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Modellbautechniken - Widerstandslöten


Kolbenfresser - 09.07.12 20:49
Titel: Widerstandslöten
Hallo



Durch einen Beitrag von rocco53 bin ich auf das Widerstandlöten aufmerksam geworden! Toni stellt darin den Bau eines offenen Vierachsers in 2f vor, er hat den Waggon aus Messingprofilleisten gelötet. In einem Beitrag von Leo RHB über das Widerstandslöten habe ich einen Schaltplanvorschlag gefunden.

Der Anlass mich damit zu beschäftigen, ist der Wunsch selbst einen Waggon zu bauen. Bisher habe ich hauptsächlich kleinere Teile mit der Flamme gelötet , wobei es meist nur eine Lötnaht pro Teil war. Eine solche Rahmenstruktur mit der Flamme zu löten, kann ich mir nicht vorstellen. Da mir die notwendige Erfahrung fehlt, glaube ich es wird mir mit dem Widerstandslöten besser gelingen.

Da ich glücklicher Weise die meisten Teile zum Bau eines solchen Gerätes hatte, wurde für einen ersten Test eine fliegende Schaltung aufgebaut.


Welche Erfahrungen habt ihr im Bau eines solchen Rahmens aus Ms?? Würde mich über Anregungen dazu freuen! Verlegen




Gruß

Roland



Kohleelektrode (Kolbenfresser)


Erhitzen (Kolbenfresser)



Gelötet (Kolbenfresser)

anoether - 10.07.12 14:04
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

Kolbenfresser hat folgendes geschrieben::
Welche Erfahrungen habt ihr im Bau eines solchen Rahmens aus Ms??

schau mal hier:



Die Wagen sind komplett mit Flamme gelötet und ich kann nicht sagen, dass mich das Ergebnis unzufrieden gestimmt hat Grins .
Mit einem Widerstandslötgerät liebäugele ich aber auch schon seit einiger Zeit, wobei ich eher ein anderes Problem im Auge habe:
Meistens müssen Kleinteile sehr spät (also zuletzt) angebracht werden und da ist das Einbringen von viel Wärme immer mit viel Blut und Wasser verbunden ... .

Gruß Andreas
uwer - 11.07.12 19:25
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

das ist ja interessant, daß sich hier noch jemand mit Widerstandslöten beschäftigt.
Ich habe mir auch ein Widerstandslötgerät gebaut, und bau gerade noch ein paar für einige Freunde.
Was dir ganz sicher noch zu deinem Glück fehlt, ist eine Lötpinzette mit 2 Edelstahlelektroden. Das ist noch viel besser, als die Kohleelektrode.
Damit kann man problemlos nachträglich Kleinteile anbringen, ohne daß alles wieder auseinander fällt.

Leider bin ich momentan zu blöde, mein Bild aus der Gallerie einzufügen.
Werde ich aber noch nachholen.

Mit welcher Spannung betreibst Du dein Lötgerät.

Ich benutze einen 150VA Ringkerntrafo mit 3V Ausgangsspannung, dazu eine Phasenanschnittsteuerung zum regeln der Leistung.
Meine Leitungen haben einen Querschnitt von 6mm2.

Damit funktioniert es hervorragend.

Gruß
Uwe
fspg2 - 12.07.12 17:43
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

das finde ich ja spannend, dass Du Dir das Widerstandslötgerät selber baust.
Kannst Du noch genauer beschreiben, wie Du vorgehst und was besonders zu beachten ist?
Kleine Teile mit dem Kolben zu löten, macht nicht immer Freude Ausruf
uwer - 12.07.12 18:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Frithjof,

ich habe es endlich mal geschafft, ein Bild einzufügen.
Wer lesen kann ist immer klar im Vorteil!

Ich habe letztes Jahr ein Gerät gesehen, das in Kleinserie produziert wurde, und habe mir gedacht, daß ich das doch auch gebrauchen könnte.

Ich habe mich dann von diesem US Hersteller inspirieren lassen.

https://www.americanbeautytools.com/site/models/rs

Mit den Informationen habe ich mir dann mein Gerät ausgelegt und gebaut.

Verwendet wird ein 3V , 150VA Ringkerntrafo, den ich mir extra habe wickeln lassen.
Angesteuert wird der Trafo von einer selbstgebauten Phasenanschnittsteuerung.
Das Fusspedal wird mit 5V betrieben und schaltet mit einem Optotriac den Haupttriac.

Mit dem Lötkolben erreiche ich ca. 70A , mit der Pinzette ca. 100 A.
Deshalb habe ich keine herkömmlichen 4mm Stecker verwendet, sondern ein selbstgebautes 6mm Stecksystem.
Die Leitungen haben 6mm2 Querschnitt, um den Spannungsabfall und die Erwärmung zu begrenzen.

Loetgeraet_01_klein (uwer)


Das Gerät funktioniert sehr gut und hat Power mehr als ausreichend.
Damit sind Lötungen möglich, die auch mit der Flamme schwierig bis unmöglich sind.

Wenn Du auch wieder nach Stromberg kommst, kann ich es dir ja mal vorführen.

Gruß
Uwe
rocco53 - 13.07.12 09:14
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,
das ist ja schön, daß die Widerstandslöter und die daran Interessierten sich mal outen...
eigentlich will man ja nur die Kollegen hier im Forum unterstützen, die schwierigen Dinge unseres Hobby´s wenn möglich etwas zu vereinfachen - und dafür ist das Widerstandslöten bestens geeignet. Leider kann man keinen zu seinem Glück zwingen, aber wenn doch das Löten einfach und sicher von der Hand geht, dann bekommt man doch auch ganz andere Ideen, was man so bauen könnte. Es mag sein, daß ich meinen Vierachser auch mit der Flamme zusammengelötet bekommen hätte, aber man braucht wirklich ein feines Händchen und oft auch eine blitzschnelle Reaktion. Die Art der Flamme muss stimmen und man muss halt die benachbarten Teile sei es in einem Lötmodell aus feuerfester Masse fixieren oder aber zumindest mit Thermostop abdecken. In diesem Zusammenhang an Dich Andreas, eine ganz hohe Anerkennung, das nenne ich Meisterschaft!
Das Blöde ist nur, das kann einfach nicht jeder und nicht jeder hat beruflich mit Löten zu tun. Deshalb ist es gut, Wege zu suchen, wie man halbwegs bezahlbar an ein vereinfachtes Verfahren kommt.
So, und da ist jetzt der Uwe, der so ein Widerstandslötgerät bauen kann. Das finde ich super, denn das ist etwas wo ich zuwenig Gehirnschmalz für hab. Aber das sieht auch richtig gut aus und was mich jetzt gaaanz furchtbar interessiert ist diese Lötpinzette mit den Edelstahlelektroden. Das ist ja nur noch genial; ich habe mir so ein paar Videos auf american beauty angeschaut. Meine Anfrage oder Bitte an Dich, lieber Uwe, schreib mal wie das Teil gebaut ist oder alternativ wieviel Stücke Kohle Du dafür haben willst, wenn Du mir sowas bauen könntest oder wolltest. Das geht ja evtl. auch per PN.
Und ansonsten, die Idee in Stromberg mal ein wenig zu löten ist gut. Wenn irgendwie möglich werde ich am Samstag kommen, und mein Waggon kommt auch mit.
Viele Grüsse an Euch

Toni
Helmut Schmidt - 13.07.12 11:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Also erst einmal allen viel Dank die uns hier das Widerstandslöten näher bringen.

Ich finde es auch sehr interessant und würde natürlich auch gern so ein Teil mein Eigen nennen.

Auf jeden Fall hoffe ich auch in Stromberg dabei sein zu können und hätte großes Interesse das Gerät dort näher zu Betrachten.

Vielleicht ist es auch möglich hier im BBF ein Bauaktion unter Anleitung durch zuführen und in in Sammelbestellung die Teile zu beschaffen.

Auf jeden Fall wäre eine Bestellliste, wo bekommt man welches Teil, schon hilfreich.
Ecthelion - 13.07.12 11:04
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen!


Das sehe ich genauso! Ich habe zwar keinerlei Erfahrungen mit Widerstandslöten - ehrlich gesagt habe ich in diesem Thread erst davon erfahren! - aber interessieren würde mich das Thema schon sehr!

Von daher wäre eine Art Bauanleitung oder Bezugsquelle für eine Bauanleitung schon hilfreich.

VG Jens
Kolbenfresser - 13.07.12 11:56
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen


Da gibt es ja schon mehr Interesse und Info zu diesem Thema als ich gehofft hatte!! Ich denke daraus kann sich was entwickeln!!

anoether: Hallo Andreas, mit deinem Bild zeigst du uns ja das High End Modellbau und löten, leider schockt mich das auch etwas, weil du damit den Brotkorb für mich schon sehr hoch hängst Heulend Geschockt

Habe gerade den Strom mit 120 A gemessen. Ich verwende einen 200 VA 12 V Ringkerntrafo. Den Strom finde ich schon sehr hoch.

Im Augenblick habe ich die Leistung noch nicht reduziert, Versorgung 230 Volt. Gedacht war ein Stelltrafo, welcher aber sehr schwer und groß ist. Nächste Woche werde ich mir auch eine Phasenanschittsteuerung einbauen und diese dann mal testen. Wenn dann alles zusammen etwas kleiner ist kommt noch ein Gehäuse dazu. Die Baugröße von Uwe ist schon sehr verlockend.

Wieviel hat den der 3 Volt Trafo gekostet, um mal einen Anhaltspunkt zu haben.
Meine 4² Leitung werde ich wohl auch noch etwas verstärken, aber im Augeblick reicht es für diese Sekunden Lötungen.

Den Halter für den Kohlestab habe ich mir aus einem Feilenheft gebaut.



Gruß

Roland


"Lötkolben" (Kolbenfresser)



IMG_0012 (Kolbenfresser)

uwer - 13.07.12 12:41
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

120A bei 4mm² mit 4mm Büschelsteckern ist mehr als grenzwertig !

Daran dass du "nur" 120A bei 12V hast, kann man sehen, daß Du sehr große Verluste im System hast.

Eine Phasenanschnittsteuerung für Trafos ist leider nicht so simpel wie für eine Glühlampe. Da sollte man sich schon vorher etwas kundig gemacht haben.
Wenn Du möchtest, kann ich dir da aber gerne mit meinen Erfahrungen weiterhelfen.

Für den Trafo habe ich ca. 60€ bezahlt.
Der Lieferant liefert aber leider nicht an privat.

Hallo Jens,

Bauanleitung wäre schön, war aber bisher nicht zu finden.
Die Selbstbauten aus dem Netz haben auch alle eine viel zu hohe Spannung, und sind teilweise ohne jegliche sichtbare Sachkenntnis "gebastelt".

Ich habe mich lange damit beschäftigt, und besonders der US Hersteller war die beste Informationsquelle.

Hauptproblem ist der benötigte Trafo.
Das ist immer eine Sonderanfertigung!

Mein Gerät ist dazu noch mechanisch recht aufwändig, kann aber auch einfacher ausgeführt werden.

z.B. 6mm² Leitung, Leitungsende auf 2 Kupferstränge aufgedreht und 2 Stk. 4mm Lamellenkontaktstecker angelötet.
Dann ist der Strom kein Problem mehr.
Mein 6mm Eigenbau Stecksystem macht schon recht viel Arbeit.

Phasenanschnittsteuerung muss auch nicht sein, wenn man den Trafo mit 5 Primäranzapfungen bestellt ( prim. 230V / sec. 1V, 1,5V,2V,2,5V,3V )
Benötigt dann nur einen 230V Umschalter.

Gruß
Uwe

Gruß
Uwe
Florian - 13.07.12 14:28
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo

Hochstromstecker findet man im Modellheli Zubehör.
Die haben 6mm Stecker oder sogar noch grössere, damit da auch grosse Ströme möglichst verlustfrei durchfliessen können.

Im Modellberech werden diese Stecker wegen der Vergoldung einfach "Goldstecker" genannt.

Gruss Florian
Kolbenfresser - 13.07.12 15:23
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


Florian: Der Tip ist nicht schlecht und auch recht günstig!! Vielen Dank!!
Man muss sich nur noch eine isolierte Buchse für den Geräte einbau dazu bauen!!


Ich muss mal schauen ob ein Motorenwickler solche Trafo herstellt.
Der nächste Test wird aber wohl mit einer Phasenanschnittsteuerung für Induktive Lasten sein.



Gruß

Roland
Janosch - 13.07.12 18:21
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
lese den Beitrag sehr interessiert mit und hätte ebenfalls Interesse an solch einem Gerät.
Allerdings brauch ich dafür eine "Bauanleitung", die mit, wie Uwe sagt, Fachkenntnis gemacht wurde, damit ich keinen Murks fabriziere.
Wenn man sich zusammenschließt kann man vielleicht etwas günstiger den Trafo wickeln lassen. Oder jemand kennt eine Quelle, bei der man den Trafo "von der Stange" verwenden kann?
Ich warte gespannt, ob jemand ein Beispiel für eine Bauanleitung hat, die mit Fachkenntnis gemacht wurde. Wäre ansonsten jemand bereit eine zu erstellen?
Vielleicht Du, Uwe?
Gruß Janosch
uwer - 13.07.12 19:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

dummerweise habe ich erst letzte Woche meine Trafos bekommen.
Falls hier einige ersthaftes Interesse haben, könne ich ja vielleicht demnächst nochmal ein paar Trafos bestellen.

Ich mach gerade noch ein paar Anpassungen an der Steuerelektronik, dann könnte ich ja auch mal den Schaltplan in"schön" zu Papier bringen.

Gruß
Uwe
anoether - 13.07.12 19:18
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

schön, wie sich die Interessen entwickeln: Vor ein paar Jahren war die Resonanz auf einen ähnlichen Beitrag hier im BBF noch deutlich geringer.

Damals gab es sogar eine Bauanleitung inkl. Schaltplan und Stückliste ... Grins Grins aber leider habe ich das nie weiter verfolgt.

Gruß Andreas

@Toni & Roland:
Vielen Dank für die Komplimente - meine Kunst besteht einzig darin, Apfel- und Kartoffelstücke richtig zu platzieren Lachend.
fspg2 - 13.07.12 20:24
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslötinteressiertebuntbahnforianer,

Zitat:
Vielleicht ist es auch möglich hier im BBF ein Bauaktion unter Anleitung durch zuführen und in in Sammelbestellung die Teile zu beschaffen.


Das fände ich super, wenn ich demnächst meine Modelle widerstandslöten könnte Winke

@Uwe
Könnten wir Dich motivieren, uns anzuleiten, solch ein Teil selber zu bauen Frage
Ecthelion - 13.07.12 20:26
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen!

@ Andreas: Vielen Dank für den LinK!!!

VG Jens
uwer - 13.07.12 21:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

das kommt ganz schön schnell in Schwung.

Ich bin gerne bereit, meine Erfahrungen zu teilen.
Ob ich nochmal Trafos beschaffen kann, werde ich nächste Woche klären.

Momentan bin ich noch sehr damit beschäftigt, meine eigenen Geräte zu bauen.

Den Schaltplan muss ich noch entsprechend aufbereiten, es ist bisher nur eine Handskizze.

Die Handstücke muss sich jeder selbst machen, müssen ja nicht so aufwändig sein wie meine.

Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.
Ich habe letztens einem Freund seine große Zinkblech Giesskanne wieder dichtgelötet. Mit der Kohlespitze kein Problem, mit der Flamme wollte ich das nicht versuchen.

Gruß
Uwe
Leo RHB - 13.07.12 22:04
Titel: Re: Widerstandslöten
Guten Abend "Widerstandslöter"

Mal gut das einer das Widerstandslöten wieder mal unter der Lupe nimmt und das man schon auf meinen Beitrag hin gewiesen hat.
Mein Bastelfreund und ich machen alle unsere Lötarbeiten mit den Widerstandslöter.
Ich habe ja schon mehrere Löter gebaut und den besten Erfolg hat man wen die Spannung zwischen 3 Volt und 4,5 Volt liegt. Die Trafo's mache ich selber mit recht eckigen Kupferdraht von einen alten Schweiß Trafo. Die Ansteuerung mache ich jetz auch mit einer selbstgebauten Phasenanschnittsteuerung. Ich Arbeite nicht mit einen Fußschalter sondern ich baue einen einfachen Schalter in den Lötkolben. Um einen guten erfolg mit Löten zu haben ist das Flussmittel das wichtigste, wir gebrauchen nur S39 wo man nicht nur Kupfer und Messing mit löten kann sondern auch Edelstahl / Inox.
Uwer welche Edelstahlelektroden gebrauchst Du und deine Schaltung mit den Optotriac wurde mich Interessieren ?

MFG

Leo RhB
uwer - 13.07.12 22:22
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Leo,

grundsätzlich habe ich mich an dieser Schaltung orientiert (Bild 2 )

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/phasecnt.htm

Zum Einschalten habe ich vor das Poti einen Optotriac (MOC 3052 ) gesetzt, der über das Fußpedal mit 5V Steuerspannung angesteuert wird.
Demnächst mal werde ich einen Schaltplan einstellen.
Momentan ändere ich gerade auf einen anderen Triac mit 600V Spannungsfestigkeit, auch weil der genannte Q4015LT nur bei Conrad zu haben ist.

Meine Elektroden sind einfacher 3mm V2A Draht.

Mit deiner Betriebsspannung liegst du ja genau richtig.
Die 4,5V werden gebraucht, wenn man mit höherer Leistung arbeiten möchte.

Hast Du mal ein Bild von deinem aktuellen Lötgerät?

Gruß
Uwe
Leo RHB - 13.07.12 22:55
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe

Meine Schaltung ist etwes einfacher und ich gebrauche den Triac BT139/800.
Ich habe leider keine Bilder von die Lötgeräte die ich jetz baue, ich baue sie jetz aber in Halbschale-Gehäuse. Ich werde diesen Winter neue Lötgeräte bauen und Bilder einstellen.

MFG

Leo RhB
uwer - 14.07.12 17:11
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

ich habe gerade ein längeres Telefonat mit Kolbenfresser Roland gehabt.
Da waren wir uns einig, daß es für selbstbau Interessierte einfacher wäre, wenn man keine Phasenanschnittsteuerung bauen müsste.
Eine Möglichkeit wäre, wie schon vorher beschrieben, den Trafo mit 5 verschiedenen Anzapfungen der Primärspule fertigen zu lassen.
Da könnte man dann mit einem Stufenschalter die gewünschte Anzapfung einschalten, und hätte dann sekundär zwischen 1V und 3V.
Dazu noch ein elektronisches Lastrelais, das sich mit 12V ansteuern lässt, und fertig ist das Lötgerät.
Was dann noch fehlt, sind natürlich der Halter für die Kohleelektroden, oder eine Pinzette. Das lässt sich aber von ganz einfach bis ganz aufwändig, selber bauen.

Nächste Woche werde ich mal herausfinden, ob und wie ich möglicherweise Trafos beschaffen kann.

Gruß
Uwe
uwer - 18.07.12 20:14
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

zur Info an alle Interessierten.

Ich habe die Möglichkeit, nochmal Trafos zu bestellen.
Ringkerntrafo teilvergossen, mit Befestigungsgewinde, Thermoschutzschalter und 5 Primäranschlüssen zum einstellen der Lötspannung.
Da braucht man nur noch einen Stufenschalter und ein solid state Relais, keine Eigenbau Phasenanschnittsteuerung.

Der Preis wird inclusive Weiterversand durch mich, so ca. 75€ betragen.
Abholung wäre aber auch möglich, spart Versand und Verpackung.

Falls sich in der nächsten Zeit jemand bei mir meldet, werde ich nochmal eine Bestellung aufgeben.

Gruß
Uwe
Kolbenfresser - 18.07.12 21:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe


Super das es mit den Trafos doch noch klappt!!
Ich hätte gerne einen davon.

Ohne die Phasenanschnittsteuerung wird es für die meisten sehr einfach werden diesen Trafo anzuschließen, bei gleichzeitiger Leistungsanpassung über einen Drehschalter. Außerdem ist diese Schaltung sehr robust, nahezu Störungsfrei und Preiswert zu bauen.


Gruß

Roland
Kolbenfresser - 22.07.12 19:41
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


Hier möchte ich euch meinen Testaufbau zeigen.


Mit dem passenden Trafo von Uwe sind dann nur noch ein Hauptschalter, Stufenschalter, Solid State Relais und ein kleines 12 Volt Netzteil notwendig. Dafür ist dann nur noch ein kleiner Kasten für den Einbau nötigt.



Gruß

Roland


Testaufbau fliegend (Kolbenfresser)

uwer - 27.07.12 10:22
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter

Ich werde in ca. 3 Wochen, nach meinem Urlaub, die Trafos bestellen.

Wer jetzt noch einen möchte, und sich nicht bei mir gemeldet hat, sollte das jetzt per PN tun.

Gruß
Uwe
uwer - 03.08.12 13:38
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter

Für die Selberbauer hätte ich da noch einen Lieferanten für hochflexible Silikonlitze.
Für mein Projekt habe ich dort 6mm² Litze gekauft und bin sehr zufrieden.
Der Preis ist sehr gut, ebenso die Qualität.

http://www.nessel-elektronik.de/Silikonlitze/silikonlitze.htm#60-Silikon-EG

Ich würde 6mm² empfehlen, aber bitte nicht weniger als 4mm².

