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Anlagenbau & Zubehör - Modulanlage "Altenroda"


Rollwagen - 21.10.11 23:42
Titel: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

im November des Jahres 2007 begann ich hier im Bereich Anlagenbau & Zubehör damit, den Bau unserer Modulanlage zu beschreiben. Diesen Thread habe ich vor einigen Wochen geschlossen, da ich irgendwie den Faden verloren hatte - ich wusste einfach nichtmehr wie ich weiterschreiben soll. Was tun wenn man den Knoten nicht finden kann? Richtig - man fängt von vorne an!

Wer dennoch der Meinung ist unseren Leidensweg und meine partielle Sturköpfigkeit aus erster Hand miterleben zu müssen, dem sei die Studie des alten Threads nahegelegt!

Prolog

Alles begann wie eingangs erwähnt im Jahr 2007. Im Herbst hatten wir denn Entschluss gefasst eine Modulanlage zu bauen, welche auf verschiedenen Ausstellungen gezeigt werden sollte.
Streng genommen handelt es sich eigentlich um eine Segmentanlage, da die einzelnen "Module" nicht vollkommen beliebig miteinander kombinierbar sind - immerhin kann man im weiteren Sinne von einem "modularen" System reden.
Die Module sollten in den damals vorhandenen VW T4 passen*, leicht aber dennoch stabil und verzugsfrei sein.
Da es sich um unsere erste Modulanlage handelt haben wir beim Bau - trotz Studium von Fachliteratur - einige Fehler gemacht, auf welche im Laufe des Textes eingegangen wird. Wir sind momentan dabei diese Fehler nach und nach zu beseitigen.

*Inzwischen brauchen wir einen Transporter plus Anhänger für die Anlage, womit bewiesen wäre: Modulbau macht abhängig, artet aus und gefährdet die sonstige Freizeit! Winke

Das Modulsystem

Da wir sehr oft mit Bühnenplatten mit Aluminiumrahmen arbeiten wurde die Idee geboren diese als Basis/Rahmen zu verwenden. Vorteilhaft ist die hohe Stabilität bei relativ geringem Gewicht.
Da die Rahmen standardmäßig als 2x0,5m und 2x1m Rahmen gebaut werden, brauchten wir uns keinen Kopf um eine eigene Modulnorm machen. Als Anlagenhöhe wurde 600mm festgelegt, was in erster Linie auf eine kinderfreundliche Präsentation abzielte. Inzwischen wird die Anlage jedoch i.d.R. auf 1000mm SOK angehoben.

Die ersten Module habe ich noch bei mir im Zimmer gebaut. In die Rahmen wurden 22mm Spannplatten eingesetzt, was uns sehr stabil erschien - ein Entschluss den wir noch bitter bereuen sollten.


Hier sieht man eine der Aufnahmen für Steckfüße, welche standardmäßig am Rahmen befestigt sind. Zum Höhenausgleich kann man entweder Variofüße verwenden oder die Füße etwas herauslassen und anschließend wieder festziehen.

Wie man sieht haben wir mit 2x0,5m-Platten angefangen. Ursprünglich wollten wir auch nichts breiteres bauen, lediglich Ansatzbretten sollten entgleisende Fahrzeuge auffangen und Reliefbauten aufnehmen - aus heutiger Sicht schon interessant was für Ideen wir damals so hatten... . Verdrehter Teufel

Die Klemmen zum verbinden der Rahmen stammen ebenfalls aus dem Bühnenbau, sind aus Aludruckguss und greifen in das Spezialprofil der Rahmen und sitzen - wenn erstmal verschraubt - bombenfest!


Die ersten Gleise werden verlegt

Wir hatten uns ursprünglich für die Verwendung von LGB-Glei entschieden, da wir nicht zuviel Zeit in den Selbstbau von Gleisen investieren wollten. Außerdem sind vorallem die Weichen in Vergleich zu anderen (natürlich dafür auch qualitativ und optisch besseren/schöneren) Weiche recht günstig, was bei der avisierten Anlagengröße nicht gerade unbedeutendes Entscheidungskriterium war (langsam und Schritt für Schritt machen war damals vor allen nicht meine Stärke Winke ).
Als Mindestradius hatten wir uns von Vornherrein für den R3 von LGB entschieden. Der ist zwar auch nicht all zu groß, aber dafür passen 90° grad noch auf ein halbwegs händelbares Modul.

Der erste Gleisplan. Ursprünglich war geplant eine Anlage für vorbildnahen Punkt- zu Punkt-Betrieb mit drei Bahnhöfen als großes U zu bauen. Als Endbahnhof sah ich es damals nicht als notwendig an direkt in Gleis 3 einfahren zu können, vielmehr sollte Gleis 3 nur als Umfahrgleis für Gleis 2 dienen - der nächste fatale Fehler, wie sich in den nächsten Jahren zeigen sollte, in denen der Bahnhof zunehmend als Durchgangs- und Kreuzungsbahnhof genutzt wurde.

Auf die 22mm Spannplatten wurden 100mm breite und 4mm starke Fußbodendämmplatten aus Styrodur geleimt, welche als Schalldämmung und zusammen mit den sehr hohen LGB-Schwellen als Bahndamm fungieren sollten. Wer verschiedene Vorbilder kennt weiß, das Bahndämme nicht zwangsläufig sehr hoch oder im 45°-Winkel ausfallen müssen.



Die Gleise sollten an den Modulübergängen mit Thielverbindern verlascht werden, dass sieht sehr gut aus - kostet aber auch verdammt viel Zeit, wie sich noch herausstellen sollte!

An dieser Stelle äußerte man dann im alten Thread auch schon erste Begedenken zu Gleisplan, Gegenbögen und Echtkupplungen (was sich Gott sei Dank bis heute nicht bestättigt hat) und den Gleisabständen. Allerdings war ich damals noch ziemlich beratungsresistent. Verwirrt Ich glaube das bin ich an manchen Stellen auch heute noch, aber in der Regel lasse ich inzwischen auf mich einwirken. Razz
Heute räumen wir vielen damals von mir gemachten Versäumnissen nach und auch wenn es etwas spät kommt, so will ich mir an dieser Stelle bei Fido und Housefred bedanken, welche damals (obwohl wir uns noch nicht näher kannten) versuchten mich aufs richtige Gleis zu bringen, indem sie gute und konstruktive Kritik äußerten, mich aber gleichzeitig auch immer motivierten dran zu bleiben und eine sehenswerte Anlage zu bauen!

Die erste Ausstellung...

...auf der wir unsere Module dabei hatten war zum Advent in den Gewölben in der Festung Mark, eine Veranstaltung die im Jahr 2007 das erste Mal stattfand und sietdem zu einem festen Termin für uns geworden ist, zumal die Zusammenarbeit mit den dortigen Organisatoren von Jahr zu Jahr besser funktionierte und die Räumlichkeiten immer besser werden (2007 fand die Ausstellung mehr oder weniger auf einer Baustelle statt, da ein Großteil des Gebäudes noch saniert wurde). Übrigends war dies die erste und letzte Ausstellung mit 2x0,5m-Modulen mit mehr als zwei Gleisen!


