügt über Bohrungen und kann auf die Antriebseinheit gesteckt werden. Das Ganze passt so genau, dass man an dieser Träger-Platte das gesamte Fahrzeug anheben kann.

So sieht die Trägerplatte aus:
Z6p06 (Das NilsPferd)


Die Trägerplatte auf die Antriebsplatte gesteckt:
Z6p07 (Das NilsPferd)


Was ich in meinem letzten Beitrag bereits andeutete: Das Verschieben der Antriebseinheit nach oben in Richtung Aufbau erwies sich jetzt als echte Herausforderung. Es war kein Platz mehr da! Heulend Dabei dachte ich am Anfang, dass ich davon reichlich genug hätte.
Ich wollte allerdings keine Leitungen der fertigen Teile kürzen, weil ein Versuchsprojekt ja schließlich auch scheitern kann und man sich später (in einem anderen Projekt) über gekürzte Leitungen maßlos ärgern kann (noch mehr als über beengte Platzverhältnisse).
Daher habe ich Stunden (ernsthaft) damit zugebracht, alles irgendwie so zu verstauen, dass der Aufbau (Spanten und Bleche) noch drüber passt. Immer wieder war es erforderlich, dort noch ein wenig abzuschneiden und anderer Stelle etwas dran zu kleben. Die Lautsprecherbox war mir zunächst eigentlich gut gelungen. Der mangelnde Platz machte aber auch hier einen Eingriff erforderlich, so dass die Box nunmehr unten an der Front vom Träger klebt.
Das Ganze ist nah am Kabelbruch und sieht im Detail beispielsweise so aus:
Z6p08 (Das NilsPferd)


Lerneffekte für mich:


Ich hatte eine Woche Urlaub und konnte so ganze vier Tage an der Z6p arbeiten. Das ist der aktuelle Stand.
Wenn ich mich wieder an den Privat-Schreibtisch setzen kann (dort ist bislang alles entstanden), werde ich weiter berichten.
Dann beweise ich auch, dass tatsächlich alles zusammenpasst. Ich hatte vergessen, davon ein Photo zu machen.

Spät-Abendliche Grüße ins Forum sendet
Nils

P. S.:
Der mangelnde Platz hat auch meinen Traum von einem schön gestalteten Führerstand zerplatzen lassen. Heulend
Jens Klose - 04.05.19 01:01
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Moin Nils,

schön, das Du dich entschieden hast, den Modellbau in der Nenngröße 2 anzugehen. Wenn auch noch etwas abenteuerlich, aber ich denke, Du wirst Deinen Weg finden. Wichtig ist, immer am Projekt zu bleiben und bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Jeder hier im Forum hat auf unterschiedliche Art und Weise zum Modellbau gefunden und jeder sieht die Umsetzung seines Modells anders.

Besten Gruß

Jens
MaxxUwe - 05.05.19 13:42
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo,

Zitat:
Das war ein Umbausatz für die E10 (LGB 20750). Zwei Antriebssätze bekommt man bei verschieden Anbietern für ca. 40 Euros.


Sowas in der Art, suche ich auch.
Leider ist da der Achsabstand zu weit.

Hast Du die mal zerlegt?
Könnte man da was kürzen?

Ich such zwei Antriebe zum Bau einer Faur L45H.


vg uwe.
Marcel_Schüler - 05.05.19 14:09
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
MaxxUwe hat folgendes geschrieben::
Hallo,

Zitat:
Das war ein Umbausatz für die E10 (LGB 20750). Zwei Antriebssätze bekommt man bei verschieden Anbietern für ca. 40 Euros.


Sowas in der Art, suche ich auch.
Leider ist da der Achsabstand zu weit.

Hast Du die mal zerlegt?
Könnte man da was kürzen?

Ich such zwei Antriebe zum Bau einer Faur L45H.


vg uwe.



Hab die mal gekürzt und nen kleineren Bühler reingepackt es geht. Aber auch nur um die max 2,5cm danach müsste man das Motorlager neubauen.
Das NilsPferd - 05.05.19 14:54
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Moin, Uwe!

Zerlegt habe ich die Antriebseinheit in der Tat. Schließlich brauche ich bei einer Akku-Lok u. a. die Schleifer nicht.

Ob "man" da was kürzen kann, kann ich nicht beurteilen, da ich schlicht noch nie eine Antriebseinheit gekürzt habe. Gerne kann ich Dir aber schildern, was man vorfindet, wenn man die Einheit öffnet.

Das Ganze ist mit vier Schrauben von unten befestigtet. Wenn man diesen unteren Deckel öffnet, findet sich folgender Anblick:

Z6p13 (Das NilsPferd)


Die Radachsen haben einen Durchmesser von 6 mm, die Achsen mit den Zahnrädern (eins gerade, eins schräg verzahnt mit Eingriff auf Motor-Schnecke) einen Durchmesser von 4 mm.
Die beiden Achsen haben einen Abstand von 26,35 mm (Achsmitte zu Achsmitte; unverbindliche Messung mit Uralt-Messchieber).

In einer etwas größerer Ansicht:
Z6p12 (Das NilsPferd)


Die Achsen scheinen mir auf gleicher Höhe (mit Bezug auf Schienoberkante) zu liegen. Möglicherweise besteht eine kleine Höhendifferenz. Hab' keinen Ansatz zum Nachmessen gefunden.
Die Zahnräder weisen unterschiedliche Durchmesser auf. Auch hier hab' ich keinen gescheiten Mess-Ansatz gefunden, ohne noch mehr auseinanderbauen zu müssen.

In dieser Ansicht ist - wenn man genauer hinschaut - auch zu erkennen, dass die Schleifer-Stifte, die von innen auf die Räder drücken, zwischen den beiden Achsen sitzen; etwas in Richtung Motor versetzt.

Neben den vier gleich großen Schrauben, gibt es noch zwei "Gabel"-Aufnahmen am Gehäusedeckel. Diese greifen auf die Achsen mit den zwei Zahnrädern auf; also innen vom Motor ausgesehen. Das sieht in etwa so aus:
Z6p14 (Das NilsPferd)

Motordeckel mit "Gabel-Aufnahmen" (eine Seite)

Ich hoffe, Du kannst mit den Angaben etwas anfangen.

