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Elektrik - Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 121


BR365 - 29.06.15 10:34
Titel: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 121
Moin,
für einen Nachbarn habe ich in seine Dingler Dampflok (http://spannwerk.buntbahn.de/fotos/showphoto.php/photo/4205, 3-achsige 99 121, 1:22,5) einen Pufferelko eingebaut. Das Elkopaket ist eine bekannte Reihenschaltung von 10 1F/2,5V Doppelschichtkondensatoren, so dass sich eine Gesamtkapazität von 100.000µF ergibt.

Die Lok ist mit einem Dietz DLE V3 DCC-Decoder ausgestattet. Die Platine mit den 10 Elkos passt großzügig in einen der beiden Wasserkästen. Angeschlossen an die in der Anleitung beschriebenen Kontakte GND und U+.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, in langsamer Fahrt puffert das Elkopaket gut 20cm Strecke, wenn der Sound eingeschaltet ist. Bei Dampf und Licht entsprechend weniger. Genaue Messwerte habe ich nicht ermittelt.

Wichtig:
Wenn die Digitalspannung ausfällt, schießt die Lok etwas vehement nach vorne! Das liegt an der Analog-Erkennung. Denn der Elko liefert ja Gleichspannung, der Decoder glaubt also, sich in einem Gleichspannungssystem zu befinden!

Lösung: Mit CV29 Bit 2=0 kann der analoge Fahrbetrieb abgeschaltet werden! Nachdem wir also CV29=6 auf CV29=2 geändert haben, fährt die Lok bei Spannungsausfall mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiter, wird dann langsamer und bleibt schließlich stehen, wobei der Sound noch einige Sekunden länger weiterläuft.

Die ganze Schaltung kostet ca. 5€! Eine lohnenswerte Investition für einen sicheren Fahrbetrieb auf stromlosen Weichenherzen.

Bauteile:
- 10 x 1F/2,5V Doppelschichtkondensator Conrad Artikelnummer 456807, Einzelpreis 0,42€
- 1 x Schottky-Diode SB260, Einzelpreis 0,19€
- 2 x 640 Ohm Widerstand (Parallelschaltung) ~ 0,20€

Ergänzend könnte man noch einen Entladewiderstand mit ~10kOhm zwischen Plus und Minus-Pol schalten, um das Elkopaket zwangszuentladen, wenn die Lok wieder verpackt wird. Ich denke aber, dass dies auch quasi automatisch über den Decoder passiert.

Bilder oder Videos habe ich leider versäumt zu machen, aber es folgen evtl. noch zwei weitere Modelle, die ähnlich umgebaut werden sollen. Dann werde ich auch an Bilder denken.

Gruß vom H0-Modellbahner,
Moritz
Pirat-Kapitan - 03.07.15 17:05
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hallo Moritz,
bei langen Adressen bitte CV29=34 nehmen, sonst klappt es mit der Lokadresse nicht mehr! Die übrigen Bits sollten auch gebührend gewürdigt werden (RailCom etc.).
Zu Deinem Vorwiderstand sollte ein Hinweis zur Belastbarkeit nicht fehlen, ein wegen Überlast durchgebrutzelter Vorwiderstand läd die GoldCaps nicht weiter auf. Auch bei der SB bist Du m.E. ganz schön knauserig gewesen.


Schöne Grüße
Johannes
furkabahn - 03.07.15 18:13
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hallo Moritz,

interessante Kondensatoren, sehr günstig im Preis. Aber der von dir gewählte Typ gibt für eine IIm Lokomotive viel zu wenig Dauerstrom heraus. Die 2,7V Typen sind da besser, dann noch Typen ab ca. 5F und die Pufferung klappt auch bergauf mit angehängtem Zug, eingeschaltetem Licht, Sound und Dampf Winke

Bei der Auslegung der Bauteile sollte man in unserem Massstab zudem auch immer darauf achten, das wir nicht im kühlen Keller sondern draussen in der Sonne unterwegs sind!

Gruss
Joachim
BR365 - 06.07.15 11:58
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hallo zusammen,
danke für die Rückmeldungen!