Die Gleise ziehen um

2008 zogen dann die Gleise des Bahnhofs Altenroda in neue 2x1m-Module um. Ebenso entstanden im Januar die ersten beiden Module des Bahnhofs Bad Gernrieder. Da wir schon bei den ersten drei Modulen Probleme hatten diese nach dem Bau aus meinem Zimmer zu kriegen (in Einzelteilen trägt sich das alles so schön rein, aber mit einem 2x0,5m Platte aus dem ersten Stock nach unten ist ohne "Kaufhaustreppen" nicht so toll Augenrollen ), wurden die zwei neuen Module im Freien gebaut. Schneemann Gott sei Dank konnte man sich damals noch auf die Klimaerwärmung verlassen, weshalb es nicht ganz so schlimm war!
Die erste Ausstellung fand dann, untersützt durch einige befreundete Gartenbahner, direkt in der eisenbahntechnischen Hölle des Löwen statt - in einem Autohaus!



Damals sah nicht nur die 99 7222-5 noch etwas anders aus.

Es wird grün

Der Frühling kam und draußen wurde es grün, als es schließlich Sommer wurde, erschien das Wetter stabiel genug, um im Freien bauen zu können. So grünte es bald auch auf dem ersten Modulen.


Eine zugegeben eher unübliche Arbeitsbekleidung, aber sehr zweckmäßig. Der Hut war ein Geschenk meines australischen Austauschspartners und eignete sich hervorrangend für den Modulbau bei 30° im Schatten!


Während es im Bahnhof grünte, wuchs die Strecke in Richtung Kreuzungsbahnhof. Über Nacht wurden die Module mit einer Plane abgedeckt, da die Einlagerung der Module damls eine zweimalige Drehung jedes Moduls erforderte und somit recht mühsam war!

Bald schon war der Schienenstrang bis zum dritten, als Spurwechselbahnhof geplanten, Bahnhof vorgedrungen, ehe der Gleisbau ein jehes Ende nahm. Die Module waren vorhanden, aber durch die aufwändige Lagerung und die beschränkte Transportkapazität wurde das Thema Spurwechselbahnhof vertangt - den Bahnhof gibt es bis heute nicht, aber wir planen schon wieder... . Augenrollen Verdrehter Teufel
Anschließend wurde geschottert was der Zeug hielt und erste Stecker und Kabel (ein System aus der Eventtechnik - wen wunderts) installiert und eines Nachmittags nutzten wir die Gelegenheit alle bestehenden Module mal als Anlage aufzubauen.





Es wird wieder Winter

Das Jahr verging wie im Fluge und bald wurde es wieder Winter. Bauen wollten wir an der Anlage, aber nicht wieder im Freien. Glücklicher Weise konnten wir im Ort eine alte ausgediente Turnhalle einmalig als Winterquartier nutzen.



So konnte weiter begrünt und erste Telegrafenmasten aufgestellt werden und von Zeit zu Zeit wurde auch mal ein wenig gefahren.

Zur Ausstellung am Totensonntagswochenende 2008, auf welcher die Anlage nochmals als großes U gezeigt wurde, kamen auch die ersten kleinen Bäume auf die Anlage. Sie umrahmte eine andere mit fliegendem Gleis aufgebaute IIm Anlage zum Thema Schweiz. 2009 wurde die Anlage dann erstmals als Rundstrecke aufgebaut.




2009 wurden dann alle sächsischen 1:20,3 - Fahrzeuge auf Originalkupplungen umgestellt, glücklicher Weise ergaben sich hieraus keine Probleme in Gegenbögen oder Weichenstraßen. Kurz nachdem die Umstellung abgeschlossen war nahmen wir erstmals an der JHV der IG Spur II in Schenklengsfeld teil.

(Bild: Rudolf Theuerkauf)

(Bild: Rudolf Theuerkauf)
Die herzliche Aufnahme und die netten Kontakte vor Ort bewogen uns schließlich dazu Mitglieder der IG Spur II zu werden.
Noch im selben Jahr wurden wir durch mehrere Mitglieder beim Großbahntreffen in Staßfurt unterstützt. Einige reisten außerdem nochmals zur Weihnachtsausstellung in der Festung Mark an und griffen uns dort tatkräftig unter die Arme! An dieser Stelle sei allen nochmal herzlich für ihr Engagement gedankt!


Wir bauen auf und reißen nieder, so ha'm wir Arbeit immer wieder!


(Bild: Rudolf Theuerkauf)
2010 nahmen wir dann letztmalig mit der Anlage in ihrer bisherigen Form an der JHV und am Großbahntreffen in Schkeuditz teil, um mal die Höhepunkte des Jahres zu nennen.

(Bild: Rudolf Theuerkauf)
Nachdem mit der Weihnachtsausstellung in der Festung Mark ein erfolgreicher Jahresabschluss gegeben war, wurden die Module eingelagert. Allerdings hatte ich mir in den Kopf gesetzt das Gleisbild durch Einbau einer DKW und zweier neuer Weichen zu verändern. Die DKW hierfür wollte ich selbst bauen - mein erster Gleisselbstbau, und dann auch noch eine DKW, was hatte ich mir da nur vorgenommen! Verdrehter Teufel
Leider gab es zahlreiche Probleme. Auch wenn der eigentliche Bau noch ganz gut klappte und auch die ersten Testfahrten recht vielversprechend waren, so zeigte die DKW schon bald ihre "Zerlegungsfreudigkeit" - ich hatte zu labil gebaut! So musste ich aufgrund der durch den R3-Radius in der Weiche vorhandenen Enge etliche Kleineisen kürzen oder einsparen, so das manche Fahrbahnen nur von einer Seite gehalten wurden - Satz mit X, das war wohl NIX! Verwirrt
Um eine dauerhafte Lösung zu schaffen wurden nun Weichen und eine DKW von Thiel verbaut. Nachdem die Nordseite des Bahnhofs umgebaut wurden war, gab die andere nach wie vor mit R3-Weichen bestückte Bahnhofsseite kein vernümpftiges Bild mehr ab, also wurde der ganze Bahnhof abgerissen und auf neuen, 13mm dicken, bedeutend leichteren und durch Verstrebungen verstärkten Spannplatten wiedererrichtet - eine Wohltat für Auge, Fahrzeuge und Rücken! Razz
Nun war der Bahnhof Altenroda gleistechnisch gesehen fertig und wurde erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Das neue Gleisbild, Gleis 3 ist nun über zwei DKW's angebunden und kann so direkt vom Streckengleis aus erreicht werden.

Durch Verlängerung des Güterschuppengleises am südlichen Bahnhofskopf und Einbindung ist Streckengleis, wurde ein neues Abstellgleis für nicht benötigte Zuggarnituren geschaffen!