Sonntägliche Grüße sendet

Nils
viereka - 05.05.19 16:28
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
MaxxUwe hat folgendes geschrieben::
Hallo,

Sowas in der Art, suche ich auch.
Leider ist da der Achsabstand zu weit.
......
Ich such zwei Antriebe zum Bau einer Faur L45H.
vg uwe.


Hallo Uwe,
die L45H hat wohl einen Achsstand von 1700 mm entspricht im Modell 75,5 mm. Damit könntest Du den Standardantrieb von LGB mit 75 mm nutzen.


Und eigentlich geht es ja um die Schwedenlok. Klicks gibt es ja bei jdem neuen Beitrag immer viele, selber mal Hilfe leisten wollen (oder können) die Wenigstens. Nur war das Forum mal dafür gedacht, aber nur Lesen macht ja keine Arbeit, Hauptsache man wird unterhalten.
Nils, vielleicht eine Idee zu Rundungen.
Sie stammt aus einer vor Jahren bei Mylargescale laufenden Masterclass, bei der der Australier David Fletscher mit Beiteiligten komplette Lokbauten "durchgezogen" hat. Kann sein, dass man hier in den Tiefen des Forums noch etwas zur "Mason Boogie" findet.
Je nach Lust und Laune kann die Idee variiert werden. Also die Seitenwände seitlich an 1/4 Rohr ankleben, Über die Seitenwände und Rundungen später noch eine Deckplatte anbringen oder aber wie hier das komplette Rohr lassen.
Das geht sicher besser, als dass man erwartet, dass das gebogene Teil richtig paßt. Ohne Lehren wird das sicher schwierig werden.
cu
Hans-Jürgen


Rundungen (viereka)

Battli - 05.05.19 18:10
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Nein, aber die Fummelei mit der unmoeglichen Einstellung von Bildern, die haelt mich oft ab, was einzustellen. Vieleicht ein Denkanstoss an die Admins. So kompliziert gibt es wohl weltweit kein Forum.
Meine Meinung
Battli
MaxxUwe - 05.05.19 19:52
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Nils,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.
Das wird wohl nichts mit dem kürzen.
Die Faur braucht ein wesentlich kürzeres Drehgestell.
Schade das erschien mir grad so, als preiswerte Lösung.
MaxxUwe - 05.05.19 20:01
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
viereka hat folgendes geschrieben::

Hallo Uwe,
die L45H hat wohl einen Achsstand von 1700 mm entspricht im Modell 75,5 mm. Damit könntest Du den Standardantrieb von LGB mit 75 mm nutzen.


...............Und eigentlich geht es ja um die Schwedenlok................


Der LGB Standardantrieb geht, aber da habe ich noch keinen preiswerten gefunden. Zwei Neue, sind mir für das Projekt zu teuer.

Ja und richtig, es geht um die Schwedenlok, aber einen neuen Beitrag wegen dieser Frage?
Marcel_Schüler - 05.05.19 20:28
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
MaxxUwe hat folgendes geschrieben::
viereka hat folgendes geschrieben::

Hallo Uwe,
die L45H hat wohl einen Achsstand von 1700 mm entspricht im Modell 75,5 mm. Damit könntest Du den Standardantrieb von LGB mit 75 mm nutzen.


...............Und eigentlich geht es ja um die Schwedenlok................


Der LGB Standardantrieb geht, aber da habe ich noch keinen preiswerten gefunden. Zwei Neue, sind mir für das Projekt zu teuer.

Ja und richtig, es geht um die Schwedenlok, aber einen neuen Beitrag wegen dieser Frage?



Müsste bei mir welche rumzuliegen haben 25€ würde ich dann je verlangen.
Das NilsPferd - 05.05.19 20:53
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
viereka hat folgendes geschrieben::

Je nach Lust und Laune kann die Idee variiert werden. Also die Seitenwände seitlich an 1/4 Rohr ankleben, Über die Seitenwände und Rundungen später noch eine Deckplatte anbringen oder aber wie hier das komplette Rohr lassen.
Das geht sicher besser, als dass man erwartet, dass das gebogene Teil richtig paßt. Ohne Lehren wird das sicher schwierig werden.
cu
Hans-Jürgen


Moin, Hans-Jürgen,

aufrichtigen Dank für Deinen Hinweis!

"Lehren" verwende ich (Kulis, Holzleisten ...). Mein Fehler am Übergang Türen / Fensterfront beim Fahrerhaus war, nicht genug Material überstehen zu lassen, sondern genau das erforderlich Maß stehen zu lassen. Wesentlich einfacher gestaltet sich der Vorgang, wenn man erst den Radius "einbiegt" und anschließend den Überstand abschneidet.

Noch keine befriediegende Lösung habe ich für dreidimensionale Formen, die jeder Dimension unterschiedliche Radien (und hier auch noch gerade Strecken) aufweisen:


Es gibt Meister in der Verabeitung von PVC-Hartschaumplatten, die bewiesen haben, dass echter Modellbau auch damit geht (Beipiele fertiger Auto-Modelle; sogar die erhabenen Schriftzüge sind ausgeschnitten(!).
Diese scheinen dickeres Material zu verwenden und anschließend zu schleifen. Aber PVC-Feinstaub in der Küche / im Arbeitszimmer?

Für das Messen unregelmäßiger Formen am werdenen Modell verwende ich übrigens einen "Tesa-Trick". Ich bin sicherlich nicht der erste, dem das einfällt, möchte es aber - für den Fall der Fälle - auch nicht vorenthalten:


Nochmals Danke sagt

Nils
Das NilsPferd - 05.05.19 21:21
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
MaxxUwe hat folgendes geschrieben::
Hallo Nils,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.
Das wird wohl nichts mit dem kürzen.
Die Faur braucht ein wesentlich kürzeres Drehgestell.
Schade das erschien mir grad so, als preiswerte Lösung.


Moin, Uwe!

Auch wenn sich das Thema bereits erledigt hat (bei dem 25-Euro-Angebot von Marcel sollte man zuschlagen), hier eine Bastler-Idee, die mir Greenhorn noch eingefallen ist:


Falls Du eine Akku-Lok betreibst, wärst Du an dieser Stelle fertig. Rechnerisch sind genau die gewünschten 75 mm Kürzung (2 x Abstand der beiden Achsen) drin.
Ansonsten (Stromversorgung über Schienen) musst Du Dir noch Gedanken um das Versetzen der Schienenschleifer machen.