CV29 stand bisher auf CV29=6, daher habe ich hier nur die Analog-Erkennung abgeschaltet. Ich wollte da an den Einstellungen des Herrn Dietz erst mal nichts ändern. RailCom dürfte keine Relevanz haben.

Ich habe 2 x 640 Ohm / 0,5W gewählt, damit liegt die maximale Ladeleistung bei 1W an 320 Ohm! An 18V Gleisspannung erreiche ich 1W gerade mal im Einschaltmoment, also nicht mal für die Dauer von einer Sekunde! Der Ladestrom liegt mit 56mA deutlich unter den maximal erlaubten 100mA.

Aber wenn wir die nächste Lok angehen, werde ich hier von vornherein einen größer dimensionierten Lastwiderstand wählen. Der Platz ist ja doch recht üppig.

Die Diode sollte ausreichen, der decoder ist eh nur für eine Dauerstromaufnahme von 2A ausgelegt. Aber ich nehme die Anregung auf, eine SB360 sollte auch keine Platzprobleme machen und die Vf ist ebenso noch mit 0,75V niedrig genug.

Bei der Wahl der Elkos war für mich der Preis und die Größe erst mal ausschlaggebend. Ich schau mir mal die 2,7V-Typen an, wie die spezifiziert sind. Der Innenwiderstand der gewählten Elkos kam mir jetzt aber nicht sehr hoch vor.

Wenn wir die nächste Lok angehen, werde ich mit Axel auch noch ein Video von der 99 121 drehen.

Gruß,
Moritz

PS: Ich habe mal einen 5F/2,7V-Typ rausgesucht, Conrad 451426-62, der liegt ca. bei 100mOhm DC-Innenwiderstand gegenüber 1Ohm bei dem 1F/2,5V. Da liegt man dann aber für 10 Stück auch schon bei 19,70 statt 3,90€ (1F) bzw. 6,40€ (4,7F/2,5V/290mOhm). Mit 290mOhm dürfte man aber schon ca. 6A Strom liefern können, also völlig ausreichend. Daher werde ich dann wohl die 4,7F/2,5V wählen. Was meint ihr?
fido - 06.07.15 12:34
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hi Moritz,

ob der Kondensator geeignet ist, läßt sich leicht ausrechnen.

Es gilt I = R / U. Bei 2,5V und 1 Ohm Innenwiderstand kann der Kondensator maximal 0,4 A liefern.

Den Wert vergleichst Du mit dem Ergebnis der Messung der Stromaufnahme Deiner Lok. Bei einem Glockenankermotor könnten 0,4 A reichen. Bei einem Bühler reichen sie vermutlich nicht.
BR365 - 06.07.15 12:56
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
fido hat folgendes geschrieben::
Hi Moritz,

ob der Kondensator geeignet ist, läßt sich leicht ausrechnen.

Es gilt I = R / U. Bei 2,5V und 1 Ohm Innenwiderstand kann der Kondensator maximal 0,4 A liefern.

Ich habe noch I=U/R gelernt, und da liege ich dann bei 2,5V und 1 Ohm bei I=2,5V/1Ohm=2,5A!

Da ich aber ja 10 Elkos in Reihe geschaltet habe und 18V Betriebsspannung annehme, rechne ich also I=18V/10Ohm=1,8A
fido - 06.07.15 13:03
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hi,

stimmt, I=U/R ist richtig. Aber messe mal die Stromaufnahme Deiner Lok mit einem Zug. Oft wirst Du bei über 1,8 A liegen.
BR365 - 06.07.15 13:24
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
fido hat folgendes geschrieben::
Aber messe mal die Stromaufnahme Deiner Lok mit einem Zug. Oft wirst Du bei über 1,8 A liegen.

Tischis 5-Kuppler wird sicher mehr als 2A ziehen, die wiegt 7 Kilo! Aber die kleine Dingler bei Schleichfahrt eher nicht. Doof auch, ich hätte das ja mit der MS2 mal eben messen können. Ich hole das nach, wenn wir ein Video machen.

Der Dietz DLE V3 Decoder ist für 2A Dauerlast ausgelegt, also das passt da denke ich schon.