Mit zugesägten Schienenstücken und Holzleisten in Schwellengröße wurde ein neuer, breiterer Schüttbahnsteig zwischen Gleis 1 und 2 errichtet. Der dem noch nicht fertigen Bahnhofsgebäude zugewandte, Schüttbahnsteig an Gleis 2 wurde nur einseitig ausgeführt.


Der Güterschuppen wurde über ein zweites, nur für Schmalspurwagen erreichbares Gleis angebunden, welches noch eingepflastert werden sollte, davor befindet sich nun der Bockkran, sodass dieser nun nicht mehr die Durchfahrt aufgerollter Fahrzeuge durch Gleis 3 behindert.

Das Bahnhofsgebäude ist ein Nachbau des Bahnhofs Magdeburgerforth im Fläming. Magdeburgerforth war einst ein wichtiger Knotenpunkt des mit 750mm Spurweite ausgeführten Burger-Netzes. Erhaltene Loks des Burger-Netzes finden sich heute übrigends noch auf Rügen (99 4801 und 99 4802), beim Pollo (99 4644) und im Preßnitztal (99 4511).

Anschließend wurde die Anlage erstmal wieder eingelagert, um Anfang September wieder aufgebaut und im Rahmen einen mehrwöchigen "Hardcore-Bauaktion" Messetauglich gemacht zu werden... .



Modell-Hobby-Spiel 2011

Absoluter Höhepunkt des Jahres 2011 war für uns die Teilnahme an der Modell-Hobby-Spiel in Leipzig, wo wir auf dem Messestand der Dampfbahnroute vertreten waren!


Unterstützt wurden wir hierbei erneut von der IG und von einem Gartenbahner aus Jena, welcher die Anlage mit seinen wunderschönen Eigenbauten sächsicher Fahrzeuge in 1:20,3 bereicherte! Allen nochmal ein herzliches Dankeschön für die vier tollen Tage!








Fertig ist natürlich noch lange nichts, aber ich glaube man erkennt inzwischen das es kein Karussel werden soll (auch wenn die Züge des öfteren im Kreis fahren). Razz

So, dass war's für heute! Ich hoffe ich hab jetzt niemanden gelangweilt und gleichzeitig die Vernachlässigung meiner übrigen Projekte halbwegs legitimiert!

Ein schönes Wochenende wünscht euch

Martin
tobias234 - 24.10.11 16:28
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

ich hatte ja kürzlich selbst die Gelegenheit mir eure Anlage mal "aus der Nähe" anzuschauen Grins

Der Um- oder besser Neubau des Bahnhofs hat sich wirklich gelohnt!!

Bin sehr gespannt was da noch so kommt...

Beste Grüße

Tobias
fido - 06.12.11 09:12
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

ich möchte mich für den sehr schönen und informativen Bericht über Deine Anlage bedanken.

Ich hoffe, das viele Mitglieder von Deinen Erfahrungen profitieren können, an denen Du uns teilhaben läßt.

Ich bin aber auch gespannt, was auf der Jahreshauptversammlung der IG Spur II neues zu sehen geben wird Winke
Rollwagen - 04.07.12 01:14
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

nach längerm Stillstand wird nun wieder gebaut!

Ein neuer Bahnhof

Wie schon weiter oben vermerkt, sollte die Anlage ursprünglich aus drei Bahnhöfen bestehen. Bis zur Bahnhofseinfahrt waren wir ja schon gekommen, doch dann setzten räumliche Enge und Transportprobleme dem bunten Treiben ein jehes Ende. Was blieb waren die Rahmen - bis heute!


Seit Oktober vorigen Jahres rückte das Thema Spurwechselbahnhof wieder zunehmend in den Mittelpunkt. Nachdem zahlreiche Pläne gemacht und verworfen und fünf Leute siebeneinhalb Meinungen dazu geäußert haben konnte heute mit dem Aufbringen der Schwellen begonnen werden.

Das Vorbild

Der Bahnhof Bad Gernrieder war einst Bestandteil eines rund 90 Kilometer langen Meterspurnetzes einer Privatbahn, die vom flachen Lande her die Täler des nahen Mittelgebirges erschloss. Neben Schnitt- und Grubenholz, Stückgütern, Hohlglaswaren, Granit, Kohle und hiesigen Bergwerkserzeugnissen gehörten in den späteren Jahren vorallem Gußteile, Halbzeuge und Maschienen zu den am meisten verladenen Gütern.
Als Mitte der 30'er Jahre die Kapazitätsgrenze der Bahn erreicht schien und die Umladearbeiten immer mehr Zeit in Anspruch nahmen (Rollwagen bzw. -bockverkahr war aufgrund der geringen Leistung der eingesetzten Gelenklokomotiven nicht möglich), zog man eine Umspurung der Bahn in Erwägung, welche ab 1936 im ländlichen Teil rasch vorangetrieben wurde - 1939 mit Beginn des zweiten Weltkrieges im bahnhof Bad Gernrieder jedoch ein jähes Ende nahm.
Bad Gernrieder war bis dahin Trennungsbahnhof gewesen. Der Gleisplan Stand 1927 ist im oberen Teil der unterstehenden Grafik ersichtlich.
Notdürftig wurde der Bahnhof 1939 als Umladebahnhof hergerichtet.
Während des Krieges wurden zahlreiche Schmalspurlokomotiven und -wagen abgegeben, sodass man sich 1948 dazu entschloss, einige für Schmalspurbahnen im heutigen Polen kurz vor Kriegsende fertiggestellte Rollwagen zu kaufen (eine Umspung stand kurz nach dem Krieg nicht zur Debatte) - gleichzeitig gab man neue leistungsstarke Lokomotiven in Auftrag und baute die Umladung in Bad Gernrieder in eine Rollwagengrube um. 1949 wurden sämtliche Betriebsmittel und Anlagen enteignet und kamen schließlich zur Deutschen Reichsbahn - Bad Gernrieder blieb bis zum Nachbildungszeitraum ein verhältnismäßig kleiner Spurwechselbahnhof. Der gemeinsame Bahnsteig am Dreischienengleis zeugte bis zur Betriebseinstellung von den notdürftigen Verhältnissen anno 1939.

Gleispla Bahnhof Bad Gernrieder Stand 1927 (oben) und 1951 (unten)*
rot - Regelspur
magenta - Dreischienengleis
schwarz - Schmalspur

*Ich werde versuchen zeitnah einen besseren Gleisplan nachzureichen

Das Modell

Nachdem ein passendes Vorbild herbeigefunden wurde konnte also mit dem Bau begonnen werden.




Ohne Ausziehgleise kommt das Bahnhofsareal auf eine Länge von gut 12 Metern.
Bis zum gegenwärtigen zeitpunkt wurden ca. 600 Regelspur- und Dreischienenschwellen verlegt.

Auch wenn wir hier im Forum überwiegend schmalspurig unterwegs sind, hoffe ich euer Interesse geweckt zu haben und werde - sofern nicht anders gewünscht - von Zeit zu Zeit über das Fortschreiten der Arbeiten berichten!