Gruß
Uwe
uwer - 16.08.12 12:14
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

ich werde in der ersten Septemberwoche die Trafos bestellen.

Wer sich schon bei mir gemeldet hatte, hat von mir eine Mail oder PN bekommen.

Wer noch einen Trafo möchte hat jetzt die letzte Gelegenheit sich in den nächsten 2 Wochen der Bestellung anzuschliessen.

Es wird natürlich auch die nötigen Infos zur Schaltung und zum Bau der Lötkolben und Pinzetten geben.

Gruß
Uwe
uwer - 28.08.12 19:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

Da momentan fast täglich noch jemand dazu kommt, der auch ein Widerstandslötgerät bauen möchte, nochmal der Hinweis, das ich am Montag die Trafos bestelle.
Also bis Sonntag ist die letzte Möglichkeit, daran teilzunehmen!

Wer noch Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden.

Gruß
Uwe
uwer - 03.09.12 11:32
Titel: Re: Widerstandslöten
Zur Info !

Die Bestellung ist unterwegs.
Lieferzeit ca. 3 Wochen.

Gruß
Uwe
RolfAC - 10.09.12 09:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Da man vor allem einen hohen Strom benötigt- kann man da nicht auch auf eine Starterbatterie zurückgreifen? Manch einer hat noch eine alte Batterie im Keller und man kann das Geld für den Trafo sparen. Zusätzlich: kein Umgang mit 230 V erforderlich. Oder kann man das nur mit Wechselstrom betreiben oder ist die Elektronik für Gleichstrom aufwendiger / teurer?
Rolf
uwer - 10.09.12 10:12
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Rolf,

das hat schon einen guten Grund, einen Trafo zu benutzen.
Die Betriebsspannung ist 3V und damit habe ich mit der Pinzette einen Strom von ca. 100A.
Bei 12V hätte ich 400A.
Das bedeutet einen Leistungsunterschied von 300W zu 4800W.

Den Trafo kann ich auf der 230V Seite mit max 1,5A über eine Phasenanschnitt Steuerung in der Leistung regeln, oder bei den neuen Trafos über die verschiedenen Primäranzapfungen die Spannung von 1V, 1,5V, 2V, 2,5V oder 3V wählen.

Auf der 3V Seite mit 100A ist das nicht so einfach.

Daher ist es notwendig einen Trafo zu benutzen.

Gruß
Uwe
uwer - 20.09.12 13:54
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter!

Die Trafos wurden heute geliefert.
Wer von euch am Samstag in Stromberg ist, der sollte sich bei mir melden, damit ich die Trafos mitbringen kann.

Die anderen werde ich nächste Woche verschicken.

Bis dahin mache ich auch noch einen Versuchsaufbau zum testen der Beschaltung.

Gruß
Uwe
Noob - 02.10.12 21:35
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

mein Name ist Jens und mache Schiffsmodellbau und auf der Suche nach solch einem Lötgerät bin ich auf deinen Beitrag gestoßen, könnte ich mich noch anschließen?

Gruß

Jens
Janosch - 11.11.12 09:41
Titel: Re: Widerstandslöten
Moin Widerstandslöter,
schon jemand seinen Trafo mit anderen Komponenten zusammengebaut?
Ich komme leider nicht dazu...Würde mich aber über Bilder und so weiter freuen(vielleicht sogar ein kleiner Baubericht? Sehr glücklich ), auch welche Schaltung benutzt wurde...
Das spornt enorm an, dass ich mir die Zeit nehme das Ding endlich zu bauen!
Gruß Janosch
border - 20.11.12 18:01
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Gemeine,
wieder mal bin ich mit meiner Frage zu spät dran. Bin leider nicht immer auf diese Seite und schon verpasst man was.
Das ist genau mein Thema (hatte ich mal vor ca. 3/4 Jahr mal als Frage eingestellt).
Geht das von euch beschriebene Widerstandlöten (notwendige oder überdimentioniert Geräte usw.) auch für keine Sachen. Für so kleine Sachen/Drähte ab 0,3 bis ca. 3,0 mm-Bereich ? Würde bei dieser Größe auch ein Proxxon-Trafo NG 5 brauchbar sein ?
Wie klein/fein ist mit dieser Methode das löten möglich. Ist es letztlich (nur ?) von der Spitze abhängig ?
Wie sieht es bei euch eigentlich mit den Augenschutz aus ? Also das "helle" beim erhitzen.
Gibts noch´n Trafo für mein Vorhaben für mich ?

Gruß
border
uwer - 20.11.12 21:47
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

jetzt mal ein kleines Update.

Alle Trafobesteller haben von mir den Schaltplan der Phasenanschnitt Steuerung erhalten.
Es gibt jetzt erste Überlegungen, für die Phasenanschnitt Elektronik Leiterplatten fertigen zu lassen.
Wer Interesse hat, soll sich melden.

Ich kann momentan kein CAD machen, da ich erst noch meinen neuen PC entsprechend installieren muss.
Daher komme ich momentan auch nicht dazu ein Layout zu machen.
Ebenso dauert es daher auch noch ein bisschen mit den Drehteilzeichnungen.

Für die Steckbuchsen gibt es eine einfache und Preiswerte Lösung.
Eine 32A Drehstromkupplung wird als Spender benutzt.
Da hat man dann sehr preiswert ein hochwertiges Stecksystem, das meinem selbstgebauten entsprcht. Die Stecker entstehen dann wie gehabt aus 6mm Messing rund.

Hallo "border" hast Du auch einen mir angenehmeren Vornamen anzubieten?

Was deine Frage betrifft, die Größe der zu lötenden Teile hängt von der Größe der Lötspitze ab.
Ob der Proxxon Trafo geeignet ist, kann ich nicht beurteilen.
Ich vermute mal nicht, da die Ausgangsspannung viel zu hoch sein wird.

Beim Löten wird es nur so richtig hell, wenn man mit voller Leistung Lötet.
Das bedeutet so ca. 70A - 100A.
Bei Kleinteilen wird es nichtmal dunkelrot.

Ein Trafo ist möglicherweise noch zu haben.
Schick mir mal eine PN mit Name und Adresse.

Gruß
Uwe
border - 21.11.12 03:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Hier mal mein Vorhaben was ich u.a. mit Widerstandslöten erreichen will. Einen Gittermast. Eine Seite ist ja noch relativ "problemlos" umzusetzen. Alle 4 zusammen zufügen ist mir derzeit nicht gelungen. Zumindest nicht, das alle Streben da blieben wo sie ursprünglich gelötet waren.

Modell-Gittermast-DSC02350 (border)


Gruß
border
uwer - 21.11.12 19:37
Titel: Re: Widerstandslöten
Mit einem Widerstandslötgerät sind die Chancen gut, die Aufgabe zu lösen.
Du kannst damit sehr schnell und geziehlt nur die Lötstelle erhitzen.
Dabei könnte es auch helfen, die ersten Teile mit bleifreien Lot zu löten, da das eine höhere Schmelztemperatur hat.

Gruß
Uwe
Kolbenfresser - 22.11.12 21:32
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


Ich bin gerade dabei, ein Layout für die Phasenanschittsteuerung von Uwe auf eine Streifenplatine zu erstellen.

Uwe schreibt von einer geätzten Platine, welche vielen Leuten den Aufbau dieses Gerätes erleichtern würde.

Für alle die die Elektronik selbst aufbauen möchten, würde ich ein größeres Gehäuse empfehlen!! Habe selbst aber keinen Anbieter für ein größeres gefunden.
Ich versuche gerade die einzelnen Bauteile im Gehäuse aus der Stückliste anzuordnen! Für ungeübte ist dies nicht ganz so einfach.

Werde bei weiteren Fortschritten wieder berichten.

@Uwe: Bitte nicht als negative Kritik verstehen!!



Gruß

Roland
uwer - 22.11.12 22:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Kritik ist mir immer recht, solange sie sachlich ist.
Dazu kommt noch, daß jeder seine eigenen Vorlieben hat.

Das macht das Leben ja so schön vielfältig.

Gruß
Uwe
border - 24.11.12 16:56
Titel: Re: Widerstandslöten
uwer hat folgendes geschrieben::
Mit einem Widerstandslötgerät sind die Chancen gut, die Aufgabe zu lösen.
Du kannst damit sehr schnell und geziehlt nur die Lötstelle erhitzen.
Dabei könnte es auch helfen, die ersten Teile mit bleifreien Lot zu löten, da das eine höhere Schmelztemperatur hat.

Gruß
Uwe


Bleiffreies Lot, habe ich noch nicht genommen. Muß ich mal danch suchen und ausprobieren.
Obwohl Du sicher Bleireduziertes Lot meintest ?
Vielleicht funktionierts dann erst recht besser mit einen Widerstandslötgerät und feiner Lötspitze.


Hast Du Uwe oder ihr, im Forum eigentlich Bilder von so filigranen Lötungen mit dem Widerstandslöter, die ihr einstellen würdet ?!

Gruß
border
fspg2 - 24.11.12 19:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo border,

auch mit einem Widerstandslötgerät kannst Du Dir filigrane Lötungen verhunzen Ausruf
Oder andersherum, mit einem Lötkolben kann ich genauso filigrane Lötungen erzeugen.
Beide Male solltest Du nur wenig Lötzinn nehmen und mit Lötwasser arbeiten.

Der große Vorteil beim Widerstandslötgerät ist, dass ich bereits gelötete Nachbarstellen nicht wieder ablöte (geht natürlich auch, wenn Du zu lange den Fußschalter betätigst Winke ) Selbst eine 2mm Messingplatte hatte ich mit einem 0,4mm Neusilberblech in wenigen Sekunden miteinander verbunden.
Meist reichen drei, vier Sekunden (je nach Stellung des Potentiometers - es lässt sich bei meinem Gerät von 1,0 bis 3,0 Volt regeln) in mittlerer Stellung und das Teil sitzt fest. Durch die Kapillarwirkung des Lötwassers wird das Lötzinn in die Ritzen gezogen.

Ich hatte in meinem Betrag vom 30.09.2012 eine kleine Treppe mit 0,5mm Lötzinn-Stückchen gelötet. Es musste nichts vom Lötzinn wieder abgeschabt werden! ..und wenn es mal nicht gereicht hat, ein zweiter Durchgang Winke

An dem Gittermast auf Deinem Foto kannst Du mit Entlötlitze, die Du in Lötwasser getaucht hast, einige Lötstellen wieder von dem Zuviel an Lot befreien!
Wichtig bei Deinem Gittermast ist eine sichere Montagehilfe, wie z.B. eine feuerfeste Lochplatte.

Widerstandsgelöten kann zur Sucht werden Winke
Janosch - 24.11.12 23:21
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Frithjof,
welche Steuerung hast Du gewählt zum Bau deines Widerstandslötgeräts?

Welche Steuerung hat welche Vorteile/Nachteile?
Da steige ich noch nicht ganz durch...
Klar, die Phasenanschnittsteuerung ist sehr viel komplizierter, aber sie muss ja irgendeinen besonderen Vorteil besitzen, dass sie von Uwe auch vorgeschlagen wird...
Durch den speziell gewickelten Trafo wäre ja eigentlich die einfachere Steuerung vorzuziehen Augenrollen
Gruß Janosch
border - 25.11.12 11:29
Titel: Re: Widerstandslöten
[quote="fspg2"]Hallo border,

auch mit einem Widerstandslötgerät kannst Du Dir filigrane Lötungen verhunzen Ausruf
Oder andersherum, mit einem Lötkolben kann ich genauso filigrane Lötungen erzeugen.
Der große Vorteil beim Widerstandslötgerät ist, dass ich bereits gelötete Nachbarstellen nicht wieder ablöte (geht natürlich auch, wenn Du zu lange den Fußschalter betätigst Winke ) Selbst eine 2mm Messingplatte hatte ich mit einem 0,4mm Neusilberblech in wenigen Sekunden miteinander verbunden.
Meist reichen drei, vier Sekunden [size=10](je nach Stellung des

Wichtig bei Deinem Gittermast ist eine sichere Montagehilfe,...


Da hast Du ja feine Dinge gezaubert.
Mich hattes es ja anfänglich erstaunt, das man Messing/Zinn überhaupt für Widerstanslöten nutzen kann. Theroretisch war mir dies durchaus klar, wg. der Wärmeleitung. Nur eben gesehen oder Beträge dazu fehlten mir immer dazu. Und auch entsprechende Hardware.
Montagehilfe für jeweilge Seite vorhanden. Das Zusammenfügen der 4 einzelnen Seiten mittels Montagehilfe ist mir selbst noch nicht ganz kar. Muß ja wieder entfernbar sein. Und verhunzen kann man sein Material sicher immer. Mit oder ohne Widerstandslöten.
Macht sich das löten mit Fuß- oder Handschalter besser. Ich vermute mal Fußschalter ?
Gruß
border
Kolbenfresser - 25.11.12 14:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo



Das Gehäuse ist jetzt fertig!
Es fehlen noch Dioden für die Platine.





Gruß

Roland


Widerstandslöter (Kolbenfresser)



IMG_0930 (Kolbenfresser)

uwer - 25.11.12 18:51
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

Glückwunsch, Du bist hier der erste, der etwas vorzeigen kann.
Mal schauen, wann die anderen folgen!

Es beruhigt mich aber, daß ich nicht der einzige bin, der immer etwas länger braucht, um fertigzuwerden.

Gruß
Uwe
Helmut Schmidt - 25.11.12 21:16
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Gerät.

Ich hätte aber auch noch Bitten.

1. Was hast du für Buchsen benutzt?

2. Kannst du bitten auch noch Bilder vom Innenleben zeigen.
Kolbenfresser - 25.11.12 21:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Helmut



Bisher ist nur das Gehäuse fertig!! Verlegen Verlegen

Die räumlichen Verhältnisse haben doch dazu geführt, das alles viel länger dauert als gedacht.



Gruß

Roland


Trafo (Kolbenfresser)

border - 26.11.12 19:32
Titel: Re: Widerstandslöten
Janosch hat folgendes geschrieben::


Welche Steuerung hat welche Vorteile/Nachteile?
Da steige ich noch nicht ganz durch...
Klar, die Phasenanschnittsteuerung ist sehr viel komplizierter, aber sie muss ja irgendeinen besonderen Vorteil besitzen, dass sie von Uwe auch vorgeschlagen wird...
Durch den speziell gewickelten Trafo wäre ja eigentlich die einfachere Steuerung vorzuziehen Augenrollen
Gruß Janosch



Ja, die Frage stelle ich mir auch. Wird sicher auch eine "Vorlieben-Sache" sein. Sicher auch eine Frage des Aufwandes und Preises. Gibt es vielleicht schon entsprechende Erfahrungen mit der einen oder anderen Variante ?
Gruß
border
Kolbenfresser - 26.11.12 21:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo



Die Steckverbindung ist aus dem Modellbau, der Stecker hat 8mm und ist wohl bis 16² geeignet. Für die Leitung habe ich 6² verwendet. Die Buchse habe ich selbst gefertigt und alles ist wohl etwas überdimensioniert. Verlegen Verlegen

Die Bilder zeigen euch meine Variante der Anordnung der Bauteile.
Dioden konnte ich mir heute noch von einem Freund besorgen und die Platine fertigstellen.



Gruß

Roland

IMG_0950 (Kolbenfresser)


IMG_0955 (Kolbenfresser)


IMG_0944 (Kolbenfresser)


IMG_0943 (Kolbenfresser)

fspg2 - 26.11.12 22:37
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

@Janosch

Ich hatte das Glück, ein Gerät von Uwe mit Phasenanschnittsteuerung zu bekommen Sehr glücklich ... und bin sehr zufrieden damit!


@border

Zitat:
Das Zusammenfügen der 4 einzelnen Seiten mittels Montagehilfe ist mir selbst noch nicht ganz kar. Muß ja wieder entfernbar sein.


An die Enden würde ich zwei gleiche Platten mit 4 gebohrten Löchern (gleicher Durchmesser, wie die Holme) stecken. Das Ganze auf eine Platte legen (es muss nicht unbedingt eine Lochplatte sein, auch wenn sie es ungemein viel einfacher macht) und mit kleinen Stiften/Nägeln fixieren. Wenn die Querstreben einen kleineren Durchmesser haben, einfach ein dünnes Stück Pappe als Abstandshalter unterlegen (auf der Zeichnung grau).


Gittermast_01 (fspg2)


Jetzt die nächsten Querstreben einlöten, ... wie ja schon gesagt, mit wenig Lötzinn und Lötwasser Winke

Zu Deiner Frage zum Schalter: Fußschalter, so hast Du zwei Hände zum Löten!

@Roland

Es freut micht, dass Du von Deinem "Testaufbau" Abstand genommen hast und nun zu einer sauberen Lösung kommst



@Uwe

Ich bin immer noch begeistert Winke Ausruf
border - 28.11.12 21:21
Titel: Re: Widerstandslöten
[quote="fspg2"]Hallo,

@border
Jetzt die nächsten Querstreben einlöten, ... wie ja schon gesagt, mit wenig Lötzinn und Lötwasser Winke

Würdest Du "spizelles" Lötwasser und Lötzinn nutzen ? In einer Antwort hieß es sinngemäß, Lötzinn mit geringeren Bleianteil zu nutzen.
Was meinst Du ?

Gruß
border
fspg2 - 28.11.12 21:39
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo border,

ich verwende flußmittelfreies 0,5mm Lötzinn und Lötwasser aus dem Baumarkt, das für NE-Metalle geeignet ist!
border - 28.11.12 22:18
Titel: Re: Widerstandslöten
spießt sich eigentlich Flußmittelhaltiges Zinn mit Lötwasser ?
Hatte bis jetzt keine negativen Erfahrungen mit Flußmittelhaltigen gegenüber Flußmittelfreien Zinn

Gruß
border
LGB Harry - 08.12.12 19:08
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland und die alle anderen,
habe mit großem Interesse bisher mitgelesen da ich
so ein Teil im Keller habe das aber nicht richtig
Funktioniert.
Was sind das für Bauteile auf der Platine ?
Kannst du / Ihr mir evtl. Helfen das ich auch ein funktionsfähiges Teil bekomme ?

Gruß aus Kornwestheim
Harald
uwer - 08.12.12 19:37
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Harald,

was funktioniert an deinem "Teil" denn nicht richtig?

Was für ein Lötgerät ist es denn?

Gruß
Uwe
LGB Harry - 08.12.12 19:49
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,
ist ein Eigenbau nach einem Holländischen
Modellbauer aus einem anderen Forum.
Hab es so gebaut wie er vorgab aber ich hab
noch nie mit Widerstandlöten zu tun gehabt
und so kann ich auch nichts dazu sagen.
Wäre evtl. von Vorteil dass mal zu sehen
wie es geht.

Gruß aus Kornwestheim
Harald
uwer - 08.12.12 20:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Harald,

Du hast eine PN von mir.

Gruß
Uw
Kolbenfresser - 09.12.12 09:56
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter


Die erste Inbetriebnahme nach der Fertigstellung ging schon mal schief!!! Danach war zuerst mal die Luft raus und ich wendete mich anderen Dingen zu. Ärger Traurig

Gestern Abend war dann die Lust groß genug, das Problem zu finden und den Löter zu testen.

Meine persöhnliche Abneigung zu Streifenplatinen hat sich als begründet erwiesen! Obwohl ich den Aufbau und die Platine gewissenhaft mehrfach geprüft hatte, stellte sich ein zeitweiliger Kurzschluss auf der 5 Volt Seite ein. Mal war der Meßwert ok kurze Zeit später war es ein Schluß. Heulend
Ausgerechnet unter einer Drahtbrücke hat sich an einer Trennbohrung ein feiner Grat zum benachbarten Streifen gelegt. Dies wurde erst sichbar nachdem die Brücke zur Seite gebogen wurde! Ein Optokoppler musste dran glauben!
Ich hatte vorsorglich zwei Optokoppler mehr besorgt und konnte anschließend die Schaltung in Betrieb nehmen und die ersten Lötversuche erfolgreich durchführen! Sehr glücklich Sehr glücklich



Beim Aufbau des Gerätes haben meine persöhnlichen Vorlieben auch eine Rolle gespielt. Aus diesem Grunde ergaben sich auch einige Platzprobleme.
Ich verwende gerne einen Hauptschalter mit Leuchtmelder auf der Vorderseite um leicht zu erkennen ob eine Gerät eingeschaltet ist. Da ich mir das Gehäuse schon besorgt hatte, bevor ich mich mit dem Aufbau und der Anordnung befasst habe, musste das Layout für die Platine genau bedacht werden. Eigentlich habe ich es gerne etwas übersichtlicher und würde beim nächsten mal ein größeres Gehäuse verwenden.
Bei IC's nehme ich immer eine Sockel für den Einbau, in diesem Fall auch für den Gleichrichter, es lässt sich viel einfacher bei einem Defekt wechseln!!