Sehr dämlich?

Nils
MaxxUwe - 06.05.19 09:09
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Nils,

schön das Du Dir Gedanken machst, danke.

Natürlich werde ich die kaufen von Marcel, er hat bereits eine Mail.

Und auch ich bin in Spur II noch Anfänger.
Die Faur wird auch meine erste Lok, die ich bauen will.
Und der Umgang mit Hartschaum ist auch für mich Neuland.
Aber, jeder hat mal begonnen.

Meine zukünftigen Spur II Modell werden alle Akku betrieben sein.
Ich habe die Möglichkeit, hier in der Nähe auf einer großen Anlage zu fahren, wo nur Akku geht.

Bisher habe ich nur ein Schienenmoped in Spur IIm gebaut.
Kann ja mal den Baubericht hier einstellen.
Marcel_Schüler - 06.05.19 10:07
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Moin habe noch keine von dir erhalten? Ich hab schonmal in den bastekisten geschaut einer ist auf jedenfall da! alles vorhanden bis auf die Schienenschleifer aber die finde ich auch noch Erfreut
MaxxUwe - 06.05.19 13:54
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Marcel,

das verstehe ich nicht, habe Dir eine email geschickt, benutzt habe ich den Button unter am Rand in Deinem Beitrag.

Dann nochmal hier, ich würde gern die Antriebe kaufen.

Vielleicht findest Du auch noch einen Zweiten.
Die Schienenschleifer brauch ich nicht.
Den Zweiten würde ich auch zerlegt nehmen.
Wichtig wären, Motor, Radsätze, Getriebe, Gehäuse kann man auch selbst bauen.
Wenn, dann sende mir eine pn, hoffe die kommt an? Sehr glücklich
Marcel_Schüler - 06.05.19 14:21
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Jo wird gemacht sind beide getriebe einer Stainz Radsätze haben noch Zapfen dran müss gegebenen fall abgesägt bzw geschliffen werden. Motoren hab ich geprüft laufen sauber Rädsätze ebenfalls. Zweiten Getriebeblock hab ich gefunden bauen heute dann beide soweit we möglich zusammen und schreib dich dann an Erfreut man möchte jemand immer gern helfen. Hab nachdem ich das angesprochen habe direkt 2 Anfragen bekommen für je 30€ würden sie zahlen aber waren für dich bestimmt. also sollte alles auch so klappen!
viereka - 06.05.19 14:35
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Zitat:
man möchte jemand immer gern helfen. Hab nachdem ich das angesprochen habe direkt 2 Anfragen bekommen für je 30€ würden sie zahlen aber waren für dich bestimmt.


Hallo Marcel,

Dieses Verhalten von Dir finde ich prima, dass sich andere dann gleich anhängen ohne selber etwas zu tun nicht so sehr.
Wenn Du nun als Wehlanpapst K. G*o*e heißen würdest, dann hättest Du die Dinger für 30 an die anderen Interessenten gegeben. Ich da denke an die große Harzlok im SBF, wo man Dir die Lok versprochen hatte aber dann zu geldgierig war und sie anders verkauft hat.
Es gibt eben doch noch Anstand unter Gartenbahnern.
cu
Hans-Jürgen
Marcel_Schüler - 06.05.19 15:48
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
viereka hat folgendes geschrieben::
Zitat:
man möchte jemand immer gern helfen. Hab nachdem ich das angesprochen habe direkt 2 Anfragen bekommen für je 30€ würden sie zahlen aber waren für dich bestimmt.


Hallo Marcel,

Dieses Verhalten von Dir finde ich prima, dass sich andere dann gleich anhängen ohne selber etwas zu tun nicht so sehr.
Wenn Du nun als Wehlanpapst K. G*o*e heißen würdest, dann hättest Du die Dinger für 30 an die anderen Interessenten gegeben. Ich da denke an die große Harzlok im SBF, wo man Dir die Lok versprochen hatte aber dann zu geldgierig war und sie anders verkauft hat.
Es gibt eben doch noch Anstand unter Gartenbahnern.
cu
Hans-Jürgen



Danke dir Hans mal was anderes.


So zurück zu dir Maxuwe.

Jetzt heisst es daumen drücken!
Eine gute und eine schlechte Nachricht!

Habe einen Getriebeblock mit Motor,Achsen usw vollständig bis auf Schleifer,Kohlestifte. (soll ja eine Akkulok werden).

Schlechte Nachricht:

Hab ein weiteren Getriebeblock gefunden doch dachte ich habe dazu den passenden Getriebeboden & Getriebedeckel.. nun kommt das aber sie passten nicht jetzt hab ich ein weiteren Getriebeblock mit Motor,Achsen,Block ohne Boden,Deckel. Schrauben wären da... werd nen Freund mal anpumpen der hat um die 50 Stainzen im Keller alles Schlachtmodelle da werd ich noch was finden mal sehen..

oder du kaufst dir bei Modellland den Deckel+Boden für 6€ inkl Versand dann hätteste ein kompletten. Würde da dann durch meine schussligkeit auch nen 5er runter gehen. Geht ja dann alles in den Bau der 52er in 64mm. Da ist jeder Cent wichtig Sehr glücklich

Wenn nicht könnte ich dir den erstmal so als Päckchen für 5€ zusenden.

Melde mich dann!

LG
MaxxUwe - 06.05.19 16:04
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Nils,

sorry, dass wir Deinen Beitrag so zerreden.
Wird auch letzter OT Beitrag werden, den Rest versuche ich mit Marcel per pn.

Marcel,

Nr 1, nehme ich ohne Schleifer un Kohlestifte.

Nr. 2, nehme ich auch ohne Boden und Deckel, die 5€ runter ist ok.