Gruß

Martin
Botanikus - 04.07.12 18:01
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
sehr schöne Module.top
Von welchem Hersteller sind den die Freileitungsmasten.
Um sich Telegrafenmasten nennen zu dürfen, müssten der Obenherum
noch ein wenig zulegen. Razz Razz
mfg
Herbert
fido - 04.07.12 18:22
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Rollwagen hat folgendes geschrieben::
Ohne Ausziehgleise kommt das Bahnhofsareal auf eine Länge von gut 12 Metern.

Hallo Martin,

der Bahnhof ist riesig und ich finde es grossartig, das ihr dieses Projekt privat stemmt.

Natürlich wollen wir noch mehr vom Bau sehen.

Mit nagelnden Grüßen,
fido
2095 007-7 - 04.07.12 20:26
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Wunderschöne Anlage und wunderschöne Bilder. Gratulation!

Von welchem Hersteller sind die Rollwagen (samt Normalspurwagen)? Danke.
Rollwagen - 04.07.12 21:08
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Guten Abend euch allen,

danke für euer Interesse!

Zitat:
Von welchem Hersteller sind den die Freileitungsmasten.


Die sind absolut forumsgerecht im Eigenbau entstanden. Ich geb zu das der Ausdruck Telegrafenmast nicht den Kern trifft, handelt es sich doch um eine Ortsfernsprechleitung, welche mit zwei Drähten auskommt. In die andere Richtung gibt's mehr "Baumbehang" - also Isolatoren auf Traversen!

Zitat:
...der Bahnhof ist riesig und ich finde es grossartig, das ihr dieses Projekt privat stemmt. Natürlich wollen wir noch mehr vom Bau sehen.
Mit nagelnden Grüßen, fido


Auch nach dem Nageln wird es noch reichlich zu tun geben, was macht deine Verladerampe - schraubst du noch oder klebst du schon? Razz

Zitat:
Von welchem Hersteller sind die Rollwagen (samt Normalspurwagen)? Danke.


Die Rollwagen sind von Magnus - eigentlich zu hoch, aber da alle Rollwagengruben in der IG gegenwärtig dieses Maß haben werden wir wohl vorerst dabei bleiben.
Die Regelspurwagen stammen ebenfalls teilweise von Magnus, wurden oder werden noch verändert und in den DR-Fahrzeugpark integriert, ein Wagen stammt von Modellbau Frey.
Der inzwischen überwiegende Teil der Wagen ist im Eigenbau entstanden - könnte ich ggf. im Unterforum Fahrzeuge nochmal vorstellen.

Grüße

Martin
2095 007-7 - 04.07.12 21:32
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Danke für die rasche Info - bin näml. für meine "Österreichische LGB Bahn" ebenso auf der Suche nach solchen Fahrzeugen.

Zitat:
Der inzwischen überwiegende Teil der Wagen ist im Eigenbau entstanden - könnte ich ggf. im Unterforum Fahrzeuge nochmal vorstellen.

Bitte gerne - und weitere Bilder vom Anlagenbetrieb sind auch jederzeit gerne willkommen Winke
Torsten - 04.07.12 23:30
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
ich kann mich nur anschließen, ein für eine private Iniative sehr ehrgeiziges Projekt. Ich finde es toll und drück euch die Daumen Ausruf

Gruß
Torsten
tobias234 - 05.07.12 11:12
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

vielen Dank für Deine Berichterstattung die hoffentlich fortgesetzt wird...

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und freue mich auf weitere Bilder.

Die Idee mit den gelaserten Schwellen ist jedenfalls schon mental gespeichert Sehr glücklich

Beste Grüße

Tobias
Botanikus - 05.07.12 16:56
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
als Eigenbau sind dir deine Isolatoren sehr gut gelungen. Respekt
Könntest du kurz erklären wie du die Isolatoren hergestellt hast.
mfg
Herbert
Rollwagen - 06.07.12 03:36
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Herbert,

Botanikus hat folgendes geschrieben::
Könntest du kurz erklären wie du die Isolatoren hergestellt hast.


Die Isolatoren haben wir selbst nicht hergestellt die gabs fertig! Das Geschäft hieß glaube ich "Angeln und Jagen" (war schon ewig nicht mehr dort) und bot neben zahlreichen Ködern und Munition für Sportschützen und Jäger auch Diabolos für's Luftgewehr an.
Hier gibt es viele unterschiedliche Formen, darunter auch eine welche denen der Isolatoren gleich kommt und die passende Größe besitzt.

Diese Diabolos wurden dann auf einen Kupferdraht aufgelötet. Anschließend wir das Ganze geschwärze und der "Isolator" erhält ein kurzes Tauchbad in Emaillack.
Während die Isolatoren trocknen wird der Mast abgelängt, angespitzt, gebohrt und gebeizt, verwittert usw. ... .
Zum Schluss zusammenstecken - fertig!

Treten bahneigene Leitungen mit Postleitungen oder anderen Zivilleitungen auf einer Traverse auf, sollten die Isolatoren ersterer noch durch filigrane Chromoxidgrüne Ringe um den Bauch gekennzeichnet werden.

Gruß

Martin
Botanikus - 06.07.12 06:37
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
Danke für die Schnelle und ausführliche Erklärung.
mfg
Herbert
Schrauber - 06.07.12 19:56
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

erst mal meinen absoluten Respekt . Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen mit welchem Enthusiasmus, mit welcher Energie und Elan Du/ Ihr solch ein Projekt stemmt.
Von der Qualität bin ich sowieso begeistert. gut

@ Herbert:
Die Diabolos sind sogenannte "Rundkopfdiabolos". Idee

Und ich Depp hatte mir extra einen Drehstahl angefertigt um die Isolatoren zu drehen... Mauer

Manchmal liegen die einfachen Lösungen so nahe... Unbekannt


respektvollen
Rollwagen - 09.07.12 12:49
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Tomas,

Schrauber hat folgendes geschrieben::
erst mal meinen absoluten Respekt . Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen mit welchem Enthusiasmus, mit welcher Energie und Elan Du/ Ihr solch ein Projekt stemmt.
Von der Qualität bin ich sowieso begeistert. gut


Danke für die Blumen! Ich denke mal das noch innerhalb dieser Woche neue Bilder vom Bahnhof hier zu sehen sein werden!

Gruß

Martin
Rollwagen - 30.07.12 11:46
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo,

aus "nächster Woche" ist leider nichts geworden - es gab auch so genügend zu tun... Augenrollen

Anbei zwei neue Bilder - die ersten Schienen liegen:




Gruß

Martin
Marcel - 30.07.12 14:46
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Toll Martin!!

Ein einfacher, schöner Bahnhofsgleisplan, mit realistisch wirkender Gleisgeometerie ... so muss es sein Winke

Aus diesem Grund freue ich mich auf deine weiteren Bauberichte.

Beste Grüsse Marcel
Hydrostat - 31.07.12 08:55
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

ein tolles Projekt! Sind die Dreischienenweichen komplette Eigenbauten (sprich: auch schienenseitig; dass die Schwellen nicht von der Strange kommen, war ja bereits zu sehen Sehr glücklich ). Welche Schienenprofile/Rippenplatten verwendest Du denn für den Bau?