Beim eventuellen Fehlersuchen immer dran denken, es sind 230 Volt auf der Platine Ausruf Ausruf Ausruf



Auf dem Bild des fertigen Gerätes fehlt noch der 10 Ohm Widerstand an den Ausgangsklemmen!



Gruß

Roland


Widerstandslöter (Kolbenfresser)



Widerstandslöter (Kolbenfresser)



IMG_0947 (Kolbenfresser)



IMG_0954 (Kolbenfresser)

uwer - 09.12.12 12:03
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

mach beim nächsten Mal den Kurzschluss auf der 230V Seite.

Das hat den Vorteil, daß der Kurzschluss sich von selber in Rauch auflöst und die Stelle zum leichteren Erkennen schwarz markiert wird.

Rate mal, woher ich das weiss!

Wie sieht denn dein Lötkolben aus?

Gruß
Uwe
Kolbenfresser - 09.12.12 14:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe


Du hast gut lästern! Winke

Der Lötkolben ist immer noch die günstige Holzgriffvariante. Der Büschelstecker ist jetzt der kräftigeren Ausführung gewichen. Muss mir nur noch einen Halter für den Griff bauen. Ich werde auch noch der Strom messen, welcher beim löten fließt. Als nächstes muss noch eine Lötpinzette nach deinem Vorbild gebaut werden!


Gruß

Roland

"Lötkolben" (Kolbenfresser)



IMG_0012 (Kolbenfresser)

Kolbenfresser - 11.12.12 16:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


Interessiert sich überhaupt jemand dafür?!



Gruß

Roland
UKB - 11.12.12 17:34
Titel: Re: Widerstandslöten
Jaaaaaa Grins
Aber viele lesen nur, so wie ich

Alfred
uwer - 11.12.12 20:17
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

man hört erstaunlich wenig von denen, die einen Trafo gekauft haben.

Ich bin da momentan aber auch nicht böse drum, da ich die letzte Zeit auch keine Zeit und Lust hatte, etwas nach der Arbeit zu machen.

Ich habe da ja auch noch ein paar offene Baustellen.

Ich persönlich darf mich aber auch nicht über mangelnde Antworten beklagen, da ich auch eher schreibfaul bin.

Ich habe inzwischen eine Drehteilzeichnung für meinen Lötkolben gemacht.
Wer hat Interesse?

Gruß
Uwe
Flachschieber - 11.12.12 20:56
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

ich bin auch noch nicht dazu gekommen das Layout für die Platine zu machen und die Bauteile zu bestellen.

Beste Grüße,

Marco
Kolbenfresser - 11.12.12 22:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


@Uwe: gerne würde ich deine Lösung eines Lötkolben kennen lernen!!

@Marco: Du musst ja noch deine Lok bis KA fertigstellen!

@Alfred: Schön das ich jemand nach über 2 Jahren "Ruhestand" zu einer Antwort animieren konnte!!!!



Gruß

Roland
Helmut Schmidt - 12.12.12 00:08
Titel: Re: Widerstandslöten
Kolbenfresser hat folgendes geschrieben::
Hallo
Interessiert sich überhaupt jemand dafür?!
Gruß Roland

Hallo Roland,

ja mich natürlich auch.
Zumal ich ja auch einen Trafo habe.

Auf jeden Fall vielen Dank für deine hervorragenden Beiträge und den damit verbundenen Anregungen.

Die Kommentarlosigkeit ist ab einem gewissen Niveau der der Beiträge leider verbreitet aber das habt ihr sicher ja auch schon festgestellt.
Dafür gibt es dann gigantische Klickzahlen.

Hallo Uwe,

auf jeden Fall interessieren mich deine Detailzeichnungen auch.
UPW - 12.12.12 01:23
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


@Uwe: gerne würde auch ich Deine Lösung eines Lötkolben kennen lernen!! Da kein Maschinenpark im Zugriff suche ich nach Quellen, die Lötkolben und Pinzette für mich herstellen können. Eventuell geht es anderen Trafobesitzern ja ähnlich und wir kommen deshalb nicht so recht voran?

@Roland: Die Bananenstecker sind (soweit mein Wissen) gut bis 15A, gibt es da keine Bedenken mit den doch höheren Strömen? Die Stecker würde ich auch gerne nehmen, denke aber, das kann gut warm werden.

Noch eine Frage, auf Deinen Fotos ist die Kupferummantelung um die Spitze relativ weit entfernt. Ist es nicht besser, das Kupfer so weit wie möglich stehen zu lassen, damit sich nur die Grafitspitze erwärmt, und nicht die letzten Zentimeter davor?

Genug Fragezeichen für heute,

Gruß

Uwe
fido - 12.12.12 10:27
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo alle zusammen,

ich habe mit vergoldeten Büschelsteckern (Hochstromstecker) sehr gute Erfahrungen gemacht (Live-Diesel und im Flugzeug Grins ).

Ein 4mm Stecker ist für 80A gut. Für 200A nimmt man 6mm Stecker.

Ein schöner Vergleich findet sich hier:
http://www.elektromodellflug.de/oldpage/hochstromst/hochstromstecker.htm

Technische Daten sind hier:
http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/guide/gkatalog2006-de.pdf

Hier sind Bestellmöglichkeiten:
http://www.trollmodellbau.de/epages/15514182.sf/de_DE/?ObjectID=14143560
http://www.hoelleinshop.com/Elektroflug/Elektroflug-Zubehoer/Steckersysteme/sonstige-Stecker/Goldstecker-4mm-Stecker-u-Buchse.htm?shop=hoellein
http://www.hoelleinshop.com/Elektroflug/Elektroflug-Zubehoer/Steckersysteme/Schulze/Perfect-Plug-6mm-2Stecker-2Buchsen-Stecker-mit-Lamelle.htm?shop=hoellein&SessionId=&a=article&ProdNr=SE10517&t=49302&c=3428&p=3428http://www.nessel-elektronik.de/Goldstecker/goldstecker.html
andreas_d - 12.12.12 19:03
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,
an den Zeichnungen für den Lötkolben hätte ich auch Interesse.
Gruß
Andreas
Helmut Schmidt - 12.12.12 19:20
Titel: Re: Widerstandslöten
fido hat folgendes geschrieben::
Ein 4mm Stecker ist für 80A gut. Für 200A nimmt man 6mm Stecker.

Hallo Fido,
Vielen Dank für die Links.

Hat denn jemand mal gemessen wie viel Strom dort tatsächlich maximal fließt?

Ich habe damit begonnen die Bauteile zu beschaffen, leider ist derzeit nicht alles lieferbar.
Kolbenfresser - 12.12.12 19:42
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


Habe gerade eine kleine Meßreihe durchgeführt!
Die max Leistung lag bei 220Watt.

@Helmut: Das gibt dir Helmut einen Anhaltspunkt für die Leistung die zur verfügung steht!

@UPW: Dies ist die aktuelle Ausführung des Steckers und der Kohleelektrode! Der Stecker stammt aus dem Modellbau und hat 8mm ( vermutlich bis 16²).

@Uwe: Hast du vieleicht eine bessere Lösung für eine vernünftige Massezange?? Heulend


Gruß

Roland

IMG_1028 (Kolbenfresser)



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IMG_1040 (Kolbenfresser)

uwer - 12.12.12 20:59
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

ich habe bei meinem Lötkolben max. 70A gemessen, allerdings mit 4mm Kohleelektrode, daher höherer Widerstand.
Meine Lötpinzette bringt bis zu 105A.

Als Masseanschluss habe ich einfach einen Steckanschluss aus 6mm Rundmessing an die Masseplatte gelötet.
Mein Massekabel hat dafür eine Buchse als Anschluss.
Da kann man dann einfach beliebige Maseanschlüsse einstecken, z.B. ein Stück Rundmessing als Massespitze um an beliebiger Stelle zu löten.

Wie schonmal geschrieben, werde ich demnächst statt einem Eigenbau Stecksystem die Buchsen aus einer 32A CEE Dose verwenden.
Da hat man dann auch gleich die zusätzliche Buchse für die Masseleitung.

Gruß
Uwe
uwer - 12.12.12 21:05
Titel: Re: Widerstandslöten
Ich habe jetzt eine Zeichnung für die Drehteile des Lötkolbens in meiner Galerie eingefügt.

Gruß
Uwe
andreas_d - 12.12.12 21:30
Titel: Re: Widerstandslöten
Prima, vielen Dank. Applaus top
Gruß
Andreas
LGB Harry - 19.12.12 19:23
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo in der Runde,
hab auch mal wieder nur Mitgelesen da ich keinen Trafo bekommen habe
muß ich auf die nächste Lieferung warten.
Habe aber auch Interesse an den Steckern zum Einbauen da ich auch nicht
so ne gute Werkstatt habe.
Eine Platiene mit Bestückungsplan wäre auch noch toll dass man nicht den
gleichen Fehler einbaut.

Gruß und schönen Abend
Harald
border - 28.12.12 21:27
Titel: Re: Widerstandslöten
... jetzt sehe/lese ich garnicht mehr richtig durch. Eure bestellten Trafos funktionieren nur eingeschränkt ? Die volle Leistung des Geräts kommt durch die Stecker nicht richtig hindurch und die Platine ist anfällig ?
Und was soll ich nun tun ? Ich will ja auch so ein Gerät, aber ein funktionsfähiges. Soll ja einen Freude, statt Frust bereiten.
Gruß
border
Kolbenfresser - 28.12.12 22:06
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Fremder


Wie soll ich das verstehen???



Gruß

Roland
border - 29.12.12 08:56
Titel: Re: Widerstandslöten
Kolbenfresser hat folgendes geschrieben::
Hallo Fremder


Wie soll ich das verstehen???



Gruß

Roland



Hallo Roland,
bitte nicht negativ verstehen ! Es sollte nur heißen, bei soviel gemachter Arbeit geht scheinbar doch nicht alles ganz so wie anscheinend gewünscht.
Und da ich mich eben nicht so tiefgründig genug in dieser Materie auskenne, komme ich, vom Verständnis her, eben nur noch bedingt mit.
Gruß
border
uwer - 29.12.12 17:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo border,

liest Du die gleichen Beiträge wie ich ?

- Eure bestellten Trafos funktionieren nur eingeschränkt ?
Wo steht das?
Meinst Du den Beitrag von LGB Harry?
Der hat einen ganz anderen, leider völlig ungeeigneten Trafo.

- Die volle Leistung des Geräts kommt durch die Stecker nicht richtig hindurch
Wo steht das denn?
Die Stecker von Roland sind völlig ausreichend.
Ich würde nur keine 4mm Stecker empfehlen, würde wohl aber trotzdem funktionieren.

- und die Platine ist anfällig ?
Wenn Du auf Streifenraster Platinen aufbaust, dann gibt es schonmal eine Verbindung, die so nicht gewollt war.
Wenn man richtige Leiterplatten fertigen lässt, dann passiert das nicht.

Deine Art zu fragen finde ich rhetorisch etwas unklug.
Da bekommt man ganz schnell böse Antworten.
Frage demnächst doch lieber etwas ausführlicher, ohne irgend etwas zu behaupten.

Gruß
Uwe
Glacier-Express - 29.12.12 18:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,
und wieder ein Stürmi mehr! Da ich mich zur Zeit sehr mit Löten beschäftige, interessiert mich das Thema Wiederstandlöten sehr. Da ich noch Blutiger Anfänger bin weiss ich nur sehr wenig über das Löten und möchte doch einige Fragen an die Spezialisten stellen. Zur Zeit löte ich alles mit der Flamme und habe dabei noch recht grosse Schwierigkeiten.
Mein Projekt Hinterrheinbrücke hat neben der vielen Nietarbeiten auch viele Lötarbeiten was mir recht zu schaffen macht. Könnte es sein, dass das Löten von verschiedenen, ziemlich Eng nebeneinander liegenden Lötstellen besser mit wiederstandlöten zu erledigen wäre als mit der Flamme. Wenn das eine echte Erleichterung sein kann, würde ich mich mal dem Thema anschliessen, damit ich mir auch eine solche Lötvorrichtung bauen kann. Da ich aber nicht in Europa, sondern in der Schweiz zu Hause bin, ist es für mich auch nicht einfach bei Sammelbestellungen anzuschliessen und muss sehen, dass ich die Teile alle in der Schweiz einkaufen kann, wobei es sich eigentlich nur um den Trafo handelt. Daher meine erste Frage: Was muss ich mir für einen Trafo anschaffen damit ich diesen zum Bau einer Wiederstand-Lötanlage brauchen kann. Das ist vorerst mal das erste, weitere Fragen werden kommen. Die Lötkolbenteile, welche uwer in seiner Fotogalerie hat, könnte ich beispielsweise in Serie auf meiner Tornos herstellen und zu einem angemessenen Preis in Auftrag herstellen wobei der Preis mit der Menge sehr verbunden ist.
Gruss, Manfred
Glacier-Express - 30.12.12 14:29
Titel: Re: Widerstandslöten
Mal vielen Dank für die Hilfe über die PN. Nun ist es so, dass mir ein Gerät zu einem für mich akzeptablen Preis angeboten wurde und somit werde ich mir die Mühe eines selbstbau sparen. Sicher kann ich es selbst nicht billiger herstellen. Da ich vom elektrischen nur weiss, dass es harte Schläge austeilen kann, bin ich eigentlich froh, wenn ich ein fertiges Gerät kaufen kann.
Gruss, Manfred
LGB Harry - 01.01.13 15:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Manfred,
und all di anderen zuerst mal ein gutes neues Jahr.
Gerne hätte ich auch so ein Angebot angenommen.
Da ich für meine Anlage die Oberleitung selber machen
möchte hätte ich da mit Sicherheit auch zugegriffen.

Viele grüße
Harald
JottHa - 01.01.13 18:04
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

ich lese ja interessiert hier mit, da ich ja auch immer das Problem habe, das mit Teile immer wieder abfallen, weil großflächig erwärmt werden muss.

Ein Angebot für ein fertiges Gerät würde auch mich interessieren, da ich es mit den Strömlingen auch nicht so habe...

@ Manfred: muss ich mir nun einen neuen 'Globus' von Europa kaufen... Frage

Glacier-Express hat folgendes geschrieben::
... Da ich aber nicht in Europa, sondern in der Schweiz zu Hause bin, ...
Gruss, Manfred


Grins (bitte nicht ernst nehmen!!!)
border - 01.01.13 18:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Allen ein gutes und gesundes 2013.

Auch ich habe mir für das neue Jahr etwas vorgenommen. U.a. werde ich mich bemühen Beiträge im Forum zukünftig etwas genauer zu lesen, damit mir nicht Mißverständnisse unterkommen.
Gruß
border
4heiner - 13.01.13 21:56
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
Wer das Widerstandslötgerät von "uwer" erwerben konnte ist fein raus, denn:
Hartlöten geht auch! Zumindest Ms-Stangen bis 1,5mm Ø. Das erleichtert z.B. ungemein das Zusammenfügen von Bühnengeländern.
So habe ich das gemacht:
> Lötpinzette dicht an die Lötstelle,
> ca. 7mm Silberlot-Stückchen (Schmelzpunkt bei 685°C, Produkt-ID: 9520-w, 2,88 EUR/m, http://www.schmuckclub.de/schmuckwerkzeug/) quer über die Nahtstelle gelegt,
> Borax als Flussmittel darüber,
> Energie! (Regler ca. 3/4 aufgedreht)
> PASST!!!
Grüße
vom
4Heiner
volkerS - 17.01.13 17:39
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Freunde des Widerstandslötens,
nachdem ja Uwe wieder Trafos unters Volk bringt habe ich mich mal der Schaltung angenommen und dafür ein Layout entworfen. Schaltplan ist von Uwe und sein ok zur Umsetzung liegt vor. Das Layout ist an das bislang verwendete Gehäuse angepasst. Leider kann ich hier die Eagle-Datei nicht veröffentlichen. Daher das ganze als PDF. Wer eine Platine möchte, bitte PN.
Preis kann ich erst nennen, wenn ich die Menge kenne. Auch bestückte Platinen könnte ich anbieten.
Gruß Volker
uwer - 17.01.13 19:31
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

das sieht ja erheblich professioneller aus, als mein laienhafter Entwurf.

Ich werde am Wochenende mal schauen, ob die Leiterplatte mit dieser Bauteilanordnung in mein Gehäuse passt.

Gruß
Uwe
volkerS - 18.01.13 12:54
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Freunde des Widerstandslötens.
Habe die Platinenpreise (Stückpreise).
9,20Euro bei 20 Stück. Das ist die Menge, über die mir Anfragen vorliegen.
8,60Euro ab 25 Stück. 6,50Euro ab 50 Stück. Es sollten schon mindestens 20 Stück sein, sonst explodieren die Preise. Zuzüglich Versandkosten an euch.
Warte jetzt die Reaktionen bis kommenden Donnerstag ab. Lieferzeit ca. 3 Wochen. Schneller geht auch aber mit Mehrkosten.
Volker
volkerS - 18.01.13 13:06
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Freunde des Widerstandslötens,
hier die neue Version der Leiterplatte. Der Kühlkörper ist eine Option, da die Schaltung auch gut als Dimmer funktioniert.
volkerS - 19.01.13 11:27
Titel: Re: Widerstandslöten
An alle Widerstandslöter,
die Schallmauer von 50 Stück ist durchbrochen. Somit wird der Preis bei 6,50Euro liegen.
Volker
Harzbahnfreund - 19.01.13 12:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Namensvetter Volker,

auch ich hätte Interesse an einer Platine
für ein Gerät zum Widerstandslöten.
Nenn mir deine Bankverbindung, bitte als PN
und ich überweise dir das Geld.
(Falls noch möglich.)

Diese Nachricht sollte eigentlich auch als PN rausgehen.
War ein Versehen.

Freundliche Grüße

Volker
LGB Harry - 19.01.13 13:41
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo an alle Widerstanslöter
da ja jetzt bei Volker 50 Platinen bestellt worden sind
wäre es mal auch Interesant zu wissen wer benötigt
auch noch den dazu passenden Trafo ?

Evtl. könnte dann Uwe seine Verbindung spielen
lassen um eine weitere Trafobestellung zu
veranlassen.

Meldet euch doch mal wer und wie viel Trafos
benötigt werden.

Gruß Harald
volkerS - 19.01.13 19:34
Titel: Re: Widerstandslöten
An alle Freunde des Widerstandslötens und solche die es werden wollen.

Den ganzen Tag über erhielt ich Anfragen, ob noch eine Platine bestellt werden kann.
Ja. Bestellannahmeschluß ist der kommende Donnerstag, 24.01.2013 24.00 Uhr.
Alle bis zu diesem Zeitpunkt eingehenden Bestellungen werden berücksichtigt.

Zum endgültigen Preis und Versandkosten schreibe ich nächstes Wochenende jeden persönlich an. Kann aber jetzt schon sagen, dass er erneut gefallen ist.
Auch wird jeder eine Stückliste mit Bestellnummer und Lieferant sowie einen Bestückungsplan erhalten.

Kommende Woche nenne ich auch Preise für einen Bauteilesatz. Dies verteuert zwar den Versand der Platine, ihr spart aber die Versandkosten vom Bauteilehändler.
Und wer sich das Bestücken gar nicht zutraut, dem kann auch geholfen werden. Dies dann aber über PN.

Volker
Kpt. Blaubaer - 20.01.13 18:58
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
hier mal meine Mutation von Uwe seiner Zeichnung.



Gruss
Kpt. Blaubär
uwer - 20.01.13 19:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Ah,
so langsam wirds mehr.

Ich dachte schon, die Trafos teilen das Schicksal der vielen ungebauten Bausätze!

Gruß
Uwe
MartinS - 20.01.13 20:02
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen

Ich würde auch noch so einen Trafo benötigen.

Freundliche Grüsse

Martin
Kolbenfresser - 20.01.13 21:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandlöter


Da habe ich fast eine Lawine ausgelöst Cool Grins


Mich würde aber schon mal interessieren ob irgend jemand außer mir Razz , bisher schon ein Lötgerät gebaut. Alle wollen eines haben, aber keiner getraut sich uns mal von seinen Erfahrungen zu berichten!!!!!!!!

Traut euch ruhig Razz Denkt dran, wenn ich dieses Thema nicht angefangen hätte, würdet ihr nicht davon profitieren! Verdrehter Teufel
So ein Forum lebt schließlich davon, das man seine Erfahrungen und Erkenntnisse veröffentlicht! Brennender Teufel
Jeder Beitrag ist hilfreich für sich und andere und bringt solche Aktionen zustande! bin dafür

Wenn uns UWER Respekt Respekt nicht seine Konstruktion zur verfügung gestellt hätte und mir für meinen Aufbau hilfreich zu Seite gestanden wäre könntet ihr alle nicht davon profitieren Muskeln , aus diesem Grund kann man auch eine Rückmeldung von euch erwarten. Brennender Teufel Brennender Teufel


Gruß

Roland
giovanni - 21.01.13 08:16
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

genau so ist es. Ich warte eigentlich auch schon eine Weile auf Berichte und Erfahrungen mit diesen Geräten. Es könnte sein, dass sich so auch neue Möglichkeiten für mich ergeben würden.
Also bitte, zeigt Geräte und Arbeiten.

gi
Helmut Schmidt - 21.01.13 08:39
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

Ich scheitere im Moment daran das einfach garnicht alle Bauteile lieferbar sind.