Jetzt sende ich meine Postadresse per pn, hoffe das klappt.
Komischer weise ist jetzt der email Button weg. Sehr glücklich
Marcel_Schüler - 06.05.19 16:24
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hm kann mich ned erinnern ein gehabt zu haben Sehr glücklich
Henry (Henner) - 06.05.19 22:27
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Nils,
um wieder auf Deinen Thread zurueckzukommen: Ich bin mir nicht sicher, ob Forex das ideale Material fuer diesen Bau ist. Ich habe damit zwar noch nicht gearbeitet, aber ich glaube, Hartschaum laesst sich praktisch nur (durch)-schneiden. Das Feilen/Schleifen wird im Datenblatt nicht empfohlen. Auch der von Dir verlinkte Autobauer nimmt ein anderes Material: Polystyrol (Englisch:Styrene). Dieses laesst sich sehr gut bearbeiten: Zum Schneiden braucht man es nur mit einem einzigen Schnitt anreissen und kann es dann brechen, was sehr saubere Kanten ergibt. Es laesst sich ausserdem feilen, um z.B. Fensterausschnitte sauber auf Mass zu bringen ( siehe http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=13396). Die Feilspaene sind nicht so aegerlich wie bei Hartschaum. Auch Aussaegen geht damit gut. Das Kleben entspricht praktisch einem Verschweissen der Teile. Polystyrol laesst sich auch gut warm biegen.
Zum Spachteln habe ich gute Erfahrung mit "Perfect plastic putty" gemacht, da das Material nicht ganz so schnell aushaertet.
QCAD habe ich frueher auch verwendet, nehme jetzt meist ein 3D Programm, aber fuer gewisse Aufgaben verwende ich LibreCAD, das kostenlos ist und aus QCAD hevorgegangen ist.
Ansonsten finde ich es gut, dass Du uns an Deinem Bau teilnehmen laesst.
Regards
Das NilsPferd - 07.05.19 00:00
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Moin, Henry!

Ich bin mir recht sicher, dass "Headquake" (der Automodell-Bauer) PVC-Hartschaum-Platten verwendet. Allein der Handelsname scheint in den USA ein anderer zu sein ("Komacel" statt "Forex"; beides = expanded PVC). In diesem Beitrag berichtet "Haedquake" ausführlich von diesem Werkstoff. Auch in den "build threads" ist zu erkennen, dass PVC-Hartschaumplatten zum Einsatz kommen.

Als ich dieses Video sah, dachte ich: "So will ich bauen!". Auch wenn weder Kunstsoff noch Geländewagen meine Sache sind - eher im Gegenteil. Dort wird recht fleißig und erflogreich geschliffen. Allerdings unter so etwas ähnlichem wie einer Abzugshaube.

In den Datenblättern, die ich gesichtet habe, findet sich allein bei ThyssenKrupp der Hinweis , dass Schleifen "Oberflächenveränderungen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können" verursacht. Ansonsten kann gebohrt, gefräst, genietet, geschraubt ... werden, was das Werkzeug hergibt.

Hmm, wie dem auch immer sein möge, für irgend etwas musste ich mich ja entscheiden. Ich hatte keine Lust, vier Loks probehalber aus acht Materialien zu konstruieren. (... oder Flugzeugsperrholz aufzubügeln oder Messing zu löten.)

Polystyrol (PS) ist im Modellbau - soweit ich mich erkundigt habe - wohl der Klassiker.
Forex ist es für mich insbesondere aus drei Gründen geworden:


So, keine Erfahrung mit irgend etwas, aber klug schreiben. Entschuldigung!
Bei meiner nächsten Material-Bestellung werde ich eine Platte PS mitbestellen und ausprobieren. Versprochen.

Nächtliche Grüße aus Dithmarschen sendet

Nils

P.S.:
Forex soll - so liest man - nach Behandlung mit Haarspray mit einem Tintenstahl-Drucker bedruckbar sein. 1 mm kann mein Druck einziehen. Das könnte bei feinen Details durchaus ein dankbares Feature sein. Werde ich möglicherweise bei Gelegenheit mal testen (... und dann hier berichten).
Henry (Henner) - 07.05.19 05:35
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Na ja,
ich zitiere ihn mal:
"I also spent way too much time to cut the tiny F-A-R-G-O letters for the front of the truck out of some styrene. Hard but worth it. Made the front bumb(p)er out of some styrene as well and stuck it in place."
Offensichtlich nimmt er fuer kleine Teile doch Styrene.
Da es hier um Loks geht, schau Dir mal diese Meisterwerke an:
http://forums.mylargescale.com/27-masterclass-articles/20743-masterclasses-articles-index-downloads.html
Probier halt mal Styrene aus. Wenn Dir Forex besser liegt, warum nicht.
Regards
Das NilsPferd - 07.05.19 18:00
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
... und weil es viel zu viel Zeit in Anspruch genommen hat, ist er dann ganz auf PVC-Hartschaum gewechselt Winke.

Nein, im Ernst. Auch "Headquake" hat selbstverständlich nicht ausschließlich mit PVC-Hartschaum gearbeitet. Bei einigen Modellen, die ich mir angesehen habe, sind die Seitenteile z. B. aus Holz gearbeitet.

Ich möchte hier aufrichtig keine Material-Diskussion vom Zaun brechen. Mir gefiel nur die Vorstellung, ohne CNC-Fräse, 3D-Drucker oder Vergleichbarem einfach beginnen und "prozess-haft" arbeiten zu können.

Vielen, vielen Dank für den Link zur "Meisterklasse"!

Bislang konnte ich nur einen sehr flüchtigen Blick auf ein, zwei Berichte werfen. Was ich gesehen habe, hat mich ernsthaft beeindruckt. Ausführlich und gut bebildert. Teilweise sogar mit den entsprechenden DXF-Dateien.
Ein Getriebe aus Polystryol / Styrene (David Fletcher & Philip Jensen) wie dort gezeigt - mit PVC-Hartschaum wohl undenkbar. Was ich mich gefragt habe, ist, ob die Autoren wohl noch für irgend etwas anderes Zeit haben als für den Modellbau. Einen Schriftzug spiegelverkehrt mit Zahnarzt-Besteck in Polystyrol ritzen und ihn anschließend in Resin gießen: Die Zeit muss es einem wert sein.

Ja, "Meisterklasse" trifft ist wohl. Dann ordne ich mich hier gerne als Vor-Praktikant ein.

Und nochmals: Bei der nächsten Material-Bestellung werde ich auch Polystyrol ordnern und anschließend ausprobieren.

Das gute Wetter heute Nachmittag habe ich übrigens ausgenutzt und Forex draußen auf der Terrasse geschliffen. Von meinen Erfahrungen im nächsten Beitrag ...

Beste Grüße

Nils
viereka - 07.05.19 18:28
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Nils,
nachfolgendes Foto zeigt die einzige Mason aus der Masterclass, die in Deutschland fertiggestellt wurde.



