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Modellbautechniken - Umbau eines Widerstandslötgeräts aus englischer Produktion


Ralf Schellh. - 05.04.17 20:47
Titel: Umbau eines Widerstandslötgeräts aus englischer Produktion
Hallo

Hier stelle ich einen Bauberichten von Manfred R. ein, der nicht über einen Internetzugang verfügt. Verfasser ist Manfred, nicht ich. Eventuelle Rückmeldungen werde ich sehr gerne an Manfred weiterleiten. Ich habe einen neuen Thread begonnen, da es in dem Beitrag nicht um das Gerät aus dem Hauptthread geht.


Hier nun der Bericht von Manfred:

"Vor einigen Jahren bekam ich durch einen glücklichen Zufall ein Widerstandslötgerät aus englischer Produktion angeboten. So ein Ding wollte ich schon lange haben, also griff ich zu. Leider hatte das Gerät nur eine 3-Stufenschaltung und die Ausgänge waren fest angeschlossen. Also war ein Umbau fällig. Basis des Ganzen war die Regelplatine von LeoRhB. Ohne diese wäre der Umbau nicht möglich gewesen. Wie auf den Fotos zu sehen, machte das originale Innenleben einen etwas primitiven Eindruck. Um nun alles unterzubringen, war einiges an Überlegung nötig, aber es hat geklappt. Die Stufenschaltung habe ich im Prinzip beibehalten und nur die Regelung ergänzt. Die Power LED hat eine Doppelfunktion. Sie leuchtet auch bei abgeschaltetem Ausgang, weil die Regelschaltung nicht ganz zu macht. Wenn man nun mit der Kohlespitze ans Werkstück tippt, dann bricht diese Restspannung zusammen und die LED geht aus als Zeichen dafür, dass der Kontakt da ist. Erst bei Betätigung des Fußtasten es geht sie wieder an – wenn alles o.k. ist! Falls jemand näheres erfahren möchte, kann er per PN gerne meine Telefonnummer bekommen. Denn Internet habe ich nicht.

Manfred"

Hier noch ein paar Bilder:




































volkerS - 06.04.17 05:38
Titel: Re: Umbau eines Widerstandslötgeräts aus englischer Produkti
Hallo Manfred,
die Regelplatine ist ein Nachbau der Platine des Widerstandslöters hier aus dem Forum. Leo erhielt von mir seinerzeit ein Los Orginalpatinen. Die gezeigte ist aber ein späterer Nachbau. Soweit erkennbar erfüllt sie nicht die Anforderungen bezüglich der Sicherheitsabstände zwischen Netzspannung und Steuerspannung.
Die Bauteilanordnung wurde kopiert und an einigen Stellen erweitert.
Angst macht mir die Ausführung des Umbaus. Angeschnittene Isolation der Netzspannungsleitung, offene Lötstellen am Sicherungshalter und an weiteren Komponenten (z.B. Trafo) und direkt daneben der Anschluß des Fußtasters.
Zugentlastung der Netzspannung mit Kabelbinder. Der Netzschalter ist gänzlich ungeeignet, nur für 125V AC Netzspannung !!!
Solange das Gerät nur vom Erbauer betrieben wird liegt dies in seiner Eigenverantwortung, anders sieht es aus, wenn eine fremde Person dieses Gerät benutzt. (Haftung)
Volker

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