Außerdem habe ich beschlossen, jetzt auf die geätzte Platine zu warten.
volkerS - 21.01.13 21:22
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
habe heute mit dem Leiterplattenhersteller gesprochen. Bestellung erfolgt am Freitag. Lieferzeit soll 10 AT (Arbeitstage) sein, er sagte aber, dass es derzeit bis zu 5 AT Verzögerung geben kann. Die Chinesen feiern Neujahr. Nein, keine Angst, die Platinen werden wirklich in Deutschland gefertigt. Industriequalität, E-Test, Lötstopp-Lack. Verzichte aus Kostengründen nur auf Bestückungsdruck. Alle Bauteile für die Platine sind lieferbar, habs heute überprüft. Morgen bzw. Mittwoch stelle ich hier eine komplette Liste aller benötigten Teile ein.
Volker
Helmut Schmidt - 21.01.13 21:45
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

Hast du den die selben Bauteile wie Uwe für deine Platine?

Ich habe ja schon letztes Jahr mit der Beschaffung der Bauteile nach Uwes Stückliste begonnen.

Ich bin nur an 2 seit dem nicht zu beschaffenden Bauteilen auf der Liste von Reichelt gescheit.
Alle Conrad Teile habe ich schon erhalten.

Ich muss mal die Listen genau vergleichen was fehlt.
volkerS - 22.01.13 12:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
wie versprochen kommt heute der Update.
1. Das Layout wurde noch einem Feintuning unterzogen, da sich zeigte, dass einige Bauteile aus der Stückliste von Uwe grenzwertig zu montieren waren.
2. Die Platine ist auf Basis des Schaltplan von Uwe entstanden, also können alle, die schon Bauteile nach Uwes Liste besorgt haben, diese verwenden.
Einzig die Printklemmen passen nicht mehr. Diese haben nun Raster 7,62mm, aus Sicherheitsgründen. Alternativ können auch Klemmen Raster 10,12mm montiert werden.
3. Komplette Stückliste aller erforderlichen Teile für Platine. Alle Teile, wie in der Liste aufgeführt, können bei mir bestellt werden. Kosten 27,50 Euro.
Gruß
Volker
volkerS - 22.01.13 17:01
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

Achtung Zahlendreher


In der Stückliste ist ein Zahlendreher, der Fußtaster bei Conrad hat die Bestellnummer 307963-62.
Volker
kgbachim - 22.01.13 20:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo VolkerS,
ich hätte auch gerne eine Platine für das Wiederstandslötgerät inclusive der Bauteile.Meine Kontaktdaten schicke ich per PN.
Besten Dank und Gruß
Achim
uwer - 22.01.13 20:50
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter und die, die es werden wollen.

Es gibt offensichtlich zahlreiche Bestellungen der Leiterplatten.
Da frage ich mich, ob denn auch alle Besteller einen Trafo haben.
Sonst hat man nur einen schönen Dimmer zu bauen.

Es werden nun doch nochmal Trafos bestellt.
Wer sich jetzt kurzentschlossen entscheidet, sollte mir schnell mal eine PN schicken.
Gruß
Uwe
volkerS - 25.01.13 20:25
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
nachdem ja um 00:00 Uhr Bestellannahmeschluß für die Platinen war, sollte jeder der bei mir Platinen, Teilesätze usw. bestellt hat, eine PN hier im BBF oder eMail erhalten haben mit den Kosten.
Ich hoffe, dass ich keinen vergessen habe. Sollte dem doch so sein, bitte unbedingt melden.
Volker
Leo RHB - 26.01.13 10:30
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter

Ich werde eine Serie Messing Teile, nach Zeichnung von Uwe, für den Lötkolben Herstellen lassen, bei Interesse bitte ein PN.

MFG

Leo RhB
Helmut Schmidt - 26.01.13 11:11
Titel: Re: Widerstandslöten
Leo RHB hat folgendes geschrieben::
Hallo Widerstandslöter

Ich werde eine Serie Messing Teile, nach Zeichnung von Uwe, für den Lötkolben Herstellen lassen, bei Interesse bitte ein PN.

MFG

Leo RhB

Hallo Leo,

kannst bitte mal etwas genauer erläutern, welche das genau sind.
Leo RHB - 26.01.13 14:27
Titel: Re: Widerstandslöten
Gelöscht
volkerS - 26.01.13 15:36
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
Leo ist mit seiner Beschreibung etwas ungenau.
Das Teil ist kein Lötkolben, sondern der Handgriff mit Spannzange zur Aufnahme der 5mm-Kohleelektrode. Links in der Bohrung wird das Kabel angeschlossen/gelötet. Rechts wird der Elektrodenstab eingeschoben und mit dem Überwurf gesichert.
Alles klar?
Volker
uwer - 26.01.13 20:59
Titel: Re: Widerstandslöten
Da möchte ich doch noch etwas ergänzen.

Der "Lötkolben " ist für diese Elektrode ausgelegt.
Nenndurchmesser ist 4mm, sie ist aber ca. 4,5mm wegen dem Kupfer.

http://www.weldingtool.eu/kohleelektrode-250a-ve50-stueck-1pack-p-14288-13.html?shop_ID=4&sessID=a67d6a192e69b472c2f5a2ceeed03e93

Zu dem Halter braucht man auch noch ein Griffstück.
Ich verwende einen Rundstab aus Hartgewebe, ein Holzgriff tut es aber genau so.

Gruß
Uwe
Leo RHB - 26.01.13 21:36
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter

Dies ist gemacht mit Widerstandslöter, so wie man sehen kann man auch RVS Löten.
Bau_DKW_2 (Leo RHB)



Bogenweiche_G_Bach_001 (Leo RHB)



Buehne_Kalle_008 (Leo RHB)



de_laatst_B_hnen_030 (Leo RHB)



de_laatst_B_hnen_050 (Leo RHB)

Bühnen

DSCN0849 (Leo RHB)



kellerbaan_140 (Leo RHB)



kellerbaan_289 (Leo RHB)



kellerbaan_306 (Leo RHB)



P1010672 (Leo RHB)



wagon3 (Leo RHB)


Die Weichen und Wagen sind Eigenbauten von einen Bekannten Modellbaukollege

MFG

Leo RhB
border - 27.01.13 07:47
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Leo RhB,
da hast Du schöne Ergebnisse hergestellt.
Gruß
border
uwer - 29.01.13 18:31
Titel: Re: Widerstandslöten
Zur Info für die Trafobesteller!

Von allen ist das Geld bei mir eingegangen.
Die Trafos werden morgen bestellt.

Gruß
Uwe
Kolbenfresser - 30.01.13 17:40
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter


Ich habe mir jetzt noch eine einfache Lötpinzette aus einer Holzgrillzange gebaut, damit möchte ich mal erste Lötübungen durchführen, da ich noch keine vernünfige Idee hatte, wie ich einen ergonomisch sinnvollen Griff dafür bauen kann. Das Teil sieht zwar komisch aus, fühlt sich aber schon ganz gut an und ist auch nicht sehr schwer.


Gruß

Roland


IMG_1370 (Kolbenfresser)

Leo RHB - 30.01.13 18:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter


Hier Lötpinzetten die man in America bei American Beauty kaufen kann aber die Preise sind auch .....
https://www.americanbeautytools.com/site/models/rs
L_ttpincette (Leo RHB)



L_ttpincette2 (Leo RHB)



L_ttpincette3 (Leo RHB)



MFG

Leo RhB
uwer - 30.01.13 18:05
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

Das sieht aber schon besser aus als meine erste improvisierte Lötpinzette.

Jetzt sieht das so bei mir aus!


Loetpinzette_und_Loetkolben_01 (uwer)


Ich habe dir ja noch was versprochen!

Gruß
Uwe
fspg2 - 31.01.13 09:15
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

Deine Teile sehen nicht nur gut aus, sie liegen ebenso gut in der Hand und funktionieren einwandfrei.
Ich hoffe, dass durch die gemeinsamen Aktivitäten demnächst viele Widerstandslöter schneller und leichter zu tollen Lötergebnissen kommen Grins
....und sie hoffentlich auch gezeigt werden und nicht wie es bei vielen anderen Bausätzen, die Widerstandslöter-Einzelteile in den Schubladen auf die Fertigstellung warten müssen!
Danke noch einmal für Deine Initialzündung Ausruf
uwer - 31.01.13 09:42
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Frithjof,

es freut mich sehr, daß ich einen kleinen Teil zu deiner hervorragenden Arbeit beitragen konnte.

Gruß
Uwe
volkerS - 06.02.13 21:26
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo künftige Widerstandslöter,
kurze Info zum aktuellen Stand bzgl. Platine und Teilesatz. Platine soll in den nächsten Tagen kommen, Teilesätze sind zusammengestellt und liegen in den Versandkartons.
Volker
uwer - 06.02.13 21:31
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo!

Ich habe am Montag die Auftragsbestätigung bekommen.
Da kann man in 2 - 3 Wochen mit der Lieferung rechnen.
Ich brauche dann allerdings auch noch einwenig Zeit für Verpackung und Versand.

Gruß
Uwe
Rast - 08.02.13 02:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

gerade erst hier angemeldet, möchte ich mich zunächst noch mal bei Dir bedanken! Natürlich auch bei allen anderen die dazu beigetragen haben!

Seit einigen Tagen habe ich das Widerstands- Lötgerät zum Bau meiner Baggerschaufeln und Greifer im Einsatz. Was mir zuvor nur sehr mühselig gelang, ist mit diesem Gerät ein Kinderspiel. Sehr glücklich
Natürlich war es erst mal etwas ungewohnt, aber nach wenigen Minuten zeichnete sich schon ab, das ist MEIN Lötgerät. Cool
Dank der vielen Tipps von Frithjof, in seinen Beiträgen und der Unterstützung von Thuri, gelingen mir nun Vorhaben, von denen ich bisher immer Abstand genommen hatte.

Macht bitte weiter so!

Schönen Gruß,

Ralf
Kolbenfresser - 10.02.13 17:37
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter



Gestern wollte ich zum ersten mal meine Lötpinzette ausprobieren und bin gleich an die Grenzen des möglichen gestoßen.

Das Streckgitter habe ich zwar so gut wie möglich eingepasst, aber leider meist keinen elektrischen Kontakt zum Blech herstellen können. Da musste wieder der Lötbrenner herhalten.


Gruß

Roland



IMG_1424 (Kolbenfresser)

uwer - 10.02.13 22:05
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

dafür hätte ich auch den Lötkolben genommen, zusammen mit der Blechplatte als Masseverbindung.
Da hast Du immer Kontakt.

Die Lötpinzette ist mehr für die Teile, die man festhalten kann.

Gruß
Uwe
uwer - 15.02.13 12:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen!

Ich habe heute die Trafos geliefert bekommen.
Sobald ich die Teile von Volker habe, werde ich sie verschicken.

Gruß
Uwe
volkerS - 15.02.13 17:26
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,
auch von mir gibts gute Nachrichten. Die Platinen sind da. Musste sofort meine Platine bestücken und testen. Sie funktioniert und ist fehlerfrei.
Platine Widerstandslöter (volkerS)

Die bestückte Platine




Platine mit externen Teilen (volkerS)

und hier der Testaufbau.
Beim Test zeigte es sich, dass der optionale C11 mit 47n neben C3 eingebaut werden sollte, der Regelbereich Richtung kleine Ströme wird verbessert. Genaues kann ich aber erst nach Lieferung des Trafos sagen. Alle Teilesatzbesteller finden ihn in ihrer Lieferung.
Morgen, spätestens Montag, wird alles mit Post und Paketdienst verschickt.
Volker
volkerS - 15.02.13 17:51
Titel: Re: Widerstandslöten
Tipps und Hinweise zur Bestückung der Platine des Widerstandslöters

Die nachfolgenden Hinweise sind „alten Hasen“ bekannt für Neulinge vielleicht von Interesse.

Achtung: Die Platine wird direkt an 230V-Netzspannung betrieben.
Die Regeln der Elektrotechnik sind zu beachten.


1. Zum Löten nur Lötzinn mit Flußmittelseele verwenden. Entweder bleifreies Lot oder (im privaten Gebrauch zulässig) bleihaltigen Lot.
2. Kein Lötwasser oder Flussmittel verwenden.
3. Mit ca. 400°C heißem Lötkolben arbeiten. Auf kurze Lötzeiten achten.
4. Bauteile an ihrem Platz auf der Platine einsetzen, Drähte um ca. 30° nach außen abwinkeln und 1,5mm über der Platinenoberfläche abschneiden.
5. Trafo probeweise auf die Platine stecken, dann nochmals abziehen, einen Klecks Schmelzkleber auf die Trafounterseite geben und zügig auf die Platine stecken. Festhalten bis der Kleber erkaltet ist. Gleiches gilt für die Entstörspule.
6. Den Kühlkörper auf der Platine verlöten, vorher die Lötstifte soweit eindrücken, dass auch sie maximal 1,5mm überstehen. Triac einsetzen und die Schraube durch Triac und Kühlkörper stecken. Schraube festhalten und mit der Mutter auf der Kühlkörperrückseite fixieren erst jetzt anlöten.
7. Bei den beiden mehrpoligen Platinensteckern zeigen die Kodiernasen zur Platinenmitte.
8. Beim 5-poligen Platinenstecker wird der rote Draht durch Entriegeln im Stecker entfernt.
9. Vor Verlöten von Led, Poti, Klinkenbuchse Schrumpfschlauchabschnitte auf die Litzen fädeln und nach Verlöten und Abkühlen der Lötstellen über die Lötstellen schieben und durch Erwärmen fixieren.
10. An der Kaltgerätebuchse Lötstellen verzinnen (Bohrung muss offen bleiben).
Verzinntes Litzenende (grau = L1; blau = N) durch die Bohrung fädeln, um 180° umbiegen und verlöten. Schrupfschlauch überschieben und erwärmen.
11. Steckschuhe und Aderendhülsen auf die abisolierten Litzen schieben und pressen.
12. Gleichrichter und IC lagerichtig einsetzen.
13. Triac und Festspannungsregler nicht vertauschen.
14. Polarität von Dioden und Elkos beachten.
Schrumpfschlauch, Steckkontakte, Aderendhülsen und Schraube/Mutter für den Triac sind in den von mir gelieferten Teilesätzen enthalten.

Weiter Informationen zum Aufbau den Bildern im vorherigen Beitrag entnehmen.

Funktion des Trimmers auf der Platine:
Wenn man anstelle des Trafos ein 60W-Leuchtmittel anschließt, dann sollte bei Linksanschlag des Poti das Leuchtmittel schwach leuchten. Dies lässt sich durch Verstellen des Trimmers erreichen. Rechtsdrehen = heller, Linksdrehen = dunkler; die Platine arbeitet aber auch ohne den Trimmer, er optimiert nur den Regelbereich des Potis.
Vor Arbeiten an der Platine unbedingt den Netzstecker ziehen.

Beim Aufbau meiner Platine hat sich gezeigt, dass der Kondensator C11 47n neben C3 bestückt werden sollte.

Alle, die nur eine Platine von mir bekommen, hier nochmals zum Download Bestückungs- und Verdrahtungsplan sowie Stückliste (liegt den Teilesätzen bei).

Viel Erfolg
Volker
Kolbenfresser - 15.02.13 19:38
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker


Eine super Anleitung!!!!! Respekt
Werde ich mir kopieren!

Hast du das Layout ohne einen Trafo gemacht?? ( im Gehäuse)
Würde gerne ein Bild im eingebauten Zustand sehen.



Gruß

Roland
volkerS - 16.02.13 08:13
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,
habe einen Nachtrag für alle Widerstandslöter, die einen Teilesatz von mir bekommen. Bem Testaufbau meiner Platine ist die Kodiernase des 3-poligen Platinenstecker abgebrochen, habe die Ursache ermittelt. Entfernt bitte mit einem scharfen Messer die querliegende Nase an der Kabelbuchse (Pfeil, auch an der 5-poligen). siehe Bild.
Potistecker (volkerS)


Hallo Roland,
Danke. Bilder vom kompletten Gerät folgt.

Volker
volkerS - 16.02.13 11:27
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
geschafft. Alle, die bei mir nur eine Platine bestellt haben, finden in den nächsten Tagen ein Einwurfeinschreiben in ihrem Briefkasten.

Bestückungs- und Lötseite Platine (volkerS)


Alle Teilesatzbesteller bekommen Besuch vom Hermes Paketzusteller. Alle Teilesätze, die Uwe mit Trafos komplettiert, sind verschickt. Für unsere schweizer Freunde sogar mit dem richtigen Netzkabel, wenn Uwe die Teilesätze nicht vertauscht. Grins
Bei Fragen zum Aufbau schickt mir eine PN. Viel Spaß beim Löten und immer daran denken: Die Platine ist direkt mit 230V Netzspannung verbunden.

Volker
andreas_d - 18.02.13 16:45
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,
meine Platine ist heute bei mir wohlbehalten angekommen. top
Vielen Dank.
Gruß
Andreas Sehr glücklich
Löter - 20.02.13 11:34
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

heute habe ich die Platine erhalten. Top-Qualität!
Vielen Dank für Deine Arbeit, die Du in dieses Projekt gesteckt hast.
LG
Rainer
brummel - 20.02.13 18:11
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker!
Das gute Stück ist auch in Wien wohlbehalten eingetroffen. Danke für Deine Arbeit.
Jetzt geht´s an die Umsetzung und es könnte dann durchaus die eine oder andere Frage auftauchen.
Bis dann
Brummel
Helmut Schmidt - 21.02.13 23:59
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

ich habe heute auch Post erhalten und Platinen und Teilesätze sind auch schon eingetroffen.


Platine fertig bestückt, für Widerstandslötgerät.

Bislang lies sich alles gut verarbeiten und in Kürze geht es weiter.
uwer - 23.02.13 22:22
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

nachdem ich per Mail gefragt wurde, wann die Trafos kommen, kann ich euch sagen, daß die Trafos am Montag zur Post gebracht werden.

Lasst mich bitte wissen, ob das Paket bei euch angekommen ist.

Das Bild von Helmut sollte dabei helfen, die Platine richtig zu bestücken!
Danke Helmut!

Gruß
Uwe
volkerS - 24.02.13 08:01
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
eine Seite zurück findet ihr auch ein Bild, das den Anschluß der externen Komponenten zeigt. Anstelle des Leuchtmittels natürlich den Trafo anschließen. Das Leuchtmittel ist aber ideal für einen Funktionstest.
Volker
Flachschieber - 24.02.13 12:29
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

vielen herzlichen Dank für Dein Angagement für das BBF. Das Päckchen ist angekommen. Nach Begrutachtung der Bauteile und Platine kann ich nur sagen Hut ab. Eben eine Arbeit vom Profi Winke Ich freu mich schon auf die Montage und die Tests. Sehr gut finde ich auch die Sicherheitshinweise und auf was zu achten ist.

Ein großes Lob auch an Uwe der die Aktion mit den Trafos überhaupt erst angesossen hat.

Beste Grüße,

Marco
Leo RHB - 24.02.13 12:44
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

Auch von mit einen gute Nachricht, ich habe gestern die Messing Drehteile für den Lötkolben bekommen.
Die Spannzange sind für Aufnahme von 4mm und 5mm-Kohleelektrode geeignet.
Anbei auch Bilder wie ich die Messing Teile in Handels übliche Lötkolben einbaue.
Ich gebrauche auch Lötkolben wo sich der Schalter direkt am Lötkolben befindet weil es Stationen gibt wo man nicht mit einen Fußschalter arbeiten kann.
Die Drehteile werden nächste Woche, in ein Versichertes Paket, Verschickt.
Lasst mich bitte wissen, ob das Paket bei euch angekommen ist.




MFG

Leo RhB

IMG_2832 (Leo RHB)



IMG_2834 (Leo RHB)



IMG_2836 (Leo RHB)



IMG_2839 (Leo RHB)

Kolbenfresser - 24.02.13 14:41
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Leo


Dein Lötkolben sieht sehr praktisch aus, mir gefällt die Lösung mit dem Taster!!
Ich habe gerade danach bei Ebay gesucht und einen Lötkolben mit einer Umschaltung von 20 /130W gefunden!
Kannst du uns vielleicht zeigen wie dieser Taster anzuschließen ist?? Platzverhältnisse??
Bin auch noch bei der Suche nach einer Lösung mit einem Lötkolbenständer.


Gruß

Roland
Leo RHB - 24.02.13 19:28
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Ronald

Ich Löte immer mit einen Schalter an den Lötkolben und mein Bastellcollege Lötet immer mit einen Fußschalter.
Genau, es ist ein Lötkolben mit einer Umschaltung van 20 / 30W.
Ich habe meine Lötkolben auch auf Ebay gekauft, aber Pollin hat auch welche.
Der Schalter ist frei zugänglich um 2 Drähte an zu Löten, nur muss man an eine Steg etwas weg Schleifen sonnst kommt man nicht mit de 6mm² Kabel zur Spitze.
Der Kabel der vom Schalter zum Widerstandslöter geht mache ich um die 20cm mit Schrumpfschlauch fest an den PVC Litzenleitung fest.