Außer diesem Exemplar wurden noch weitere 2 Stück (leider nur) begonnen. Weltweit waren es wohl 100 Stück. Lustig war damals die Erfahrung, dass David Fletschers Vorfahren aus Erfurt stammten und wegen der damaligen politischen Verhältnisse (1953) abgerückt sind.
David hat für jedes Bauteil Zeichnungen angefertigt, diese ins amerikanische Forum gestellt. Als pdf konnte man sich diese herunterladen, ausdrucken, auf Polystyrol aufkleben und ausschneiden.
Wenn ich Fragen hatte (mit meinem einfachen Schulenglisch), dann habe ich die am Abend per Mail gestellt. Am anderen Morgen waren auf Grund der Zeitverschiebung die Antworten da.
Ich finde es sehr sehr schade, dass wir es NICHT geschafft haben auch hier in D soetwas auf die Beine zu stellen.
Räder aus Messingguß, Getriebeteile aus gelasertem Edelstahl, Oberteilteile (z.B. Führerhaus) aus gelasertem Holz waren damals der neueste Schrei auf dem Gebiet des Gartenbahnmodellbaues.
In Deutschland gab es ein Forum, in dem einige der Schreiber mit der Vorstellung solcher Technologien sehr überfordert waren.
cu
Hans-Jürgen
PS
Entschuldige diese Ausführlichkeit, aber im Alter wird man in Hinblick auf Vergangenes wohl doch sehr ausführlich. Früher war alles besser Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich
Das NilsPferd - 07.05.19 18:35
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Forex schleifen
Moin, Moin!

Wie bereits angekündigt, hier meine Erfahrungen zu "Schleifen von Forex".

Handschleifpapier (180'er Körnung) brachte in etwa die Ergebnisse wie bei Pappel-Sperrholz. Bearbeitet man allerdings eine Stelle zu lang, so dringt man durch die Hart-PVC-Deckschicht und gerät an den aufgeschäumten Teil. Das muss nicht per se ein Nachteil sein. Die Oberfläche ist halt deutlich stumpfer.

Nass-Schleifen (320'er Körnung) hat mir keinen wirklichen Spaß gebracht. Die Oberfläche verschmutzt. (Einige Spuren sieht man unten auf den Photos.)

Benutzt habe ich schließlich einen Mini-Bohrschleifer mit Schleifkappe (80'er und 150'er Körnung).
Bei hoher Drehzahl (> 12 Tsd.) lässt ich das Ganze schleifen als drücke man in (ganz leicht gekühlte) Butter. Auch wenn es nicht wirklich der Sinn und Zweck vom Schleifen ist, so kann man mit einer Schleifkappe auch voll in das Material fahren. Damit habe ich die Löcher für die Scheinwerfer "gebohrt" (siehe Photos). Die Kanten werden beim Schleifen klar konturiert. Während der Aktion hat sich das Schleifpapier nicht zugesetzt.
Es entsteht jede Menge feiner Schleifstaub, der sich auch in kleinste Risse setzt. Allerdings fliegt dieser nicht sichtbar umher. Auch meine Brillengläser sind sauber geblieben.

Hier das Ergebnis in Farbe (alles nur lose gesteckt; das Schielen gewöhne ich den Scheinwerfern noch ab):
Z6p17 (Das NilsPferd)

Z6p18 (Das NilsPferd)

Z6p19 (Das NilsPferd)

Z6p20 (Das NilsPferd)


Wer sich übrigens fragt, was die ganze Beulen im Modell sollen: Vorbild ist folgende Z6p (rechts im Bild). Jede Beule detailgetreu übertragen Winke

Z6p Kollision (Das NilsPferd)

Gemeinfreises Photo, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kollision_p%C3%A5_bang%C3%A5rden_vid_Stockholm_%C3%96.jpg

Einen schönen Abend wünscht

Nils
Das NilsPferd - 11.05.19 20:10
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Es werde Licht
Moin, Moin!

Das waren frustige Bastel-Stunden ... Traurig

Eigentlich sollte nur - eben schnell mal - die Platine mit der LED-Steuerung eingesetzt und die LED's in Position gebracht werden. Doch der Platzmangel durch die hochgesetzte Antriebseinheit machte mir erneut einen Strich durch die Rechnung. Stiftleisten und -buchsen waren auch nach Wegschleifen von Spanten nicht in den Aufbau zu bekommen. Daher ist die Platine, trotz der Arbeit, die in ihr steckte, in den Müll gewandert.
Die fabelhaften, lasergeschnittenen / CNC gefrästen Meisterstücke hier im Forum haben meinen Frust nicht unbedingt vermindert. Ich kam mir sehr dämlich vor.
Genug gejammert! Stattdessen habe ich die LED's, die Konstantstromquellen und das RC-Schaltmodul fest verlötet. Das Ergebnis zeigen die nachfolgenden Photos. Einiges ist noch provosorisch untergebracht, da ich hoffe, noch eine elegantere Unterbringungsmöglichkeit zu finden.

Die LED's (Nichia Superflux) sind, obwohl nur mit 50 mA betrieben, sehr hell. (Die Photos sind draußen bei Tageslicht entstanden! Damit sollte auch eine Neumond-Nacht im Garten machbar sein.)
Der warmweiße Farbton gefällt mir, der rote ist auch recht passend.
Die LED's kommen bedrahtet und mit fester Optik. Die eingebaute Optik produziert einen für einen Scheinwerfer passenden Lichtkegel (rot streut passenderweiße weiter). Die Bedrahtung spart einem das SMD-Löten. Bei Gelegenheit möchte ich noch versuchen, eine Wölbung in das Lampenglas (LGB) zu bekommen.

Da ich jede gerade Kalenderwoche auswärts arbeite, ist jetzt erst einmal eine Woche Zwangspause angesagt.

Lerneffekte für diese Mal:
[/list][*]Löcher in die Spanten bevor diese verbaut werden. Dadurch gewinnt man im weiteren Verlauf Verlege-Freiheiten.
[*]Lampengehäuse erst im Reflexionsmaterial auskleiden, dann zusammenbauen. (Hab' keine Alu-Folie mehr reingezwängt bekommen.)[/list]

Einen schönes Rest-Wochenende wünscht allen

Nils
Z6p21 (Das NilsPferd)



Z6p22 (Das NilsPferd)



Z6p23 (Das NilsPferd)



Z6p24 (Das NilsPferd)



Z6p25 (Das NilsPferd)

MaxxUwe - 12.05.19 09:02
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Nils,

die LED machen eine guten Eindruck. top

Für den Bau meiner Faur werde ich PS verwenden.
Was ich bisher noch nicht gefunden habe, ist ein guter Kleber dafür.