Aber für die 5-Kuppler sehe ich dann folgende Bauteile vor:

10 x 4,7F/2,5V/290mOhm => ~6,2A Maximalstrom
SB540 (5A, 0,55Vf)
R=100Ohm/3W

Damit sollte man eigentlich auf der sicheren Seite sein. Oder?
Henner (Henry) - 19.08.15 00:17
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
BR365 hat folgendes geschrieben::
fido hat folgendes geschrieben::
Hi Moritz,

ob der Kondensator geeignet ist, läßt sich leicht ausrechnen.

Es gilt I = R / U. Bei 2,5V und 1 Ohm Innenwiderstand kann der Kondensator maximal 0,4 A liefern.

Ich habe noch I=U/R gelernt, und da liege ich dann bei 2,5V und 1 Ohm bei I=2,5V/1Ohm=2,5A!

Da ich aber ja 10 Elkos in Reihe geschaltet habe und 18V Betriebsspannung annehme, rechne ich also I=18V/10Ohm=1,8A

Oups,
ich glaube, da habt ihr ein bischen falsch gerechnet? Der Innenwiderstand liegt rechnerisch in Reihe zum Kondensator und an den Klemmen ist nur die Spannung 2,5V - IxR zu sehen. Also bei 2,5V, 1 Ohm und 2,5A ist die Klemmenspannung "0" d.h. die 2,5A sind der Kurzschlussstrom. Auch mit 18V/10Ohm/1,8A ist die Ausgangsspannung "0". Sinnvoller waere es, einen Maximalstrom von 0,25A anzunehmen, dann bricht die Klemmenspannung nur um 10% ein. Wegen des hohen Innenwiderstands sind die Dinger vermutlich auch recht preisguenstig. Wesentlich besser ist ein Kondensator mit < 100mOhm, wo bei 2,5A nur 0,25V "verlorengehen". Ich habe mich mit der Materie sehr genau befassen muessen, als ich meine kleine SuperCap gestuetzte HOe Lok mit selbst entwickeltem DCC Decoder entworfen habe, da ich dort nur sehr geringe Spannungsabfaelle tolerieren konnte, siehe
https://www.youtube.com/watch?v=mm5UCQbDH3U
Wenn ihr Glueck habt, sind die 1Ohm die obere Grenze und die meisten Kondensatoren liegen darunter. Verlassen wuerde ich mich darauf aber nicht.
Nochwas: Ich weiss nicht, ob moderne Dekoder damit ausgeruestet sind: Falls die Lok beim Bremsen auf einer Stelle stehenbleibt, an der kein DCC Signal empfangen wird, kann sie nicht mehr gesteuert werden und faehrt nicht mehr an. Ich habe das bei meinem Dekoder so geloest, dass die Lok nach einem Haltbefehl und Ausfall des DCC Signals beim Stehenbleiben ganz langsam kriecht, bis wieder DCC empfangen wird. Erst dann bleibt sie endgueltig stehen.
Regards
BR365 - 08.11.15 00:24
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Henry hat folgendes geschrieben::
Ich weiss nicht, ob moderne Dekoder damit ausgeruestet sind: Falls die Lok beim Bremsen auf einer Stelle stehenbleibt, an der kein DCC Signal empfangen wird, kann sie nicht mehr gesteuert werden und faehrt nicht mehr an. Ich habe das bei meinem Dekoder so geloest, dass die Lok nach einem Haltbefehl und Ausfall des DCC Signals beim Stehenbleiben ganz langsam kriecht, bis wieder DCC empfangen wird. Erst dann bleibt sie endgueltig stehen.

Hallo Henry,
das ist eine interessante Funktion, wobei ich spontan nicht wüsste, wie das bei einem Esu LokSound oder anderen DCC-Decodern realisierbar wäre.

Andererseits sehe ich den Fall, dass die Lok ausgerechnet auf einer Kontaktstörung zum Stehen kommt, doch als eher selten an. Trotzdem würde es mich interessieren, wie Du das gelöst hast und mit welchen Decodern.