Ohne Schalter :
http://www.ebay.de/itm/130676110239?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_sacat%3D0%26_nkw%3D130676110239%26_rdc%3D1
http://www.ebay.de/itm/321026381130;jsessionid=A7BCED7F41B3CDECAC0FFADA04266384?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_sacat%3D0%26_nkw%3D321026381130%26_rdc%3D1

Mit Schalter :
http://www.ebay.de/itm/390522397745?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_sacat%3D0%26_nkw%3D390522397745%26_rdc%3D1
http://www.ebay.de/itm/300862093949?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_sacat%3D0%26_nkw%3D300862093949%26_rdc%3D1
http://www.pollin.de/shop/dt/NTY4OTUxOTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Loetkolben_230_V_.html

Lötkolbenständer :
http://www.ebay.de/itm/Lotkolbenstander-Lotkolben-Stander-f-Lotkolben-bis-80W-/130377419360?pt=DE_TV_Video_Audio_Sonstige&hash=item1e5b198a60

MFG

Leo RhB
IMG_2840 (Leo RHB)



IMG_2844 (Leo RHB)



IMG_2846 (Leo RHB)

fspg2 - 24.02.13 19:46
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Leo,

hast Du mit dem Plastikhandstück keine Hitzeprobleme, wenn Du mit dem Widerstandslötgerät volle Leistung gibst?

Mein Pertinax-Handstück und das 6mm-Kabel werden schon recht warm, wenn ich doch einmal etwas länger den Fußschalter betätige, um dicke Teile zu löten.

Die Idee mit dem Handschalter finde gut, zumal ein Kabel weniger über den Tisch läüft.
Leo RHB - 24.02.13 20:02
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Frithjof,

Sie werden wohl warm aber bisher Schmälzen die Plastikhandstücke nicht weil die Lötkolben ja auch warm werden und ich nie lange hinter einander löte sondern immer mit zwischen Posen.
Ich werde jetz mahl Versuchsweise eine Pertinax Scheibe oder eine Mica Scheibe zwischen die Spitze und Plastikhandstück montieren um zu sehen ob das Plastikhandstück nicht warm wird.

MFG

Leo RhB
_________________
Viele Grüße
Frithjof
fspg2 - 24.02.13 20:34
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Leo,

danke für die schnelle Antwort. Bitte berichte weiter von Deinem Versuch mit der Pertinaxscheibe.
uwer - 25.02.13 18:42
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Lötgerätebauer,

die Trafos sind auf dem Weg zu euch!

Gruß
Uwe
uwer - 25.02.13 18:52
Titel: Re: Widerstandslöten
Fährt denn einer von den kommenden Widerstandslötern, am Samstag nach Stadtoldendorf, zur NUSSA 2013?

Gruß
Uwe
Helmut Schmidt - 25.02.13 19:42
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

ja ich bin mit meinem Klosterstollen in Stadtoldendorf.
volkerS - 25.02.13 19:49
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
heute bekam ich von Uwe meinen Trafo. Top Qualität aber auch Ernüchterung.
Die Sekundäranschlüsse sind 7x2,5qmm. Klar, bei dem Strom erforderlich.

Trafo Anlieferung (volkerS) (Mehr Bildschärfe wäre gut, Naja)
Aber wie mit der Buchse verbinden? Löten, ginge mit dem Widerstandslöter, haha. Lötstation. Fehlanzeige, 50Watt sind zu wenig. Dann die Idee, Ringkabelschuh. Optimal, vor allem weil der Trafohersteller die Drahtenden nicht verzinnt hat. Also Sekundärleitung gebogen, die Drahtenden auf 10mm gekürzt und einen 10qmm-Ringkabelschuh aus dem Autohifi-Bereich aufgepresst.

Trafo mit Kabelschuhen (volkerS)
Wer jetzt keine Presszange hat, geht zum nächsten Elektriker. Er hat sowohl 10qmm Ringkabelschuhe mit 6 oder 8mm Bohrung als auch die passende Zange.
Volker
Kolbenfresser - 25.02.13 20:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter



Nur keine Panik!!
Ich stand vor dem selben Problem.
Auf dem Bild kann man die angelötetet Buchsen erkennen, wurden mit der Gasflamme gelötet!

Wenn einer quetscht oder lötet, bitte vorher den Lack entfernen Verdrehter Teufel



Gruß

Roland


IMG_0950 (Kolbenfresser)

uwer - 25.02.13 20:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

den Gedanken hatte ich auch!
Ich habe aber gerade nochmal nachgemessen.
Die Drähte sind blank, nicht lackiert.

Gruß
Uwe
Leo RHB - 25.02.13 23:33
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker

Meine Platinen habe ich heute bekommen.

Alles OK, vielen Dank gut

MFG

Leo
Johannes - 26.02.13 12:24
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe & Volker,

die Post war gerade da. Vielen Dank für Eure Mühen!
Es sieht alles sehr gut aus.

mfG

Hannes
UPW - 26.02.13 15:50
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker, Uwe und sonstige Widerstandslöter,

vor zwei Tagen hatte ich ein Leuchten in den Augen, als das Päckchen kam.

Heute beobachte ich wieder ein Leuchten, allerdings nahe der Grafitspitze (siehe roter Kreis), wenn der Schalter eingeschaltet ist, egal, ob der Fußschalter betätigt ist, oder nicht. Schätze mal, das ist nicht korrekt so. Könnt ihr das bestätigen/gegenprüfen ?

Grafitspitze01 (UPW)

Ist das so korrekt ?

Sorry für das verwackelte Bild, hoffe man erkennt den Schraubendreher.

Fröhliches Löten wünscht

Uwe
volkerS - 26.02.13 18:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe und alle anderen Widerstandslöter,
der Phasenprüfer zeigt Spannungen an, auch wenn kein Strom fließen kann. Paradox aber wahr. Deshalb ist er in Deutschland ja auch zur Prüfung der Spannungsfreiheit im Elektrohandwerk verboten.
Wieso leuchtet er? Wenn der Netzschalter eingeschaltet ist, kann ein Anschluß der Primärwicklung des Trafos, je nach dem wie der Stecker in der Steckdose steckt, direkt mit dem Außenleiter (Phase) der Netzspannung verbunden sein. Dieser Fall tritt ein wenn, siehe meine Verdrahtungszeichnung, L und N vertauscht sind. Die Spannung über der Primärwicklung wird in die Sekundärwicklung induziert, deshalb leuchtet der Spannungsprüfer. Dieses Phänomen ist bekannt, es tritt auch bei mehrpoligen langen Leitungen auf. Da leuchtet der Spannungsprüfer an den Adern, die an beiden Enden unbeschaltet sind.
Habe, nachdem ich die Mail gelesen hatte, meinen Trafo bzgl. Isolationsfestigkeit nach VDE geprüft. Der Trafo ist ok.
Übrigens, bei Hochspannung leuchten Phasenprüfer schon ohne Kontakt zum Leiter.
Volker
Harzbahnfreund - 26.02.13 18:40
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe und Volker,

die Bauteile für das Lötgerät sind auch bei mir
wohlbehalten angekommen.Sehr glücklich
Ich freue mich schon auf den Zusammenbau.Cool
Nochmals vielen herzlichen Dank euch beiden für die Mühe
der Bereitstellung der Bauteile und das
Verpacken und das Verschicken. Grins
Weil ich gerade beim Lackieren meiner 99 6001 bin,
muss das Lötgerät noch warten. Heulend

Freundliche Grüße

Volker
uwer - 26.02.13 19:08
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

der Triac ist kein richtiger Schalter, er lässt auch ausgeschaltet immer einen sehr geringen Strom fliessen ( hier ca. 6mA bei 230V )
Das ergibt ca. 500mA Sekundär.
Das ist auch der Grund für den 10 Ohm Widerstand an der 3V Seite.
Dadurch hat die Elektronik immer eine kleine Grundlast, wenn der Lötkolben keinen Kontakt hat, und fängt nicht an zu brummen.

Gruß
Uwe
volkerS - 26.02.13 19:15
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,
Einspruch, der Triac ist sehr wohl ein richtiger Schalter. Den Strom den du gemessen hast, fließt über die Entstörkondensatoren parallel zum Triac. Wegen dieser Komponenten, die immer nötig sind, werden Triacs nach VDE nicht als trennende Schalter eingestuft.
Volker
uwer - 26.02.13 19:52
Titel: Re: Widerstandslöten
So, schon wieder was gelernt!

Ist schon hilfreich einen Fachmann dabei zu haben!
Ich hatte es woanders so gelesen wie ich es beschrieben habe, kommt aber im Endeffekt auf das Gleiche raus.

Vergesst also was ich geschrieben habe, ab jetzt behaupte ich das Gegenteil!

Gruß
Uwe
UPW - 26.02.13 23:13
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort auf meine Phasenprüfer-Anfrage.

Bei einem 12 Volt Steckernetzteil glimmt es auch ein wenig auf beiden Potentialen/Enden, jedoch weniger.

Jetzt habe ich den Anschlußstecker am Widerstandslöter (BBF-WSL) um 180° gedreht, quasi L und N vertauscht, aber der Schraubendreher leuchtet wie zuvor (auf der Kolben-Seite immer heller als auf der "GND" Seite). Wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollte das nicht mehr der Fall sein, er sollte einfach dunkel bleiben, nach dem Drehen des Steckers.

Soll ich jetzt
(1) wagemutig mal die blanken Teile anfassen
(2) meine Frau fragen, ob sie mir mal die blanken Teile anfasst
(3) Das Gehäuse aufschrauben und die engen Innerreien durchmessen

Sorry für die Nachfrage, aber ich mag keine "berühmte letzte Worte", schon gar nicht selbst ausgesprochene.

Hoffe, das sind genug Infos für eine Antwort Deinerseits. Würde mich freuen, wenn Du so einen verbotenen Phasenprüfer mal an Dein Teil halten könntest um zu sehen, ob es sich ggf. gleichklänglich verhält zu meinem.

Noch leicht zögerliche Grüße,

Uwe P.
uwer - 26.02.13 23:44
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

zuerst würde ich den Phasenprüfer wegschmeissen und für 5€ ein Multimeter beim Elektronikversender deines geringsten Misstrauens kaufen.

Dann würde ich im Beisein deiner Frau wagemutig die blanken Teile anfassen.
(Aber nur die, die ausserhalb des Gehäuses sind)

Da sind nur harmlose 3V drauf, da kann man auch beim Löten anfassen.
Man sollte die Kontakte nur nicht kurzschliessen, das gäbe einen heftigen Kurzschluss, der dann aber die 2,5A Sicherung auslösen würde.
Wie ich schon geschrieben habe, ist es ganz normal, daß immer Spannung anliegt.
Nur der Strom ist sehr klein, 0,5A statt 100A.

Gruß
Uwe
Helmut Schmidt - 26.02.13 23:47
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

noch so eine Idee einfach mal einen etwas besseren Spannungsprüfer nehmen.
So etwas gibt es auch als Tester mit Batterie drin.

Es gibt so Dinge die versteht man nicht auf Anhieb.
So bin ich Jahrelang jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an eine Radiosendeantennenanlag vorbei gefahren.
Ausgerechnet im Winter hatte ich mir eine neue Leuchstoffröhren gekauft und die im Wagen liegen.
Es war schon richtig dunkel auf dem Heimweg, nur plötzlich war es richtig hell in meinem Auto, alle Leuchstofflampen brannten.

Einfache Erklärung, durch die Sendeleistung leuchteten die Röhren und in allen Lauben der Kleingartensiedlung brannte auch Licht ohne Strom wie ich erfuhr.
Das Auto war zum großen Teil aus GFK und schirmte somit auch nicht ab.
Einige Meter weiter, war der Spuck dann auch schon wieder vorbei.
Wenn die Kleingärtner ihr Licht löschen wollten, mussten sie die Röhren mit heim nehmen.

Nach der NuSSA werde ich mein Wiederstandslötgerät fertig bauen und testen und auf jeden Fall berichten.

Auf jeden Fall kann etwas Vorsicht nicht schaden.
volkerS - 27.02.13 09:15
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
habe eben den Test von Uwe P. (UPW) durchgeführt. Musste erst einen Phasenprüfer besorgen. Ergebnis: Wenn L und N polungsrichtig sind, dann leuchtet der Phasenprüfer nicht. L und N vertauscht, es leuchtet. Grund wie gestern schon geschrieben. (Die Schweizer habens gut, da kann man den Stecker nicht verpolen.) Uwe hat sein Problem durch das in Frankreich übliche TT-Netz. Da dort die Erde nicht mit dem Neutralleiter (N) in der Hausinstalation verbunden ist, gibts in Deutschland nur noch in ländlichen Betrieben, ist der Erdungswiderstand meist sehr hoch und problembehaftet(darum auch 2-polige Sicherungsautomaten). Deshalb leuchtet es in beiden Steckerpositionen. Habe auch die Anschlüsse für den Lötkolben angegriffen, nichts. Und Helmuts Erfahrung mit den Leuchtstoffröhren ist das gleiche Phänomen.
Volker
volkerS - 27.02.13 09:45
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
habe eben einen Test bezüglich des Stroms mit dem Widerstandslöter gemacht.
Messaufbau: 1,2m 6qmm Silikonkabel als Kurzschlußbrücke, Zangenamperemeter.
Ohne den optionalen Kondensator C11 (47nF) und Trimmer auf Linksanschlag konnte ich einen Strom zwischen 150A und 310A messen. Mit C11 war der Regelbereich 60A bis 310A.
Volker
Franzbahner - 27.02.13 17:14
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe und Volker,

alle Teile sind gestern hier im "hohen Norden" wohlbehalten angekommen. Es war ein bißchen wie Weihnachten...
Herzlichen Dank an Euch beide für Euer Engagement, an Roland für die Initiative zu diesem Thema und alle, die mit Ihren Beiträgen zu mehr Klarheit beitragen.

Gruß Jörg
uwer - 27.02.13 21:03
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

Du bist ja sehr experimentierfreudig!

Da wird die 6qmm Leitung aber schon ein bisschen warm!
Der Trafo hat glücklicherweise einen Thermoschutz, das verhindert hemmungslose Dauertests.
Auch wird die 2,5A Gerätesicherung dann schon bald die weitere Zusammenarbeit beenden.

Im Normalbetrieb kommt man bis auf ca. 100A.
Der Test zeigt aber, daß auch bei Kurzschlüssen nichts kaputt geht.
Zumindest am Lötgerät!

Gruß
Uwe
kgbachim - 27.02.13 21:06
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,hallo Volker,
seit Montag läuft mein Lötgerät.
Ich bin mehr als zufrieden mit diesem Gerät!
Ich möchte Euch hiermit danken für eure geleistete Arbeit.
Wirklich SUPER!
Desweiteren denke ich muß ich mich auch beim "Kolbenfresser" bedanken der diesen Stein ins Rollen gebracht hat.
Gruß Achim
P.S. der jetzt wieder lötet .
Panke-Bahner - 27.02.13 21:55
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,
wäre diese SMD-Lötzange / Lötkolben aus der Bucht
http://www.ebay.de/itm/310367223588?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
als Ausgangsmaterial für eine Pinzette geeignet? Hat das evtl. schon jemand gemacht bzw. wäre diese Art für unsere Zwecke geeignet?
volkerS - 27.02.13 22:01
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,
nix experimentierfreudig. Worst-case-Test. Dauer auch nur 10 sec. Aber so ein Test deckt schonungslos Fehler auf. Beruflich bin ich ja "Mister Kaputtmacher". Zum Schrecken meiner Kollegen und meines Chefs kann ich mich super gut in die Rolle des "DAU" versetzen und darf die Produkte meines Arbeitgebers und die der Mitwettbewerber gnadenlos stressen. Ja, das Silikonkabel wurde warm, die 6qmm-Steckverbinder von Nessel kalt, der Trafo bummte unter Volllast (310A) etwas unwillig, der Triac bedankte sich für den Kühlkörper und die Netzsicherung? Der ging das Ganze am A.... vorbei. Ergebnis: alles bestens.
Und, der Trafo hat eine Isolationsprüfung nach VDE, eine 2,5-kV-Prüfung (Spannungsfestigkeit zwischen Primär- und Sekundärwicklung) und das fertige Gerät den Test nach VDE0701/0702 mit dem genannten Gehäuse bestanden.
Volker
volkerS - 27.02.13 22:18
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Norbert,
als Basis für eine Lötzange bei dem Preis sicherlich geeignet. Aber wenn ich die dann noch nötigen Umbauten sehe, ist Uwes Lötzange auch preislich eine Alternative.
Volker
Panke-Bahner - 27.02.13 22:45
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,
...da stehe ich jetzt leider etwas auf dem Schlauch mit Uwes Pinzette. Ich kenne nur sein Foto davon (ein paar Seriten zurück), aber woraus / wovon ist sie gebaut?
volkerS - 27.02.13 22:51
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Norbert,
Hartpapier, Messing, Kohleelektroden.
Volker
Leo RHB - 28.02.13 17:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandlöter

Die Drehteile sind mit DHL Unterwegs.

Panke-Bahner hat folgendes geschrieben::
Hallo zusammen,
wäre diese SMD-Lötzange / Lötkolben aus der Bucht
http://www.ebay.de/itm/310367223588?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
als Ausgangsmaterial für eine Pinzette geeignet? Hat das evtl. schon jemand gemacht bzw. wäre diese Art für unsere Zwecke geeignet?

Norbert, ich habe schon eine SMD - Lötzange umgerüstet und Sie ist nicht so geeignet um Sie Umzurüsten zu einen Lötpincette, zu lange und zu viel Spielraum an die Spitzen.
Die Lötpincette von Uwe ist aus Phenolhartgewebe - Messing und die Spitzen sind aus Inox. Ich werde einen Entklammerer für Heftklammern mal versuchen Umzurüsten nach einen Lötpincette.

MFG

Leo
LGB Harry - 01.03.13 07:57
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe und Volker,
Packet kam bei mir an.
Nochmals vielen Dank für eure Mühen.

Gruß Harald
volkerS - 01.03.13 16:58
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,
du hattest nach Bildern des fertigen Widerstandslöters gefragt. Sorry, hatte es vergessen. Aber jetzt:
Widerstandsl_ter (volkerS)



Widerstandsl_ter1 (volkerS)



Widerstandsl_ter2 (volkerS)


Fragt mich bitte nicht, wieso das ö fehlt, auf meinem PC ist es vorhanden.
Volker
fspg2 - 01.03.13 17:25
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

ich umgehe das Problem dadurch, dass ich bei meinen Bildern statt eines "ö" immer ein "oe" schreibe!

Schön, dass Dein Widerstandslöter jetzt schöne Modelle zaubern kann, die wir hier bestaunen können Winke
volkerS - 01.03.13 18:22
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Frithjof,
hatte nicht mit diesem Problem gerechnet, da auf Seite 14 bei dem Platinenbild das ü und ö problemlos funktionierte. Wieder etwas gelernt. Ist halt EDV (Ende der Vernunft).
Volker
Helmut Schmidt - 01.03.13 18:36
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

der Fehler liegt bestimmt daran, dass du dein Gerät an der Front auch mit oe beschriftet hast.

EDV merkt einfach alles. Winke

Vielen Dank aber an Leo,

da ist doch bei mir etwas wohlbehalten eingetroffen.


Ich habe den Lötspitzenhalter aber schwarz gefärbt.
Damit wird er vielleicht etwas unanfälliger gegen Flußmittelspritzer.
volkerS - 01.03.13 18:50
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Helmut,
das wird wohl der Grund sein. Die PCs werden auch immer schlauer Grins .
Mit was hast du schwarz gefärbt?
Volker
Helmut Schmidt - 01.03.13 20:51
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

erst einmal strahle ich die Teile und danach kommt Chemie zum Einsatz, die leider nicht frei am Markt zu erhalten ist.
gartenbahn - 06.03.13 19:54
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter

vorab auch von mir herzlichsten Dank für die Lieferung. Ich habe die Platine heute auch bestückt. Prüfen werde ich die Morgen.

Gruss aus der Zentralschweiz Edy
Benzollok - 08.03.13 10:34
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Wiederstandslöter,

(Ich weiß, anstandshalber stellt man sich vor seinem ersten Beitrag im "neue Mitglieder" vor. Dies werde ich nachhohlen sobald auch etwas vorzeigbares präsentiert werden kann.)

Ich bin gerade dabei die Platine zu bestücken, wobei mir als Elektroniklaie die Bilder von Volker und Helmut eine große Hilfe sind.

Meine Frage: Wann verwende ich den Folienkondensator C3 (100N) und wann die Alternative C11 (47N + 22N) bzw. Wann bringt was welchen vorteil?

Falls dies einfachstes Grundwissen des kleinen Elektroingenieur ist, bitte ich mein unwissen zu entschuldigen.