Schönen Gruß
Volker
folkwang - 31.07.12 11:46
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Kurze Frage: wie bekommt man die "Wiesenschattierungen" wie auf diesem Foto hin?

Rollwagen - 31.07.12 14:13
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Volker,

Zitat:
Hallo Martin, ein tolles Projekt!


danke, wir freuen uns auch über jeden neuen Schritt!

Zitat:
Sind die Dreischienenweichen komplette Eigenbauten (sprich: auch schienenseitig; dass die Schwellen nicht von der Strange kommen, war ja bereits zu sehen Sehr glücklich ). Welche Schienenprofile/Rippenplatten verwendest Du denn für den Bau?


Im Gegensatz zu den Regelspurweichen ist die Dreischienenweiche ein Eigenbau. Der einheitlichen Optik halber habe ich auf die Kleineisen von Heyn zurückgegriffen, von ihm sind auch die Radlenker. Das Schienenprofil ist altes Code332 von LGB, welches ich noch liegen hatte - ist daher teilweise schon etwas angelaufen, stört aber nicht, da wir die Gleise ja sowieso altern!

Die nächste Dreischienenweiche werde ich mit Kleineisen von Thiel bauen, da hierbei schmalspurseitig Thiel-Weichenzungen zum Einsatz kommen sollen!

Hallo Uwe,

Das Gras wurde mit dem Begrsungsgerät eines bekannten Zubehörherstellers aufgebracht. Hierzu wurden verschiedene Grassorten gemischt und in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen im Vorratsbehälter des Begrasungsgeräts "aufgeschichtet".

Gruß

Martin
Hydrostat - 31.07.12 17:40
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

die Zungen und Herzstücke sind selbst gefertigt? Hast Du davon vielleicht auch Detailaufnahmen? Ich frage, da ich mich auch mit dem Weichen- und Gleisselbstbau befasse; dazu mache ich gelegentlich noch einen eigenen Beitrag.

Schönen Gruß
Volker
Rollwagen - 01.08.12 00:10
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Volker,

Hydrostat hat folgendes geschrieben::
die Zungen und Herzstücke sind selbst gefertigt?


bei den Herzstücken muss ich passen - zwar habe ich schon für andere Projekte welche selbst aus Schienenprofilen gelötet - aber diese hier sind von Heyn.
Die Zungen und Backenschienen sind ganz einfach durch Schleifen normaler Schienenprofile entstanden.

Gruß

Martin
Rollwagen - 16.08.12 13:58
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

gestern waren wir im Steinbruch um echte Harzer Grauwacke als Schotter für die aktuelle Bahnhofsbaustelle zu holen. So fanden noch gestern Abend die ersten Steinchen ihren Weg auf die Anlage.


Außerdem wurden schonmal ein paar Rollproben gemacht. Die Elektrik unterhalb der Anlage ist zwar schon weit fortgeschritten, aber noch nicht einsatzbereit.



Gruß

Martin
Rollwagen - 24.08.12 00:38
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

gestern wurden die ersten Gebäude probehalber auf die Anlage gestellt. Außerdem konnte ein 4020mm langer Inselbahnsteig mit Bahnsteigelementen von Miniaturbeton angelegt werden!

Leider sind die Bilder mangels Stativ und fortgeschrittener Stunde
nicht so doll ausgefallen. So muss ich Detailaufnahmen vom Bahnsteig noch nachliefern.




Gruß

Martin
T 20 - 24.08.12 09:04
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
eine großzügige Gleisanlage mit wenigen,realistisch großen Bauwerken,
schön anzusehen,meint
Tobias
manuelS - 30.08.12 14:08
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Wow, was für grandiose Bilder!
Ich kann es kaum glauben was ihr alle so auf die Beine stellt Geschockt .
Davon bin ich leider noch meilenweit entfernt Verwirrt Traurig
Botanikus - 30.08.12 20:33
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
ich schließe mich da Tobias an und bin auf das Grünzeug gespannt. top
mfg
Herbert
HSBAchim - 31.08.12 07:58
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

auch ich bin gespannt auf die Ausgestaltung deiner gigantischen Modulanlage.

Und einen kleinen Hinweis habe ich auch noch. Auf dem folgenden Foto ist mir die eingekreiste Dreischienenweiche aufgefallen: Ist das 3. Gleis Richtung Rollwagenrampe nicht überflüssig?


Dreischienenweiche auf der Modulanlage Altenroda von Rollwagen
NWE 32 - 31.08.12 16:15
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo HSBAchim

Die 3. Schiene für die Schmalspur auf der Rollwagenrampe ist mittlerweile auch vorhanden,
wie auf den letzten beiden Bildern von Martin zu erkennen ist.

Sie dient dazu, das auch per Schmalspur mit Zwischenwagen, die Regelspurwagen aufgerollt werden können.
Falls mal kein Regelspur-hobel zum Verschieben vorhanden ist.

Gruß, noch nen Martin
HSBAchim - 31.08.12 17:28
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hi Martin,

ja, dass in dem späteren Bild die dritte Schiene bis zum Ende der Rampe geht, habe ich auch gesehen. Aber den Sinn dahinter hatte ich nicht verstanden, außer dass man dann einen Schmalspurwagen auf einen Schmalspur-Rollwagen laden könnte. Augenrollen

Danke dir Martin für die Erklärung.

Was mir aber jetzt zu denken gibt: Wie ist das denn mit dem seitlichen Versatz, da auf dem Dreischienengleis der Schmalspurwagen ja nicht mittig vor dem Normalspurwagen läuft? Gibt das nicht Probleme? Gibt es denn ein Vorbild für solch einen Verschub?

Wenn keine Normalspur Lok vorhanden ist, dann wäre das hier doch auch eine Klasse Einsatzstelle für eine Spillanlage, wie sie der Kellerbahner in seinem Knaupsholz verwendet. Idee
TB9988 - 31.08.12 17:57
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo,
spontan fällt mir da Untervaz bei der RhB ein, da werden auf den dreischienigen Anschlussgleisen Normalspurwagen mit Meterspuloks verschoben.

Dazu gibt es diesen Übergangswagen:
http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/86101/kategorie/schweiz~rhaetische-bahn~guterwagen.html

TB9988
HSBAchim - 31.08.12 19:22
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo,

ein sehr interessantes Bild. Bei dieser Sonderkonstruktion sieht man gut, dass die Andockstellen für die Regelspurpuffer sowie die Kupplung am Zwischenwagen asymmetrisch angeordnet sind, um die außermittige Lage zu kompensieren.

Da habe ich wieder was dazugelernt. Es gibt Nichts, was es nicht gibt. Geschockt
Max Hensel - 31.08.12 19:32
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo, Martin

das ist ein sehr interessantes Projekt, das gefällt mir sehr gut. Auch die großzügige Gestaltung mit schlanken Weichen sieht elegant aus.