Gruß,
Moritz
BR365 - 08.11.15 15:34
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
PS: Wer im September in Dischingen war, konnte die Dingler-Lok dort live erleben und sie soll sich, wie ich gehört habe, sehr gut benommen haben, die Supercaps scheinen mit Decoder und Motor gut zurechtzukommen.
Henner (Henry) - 08.11.15 16:17
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hallo Moritz,
Da ich meine eigenen Dekoder "from scratch" in Hardware und Software entwickle und baue, kann ich eben verwirklichen, was mir gerade so einfaellt Grins . Die "Kriechfunktion" habe ich implementiert, nachdem ich doch hin und wieder den Effekt hatte, dass Loks nach dem Bremsen nicht mehr anfuhren.
Regards
kryptogenetisch - 08.11.15 16:33
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Henry hat folgendes geschrieben::

Nochwas: Ich weiss nicht, ob moderne Dekoder damit ausgeruestet sind: Falls die Lok beim Bremsen auf einer Stelle stehenbleibt, an der kein DCC Signal empfangen wird, kann sie nicht mehr gesteuert werden und faehrt nicht mehr an. Ich habe das bei meinem Dekoder so geloest, dass die Lok nach einem Haltbefehl und Ausfall des DCC Signals beim Stehenbleiben ganz langsam kriecht, bis wieder DCC empfangen wird. Erst dann bleibt sie endgueltig stehen.


Hallo zusammen,

das ist sicher eine der nützlichsten Funktionen der Zimo-Decoder (meines Wissens auch der einzige Decoderhersteller, der dies serienmäßig anbietet). "Vermeidung des Halts auf stromlosem Abschnitt" oder "Weiterfahrt ohne Signal" heißt diese Funktion. In CV153 kann sogar eingestellt werden, wieviele Zehntelsekunden diese Funktion wirksam ist. Voraussetzung ist eine entsprechende unterbrechungsfreie Stromversorgung, z.B. aus GoldCaps.
ateshci - 13.11.15 18:14
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Naja, Lenz hat bei seinen Gold-Decodern mit dem USP-System auch so etwas.
Henner (Henry) - 13.11.15 18:47
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Interessant. Ich habe gerade mal nachgeschaut: Meine Software ist von 2006 und das Video mit der Lok habe ich im Oktober 2007 ins Netz gestellt...
Regards
ateshci - 17.11.15 11:34
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Na dann wollen wir mal hoffen, dass der gute Bernd sich das nicht hat patentieren lassen, oder ist sein zweiter Vorname Matt (Katzer)?
Henner (Henry) - 18.11.15 00:51
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
ateshci hat folgendes geschrieben::
Na dann wollen wir mal hoffen, dass der gute Bernd sich das nicht hat patentieren lassen, oder ist sein zweiter Vorname Matt (Katzer)?

Falls er das nicht vor 2008 patentiert hat, wird es schwer werden. Ich habe sogar damals in Buntbahn davon berichtet, damit ist es bekanntes Wissen:
http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?p=263212&highlight=#263212
Regards
Henner (Henry) - 13.06.16 19:36
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
kryptogenetisch hat folgendes geschrieben::


Hallo zusammen,

das ist sicher eine der nützlichsten Funktionen der Zimo-Decoder (meines Wissens auch der einzige Decoderhersteller, der dies serienmäßig anbietet). "Vermeidung des Halts auf stromlosem Abschnitt" oder "Weiterfahrt ohne Signal" heißt diese Funktion. In CV153 kann sogar eingestellt werden, wieviele Zehntelsekunden diese Funktion wirksam ist. Voraussetzung ist eine entsprechende unterbrechungsfreie Stromversorgung, z.B. aus GoldCaps.