Was verwendest Du für einen Kleber?

Sekundenkleber überzeugt mich auch nicht so richtig.
Wo ich hier Dichlormethan kaufen kann, außer im Internet weis ich nicht.
Das NilsPferd - 12.05.19 10:43
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Guten Morgen, Uwe!

Als Kleber verwendet ich hauptsächlich "Cosmofen Plus HV" (offizieller Name inzwischen: COSMO SL-660.130; Herstellerangaben). Dies ist allerdings speziell ein Kleber für PVC. Ob man damit auch PS kleben kann, weiß ich nicht, bin aber skeptisch.

Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit Ruderer L530 gemacht (anderer Handelsname: technicoll 8008; Herstellerangaben). Dieser klebt definitiv auch PS und sogar Kunststoffe mit Metall. Als "technicoll 8008" erhält man diesen Klebstoff in sehr unterschiedlichen Packungsgrößen.

Beide Kleber sind für meinen Geschmack zu dünnflüssig (Ruderer flüssiger als Cosmofen). Ich trage den Kleber daher mit einer 1-ml-Spritze und einer stumpfen Kanüle (18 G x 1 1/2 "; nicht dünner) auf, wie man sie im Bedarf für E-Zigaretten bekommt.

Beide Kleber sind nicht spatlfüllend. Meine Versuche, selbst einen Spachtel zu erzeugen (PVC-Späne plus Späne) sind gescheitert. Andere berichten hier von guten Erfolgen.

Es reicht ein Zusammenhalten der Teile von 10 bis 60 Sekunden. Je formschlüssiger die Teile, desto schneller ist der Vorgang erledigt. Nach ca. einer halben Stunde ist die Klebestelle gut belastbar. Das vollständige Austrocknen dauert hingegen gute 24 Stunden. Danach handelt es sich aber auch wirklich keine Klebestelle mehr, sondern die zusammengefügten Teile sind "eins" (kaltverschweißt).

Was beiden Klebern gemein ist: Unter Lufteinwirkung bildet sich schnell eine zähe Oberschicht. Kein Problem, wenn man immer wieder schnell die Tube schließt (oder die Spritzen-Methode anwendet).

Im Vergleich zu CA-Klebern besteht auch hier eine gewisse Geruchsbelastung. Diese scheint mir aber deutlich erträglicher. Billiger ist es auf jeden Fall Grins

Allzeit sichere Klebungen wünscht

Nils
Marcel_Schüler - 12.05.19 10:51
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Muss mein Senf dazugeben! Ruderer ist dafür bekannt, dass er eine Verschweißendeart hat. Wenn man versucht den wieder auseianderzubekommen hilft nur schneiden mit nen Drehmel oder was auch immer. Dann sieht man wie das Plastik eine in einer art verschmolzene Textur aufweißt! Hab bis jetzt den 10x verwendet und muss sagen der ist klasse auch wenn er Fäden zieht, dass ist das was mich persönlich stört.
viereka - 12.05.19 11:06
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo,
eigentlich wollte ich mal noch etwas länger warten und mal schauen, wieviel Zugriffe es auf die Beiträge gibt, nachdem die Klebstofffrage gestellt wurde.
Nun, mittlerweile sind es über 45 und alle Leser sind wohl Laien, die nicht wissen, wie man Polystyrol kleben kann. Schließlich hätte ansonsten schon mal jemand einen Tipp geben können, hätte aber Mühe und Zeit gekostet, weil man da etwas schreiben muß.
Also:
Ruderer/Technicoll sind ganz gut. Aber bitte Klebstoff auftragen, zusammenfügen und auf keinen Fall mehr auseinander nehmen. Schon Korrigieren könnte bei der späteren Haltbarkeit Probleme geben. Mich nerven die Kleber wegen der schon erwähnten Dünnflüssigkeit. Oft genug geht da etwas daneben. Technicoll hat zwar eine Kanüle, aber ob die da ist, oder die Katze hat ein Gewehr...die bringt nix.
Hinzu kommt, dass diese beiden Kleber mit Vorsicht bei flächigen Verklebungen anzuwenden sind. Da irgendwie die Ablüftung nicht klappt können sich zusammengeklebte Platten später aufwellen

Für Polystyrol kannst Du auch den Klebstoff nutzen, den die Häuschenfirmen Faller und Co verkaufen. Ich nehme "Pattex" Modellbaukleber aus dem Baumarkt, andere Baumärkte haben andere Firmen im Sortiment.
Und auch wenn im obigen Beitrag Anderes behauptet wird, einzig "verschweißender" Klebstoff ist Dichlormethan. Das konnte man früher normal in Apotheken kaufen. Nachdem man aber immer mehr Bekloppte in der Gesellschaft hat, ist das nicht mehr so einfach. Entweder man bekommt ihn noch und muß sich ausweisen, Belehrungen über sich ergehen lassen und erklären, dass man keine Bombe damit bauen will, oder man kennt jemanden, der das besorgt. Allerdings ist das Gelumpe arg gesundheitsgefährdend. Dieser Kleber löst im Gegensatz zu Ruderer das Material an. Ruderer trägt nur auf, deshalb diese komische Oberfläche, wenn man die Klebestelle wieder trennt. Das geht auch ohne Dremel (Dremel schmilzt ja das Polystyrol an) mit mehr oder weniger Gewalt mit den Händen.
cu
Hans-Jürgen

Ergänzung
Alle Kleber sind mit Vorsicht zu genießen, wenn man sehr dünnen Teile kleben will, z.B. Kesselringe aus Streifen unter 0,5mm Dicke , da richtet sogar zuviel Sekundenkleber Schaden an
Das NilsPferd - 12.05.19 11:21
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Ja, Dünnflüssigkeit und Fäden-Ziehen (bei Ruderer) können nerven. Daher mein Hinweis auf Spritze und stumpfe Kanülen. Kann einen Versuch nur empfehlen.