Hallo, Achim

Auch im Bahnhof Brohl der Brohltalbahn gab es solch eine Situation. Einige Dieselloks der Brohltalbahn waren mit Normalspurpuffern ausgerüstet, welche ebenfalls asymetrisch angeordnet waren und ebenso dem Verschub von Regelspurwagen auf Dreischinengleis dienten.
Somit zeigt Martin mit der Anlage nicht nur, was im Modellbau möglich ist, sondern auch interessante und wenig beachtete Betriebsabläufe des Vorbilds.

Liebe Grüße

Max.
NWE 32 - 04.09.12 03:37
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Bei der 11sm von der Brohltalbahn sieht man auch die versetzten Puffer gut:

http://www.brohltalbahn-fotos.de/Fotos/Fotos/vb50/fotos/PICT1296.jpg

Bei dem Bahnhof ist es vorgesehen, die Normalspur Wagen per Schmalspur-Zwischenwagen zu verschieben.
So wurden auch die Regelspur Güterwagen im Umspurbahnhof in Wernigerode verschoben.

Einer der beiden aufgearbeiteten Zwischenwagen vom Rollbockzug hat auch noch die versetzten Puffer.

Auf der Seite des Bremserhausen sind die Puffer so angeordnet, das sie mittig auf Höhe der aufgebockten Regelspurwagen sind, (so wie der Zugverband jetzt gekuppelt ist) auf der anderen Seite sind die Puffer tiefer, passend den Puffern des Regelspurwagens auf dem 3-Schienen-Gleises.
Beide Seiten haben Schmalspurpuffer, die man entfernen kann.
Schienenbus - 05.09.12 18:08
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo zusammen,

einen solchen Zwischenwagen lässt der DEV für den Bahnhof Bruchhausen-Vilsen auch gerade aufarbeiten.
Ich habe hier aber auch schon "Züge" beobachtet die aus Meterspur und normalspurwagen bestanden die einfach mittels Kuppelstange verbunden wurden.

...


Achtungspfiff
Stephan - der Schienenbus
Rollwagen - 25.09.12 00:01
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

nachdem die Dreischienengleis-Debatte ja schon vor einiger Zeit ein klärendes Ende gefunden hat, gibt es heute zum vorerst letzten Mal etwas neues aus Bad Gernrieder zu sehen. Neben unserem grünen Daumen stand auch etwas Probebetrieb an, um die Eigenbauweichen auf ihre Funktionalität zu testen, aber seht selbst:




Gruß

Martin
T 20 - 26.09.12 12:46
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
...eine sehr großzügige Anlage,die viel Flair der DR widerspiegelt,
meint Tobias
Rollwagen - 02.10.12 00:51
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Tobias,

das ist es ja auch was wir darstellen möchten - wobei jedoch noch zahlreiche Details fehlen.

Was schon drauf und dran ist kann man dann vom 5.-7. Oktober in Leipzig, Halle 3, am Stand L21 sehen! Winke

Gruß

Martin
Rollwagen - 06.11.12 17:09
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

für alle die nicht nach Leipzig kommen konnten haben wir heute folgendes entdeckt:

http://www.youtube.com/watch?v=g4ZFkG8RIDM

Gruß

Martin
Rollwagen - 30.12.12 23:33
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

an dieser Stelle ein letzter Bericht aus dem Jahr 2012 über unsere Aktivitäten.

Zuletzt war unsere Anlage am dritten und vierten Adventswochenende in der Festung Mark in Magdeburg zu sehen. Auf 37m Länge wurde Punkt-zu-Punkt Betrieb mit drei Bahnhöfen auf schmaler Spur, Rollwagengrube, Betriebsmittelrampe und Rangierarbeiten im Regelspurbereich gemacht.

Anbei ein paar Imperessionen vom neuen Bahnhof am letzten Ausstellungstag.









Zu guter Letzt möchte ich euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2013 wünschen!

Grüße aus dem anhaltischen

Martin
NWE 32 - 04.04.13 18:01
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallöchen

Wer Lust hat, kann sich die Anlage auf der Intermodellbau in Dortmund, vom 10. - 14. April betrachten und anschauen.

Anschließend gibt es natürlich wieder ein kurzen Bericht für alle.

Gruß NWE 32
Rollwagen - 08.04.13 23:44
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

die Anlage steht übrigends in Halle 7 am Stanf F 16!

Gruß

Martin
Kellerbahner - 13.04.13 23:08
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin und Buntbahner,

die Altenrodaer Anlage war wirklich sehenswert. Einen kleiner Eindruck hier in Bildern.


Nach und nach dann mehr in meiner Galerie ("Veranstaltungen" unter imb13) - auch in anderen Baugrößen gab es viel zu sehen.


Gruß vom

Kellerbahner

imb13.53 (Kellerbahner)


imb13.54 (Kellerbahner)


imb13.65 (Kellerbahner)


imb13.78 (Kellerbahner)


imb13.84 (Kellerbahner)

Rollwagen - 21.05.13 22:48
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Kellerbahner, hallo Buntbahner,

es hat mich sehr gefreut, dich bei uns am Stand begrüßen zu dürfen - die Intermodellbau bot in diesem Jahr wirklich einiges sehenswertes für die Freunde der großen Spuren!

Den von Martin angekündigten Bericht habe ich lange vor mir her geschoben, da wir selbst kaum dazu gekommen sind irgendetwas zu fotografieren. Die Ausbeute dessen war dann auch leider - den Lichtverhältnissen in der Halle geschuldet - nicht wirklich vorzeigbar.

Anbei noch ein kleines Beweisfoto - wir waren dabei:


Mit unserer Teilnahme an der Intermodellbau waren viele interessante Eindrücke und Kontakte verbunden.
Die Grundlage hierfür musste mit viel Arbeit im Zuge der Vor-, Nachbereitung und Durchführung geschaffen werden. Die große Entfernung, die erstmalige Nutzung eines LKW und die Tatsache das wir als Familie selbst nicht die ganze Zeit vor Ort sein konnten, ließen die Intermodellbau zu einer großen Herausforderung werden.
Eine Herausforderung, welche nur durch die Unterstützung von Freunden und Bekannten gemeistert werden konnte, welche extra Urlaub genommen hatten.

Unser Dank gilt an dieser Stelle dem ersten Vorsitzenden der IG Spur II Matthias Lemmer, Tobis Feld und dessen Vater, sowie natürlich Gunter Estel, welche unseren Messeauftritt mit Rollmaterial, Engagement und ihrer Fachkompetenz am Messestand unterstützt haben.

Ein besonderer Dank gilt außerdem unseren Mitstreitern hier aus der Region - Karl-Friedrich Dockter und Martin Wegner, welche die Anlage bereits ab Sonntag mit verladen, transportiert, aufgebaut, betrieben, abgebaut, sicher nach Hause gebracht und wieder eingelagert haben!

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an euch alle - ohne euch wäre die Teilnahme an der Intermodellbau nicht möglich gewesen!

Des Weiteren gilt unser Dank dem Moba in Deutschland, welcher unseren Messeauftritt erst möglich gemacht hat!