Platinen bestückende Grüße
Thomas
volkerS - 08.03.13 10:50
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Thomas,
es wird immer der 100n Kondensator C3 bestückt. Durch zusätzliches Bestücken von C11 (47n oder 22n) wird der Regelbereich des Widerstandslöters in Richtung kleinerer Stöme erweitert. Dafür ist extra auf der Platine ein Montageplatz vorgesehen.
Volker
Noch Fragen? PN
Bust - 08.03.13 10:52
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Thomas,
die Lösung ist in den zahlreichen Seiten dieses Threads bereits versteckt, der optionale Kondensator beeinflusst den Regelbereich. Dazu schrieb Volker:

volkerS hat folgendes geschrieben::

Ohne den optionalen Kondensator C11 (47nF) und Trimmer auf Linksanschlag konnte ich einen Strom zwischen 150A und 310A messen. Mit C11 war der Regelbereich 60A bis 310A.
Volker


Auch bei mir ist alles angekommen, daher besten Dank an der Stelle! Ich freu mich schon auf den Zusammenbau und viel mehr auf das Ausprobieren!

Nachtrag:Da war Volker schneller!

Beste Grüße,
Bastian
gartenbahn - 08.03.13 20:47
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
ich habe noch ein Frage zur Elektrode.
Kann ich anstelle der Kohlenelektrode zB auch eine entsprechend abgelängte 3 oder 4mm Chromstahlstange nutzen?

BG Edy
4heiner - 08.03.13 22:02
Titel: Re: Widerstandslöten
Hi,
das sollte eigentlich gehen, denn die Lötpinzette hat ja auch Edelstahl-Elektroden. Aber das weiß Uwe am besten.
Grüße
vom 4Heiner
uwer - 09.03.13 23:58
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

hier meine Version des Stecksystems für den Trafo.

01_Steckbuchsen_mit_Trafo (uwer)


02_Steckbuchsen_mit_Trafo (uwer)


Basis sind die Buchsen aus einer CEE Kupplung.
Für den trafo braucht man ein 5mm Loch zum einlöten.
Die Buchsen sind auf 5,7mm abgedreht, 6mm lang.

Zur Frage bzgl. der Edelstahlelektrode.
Sollte gehen, würde ich aber nicht empfehlen, da die Elektrode schnell verzundert.
Das passiert mit der Kohle nicht.


Gruß
Uwe
Davaaser - 10.03.13 21:31
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,

als Alternative zu den bisher gezeigten Buchsen und Stecker, werde ich solche
von Multi-Contact verwenden, Durchmesser 6mm, versilbert, leider ziemlich
teuer. Sobald ich Bilder davon habe, werde ich sie einstellen....

Gruss,
Ernst
gartenbahn - 10.03.13 21:35
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo

ich wollte vorerst 6mm Stecker verwenden, nehme aber nun 8mm.


Gruss Sehr glücklich
volkerS - 10.03.13 21:44
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Ersnst,
die Buchsen von Multi-Contact sind sehr gut, auch preislich. Entscheidend ist aber bei Steckverbindern der Kontaktkäfig. Deshalb verwende ich das 6mm-Stecker-Buchsen-System, das Nessel liefert. Dies ist ähnlich dem von Multi-Contact (Käfigkontaktsystem). Ich löte dieses System in entsprechende Drehteile. Siehe auch die Bilder auf Seite 18. Die Buchsen verwende ich nur wegen der Vergoldung (Korrosionsschutz). Das System von Uwe ist nicht ganz so gut, da hier die Kontaktierung anders erfolgt, was höhere Übergangswiderstände verursacht.
Volker
Davaaser - 10.03.13 22:40
Titel: Re: Widerstandslöten
Und hier das Bild meiner Kontakte....


Multi-Contakt Stecker und Buchsen mit vergoldetem Federkäfig


es geht mir nur darum, Alternativen aufzuzeigen, speziell für die, die keinen
Zugang zu Fräse und Drehbank haben.

Gruss,
Ernst
Kolbenfresser - 11.03.13 21:24
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter


Im Auto-Hifi Bereich findet man hochflexible Leitungen mit großem Querschnitt!
Ich werde mir 10mm² Leitungen für meinen Lötpinzette und den Lötkolben einbauen, ganz nach dem Motto viel hilft viel!!
Diese Leitungen sind nur für den Niederspannungsbereich ausgelegt!!
Der große Vorteil ist die hohe Flexibilität und der moderate Preis, es sind keine Silikonleitungen!!!



Gruß

Roland
volkerS - 11.03.13 21:57
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,
diese Leitungen kenne ich aus früherer Tätigkeit. Leider ist die Isolation nicht sehr temperaturbeständig, weshalb wir meist Kabelschuhe gepresst haben; statt löten. Im Gegensatz zu den 6qmm Silikonleitungen würde ich diese Leitungen auch nicht unbedingt als hochflexibel bezeichnen. Schon mal mit einem Zopf aus 3x 6qmm-Silikonleitungen gearbeitet? Welche Steckverbinder willst du verwenden? Mir fällt da derzeit nur das Multi-Contact 10mm-System ein (300A).
Volker
uwer - 11.03.13 22:44
Titel: Re: Widerstandslöten
Da will ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben!

Ich würde auch 6mm2 Silikonleitung von Nessel empfehlen.
Die ist sehr preiswert und sehr flexibel.

Die Stecksysteme von Multi-Contact sind auch sehr empfehlenswert.

Volkers leichte Kritik an den CEE Buchsen kann ich aus Erfahrung nicht ganz teilen. Das sind die gleichen Buchsen, wie in den Ladesteckern der aktuellen Elektrofahrzeuge.
Da wird stundenlang mit über 60A geladen.
Da sind die Lötsekunden mit 100A kein Problem.
Mir wird auch nur die Leitung ein bisschen warm und nicht die Stecker.

Gruß
Uwe
gartenbahn - 13.03.13 16:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Ich habe nun meine Platine mit einer 40Watt Glühlampe getestet, alles funktioniert toll, nun gehts an den Zusammen- und Einbau ins Gehäuse.
Doch eine Frage habe ich noch:
Warum surrt es, wenn Strom fliesst (50 Herzt surren, nicht summen), wenn aber das Regelpoti ganz offen ist, dann ist nichts hörbar. Am Dimmpoti habe ich nicht gemacht, das steht etwa in der Hälfte des Regelbereichs. Ist das normal?

Kann die Schraube vom Trafo noch an die Erdung angeschlossen werden?

Gruss und Dank für eure Antworten.
Edy
volkerS - 13.03.13 19:21
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Edy,
da es sich um einen Phasenanschnittsdimmer handelt schaltet dieser bei etwa halber Potistellung in der Spannungsspitze, dann gibt es einen sehr steilen Stromanstieg. Diesen glättet die Drossel mit den Entstörkondensatoren. Leider verursacht dabei die Wicklung der Entstörspule das Geräusch. Etwas Schmelzkleber auf die Wicklung der Entstörspule dämpft. Du kannst den Gewindebolzen mit der Erdungslötöse der Netzbuchse verbinden. Ist aber nicht erforderlich, da der Ringkerntrafo durch seinen Aufbau die Anforderungen der sicheren Trennung erfüllt.
Volker
Kolbenfresser - 16.03.13 16:51
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo


Uwe hat ja eine Lötunterlage aus verzinktem Stahlblech vorgeschlagen, diese ist nun auch fertig geworden. Leider ist mein Bucheholzbrett nicht ganz plan gewesen, deshalb muss später noch ein neues Brett genommen werden. Das Blech habe ich mit Holzleim aufgeklebt.

Meine 10mm² Leitung hat eine Drahtstärke von 0,11mm und ist schön flexibel.
Da ich für das Lötgerät leider zu wenige Stecker gekauft hatte und jeder Anbieter andere Bohrungsdurchmesser hat, habe ich mir selbst welche hergestellt! Das schlitzen wurde auf der Kreissäge gemacht.


Gruß

Roland

Lötbrett (Kolbenfresser)




Litze (Kolbenfresser)



Stecker (Kolbenfresser)

fspg2 - 17.03.13 11:20
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Roland,

Zitat:
Das Blech habe ich mit Holzleim aufgeklebt.


Warum hast Du das Blech auf ein Buchenholzbrett geklebt? Ich wasche nach dem Löten die verzinkte Platte unter Wasser ab, um die Lötwasser-Rückstände zu entfernen.

Als Unterlage verwende ich eine lose 5mm MDF-Platte. Sie wird beidseitig verwendet und landet irgendwann einmal im Müll und wird durch eine Neue ausgetauscht.

@Alle
Ich finde es toll, dass mal wieder eine gemeinsame Aktion hier im Forum läuft. Ich bin gespannt auf Eure Ergebnisse Winke
Kolbenfresser - 17.03.13 13:06
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Frithjof


Im Flugzeugbau nennt man es, glaube ich, Heling!??
Da ich mir einen Rahmen für einen Tankwagen bauen möchte, muss die Unterlage Plan sein, damit der Rahmen auch gerade wird und nicht verwunden.

Abwischen ist immer noch möglich, meine Bauteile sind eher klein.
Ich habe beim fixieren der Türe weitere Vorteile des Widerstandlötens gesehen! Die Bauteile konnte ich mit Kreppband festkleben, da ich ja nur punktuell löte. Als weiteres werde ich mir einen Anschlag und eine Fixiernadel aus VA mit Magneten bauen um die Bauteile leichter ausrichten zu können.


Gruß

Roland
Kpt. Blaubaer - 18.03.13 16:33
Titel: Re: Widerstandslöten
Kolbenfresser hat folgendes geschrieben::

Im Flugzeugbau nennt man es, glaube ich, Heling!??

Hallo Roland,
Helling kommt eigentlich aus dem Schiffbau.
http://de.wikipedia.org/wiki/Helling

Gruß
Kpt. Blaubär
Kolbenfresser - 18.03.13 18:28
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Blaubär


Vielen Dank für die Richtigstellung und schreibweise!!

Auf jeden Fall hat es mit der richtigen Ausrichtung der Bauteile zu tun!!



Gruß

Roland
LGB Harry - 21.03.13 17:13
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
nach 2 Wochen Bettruhe hab ich auch heute mein Gerät soweit
zusammen dass ich den Lampentest machen konnte.

Zuerst nochmals vielen Dank alle die Mitgearbeitet haben.

Ich hätte zum Widerstandslöten aber noch ein paar Fragen.
Wie Lötet man den Richtig ?
Welche Vorbereitungen muß ich treffen ?
bzw. welches Material benötige ich noch dazu Flußmittel oder oder ?

Kann mir vielleich jemand das auch mal zeigen in der nähe
von Stuttgart ?

Viele Grüße aus Kornwestheim
Harald
gartenbahn - 21.03.13 19:35
Titel: Re: Widerstandslöten
Hy, ich bin nun am Einbau der Komponenten in das Gehäuse. Heute habe ich die Anschlüsse hergestellt und gelötet, gar nicht so einfach mit diesen sperrigen Drähten. Demnächst wird das Gehäuse noch vervollständigt. Fotos in meiner Galerie.
http://www.buntbahn.de/fotos/showgallery.php?cat=8963&ppuser=2597
volkerS - 21.03.13 22:55
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Gartenbahn,
habe mir die Bilder angesehen. Die Buchse mit dem zerfletterten Glasgewebeschlauch sieht nicht so toll aus. Hast du da die Drähte des Trafos gekürzt? Die Lötstelle erscheint mir so, als ob die Lackisolierung nicht entfernt wurde und damit die Lötstelle sehr schleckt kontaktiert ist. Die andere Buchse sieht top aus. Du solltest diese Buchse abschneiden, die einzelnen Drähte der Wicklung mit Schleifpapier vom Lack befreien und ohne Lötzinn in die Buchse einfädeln. Dann die Buchse, nicht die Wicklungsdrähte, mit einem Lötkolben (mind. 100W) erwärmen und am Übergang Buchse - Wicklung Lötzinn dranhalten. Sobald die Buchse heiß genug ist, schmilzt das Lötzinn und wird in die Buchse gezogen. Solang Zinn nachführen bis die Buchse voll ist und sich ein Kegel ausbildet. Noch ca. 5 sec weiter erwärmen und dann die Lötstelle erschütterungsfrei abkühlen lassen.
Volker
gartenbahn - 21.03.13 23:36
Titel: Re: Widerstandslöten
Ich musste kürzen, ja das ist richtig. Ich habe dann die einzelnen Drähte vom Lack befreit mit Nadelfeile und Schleifpapier. Sie liegen fest verlötet in der Kupplung. Wenn du meinst, mache ich mir nochmals die Mühe und isoliere nochmals ab. Übrigens, gibt es da ausser dem Schleifpapier noch eine andere Möglichkeit den Lack zu entfernen (Verdünner, Nitro, etc???), das ginge vielleicht etwas einfacher.
Gruss Edy
volkerS - 22.03.13 06:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Gartenbahn,
Kupferlackdrähte von ihrer Isolation zu befreien ist so mit das Besch... was es gibt. Vor allem bei Qualität. Dieser Lack muß bis 200°C stabil sein. Man kann versuchen, den Draht an der Spitze mit einer gut verzinnten Lötkolbenspitze zu erwärmen. Dies geht aber nur mit einem Kolben mit mehr als 100W, besser mehr. Sonst entzieht der Wicklungsdraht nur die Wärme und verteilt sie , aber die Temperatur bleibt niedrig. Nie eine offene Flamme. Da leidet das Kupfer. Wenn du glücklicher Besitzer einer Heißluftpistole mit Löffelsieb bist, dann nimm diese. Volle Leistung und wenn die Arbeitstemperatur erreicht ist, die Drahtenden von der Seite in den Löffel einschieben.
Volker
Johannes - 22.03.13 12:55
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo "Löter",

mein Bausatz funktioniert auch "schon". Leider war aber noch keine Zeit übrig um den Zusammenbau zu realisieren. Vielen Dank für die Mühen der Beteiligten!
Hier ist noch eine Alternative zu den genannten Steckverbindern:
http://www.daims-kabelshop.de/epages/63697912.sf/de_DE/?ViewAction=View&ObjectID=29637098&Page=7

mfG

Hannes
4heiner - 22.03.13 17:36
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Harald,
so geht´s flott von der Hand:
Aufzählung beide Teile blankmachen,
Aufzählung beide Teile fixieren, z.B. mit Wäscheklammer/Metallklammer oder Lötpinzette,
Aufzählung etwas Lötwasser drangeben, das kriecht in jeden Spalt,
Aufzählung Energie! und zwar z.B Regler in Mittelstellung, 3 Sekunden heizen - Lötwasser beginnt zu verdampfen, wieder 3 Sekunden heizen, mit Lötdraht kurz an die Lötstelle tippen, ob´s schon fließt, sonst wiederholen (man braucht ungeheuer WENIG Zinn),
Aufzählung abkühlen lassen und sich freuen.
Wo der Regler steht musst du ausprobieren. Mit voller Pulle kannst Du sogar kleinere Teile hartlöten, d.h. es entsteht eine Temperatur jenseits von 650°. Das bedeutet aber auch, dass kleine Ms-Teile regelrecht zerschmelzen bei zuviel Power.
Viel Erfolg wünscht
4Heiner Winke
Helmut Schmidt - 22.03.13 21:17
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Löter,

Wenn ihr S39 als Flußmittel verwendet gibt es auch keine Probleme mit etwaiger Korrosion.

S39 ist mein bevorzugtes Flussmittel seit Jahrzehnten für Stahl, Buntmetall und selbst Edelstahl und demnächst selbst beim Widerstandslöten.
dampfklaus - 23.03.13 16:47
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

mit wachsendem Interesse lese ich Eure Berichte. Wie das Lötgerät auszusehen hat weiß ich nun, nur kann mir bitte einer von Euch mal ein Werkstück zeigen, daß er "Widerstands-Gelötet" hat???
Für ein paar Bilder währe ich Euch sehr dankbar.

Mit freundlichem Gruß

Klaus
Bust - 23.03.13 16:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Moin Klaus,
da findest du jetzt schon, obwohl die meisten aus dieser Aktion noch garnicht richtig losgelegt haben, einige schöne Beispiele! Zum Beispiel hier http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?p=292201#292201 von Frithjof inklusive Vergleichsvideo.

Ansonsten auch von mir nochmal besten Dank an Volker und Uwe!

Gruß, Bastian
fspg2 - 24.03.13 07:19
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Klaus,

im Beitrag vom 30.09.2012 und 13.10.2013 gibt es noch weitere Beispiele, die ich mit dem Widerstandslötgerät schnell und sauber zusammengelötet habe.
Wie gesagt, ich möchte nicht mehr OHNE Winke
dampfklaus - 24.03.13 09:42
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Bastian und Frithjof,

vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Die Lötnähte sehen ja wirklich super aus ( auf Neudeutsch "geil") so schön kann man mit einem Lötkolben nicht löten.
Mein Bekannter und ich, wir werden uns auch so ein Gerät basteln und zu gegebener Zeit darüber berichten.
Bis dahin verfolgen wir Eure Berichte mit sehr großem Interesse, die sind ja spannender wie der beste Krimi.

Viele Grüße aus Hilden

Klaus
Max - 28.03.13 20:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen

Nun habe ich mein Gerät auch zusammen und Einsatzbereit.
Der Test der Platine war zuerst nicht erfolgreich, doch dank Volkers Hilfe konnte ich den Übeltäter schnell ausfindig machen. Es war der Fussschalter.
Nun wie das so ist, man interessiert sich für ein Projekt/Angebot hier im Forum und macht mit. Ging mir eben auch so und ich dachte, ja, ich setze das mal zusammen und irgendwann wird sich schon ein Verwendungszweck ergeben.
Heute gegen Abend nun hat sich doch bereits in H0 der erste Verwendungszweck ergeben, ich konnte 2mm Ablaufrohre mit Briden versehen und dann die Rohre miteinander verlöten. Zuerst mit der Lötstation probiert > kein Erfolg, dann den Widerstandslöter hervorgekrammt, ein paar Sekunden die Elektrode draufgehalten und wunderbar verband sich das Lötzinn Große Zustimmung
Jedenfalls bleibt nun der Widerstandslöter als "feste Grösse" auf meinem Werkbank.

Danke allen Forumisti, die geplant, organisiert, fotografiert und Hilfe geleistet haben.

Schöne Tage und Gruss
Max
volkerS - 29.03.13 10:29
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,
hier werden leider immer wieder 2 Begriffe vermischt. Fußschalter - Fußtaster.
Es gibt beides. Sehen auch noch gleich aus, aber unterschiedliche Funktion.
Fußschalter: Gerät beim ersten "Tritt" ein, Gerät beim zweiten "Tritt" aus. Die Gefahr, vergisst man den zweiten Tritt, gibts einen tollen Brandfleck/Lichtbogen, wenn die Elektrode den andern Pol berührt.
Fußtaster: Gerät nur so lange eingeschaltet, wie der Taster getreten wird. Beim Widerstandslöter wird der Fußtaster verwendet.
Volker
Helmut Schmidt - 29.03.13 23:49
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,

so ich habe mein Widerstandslötgerät auch fertig.


Mein Widerstandslötgerät. In Front- und Boden-Platte schauen nur Kunststoffschrauben nach außen.Zur leichteren Einstellung habe ich die Zahlen von 1 bis 10 graviert.


Das Innenleben von meinem Widerstandslötgerät.Die Kontakte sind einer 36A Drehstromsteckdose entnommen und mit Abstandsbolzen zurückgesetzt montiert.

Dank besonders an Uwe, Volker und Leo für die Unterstützung der Aktion.

Jetzt muss ich nur noch die eigentlich Werkzeuge bauen.
brummel - 01.04.13 18:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo an die frohe Lötgemeinschaft, im Speziellen an Uwe, Volker und Helmut!

Habe die Osterfeiertage genützt um das Lötgerät in Angriff zu nehmen. Da mir noch ein paar Teile fehlen, die ich von Reichelt im Laufe der Woche zu bekommen hoffe, kann ich die Platine und somit das Gerät erst nächstes Wochenende fertigstellen und dann auch ein paar Fotos einstellen.
Eines aber vorweg:
Dank Eurer Fotos und Beschreibungen war es auch für einen in Elektroangelegenheiten quasi Analphabeten wie mich kein gröberes Problem.
3 Fragen sind für mich allerdings noch offen. Bitte kein Höllengelächter, falls die Fragen absolute Banalitäten für den Kenner berühren.
1) Dient der Trimmer (R5) irgendeiner Feineinstellung - nimmt man die dann beim Probelauf mit Glühbirne vor oder gibts dazu ein anderes Geheimnis?
2) Auf Volkers Fotos hat er die Achse des Trafos offensichtlich geerdet - bei den anderen Fotos gibts nichts grün-gelbes??? Was ist zweckmäßig?
3) Nun die laienmäßigste Frage (oder vielleicht doch nicht) (War schon versucht, um Peinlichkeiten zu vermeiden, das als PN zu fragen, aber vielleicht interessiert es auch wen anderen).
Wenn ich Uwes Trafo so anschaue, war der ja mit den verschiedenen Auslässen ursprünglich für eine Stufenschaltung gedacht...
also schwarz 0V, braun 230V, blau 276V, grün 345V, orange 460V, und violett 690V.
Auf allen Fotos wird nun schwarz und braun angeschlossen und der Rest isoliert und stillgelegt.
Jetzt meine Frage - wieso wird nicht schwarz und Violett angeschlossen und dann die gesamte Bandbreite mit dem Potentiometer abgegriffen sondern schwarz und braun mit quasi der geringsten Differenz?
Liebe Grüße und nochmals Danke für die perfekte Vorbereitung (mit dem tollen Fotomaterial, wo man sogar die Punkterln auf den Bausteinen sieht und so praktisch nichts falsch machen kann) und nachträgliche Ostergrüße aus Wien
Brummel
uwer - 01.04.13 19:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Brummel,

zu 1: der Trimmer dient nur zur Feinjustierung der minimalen Leistung, es geht auch ohne.
zu 2: die separate Erdung des Trafos ist unnötig, da die Trafobefestigung isoliert eingegossen ist.
zu 3: Anschluss schwarz/braun ergibt 3V sekundär, schwarz/violett ergibt 1V sekundär, da für 3V bei 690V Eingangsspannung berechnet. Mit der Phasenanschnitt Elektronik braucht man nur schwarz/braun.