Zum Hinweis auf "Dichlormethan": Soweit mir bekannt, ist dies der Hauptbestandteil / die Basis von Technicoll 108 (Herstellerangaben). An der Dünnflüssigkeit kommt man aber auch hier nicht vorbei (womit ich wieder bei Spritze und Kanüle wäre:wink:).

Jetzt aber: Schönen Sonntag noch!

Nils
viereka - 12.05.19 11:23
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Niels,
Dichlormethan kann man schön mit dem Pinsel auftragen. Einfach die zu verklebenden Teile aufeinander legen und dann mit einem nassen Pinsel die Klebestelle entlang fahren.
cu
Hans-Jürgen
MaxxUwe - 12.05.19 13:27
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo am Sonntag,

vielen Dank für die umfangreichen Tipp´s und Hinweise.

Also:

Dichlormethan verschweißt am besten, kaufen in der Apotheke.

Ruderer/ Technicoll, glaube den handelt mein Moba Händler.

Pattex Modellbaukleber, Baumarkt.

Ich werde beginnen mit dem Ruderer, wie gesagt hat mein Moba Händler, hole ich morgen gleich mal.
Nils Tipp mit der Spritze, da muss ich in die Apotheke.
Frag ich gleich nach Dichlormethan.

Spritze? Die sind doch alle aus..., welche Plaste das auch ist, die verkleben wohl nicht?

Und dann noch Cosmofen Plus HV, wenn ich die Angaben lese, müsste der auch gehen. Wohl auch im Baumarkt zu kaufen.
eXact Modellbau - 13.05.19 08:48
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Moin

Wem ich ja immer gern beim Bauen mit PVC zuschaue, ist der hier:
https://www.youtube.com/watch?v=0qiT7C1BSjE
Vielleicht sind ja ein paar nützliche Anregungen dabei.
MaxxUwe - 13.05.19 09:39
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Einfach klasse.
Was mag wohl die Flüssigkeit sein, am Pinsel mit der grünen Kappe?
Dichlormethan?
eXact Modellbau - 13.05.19 10:29
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Ich meinte natürlich PS und nicht PVC. Verlegen
Das NilsPferd - 13.05.19 16:57
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
@ Larry

Die Videos von HMS (Hamster Miniature Studio) haben ja was richtig Meditatives. Sozusagen "Zen-Modellbau". Sehr schön.

Viele Kniffe, die es lohnt, sie selbst auszuprobieren. Das Schablonen-Lineal aus Metall hat's mir angetan und das Tiefziehen ohne Backofen ebenso.

In Sachen PS bleibe ich in Hinblick auf einen Außeneinsatz skeptisch. Es ist nicht wetterfest; zersetzt sich unter UV-Strahlung. Ob eine Lackierung da wirklich wirksam und dauerhaft schützt?
Aber wie bereits mehrfach zugesagt: Ich werde es ausprobieren (... und ABS als wetterfeste Alternative ebenso).

Was mich als Anfänger bei dem von Dir verlinkten Video beruhigt hat: Enge Außenradien werden auch bei HMS offensichtlich erst gerade geschnitten und anschließend rund geschliffen.

Beste Grüße

Nils
Das NilsPferd - 14.05.19 16:47
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
@Uwe

Ich bin Dir noch eine Antwort auf Deine Frage schuldig, ob die Spritze nicht verklebt.

Zunächst: Nach dem Gebrauch Spritze leeren und Kolben vollständig aufziehen, so dass dieser möglichst wenig mit dem Kleber-Resten in der Spritze in Berührung kommt.

Eine Dauerlösung ist das nicht. Nach ein paar Tagen (je nach Kleber) ist die Spritze nicht mehr zu gebrauchen. Da ich die Dinger aber für ein paar Cent als E-Zigareten-Zubehör erwerbe (nicht steril - hier ja auch nicht erforderlich) halte ich das für verschmerzbar. Die stumpfen Kanülen tun's sehr lange und können bei Bedarf mit einer Stecknadel gereinigt werden.

Bevor Du jedoch für Apotheker-Preise beim Apotheker einkaufst, wäre es aber ggf. eine Möglichkeit, die von Hans-Jürgen vorgeschlagene Pinsel-Methode zu testen (... werde ich auch tun). Ruderer ist dafür auf jeden Fall flüssig genug. Bleibt die Frage, mit welchem Lösungsmittel man den Pinsel anschließend gereinigt bekommt Winke
viereka - 14.05.19 17:04
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo,
ich befürchte die Pinselmethode Sehr glücklich Sehr glücklich funktioniert mit Ruderer nicht. Der wird nicht in die kleinsten Ritzen zwischen 2 Teile hineinlaufen. Und reinigen kann man den Pinsel schon absolut nicht, der verklebt. Vielleicht geht irgendeine fiese Verdünnung, aber das kann nicht gesund sein...
cu
Hans-Jürgen
arne012 - 14.05.19 20:26
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo,
Aceton macht alles sauber und riecht auch nicht unangenehm, einfach lüften.
Kann man tropfenweise auch als Kleber benutzen.
Gruß,
Arne
Henry (Henner) - 16.05.19 18:44
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Das NilsPferd hat folgendes geschrieben::
@ Larry

...In Sachen PS bleibe ich in Hinblick auf einen Außeneinsatz skeptisch. Es ist nicht wetterfest; zersetzt sich unter UV-Strahlung. Ob eine Lackierung da wirklich wirksam und dauerhaft schützt?
Aber wie bereits mehrfach zugesagt: Ich werde es ausprobieren (... und ABS als wetterfeste Alternative ebenso).
...
Beste Grüße

Nils

Nils,
ueber die Wetterfestigkeit von PS wuerde ich mir keinen Kopf machen. Erstens werden viele diese Loks im Suedwesten der USA gefahren, wo die UV-Strahlung wesentlich intensiver als in Deutschland ist und zweitens laesst Du die Fahrzeuge nicht draussen stehen. Ein paar Stunden/Woche schaden sicher nicht.
Regards
Das NilsPferd - 19.05.19 22:33
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Kein Fortschritt
Moin, Moin!

Für die, die meinem Bericht bislang verfolgt haben, ein kurzer Zwischenstand.