Am Freitag nach Herrentag waren wir dann noch in Schenklengsfeld zu Gast - in diesem Jahr ohne Anlage, da wir das eigentlichen Wochenende im Kreis der Familie verbracht haben.

Am vergangenen Wochenende waren wir dann nochmal mit allem unterwegs was gegenwärtig an Modulen einsatzbereit ist.
Ziel der Reise war das Feldbahnmuseum in der Herrenleite bei Dresden.
Das ehemalige Mineralölwerk hat sich in den letzten Jahren zu einer absolut sehenswerten Feldbahnschauanlage gewandelt - nicht nur für jeden Feldbahner ein Muss!
Letztere räumten vor Ort für vier Tage ihre Museumshalle, um unserer Anlage Platz und vorallem ein Dach über dem Kopf zu bieten.
Die Organisation bzw. Vermittlung vor Ort übernahm Torsten Schoening, welcher uns auch beim Auf- und Abbau, sowie dem eigentlichen Fahrbetrieb unterstützte.








Gruß

Martin
Rollwagen - 17.12.13 00:54
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

hart auf das "Schmuckbaumfest" und den Jahresabschluss zugehend mal eine kleine Bildfolge, welche eher weniger mit Modellbau, aber vielmehr mit der Freude an einer Vorweihnachtlichen Modellbahnaustellung (und den kleinen Geschichten dahinter) und dem gemeinsamen "Spielen" mit Freunden zu tun hat - und das alles mit ungewohnt wenig Anspruch an Epochenreinheit u.ä. .
Des Weiteren bitte ich das Ganze nicht zu ernst zu nehmen... .

So folgt nun also eine kleine Bilderschau, welche der fortgeschrittenen Stunde zum Trotz ohne jegliche Schweinereien auskommt... .

Mit Karten oder Instrumenten wurde am Wochenende eher weniger gespielt - dennoch sollte das "Harzer Quartett" eine ganz besondere Rolle spielen und auch das Konzert der "Peifen" war weithin zu vernehmen.


In der Lokeinsatzstelle Altenroda werden die Loks für den bevorstehenden Tag aufgerüstet während man auf der "11", wie die Personale ihre 5901 liebevoll nennen noch guter Dinge ist, juckt es den Heizer vom "Dreibein" 6102 im Knie - der Tag verheißt nichts gutes - ist es doch hier viel zu warm für diese Jahreszeit und auch sonst scheinen die Tage ungewöhnlich lang... .
Aber auch auf der 5906 ist man in Feierstimmung, sieht der Plan doch nur leichte Züge vor - Heizer Gerhardt C. ist beruhig, fahren er und sein Meister doch heute das erste Mal Mallet, da ihre Stammlok - die 99 7240 - doch ins RAW geht.

Hinter dem Schuppen steht auch schon der Werkstattwagen bereit - besser ist's auch, sollte sich doch an jenem Tage noch herausstellen, das er den Beinamen "Sabotagetriebwagen" völlig zu Unrecht trägt.

In Bad Gernrieder, am anderen Ende der Strecke, macht sich gleich der morgentliche PmG mit dem Schlepptriebwagen auf den Weg - so kommen die ersten unter den Werktätigen in den Genuss eines Vorgeheizten Platzes, fernab der bei den Fotografen, welche seit Monaten zu hunderten aus dem "MuLaMaWi" heraunströmen, so beliebten "Rußkübel".

Auch Erwin G. ist schon auf den Beinen - als Rangierlokführer auf 106 794 ist er der unangefochtene Herr der Rollwagengrube und Meister über 600PS - inklusive Rangiergang.
Zuvor gönnt er sich jedoch noch einen Kaffee bei Brodersen und Gottfriedsen auf dem Stellwerk. Seit er zum freundlichsten Lokführer der Arbeiter- und Bauernstaates gewählt wurde, erhält er diesen morgens unaufgefordert und ohne Gegenleistung - schließlich bekam er den Titel weil er immer so freundlich von der Lok nickte - meist lautstark untermalt und mit geschlossenen Augen... .

Den Meister der Güterabfertigung und wohl verdienten Genossen Paule Pils interessiert das herzlich wenig - er ist müde... und ihm ist kalt... und Durst hat er auch - so wird während der Fahrt zum Stofflager erstmal eine "Faßbrause" geleert!

In Altenroda wagen die gestern erst angereisten Eisenbahnfotografen indes einen Blick durchs Fenster des Lokschuppens - 99 5906 wird für den Dienst fertig gemacht... und weiße Farbe gab es letzte Woche augenscheinlich auch, hatten die niederländischen Hobbyfreunde am Telefon doch noch nichts von dieser Malerei zu berichten gewusst, aber der Kollege mit dem Aufnahmegerät drängt: "Der Nahgüterzug ist in Gernrieder schon vor 10 Minuten los - der hat Grenzlast, den will ich unbedingt aufnehmen!"

Auch auf der Ladestraße in Altenroda ist der morgendliche Nahgüter das Thema, soll es doch auf der Rollwagengrube etwas "ruppig" zugegangen sein, weshalb die Plomben an den Türen eines mit Obst beladen G-Wagens für's Konsum unglücklicher Weise in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Werkstattleiter Sigmund J. ist daher deutlich vor Zeit mit seinem B1000 angereist, um die Ware noch vor den Leuten vom Konsum auf Vollständigkeit zu prüfen und um "beschädigte Ware" ggf. gleich auszusondern... .

Der "Zug der Begierde" ist inzwischen in der Renne eingefahren - der Fahrplan vermerkt keine Kreuzung, aber Zuglaufmeldung - sogleich wird Meister Nag'ler (keiner weiß woher dieser Spitzname rührt) den Regler öffnen und eine sagenhaft schneidige Anfahrt liefern, welche zur vollsten Zufriedenheit der anwesenden Zuschauer im nahe liegenden Wald widerhallt.
Der Vorhang ist gefallen, aber man rührt sich nicht vom Fleck - schließlich kommt ja bald die Mallet.

Auf die hätten sie wohl nicht gewartet, hätten sie gewusst, welche Lok gerade den Bahnhof Bad Gernrieder erreicht.
42 0002 sollte eigentlich gar nicht hier sein, aber Stahl ist alles und so hat man den Schrotthaufen "dürben" gegen ein paar Kühlschränke für den nächsten Quelle-Katalog eingetauscht und versucht es nun doch nochmal mit dem Brotan-Kessel - für den nächsten Jahresplan versteht sich, und die Kollegen vom DKK in Niederschmiedeberg machen halt ein paar zusätzliche Stunden im Schein der Neon-Sonne... .

Ähnlich hell wie besagte Sonne die Aufregung in der Est Altenroda - geschäftiges Treiben - das Werkzeug muss in den VT, die Mallet hat am Berg ausgehaucht!
Die Fehlerbeschreibung, welche vom Hilfszugleiter erst gar nicht gelesen wurde, liest sich kurz und knapp: Lok klappert im Leerlauf ungewöhnlich stark, Überhitzersatz vermutlich in Höhe Luftsenke verloren gegangen!
Der Einsatzleiter hat dafür noch keine Zeit - alles muss rein, man muss ja hier mit dem schlimmsten rechnen... .