Die anderen Leitungen am besten kürzen und gut isolieren, da dort entsprechend hohe Spannungen anliegen.

Auf Helmuts Bild ist auch sehr gut der 10 Ohm Widerstand zwischen den Steckbuchsen zu sehen. Der ist dringend notwendig, also nicht vergessen!!!

Übrigens gibt es bei meinem Entwurf keinen Lichtbogen/Brandfleck, wenn man vergisst den Taster loszulassen, beim wegnehmen der Elektrode.

Gruß
Uwe
volkerS - 01.04.13 20:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Brummel,
sehe gerade, Uwe hat schon geantwortet. Die Erdung des Gewindebolzens ist für den Trafo nicht erforderlich. Aber, das Gehäuse erfüllt die Anforderungen der Schutzisolierung, jedoch durchdringen die Schraube des Trafos und der Schutzkontakt im Netzanschluß diese Isolierung. Das Gerät, das die Erdung zeigt ist nicht für mich, deshalb habe ich aus Gründen der Produktsicherheit/-haftung geerdet. Übrigens wäre die Verwendung einer Polyamidschraube in Deutschland unzulässig, da sie vom Nutzer gegen eine metallene getauscht werden könnte.
Und wenn durch mangelhafte Isolierung und Befestigung der nicht beschalteten Primärlitzen eine den Bolzen berühren sollte, dann könnten an der Schraube im Boden bis zu 690V anliegen.
Volker
brummel - 01.04.13 20:22
Titel: Re: Widerstandslöten
Herzlichen Dank für Eure prompten Antworten!
Jetzt heisst es nur warten auf die letzten paar Teile und dann kanns losgehen.
PS: Zusatzfrage an Uwe:
Gibts irgenwelche nähere Fortschritte in Bezug auf Lötpinzette? Hat sich Dein Modell mit Schichtenaufbau bewährt???
Schönen Abend noch
Brummel
MartinS - 02.04.13 20:52
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen

Auch ich habe mein Lötgerät fertiggestellt:
Widerstandslötgerät (MartinS)


Hätte mir jemand vielleicht noch einen Tipp für eine Klemme für den Gegenpol?
brummel - 02.04.13 21:16
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Martin!
Was ist mit normalen Metall-Leimklemmen aus jedem x-beliebigen 1€-Shop, bei denen du den Gummi abziehst(geht ganz leicht) und mit Schraube und Ringkabelschuhen den Draht befestigst? Oder eine Blechplatte, wie auf einigen Bildern zu sehen.
z.B.
Brummel

4heiner - 03.04.13 11:50
Titel: Re: Widerstandslöten
Hi Brummel,
Du meinst das so:


Die Klemme kann man auch gleich ans Werkstück usw applizieren.
Klaro, dass alle metallischen Flächen schön blank sein sollen.
klemmende Grüße
vom
4Heiner
brummel - 03.04.13 12:24
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Heiner!
Eher so wie auf dem Bild ganz am Anfang des gesamten Themas "Widerstandslöten" oder in der Fotogalerie von LeoRHB, da gibts auch einige Bilder "geklemmt"
Brummel
dampfklaus - 08.04.13 14:15
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

Ihr habt mich mich Euren Beiträgen so angesteckt, dass ich meinem Freund Friedhelm (Elektro.-Ing) sofort davon berichten mußte. Er ist auch ein Jäger und Sammler, genau wie ich, und hatte auch gleich die Idee. Ein ausgebauter Trafo aus einer Mikrowelle, wurde aufgeschnitten und mit einer 6 mm² Kupferwicklung versehen, das war Schmiedearbeit, aber es hat geklappt. Die Wicklung wurde isoliert und der Trafokern mit einem Spannband fixiert.
Trafo_2 (dampfklaus)

Ein altes Elektro-Schweißkabel wurde aufgedröselt und daraus zwei Kupfer-Leitungen mit je 6 mm² Querschnit geflochten.
Kabel_3 (dampfklaus)

Die Enden wurden mit Bindedraht zusammen bebunden und weich verlötet. Eine Phasenanschnitts-Steuerung, sowie ein Pontentiometer hatte Freund Friedhelm auch noch in seinem Fundus.
Kohlehalter_5 (dampfklaus)

Den Kohlehalter, für eine Kohle-Elektrode mit D=5 mm, durfte ich dann selber herstellen. Er wird mit einer Überwurfmutter an der Kupferleitung angeschlossen. Die Kohleelektrode wird vorn mittels einem 6° Konus geklemmt.
Einbau_in_ein_Geh_use_8 (dampfklaus)

Ein Gehäuse aus 10 mm Sperrholz wurde zusammen geleimt und damit die Zuleitung und die Kabel nicht separat gelagert werden müßen, habe ich das Gehäuse so groß gewählt, daß diese Teile auch darin Platz finden.
Alles_in_einem_Geh_use_10 (dampfklaus)

Der Trafo und die Phasenanschnittsteuerung werden mit einem Deckel abgedeckt und das Fach für die Kabel wird mit einem Schieber verschloßen.
komplett_11 (dampfklaus)

R_ckansicht_mit_Steckdose_9 (dampfklaus)

Damit das Anschlußkabel nicht an dem Gehäuse baumelt, wurde es auch in das Kabelfach verfrachtet und das Gehäuse hinten mit einer Steckdose, von einem alten Staubsauger, versehen.
Nun kann die Widerstandslöterei losgehen, bis es jedoch soweit ist, warten noch ein paar andere Baustellen und deshalb muß die Vorrichtung erstmal im Regal auf den ersten Einsatz warten.
warten_auf_den_ersten_Einsatz_12 (dampfklaus)

Sobald ich die richtigen Kleinteile zum Löten habe, werde ich berichten wie gut oder schlecht man mit dem Widerstandslöter weich löten kann.
Eine Frage hab ich noch, hat einer von Euch schon mit dem Gerät "Hart-Glötet"???????????

Viele Grüße aus Hilden
Klaus
4heiner - 08.04.13 16:45
Titel: Re: Widerstandslöten
Zitat:
Eine Frage hab ich noch, hat einer von Euch schon mit dem Gerät "Hart-Glötet"???????????

Hallo,
ja, habe ich: siehe mein Betrag vom 22.3.13:
"Mit voller Pulle kannst Du sogar kleinere Teile hartlöten, d.h. es entsteht eine Temperatur jenseits von 650°. Das bedeutet aber auch, dass kleine Ms-Teile regelrecht zerschmelzen bei zuviel Power."
Grüße
4Heiner
dampfklaus - 08.04.13 17:39
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo 4Heiner,

trotz Kellerverbot habe ich mich doch in den Keller verkrümelt, mir juckte es in den Fingern, denn ich wollte doch auch mal ausprobieren, wie das Gerät funktioniert.
Also, ich kann Deinen Aussagen nur voll zustimmen. Meine Lötversuche haben ergeben:
a) mit Weichlotpaste die spritzt und versaut die Lötstelle aber die Lötnaht hält. Vielleicht auch zuviel Wärme am Anfang und zu viel Paste. Muß man noch optimieren.

b) mit Lötzinn geht sehr gut, nur die Zinnmgröße habe ich noch nicht im Griff.

c) hart Löten geht auch, Versuch an zwei Messingstäben 2 x 5 mm sehr gutes Ergebnis, besser als mit der Flamme. Selbst 1mm Messingbleche 4x5mm ließen sich gut hart löten.

Gruß
Klaus
volkerS - 08.04.13 18:50
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Klaus,
nur gut, dass weder Uwe noch ich an deiner "Bastelei" beteiligt waren.
1. Holzgehäuse haben bei Schaltungen, die am Netz betrieben werden, nichts verloren. Die Kontakte des Netzschalters sind blank und bei geöffnetem Schuber zugänglich.
2. Der Trafo, wenn er aufgeschnitten wurde, kann die Leistung nicht mehr liefern, veränderter Luftspalt. Da hilft auch kein Spannbügel.
3. Aus Sicherheitsgründen sollte immer eine zurücksetzende Temperatursicherung in der Primärwicklung eingebaut sein.
4. Die Sekundärwicklung ist zu dünn. Der Orginaltrafo des Widerstandslöters hat 17,5qmm. Die Stromdichte einer Wicklung im Trafo wird mit 3A/qmm dimensioniert.
Deine Wicklung ist also nur für 18A geeignet (Orginaltrafo 50A).
5. Herkömmliche Dimmer sind ungeeignet. Wenn nicht exact gleiche Verhältnisse bei der positiven und negativen Halbwelle vorliegen, dann gerät der Trafokern in Sättigung und kann nicht die erforderliche Leistung übertragen. Dies merkt man schnell an unzulässiger Erwärmung.
6. Blanke Zuleitungen zum Lötkolben? Was, wenn sie sich berühren?
Volker
4heiner - 08.04.13 23:33
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Klaus,
Zitat:
mit Lötzinn geht sehr gut, nur die Zinnmgröße habe ich noch nicht im Griff.

Mein Erfahrungswert ist so:
> Teile etwas blank machen,
> wenig Lötwasser
> Richtwert: für einen Spalt von ca. 20mm Länge reichen ca. 6mm Lötdraht 0,5mm,
Das Zinn fließt immer zur heißesten Stelle, man kann also mit dem Lötgriffel regelrecht das Zinn an die gewünschte Stelle treiben.
> Die Temperatur muss man ausprobieren (Bei mir ist die Mittelstellung recht für 0,5-Ms-Bleche)
Wünsche wohl gelötet zu haben!
Grüße
vom 4Heiner Winke
dampfklaus - 10.04.13 11:29
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

zuerst muß ich mich berichtigen, denn:
- die neue Wicklung in dem aufgeschnittenen Trafo ist nicht 6 mm² sondern 6mm im Durchmesser,(entspr. 28 mm²) das gilt auch für die zwei geflochtenen Kupferleitungen.

- die zwei geflochtenen Kupferleitungen sind mit Glasfasergewebe umwickelt(Wärmeschutz) und anschließend mit einem stabilen Stoffüberzug versehen worden (siehe 5. Bild).

- über dem Schalter und dem Potentiometer wird noch ein Stromanzeigegerät eingebaut damit sind die blanken Verbindungen verdeckt.

Warum ein Holzgehäuse für diesen Zweck nicht geeignet sein soll ist mir nicht verständlich, wenn man es nicht gerade ins Wasser taucht. Aber das macht man ja auch nicht mit einem Föhn.

Mein Trafo bringt ca. 200 A und wird auch nicht warm bei längerer Belastung. Er ist für meine Bedürfnisse ausreichend.

Es gibt eben immer mehrere Möglichkeiten ein technisches Problem zu lösen, bezüglich der Arbeitssicherheit mache ich mir keine Sorgen, da ich ja nur alleine mit dem Gerät arbeite.
Ich sehe eine viel größere Gefahrenquelle darin, das wenn bei voller Leistung die beiden Kabel zusammen kommen, dann raucht es richtig.

Gruß
Klaus
Kolbenfresser - 10.04.13 16:37
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Klaus


Ein mächtiges Gerät!!
Ich vermute mal du hast damit 1000 Watt zur verfügung,damit muss man umgehen lernen!!
Bitte berichte weiter darüber!



Gruß

Roland
volkerS - 11.04.13 23:13
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Klaus,
Holz ist deshalb unzulässig, weil es auch Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann und dann isolationsmäßig nicht mehr die Anforderungen nach VDE erfüllt.
Der Orginaltrafo bringt übrigens, wie ich schon schrieb, über 300A, gemessen mit einem Zangenamperemeter.
Volker
brummel - 13.04.13 12:26
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo!
Gerät ist fertig und auch schon getestet.
Funktioniert bestens, allerdings muß ich mich erst an die Feinheiten gewöhnen.
Und zum Bildbeweis:
Erst das obligate Innenleben mit einem etwas angesengtem Gewebeschlauch bei einer Trafobuchse:

Innenleben Widerstandslötgerät (brummel)


Dann die Vorderseite:

Front (brummel)


und der Arbeitsplatz (am Bild noch jungfräulich):

Arbeitsplatz (brummel)

Widerstandslötgerät (brummel)
.

Nochmals herzlichen Dank an Eure Vorleistungen und Hilfestellungen.

PS: Das Gerät hat schon weitere Begehrlichkeiten hervorgerufen - ein Freund hätte auch gerne sowas....

Falls es noch einen Trafo, eine Platine und eventuell ein Drehteil gibt (eventuell gleich Platine mit Teilesatz von Volker) - ich hätte schon einen fixen Abnehmer. (eventuelle Nachrichten bitte per PN an mich)

Nochmals Danke
Brummel
Leo RHB - 13.04.13 19:33
Titel: Re: Widerstandslöten
Guten Abend Widerstandslöter

Falls noch genug Interesse ist an Drehteile werde ich wieder eine Serie Herstellen lass, bitte bei Interesse ein PN.

MFG

Leo RhB
Nordlicht - 13.04.13 21:36
Titel: Re: Widerstandslöten
Moin Moin zusammen,

ich habe die ganze Zeit still mitgelesen und kann meine Begeisterung nach den ganzen tollen Berichten fast nicht in Worte fassen.

Mich hat der Virus Wiederstandslöten jetzt auch voll erfasst und ich möchte mich der Frage/Aussage und dem Wunsch von Brummel anschließen und mich als starker Interessent für die Teile zum Bau des Gerätes outen. Verlegen
Ich würde mich freuen, wenn ich bei Fertigung der entsprechenden Teile mit berücksichtigt werde.

Vielen Dank
und allen einen hoffentlich sonnigen Sonntag

Gruß aus Hamburg
vom Nordlicht
4heiner - 14.04.13 11:08
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
mit dem Widerstandlöten kommt auch meine alte Lötbank wiedr zu Ehren:

Eine Beschreibung des Teils findet sich hier:
http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?p=257795&highlight=#257795
Widerstandsfähige Grüße
vom 4Heiner
LBQ-Fan - 14.04.13 15:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Moin, Moin zusammen!
Mein Gerät ist jetzt auch zusammengebaut und funktioniert dank Volkers Hilfe im Probebetrieb. Jetzt noch die Drehteile von Leo und ich kann es testen.

BBF Widerstandslötgerät (LBQ-Fan)



BBF Widerstandslötgerät (LBQ-Fan)


Im Eisenbahnmagazin habe ich einen Bericht von Markus Klünder gefunden.
Allerdings schon im April 1996.
Ein schönen Sonntag
Horst
schienenbauer - 15.04.13 22:31
Titel: Re: Widerstandslöten
Ich habe mich auch entschieden ein Lötgerät zu bauen. Unter einem Link am Anfang des Treads findet man ein elektrisches Schema. Jedoch habe ich das Gefühl das die meisten Geräte optimiert sind, beispielsweise mit der Erweiterung eines Potentiometer. Hat jemand ein komplettes/erweitertes Schema für ein solches Gerät?
Gruss Andreas
volkerS - 15.04.13 23:41
Titel: Re: Widerstandslöten
Andreas.
du hast eine PN.
Volker
border - 21.04.13 11:01
Titel: Re: Widerstandslöten
Es freut mich, das es hier sehr gut vorangegangen ist. Jeder hat sich, mit kleineren Unterschiede, sein Widerstandslötgerät zusammengestellt.
Da sieht man mal, was aus einer Gemeinschaft (Forum) alles entstehen kann.
Gruß
border
dampfklaus - 23.04.13 21:38
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

heute habe ich meinen Freund Friedhelm besucht und folgende Bilder von seinem Widerstanslötgerät bekommen, die Euch zeigen soll.

DSC01691 (dampfklaus)

Widerstands-Lötvorrichtung von Friedhelm Bild 1

DSC01712 (dampfklaus)

dampfklaus - 23.04.13 21:59
Titel: Re: Widerstandslöten
Entschuldigung ich hatte auf den falschen Knopf gedrückt, hier geht es weiter;
Der Trafo bring bei 3,85 Volt 300 Ampere.

DSC01693 (dampfklaus)

Bild 2

DSC01694 (dampfklaus)


Der Fußschalter, ist noch nicht ganz fertig, es fehlt noch ein Faltenbalg, um die Mechanik zu schützen. Aber man kann damit sehr feinfühlig die Strommenge einstellen. Sobald der Fußschalter in der oberen Position ist, wird der Trafo, über einen Mikroschalter, abgeschaltet.
Bei dem Lötversuch mit einer 8 mm Kohle-Elektrode konnten wir zwei 2 mm dicke Messingbleche hart verlöten. Dieser Versuch dauerte ca. eine halbe Minute und der Trafo war danach nicht fühlbar warm geworden.
Es Sicherheitsgründen hat Friedhelm dieses Teil eingebaut

DSC01714 (dampfklaus)

Preisfrage: Wer weiß was das für ein Elektro-Teil ist?????

Viele Grüße aus Hilden und frohes Löten

Friedhelm und Klaus
volkerS - 24.04.13 14:54
Titel: Re: Widerstandslöten
Selbstrückstellende Temperatursicherung
(typischerweise 10A)
dampfklaus - 26.04.13 13:18
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,

als Elektromeister hast Du natürlich Vorteile, ja Du hast das Teil richtig erkannt.
Herzlichen Glückwunsch.

Klaus
volkerS - 26.04.13 14:52
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Klaus,
nach den Bildern regelt Friedhelm die Leistung über das Pedal. Ich hoffe nicht mit einem herkömmlichen Dimmer. Da liegt der Poti nämlich direkt an der Netzspannung. Da ist zwingend eine isolierende Umhüllung für das Poti erforderlich und ein "Diodenstecker" hat als Steckverbindung absolut nichts in der Schaltung zu suchen, da diese nur für max. 30V zulässig sind. Solange er nur selbst mit dem Gerät arbeitet zahlt halt bei einem Unfall keine Versicherung. Wenn aber ein anderer dadurch einen Unfall hat, wirds teuer.
Produkthaftung gilt auch für Privatpersonen, die ein selbst gebautes Gerät anderen zur Nutzung zugänglich machen.
Volker
dampfklaus - 26.04.13 20:15
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker,
Deine Einwände sind völlig richtig und wir werden diese Unfallschwerpunkte beseitigen.
Wir bedanken uns bei Dir, Uwe und allen die zu diesem Thema etwas beigetragen
für diese sehr interessante Anregung.

Viele Grüße aus Hilden

Klaus
dampfklaus - 08.05.13 20:32
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

bei unseren Versuchen eine Hartlötung durchzuführen, haben wir sehr schnell festgestellt, daß der Griff des Löthalters sich stark erwärmte, wir hatten mit einer
8 mm Kohle-Elektrode gelötet.
Um dies zu vermeiden, haben wir den Löthalter mit einer Kühlvorrichtung versehen
und nun ist die Wärme an dem Löthalter erträglich.
Außerdem haben wir haben wir uns Klemmvorrichtungen für 5 , 7 + 8 mm Kohleelektroden gefertigt, um diese schnell wechseln zu können.
Siehe Foto:
Widerstands-L_thalter_mit_K_hlvorrichtung (dampfklaus)

In der Hoffnung Euch eine Lösung vorgeschlagen zu haben, um den Griff des Löthalters nicht zu warm werden zu lassen, verbleibe ich

Klaus
einser - 07.06.13 18:18
Titel: Re: Widerstandslöten
Liebe Widerstandslöteinrichtungsbauer,
nachdem ich nun diesen ganzen Vorgang durchgearbeitet habe, weil ich die V 100 DR in Spur 1 für mein Klützprojekt löten will, stelle ich fest, daß wer zu
spät liest, ist sehr im Nachteil. Es gibt wohl keine Möglichkeit mehr, noch einen "herumliegenden" Trafo und die entsprechende Schaltung zu erwerben - ?
Grüße vom Einser
4heiner - 09.06.13 18:13
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
Neues zum Lötpinzettengebrauch
Es gibt Fälle, bei denen man mit der Lötpinzette sehr kleine Teile festhalten UND (hart-)verlöten möchte. Da ist zuviel Power nicht gut, denn das unschuldige kleine Ms-Teil verbrennt ob solch großer Energiezufuhr.
Man kann das dann so machen: einen Pol mit der Klemme (die andere, die man sonst zusammen mit dem Kohlegriffel benutzt) an das Werkstück anlegen, den anderen Pol mit einem der Kabel der Lötpinzette (egal welches) verbinden. Dann kann man mit der Pinzette das Teil festhalten, und der Strom fließt dann durch die Pinzette > Bauteil >Bauteil> "Masse"-Klemme. Dabei entsteht zwischen den Bauteilen erwünschter Weise der größte Widerstand also die größte Hitze. Das kleine Teil wird dabei nicht verbrennen.
Erhitzte Grüße
vom
4Heiner
Tannheim - 11.07.13 16:57
Titel: Re: Widerstandslöten
Liebe Buntbahner - speziell Ihr Widerstandslöter

Als ich Eure Seite zum letzten Mal besucht habe (Sommer 2012) hatte ich gerade den ersten Bestellungstermin für die Trafos verpasst. Ich habe dann meine Pläne für die Verwirklichung eines Widerstandschweissgeräts ad acta gelegt. Weil ich nun erneut vor einem Lötproblem stehe, bin ich per Zufall wieder auf Eure sehr informative und lebendige Seite gestossen und habe gesehen, dass es zumindest noch eine Folgebestellung gab.