Konnte heute erstmals wieder zwei, drei Stunden für's Basteln frei machen. Ich wollte ein zweireihiges Kiemenblech (Lüftungsblech) für den Motor basteln. Die Idee war, gleich mehrere Kiemen in ein größeres Material zu bördeln. Eine Öffnung ging immer recht gut, ab der zweiten / dritten gab's aber immer wieder Rückschläge. Es ist mir nicht gelungen, die Erwärmung auf eine Öffnung zu begrenzen, so dass sich die bereits fertige Abschnitte leider wieder verformten.
Also entweder Bauteil tiefziehen oder jede Öffnung einzeln formen und anschließend zusammenkleben. Mal sehen ...

Kurz: Arbeit ja - Fortschritt nein.

Einen schönen Sonntag-Abend-Rest wünscht

Nils
MaxxUwe - 20.05.19 09:16
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo Niels,

bei mir gab es auch Rückschläge. Traurig
Für die Lüftungsjalousie würde ich vorschlagen.
Ein große Öffnung herstellen und dann in einem gewünschten Anstellwinkel
Streifen einkleben, die eine leicht geöffnete Jalousie darstellen.

Ich habe aus der Apotheke Dichlormethan geholt und versucht das Material
zu verkleben.
Nun stellte sich heraus, es ist wohl das falsche PVC, oder was auch immer es ist.
Hatte noch Kennzeicheneinlagen rumliegen.
Sind die Dinger, die in den Kennzeichenrahmen bei Gebrauchtwagen Händlern, auf
Sonderangebote hinweisen. Sehr glücklich
Ist zwar 2mm dick, sieht aus, fühlt sich an und lässt sich verarbeiten wie PS, ist es aber nicht, auch der Faller Kleber geht nicht, selbst 2 Komponenten Kleber hält nicht.

Nun muss ich erst mal Polystyrol besorgen. Cool
Das NilsPferd - 04.06.19 22:12
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Lüftungs
Moin, Moin

Habe die Versuche, ein Kiemenblech aus Kunststoff herzustellen, aufgegeben. War mir meine Lebenszeit bzw. ein Aufrüsten auf Tiefziehkasten oder Vergleichbares nicht wert.
Am vergangenen Samstag habe ich daher ein vorhandenes Kiemenblech aus Blech zerschnitten und neu zusammengesetzt. Das Auseinanderschneiden war wegen des großen Abstands zwischen den Schlitzen erforderlich. Ergebnis siehe Photo unten. Die einzelnen Kiemen sind eigentlich viel zu groß. Mir war aber die geschwungene Form - wie im Original - wichtiger als die Maßstäblichkeit.
@MaxxUwe: Deswegen hätten auch eingeklebte Streifen mit Anstellwinkel nicht zum gewünschten Ergebnis geführt.

Für den Rahmen habe ich übrigens erstmalig Polystyrol verwendet. Hat im Vergleich zu PVC-Hartschaum / Forex Vor- und Nachteile. Das Anritzen und anschließende Brechen gefällt mir, da es die Gefahr von Fehlschnitten vermindert. Bei Innenausschnitte (z. B. Fenster) hilft dies nicht nur bedingt. Insgesamt ist PS deutlich glatter was die Oberfläche angeht und weicher was die die Steifigkeit anbelangt. Die glatte Oberfläche hat ein paar Mal dazu geführt, dass ich mit dem Cutter "aus der Spur" gekommen bin (wie man leider ebenfalls auf dem Photo erkennt). Die Klebeeigenschaften (mit Ruderer) sind exorbitant gut.

@ MaxxUwe: Dichlormethan ist für PS, nicht für PVC. Für PVC ist z. B. Ruderer geeignet.

Einen erholsamen Schlaf wünscht

Nils

Z6p27

Henry (Henner) - 05.06.19 06:28
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Es gibt ein schoenes Buch (zwar in Englisch - aber mit vielen Bildern) ueber Modellbau mit Polystyrol: https://evergreenscalemodels.com/products/14-how-to-bookDort wird auch beschrieben, wie man Fenster mit der Brechtechnik herstellen kann. Zusaetzlich zu den 4 Seiten werden noch die Diagonalen geritzt (oder ausgesaegt - kann ziemlich grob sein) und dann Dreiecke ausgebrochen.
Regards
Marcel_Schüler - 05.06.19 07:35
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Wenn ich mich gerecht erinnere gibt es das Buch in Englisch, Deutsch & Französisch bei Modulor sind beides Übersetze Bücher von Modulor selbt, hatte das mal vor 3 Monaten in der Hand wenn ich mich wie gesagt recht erinnere
Das NilsPferd - 05.06.19 21:52
Titel: Re: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p
Hallo, Henry,
Hallo, Marcel,


vielen, vielen Dank!

Zum einen für die wirklich hilfreichen Hinweise (das Buch steht ab sofort auf meiner Wunschliste).
Zum anderen (und noch mehr!) dafür, dass Ihr mir trotz all meiner Fehlversuche die Stange haltet!

War' heute ein langer und harter Arbeitstag, daher verabschiedet sich jetzt ins Bett

Nils
Das NilsPferd - 10.06.19 20:57
Titel: Schwedische Schmalspur-Rangierlok Z6p | Erster Feld-Test
Pfingst-Sonntag findet bei uns traditonell ein großes Familientreffen statt (seit mehr als 20 Jahren, mehr als 40 Anverwandte).

Zwei meiner kleineren Neffen sahen den Rohbau der Lok und konnten mich erweichen, einen ersten Feld-Test durchzuführen.

Die Lok hatte am Freitag vor Pfingsten den ersten Anstrich und probeweise zwei Handläufe erhalten. Als Farbe kam Revell Aqua-Color (bis auf die Wasser-Verdünnbarkeit wenig begeisternd) zum Einsatz. Die Handläufe sind aus abisolierten Schaltdraht gelötet und anschließend schwarz lackiert worden.

Die Lok musste sich unter lose verlegten Playmobil-Gleise, wenig vorsichtigen Kinderhänden sowie einigen Entgleisungen beweisen. All dies hat sie sehr gut überstanden. Die Akkus (2.600 mAh) waren selbst nach zwei Stunden Einsatz noch zu 75 % geladen. Die Steuerung war sehr feinfühlig (auch minimalste Geschwindigkeiten problemlos möglich), Licht und Hupe schalteten zuverlässig. (Wenngleich die Hupe drinnen deutlich imposanter klang Winke)

Einen angenehmen Pfingst-Ausklang wünscht

Nils





Druckversion von buntbahn.de - - Modellbahn-Forum für maßstäblichen Selbstbau