Wo finde ich "Vermeidung des Halts auf stromlosem Abschnitt" oder "Weiterfahrt ohne Signal"? CV153 ist klar, aber wo stelle ich dieses Verhalten ein? Uebrigens habe ich meine Zimo Dekoder ueber 10 Ecken erhalten: Ein Bekannter aus Kalifornien hat sie auf der Messe in Dortmund gekauft und ich habe sie dann bei ihm in Palo Alto abgeholt...$2 Porto gespart Sehr glücklich.
Regards
gerd23029 - 17.06.16 23:26
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hallo Zusammen!
Bei mir laufen überwiegend ESU Loksound 4.0 XL Decoder. Diese haben HighCaps eingebaut, dessen Überbrückungszeit mit CV 113 bis 4,18Sek (lt. Lokprogrammer) eingestellt werden kann.
Nachteil; wenn Sie über eine "Problemstrecke" laufen, können Sie keine Befehle erkennen. So nehmen Sie z.B. in diesem Fall keine Änderung der Geschwindigkeit wahr.
So hat alles seine Vor- und Nachteile.
Gruß Gerd
Henner (Henry) - 18.06.16 06:16
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
gerd23029 hat folgendes geschrieben::
Hallo Zusammen!
Bei mir laufen überwiegend ESU Loksound 4.0 XL Decoder. Diese haben HighCaps eingebaut, dessen Überbrückungszeit mit CV 113 bis 4,18Sek (lt. Lokprogrammer) eingestellt werden kann.
Nachteil; wenn Sie über eine "Problemstrecke" laufen, können Sie keine Befehle erkennen. So nehmen Sie z.B. in diesem Fall keine Änderung der Geschwindigkeit wahr.
So hat alles seine Vor- und Nachteile.
Gruß Gerd

Gerd,
ich sehe da keine Nachteile. Damit die Loks nicht "durchgehen" koennen, ist ja der Timeout eingebaut. Was ist schlimmer: Steckenbleiben oder ein paar cm ohne Befehl fahren? Normalerweise ist der Kontakt auf Problemstrecken intermittend. Wenn das Signal nur ein einziges Mal durchkommt, ist die neue Geschwindigkeit erkannt. Ich habe da mit meinen Dekodern bisher noch nie ein Problem gehabt. Uebrigens ist die Frage immer noch offen, wie ZIMO Dekoder "Vermeidung des Halts auf stromlosem Abschnitt" oder "Weiterfahrt ohne Signal" loesen bzw. wo das eingestellt wird?
Regards
gerd23029 - 18.06.16 08:39
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Henry hat folgendes geschrieben::
ich sehe da keine Nachteile. Damit die Loks nicht "durchgehen" koennen, ist ja der Timeout eingebaut.

Hallo Henry!
Meine Accucraft Goose#7 (alt) zählt zu meinen "Kontaktproblemkandidaten". Die Überbrückung hier ist auf 1Sek eingestellt. Da hatte ich es einmal gehabt, daß Sie ~3mtr fuhr ohne eine Geschwindigkeitsreduzierung anzunehmen. Das fand ich schon krass. Andererseits ist es schön, daß Sie Problemstellen anstandslos überfährt.
Hab kürzlich eine Accucraft Goose#2 bekommen. Da mußte ich erstmal Radschleifer nachrüsten damit Sie ordendlich läuft. Sonst ist Sie eher was für "Vitrinenbahner". Aber nun hat Sie mit der Überbrückung keine Probleme mehr.
Gruß Gerd
Henner (Henry) - 19.06.16 03:59
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Wenn der Timeout auf 1 sec eingestellt ist, darf das Fahrzeug keine 3m fahren, ohne eine Geschwindigkeitsaenderung anzunehmen. Da ist die Software nicht sauber programmiert. Ich habe das bei mir so geloest, dass der Timeout nur dann geloescht wird, wenn ein fuer diese Lok gueltiges DCC Signal empfangen wird, also kurze/lange/Verbundadresse bzw. ein Broadcastsignal. Es koennte naemlich auch sein, dass sich die Zentrale aufhaengt und nur noch (DCC gueltige) Idle Pakete schickt oder die Lok ganz "vergisst". Ich nehme auch an, Du bist nicht mit Ueberschallgeschwindigkeit gefahren Grins .
BR365 - 04.06.17 12:09
Titel: Re: Dietz DLE V3 Lok-Decoder mit Puffer-Elko in Dingler 99 1
Hier nun ein erster Blick auf ein neues Elko-Paket, dieses Mal habe ich die Elkos mit jeweils einer 2.4V Z-Diode gegen Überladung/Überspannung geschützt:









Als Ladewiderstand habe ich hier einen 100 Ohm / 1W Leistungswiderstand gewählt und eine SB540 Schottky-Diode.

Einbau in den Triebwagen und Funktionstest/Video folgen später, wenn wir den Einbau vornehmen.

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