Falls Uwe - glaube ich - je eine weitere Sammelbestellung macht, würde ich mich sehr gerne anschliessen. Alternativ wäre ich für die Zustellung des Schaltplans / Layouts für die elektronische Steuerung dankbar. Ich hatte vor Jahren ein Punktschweissgerät gebaut, in Anlehnung an die Geräte, die früher in der Uhrenindustrie verwendet wurden. Dabei habe ich einen 1/4 Farrad Kondensator aufgeladen die Ladung über eine Ampico-Elekrode (Kupferlegierung, die mir für diesen Zweck empfohlen wurde) auf die zu verbindenden Werkstücke entladen. Auf diese Weise können dünne Bleche sehr gut miteinander fixiert bzw. verschweisst werden. Ein grosses Problem war dabei die Schaltung des Sekundärkreises. Ich hatte es zunächst mit einem Triac sowie mit einem Quecksilberschalter versucht und hab schliesslich einen "Schütz" verwendet, bin aber damit nicht sehr glücklich.

Über Eure Hilfe / Zuschrift würde ich mich sehr freuen.

H. Chou / Schönenwerd
Ecthelion - 16.07.13 17:14
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo alle Zusammen!


Danke Uwe habe ich jetzt auch ein hochproffessionelles Widerstandslötgerät *freu*

Jetzt muss ich nurnoch damit umgehen lernen *g*


VG Jens
Falko - 16.07.13 20:16
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Buntbahner,

nach langer, langer beruflich bedingter Abwesenheit von Heim und Werkstatt bin ich endlich dazu gekommen die Platine zu bestücken. Jetzt fehlen mir noch ein paar Kabel und Stecker, dann kann's hoffentlich losgehen.

An der Stelle ganz herzlichen Dank an Uwe und Volker, die diese Aktion durchgeführt haben. Und an alle Buntbahner, die ihren Baufortschritt so gut dokumentiert haben, dass auch ein Elektroniklaie wie ich gut zurecht gekommen ist.

herzliche Grüße
uwer - 16.07.13 22:24
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Peter,

wenn Du noch ein paarTipps brauchst, dann melde dich bei mir.

Gruß
Uwe
Philipp1980 - 05.08.13 17:23
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo an alle Wiederstandlöter

Ich bin über ein anderes Forum auf das wiederstandslöten gekommen, und wollte mal nachfragen ob man für euren Bausatz des Wiederstandslötgerätes noch Teile bekommen kann, oder wo ich sie mir besorgen kann
Über eine Antwort würde ich mich freuen
MFG Philipp Standfuß
Benzollok - 10.08.13 23:25
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
mittlerweile ist auch mein Bausatz fertiggestellt. Ich wollte noch mal den Initiatoren danken und mein Gerät zeigen.

Widerstandslötgerät (Benzollok)






Zur Befestigung der 8mm² Steckbuchsen habe ich normale Kabelverschraubungen verwendet. In meinem Fall M16 und auf 11mm aufgebohrt.
Kabelverschraubung (Benzollok)









IMG_0376 (Benzollok)




Der Lötgriffel entstand aus "Bordmitteln" - einem Feilenheft und eine Messing Ermetoverschraubung. Der Elektrische Kontakt wird über Kupferlitze sichergestellt die aufgewickelt unter dem Schneidring mit beigelegt ist.




Lötgriffel (Benzollok)




Gruß Thomas
volkerS - 11.08.13 12:24
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,
da ja hier immer wieder die Frage nach den Spezialbauteilen (Trafo, Platine) gestellt wird, kurz folgende Information.
Ich habe noch einige Platinen und da ich von einem Kunden eine Anfrage für eine Sonderausführung habe werde ich wohl demnächst Trafos fertigen lassen. Preis 65,--Euro + Versand. Bei Interesse eine PN.
Volker
uwer - 11.08.13 13:33
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Thomas,

schön noch ein fertiges Lötgerät zu sehen.
Viel Erfolg bei der zukünftigen Löterei!

Wer jetzt noch kein Lötgerät hat, aber sich vielleicht doch eines bauen möchte, der sollte Volkers Angebot annehmen.
Es wird vermutlich für längere Zeit die letzte Chance sein.

Gruß
Uwe
Boris 2-12-4 - 11.08.13 15:39
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker!


Du hast von mir eine PN in Richtung Bestellung.

Grüße an die Gemeinde und

Glückliches Löten!!!

Boris Razz
Kolbenfresser - 11.08.13 19:10
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Thomas


Eine gute Idee, Kabelverschraubungen für die Anschlußbuchsen als Halter zu nehmen.
Deine Hilfsvorrichtungen sehen auch sehr interessant aus, ich vermute du hast Magnete als Fuß genommen.


Gruß

Roland
Benzollok - 12.08.13 09:35
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Uwe,

[schön noch ein fertiges Lötgerät zu sehen.
Viel Erfolg bei der zukünftigen Löterei! ]

Danke. Bin am Üben, werde mir aber jetzt erst mal ordentliches Lötwasser zulegen müßen.


Hallo Roland,

Die Füße der Hilfsvorrichtungen sind einfache Ferrit Magnete, Preislich gehen die anderen Magnete einfach durch die Decke, und die Haftkraft (auch auf dem relativ dünnen Blech) ist mehr als ausreichend. Im Katalog wird eine Nennhaltekraft von 220N beim Durchmesser d=50mm genannt.


Gruß Thomas
BR530001 - 13.08.13 19:54
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo zusammen,

ich möchte auch so ein Gerät haben. Bitte erklärt mir doch wie ich daran komme.
Wer verkauft was?

Gruß Michael
4heiner - 13.08.13 20:13
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Michael,
wenn Du DIESEN Fred genau liest, wird Dir eigentlich alles klar werden. Ausserdem gibts eine Suchfunktion.
A la bonheur!
Grüße
Egidius
Leo RHB - 13.08.13 21:45
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter

Ich möchte auch Bilder von meine Widerstandslöter zeigen.
Ich gebrauche keinen Fussschalter sondern einen Schalter im Lötkolben aber es ist auch möglich einen Fussschalter zu gebrauchen.

Gebaut auf Kundenwunsch:

IMG_2863 (Leo RHB)


Meine Widerstandsloter:

IMG_2875 (Leo RHB)


Lötkolben mit Schalter:

IMG_2877 (Leo RHB)


Mit Fussschalter:

IMG_2886 (Leo RHB)



MFG

Leo
akmain - 27.08.13 12:08
Titel: Re: Widerstandslöten erledigt, Gerät verkauft
Hallo Buntbahner,

ich bin auf der Suche nach Bearbeitungsmöglichkeiten für MDF zum Forum gestossen. Das Thema Widerstandslöten interessiert mich auch , ich will ein derartiges Gerät verkaufen, kaum gebraucht:
Hotip 202 mit 300 W,alles an Zubehör, gekauft in 1999 für >1000 DM, heute incl Werkzeugkoffer u Zubehör für € 200 zuzügl. Versand ~ € 10 oder Abholung,
bei Interesse bitte ich um eine PN, stelle dann Bilder ein.

Wünsche allen noch einen guten Arbeitstag
Wolfgang

erledigt, Gerät verkauft
volkerS - 26.09.13 13:04
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Zusammen,
wie ja bereits vor einiger Zeit mitgeteilt gibt es eine kleine Neuauflage des Widerstandslöter-Projektes. Alle, die mich angeschrieben haben, sollten in den letzten 2 Tagen eine Mail (direkt oder übers BBF) erhalten haben. Ich hoffe, dass ich niemand vergessen habe.
Volker
einser - 03.10.13 18:53
Titel: Re: Widerstandslöten
Ein großes Dankeschön an alle, die hier für das Widerstandslöten "gekämpft" haben, insbesondere an Uwe, der mir ein solches Gerät gebaut hat.
Nun wird geübt und weiter an der V100 DR gebaut - allerdings bescheidener in 1:32.
Wäre schade gewesen, wenn ich diese Löttechnik nicht kennen- und nutzen gelernt hätte.
Damit zugleich auch einmal ein Dank an alle engagierten Mitstreiter dieses Forums!
sagt der Einser
Boris 2-12-4 - 09.12.13 12:25
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo, die nördliche Gemeinde!

Der gute alte Nicolaus hat mir heute ein Paket ca 6400 Gramm franko Banhhof Kaspitschan gebracht.
Alles heil angekommen.

Volker hat mir wirklich große Freude mit dem Widerstandslötgerät gebracht!!! Sehr glücklich

Zudem mit vielen hilfreichen Tipps und Ratschlägen, nicht nur in Richtung Löten...

Wann ich das Gerät zusammenbauen werde - keine Ahunung. Momentan bin mit der Vollendung der neuen Werkstatt beschäftigt.

Erfahrungen werde natürlich mitteilen.

Schöne Feste noch aus windigen Bulgarien.

B.
Moba777 - 09.12.13 15:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,

gibt es noch Bausätze für das Gerät?
Hätte ggf. Interesse.

Grüße
Moba777
woldig - 19.12.13 17:05
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo liebe Modellbaufreunde!

Auf der Suche nach einer Möglichkeit des Widerstandslötens bin ich zu Euch gestoßen! Wie bereits an anderer Stelle berichtet befasse ich mich hauptsächlich mit dem Schiffsmodellbau und muß daher oft weich löten. Mein Dank gilt Euch allen, die Ihr mich freundlich aufgenommen habt, insbesondere aber Volker (VolkerS) und allen weiteren Forumsmitgliedern, die daran beteiligt sind, daß „der Widerstandslöter“ verwirklicht wurde.


Mein Paket habe ich Ende November erhalten.

Bild 1 (woldig)



Die Bauteile wurden von mir identifiziert, die Platine bestückt, verlötet und geprüft.

Bild 2 (woldig)



Die Gehäuserückwände habe ich verstärkt und die Platine sowie die übrigen Bauteile in das Gehäuse eingebaut.

Bild 3 (woldig)



Die Lötelektrode (Lötkolben) habe ich aus einem Stück rostfreien Rundstahl (Schiffswelle), einem Messingrohr (Stevenrohr) und dem Griff eines Lötkolbens gefertigt. Wie an der Lotperle erkennbar habe ich in meinem ersten Einsatz des Widerstandlöters die zwei Messingteile miteinander veröltet.


Bild 4 (woldig)



Erfahrungen: Der Widerstandslöter, so wie er verwirklicht wurde, ist ideal geeignet für die Bearbeitung von feinen bis mittelgroßen Werkstücken. Eine Metallspitze am „Lötkolben“ hat Vorteile gegenüber einer Elektrode, da sie dünner ausgeführt werden kann und man kann mit ihr größeren Druck auf die Lötstelle ausüben. Die Edelstahlplatte als Lötunterlage ist sehr gut geeignet.

Für größere Werkstücke werde ich noch die Verwendung einer hitzebeständigen Kunststoffplatte als Lötunterlage prüfen. Bei einer Kunststoffunterlage entfällt die Wärmeableitung von der Lötstelle über die Metallplatte!

Gruß, woldig


UPW - 19.12.13 19:25
Titel: Re: Widerstandslöten
eine kleine vorweihnachtliche Geschichte

meine Mutter kam hier vorbei und legte mir mit den Worten "du hast doch erzählt, du kannst Punktschweißen ..." ein gemeines Haushaltssieb (Metall) mit einem schicken gebogenen Griff auf den Tisch. Der Griff hatte nur noch einen Kontakt, die zweite Seite war offen. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, was ich so erzähle, aber Punktschweißen ist doch schon eine Sache, an die ich mich erinnern sollte.

Jedenfalls ich ab in den Keller und meine "Punktschweißmaschine" angeworfen. Der erste Rückschlag: kein Funke, kein erröten des Graphit, nix. Ich hatte vergessen, den Fußschalter zu betätigen Verlegen Der zweite Rückschlag: trotz allseits beliebtem S-39 gab es kein brauchbares Ergebnis. Grund: Das Silberlot KF-55 ist zum Hartlöten, das S-39 nur zum Weichlöten geeignet. Also die Silberlotpaste für Arbeitstemperaturen von 550 °C bis 800 °C (EN1045) auf die Stelle gestrichen, und das KF-55 (EN1044) tat was ich wollte.

Ergebnis: Auch wenn diese vorweihnachtliche Geschichte nicht nach Modellbau klingt, so soll sie doch ein dickes Lob an die Widerstandsaktivisten sein ! VIELEN DANK ! Meine Mutter ist zufrieden, ich bin zufrieden, und das Beste: Uwe kann hartlöten. Jetzt kann Weihnachten kommen ...

Hoo Hoooo HHHOOOOOO,

Uwe
Ecthelion - 22.01.14 07:44
Titel: Re: Widerstandslöten
Erstmal hoffe ich, dass Ihr alle wohlbehalten in 2014 angekommen seit. Ich weiß, dass ich schon wieder länger offline war, aber das ließ sich leider nicht ändern. Der Jahreswechsel war höchst stressig ....

Auch ich habe - wenn auch nachweihnachtlich Winke - endlich mein Lötgerät ausprobieren können. Zinn zu löten muss ich noch etwas üben, da ist Fingerspitzengefühl gefragt, weil die Legierungen, die ich verarbeite, teils extrem niedrige Schmelzpunkte haben.
Dafür aber bin ich total begeistert, was das Löten von Zinn an Zink anbelangt. Bislang war das mit herkömmlichen Lötkolben (Speziallötkolben für Orgelbauer) immer ein Krampf. Spezielles Lot, spezielles Flussmittel,damit es überhaupt "pappt", etc.

Jetzt habe ich einfach mal mein Widerstandslötgerät angeschmissen, auf Max. gestellt, stinknormales Elektrinikerlot mit Flussmittel drin genommen und probiert.

Und es funktioniert einwandfrei! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an den Erbauer meines Gerätes!

Und frohes Löten an alle

Jens
Ernst Pfeffer - 17.02.14 09:37
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Buntbahner,

ich melde mich hier, glaube ich, zum ersten mal zu Wort, bin ich mit meinem Maßstab 1:35, dem ich fröhne, nicht ganz so richtig in diesem Forum ?

Ich bin aber auch in die Gunst eines dieser Widerstandslöter gekommen, Volker, ganz herzlichen Dank dafür !

Nachdem ich mich die letzten Monate mit Pflichtaufgaben (z.B. Keller ausmisten, aufräumen und vorbereiten) beschäftigen musste, bin ich heute endlich daran gegangen, mein Lötgerät zusammen zu bauen.

Und da tun sich schon zwei Fragen auf, die mir, trotz sorfältigem Lesen hier nicht beantwortet wurden:

1. wie befestigt Ihr dieses runde Messing-Masse-Steinchen auf der Edelstahlplatte zum Abgreifen der Masse ? Ich dachte an zwei Löcher, Gewinde rein und von unten mit Senkkopfschrauben festschrauben ?

und

2. welche Erfahrungen habt Ihr mit den diversen hier vorgestellten Lötkolben gemacht ? Die beiden "niederländischen Lösungen", mit oder ohne Schaltknopf scheinen mir recht lang zu sein, da ist man mit den Fingern doch sehr weit entfernt von der Lötstelle. Der ganz am Anfang hier vorgestellte Lötkolben, mit Messingröhrchen im Feilenheft und Stellring für die Kohle scheint mir doch etwas führiger zu sein ?

Bin gespannt,

Gruß
Ernst Grins
Helmut Schmidt - 17.02.14 11:05
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Ernst,

Ich habe mein Klötzchen auch von unten durch die Edelstahlplatte mit Schrauben befestigt.
Ernst Pfeffer - 17.02.14 12:25
Titel: Re: Widerstandslöten
Danke Helmut,

dann werde ich das wohl auch jetzt so machen.
Gruß
Ernst
Z13 - 17.02.14 17:12
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Ernst,
also ich habe so eine "niederländische" Lösung und kann damit prima arbeiten und warum Du Dir die Finger verbrennen willst, verstehe ich nicht Augenrollen
Meinen Anschluß am Edelstahlblech habe ich hart gelötet, das hält und hat wenig Übergangswiderstand.
Den Schalter im Handgriff finde ich sehr bequem beim Arbeiten und ich muss nicht dauernd den Fußschalter suchen.
Das sind halt meine Erfahrungen.

Viele Grüße
Manfred
bkm - 17.02.14 18:12
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
ich versteh den Sinn des Wiederstandslöten bis heute nicht Verlegen
Was geht da besser als mit der Flamme Frage gruebel
volkerS - 17.02.14 20:48
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Peter,
keine offene Flamme. Gezielteres Erwärmen der Lötstelle ohne Risiko der punktuellen Überhitzung, wie sie mit einer Mikroflamme passieren kann. Möglichkeit einer dosierbaren Wärmezufuhr. Eindeutig reproduzierbare Ergebnisse.
Konnte damit Verbindungen (Messing / Edelstahl) mit S39 und Weichlot herstellen, die bislang nicht machbar waren. Lötkolben war entweder zu schwach oder er bzw. Flamme verbrannte das Pertinax in unmittelbarer Nähe.
Volker
Ernst Pfeffer - 18.02.14 19:00
Titel: Re: Widerstandslöten
Vielen Dank für Eure Antworten, Helmut und Manfred - ich werde es genauso probieren Lachend

Gruß
Ernst
Mudhen-chen - 14.03.14 23:09
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Buntbahner,
habe mit großem Interesse (erst Heute) hier im Forum über den Selbstbau des Widerstandslöters gelesen gelesen.
Gibt es vielleicht noch einen Bausatz für den "neuen Berliner"? oder ist eine Neuauflage geplant ?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
Grüße aus Berlin

Martin
4heiner - 08.12.14 19:28
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo,
bei größeren Teilen erscheint es zweckmäßig, den einen Pol am Teil zu befestigen und die Löt-Pinzette sowohl zum Fixieren als auch als anderen Pol zu nehmen. Beispiel Nieten einlöten. Daher verbinde ich beide Pinzetten-Pole mit dem freien Pol. Ich meine auch, dass dann die Edelstahlelektroden der P. nicht so schnell verzundern, als wenn beide Pole an der P. hängen.
Rest siehe Bild.
Grüße
Egidius
Adapter für Lötpinzette (4heiner)

renato - 13.12.14 22:15
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo an Alle!

Ich habe großes Interesse auch ein solches Gerät zu bauen, damit ich kleine Bauteile besser löten kann. Gibt es noch irgendwo Tranformator, Platine und die Drehteile für die Spitze?

Für eine Antwort wäre ich dankber.

Renato
woldig - 21.12.14 11:07
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo renato,

schau doch mal unter "Widerstandslöten 2014".

Gruß, woldig
Hydrostat - 04.02.15 22:43
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Widerstandslöter,

ich habe beim Löten von Stahlteilen das Problem, dass es bei hoher Geräteleistung zum Einbrand kommt; das passiert bei Messing nicht oder bei Weitem nicht so stark. Ich habe hier mit der Kohleelektrode nachträglich in das Stahlprofil kleine Abschlusswinkel eingelötet.








Was mache ich falsch? Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Widerstandslöten von Stahl und kann mir kann mir dazu einen Tipp geben?

Schönen Gruß,
Volker
Kolbenfresser - 01.01.19 09:55
Titel: Re: Widerstandslöten
Ein gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

Auch mich freut es wie sich das Widerstandslöten entwickelt hat.

Gruß
Roland
volkerS - 01.01.19 23:03
Titel: Re: Widerstandslöten
Hallo Volker (Hydrostat).
die Einbrennstellen können 2 Gründe haben:
1. unzureichender Kontakt des Lötgriffels - Lichtbogen
2. (wahrscheinlicher) Abheben des Lötgriffels vor dem Abschalten - ebenfalls Lichtbogen. Passiert mir bei Unachtsamkeit auch, ist die typische Bewegung beim Arbeiten mit einem Lötkolben.
Hallo Renato,
derzeit habe ich keine Geräte mehr. Trafos sind eine Sonderanfertigung, da muss ich 10 Stück abnehmen sonst kommt ein erheblicher Mindermengenaufschlag drauf.
Derzeit sammle ich wieder Vorbestellungen. Bei Interesse PN.
Die Drehteile (Spannzange) hat mir ein Vereinskollege gedreht.
Am besten mal den Threat Widerstandslöten und Widerstandslöter2014 durchlesen.
Volker

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