So hat er auch keine Augen für das streitende Paar, welches am Bm-Außenlager passiert wird...

... "Ich habe dir doch gesagt wir hätten vorhin rechts rechts gemusst, so kommen wir heute nie mehr zum Gasthaus "Stöbernder Hai!"

Auch in Bad Gernrieder ist man über den Verbleib des Zuges besorgt, kommt doch hier auf der Schiene öfter mal was abhanden - Streusalz z.B. war letzten Winter sehr knapp und von jetzt auf gleich verschwunden - Konrad F. versucht die Fahrgäste zu beruhigen - "Natürlich ist der Zug in der Regel pünktlich und eine halbe Stunde ist ja nun wirklich keine nennenswerte Verspätung!".
Sogleich schreitet er in die Aufsicht um beim Fahrdienstleiter anzurufen, welcher sind jedoch gerade mit einer Salatgurke aus Paules kleinen Gewächshaus verköstigt -seit letztem Jahr tauscht der gelegentlich einen Hasen gegen etwas Grünes aus Paules Anbau - auch wenn die wahrlich großen Salatgurken von Paule zunehmend salzig schmecken - apropo Salz - er muss dringend mit der Ausgabe telefonieren, dass Streusalz ist schon wieder alle!

Zuvor stellt er aber noch die Fahrstraße für den Personenzug aus Gleis zwei ein.

Der mit der "6" gestartete Zug hat Bad Gernrieder nicht erreicht, der Werkstattwagen ist immer noch draußen bei der Lok, dessen Personal im Graben sitzt und lauthals diskutiert - zwischenzeitlich hat man die "22" geholt und den Zug nach Altenroda zurückgebracht.


Eine gute Stunde später sind auch die "6" und der VT wieder da - ein neuer Anlauf für P 0815 wird unternommen - nun ist es an den Altmeistern auf der "11" die Ehre der "Harzer Malletmafia" zu retten - Ramberg in Flammen fällt heute jedenfalls aus.

Die Fotografen hat es inzwischen nach Bad Gernrieder gezogen, aber auch hier sollte nicht alles glatt laufen, zeigten sich doch wenige Wochen später auf den entwickelten Bilder zunehmend Fehler auf dem Farbfilm - teilweise bleibt die Farbe sogar aus... .

In Altenroda ist inzwischen alles zu Spät - nach und nach geben nun auch die Glühbirnen ihren Geist auf - man ist sich einig, dass der Jahresplan um einen Tag verschoben wird - Feierabend ist's!

In Bad Gernrieder macht sich indes der letzte Zug des Tages auf den Weg - wohin die Reise geht ist noch nicht ganz klar, aber wahrscheinlich ende sich mal wieder an der Plexiglasplatte... .


So war das also, vor nicht allzu langer Zeit.
Ich wünsche euch indes ruhige und besinnliche Feiertag und das nötige Glück, damit ihr am 31. nicht allzu arg ausrutscht - vielleicht packt ihr ja vorher nochmal bei ihm an:


Anbei noch ein paar Schnappschüsse vom vergangenen Wochenende:









Gruß

Martin
Botanikus - 17.12.13 19:13
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,
klasse Bilder.top
Danke fürs zeigen. Blume
mfg
Herbert
Rollwagen - 19.12.13 14:09
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Herbert,

schön das sie dir gafallen - da die Anlage die meiste Zeit über eingelagert ist, muss ich mir halt die Zeit mit dem Ausdenken von Bildgeschichten vertreiben*

Grüße

Martin

*... oh weh, über mir fängt das Regal mit den ganzen unfertigen Projekt an zu wackeln, ich glaube ich sollte mal wieder was tun...
Kellerbahner - 21.12.13 17:51
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Martin,

schließe mich an:
Zitat:
klasse Bilder top
Danke fürs zeigen. Blume



Schön die Anlage und Modelle wenigstens auf diese Weise wieder zu sehen.


Auch gefällt mir das Du aus Deiner Not:
Zitat:
die Anlage die meiste Zeit über eingelagert

die bekannte Tugend:
Zitat:
mit dem Ausdenken von Bildgeschichten

gemacht hast.


Wünsche Dir einen schönen vierten Advent,

Kellerbahner Tannenbaum
Klaus - 22.12.13 10:11
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
hallo Martin, das sind Klasse Bilder. Da geht mir das Herz auf und ich könnte gleich mit machen. ich wünsche euch weiterhin viel Freude mit eurer Modulanlage.
Rollwagen - 24.10.15 00:00
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Guten Abend Buntbahner,

lange Zeit war an dieser Stelle nichts Neues zu lesen.
Sicherlich hätte es etwas zu berichten gegeben, so ist "nebenbei" ein neuer Bahnhof entstanden und die "Rekonstruktion" der alten Streckenmodule konnte zwischenzeitlich nahezu abgeschlossen werden.

Hätte man uns vor zwei Wochen gefragt, wie es mit der Modulanlage weitergehen soll, hätten wir viel Interessantes zu berichten gehabt.
Regelspurige Streckenmodule und ein weiterer regelspuriger Bahnhof mit großer Drehscheibe am Ende - so wie es einst im Bahnhof Thale der Fall war - sollten entstehen.
Aber ich schweife ab, den all diese Pläne sind seit gestern unweigerlich Geschichte.

Nach langem Überlegen sind wir zum Entschluss gekommen, die transportable Anlage "Altenroda" aufzugeben.
Die ursprüngliche Kernmannschaft ist nun aufgrund beruflicher und privater Veränderungen nicht mehr in der Lage das Projekt weiter zu führen.

Die komplette Anlage einzulagern und auf bessere Zeiten zu warten, erscheint uns als wenig sinnvoll.

Am Jahrestreffen in Schenklengsfeld möchten wir ähnlich diesen Jahres nochmals mit unserem Spurwechselbahnhof teilnehmen.
Im Anschluss wird die Anlage beim Schuppenfest im Historischen Lokschuppen Wittenberge gezeigt - zwei weitere Ausstellungen im Herbst sind angefragt, allerdings noch nicht bestätigt.
Spätestens danach heißt es dann Abschied nehmen.

Bis dahin möchten wir uns bei allen bedanken, die uns bei Ausstellungen unterstützt oder Anregungen für den Ausbau der Anlage gegeben haben.

Zu guter Letzt "Was wird aus der Anlage?"

Nun, wer möchte kann sie gerne kaufen - in Teilen oder im Ganzen.
Was bis Ende 2016 nicht verkauft ist, geht dann wohl den Weg alles irdischen... .

In diesem Sinne

Martin
Rollwagen - 26.10.15 15:48
Titel: Re: Modulanlage "Altenroda"
Hallo Buntbahner,

anbei die Anlagenbeschreibung.

Gruß

Martin

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